close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

LFS, Landesbetrieb für Straßenbau, vegetarisch

EinbettenHerunterladen
ILM
NEWS
Medienmagazin
BAYERN Das
des FFF Bayern
# 5
Oktober
2014
Über Grenzen: Neue Produktionen junger
Münchner Filmemacher
Über Games: Eine App fürs Museum
Über Genres: Leben und Sterben auf den Hofer Filmtagen
Film ab! Mit Finanzierungslösungen der Commerzbank
Die finanziellen Risiken bei der Filmproduktion sind kaum zu kalkulieren: Da es sich um „Einzelstücke“
mit längeren Vorlauf- und Produktionszeiten handelt, lässt sich vorab
nur schwer abschätzen, ob Form
und Inhalt später den Geschmack
des breiten Publikums treffen.
Vor diesem Hintergrund streuen internationale Co-Produktionen das Risiko.
Zwar nimmt dabei meist die finanzielle Belastung infolge der aufwendigeren Produktionen zu, dafür steigen mit
höheren Budgets in der Regel auch
Qualität und Vermarktungschancen auf
nationaler und internationaler Ebene.
Wegen der dabei wachsenden operativen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen werden
auch die Wettbewerbsintensität und
damit die Konzentration in der Branche künftig weiter zunehmen.
Von wenigen prominenten Beispielen
abgesehen (beispielsweise einige
Kinofilme aus Frankreich wie „Ziemlich beste Freunde“ oder „Willkommen bei den Sch’tis“) werden hierzulande nur wenige Filme und Serien
aus dem europäischen Ausland
gesendet. Eine Ausnahme bildet die
US-amerikanische Filmindustrie. Sie
versteht es seit Langem, Filme und
Serien in einer Qualität zu produzieren, die auch im Ausland auf rege
Nachfrage trifft.
2014_08_05_FL_Advertorial_Medien_200x290satzspiegel.indd 1
Die Commerzbank versteht sich in der Medienbranche vor
allem als Zwischenfinanzierer für deutsche TV-Auftragsproduktionen sowie internationale Co-Produktionen. Neben vier eigenen Medienstandorten in Berlin, Hamburg, Köln und München
bietet das Risikomanagement der Commerzbank in Frankfurt
am Main einen weiteren Wettbewerbsvorteil.
Eine der Ursachen liegt in der Größe
des Marktes in den USA. Sie erlaubt
es eher, große Produktionen umzusetzen, die ihre Kosten auch wieder einspielen. Dieser Einnahmevorteil von
US-amerikanischen gegenüber deutschen Produktionen wird allerdings
über die Instrumente der deutschen
Filmförderung zumindest teilweise
abgemildert. Die Fördersumme liegt
bei rund 340 Mio. Euro.
Trotzdem können viele anspruchsvolle
Filmprojekte nur mit einer passgenauen Zwischenfinanzierung realisiert
werden, wie sie die Mittelstandsbank
seit mehr als 15 Jahren bereitstellt. Zu
ihrem Leistungsspektrum gehören
neben Zwischenfinanzierungen auch
die Übernahme von Bürgschaften u. a.
gegenüber TV-Sendern sowie Konsortialfinanzierungen zur Begleitung von
größeren Filmprojekten in führender
Position bzw. als Teilnehmer.
Unter den auf diese Weise bereits
unterstützten Produktionen befindet
sich neben zahlreichen Folgen der
ARD-Krimiserie „Tatort“ auch der
Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale: „The Grand Budapest Hotel“.
Die Commerzbank hält für solche
Filmfinanzierungen bundesweit ein
Expertenteam mit speziellem Knowhow in der Medienbranche vor. Beispielsweise wird alle zwei Jahre von
den Commerzbank-Analysten ein
Bericht über die Medienbranche verfasst, der kostenlos bezogen werden
kann.
Ihr Ansprechpartner
im Medienteam München:
Christian Koletzki
Tel.: 089 3564-2570
christian.koletzki@
commerzbank.com
06.08.14 13:10
EDITORIAL | INHALT
3
Endspurt
I
m September veröffentlichte die Filmförderungsanstalt (FFA)
eine interessante Studie zu den 25 erfolgreichsten Kinofilmen des ersten Halbjahres 2014. Neben der vielleicht nicht
so überraschenden Erkenntnis, dass knapp 60 % der Kinotickets
für diese TOP-25-Filme gelöst wurden, enthält die Statistik
einige bemerkenswerte Detailinformationen. So zum Beispiel,
dass Deutschland und die USA das Rennen alleine unter sich
ausmachten. Unter den 25 besucherstärksten Filmen im Untersuchungszeitraum befanden sich 18 amerikanische und sieben
deutsche Produktionen, was für letztere einem Anteil von
28 % entspricht. Diese erreichten aber mit knapp elf Millionen
verkauften Tickets eine Besucherquote von 33,8 %. Damit
war der deutsche Film im Schnitt erfolgreicher als die USProduktionen.
Wird also 2014 ein gutes Kinojahr, vor allem für den deutschen
Film? Noch ist es zu früh, diese Frage zu beantworten. Aber
angesichts der Befürchtung, dass die Fußballweltmeisterschaft
den Filmtheatern das Jahresergebnis verhageln könnte, darf
schon jetzt eine vorsichtig optimistische Zwischenbilanz gezogen werden.
Am Ende des ersten Quartals – da war die Fußballweltmeister­
schaft noch weit entfernt – sah es in den Kinokassen nicht
übermäßig positiv aus. Besucherzahlen wie Umsätze lagen rund
drei Prozent hinter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum
zurück. Allerdings galt das nicht für den deutschen Film.
Besucher­millionäre wie Fack Ju Göhte, Vaterfreuden, Der Medicus,
Stromberg, Fünf Freunde sowie Bibi und Tina sorgten für
volle Kassen und verschafften in den ersten drei Monaten dem
deutschen Film einen Marktanteil von 40 %.
ILM
NEWS
STANDORT
4 Aus der Medienszene
Das Medienmagazin
BAYERN des
FFF Bayern
5 AFM / Filmkulisse Bayern /
# 5
Wirtschaftsministerium
6 Programmkinos ausgezeichnet / Rückblick 10. cinec
8 APP ins Museum
Oktober
2014
Über Grenzen: Neue Produktionen junger
Münchner Filmemacher
Über Games: Eine App fürs Museum
Über Genres: Leben und Sterben auf den Hofer Filmtagen
About a Girl
Der Kinofilm von
Mark Monheim über
die Todessehnsucht eines
jungen Mädchens feiert
Premiere auf den Hofer
Filmtagen (S. 24/25).
Foto: Imbissfilm
PRODUKTION
10 Kinostarts
12 Überlebenskämpfer –
Philip Kochs Debütfilm »Outside the Box«
16 Der Film danach – Anca Miruna Lazarescus
Debütfilm »Neulich die Reise mit Vater«
Dann kam die WM und die Zahlen sanken rapide: 9,73 % ging
die Besucherzahl und 9,32 % der Umsatz zurück. Katastrophen­
szenarien machten die Runde! Aber auch das fußballbegeisterte
Publikum blieb zum Schluss dem Kino treu und so schloss sich
die Schere schon im dritten Quartal deutlich. Ende September
war der Verlust des ersten Halbjahres wieder wett gemacht und
die Umsatzzahlen drehten sogar leicht ins Plus.
Nun hat das vierte Quartal begonnen, für das Kino das wichtigste,
weil hier die entscheidenden Umsätze gemacht werden. Lange
dunkle Herbstabende und dann die Advents-und Weihnachtszeit sind traditionell beliebt für Kinobesuche, allein oder mit
Freunden oder mit der ganzen Familie. Damit entscheidet sich
letztlich in diesen drei Monaten, ob das Jahr ein gutes oder ein
schlechtes Kinojahr werden wird. Aus FFF-Förderung haben
wir für diesen Endspurt noch einige Filme beizusteuern. Davon
bereits angelaufen sind Saphirblau, Schoßgebete, Der 7bte Zwerg,
Die Biene Maja, Hirngespinster und Winterkartoffelnödel. Weiter
geht es dann mit Dieses schöne Scheißleben, Good Luck Finding
Yourself, Love, Rosie – Für immer vielleicht, Bocksprünge, Im
Labyrinth des Schweigens, The Green Prince, Wir waren Könige,
Winterkartoffelknödel, Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse
im Bauch, Im Labyrinth des Schweigens und kurz vor Weihnachten Der kleine Drache Kokosnuss. Wir drücken all diesen
Produktionen die Daumen und hoffen für sie und für die Kinos
auf einen regen Zuspruch beim Kinopublikum!
Prof. Dr. Klaus Schaefer
VERANSTALTUNGEN
20 Die Schönheit des Lebens auf den Hofer Filmtagen
24 Auf das Leben! – Mark Monheims
»About a Girl« auf den Hofer Filmtagen
26 Streaming, Social Media und Start Ups
auf den 28. Münchner Medientagen
27 Über alle Grenzen auf dem Festival
der Filmhochschulen München
28 Termine
28 Susan Sontags Filme in den Kammerspielen /
Roland Klick auf dem Literaturfest
29 MEDIA
30 Produktionsspiegel
STANDORT
01
02
03
05
04
Aus der Medienszene
01
02
04
Außergewöhnliche Location in der Nähe von
Nürnberg: Auf Schloss Stein drehten die Produzenten
im September den Kinofilm Hilfe, ich habe meine
Lehrerin geschrumpft. Beim großen Pressetermin
waren (v.l.): Corinna Mehner, Nikolaus Prediger,
Michael Ostrowski, Katja Dor-Helmer, Hans Eddy
Schreiber, Kiri Trier, Daniela Preuß, Axel Stein,
Anja Kling, Martin Bachmann, Justus von Dohnányi,
Sven Unterwaldt, Eva van Leeuwen, Johannes Zeiler
sowie vorne die Kinder Maximilian Ehrenreich,
Eloi Christ, Oskar Keymer, Lina Hüesker,
Georg Sulzer. Kinostart ist am 21. Januar 2016.
Tobias Moretti während einer Drehpause von
Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit
vor dem Deutschen Museum in München.
Die Produktion von Roxy Film wurde im
Sommer abgedreht.
Bavaria-Geschäftsführer Achim Rohnke (l.)
berichtete beim Bavaria-Branchentreff im
September von der Weltpremiere von Big Game
in Toronto. Die internationale Koproduktion
sei fantastisch angekommen, es habe Szenen­
applaus gegeben. Big Game startet am 5. Februar
2015 in den deutschen Kinos.
03
Nikolaus Prediger besuchte im September das
Set von Ostwind 2 und traf Regisseurin Katja von
Garnier, Produzentin Ewa Karlström (2.v.l.) und
die Darsteller Walter Sittler, Amber Bongard,
Max Tidof und Hanna Binke (v.l.n.r.). Constantin
Film startet Ostwind 2 am 14. Mai 2015 in den
deutschen Kinos. Der erste Teil, Ostwind –
Zusammen sind wir frei hatte im Frühjahr 2013
800.000 Kinobesucher und wurde u.a. mit dem
Deutschen und dem Bayerischen Filmpreis als
bester Kinderfilm ausgezeichnet.
05
Dreh in den Eisbachstudios in München-Pasing:
Klaus Schaefer und Nikolaus Prediger besuchten
im September das Set von Heidi und trafen die
Darsteller Isabelle Ottmann, Anuk Steffen und
Bruno Ganz, sowie Regisseur Alain Gsponer und
die Produzenten Isabel Hund und
Jakob Claussen.
Moszkowicz, Bender und
Moore in Santa Monica
Top 15
Deutsche Kinofilme 2014
„B
reaking Borders – Hollywood meets Germany“ lautet der Titel des Panels, das am 10. November 2014 in Santa Monica stattfinden wird. Der
Oscar-nominierte Produzent Lawrence Bender (Inglourious Basterds, Pulp
Fiction, Good Will Hunting), Schuyler Moore, einer der einflussreichsten
Medienanwälte Hollywoods sowie Martin Moszkowicz (Constantin Film)
werden als Panelisten über den Filmstandort Deutschland sprechen. Dabei
wird es um Deutschland als Koproduktionsland, als Vertriebsort, um deutsche Dienstleistungen und um die deutschen Filmschaffenden in Hollywood
gehen. Hauptsponsor dieser Konferenz sind Invest in Bavaria und Truphone,
unterstützende Partner sind das Deutsche Konsulat Los Angeles, das State
of Bavaria U.S. Office und das Goethe Institut. Das Panel organisiert GABA
(German American Business Association Media & Entertainment); es findet
zeitgleich zum American Film Market (AFM) statt. Der AFM bezeichnet
sich als „Home of the Independents“. Aus mehr als 70 Ländern treffen sich
Anfang November an acht Tagen über 8000 Filmfachleute, um Filme zu
sichten und an Konferenzen teilnzunehmen. Laut Veranstaltern entsteht ein
jährliches Salesvolumen für Produzenten und Vertriebe von 800 Mio. Dollar.
Veranstaltet wird der AFM von der Non-Profit-Organisation Independent
Film & Television Alliance (IFTA), die aus mehr als 150 Mitgliedern aus 23
Ländern besteht.
2.775.629
1 DER MEDICUS 1
Universal // Kinostart: 25.12.2013
2.329.542
2 VATERFREUDEN
Warner Bros. // Kinostart: 06.02.2014
1.755.661
Filmkulisse Bayern –
Workshop in der Bavaria
D
ie Tournee geht weiter: Nach Stationen in Berlin, Franken und München
war diesmal die Bavaria Ort eines Workshops über die Initiative Filmkulisse Bayern. Diesmal ging es darum, den rund 20 Vertretern aus regionalen
Tourismusbüros die Initiative vorzustellen. Dazu gab es vier Programmpunkte: Anja Metzger beantwortete die Frage „Wie werde ich Filmlocation?“
Alexandra Burgmaier, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei
Chiemsee-Alpenland Tourismus, lieferte ein Best Practice Beispiel. Daniela
Hitzler von der Bayern Tourismus Marketing GmbH sprach über „Drehorte
als Touristenattraktion – Angebotsentwicklung und Vermarktung“. In
einem Kreativworkshop erstellten die Teilnehmer am Ende des Tages selber
ein Konzept für die Vermarktung ihres Ortes. Die größte Herausforderung
an dem Tag bestand darin, die Touristiker dafür zu sensibilisieren, dass es
nicht unbedingt die idyllischen und schönen Orte sind, auf die es in diesem
Zusammenhang ankommt. Als nächstes steht übrigens Hamburg auf der
Tourneeliste. Diesmal allerdings auf Einladung. Gute Ideen wandern eben
manchmal nach Norden.
Wirtschaftsminsterium
unterstützt Weiterbildung
D
as Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie
und Technologie hat aktuell drei Projekte der Filmbranche gefördert:
die neue vierteilige Autoren-Werkstatt „Talente“ 2014/2015 von TOP:Talente
im Bayerischen Filmzentrum (3. – 6. Dezember 2014, 18. – 21. Februar 2015,
28. April – 1. Mai 2015 und 1. – 4. Juli 2015), die 15. International Screenwriter
Workshops & Master Classes vom 7. bis 14. November 2014 von eQuinoxe
Europe in Bayern (Ort steht noch nicht fest) und die Drehbuchbwerkstatt
München. Informationen und Anmeldung auf den Websites der jeweiligen
Institutionen.
3 FACK JU GÖHTE 2
Constantin // Kinostart: 07.11.2013
1.320.221
4 STROMBERG – DER FILM
NFP/Warner Bros. //
Kinostart: 20.02.2014
1.182.596
5 FÜNF FREUNDE 3
Constantin // Kinostart: 16.01.2014
1.145.598
6 BIBI & TINA – DER FILM
DCM // Kinostart: 06.03.2014
796.192
7 WIR SIND DIE NEUEN
X-Verleih // Kinostart: 17.07.2014
695.395
8 DOKTORSPIELE
Tw. Century Fox // Kinostart: 28.08.2014
661.749
9 NICHT MEIN TAG Sony Pictures // Kinostart: 16.01.2014
640.111
10 RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN
Tw. Century Fox // Kinostart: 10.07.2014
616.325
11 PETTERSON UND FINDUS
Senator // Kinostart: 13.03.2014
537.156
12 SAPHIRBLAU
Concorde // Kinostart: 14.08.2014
490.736
13 DIE BIENE MAJA – DER KINOFILM (3D)
Universum/Disney // Kinostart: 11.09.2014
428.147
14 BUDDY 3
Warner Bros. // Kinostart: 25.12.2013
407.661
15 WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Sony Pictures // Kinostart: 25.09.2014
Besucherzahlen 2014
Quelle: VdF/FFA (Stand: 5.10.2014). Alle blau
markierten Filme wurden vom FFF Bayern gefördert.
* nur FFF-Verleihförderung, 1 Besucher seit Kinostart:
3.619.557, 2 Besucher seit Kinostart: 7.242.725,
3
Besucher seit Kinostart: 738.401
6
Bayerische
Programmkinos von
Kulturstaatsministerin
Grütters ausgezeichnet
BKM Kinopreisverleihung
2014: Monika Grütters mit
Matthias Helwig
D
ie Staatsministerin für Kultur und Medien
Monika Grütters hat am 4. September auf
einer Festveranstaltung in Starnberg die Kinoprogamm- und Verleiherpreise 2014 vergeben.
Mit dem Kinoprogrammpreis werden Filmtheater aus ganz Deutschland ausgezeichnet, die zur
Verbreitung deutscher Filme mit künstlerischem
Rang beitragen.
In diesem Jahr wurden 197 Filmtheater mit 342
Preisen in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen
Euro für ihr herausragendes Kinoprogramm
2013 prämiert. Aus Bayern wurden insgesamt
45 Filmtheater ausgezeichnet. Diese hohe Zahl
macht deutlich, dass bayerische Programmkinos
mit ihrer anspruchsvollen Filmauswahl auch
bundesweit zu den besten gehören. Im vergan-
genen Jahr gewann Matthias Helwig für sein
Breitwandkino Schloss Seefeld den Spitzenpreis
für das beste Jahresfilmprogramm. Deswegen
fand die Preisverleihung heuer in seiner Heimat
Starnberg statt, wo die Gäste nach dem Festakt
zu einer Dampferfahrt auf dem Starnberger
See eingeladen wurden. Der Preis für das beste
Jahresfilmprogramm ging bereits drei Mal nach
Bayern: Neben dem „Breitwandkino Schloss
Seefeld“ erhielten im Jahr 2004 das „Casablanca“
in Ochsenfurth und im Jahr 2011 das „Lichtspiel
Kino & Café“ in Bamberg diese höchste Auszeichnung. Alle drei Kinos zählten auch diesmal
zu den Spitzenpreisträgern und wurden neben
dem Jahresfilmprogramm auch für ihr Kurzfilm- und Dokumentarfilmangebot auszeichnet.
Weitere hohe Auszeichnungen gingen an das
„Kino im Andreasstadel“ in Regensburg, das
„Scharfrichter-Kino“ in Passau und das „Central
Programmkino“ in Würzburg. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte dazu während
der Veranstaltung, bei der zahlreiche Vertreter
der Film- und Kinobranche anwesend waren:
„Ohne solche Enthusiasten wie Sie wäre es
schlecht bestellt um die Vielfalt der Kino- und
Filmlandschaft in Deutschland. Wir brauchen
Sie mehr denn je. Sie tragen maßgeblich dazu
bei, dass der Film nicht nur als Wirtschaftsgut,
sondern vor allem als Kulturgut eine Zukunft
hat!“
Die Liste aller BKM-Kinoprogrammpreisträger ist unter
www.kulturstaatsministerin.de abrufbar.
Leichteres Filmemachen
Vom 21. bis 23. September 2014 hat die 10. cinec stattgefunden.
Die mit dem cinecAward ausgezeichnete Filmtechnik erlaubt
einen Blick in die Zukunft des Filmemachens.
M
ehr als 180 Aussteller haben auf einer der weltweit wichtigsten Messen
der Branche ihre Entwicklungen präsentiert. Höhepunkt des gut besuchten Rahmenprogramms war die Verleihung der cinecAwards am Abend
des zweiten Messetages im Kaisersaal der Münchner Residenz. Die Preise
wurden von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht.
„Die nach wie vor ungebrochene Innovationskraft der Branche zeigte sich
bereits an der Qualität der 43 eingereichten Bewerbungen“, so die Veranstalter. Neun Bewerber haben eine Auszeichnung für ihre Entwicklungsleistung
erhalten, davon sieben einen Technik-Award und zwei einen Special Award
für eine besondere Idee. „Alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf geniale
Weise die hochkomplexe Arbeit der Filmschaffenden unterstützen und
erleichtern“. Zwei Beispiele: Panther wurde ausgezeichnet in der Kategorie
Camera Support für ein Schienensystem für Kamerafahrten, das bei unebenem Untergrund einfach und präzise waagerecht ausgerichtet werden
kann. ARRI schaffte es mit einer neuen elektronischen Kamera, die – nur
von einem Kameramann / einer Kamerafrau bedient – bis zu einer Bildfrequenz von 200 fps höchste Bildqualität bietet. Alle Preisträger werden auf
www.cinec.de vorgestellt. Die 11. cinec findet vom 17. bis 19. September
2016 im MOC statt.
Robert & Horst, München
Green Studio
95 Prozent fürs Klima. Wir heizen mit
Geothermie und verwenden Strom aus
Wasserkraft. So haben wir in den letzten
zwei Jahren die Emission von Treibhausgasen um mehr als 95 Prozent reduziert.
Seit 2013 bieten wir Ihnen in der Bavaria
Filmstadt „klimaneutrale“ Produktionsbedingungen.
Bavaria Film GmbH, Bavariafilmplatz 7, D-82031 München /Geiselgasteig, www.bavaria-film.de
STANDORT
App
ins Museum
Eine App des Münchner Indie Entwicklerstudios
Klonk Games lässt die Exponate im Deutschen Museum
lebendig werden.
TEXT Julia Wülker
9
»Ein bisschen
Spielzeug ist für
ein Museum
immer gut.«
Robin Kocaurek ist selbsternannter Creative and Business
Nerd bei Klonk Games. Schon früh den Versuchungen des
kreativen 3D-Designs erlegen, landete er nach Zwischenstops im Eventbereich und Webdesign letztendlich in der
Spieleentwicklung. Vor knapp einem Jahr gründete er mit
seinen ehemaligen Studienkollegen die Klonk UG. Seither
produzieren sie sowohl ihr eigenes FFF-gefördertes Projekt
Mercury Shift, als auch Auftragsarbeiten aus verschiedenen
Bereichen.
„A
ls Kind hat mich das Deutsche Museum vor allem interessiert, weil
es Knöpfe gab, die ich drücken konnte. Nicht wegen der tollen Exponate. Ein bisschen Spielzeug ist für ein Museum immer gut“, sagt
Robin Kocaurek, der Mitgründer von Klonk Games. Mit seiner Firma hat
der junge Entwickler dazu beigetragen, dass Kinder und Jugendliche ihren
Museumsbesuch mit dem entsprechenden Spielzeug nun noch aufregender
erleben können – eine App, mit der sie die Exponate auseinander und
wieder zusammenbauen können. Also das machen dürfen, was im Museum
nicht möglich ist.
„Unsere Physikkenntnisse haben wir dabei wirklich wieder auffrischen
müssen“, erzählt Kocaurek und lacht dabei. Der Aufwand hat sich gelohnt.
Die Entwickler haben viele Exponate in der Abteilung „Kraftmaschinen
und Energietechnik“ mit Fotoreferenzen nachgebaut oder stilisiert. Die
Schüler können diese in der App über ein Tablet abrufen und bekommen
die Aufgabe, ausgewählte Exponate zu fotografieren und diese digital über
die App wieder zusammenzubauen. „Wir versuchen, das, was im Museum
vorhanden ist, als Ausgangspunkt zu nehmen und damit zu spielen“.
Im zweiten Schritt der App beginnt der Experimentierteil. Ein Wasserrad
funktioniert beispielsweise nur mit den richtigen Schaufeln. Die Schüler
lernen über die App, welche Schaufelgröße das Rad optimalerweise zum
Laufen bringt und können ausprobieren, welche Konsequenzen zu kleine
oder zu große Schaufeln haben. Dazu müssen die jungen Besucher zusätzlich Fragen beantworten, deren Antworten auch in den Beschreibungstexten an den Originalexponaten zu finden sind. „Die Grundidee war, den
Ausstellungsstücken eine interaktive Ebene hinzuzufügen, für die immer
das Originalexponat benötigt wird. Das Deutsche Museum soll als Institution immer noch notwendig sein. Deshalb funktioniert die App auch nur
im Museum und nicht zu Hause“, erklärt Robin Kocaurek. Am Ende der
Tour bekommt jede Gruppe ein PDF mit Auswertungen, damit die Schüler sehen können, wie sie abgeschnitten haben. Die Ergebnisse können
über einen USB-Stick gespeichert und dann in der Klasse diskutiert und
besprochen werden.
Als die ersten Schulklassen den Rundgang durch die Ausstellungsstücke getestet haben, fiel Robin und seinem Team ein Stein vom Herzen, als sie die Reaktionen der Schüler gesehen haben. „Wir sind ja Spieledesigner, wir machen
normalerweise reine Unterhaltungsmedien, und wenn jemand etwas dabei
lernt, ist es ein Zufallstreffer. Tatsächlich haben sich die Schüler aber nach dem
Rundgang in einen Raum gesetzt und lange diskutiert, Zusammenhänge durch
die App verstanden und sich gegenseitig erklärt, warum was wie funktioniert.
Das hat uns richtig stolz gemacht.“ Und damit haben die Entwickler dem
Deutschen Museum nicht zu viel versprochen, als sie die App damit beworben
haben, dass sie pädagogisch wertvoll sei und jeder etwas damit lerne.
Ursprünglich war die App auf das Fach Physik der 7. und 8. Klassen der Mittelschule abgestimmt. Die Angestellten des Deutschen Museum haben inzwischen
aber eine Tour zusammenstellen können, die verschiedene Schwierigkeitsstufen
beinhaltet und an die Schulklassen angepasst werden kann. Dass die Mitarbeiter
über ein Content Management System die Routen durch die Exponate planen
und ändern können, war Robin und seinem Team wichtig. Nur wenn neue Exponate hinzukommen oder ausgetauscht werden, erfolgt dies über Klonk Games.
Die Zusammenarbeit zwischen den Gamern und dem Deutschen Museum
hat sich somit gut eingespielt. Das war am Anfang gar nicht so einfach. „Es
war schwer, eine Sprache zu finden, wie wir miteinander reden. Gemeinsam
haben wir aber eine Vision der App entwickelt und umgesetzt und damit
waren die Mitarbeiter des Museums auch Feuer und Flamme. Wenn jemand
merkt, was das Medium Games alles kann, vereinfacht das die Zusammen­
arbeit ungemein“, so der Entwickler.
Zurzeit müssen die Schulklassen die digitale Führung mit der App buchen, da
das Museum die App noch nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht
hat. Doch eine Download-Funktion über den App Store schließt Robin Kocaurek
für die Zukunft nicht aus. Und da die App bei den Schülern und den Mitarbeitern in der Energietechnik-Abteilung auf so viel Zustimmung stößt, wird
momentan entschieden, die App auch auf andere Abteilungen im Museum
auszuweiten. Den Schülern würde diese Entscheidung bestimmt gefallen.
KINOSTARTS
The Green Prince
11
Love, Rosie –
Für immer vielleicht
KOMÖDIE
Produktion: Constantin Film Produktion // Produzenten: Robert Kulzer, Simon Brooks // Förderung: FFF
Bayern, FFA // Verleih: Constantin Film Verleih //
Drehbuch: Juliette Towhidi // Regie: Christian Ditter
The Green Prince
DOKUMENTARFILM
Produktion: A-List Films, Passion Pictures, Red Box
Films, Uzrad Production // Koproduktion: Telepool
München, BR // Produzenten: Nadav Schirman,
Simon Chinn, John Battsek // Redaktion: Hubert von
Spreti // Förderung: FFF Bayern, Hessische Filmförderung, DFFF // Verleih: Rapid Eye Movies // Drehbuch / Regie: Nadav Schirman
Der deutsch-israelisch-britische Dokumentarfilm basiert auf dem Buch Sohn der Hamas. Mein
Leben als Terrorist von Mosab Hassan Yousef aus
dem Jahre 2011. Mosab Hassan Yousef ist Sohn
des Scheich Hassan Yousef, der als eine der führenden Persönlichkeiten und Mitbegründer der
Hamas gilt. Nachdem sein Vater in den 90er Jahren mehrmals von den israelischen Behörden in
Haft genommen wird, beschließt Mosab im Alter
von 17 Jahren, illegal Waffen zu erwerben, um
bewaffneten Widerstand gegen die israelischen
Behörden zu leisten. Er wird daraufhin vom israelischen Geheimdienst Schin Bet festgenommen
und durch den Agenten Gonen Ben Yitzhak als
Informant rekrutiert.
Yousef wird aufgrund seiner Stellung als Sohn
des Hamas-Mitbegründers unter dem Decknamen „The Green Prince“ zu einem der wichtigsten Informanten des Schin Bet. Sein Kontaktagent Gonen Ben Yitzhak wird schließlich
aus dem Geheimdienst entlassen, woraufhin
auch Yousef sein Dasein als Informant beendet.
Er setzt sich in die USA ab. Dort wird ihm wegen seiner Verbindung zur Hamas zunächst das
Asylrecht verwehrt. Yitzhak unterrichtet in Folge
die amerikanischen Behörden von Yousefs Arbeit als Informant für den israelischen Geheimdienst, woraufhin Yousef Asyl gewährt wird.
The Green Prince wurde auf dem Sundance Film
Festival 2014 uraufgeführt und gewann dort den
Audience Award: World Cinema Documentary.
KINOSTART: 27.11.2014
Bestselleradaption. Das Buch Für immer vielleicht
der irischen Erfolgsautorin Cecelia Ahern verkaufte sich allein in Deutschland über 1,2 Millionen Mal. Rosie und Alex sind beste Freunde
seit ihrer Kindheit. Schon allein deswegen können sie niemals ein Paar werden – oder doch? In
Sachen Liebe stehen sich die beiden mal selbst,
mal gegenseitig im Weg. Ein gescheiterter Annäherungsversuch hier, eine verpasste Gelegenheit
da, und schon sendet das Schicksal die beiden
in völlig unterschiedliche Richtungen. Können
verschiedene Kontinente, ungewollte Schwangerschaften, desaströse Liebesaffären, Ehen, Untreue
und Scheidungen das Band dieser Freundschaft
zerreißen?
KINOSTART: 30.10.2014
Bocksprünge
gen Auschwitz-Wärter erkannt, doch niemand
will seine Anzeige aufnehmen. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten beginnt Radmann, sich
mit dem Fall zu beschäftigen – und stößt auf ein
Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und
Verklärung. Nur Generalstaatsanwalt Fritz Bauer unterstützt seine Neugier. Als Johann Radmann und Thomas Gnielka Unterlagen finden,
die zu den Tätern führen, erkennt Bauer sofort
deren Brisanz – und beauftragt Radmann offiziell mit der Leitung weiterer Ermittlungen. Der
lässt sich so sehr in den Fall hineinziehen, dass
er für alles andere blind wird. Er überschreitet
Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden,
Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner
Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein
Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er
schließlich ans Licht bringt, wird das Land für
immer verändern.
KINOSTART: 06.11.2014
SPIELFILM
Produktion: Entertainment Factory Film- und Fernsehproduktion // Produzent: Oliver Mielke // Förderung:
FFF Bayern (Verleihförderung) // Verleih: Movienet //
Drehbuch: Eckhard Preuß, Butz Buse // Regie: Eckhard
Preuß
Udo hat eine Affäre mit Maya, die wiederum
wünscht sich ein Kind von Silvan. Udos Frau
Doris erfährt, dass das Verhältnis von Silvan mit
der jungen Valerie nicht ohne Folgen geblieben
ist. Als wären die Dinge nicht schon kompliziert
genug, fliegt Udos Seitensprung auf. Doris läuft
wütend davon und stolpert über den traurigen
Rudolf, der immer noch seiner geliebten Eva hinterweint, die vor Jahren spurlos verschwunden ist.
KINOSTART: 06.11.2014
Im Labyrinth des Schweigens
DRAMA
Produktion: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion,
naked eye filmproduction // Produzenten: Uli Putz,
Jakob Claussen, Sabine Lamby // Förderung: HessenInvestFilm, FFF Bayern, DFFF, FFA // Verleih:
Universal // Drehbuch: Elisabeth Bartel, Giulio Ricciarelli // Regie: Giulio Ricciarelli
Deutschland 1958. Johann Radmann ist seit
kurzem Staatsanwalt und muss sich wie alle
Neulinge um Verkehrsdelikte kümmern. Als
der Journalist Thomas Gnielka im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein
Freund Gnielkas hat einen Lehrer als ehemali-
Wir waren Könige
FAMILY ENTERTAINMENT
Produktion: Walker + Worm Film // Produzenten:
Tobias Walker, Philipp Worm // Redaktion: Jörg
Schneider (ZDF) // Förderung: MDM, FFF Bayern,
DFFF // Drehbuch/Regie: Philipp Leinemann
Das Sondereinsatzkommando der Polizei stürmt
eine Wohnung. Der vermeintliche Routineeinsatz wird dem Team zum Verhängnis. Bei dem
Zugriff wird einer der Beamten schwer verletzt
und der Täter kann fliehen. Für die Gruppenleiter Kevin und Mendes markiert diese Eskalation
einen neuen Höhepunkt der Gewalt, die ihnen
in den letzten Jahren mehr und mehr entgegenschlug. Aber auch aus den eigenen Reihen droht
Gefahr. Das Innenministerium will aus Kostengründen mehrere SEK-Einheiten auflösen und
das Team steht nun unter besonderer Beobachtung. Als im Zuge der Ermittlungen zwei Kollegen von Mendes’ Truppe erschossen werden und
eine Dienstwaffe verschwindet, gerät die Situation außer Kontrolle.
KINOSTART: 27.11.2014
PRODUKTION
Überlebenskämpfer
Mit »Outside the Box« realisiert Philip Koch seinen Debütfilm über ein
abenteuerliches Training von Unternehmensberatern. Ein Gespräch über
verrückte Team-Events, riskante Drehorte und fremde Milieus.
INTERVIEW Julia Wülker
H
öher, schneller, weiter. Kannst du dir ein Leben nach diesen
Prinzipien vorstellen?
Philip Koch: Bedingt. Wenn man das Motto zu ernst nimmt, macht
man sich selbst, vor allem aber auch andere dabei kaputt. Das darf es nicht
wert sein. Zu wenige sehen das aber ein.
Oben: Ein Cast, der sich sehen lassen kann – Sascha
Gersak, Vicky Krieps, Volker Bruch und Stefan Konarske
während der Dreharbeiten.
Unten: FFF-Nachwuchsförderreferentin Julia Rappold
hat das Set in Eurasburg im September besucht.
Philip Kochs preisgekrönter Abschlussfilm „Picco“ war
ebenfalls FFF-gefördert im Bereich Nachwuchs, für
den FFF-gefördertern Fernsehfilm „Operation Zucker“
hat er das Drehbuch geschrieben.
Outside the Box spielt in der Welt der Unternehmensberater und
thematisiert auf satirische Weise Corporate-Team-Events. Wie bist
du auf das Thema gestoßen?
Ich hab vor einigen Jahren von einem Team-Event gelesen, in dem eine große
Firma einige ihrer besten Mitarbeiter auf eine Busreise nach Griechenland
geschickt hat – und die glorreiche Idee hatte, den Bus ohne Wissen der
Angestellten von zwei Vermummten mit Gewehren kapern zu lassen und die
Mitarbeiter als Geiseln zu nehmen. Die Aktion endete für alle erstmal auf
der Polizeiwache – nachdem andere Autofahrer Leute mit Shotguns in einem
Bus gesehen haben. Ich habe selten etwas gelesen, das ich gleichzeitig so
komisch und tragisch fand. Für mich war von Anfang an klar, dass ich darüber
mal einen Film machen will.
Und dann hast du dir die im Film praktizierte „Bickstein Experience“
mit Drill Sergeant und Geiselnahme überlegt.
Derartige Team-Events wie in meinem Film sind Gang-und-Gebe, vor allem
im internationalen Umfeld. ‚Inszenierte Geiselnahmen‘ als psychologische
Stresstests sind zwar nicht die Regel, doch es gibt da die verrücktesten – und
zweifelhaftesten – Sachen, die vordergründig fürs Teambonding, in realiter
aber für die reine Effizienzsteigerung der Mitarbeiter durchgeführt werden.
Fast alle im Film erzählten Übungen sind an echte Corporate-Events
angelehnt, von unterirdischen, video-überwachten Labyrinthen bis hin zu
militärischen Bootcamps oder inszenierten Entführungen – die einzige
15
Fiktionalisierung in meinem Film besteht darin, dass die beiden angeheuerten
Entführer das Lösegeld-Szenario so überzeugend finden, dass sie es kurzerhand in die Tat umsetzen ...
Die Schauspieler werden dabei in extreme Situationen versetzt. Wie
war die Stimmung am Set? Hat sich die Thematik auf das Miteinander
ausgewirkt?
Die Stimmung am Set ist wunderbar, wir haben hier alle sehr viel Spaß an
dem, was wir tun und herstellen. Ich kann nicht sagen, dass die im Film
beschriebene sozialdarwinistische Haifischbecken-Mentalität sich bereits auf
die Stimmung auswirkt. Es herrscht hier ein tolles Wir-Gefühl bei allen
Beteiligten – und ich hoffe, das bleibt auch so!
Wo habt ihr überall gedreht?
Die ersten zwei Wochen haben wir in Bayern gedreht, in der Nähe vom
Ammersee. Seit einer Woche drehen wir in Südtirol, wo der Film auch
angesiedelt ist. Die Dreharbeiten verliefen bisher wirklich super – wir hatten
viel Glück mit dem Wetter.
»Mich reizen die Teile
unserer Wirklichkeit,
die wir im Alltag nicht
wahrnehmen.«
Was waren bisher die größten Herausforderungen?
Eine der größten Herausforderungen ist, dass der Film an nur einem Tag
größtenteils im Wald stattfindet. Das macht es Continuity-mäßig sehr
schwer, zumal wir so gut wie keine Ausweich-Motive haben. Eine andere
große Herausforderung war eine Szene in einer Kletterschlucht, in der wir
Volker Bruch und Sascha Gersak in 10-Meter-Höhe in ein Kletterseil
gehängt haben, während einer der Entführer sie mit einer Pumpgun verfolgt.
Die beiden haben sich bereit erklärt, den Stunt selbst zu machen, was für den
Film ein toller Mehrgewinn ist – trotzdem ist da dann natürlich eine andere
Aufregung am Start, als wenn professionelle Stunt-Leute im Seil hängen.
Zum Glück ist alles gut gegangen!
Unternehmensberatungen bilden einen Kosmos für sich mit eigener
Sprache und eigenen Regeln. Wie hast du dir bei der Recherche Zugang
zu dieser Welt geschaffen?
Meine Co-Autorin Anna Schneider hat lange in dem Milieu recherchiert –
und auch ich habe mich mit Unternehmensberatern getroffen und mit ihnen
gesprochen. Auch habe ich einige Freunde, die in dem Business tätig sind
und mir geholfen haben, die Welt authentisch widerzugeben.
Wie waren die Reaktionen von Unternehmensberatern auf dein
Filmprojekt?
Durchweg: Authentisch. Kurioserweise gab es Anmerkungen, dass der
Business-Slang noch abgehobener ist als in meinem Film – das ist aber
irgendwann dem Zuschauer ohne Extra-Untertitelung nicht mehr zuzumuten. Es ist eine ganz eigene, faszinierende Sprache.
Du bist bekannt für Milieustudien. Picco oder Operation Zucker führen
den Zuschauer in fremde gewalttätige Gegenwelten. Was reizt dich an
diesen Themen?
Mich reizen die Teile unserer Wirklichkeit, die wir im Alltag nicht wahrnehmen und die doch ganz präsent sind. Blinde Flecken im Auge der Öffentlichkeit. Geschichten erzählen ist für mich eine Form des Erkundens neuer
(Lebens-)Welten. Auch, wenn diese Welten auf den ersten Blick sehr fern
von uns wirken, können wir sehr viel – ich denke sogar umso mehr – über
uns selbst lernen.
In deinem neuen Film geht es auch um den Kampf um Leben und Tod in
einem ganz speziellen Milieu. Inwiefern unterscheidet sich Outside the
Box von deinen bisherigen Filmen?
Von Picco unterscheidet sich der Film gar nicht mal so sehr. Es geht um den
sozialdarwinistischen Kampf ums Überleben – ob im Jugendgefängnis oder
in der Welt von Consultants, es sind die selben menschlichen Mechanismen
am Werk, egal ob ganz unten oder ganz oben im gesellschaftlichen Spektrum.
Ich würde sogar sagen, Outside the Box ist Picco als Komödie.
Was macht den Film aus?
In erster Linie seine Tonalität zwischen Realismus und Groteske – eine
Komödie, die ihren Humor nur aus der Situationskomik bezieht, die
sich nicht lustig macht über die Figuren, sondern sie absolut ernst nimmt.
Die Komödie entsteht nur im Kopf des Zuschauers.
Regisseur Philip Koch während der Dreharbeiten mit Schauspielerin
Lavinia Wilson. Gedreht wurde in Bayern und Südtirol.
Outside the Box
KOMÖDIE / KINOFILM
Vier Unternehmensberater werden bei einem Outdoor
Team-Event in den Alpen von zwei Geiselnehmern
entführt. Alles Plan, wie sich herausstellt: Ein Rollenspiel, bei dem sich die hochambitionierten Mitarbeiter
beweisen sollen – bis allen außer ihnen klar wird, dass
die schrulligen Entführer ihre Mission etwas ernster
nehmen als geplant.
Regie: Philip Koch // Buch: Philip Koch, Anna Katrin
Schneider // Produktion: Walker + Worm Film GmbH & Co.
KG mit ZDF // Redaktion: Milena Bonse, Lucas Schmidt //
Produzenten: Philipp Worm, Tobias Walker // Verleih:
Wild Bunch // Förderung: FFF Bayern, BLS // Darsteller:
Volker Bruch, Vicky Krieps, Stefan Konarske, Sascha
Gersak, Richard Sammel
PRODUKTION
Der Film
danach
Mit »Silent River« gewannen Regisseurin Anca Miruna Lazarescu und
ihre Produzenten so viele Preise wie kein anderes Team
eines deutschen Kurzfilmes zuvor. Jetzt dreht die Regisseurin gerade
ihren Debütfilm. Wieder geht es um eine Grenzgeschichte –
diesmal wird die Grenze zunächst problemlos überquert.
TEXT Olga Havenetidis
18
»Wieviel von seinem Glück
gibt man auf, um mit
jemand anderem glücklich
zu sein?«
E
s ist ja so eine Sache mit den großen Erfolgen. Einerseits
sind sie der Ansporn für die Arbeit. Andererseits setzen
sie unter Druck. Auch im Filmgeschäft. Nach einem
Meisterwerk fragen sich alle, was wohl als nächstes kommt.
Fragen sich manche, was jetzt überhaupt noch kommen kann.
Regisseurin Anca
Miruna Lazarescu
und Produzent
David Lindner
haben bereits „Silent
River“ gemeinsam
realisiert.
Unten: Szene aus
„Neulich die Reise
mit Vater“.
Silent River ist der erfolgreichste deutsche Kurzfilm der
Filmgeschichte. Jedenfalls was die Zahl der Preise angeht, denn
kein anderer deutscher Kurzfilm hat je so viele Auszeichnungen gewonnen wie er. 81 Preise hat er weltweit auf Festivals
eingesammelt. Das ist mehr als zwei Jahre her. Was kann jetzt
noch kommen?
Diese Frage hat sich Anca Miruna Lazarescu auch gestellt.
Nach ihrer Regie von Silent River war sie erst einmal mit der
Festivaltournee und dem nicht endenden Preisregen beschäftigt. Eine Idee für das Projekt danach hatte sie da allerdings
schon, sie ist sogar älter als die Idee zu Silent River. Genauer
gesagt ist Anca Miruna Lazarescu mit der Idee aufgewachsen;
jetzt realisiert sie sie in ihrem Debütfilm.
Der heißt Neulich die Reise mit Vater und wird – wie Silent
River – von David Lindner und seiner Firma Filmallee
produziert. Auch dieser Film, diesmal ein Langfilm, handelt
von Grenzen. Auch dieser Film handelt von Rumänen.
Allerdings sind es dieses Mal Deutschrumänen, die Grenzen
sind passierbar und so konzentriert sich die Geschichte mehr
als um das Thema des Überlebens um die Frage nach dem
individuellen Glück.
Zur Handlung: Im Jahr 1968 ruft Rumäniens Staatspräsident
Nicolae Ceaușescu das „Internationale Jahr des Tourismus“
aus. Gemeint ist, dass die Rumänen innerhalb der Grenzen des
Eisernen Vorhangs Urlaub machen dürfen. In dieser Zeit
beschließen zwei Brüder aus dem rumänischen Arad, mit
ihrem schwerkranken Vater in die DRR zu reisen, damit er
dort operiert werden kann. Aber kaum haben sie die Grenze
nach Ostdeutschland passiert, kommen ihnen russische Panzer
entgegen, auf dem Weg nach Prag. Die Grenzen werden hinter
ihnen geschlossen, als Touristen dürfen sie sich von jetzt an
nicht mehr auf der Straße aufhalten, sondern kommen in ein
Lager. Dort treffen sie auf eine junge Frau aus München, die
als intellektuelle Linke gerade Urlaub in der DDR macht. Einer
der Brüder verliebt sich in sie. Als die Situation sich verbessert,
reist der andere Bruder mit dem Vater wieder nach Rumänien.
Dort setzen ihn die Behörden unter Druck, weil der andere
Bruder eben nicht wieder mit zurückgekehrt ist. Das wissend,
muss nun der nach München gereiste Mann entscheiden, ob er
im Westen bleibt, auf Kosten des sicheren Lebens seiner
Familie in Rumänien.
19
„Wieviel von seinem Glück gibt man auf, um mit jemand
anderem glücklich zu sein?“ Diese Frage sei das Thema des
Films, sagt Produzent David Lindner.
Szenen aus „Neulich die Reise mit Vater“. Sie habe vor dem Hintergrund der
historischen Ereignisse eine Brüdergeschichte erzählen wollen, sagt die Regisseurin.
Es war vor allem die Suche nach der Finanzierung, die seit
zwei Jahren seinen Alltag geprägt hat. Mittlerweile sind viele
Partner beteiligt: Strada Film Rumänien, Mirage Film Studio
Ungarn, Chimney aus Schweden, der Bayerische Rundfunk,
BER film & tv und Razor Film. Der FFF Bayern unterstützt das
Projekt im Rahmen der Nachwusförderung mit 300.000 Euro.
Weitere Förderer sind: CNC Rumänien, Eurimages, der
Nationale Ungarische Filmfonds, BKM, DFFF, FFA, MEDIA
und Film i Väst. Trotz vieler Partner bleibt das Projekt ein
Persönliches. Wenn Anca Miruna Lazarescu davon erzählt,
dann wird sonnenklar, dass dieser Film realisiert werden muss.
Es kann gar nicht anders sein. Verschiedene Drehbuchfassungen, verschiedene Gegenleser, verschiedene Finanzierungspartner hat die eigentliche Geschichte tapfer überlebt.
Die eigentliche Geschichte ist, wie gesagt, eine, mit der Anca
Lazarescu aufgewachsen ist. Sie ist im Grunde wie der Kern
der eben wiedergegebenen Handlung des Films. Ihr eigener
Vater ist nämlich mit seinem Vater, ihrem Großvater, im Jahr
1968 von Rumänien in die DDR gereist. Neulich die Reise mit
Vater bildet eine filmische Abwandlung dieses Erlebnisses.
Auch Silent River war eine filmische Übersetzung von, in
diesem Fall, mehreren Ereignissen, fast schon eines kollektiven
Gedächtnisses. „Jeder Rumäne kennt jemanden, der versucht
hat, schwimmend über die Grenze zu kommen“, hat Anca
Lazarescu beim Q&A nach der Vorführung von Silent River
bei den Berlinale Shorts 2011 gesagt. Die Geschichte von Silent
River endet kurz nachdem zwei Menschen es geschafft haben,
den Fluss zu überqueren und das andere Europa erreicht
haben. Der neue Film nun geht weiter, das Leben auf der
anderen Seite ist das, worum es geht. Einen „Ideologie-Clash“
möchte sie zeigen, sagt Lazarescu und erzählt von einer Szene,
in der der Deutschrumäne zu seiner Verwunderung in einer
intellektuellen linken Wohngemeinschaft in München kommunistische Schriften im Bücherregal sieht.
Beide Filme, sowohl Silent River als auch Neulich die Reise mit
Vater erzählen keine erfundenen Geschichten. Möglicherweise
liegt das auch daran, dass die Regisseurin ursprünglich vom
Dokumentarfilm kommt. Sie hat an der Hochschule für
Fernsehen und Film München in der Abteilung IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik studiert. Produzent David
Lindner schätzt an ihr das überaus ausführliche Recherchieren
eines jeden Stoffes. Meterhoch sind die historischen Unterlagen und Bücher, die sie jetzt wieder beackert hat zu diesem
Thema. Darüber hinaus sind es auch Recherchen anderer Art,
die nach Meinung der Regisseurin vonnöten sind, um einen
Film zu machen: „Ich empfehle, Charakterstudien in der
Provinz zu machen“, sagt sie. So lerne man beobachten und
wahrnehmen. Außerdem Dinge tun, um das Leben kennenzulernen, sie selbst hat zum Beispiel ein Dreivierteljahr im
Kibbuz Toiletten geputzt.
Außer der gründlichen Recherche und dieser speziellen Heran­gehensweise an die Themen des Lebens ist es noch etwas
anderes, das David Lindner immer wieder dazu bringt, als
Produzent mit Anca Miruna Lazarescu zusammenzuarbeiten:
„Sie findet eine emotionale Tiefe“. Interessanterweise ist das
ein Aspekt, den auch ein anderer Dokumentarfilmer kürzlich
erwähnt hat, als es darum ging, warum er zum selben Thema,
zu dem er schon einen Dokumentarfilm gedreht hat, nun noch
einen Spielfilm inszeniert hat: Christoph Röhl beschäftigt
sich im Dokumentarfilm Und wir sind nicht die Einzigen mit
den Ursachen des Kindesmissbrauchs und dem Schweigen
auf allen Seiten in der Odenwaldschule. Den Spielfilm Die
Auserwählten hat er noch zum selben Thema machen wollen,
Beide Filme erzählen
keine erfundenen
Geschichten.
um die emotionale Seite der Ereignisse zu zeigen. Die Verbindung von Spielfilm und Emotionalität, die Dokumentarfilmer
offenbar manchmal herstellen möchten, ist allerdings nicht die
einzige Parallele zwischen Lazarescu und Röhl: Auch Röhl
wählt eine wahre Begebenheit als Grundlage für seinen
Spielfilm, auch Röhl erzählt letztlich eine Geschichte, die mit
seinem Leben zu tun hat: Er selbst hat Ende der 1980er Jahre
an der Odenwaldschule unterrichtet. Ohnehin nähern
Dokumentarfilm und Spielfilm einander an und die Projekte
Anca Miruna Lazarescus stellen dafür ein Beispiel dar.
Selbständig lernen musste sie dafür das Drehbuchschreiben für
fiktionale Stoffe. Nicht nur das Formale, die Regeln und Tricks,
sondern auch das Drumherum. Es hat mehrere Fassungen
gegeben, Co-Autoren, die erste Seite liegt Jahre zurück,
dazwischen kam Silent River, dann ging es weiter ... „Jeder, der
ein Drehbuch schreibt, braucht Durchhaltevermögen“. Mit
diesem Satz fasst sie diesen ganzen Prozess, der im Verlauf der
Dreharbeiten natürlich noch weitergeht, zusammen.
Durchhaltevermögen scheint sie zu haben, sonst wäre sie jetzt
nicht mitten in den Dreharbeiten zu diesem Film. Zu dem
Film, der erzählt, wie es ist, wenn die Grenze passiert ist und
ein Glück trotzdem nicht möglich. Dem Film danach.
VERANSTALTUNGEN
Die
Schönheit
des
Lebens
Das Motto der 48. Hofer Filmtage
(21. bis 26. Oktober 2014) könnte, angelehnt an den
Eröffnungsfilm, »jung und stark« lauten.
Im Programm laufen Produktionen
vielversprechender junger Filmemacher und Filme,
hinter denen ungewöhnliche Konstellationen
stecken und die zeigen, wie schön das Leben
im Angesicht des Todes ist.
TEXT Olga Havenetidis
E
s gibt sie immer wieder, die Kurzfilme, die von Menschen gemacht werden, die für gewöhnlich etwas anderes tun. Franka Potente, Katharina Marie Schubert
und Karoline Herfurth zum Beispiel sind Schauspielerinnen,
die auch schon Kurzfilme realisiert haben. So auch Benedikt
Röskau, normalerweise Drehbuchautor. Jetzt hat er einen
Kurzfilm geschrieben, inszeniert und produziert. Auf den
Hofer Filmtagen wird er das erste Mal zu sehen sein.
Der elfminütige Film heißt Perfection (Benedikt Röskau Filmproduktion, Amalia Film, A-One-Thirteen-Production) und
handelt vom Phänomen der Internetbekannschaft, die sich
im analogen Leben fortsetzt. Ein beachtlicher Teil von Ehen
geht mittlerweile auf Online-Portale zurück, Studien finden
regelmäßig heraus, dass solche Ehen länger halten und unter-
suchen, wie Algorithmen die Partner einander zuführen.
Benedikt Röskau kennt viele solche Fälle und spricht von
„krassen Geschichten“, die jeder, der einmal im Internet
nach Partnern gesucht hat oder immer noch sucht, erzählen
könne. Aus diesen Geschichten entwickelte er seinen Stoff:
Ein Mann und eine Frau passen laut Internet-Portal „zu
100 Prozent“ zusammen, besser geht es algorithmisch nicht
(„match“). Der Mann ist nach einiger Zeit nicht mehr so
sicher und bezweifelt ihr Zusammenpassen, die Frau hält
manisch daran fest und geht dafür buchstäblich über Leichen.
Soweit der Plot, der allerdings anders erzählt wird: Drei
Zeitstufen, zwei Bewusstseinsebenen bilden das Gitter der
Erzählweise, die aber in einem einzigen Zimmer spielt. Lisa
Martinek spielt diese Frau, und es ist ihre Perspektive, die
das Geschehen ordnet. Benedikt Röskau hat diesen Kurzfilm
mit Cornel Schäfer produziert und mit einem ProduktionsStudenten der HFF München: Marius Ehlayil wollte mit Profis
arbeiten und hat die beiden einfach gefragt, ein paar Monate
später war Perfection fertig. Die Kamerafrau gehört ebenfalls
noch zum Nachwuchs: Monika Plura hat soeben ihr Studium
in Hamburg beendet und konnte bei diesem Projekt unter
Beweis stellen, wie sehr sie das Breitwand-Format beherrscht.
Überhaupt ist der ganze Kurzfilm auf die Kinoleinwand ausgerichtet. „Für das Fernsehen müssen wir Geschichten auserzählen“, sagt Benedikt Röskau, „aber im Kino kann ich das
Geschehen offen lassen“.
Perfection hat auch mit dem Tod zu tun. Ebenso wie Mark
Monheims About a Girl (Imbissfilm, die film gmbh).
Der Kinofilm, den der FFF Bayern im Bereich Drehbuch und
Der Kurzfilm „Schnee
in Rio“ ist an der
Macromedia Hochschule für Medien und
Kommunikation und
mit FFF-Förderung
entstanden.
Er erzählt eine
Agenten­geschichte im
Stil des Film Noir.
22
»Die Schönheit des Lebens nach dem
Dochnichtgestorbensein.«
Produktion gefördert hat, handelt von der 15jährigen Charleen,
die offenbar von einer Todessehnsucht getrieben wird: Sie
hört nur Musik von Verstorbenen und arbeitet beim Bestatter.
Als sie sich umbringen möchte, geschieht ein Missgeschick,
und sie landet im Krankenhaus. Wie schon in Paolo Coelhos
Roman Veronika beschließt zu sterben ist das Thema hier
die Schönheit des Lebens nach dem Dochnichtgestorbensein
(s. Interview Seite 24).
Auch der Kurzfilm Outlier (Produktion: Lailaps Pictures)
handelt vom Tod. Der FFF-geförderte Film von Martin
Wallner erzählt von der erfolgreichen Schriftstellerin Lilith,
die als Outlier im Krankenhaus liegt. Outlier sind statistische
Außenseiter, die in diesem Stadium der Krebserkrankung
schon längt tot sein müssten. Lilith ist zynisch und misanthropisch, sie will vor ihrem Tod noch unbedingt ihren aktuellen Roman beenden. Aber sie bekommt eine neue Zimmergenossin, die ihr mit ihren religiösen Phrasen auf die Nerven
geht. Ausgerechnet diese verhilft ihr zum Gefühl der Hoffnung.
Die Zimmergenossin ist nicht die Jüngste – und auch in Susan
Gluths Dokumentarfilm Playing Hooky – Getting old is not
for sissies stehen ältere Menschen im Vordergrund. Den Film,
den sie in Sun City gedreht hat, hat der FFF Bayern im Bereich
Projektentwicklung gefördert.
Links: Eran Riklis
wird in Hof mit einer
Retrospektive geehrt.
Oben rechts: Lisa Martinek
und Heio von Stetten
in „Perfection“.
Unten: Jean Marsh im
Kurzfilm „Outlier“.
In Schnee in Rio setzt eine Leiche die Handlung in Gang. Der
24minütige Schwarzweißfilm wurde im Stil des Film Noir
in einem Museumszug in Nürnberg gedreht. Regisseur und
Produzent Manuel Vogel und Kameramann Konrad Simon
haben sich während des Studiums an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation München kennengelernt, Schnee in Rio ist Vogels FFF-geförderter Abschlussfilm.
Er spielt 1960 in einem Zug, der von Ost nach West fährt,
und in dem ein Mann eine Leiche auf der Toilette findet und
dabei in die skurrile Agentenwelt gerät.
Um einen Agenten geht es auch in The Green Prince. Der
FFF-geförderte Dokumentarfilm hat bereits international
viele wichtige Preise gewonnen, zum Beispiel den Audience
Award in der Kategorie World Cinema Documentary in
Sundance. Der Film basiert auf dem Buch Sohn der Hamas.
Mein Leben als Terrorist von Mosab Hassan Yousef (2011)
(s. Kinostarts Seite 10).
Mit Israel beschäftigen sich auch die Filme von Eran Riklis,
dem die Hofer Filmtage in diesem Jahr eine Retrospektive
widmen. Bekanntester Film ist Lemon Tree, ein Film, der
anhand eines kleinen Vorkommnisses die ganze Geschichte
dieser Region erzählt. In Hof kann jetzt erstmals das Schaffen
dieses Regisseurs, von dem die meisten tatsächlich nur
Lemon Tree kennen dürften, wahrgenommen werden.
Das gesamte Programm
der Hofer Filmtage steht auf
www.hofer-filmtage.de
AB 30. OKTOBER NUR IM KINO
VERANSTALTUNGEN
Auf
das Leben!
Mark Monheim hat mit »About a Girl« einen
tragikomischen Debütfilm über das Erwachsenwerden
gedreht, der in Hof Premiere feiert. Im Interview spricht er
über missverstandene Teenager, die Dreharbeiten
sowie die Transmedia-Kampagne des Films.
INTERVIEW Julia Wülker
Dein Debütfilm About a Girl feiert in Hof
Premiere. Bist du schon gespannt?
Mark Monheim: Na klar, aber wie! Dieser Film
ist fürs Publikum gemacht und jetzt will ich
natürlich endlich wissen, was die Leute fühlen,
wenn sie den Film gesehen haben.
Der Film handelt von einem selbstmordgefährdeten Teenager. Das ist kein leichtes Thema.
Erwachsenwerden ist nicht so einfach, aber da
muss man eben durch, denken die Erwachsenen.
Sie tun das als schwierige Phase ab und nehmen
die nervigen Launen ihrer Kinder nicht so richtig
ernst. Ein Selbstmordversuch ändert das schlagartig. Plötzlich steht das Kind im Mittelpunkt;
jede Regung, jeder Blick, jedes Wort wird besorgt
registriert und interpretiert. Diese Situation
schien mir bei aller Dramatik auch viel Komik zu
bieten.
Was möchtest du Teenagern mit dem
Film sagen?
Dass das Leben großartig ist, obwohl es auch
schmerzhafte Erfahrungen für einen bereithält.
Und dass man die Schönheit und das Glück
erst wirklich sehen kann, wenn man auch mal
traurig war. About a Girl ist ein Plädoyer für das
Leben und die Liebe.
25
Auch dein erfolgreicher Abschlussfilm Mit 16
bin ich weg erzählt von einem jungen Mädchen
in schwierigen Familienverhältnissen. Wie
schaffst du es, dich in Teenager hineinzuversetzen
und aus ihrer Sichtweise zu erzählen?
Mir geht die wehleidige Selbstbespiegelung meiner
eigenen Generation manchmal einfach auf den
Keks. Gleichzeitig bin ich natürlich auch ein Teil
von ihr und nicht so politisch und rebellisch, wie
ich es gerne wäre. Teenager denken nicht so viel
über Konsequenzen nach, handeln aus dem
Bauch raus, sie sind emotionaler und impulsiver
als Erwachsene. Ich mag diese Energie. Außerdem habe ich fest vor, selber nie so ganz erwachsen zu werden, und ich glaube, das würde den
meisten Menschen ganz gut tun.
Das Drehbuch zu About a Girl hast du, wie
auch bei deinem Abschlussfilm, zusammen mit
Martin Rehbock geschrieben. Wie lautet euer
Erfolgsrezept?
Wir arbeiten sehr eng zusammen und vertrauen
uns absolut. Als Verbündete entwickeln wir unsere
Projekte von der ersten Idee an gemeinsam. Dabei
geht es nicht nur um inhaltliche und künstlerische
Aspekte, sondern auch um vernünftige Arbeitsbedingungen bei der Umsetzung. Laut Crew-United-Umfrage zählen wir zu den fairsten Produktionen 2013 – als Debüt-Film. Das ist kein Zufall.
um unsere Musiker-Truppe zu komplettieren. Es
haben sich fast 300 Bands beworben. Neben den
Gewinnern „Cat Stash“ haben wir so noch zwei
weitere Bands entdeckt. In Zusammenarbeit
mit dem BR haben wir außerdem ein „Kino Kino
Spezial“ über das Soundtrack-Recording in
Spanien produziert.
Bild links: Charleen
(Jasna Fritzi Bauer) ist
von einer Todessehnsucht
getrieben. Sie versucht,
sich umzubringen – und
scheitert. Sie landet nicht
im Jenseits, sondern im
Krankenhaus und erfährt,
dass ihr das Leben noch
einiges zu bieten hat.
Darüber hinaus ist About a girl mit einem
Webauftritt ganz transmedial aufgestellt.
Was erwartet die Nutzer dort?
Wir haben parallel zum Filmdreh mit einer
Second Unit zusätzliche Inhalte produziert, die
man sich auf der Website anschauen kann. Das
sind kleine gescriptete Szenen, Improvisationen,
Gags und Interviews. Unser Figuren-Universum
existiert über den Film hinaus weiter. Der BR
hat uns hier von Anfang an massiv unterstützt,
auch weil wir die Lücke zwischen Kinoauswertung und Fernsehausstrahlung durch unsere
Transmedia-Kampagne schließen wollen.
Momentan läuft noch ein Musikvideo-Wettbewerb, der sich an Studierende an den bayerischen Medienhochschulen richtet. BR und
35mm-meets-Vinyl ermöglichen die Produktion
eines Musikvideos zu unserem Titelsong
„Confidence“ von „Cat Stash“.
Die Hauptrolle ist mit Jasna Fritzi Bauer
perfekt besetzt. Wie bist du auf sie aufmerksam
geworden?
Durch einen Tipp unserer BR-RedakteurInnen
Birgit Metz, Claudia Gladziejewski und Tobias
Schultze. Wir kamen beim Jugendlichen-Casting
nicht weiter und hatten 6 Wochen vor Dreh
noch keine Hauptdarstellerin. Ich war zunächst
skeptisch, weil Jasna deutlich älter ist als die Rolle,
aber als ich sie in Wien getroffen habe, war ich
sofort überzeugt: Die ist ein Volltreffer. Jasna ist
großartig – talentiert, leidenschaftlich, ehrgeizig,
absolut professionell und dazu noch witzig, nett
und entspannt.
Wie waren die Dreharbeiten mit ihr und
Heike Makatsch?
Im Gegensatz zu Jasna war Heike schon ganz früh
mit an Bord. Sie war begeistert vom Drehbuch
und hat uns bei der Finanzierung des Films mit
ihrem Engagement sehr geholfen. Die Dreharbeiten liefen wirklich großartig, nicht nur mit
Heike und Jasna: Alle haben sich gut verstanden,
wir hatten eine Super-Stimmung am Set und in
der ganzen Produktion. Und unheimliches Glück
mit dem Wetter.
Du hast zum Film einen Musikwettbewerb
ausgeschrieben. Wie kam es dazu?
Musik war von Anfang an ganz zentral für unsere
Film-Idee; schon im Drehbuch haben wir Musiksequenzen detailliert beschrieben. Wir wollten
einen Song-Soundtrack extra für den Film produzieren. In Zusammenarbeit mit BR und PULS
entstand die Idee, einen Wettbewerb zu machen,
ZUR PERSON
Mark Monheim wurde 1977 in Bonn geboren. Nach München
kam er zum Zivildienst – und studierte im Anschluss in der
Abteilung IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Bereits
für seinen Übungsfilm Michelle wurde er ausgezeichnet:
mit dem Bundeskurzfilmpreis und mit dem Hauptreis der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur. Für den 30minütigen
Abschlussfilm Mit 16 bin ich weg gewann er unter anderem
den First Steps Award. Das Drehbuch zu About a Girl erhielt
den Emder Drehbuchpreis. Der FFF Bayern hat sowohl Mark
Monheims Abschlussfilm als auch das Drehbuch und die
Produktion seines ersten Kinofilmes About a Girl gefördert.
Bei beiden Filmen hat Monheim mit Imbissfilm zusammengearbeitet. Die Produktionsfirma wurde in München gegründet
und sitzt mittlerweile in Nürnberg und Lübeck. Mark Monheim
lebt als freier Autor und Regisseur in Berlin.
VERANSTALTUNGEN
Streaming,
Social Media
und
Start-Ups
Die 28. Medientage München
(22. bis 24. Oktober 2014) finden unter dem Motto
»Kein Spaziergang – Wege zur digitalen
Selbstverständlichkeit« statt.
In 90 Veranstaltungen spiegelt sich der aktuelle
Mediendiskurs wider.
Aber es gibt auch Schwerpunkte.
TEXT Olga Havenetidis
J
ahr für Jahr repräsentieren die Medientage die Vielfalt
der Themen im Medienbereich. 91 Einzelpanels, mehr
als 300 Referenten behandeln die Inhalte, die zur Zeit
virulent sind. Innerhalb dieser Vielfalt zeichnen sich diejenigen
Aspekte ab, die gegenwärtig besonders viel Diskussionsbedarf
auslösen. Dazu gehört das Streaming. Gleich mehrere Panels
beschäftigen sich in diesem Jahr auf den Münchner Medientagen mit dieser neuen Art, fernzusehen.
Darüber sprechen wird unter anderem Jacinto Roca. Der CEO
des spanischen Anbieters Wuaki.tv und bald weiterer Player
auf dem deutschen Streaming-Markt wird von seiner Unter-
nehmensstrategie berichten. Beim in diesem Jahr erstmals
stattfindenen Fernseh-Gipfel wird Moderator Klaas HeuferUmlauf seine Gäste fragen, welche Inhalte auf den Screens im
Wohnzimmer laufen. In der Runde wird auch Shahrzad Rafati,
Gründerin und CEO von BroadbandTV mit Sitz in Vancouver,
sitzen. Die gebürtige Iranerin zählt laut US-Magazin „Fast
Company“ zu den hundert kreativsten Unternehmerinnen
der Entertainmentbranche.
Internationale Perspektiven bringen auch die US-Unternehmerin Ashley Swartz und der britische BBC-Radio-Experte
Ben Chapman auf die Medientage. „Wir sind außerordentlich
stolz, hochkarätige Experten aus Kanada, USA, Großbritannien, Frankreich und weiteren Ländern dabei zu haben“, sagt
Christopher Tusch, Geschäftsführer der Medientage München
GmbH. „Wir sind uns sicher: Ihre Erfahrungen und Perspektiven werden den Kongress bereichern.“
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Social Media.
Die Keynote des neu eingeführten Social-Media-Tages
hält Jeffrey Graham, Global Ad Research Director bei Twitter.
Mehrere Vorträge werden versuchen, den Fragen auf den
Grund zu gehen: Wie wichtig ist es für ein Unternehmen
heute, in Social Media präsent zu sein? Wie lässt sich die
eigene Zielgruppe möglichst gut erreichen? Welche rechtlichen
Fallstricke gibt es?
In diesem Jahr wird es zum ersten Mal eine Live-TED-Abstimmung geben. Im Panel „FernsehVisionen“ können die
Teilnehmer abstimmen, was sie für die TV-Trends von morgen
halten und wohin sich der Fernsehkonsum entwickelt.
Ebenfalls neu: Auf der Startup-Area in Kooperation mit evobis
präsentieren Startups der Medien- und Kommunikationsbranche auf der Medienmesse ihre Geschäftsideen und Projekte. Passend dazu beschäftigt sich ein Panel des Kongresses
mit der Frage: Kann München als Standort für Startups
gegenüber Städten wie Berlin punkten? Und ein weiteres
Podium widmet sich dem Thema „Stärkung der Gründerszene
in der Medienwirtschaft“.
Das vollständige Programm steht auf www.medientage.de
VERANSTALTUNGEN
27
Über alle Grenzen
Im Herbst bildet München wieder den Treffpunkt für
Filmhochschüler aus aller Welt. Im Programm läuft auch ein Film,
der als Dokumentarfilm an der HFF München entstanden ist.
TEXT Olga Havenetidis
D
ie Zahlen beeindrucken jedes Jahr auf neue. Diesmal schon wieder: 46
Nachwuchsfilme aus 37 Filmhochschulen aus 22 Ländern werden
zwischen dem 16. und 22. November in München zu sehen sein. Zehn
Preise werden vergeben. 60 Stunden Filmmaterial hat die Vorauswahl-Jury,
bestehend aus Rosella Rinaldi (Filmitalia), Nil Varol (3sat Kulturzeit) und
Greg de Cuir (Alternative Video/Video Festival Belgrad) gesichtet, um aus
254 Filmen aus 83 Filmhochschulen aus 32 Ländern das Programm auszuwählen. Für das Publikum wird es aufbereitet in zehn Programmblöcken mit
Spielfilmlänge – 13 Stunden Film sind es insgesamt.
In diesen 13 Stunden läuft auch Tuna Kaptans und Felicitas Sonvillas Nacht
Grenze Morgen, einer von fünf Dokumentarfilmen des Programms. Die
Geschichte, die als Übungsfilm an der HFF München realisiert worden ist,
handelt von einem Syrer und einem Palästinenser, die Flüchtlinge nach
Europa schleusen. Wieder eine Grenzgeschichte im Film eines jungen
Münchner Filmschaffenden also. Erzählt Anca Miruna Lazarescu von Rumänen, die ausnahmsweise Urlaub in der DDR machen, und hinter denen sich
plötzlich die Grenze schließt (Seite 16-19) und demonstriert Philip Koch, wie
bei einem außergewöhnlichen Abenteuertraining für Manager die Grenzen
fallen (Seite 12-15), so bewegen sich Kaptan und Sonvilla dokumentarisch an
einer aktuellen und realen Grenze, die inkonsistent ist. Während nämlich die
Grenze zur Türkei noch unkontrollierte Löcher aufweist, wird die Kontrolle
der griechische Grenze, auch mit deutscher Unterstützung, aufgerüstet. Tuna
Kaptan und Felicitas Sonvilla bleiben dicht dran an den beiden Schleusern
und ihrem Schicksal. Einer der beiden sehnt sich nach München, einer Stadt,
von der er glaubt, dass ihre Bewohner ein schönes Leben haben. Wieder
zurück in München erhalten die beiden Filmemacher tatsächlich einen Anruf
dieses jungen Mannes: Er hat sich bis München durchgeschleust. Aber zu
einem Treffen kommt es dann doch nicht: Der falsche Pass wird entdeckt.
Die weiteren sieben deutschen Beiträge des Festivalprogramms kommen von
der dffb Berlin, der HFF Potsdam, der KHK Kassel, der THN Nürnberg und
von der FABW Ludwigsburg – letztere ist sogar mit gleich drei Filmen dabei.
Außerdem präsentiert das Festival neue Produktionen der HFF München in
der Reihe Special Screenings. Zum zweiten Mal sind dieses Jahr auch die
Werbefilme zu sehen. Dazu gehören auch die nominierten Filme der Sonderwettbewerbe „Climate Clips“ und „Hofbräu Trophy“.
Bilder: Szenen aus „Nacht Grenze Morgen“.
VERANSTALTUNGEN
VERANSTALTUNGEN
Die nächsten Termine
Weitere Termine finden Sie auf unseren
Facebook-Seiten!
21. – 26. Oktober 2014
23. Oktober 2014
19. November 2014
Hof
www.hofer-filmtage.de
Entertainment Night
Konzert Filmfoniker
München
www.bayerischer-printmedienpreis.de
München
www.video-entertainment.de/entertainmentnight
München
www.filmfoniker.de
48. Hofer Filmtage
24. Oktober 2014
FFF Empfang
Hof
www.hofer-filmtage.de/www.fff-bayern.de
22. Oktober 2014
Nacht der Medien
www.medientage.de
22. – 24. Oktober 2014
26. Münchner Medientage
Bayerischer Printmedienpreis
9. November 2014
4. Regiepreis Metropolis
München
www.deutscher-regiepreis.de
11. / 15. November 2014
6. Diessener Kurzfilmfestival
Dießen am Ammersee
www.diessener-kurzfilmfestival.de
16. – 22. November 2014
München
www.medientage.de
Internationales Festival der
Filmhochschulen
22. – 26. Oktober 2014
München
www.filmschoolfest-munich.de
12. Internationales
Bergfilm-Festival
Tegernsee
www.bergfilm-festival-tegernsee.de
Camgaroo Award Night
München
www.camgaroo.com
27. November 2014
Video Entertainment
München
www.video-entertainment.de
TEXT Tina Rausch
sayistin und Romanautorin, Filmemacherin und Theaterregisseurin,
öffentliche Intellektuelle und Medienikone – im Dezember jährt sich
Susan Sontags Todestag zum zehnten Mal. Der Jahrestag inspirierte drei
junge promovierte Literaturwissenschaftlerinnen der LMU München, ein
internationales Symposium zu organisieren: Unter dem Motto „Radikales
Denken. Zur Aktualität Susan Sontags“ sprechen und diskutieren vom
27. bis 29. November Wissenschaftler, Journalisten und Kulturschaffende im Werkraum der Kammerspiele Sontags facettenreiches Werk
und Wirken; abends gibt‘s Performances aus ihren Theaterstücken,
inszenierte Lesungen und die musikalische Bar „Notes on Camp“. Ganz
im Zeichen des Films steht der Freitagnachmittag: Mit den Professoren
Laurence Rickels von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe, Rembert Hüser und Heide Schlüpmann (angefragt) von
der Goethe-Universität Frankfurt beleuchten renommierte Film- und
Medienwissenschaftler Sontags Bezug zum bewegten Bild. „Susan Sontag
hat mit ihren Essays über Film wesentlich dazu beigetragen, dass dieser
als wissenschaftlicher Gegenstand entdeckt und in die Universitäten
eingewandert ist“, sagt die Veranstalterin Anna-Lisa Dieter. Ein Highlight
ist die exklusive Vorführung des nagelneuen Dokumentarfilms Regarding
Susan Sontag von Nancy Kates. Die US-amerikanische Regisseurin sprach
mit allen zentralen noch lebenden Weggefährten Sontags und montierte
diese Interviews sowie Originalmaterial von und mit Sontag zu einem
faszinierenden Filmessay. „Sie war so etwas wie das intellektuelle It-Girl“,
sagt Kates. „So etwas kann man sich heutzutage kaum mehr vorstellen.“
In München schon!
Münchner Filmwoche
München
16. Januar 2015
36. Bayerischer Filmpreis
München
München
www.boersenverein.de
17. Januar 2015
1. Dezember 2014
München
Hinterbrühler Mediengespräch
München
Verleihung der
FFF Filmtheaterprämien
Fürth
www.fff-bayern.de
CSU Filmgespräch
17. Januar 2015
Deutscher Filmball
München
30. Januar – 1. Februar 2015
2. Snowdance Independent
Filmfestival
Landsberg am Lech
The Heart Is a Hungry
Hunter: Roland Klick auf
dem Literaturfest
TEXT Tina Rausch
R
oland Klick wurde 1939 in Hof geboren und sammelte zwischen 1968
und 1983 vier Bundesfilmpreise ein. Er drehte mit Dennis Hopper,
Mario Adorf, Eva Matthes und Michael Degen. Otto Sander bezeichnete
ihn als „Filmwahnsinnigen“, und der US-Schauspieler David Hess sagte:
„He was a dreamer inside a Deutscher – it‘s not an easy thing to be“.
So war Klicks Italowestern Deadlock (1970) bei den Filmfestspielen in
Cannes als offizieller Wettbewerbsbeitrag eingeladen, wurde aber wegen
Protesten aus den deutschen Reihen kurzfristig wieder zurückgezogen.
Wie der heute 75-jährige und jüngst zum Ehrenmitglied der Deutschen
Filmakademie ernannte Klick selbst auf diese Zeit zurückblickt, verrät
er in dem Dokumentarfilm The Heart Is a Hungry Hunter von Sandra
Prechtel – zu sehen am Sonntag, den 23. November um 11 Uhr in der
Matineevorstellung im Atelier-Kino. Am Abend drauf ist Klick dort sogar
live zu Gast: Auf Einladung des Leipziger Autors Clemens Meyer zeigt er
am Montag, den 24. November um 20 Uhr Ausschnitte aus seinen Filmen
und unterhält sich mit Meyer über Kino jenseits des Mainstreams. Dieser
Abend ist Teil des forum:autoren auf dem Literaturfest München (19. November bis 7. Dezember), für das Meyer eine achtteilige Veranstaltungsreihe entwarf. Die von ihm konzipierten Inszenierungen und Performances
stehen unter dem eigenwilligen Motto „In Gefahr und größter Not bringt
der Mittelweg den Tod“. Sie verbinden Literatur, bildende Kunst, Theater,
Musik, Film – und lassen Raum für spontane Interventionen. Genau
das Richtige für einen wie Roland Klick, der in seinen Filmen stets aufs
Ganze ging und von sich selbst sagt: „Ich wäre in jedem anderen Beruf
eine Pfeife gewesen.“
muenchner-kammerspiele.de
sontagfilm.org
13. – 16. Januar 2015
Bayerischer Buchpreis
4. Dezember 2014
19. November 2014
Regarding Susan
Sontag: Internationales
Symposium
E
21. November 2014
14. Dezember 2014
www.literaturfest-muenchen.de
CREATIVE EUROPE
29
Neue
Zuständigkeiten
in Brüssel
Seit dem 1. September ist Lucia Recalde
Langarica die neue Leiterin des MEDIA
Teilprogramms von Creative Europe. In
den vergangenen fünf Jahren leitete sie das
Europäische Institut für Innovation und
Technologie (EIT) innerhalb der Generaldirektion Bildung und Kultur. Der bisherige
Leiter Xavier Troussard wechselte bereits
Ende Juni zum European Joint Research
Center (JRC). Zudem wandert in der neu
zusammengesetzten EU Kommission unter
Jean-Claude Juncker das Teilprogramm
MEDIA in die Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (DG
Connect) im Ressort Digitale Wirtschaft
und Gesellschaft. Zuständiger Kommissar
soll Günther Oettinger werden; bislang leitet
er das Energie-Ressort. Das Creative Europe
Teilprogramm KULTUR verbleibt in der
Generaldirektion Bildung, Kultur, Jugend
und Bürgerschaft (DG EAC).
Brüssel sucht
Experten
Creative Europe sucht unabhängige Expertinnen und Experten zur Evaluation von
Förderanträgen. Bewerber sollten mindestens
vier Jahre Berufserfahrung im entsprechenden Bereich haben sowie Englisch und/oder
Französisch und Deutsch beherrschen.
Experten werden mit der abschließenden
Bewertung der eingereichten Anträge betraut
oder beteiligen sich an Studien und Analysen.
Bewerbungen können laufend eingereicht
werden. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind zu finden unter
eacea.ec.europa.eu/about/call_experts/call_
experts_2013_en.php
Co-Production
Guide für Dokus
„Zwei Tage, eine Nacht“, ab 30.10. mit
Verleihförderung von Creative Europe im Kino
(Verleih: Alamode)
Infotag für
Produzenten
Mit der im Oktober erwarteten Veröffentlichung der neuen Richtlinien für Filmproduzenten geht das EU Förderprogramm
Creative Europe / MEDIA in die zweite Runde.
Rechtzeitig vor den bevorstehenden Einreichterminen im Frühjahr 2015 lädt das Creative
Europe Desk München alle Produzenten zu
einer Informationsveranstaltung ein, um über
Antragsvoraussetzungen im Bereich Projektentwicklung (Kino/TV) und TV Produktion
zu informieren. Die Veranstaltung findet am
3. Dezember 2014 um 10 Uhr in der LfA
Förderbank Bayern, Königinstr. 17 in München
statt. Eine Anmeldung an info@ced-muenchen.eu
ist erforderlich.
Ergebnisse
Gamesförderung
In der ersten Runde der neuer EU Förderung
für Entwicklung von Videospielen wurden
vier deutsche Spiele, davon eines aus Bayern,
gefördert. Dem Projekt „Freggers Code“, einer
Geschichtenwelt für Kinder kreiert von der
SPIN AG, wurden 110.882 Euro zugesprochen.
Der in Regensburg ansässige Spielentwickler hat sich gegen 259 Konkurrenten aus 27
Ländern behaupten können. Gefragt waren
innovative narrative Spielkonzepte für eine
internationale Auswertung. Creative Europe hat
29 Games aus 14 Ländern mit insgesamt über
3 Millionen Euro gefördert. Ein neuer Aufruf
für Spielentwicklung wird im Januar 2015 mit
einem Einreichtermin im März 2015 erwartet.
Der europäische Dokumentarfilmverband
European Documentary Network (EDN)
hat ein webbasiertes Co-Production Manual
zu internationalen Finanzierungsmöglichkeiten für Dokumentarfilme veröffentlicht.
Die Übersicht ist in Zusammenarbeit mit
erfahrenen Produzenten aus 30 europäischen
Ländern entstanden und beinhaltet u.a.
Profile von Koproduktionsfonds, nationale
Richtlinien, Titel koproduzierter Projekte
und Kontaktdaten von Produzenten in den
jeweiligen Ländern. EDN-Mitgliedern steht
der Co-Production Guide unter www.edn.dk
ab sofort zur Verfügung, Nicht-Mitglieder
können auf das Tool zugreifen, wenn sie
dem EDN Netzwerk beitreten. Weitere
Informationen: http://www.edn.dk/resources/edn-co-production-guide/
MEDIA EINREICHTERMINE
FÜR VERLEIHER UND VERTRIEBE:
Automatische Verleihförderung
(EAC/S22/2013)
Reinvestment: 31. Juli 2015
Weltvertriebe (EAC/S21/2013)
Reinvestment: 01. März 2016
(07/2013 – altes Programm)
Reinvestment: 2. März 2015
INFORMATION UND BERATUNG:
Creative Europe Desk München
Sonnenstraße 21, 80331 München
Tel.: 089-54460330
E-Mail: info@ced-muenchen.eu
www.creative-europe-desk.de
PRODUKTION
Produktionsspiegel
Auswahl mit Stand vom 29.09.2014. Eine vollständige
Liste finden Sie unter www.film-commission-bayern.de
20-40-60: Unser Leben! (2. Staffel, AT)
A Modern Man
Produktion: TANGRAM International
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Martina Nothhorn (ZDF)
Regie: Dominique Klughammer
Drehorte: Deutschland, Philippinen, u.a.
Status: Dreh
Produktion: Kloos & Co., Danish Documentaries
Produzenten: Stefan Kloos, Sigrid Dyekjaer
Redaktion: Sonja Scheider (BR)
Regie: Eva Mulvad
Status: Dreh
Langzeit-Dokumentationsreihe
52 Stunden
Fernsehfilm/Serien-Pilot
Dokumentarfilm
Augenmaß
Webfilm
Produktion: MagicWorx, Sigma Film Wien
Produzent: Christian Arnold-Beutel, Heinz Stussak
Drehbuch: Josef Rusnak
Regie: Josef Rusnak
Drehorte: Berlin, Bayern, Wien, Malta
Status: Vorbereitung
Produktion: Westermaier Medienproduktion
Produzent: Richard Westermaier
Drehbuch: Richard Westermaier, Moses Wolff
Regie: Richard Westermaier
Darsteller: Karina Schiwietz, Moses Wolff
Drehort: München Oktoberfest
Status: Dreharbeiten
Adler und Engel
Bazaaristan
Produktion: Olga Film GmbH
Produzenten: Arbia-Magdalena Said, Anita Schneider
Drehbuch: Judith Angerbauer (nach einer Vorlage von Juli Zeh)
Regie: Jan Gassmann
Status: Projektentwicklung
Produktion: Bilderfest GmbH für BR/ARTE
Produzenten: Dietmar Lyssy, Marcus Uhl
Redaktion: Armin Olbrich, Daniel Schwenk, Christine Peters
Drehbuch: Jan Kerckhoff
Regie: Jan Kerckhoff
Drehzeit: 2014
Status: Postproduktion
Kinofilm
Agnes
Drama
Produktion: Lieblingsfilm GmbH
Produzent: Philipp Budweg, Thomas Blieninger
Redaktion: WDR
Förderung: Filmstiftung NRW, FFF Bayern
Drehbuch: Johannes Schmid, Nora Lämmermann
Regie: Johannes Schmid
Darsteller: Ondine Johne, Stephan Kampwirth
Drehort: Bayern, NRW, Belgien
Status: Dreh
Allein unter Ärzten (AT)
Fernsehfilm
Produktion: Hager Moss Film im Auftrag von Sat.1
Produzent: Kirsten Hager
Redaktion: Birgit Brandes
Drehbuch: Carolin Hecht
Regie: Oliver Schmitz
Drehort: Berlin und Umgebung
Status: Postproduktion
Der Alte Block 4: »Gerechtigkeit«
und »Der Tote im Acker«
Fernsehserie
Produktion: Neue Münchner Fernsehproduktion GmbH & Co KG
Produzent: Susanne Porsche
Redaktion: ZDF – Jutta Kämmerer
Drehbuch: Rober Hummel, Ralf Kinder, Jochen Greve
Regie: Raoul W. Heimrich
Darsteller: Jan-Gregor Kremp, Michael Ande,
Pierre Sanoussi-Bliss, Markus Böttcher, Christina Rainer u.a.
Drehort: München und Umgebung
Status: Vorproduktion
Dokumentation
Birth of a Family (AT)
Dokumentarfilm
Produktion: Lailaps Pictures
Produzenten: Nils Dünker
Förderung: FFF Bayern
Redaktion: Sonja Scheider (BR), Monika Lobkowicz (BR/Arte)
Regie: Ciro Cappellari
Status: Projektentwicklung
Bist du Beatles oder Stones?
Dokumentarfilm
Produktion: MGS Filmproduktion mit RBB
Produzent: Wolfgang Ettlich
Regie: Wolfgang Ettlich
Status: Postproduktion Oktober/November
Blauer Reiter (AT)
Fernsehfilm
Produktion: H & V Entertainment GmbH
Produzent: André Zoch, Katja Herzog
Förderung: FFF Bayern (Projektentwicklungsförderung)
Drehbuch: Christoph Silber
Status: Projektentwicklung
Brückenschlag
Dokureihe
Produktion: Tellvision Film- und Fernsehproduktion
Produzenten: Nihat Bultan, Claudia Jünger
Redaktion: Petra Renner
Drehbuch: Heike Hilterscheid, Eva Karl, Simone Reiners,
Yvonne Rüchel-Aebersold
Regie: Alexander Bruch, David Enge, Heike Hilterscheid,
Eva Karl, Simone Reiners
Drehort: Bayernweit
Status: Postproduktion
Check it Out!
Kinofilm
Produktion: Rat Pack Filmproduktion GmbH
Produzent: Christian Becker
Förderung: FFA, FFF Bayern, DFFF
Drehbuch: Tim Trachte
Regie: Tim Trachte
Darsteller: Max von der Groeben, Tilman Pörzgen, Chris Tall,
Florian Kroop, Lisa Volz, Theo Trebs, Leslie-Vanessa Lill,
Alexander Schubert, Jenny Elvers, Thomas Limpinsel,
Olga von Luckwald, Albert Kitzl, Ryan Wichert u.a.
Drehorte: Prag, München und Umgebung
Drehzeit: Sommer 2014
Status: Postproduktion
Clowns im Iran
Dokumentarfilm
Produktion: Konzept+Dialog.Medienproduktion
Produzent: Walter Steffen
Förderung: FFF Bayern
Regie: Walter Steffen
Drehort: München, Iran
Drehzeit: September bis Oktober 2014
Status: Vorbereitung
Code of Survival oder das Ende
der Gentechnik
Kino-Dokumentarfilm
Produktion: DENKmal-Film Verhaag GmbH
Produzent: Bertram Verhaag
Förderung: DFFF, FFF Bayern
Regie: Bertram Verhaag
Drehzeit: März bis Oktober 2014
Drehorte: Deutschland, Indien, Ägypten, USA, Argentinien,
Frankreich
Status: Produktion
Crazy Island – Inspired by Mordillo
Kinofilm (Animation, 3D Stereoskop)
Produktion: WunderWerk
Koproduzenten: Senator Film München, Rubinstein
Produzenten: Frank Piscator, Gisela Schäfer
Förderung: FFF Bayern
Drehbuch: Lisa Clodt, Richie Conroy, Mark Hodkinson,
Guillermo Mordillo
Regie: Peter Claridge
Daheim in ... (2. Staffel)
Dokumentationsreihe
Produktion: TANGRAM International GmbH
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Ulrich Gambke (BR)
Regie: Daniela Agostini, Dominique Klughammer,
Katarina Schickling
Drehort: Deutschland
Status: Dreh
31
Dahoam is Dahoam (8. Staffel)
Ein Sommer in Griechenland
Flight Director
Produktion: Constantin Television mit Polyscreen
Produktionsgesellschaft für Film und Fernsehen/BR
Produzenten: Robin von der Leyen, Markus Schmidt-Märkl
Redaktion: Bettina Ricklefs, Daniela Boehm, Daniela Oefelein,
Veronika Gruber (BR)
Drehbuch: Martina Borger (Headautorin)
Regie: Gerald Grabowski, Micaela Zschieschow, Jochen Müller,
Peter Zimmermann, Thomas Pauli, Tanja Roitzheim,
Isabel Lemke, Hannes Spring, Markus Bräutigam, Didi Gassner
Drehort: Dachau, Bayern
Status: Dreh
Produktion: Zeitsprung Pictures München
Produzentin: Ariane Krampe
Drehbuch: Thomas Kirdorf
Regie: Jorgo Papavassiliou
Status: Dreh
Produktion: Endurance Entertainment
Drehbuch: Peter Engelmann
Förderung: MINTiff
Status: Entwicklung
Fernsehserie
Dichter und Denker –
Universität am Scheideweg (AT)
Dokumentarfilm
Produktion: Tangram International GmbH
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Sonja Scheider (BR), Monika Lobkowicz (BR/arte)
Regie: Matti Bauer
Drehort: Deutschland
Status: Dreh
Doch nicht sterben
Produktion: Bilderfest GmbH
Produzenten: Dietmar Lyssy, Marcus Uhl
Redaktion: Johanna Holzhauer, WDR
Drehbuch: Katharina Köster
Regie: Katharina Köster
Drehzeit: 2014
Status: Postproduktion
Drunter und Brüder
(AT: Zwei Brüder und die
Anitlopenschere aka: Saving Lives)
Fernsehfilm
Produktion: Olga Film GmbH
Produzenten: Ulli Weber, Anita Schneider
Redaktion: Stefan Kruppa, Sascha Schwingel (ARD Degeto)
Drehbuch: Kirsten Peters
Regie: Ulli Baumann
Drehorte: Berlin, Sacrow
Status: Postproduktion
Eichenallee/Prenzlauer Berg
Fernsehfilm
Produktion: Olga Film
Produzenten: Ulli Weber, Anita Schneider
Redaktion: Pit Rampelt, ZDF
Drehbuch: Kirsten Peters
Regie: Gregor Schnitzler
Drehort: Berlin
Status: Projektentwicklung
Ein Schloss und sein Gipfel (AT)
Dokumentation
Produktion: TANGRAM International
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Stephan Keicher (BR)
Regie: Kirsten Esch
Drehort: Deutschland
Status: Dreh
Fernsehfilm
Ein Sommer in Island
Fernsehfilm
Produktion: Zeitsprung Pictures München
Produzentin: Ariane Krampe
Drehbuch: Diverse
Regie: Sven Bohse
Drehzeit: Mai/Juni 2014
Status: Postproduktion
Der Einzelgänger
Kinofilm
Produktion: Mythos Film, Rat Pack Filmproduktion,
Deutsche Columbia Filmproduktion
Produzenten: Christian Becker, Christoph Müller
Drehbuch: Jan Berger
Status: Entwicklung
Elser (AT)
Kinofilm
Produktion: Lucky Bird Pictures mit Delphi Medien,
Philipp filmproduction
Produzenten: Boris Ausserer, Oliver Schündler,
Fred Breinersdorfer; Co-Produzent: Philipp Hoepp
Förderung: FFF Bayern, MFG, MBB, BLS, DFFF
Redaktion: Manfred Hattendorf und Michael Schmidl (SWR),
Christine Strobl (Degeto), Claudia Simionescu (BR),
Götz Bolten (WDR), Andreas Schreitmüller (arte)
Drehbuch: Fred Breinersdorfer, Léonie-Claire Breinersdorfer
Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehorte: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Südtirol
Status: Dreh
Endstation Glück
Fernsehfilm
Produktion: Moviepool
Produzentin: Bernadette Schugg
Redaktion: Thomas Martin, Kerstin Freels (SWR),
Stefan Kruppa (ARD Degeto)
Drehbuch: Nicole Walter-Lingen
Regie: Karola Meeder
Drehorte: München und Umgebung, südlicher Schwarzwald
Drehzeit: Oktober/November 2014
Status: Vorbereitung
Essen der Zukunft (AT)
5-teilige Dokumentationsreihe
Produktion: Bilderfest
Produzenten: Dietmar Lyssy, Marcus Uhl
Redaktion: Daniel Schwenk (BR)
Drehbuch/Regie: Doris Tromballa
Drehzeit: 2014
Status: Dreh
Der Fall B. (AT)
Fernsehfilm
Produktion: Zeitsprung Pictures München
Produzentin: Ariane Krampe
Drehbuch: Kilian Riedhof, Marco Wiersch
Regie: Kilian Riedhof
Drehzeit: Ende September bis Mitte Dezember 2014
Status: Vorbereitung
Spielfilm
Forever Sauerland
Fernsehfilm
Produktion: filmpool fiction mit ARD Degeto
Produzent: Mathias Lösel
Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto)
Drehbuch: Mathias Lösel, Markus B. Altmeyer
Regie: Nikolai Müllerschön
Darsteller: Heiner Lauterbach, Friedrich von Thun, Annika Kuhl,
Emilio Sakraya Moutaoukkil, Jan Messutat
Status: Postproduktion
Frankentatort –
Der Himmel ist ein Platz auf Erden0
Fernsehfilm
Produktion: Hager Moss Film im Auftrag des BR
Produzentin: Kirsten Hager
Redaktion: Dr. Stephanie Heckner
Drehbuch: Max Färberböck, Catharina Schuchmann
Regie: Max Färberböck
Drehort: Nürnberg und Umgebung
Drehzeit: August und September 2014
Status: Dreh
Franziskus
Spielfilm
Produktion: Ciao Ragazzi, Beta Film, Tellux Film
Produzenten: Eric Welbers (Beta), Martin Choroba,
Franziska An der Gassen (Tellux)
Redaktion: Cornelius Conrad (BR), RAI
Drehbuch: Mario Falcone, Gianmario Pagano, Monica Zapelli,
Liliana Cavani
Regie: Liliana Cavani
Drehzeit: Mai 2014
Status: Postproduktion
Fünf Freunde 4
Kinofilm Produktion: SamFilm in Koproduktion mit
Constantin Film Produktion, Alias Entertainment
Produzent: Andreas Ulmke-Smeaton und Ewa Karlström, Koproduzent Martin Moszkowicz Verleih: Constantin Film Verleih
Förderung: FFF Bayern, FFA, DFFF
Regie: Mike Marzuk
Drehorte: Bayern, Tunesien
Status: Postproduktion
Gespensterjäger –
Auf eisiger Spur
Kinofilm
Produktion: Lucky Bird Pictures mit Warner Bros. Film Productions
Germany, Lotus-Film, Ripple World Pictures, Immer wieder gerne Film, ARRI Film & TV Services
Produzenten: Oliver Schündler, Boris Ausserer
Co-Produzenten: Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn, Jacqueline
Kerrin, Dominic Wright, Christoph Ott, Antonio Exacoustos,
Josef Reidinger
Förderung: FFF Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, FFA,
DFFF, FFW, OEFI, FISA, Irish Film Board, BBF, Section 481
Drehbuch: Tobi Baumann, Murmel Clausen, Mike O’Leary,
Martin Ritzenhoff, Christian Tramitz
Regie: Tobi Baumann
Drehorte: Bayern, NRW, Österreich
Status: Postproduktion
32
Der gebrauchte Mann
Im Schleudergang (Folge 13 bis 18)
Produktion: Constantin Television mit ZDF
Produzentin: Kerstin Schmidbauer
Redaktion: Daniel Blum (ZDF)
Drehbuch: Nina Bohlmann
Regie: Lars Jessen
Drehort: Hamburg und Umgebung
Status: Postproduktion
Produktion: Infafilm GmbH Manfred Korytowski
Produzentin: Tita Korytowski
Redaktion: Sabine Boueke-Loosen (BR)
Drehbuch: Peter Bradatsch
Regie: Paul Harather
Darsteller: Gisela Schneeberger, Maria Peschek,
Judith Richter, Monika Gruber, Gerd Anthoff, Udo Wachtveitl,
Stephan Zinner u.a.
Drehort: München
Drehzeit: Oktober bis November 2014
Status: Dreharbeiten
Fernsehfilm
Gut zu Vögeln (AT)
Kinofilm
Produktion: VIAFILM, Rat Pack Filmproduktion,
Alpenrot/Constantin
Produzenten: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht,
Christian Becker, Friederich Oetker, Constanze Gutmann
Drehbuch: Judith Bonesky, Mira Thiel
Regie: Mira Thiel
Drehzeit: Herbst 2014
Status: Vorbereitung
Hannas schlafende Hunde
Drama/Kino
Produktion: Enigma Film; Provinzfilm
Produzenten: Fritjof Hohagen
Redaktion: Hubert von Spreti (BR)
Förderung: FFF Bayern
Drehbuch: Andreas Gruber, dramaturgische Mitarbeit
Maggie Peren
Regie: Andreas Gruber
Drehorte: Bayern/Österreich
Status: Dreh
Hear my voice
Kinofilm
Produktion: Lailaps Pictures in Koproduktion mit
Thorsten Schmidt
Produzenten: Nils Dünker, Anatole Taubmann, Thorsten Schmidt
Förderung: FFA, FFF Bayern
Drehbuch: Don Schubert
Regie: Thorsten Schmidt
Status: In Vorbereitung
Heidi
Kinospielfilm
Produktion: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion / Zodiac Pictures (Schweiz)
Produzenten: Uli Putz, Jakob Claussen, Lukas Hobi,
Reto Schaerli
Regie: Alain Gsponer
Drehbuch: Johanna Spyri
Drehzeit: August/September/Oktober 2014
Status: Postproduktion
Hilfe, ich habe meine Lehrerin
geschrumpft
Kinofilm
Produktion: blue eyes Fiction
Koproduzenten: Karibufilm, MINI Film, Deutsche Columbia
Pictures Film Produktion, ARRI Productions
Produzenten: Corinna Mehner, Hans Eddy Schreiber
Förderung: DFFF, FMS NRW, FFF Bayern, FFA, HIF, ÖFI, FFW, ORF
Drehbuch: Gerrit Hermans
Regie: Sven Unterwaldt
Drehorte: Bayern/NRW/Hessen
Drehzeit: 2. September bis 11. November 2014
Status: Dreharbeiten
Fernsehserie
Käthe Kruse
Fernsehfilm
Produktion: Rich and Famous Overnight Film mit Epo Film,
Degeto (Federführung), BR, MDR, ORF,
Produzenten: Sharon von Wietersheim, Frank Meiling,
Dieter Pochlatko
Redaktion: Carolin Haasis (Degeto/Federführung),
Birgit Metz (BR), Meike Götz (MDR), Sabine Weber (ORF)
Förderung: FFF Bayern, MDM, Fernsehfonds Austria, Stadt Graz,
Cinestyria Filmcommission and Fonds, Land Steiermark
Drehbuch: Sharon von Wietersheim
Regie: Franziska Buch
Drehorte: Altenburg, Görlitz, München, Graz
Drehzeit: ab 7. Juli 2014
Status: Postproduktion
Klare Sicht
Fernsehfilm
Produktion: Hager Moss Film im Auftrag der ARD Degeto
Produzent: Kirsten Hager, Anja Föhringer
Redaktion: Katja Kirchen
Drehbuch: Dominique Lorenz
Regie: Pia Strietmann
Drehort: München
Status: Vorbereitung
Der kleine Drache Kokosnuss –
Kinofilm
Kinofilm (Animation, 3D stereoskop)
Produktion: Caligari Film- und Fernsehproduktion mit
Universum Film, ZDF
Produzentin: Gabriele M. Walther
Redaktion: Ingo Weis (ZDF)
Förderung: FFA, DFFF, FFF Bayern, MFG
Drehbuch: Mark Slater, Gabriele M. Walther
Regie: Nina Wels, Hubert Weiland
Drehzeit: bis Herbst 2014
Status: in Produktion
Der kleine Drache Kokosnuss –
Serie
TV-Serie (Animation, 3D)
Produktion: Caligari Film- und Fernsehproduktion mit ZDF
Produzentin: Gabriele M. Walther
Redaktion: Ingo Weis (ZDF)
Förderung: FFF Bayern, MFG
Drehbuch: Mark Slater, Gabriele M. Walther
Drehzeit: bis Sommer 2015
Status: in Produktion
Der kleine Ritter Trenk – Kinofilm
Kinofilm (Animation, 2D)
Produktion: blue eyes Fiction & WunderWerk
Koproduzenten: Dor Film, Universum Film, ZDF
Produzenten: Corinna Mehner, Frank Piscator
Förderung: FFA, DFFF, FFHSH, Österreichisches Filminstitut,
Filmfonds Wien, ORF
Drehbuch: Gerrit Hermans
Regie: Anthony Power
Drehzeit: bis Frühjahr 2015
Status: Produktion
Der kleine Unterschied (AT)
Produktionsfirma: Neue Bioskop Television
Produzenten: Dietmar Güntsche und Christian Balz
Redaktion: Birgit Titze (DEGETO), Barbara Süßmann (DEGETO)
Regie: Sibylle Tafel
Drehbuch: Brigitte Blobel, Robert Krause, Sibylle Tafel
Darsteller: Juliane Köhler, Dominic Raacke, Marc Benjamin
Drehorte: Slowenien, Deutschland
Status: Vorproduktion
Kleine Ziege, sturer Bock
Kinofilm Produktion: die film gmbh in Koproduktion mit
a.pictures film & tv.production.gmbh
Produzent: Uli Aselmann Redaktion: Daniel Blum (ZDF), Olaf Grunert (arte)
Förderung: FFHSH, FFF Bayern, BBF, nordmedia, DFFF, FFA
Drehbuch: Petra K. Wagner
Regie: Johannes Fabrick
Drehorte: München, Hamburg, Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Dänemark, Norwegen
Drehzeit: August/September 2014 Status: Postproduktion
Die Kinder des Feuervogels
Kinofilm
Produktion: collina filmproduktion
Produzent: Ulrich Limmer
Förderung: FFF Bayern (Projektentwicklungsförderung)
Drehbuch: Robert Krause
Regie: Robert Krause
Drehzeit: voraussichtlich 2015 Status: Drehbuchentwicklung
Kommissar Dupin –
Bretonische Brandung
Fernsehfilm
Produktion: filmpool fiction mit ARD Degeto
Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel
Redaktion: Katja Kirchen (ARD Degeto)
Drehbuch: Gernot Gricksch (nach dem Bestseller von
Jean-Luc Bannalec)
Regie: Matthias Tiefenbacher
Drehort: Glénan-Inseln, Bretagne
Status: Postproduktion
Kommissar Dupin –
Bretonisches Gold
Fernsehfilm
Produktion: filmpool fiction mit ARD Degeto
Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel
Redaktion: Katja Kirchen (ARD Degeto)
Drehbuch: Gernot Gricksch (nach dem Bestseller von
Jean-Luc Bannalec)
Regie: Thomas Roth
Darsteller: Pasquale Aleardi, Jan Georg Schütte,
Ludwig Blochberger, David Bennent, Marc Hosemann,
Chiara Schoras
Drehort: Guérande, Bretagne
Status: Postproduktion
Kommissarin Louise Boni (AT)
Fernsehfilm
Produktion: Zeitsprung Pictures München
Produzentin: Ariane Krampe
Drehbuch: Hannah Hollinger
Regie: Brigitte Maria Bertele
Drehzeit: Juni / Juli 2014
Status: Postproduktion
33
Kommissarin Lucas Kreuzweg (AT)
Markt der Masken
Nebel im August
Produktion: Olga Film
Produzenten: Harald Kügler, Molly von Fürstenberg
Redaktion: ZDF Wolfgang Feindt
Drehbuch: Peter Probst
Regie: Ralf Huettner
Drehorte: München, Regensburg und Umgebung
Status: Vorbereitung
Produktion: Filmkraft Filmproduktion München
Produzent: Peter Heller
Redaktion: Ulrike Dotzer (NDR/arte)
Förderung: FFF Bayern
Regie: Peter Heller
Drehorte: Belgien, Deutschland, Österreich, Togo
Status: erste Drehphase
Kommissarin Lucas Der Wald (AT)
Mat Joubert
Produktion: collina filmproduktion GmbH
Produzent: Ulrich Limmer
Koproduzent: DOR FILM Wien Danny Krausz, Studiocanal
Verleih: Studiocanal
Förderung: FFF, FFA, F&MS NRW, ÖFI, ORF, FISA, FFW
Redaktion: Caroline von Senden (ZDF)
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Drehzeit: 2015
Status: Vorbereitung
Produktion: Olga Film
Produzenten: Harald Kügler, Molly von Fürstenberg
Redaktion: ZDF Wolfgang Feindt
Drehbuch: Hartmut Schoen
Regie: Ralf Huettner
Drehorte: München, Regensburg und Umgebung
Status: Vorbereitung
Produktion: all-in-production, Out of Africa Entertainment
Produzenten: Annette Reeker, Levon Melikian
Drehbuch: Anna Tebbe
Drehort: Südafrika
Status: Vorbereitung
Landfrauenküche
Dokumentation
TV Reihe ZDF
TV Reihe ZDF
Dokuserie
Produktion: megaherz film und fernsehen,
Moviepool GmbH für BR
Produzenten: Fidelis Mager, Franz Gernstl,
Bernadette Schugg, Ernst Geyer
Redaktion: Sonja Kochendörfer
Regie: Kathrin Meyer, Boris Tomschiczek
Status: Postproduktion
Last Blood
Kinofilm
Produktion: MagicWorx
Produzent: Aimee Schoof, Isen Robbins, Christian Arnold-Beutel
Drehbuch: Bobby Crosby, Nick Sterling, Ed Lynden-Bell
Regie: Simon Hunter (Mutant Chronicles)
Status: Projektentwicklung
Little Yellow Boots (AT)
Dokumentarfilm
Produktion: Majade; Oy Millennium
Produzent: Heino Deckert
Koproduktion: BR, BR/arte
Redaktion: Sonja Scheider, Monika Lobkowicz
Regie: John Webster
Status: Projektentwicklung
Mammuts – Giganten der Eiszeit (AT)
Dokumentation
Produktion: Bilderfest
Produzenten: Dietmar Lyssy, Marcus Uhl
Redaktion: ZDF, Terra X, Friederike Haedecke
Drehbuch: Florian Breier
Regie: Florian Breier
Drehzeit: 2014
Status: Postproduktion
Marianne und Mehmet –
Zwei Menschen, zwei Kulturen –
eine Zukunft
Langzeitdokumentation
Produktion: MGS Filmproduktion
Produzent: Wolfgang Ettlich
Regie: Wolfgang Ettlich
Status: in Produktion
Dokumentarfilm
Fernseh-Dreiteiler
Medicus Begleitdokumentation (AT)
Produktion: TANGRAM International
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Katja Wildermuth (MDR)
Regie: Hannes Schuler
Drehorte: Deutschland, England, Spanien
Status: Postproduktion
Mein Bruder und ich
Doku-Serie
Produktion: Tellux Film
Produzenten: Martin Choroba, Franziska An der Gassen
Redaktion: Benjamin Manns
Buch und Regie: Eric Grinda
Drehzeit: Herbst 2014
Status: Dreh
Mein sinnloses Geheimnis
Dokumentation
Produktion: Tellux Film
Produzenten: Martin Choroba, Johanna Teichmann
Redaktion: Milena Bonse, Brigitte Klos (ZDF), Jens Ripke (ZDF)
Drehbuch: Maike Conway
Regie: Maike Conway
Status: Postproduktion
Männertag
Kinofilm
Produktion: Chestnut Films mit Universum Film / RTL
Produzent: Philip Voges, Ilja Haller
Förderung: FFF Bayern, MBB
Drehbuch: Philip Voges, Ilja Haller
Regie: Anno Saul
Darsteller: Milan Peschel, Tom Beck, Axel Stein,
Maxim Mehmet, Josefine Preuß
Drehorte: Bayern, Berlin
Status: Projektentwicklung
Minion
Kinofilm
Produktion: MagicWorx
Produzent: Gudrun Giddings, Christian Arnold-Beutel
Drehbuch: Eric Gable
Regie: Peter Cornwell (Haunting of Connecticut, Mercy)
Status: Projektentwicklung
Kinofilm
Neukölln – meine neue alte Liebe
Dokumentarfilm
Produktion: MGS Filmproduktion mit RBB
Produzent: Wolfgang Ettlich
Regie: Wolfgang Ettlich
Status: Postproduktion Oktober/November
Neulich die Reise mit Vater
Spielfilm
Produktion: Filmallee, Strada Film, Mirage Film Studio KFT.,
Chimney Group, BER Film, Razor Film
Produzent: David Lindner Leporda
Förderung: CNC Rumänien, Eurimages, FFF Bayern, Nationaler
Ungarischer Film Fond, BKM, DFFF, FFA, Film i Väst, MEDIA
Redaktion: Hubert von Spreti (BR), Monika Lobkowicz (BR/arte),
Natalie Lambsdorff (BR)
Drehbuch: Anca Miruna Lazerescu
Regie: Anca Miruna Lazerescu
Darsteller: Alex Margineanu, Razvan Enciu, Ovidiu Schumacher,
Susanne Bormann
Drehorte: Ungarn, Rumänien, Deutschland
Status: Dreh
Ostwind 2
Kinofilm Produktion: SamFilm in Koproduktion mit Constantin Film
Produktion, Alias Entertainment
Produzent: Ewa Karlström, Andreas Ulme-Smeaton, Koproduzent Martin Moszkowicz Förderung: FFF Bayern, HessenInvestFilm, FFA, DFFF
Drehbuch: Lea Schmidbauer, Kristina Magdalena Henn
Regie: Katja von Garnier
Drehorte: Hessen, Bayern
Status: Postproduktion
Outside the Box
Kinofilm
Produktion: Walker+Worm
Produzenten: Tobias Walker, Philipp Worm
Förderung: FFF Bayern, BLS
Drehbuch/Regie: Philip Koch
Status: Postproduktion
Die Pfeiler der Macht
Historischer Zweiteiler
Produktion: Constantin Television, Network Movie
Produzent: Kerstin Schmidbauer, Robin von der Leyen,
Wolfgang Cimera
Redaktion: Thorsten Ritsch, Christof Königstein (ZDF)
Drehbuch: Annette Simon u.a. (nach dem Roman von Ken Follett)
Regie: Christian Schwochow
Drehort: Dublin und Umgebung
Status: Dreh
34
Phenomena
Fernsehfilm/Serien-Pilot
Produktion: MagicWorx GmbH
Produzent: Marius Haugan, Daniel Dreifuss, Gudrun Giddings,
Christian Limmer, Christian Arnold-Beutel
Drehbuch: Christian Limmer
Vorlage: Romanreihe von Ruben Eliassen, Englisch
Status: Projektentwicklung
Reden, die die Welt veränderten (AT)
Dokumentationsreihe
Produktion: TANGRAM International GmbH
Produzenten: Dagmar Biller
Redaktion: Christiane Mausbach, Monika Pohl (WDR)
Regie: Ulrike Brincker
Drehort: Deutschland
Status: Postproduktion
Roland und der Wolf
Kinofilm
Produktion: schöne neue filme, HFF München
in Koproduktion mit BR
Produzenten: Alexander Krötsch & Felix Kempter
Förderung: FFF Bayern
Regie: Alexander Costea
Drehorte: München und Umgebung, Furth im Wald
Status: Vorbereitung
Samen in die Herzen pflanzen
Dokumentarfilm
Produktion: DENKmal-Film Verhaag GmbH
Produzenten: Bertram Verhaag
Regie: Bertram Verhaag
Drehorte: Österreich, Kroatien
Status: Postproduktion
Seitenwechsel (AT)
Fernsehfilm
Produktion: Zeitsprung Pictures München
Produzentin: Ariane Krampe
Drehbuch: Hannah Hollinger
Regie: Johannes Fabrick
Drehzeit: Oktober bis November 2014
Status: Vorbereitung
Seitenwechsel (Und ich bin Du)
Kinofilm
Produktion: H & V Entertainment
Produzenten: André Zoch
Drehbuch: Andrea Sixt, Katharina Eyssen,
Regie: Vivian Naefe
Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Mina Tander, Ruby O. Fee,
Friederike Kempter, Jimi Blue Ochsenknecht, Axel Stein u.a.
Drehort: Berlin
Drehzeit: Mai 2014
Status: Postproduktion
Die Silvergirls reiten wieder
Kinofilm
Produktion: VIAFILM GmbH & Co. KG
Produzenten: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht
Förderung: FFF Bayern
Drehbuch: Rochus Hahn
Regie: Lisa Marie Reich
Drehorte: Bayern, Dänemark
Drehzeit: 2015
Status: Vorbereitung
Schleckerland ist abgebrannt –
mein Leben nach der Pleite
Dokumentation
Produktion: Bilderfest GmbH
Produzent: Dietmar Lyssy, Marcus Uhl
Redaktion: ProSiebenSat.1, Christoph Steinkamp
Drehbuch: Eva Maria Bayer
Regie: Eva Maria Bayer
Drehzeit: 2014
Status: Postproduktion
SOKO 5113 (37. Staffel)
Krimiserie
Produktion: UFA FICTION GmbH (Büro München)
Produzentin: Daniel van den Berg, Joachim Kosack
Redaktion: Axel Laustroer (ZDF)
Drehbuch: Hubert Eckert, Renate Kampmann,
Ralf Hertwig & Thomas Bahmann, Peter Dommaschk,
Enno Reese & Mike Viebrock u.a.
Regie: Matthias Kiefersauer, Heidi Kranz, Patrick Winczewski,
Till Müller-Edenborn, Bodo Schwarz, Jorgo Papavassiliou
Drehort: München und Umgebung
Drehzeit: 20.01.2014 bis 18.12.2014 (25. Folgen)
Spuren
Kinofilm
Produktion: schöne neue filme
Produzenten: Alexander Krötsch, Felix Kempter
Förderung: FFF Bayern
Regie: Falco Jagau
Drehbuch: Tristan Fiedler, Falco Jagau
Status: Projektentwicklung
Steel
Spielfilm
Produktion: Paradigma Entertainment, DuMatt Entertainment
Produzent: Jean du Toit, Sven J. Matten
Drehbuch: Melissa Kajpust, Sven J. Matten
Regie: Sven J. Matten
Darsteller: Chad Connell, David Cameron, Mimi Kuzyk
Drehort: Winnipeg, Manitoba
Status: Postproduktion
Straßen mit Geschichte (AT)
Dokumentationsreihe
Produktion: TANGRAM International GmbH
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Monika Pohl, Christiane Mausbach (WDR)
Regie: Ulrike Brincker
Drehort: Deutschland
Status: Postproduktion
Taunus-Krimis von Nele Neuhaus
(Folge 5: Wer Wind sät)
Fernsehfilm (Reihe)
Produktion: all-in-production GmbH
Produzenten: Annette Reeker, Levon Melikian
Redaktion: Reinhold Elschot, Daniel Blum (ZDF)
Drehbuch: Anna Tebbe
Regie: Marcus O. Rosenmüller
Drehort: Frankfurt a. M., Taunus
Status: Postproduktion
The Fencer
Spielfilm
Produktion: Kick Film, MakingMovies Oy, Allfilm Produzent: Jörg Bundschuh, Kai Nordberg, Kaarle Aho, Ivo Felt Förderung: FFF Bayern, DFFF, EURIMAGES
Redaktion: Hubert von Spreti (BR/arte),
Monika Lobkowicz (BR/arte)
Regie: Klaus Härö
Verleih: Zorro Film
Status: Postproduktion
The Girl King
Spielfilm
Produktion: Starhaus Filmproduktion, Marianna Films (FI),
Triptych Media (CA), Anagram Film (SE)
Produzenten: Wasiliki Bleser, Rainer Kölmel, Mika Kaurismäki,
Anna Stratton, Arnie Gelbart, Martin Persson
Förderung: Eurimages, FFF Bayern
Redaktion: Hubert von Spreti, Monika Lobkowicz (BR/arte)
Drehbuch: Michel Marc Bouchard
Regie: Mika Kaurismäki
Drehorte: Turku (Finnland), Bayern
Status: Postproduktion
Toni Erdmann
Drama
Produktion: Komplizen Film in Koproduktion mit coop99
Produzent: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade
Redaktion: Ulrich Hermann (SWR)
Drehbuch: Maren Ade
Regie: Maren Ade
Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller
Drehorte: Bukarest/Rumänien, Aachen/Deutschland
Status: Postproduktion
Der Totenmaler
Fernsehfilm
Produktion: Neue Bioskop Television GmbH
Produzenten: Dietmar Güntsche und Christian Balz
Redaktion: Daniel Blum (ZDF)
Drehbuch: Andreas Dir und Christoph Busche
Regie: Christian Theede
Darsteller: Rosalie Thomass, Friedrich von Thun, August
Schmölzer, Lavinia Wilson
Drehort: Deutschland (Ramsau, München und Umgebung)
Status: Vorproduktion
Triple WiXXX
Kinofilm
Produktion: Rat Pack Filmproduktion
Produzent: Christian Becker
Drehbuch: Oliver Kalkofe
Regie: Erik Haffner
Status: Vorbereitung
Unter deutschen Betten
Kinofilm
Produktion: Construction Filmproduktion GmbH
Produzentin: Nina Maag
Förderung: FFF Bayern
Drehbuch: Andrea Willson nach Motiven von Mira Thiel und
Judith Bonesky (nach dem gleichnamigen Bestseller von
Justyna Polanska)
Verleih: Warner Bros. Entertainment GmbH
Regie: Mira Thiel
Status: Vorbereitung
35
Valium (AT)
Winnetou
(und der Schatz im Silbersee)
Dokumentation
Produktion: TANGRAM International GmbH
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Barbara Schmitz (WDR)
Regie: Uli Langguth
Drehort: Deutschland
Status: Dreh
Vater unser (AT)
Kinofilm
Produktion: VIAFILM GmbH & Co. KG
Produzenten: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht
Förderung: FFF Bayern
Regie: Mike Viebrock
Drehzeit: Frühjahr 2015
Status: Finanzierung
Villa Paradiso
Fernseh-Mehrteiler
Produktion: Rat Pack Filmproduktion, Mythos Film mit Rialto Film
Produzenten: Christian Becker, Christoph Müller
Drehbuch: Jan Berger
Status: Entwicklung
Wir Kinder aus dem Möwenweg
Fernsehserie (Animation, 2D)
Produktion: WunderWerk mit ZDF
Produzent: Gisela Schäfer
Förderung: FFHSH
Redaktion: Marcus Horn, Götz Brandt
Drehbuch: Lisa Clodt, Eckart Fingberg, Heike Sperling
Regie: Eckart Fingberg, Katjenka Krause
Drehzeit: bis Frühjahr 2015
Status: Produktion
Wild Plants
Historiendrama
Produktion: made in munich movies GmbH
Produzentin: Mark von Seydlitz, Markus Brandmair,
Fred Breinersdorfer
Förderung: FFF Bayern
Drehbuch: Fred Breinersdorfer, Katja Röder
Regie: Mark von Seydlitz
Drehorte: Italien, Deutschland
Status: Vorbereitung
Von Hof nach Hof
Dokumentarfilm
Kino-Dokumentarfilm
Produktion: Close Up Films, Leykauf Film
Produzenten: Joelle Bertossa, Nicole Leykauf
Regie: Nicolas Humbert
Redaktion: BR, Petra Felber und ARTE, Monika Lobkowicz
Förderung: FFF Bayern, DFFF, Schweizer Fernsehen,
Fondation Romande, Suissimage,
Fonds National Contribution à la Coproduction
Young Sanra
Spielfilm
Produktion: MGS Filmproduktion mit MDR
Produzent: Wolfgang Ettlich
Regie: Wolfang Ettlich
Status: Drehvorbereitung für September/Oktober
Von Lederhosen und Dirndlschürzen:
Die Geschichte der bayerischen
Tracht (AT)
Dokumentationsreihe
Produktion: MagicWorx
Produzent: Gudrun Giddings, Daniel Wagner, Joel Smith,
David Brookwell, Christian Arnold-Beutel
Drehbuch: David Casci
Regie: Sean McNamara
Drehort: Kanada
Status: Vorbereitung
X:enius
Wissenschaftsmagazin (80 x 25 Min.)
Produktion: TANGRAM International
Produzentin: Dagmar Biller
Redaktion: Astrid Harms-Limmer (BR)
Regie: Katarina Schickling
Drehorte: Deutschland, Österreich
Status: Postproduktion
Produktion: Bilderfest
Produzenten: Dietmar Lyssy, Marcus Uhl
Redaktion: BR, WDR, HR, arte
Drehzeit: 2014
Status: Dreh/Postproduktion
Den vollständigen Produktionsspiegel, der laufend ergänzt und aktualisiert
wird, finden Sie online unter: www.fff-bayern.de/film-commission/produktionsspiegel
IMPRESSUM
Film News Bayern – Nr. 5 | Oktober 2014
Erscheinungsweise: 6x jährlich
Herausgeber: FilmFernsehFonds Bayern GmbH –
Presse und Information
Geschäftsführer: Prof. Dr. Klaus Schaefer
Adresse: Sonnenstr. 21, 80331 München
Tel.: 089-544 602-0; Fax: -60
Internet: www.fff-bayern.de
E-Mail: filmfoerderung@fff-bayern.de
Redaktion: Dr. Olga Havenetidis (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit: Birgit Bähr (6), Julia Wülker (8/9, 12-15,
24/25), Tina Rausch (28), Ewa Szurogajlo (29),
Veronika Barthelmess (30-36)
Bilder: Dr. Olga Havenetidis (4, 18, 22, 26),
freestyle prod./Romain Geib (4), Tom Trambow (4),
Sony Pictures Releasing GmbH (4), Markus
Vogelbacher (4), Jörg Reuter (6), Klonk Games (8/9),
A-List Films/Passion Pictures/Red Box Films,
Davide Perbellini/Walker+Worm Film (12),
Arvid Uhlig/Walker+Worm Film (14-15), Bogdan
Comanescu (16-19), MHMK (20/21), Hofer Filmtage
(22), Lailap Pictures (22), Imbissfilm/die film gmbh
(24), Tim Kuhn (27), Alamode (29)
Anzeigen: Julia Wülker
Produktionsspiegel: Veronika Barthelmess
Konzept und Layout: Robert&Horst, die Agentur
für Design und Kommunikation, München
Druck: Gotteswinter und Aumaier GmbH, München
Das Magazin wurde klimaneutral gedruckt.
Redaktions- und Anzeigenschluss für die
Ausgabe 6/2014 ist der 21. November 2014.
© 2014 Constantin Film Produktion
PROUD TO HAVE SERVICED
LOVE, ROSIE –
FÜR IMMER VIELLEICHT
Regie: Christian Ditter
Produktion: Constantin Film Produktion
Drehbuch: Juliette Towhidi (Roman: Cecelia Ahern)
Kamera: Christian Rein
Verleih: Constantin Film Verleih
ARRI Services: Postproduktion inkl. VFX & Sound
ARRI Rental: Camera Equipment
www.arri.com/qr/ams
„ARRI HAT LOVE ROSIE VOM ERSTEN KAMERATEST BIS ZUM
GRADING UND ZUR MISCHUNG BETREUT UND DIE ZUSAMMENARBEIT MIT UNSEREN PARTNERN IN IRLAND, KANADA UND
GROSSBRITANNIEN SO SOUVERÄN UND IN IHRER GEWOHNT
PROFESSIONELL-ENTSPANNTEN ART KOORDINIERT, DASS ICH
MICH ZU JEDEM ZEITPUNKT BESTENS AUFGEHOBEN UND ‘ZU
HAUSE’ GEFÜHLT HABE!“
Christian Ditter, Regisseur
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
22
Dateigröße
4 708 KB
Tags
1/--Seiten
melden