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"Es gibt keine Worte für das, was in Monrovia passiert - Presseportal

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Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/pm/1658/466573/-es-gibt-keine-worte-fuer-das-was-in-monrovia-passiert-ueber-8-000menschen-suchen-schutz-im-sos abgerufen werden.
"Es gibt keine Worte für das, was in Monrovia passiert"
Über 8.000 Menschen suchen Schutz im SOS-Kinderdorf Monrovia in Liberia
25.07.2003 - 10:45 Uhr, SOS-Kinderdörfer weltweit/Hermann-Gmeiner-Fonds
Monrovia/München (ots) - Laut jüngsten Berichten vonSOS-Kinderdorf in Liberia, wird die
Situation in Monrovia von Tag zuTag unerträglicher. Hunderte zivile Opfer sind bereits zu
beklagen.Auf dem SOS-Kinderdorf-Gelände steigt die Zahl der Flüchtlingeständig an. Über 8.000
Menschen suchen derzeit Schutz imSOS-Kinderdorf Monrovia.
Die Lage für die Menschen
zwischen den Bürgerkriegsfronten inMonrovia wird immer verzweifelter. George Kordahi, der
Leiter vonSOS-Kinderdorf Liberia, schildert in seinem letzten Bericht dieSituation der
Zivilbevölkerung in der Hauptstadt:
"Es gibt keine Worte für das, was hier in Monrovia
passiert.Innerhalb einer Woche forderten die Kämpfe zwischen LURD-Rebellen
undRegierungssoldaten eine Vielzahl an Toten und Verletzten. Derwahllose Granatenbeschuss
durch die Rebellen, die die Stadt unterihre völlige Kontrolle bringen wollen, fordert so
viele Opfer, dassoffizielle Stellen sie nicht mehr zählen können. Die
wenigenHilfsorganisationen, die noch vor Ort sind, sind komplettüberfordert, geben aber
weiter ihr Bestes. Die Gefechte sind soheftig, dass niemand auf die Straße gehen kann, um
Essenaufzutreiben.
Im SOS-Kinderdorf in Monrovia halten sich derzeit über 8.000Menschen
auf. Dank der acht Brunnen auf unserem Grundstück können dieFlüchtlinge mit genügend sauberem
Wasser versorgt werden. Ein"SOS-Reinigungsteam" kümmert sich um die Sauberkeit der
sanitärenAnlagen und beseitigt Abfall, um die Seuchengefahr einzudämmen. DieKlinik ist im
Vollbetrieb. Sechs Krankenschwestern, ein Arzt und neunzusätzliche Helfer versuchen, die
Situation unter Kontrolle zuhalten."
Das SOS-Kinderdorf, sowie der SOS-Kindergarten und
dieSOS-Hermann-Gmeiner-Schule sind durch die tausende Flüchtlinge an denGrenzen ihres
Fassungsvermögens. Jeder Winkel des Grundstücks wirdgenutzt. Durch die zehn Jahre Bürgerkrieg
haben dieSOS-Kinderdorf-Mitarbeiter gelernt mit Extremsituationen umzugehen.Die Solidarität
unter den Mitarbeitern und SOS-Jugendlichen gibt denmoralischen Zusammenhalt unter diesen
immensen psychischenBelastungen.
George Kordahi appelliert an die internationale
Gemeinschaft: "Wirhoffen und beten, dass endlich Friedenstruppen ins Land kommen, umdieses
Chaos zu beenden, bevor es zu spät ist."ots Originaltext: SOS-Kinderdörfer weltweit / HermannGmeiner-FondsDeutschland e.V.Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.deBei
Rückfragen: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Kommunikation
Tel.: 089/179 14-261 bis -264Fax: 089/179 14-260 e-mail: kommunikation@sos-kinderdoerfer.de
Homepage: http://www.sos-kinderdoerfer.de
Originaltext:
SOS-Kinderdörfer weltweit/Hermann-Gmeiner-Fonds
Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/1658/sos-kinderdoerfer-weltweit-hermann-gmeiner-fonds
Pressemappe als RSS:
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