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WAHLPFLICHTFACH ITALIENISCH
Mag. Melitta Waidacher
6. Klasse (3 Wochenstunden )
7. Klasse (3 Wochenstunden)
8. Klasse (2 Wochenstunden)
fonte: http://www.flickr.com
Einige Gründe, sich für dieses Wahlpflichtfach zu entscheiden:
ITALIENISCH wählen, weil
o du gerne eine weitere Sprache sprechen möchtest,
o dich die italienische Lebensart und Kultur faszinieren,
o Italien nahe und ein beliebtes Urlaubsland ist,
o Italienisch eine wichtige Wirtschaftssprache ist,
o du in diesem Fach mündlich maturieren kannst.
Wenn du dieses Wahlpflichtfach wählst, hast du mehrere Möglichkeiten:
a) Du lernst zwei Jahre lang Italienisch (in 6. + 7. Klasse) und erwirbst solide
Grundkenntnisse (A2), die es dir ermöglichen, dich im italienischen Alltag zu
verständigen und du erfährst viele interessante Dinge über die italienische Lebensart
und Kultur.
b) Du perfektionierst deine Kenntnisse in der 8. Klasse, ohne in diesem Fach zu
maturieren.
c) Du wählst Italienisch nach der 8. Klasse als mündliches Maturafach und hast dabei
gleich viele Themenpools zu lernen wie nach dem 2jährigen Wahlpflichtfach.
Im Unterricht erwarten dich
o ein angenehmes Lernklima,
o als Schwerpunkt die gesprochene Sprache,
o Gruppen- und PartnerInnenarbeit nach den Prinzipien des forschenden Lernens,
o individuelle Betreuung in Kleingruppen,
o Abstimmung der Themen auf die Interessen der SchülerInnen,
o Treffen mit Native SpeakerInnen,
o Kino- und Ausstellungsbesuche und gemeinsame Aktivitäten als Ergänzung des
Unterrichts,
o eine Italienreise zu Beginn der 8. Klasse,
o Verpflichtung zu regelmäßiger Präsenz und regelmäßiger Mitarbeit für den
erfolgreichen Spracherwerb,
o keine Schularbeiten, aber regelmäßige schriftliche Wiederholungen.
WAHLPFLICHTFACH SPANISCH
Mag. Eva Mangold
Das Wahlpflichtfach Spanisch ist ein zwei bzw. dreijähriger Lehrgang (6.- 7. bzw. 6.-8. Klasse) und
bietet die Möglichkeit, eine zweite bzw. dritte lebende Fremdsprache zu erlernen und auch in ihr
mündlich zu maturieren. Schularbeiten sind nicht vorgesehen. Die Leistungsbeurteilung findet
anhand von aktiver Beteiligung am Unterricht, schriftlichen und mündlichen Überprüfungen sowie
Hausübungen statt.
Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die mündliche Beherrschung der Sprache, d. h. ihr werdet euch
in Alltagssituation sprachlich gut zurechtfinden können. In den ersten beiden Unterrichtsjahren geht
es vor allem um das Beherrschen der leichten Grammatik und die Aneignung eines
Basiswortschatzes. Rollenspiele, Gruppenarbeiten, Dialoge, Lieder, Filme und einfache Texte tragen
dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.
Im dritten Lernjahr (teilweise bereits im zweiten) stehen dann verstärkt landes- und kulturkundliche
Themen im Vordergrund, die von euch gewählt oder vorgeschlagen werden können, beispielsweise
Madrid, Barcelona, Andalusien, das Baskenland (ETA), lateinamerikanische Länder (Kuba, Guatemala,
Mexiko), Flamenco, Tango, Stierkampf, Fiestas, spanisches oder lateinamerikanisches Kino, spanische
oder lateinamerikanische Musik.
Nach dem Besuch des WPF Spanisch wirst du in der Regel Folgendes können:
o
o
o
o
o
dich in den wichtigsten Alltagssituationen verständigen: im Restaurant, beim Einkaufen, im
Hotel, auf der Straße, beim Arzt, in Diskussionen, am Telefon, beim Verabreden uvm.,
Liedertexte, Rezepte, Zeitungsartikel, vereinfachte Literatur, Hörtexte verstehen,
Briefe, deinen Lebenslauf und einfache Texte schreiben,
Spanien und Lateinamerika besser kennen (Land und Leute, Kunst und Kultur, Küche,
Bräuche),
deine Grundkenntnisse bei einem Studium oder einer Berufsausbildung, das/die eine weitere
lebende Fremdsprache verlangt, einsetzen und erweitern.
Den Unterricht ergänzen je nach Interesse zusätzliche Aktivitäten wie Tanzprojekte, Lehrausgänge,
Kino- und Museumsbesuche zu spanischen bzw. lateinamerikanischen Themen, sowie spanisches
Kochen in der Schule. Bei Interesse und innerhalb der gegebenen Möglichkeiten sind auch Reisen
nach Spanien vorgesehen, wo ihr eure bereits erworbenen Kenntnisse vor Ort einsetzen, erweitern
und spanisches Alltags- und Kulturleben erfahren könnt.
Du kannst in Spanisch jetzt auch mündlich zur Matura antreten!
Um das dafür notwendige Niveau zu erreichen, wird das WPF in der 6. und 7. Klasse auf drei
Wochenstunden “aufgestockt“ und für dich ergeben sich folgende neue Möglichkeiten:
1)
Du stehst am Ende der 7. Klasse und warst zwei Jahre lang im dreistündigen WPF. Somit hast du
sechs WPF-Wochenstunden bereits in zwei Jahren besucht.  Du steigst aus.
2)
Du findest Spanisch schon ziemlich interesante und möchtest über die Grundkenntnisse
hinausgehend die Sprache erlernen und beherrschen.  Du besuchst das WPF auch in der 8. Klasse,
aber ohne zur mündlichen Matura anzutreten.
3)
Du findest Spanisch einfach fenomenal.  Du besuchst das WPF wie in 2) auch in der 8. Klasse und
trittst außerdem zur mündlichen Matura an!
Mündlich maturieren kannst du in Spanisch auch mit nur 6 Wochenstunden, empfehlenswert ist es
aber, Spanisch 8stündig zu wählen, wenn du maturieren möchtest.
In beiden Fällen hast du die gleiche Anzahl an Themenpools zu lernen, daher kannst du bei der
Langform Spanisch (3jährig, 8stündig) nur profitieren.
WAHLPFLICHTFACH INFORMATIK
Mag. Christoph Wichtl
Das Wahlpflichtfach Informatik wird an der Stubenbastei von der 6. – 8. Klasse im Ausmaß von je 2
Wochenstunden angeboten. Das Ziel ist es, wichtige Themengebiete der Informatik praxisnahe zu
erlernen und mit möglichst vielen Übungen selbst zu erproben.
HOMEPAGEERSTELLUNG





DIVERSE SOFTWARE
HARDWARE



Bestandteile und Aufbau eines Computers
Funktionsweise und Zusammenspiel einzelner Komponenten
PRAXIS: Zerlegen und Zusammenbau eines Computers



PRAXIS: Erstellen von Netzwerkplänen mittels Microsoft Visio
PRAXIS: Erstellen von Projektmanagement-Plänen mittels Microsoft Project
PRAXIS: Kennenlernen von FTP-, Desktop-Sharing- und Remote-Desktop-Tools






Unterschied zwischen Backup, Redundanz und Archivierung
Möglichkeiten und Unterschiede in der Umsetzung
Hochverfügbarkeit von Daten
Zugriffsschutz
Verschlüsselungstechniken
PRAXIS: Einsatz von Backup- und Verschlüsselungs-Tools
DATENSICHERHEIT
BETRIEBSSYSTEME






Aufbau von Betriebssystemen
Konzepte von Betriebssystemen
Unterschiede der einzelnen Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac OS X)
Versionsunterschiede im Bereich von Windows
PRAXIS: Installation und Imageerstellung
PRAXIS: Grundeinstellungen – Optimierungsmaßnahmen
NETZWERKTECHNIK
OFFICE EXTENDED


Wiederholung und Vertiefung der bisher gelernten Microsoft Office Programme
Erstellen von Vorlagen, Automatisierungen, Datenanalysen, usw.
DATENBANKEN



Bedeutung und Einsatzgebiete von Datenbanken
Aufbau und Strukturierung von Datenbanken
PRAXIS: Erstellen einer eigenen Datenbank








Grundbegriffe der Netzwerktechnik
Netzwerktopologien
Netzwerkprotokolle
Netzwerkkomponenten
Anwendungsprotokolle
DNS, DHCP, Domain
PRAXIS: Erstellen eines eigenen Netzwerkes
PRAXIS: Aufbau und Konfiguration eines eigenen WLAN-Netzwerkes




Gefahren und Risiken im Internet
Wie kann man sich gegen Gefahren im Internet schützen
Unterschied zwischen Viren, Trojanern und Würmern
Soziale Netzwerke
INTERNET SECURITY
MULTIMEDIA





Filmschnitt
Fotobearbeitung
Urheberrechtsbestimmungen
PRAXIS: Der Weg vom Storyboard zum fertigen Film
PRAXIS: Der Weg vom Szenenaufbau zum fertigen Foto
Aufbau von Homepages
Erlernen von Grundfertigkeiten im Bereich HTML
Abgrenzung und Möglichkeiten von HTML und CSS
PRAXIS: Erstellen einer eigenen Homepage
PRAXIS: Unterschied und Möglichkeiten zwischen einfachen HTML Editoren, HTML
Erstellungstools (z.B. Dreamweaver) und Content Management Tools (z.B. Wordpress)
WAHLPFLICHTFACH ENGLISCH
Mag. Stephanie Grafinger
6./ 7. Klasse (1.Lernjahr)
Der Wahlpflichtgegenstand soll der Erweiterung der sprachlichen Kompetenz und der
Erarbeitung von neuen Inhalten dienen. Dabei ist eine größere Wahlfreiheit und Flexibilität
hinsichtlich der Themen als im Pflichtfach möglich. Darüber hinaus werden im
Wahlpflichtfach Englisch die 4 skills (speaking, listening, reading and writing) intensiv
trainiert. Schwerpunkt ist immer wieder, das freie Sprechen in monologischer und
dialogischer Form zu trainieren.
Folgende Themengebiete werden in Betracht gezogen, wobei bei der Auswahl
SchülerInneninteressen berücksichtigt werden (gemeinsame Festlegung der Stoffgebiete
eines Jahres):
o aktuelles Zeitgeschehen, Trends und gesellschaftliche Probleme,
o Landes und Kulturkunde (Fokus USA),
o Stereotypen,
o englischsprachige Literatur (Großbritannien, USA, Australien, Südafrika, etc.),
o kreatives Schreiben (+ poetry),
o Besuch englischer Theater- und Kinovorstellungen,
o Präsentationen zu verschiedenen Themen mit Unterstützung moderner Medien,
o Besuch der Universität Wien (Institut für Anglistik und Amerikanistik).
WAHLPFLICHTFACH ENGLISCH
Mag. Eva Stiegler bzw. Mag. Elisabeth Hofer
7./8. Klasse (2. Lernjahr)
Die Themen werden aus folgenden Bereichen gewählt:
o
o
o
o
o
o
o
o
o
o
o
o
o
education (school systems, elite schools, summerhill, Dead Poets‘ Society)
the stuff that dreams are made on
poetry workshop
new family concepts
supernatural phenomena
culture: Native Americans, aboriginal culture
stereotypes
the USA in the 1950s: music, culture, lifestyle, politics
outsiders
up-to-date topics (USA, UK, Australia…)
plays read in class
going to the cinema and/or theatre
suggestions from class
Die Leistungsfeststellung erfolgt aufgrund:
o
o
o
o
o
o
o
o
kontinuierlicher Anwesenheit,
aktiver mündlicher Mitarbeit,
aktiver Teilnahme an Gruppenarbeiten,
mündlicher Kurzpräsentationen während des Unterrichts,
schriftlicher Arbeiten während des Unterrichts,
schriftlicher Hausübungen,
schriftlicher check-ups (Listening, Reading, Language in Use, Vocabulary),
von Prüfungen im Bedarfsfall.
WAHLPFLICHTFACH CAMBRIDGE CAE
(CERTIFICATE IN ADVANCED ENGLISH)
Mag. Oliver Schulze bzw. Mag. Anna Wolbank
6./7. Klasse neu, 1. Lernjahr und weiterführend 7./8. Klasse, 2. Lernjahr
Wer sich in unserer immer kleiner werdenden Welt behaupten will, braucht fundierte
Fremdsprachenkenntnisse in mehreren Sprachen, vor allem in Englisch. Studiert man die
Stellenangebote in den Tageszeitungen, findet man diesen Trend bestätigt. Wie aber können
internationale Konzerne oder Bildungseinrichtungen eine verlässliche und vergleichbare Bestätigung
über die fremdsprachliche Kompetenz eines Bewerbers/einer Bewerberin erhalten? – Eine Antwort
auf diese Frage sind internationale, standardisierte Prüfungen, die von Fachleuten nach neuesten
Erkenntnissen zusammengestellt und abgenommen werden. Die weltweit bekannteste dieser
ExpertInnengruppen ist UCLES (University of Cambridge Local Examinations Syndicate). In
Zusammenarbeit mit dem British Council können ÖsterreicherInnen im eigenen Land ihre sprachliche
Kompetenz an drei Terminen im Jahr überprüfen lassen.
Unsere Schule bietet in den kommenden Schuljahren im Rahmen dieses Wahlpflichtfachs
Englisch einen zweijährigen Kurs an, in dem interessierte SchülerInnen auf diese externe
Prüfung vorbereitet werden. Am Ende der 7. Klasse besteht dann die Möglichkeit, diese
Prüfung abzulegen und so ein international anerkanntes Zertifikat zu erwerben, das von den
meisten internationalen Firmen sowie von zahlreichen britischen und amerikanischen
Universitäten als Nachweis für hervorragende Englischkenntnisse akzeptiert wird.
Selbstverständlich besteht keine Verpflichtung, zu dieser Prüfung anzutreten, und die
endgültige Entscheidung darüber muss erst etwa drei Monate vor dem jeweiligen Termin
getroffen werden.
Voraussetzung für ein erfolgreiches Antreten sind in jedem Fall Interesse an der
Fremdsprache sowie die Bereitschaft, die eigenen Kenntnisse auch über die wöchentliche
Doppelstunde hinaus zu vertiefen, um sich (z.B. durch private Lektüre) einen möglichst
großen Wortschatz anzueignen. Der Unterricht ist auf den Erwerb von Sprachkompetenz auf
Stufe B2(1. Lernjahr) und C1(2. Lernjahr) ausgerichtet und versucht, dies unter Verwendung
moderner Methoden und der Beschäftigung mit interessanten Inhalten zu erreichen.
Aufnahmekriterium: SchülerInnen sollten in der 5. Klasse zumindest die Note Gut in
Englisch haben.
Diese Art von Unterricht entspricht der neuen standardisierten Reifeprüfung, da Lernende
und Lehrende gemeinsam auf ein von externen Institutionen gestecktes Ziel hinarbeiten.
Kurse dieser Art, die auf international anerkannte Sprachprüfungen vorbereiten, sind
normalerweise extrem kostspielig. Im Rahmen des Wahlpflichtfachs ist der Unterricht
selbstverständlich kostenlos. Die Bücher können freilich nicht von der Schulbuch-Aktion zur
Verfügung gestellt werden und müssen von den SchülerInnen selbst bezahlt werden. Ferner
muss darauf hingewiesen werden, dass für die Prüfung selbst dann eine Prüfungsgebühr
(derzeit € 170) beim British Council zu bezahlen wäre.
Nähere Informationen zu den Cambridge Certificates (internationale Anerkennung, Dauer und Art der
Prüfungen, genaue Preise, unterschiedliche Niveaus…) findet man unter www.cambridgeesol.org (englisch)
bzw. www.cambridgeesol.at (deutsch). Für weitere Fragen zum Wahlpflichtfach und zu den externen
Prüfungen sowie für individuelle Beratung stehen die voraussichtlichen KursleiterInnen gerne zur Verfügung.
BILINGUALES WAHLPFLICHTFACH CENTROPA1
Mag. Regina Erdinger und Mag. Sieglind Gabriel
„Aber wer verlässt freiwillig seine Heimat? Man verliert ja nicht nur das Land, sondern man
verliert seine Zukunft, seine Freunde und seine Sprache und alles. Die Welt aufsuchen zu müssen
ist eine komplizierte Sache“.
(Egon Schwarz, 1938 vertriebener Schüler der Stubenbastei)
Arbeitssprachen: Deutsch und Englisch
für die 6., 7. und 8. Klassen
Ziel der Lehrveranstaltung ist die Erforschung des Lebens jüdischer Schüler der Stubenbastei in
den Jahren 1938-1945 und die Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Situation im Hinblick
auf Vorurteile und Rassismen.
Geplante Aktivitäten:
 Kennenlernen der Organisation
CENTROPA und der Bibliothek der
geretteten Erinnerungen
 Persönliche Gespräche mit ZeitzeugInnen
im Café Centropa
 Einbringen eigener Forschungsideen
 Betreuung der Installation der Erinnerung
„Wir werden uns viel zu erzählen haben,
wenn wir uns einmal wieder sehen“ im
GRG 1
 Entwicklung eines Konzeptes für die
Einbeziehung der Ausstellung in den
Unterricht
 675 Briefe und ihre Verfasser
(siehe: www.stubenbastei.at → Profil →
Projekte→Installation der Erinnerung)
1
Benannt nach dem Verein zur Erforschung und Dokumentation jüdischen Lebens in Ost- und Mitteleuropa,
http://at.centropa.org.
Siehe auch die Beiträge zum Wahlpflichtfach auf der Homepage der Schule.
1
Benannt nach dem Verein zur Erforschung und Dokumentation jüdischen Lebens in Ost- und Mitteleuropa,
http://at.centropa.org. Siehe auch die Beiträge zum Wahlpflichtfach auf der Homepage der Schule.
WAHLPFLICHTFACH DRAMA
Mag. Sieglind Gabriel und Mag. Andreas Knabl
6. + 7. + 8. Klassen
für alle an Theater und Film
interessierte SchülerInnen
Im Mittelpunkt des Kurses stehen die theoretische und diskursive Auseinandersetzung
mit Theater und Film anhand von Texten, Filmbeispielen und Theateraufführungen.
Viel mehr als schöne Kostüme!
Über Theater nachdenken, sprechen und schreiben
Stoffe, die es in sich haben.
Große Mythen auf der Bühne und im Kino
Kult, Gottesdienst und moralische Anstalt.
Warum brauchen Menschen „Schau-Spiele“?
Transformationen und Bruchlinien.
Roman – Drama – Drehbuch
Freeze Frame versus swish pan.
Grundlagen der Filmanalyse
Schau mir in die Augen, Kleines.
Wie werden Filme gesehen?
Adaption oder Kreation?
die Herausforderung Literaturverfilmung
Phantom der Darstellung.
exemplarische Vergleiche Film und Theater
Wahlpflichtfach Geschichte und Sozialkunde
Mag. Josef Stehle
6./7. Klasse, 1. Lernjahr/ Themenvorschläge
1. Kleidergeschichte
o
o
o
Überblick über die Geschichte der Kleidung
Die Geschichte der Blue Jeans (Film)
Die Kopftuch-Debatte in der Türkei und in Europa
2. Mentalitätsgeschichte des Mittelalters
o
o
Die wundertätigen Könige – wie Könige durch Berührung tuberkulöse Krankheiten heilten
Der Hundertjährige Krieg 1339 -1453 (Film „Die Schlacht bei Azincourt“)
3. Geschichte des Verbrechens:
o
o
o
Wie Massenmord funktioniert - Jonestown - eine Sekte in Guyana (1974), S-Amerika (Film)
Antijudaismus und Judenverfolgung während der Kreuzzüge (an Hand von Quellen)/Der Prozess des
Adolf Eichmann 1962 in Israel (Film)
Die Konzentrationslager in Österreich
4. Geschichte der Universität
o
o
o
Geschichte der Universitäten im Mittelalter
Die Studentenrevolution 1968 und deren Folgen
Die Universitätsreformen in Österreich
5. Politische Bildung
o
o
o
Parlamentarismus in Österreich (Besuch des Parlaments; Diskussion mit Abgeordneten verschiedener
Parteien über ein ausgewähltes Thema)
Der Rechtsradikalismus in Deutschland – wie man deren Argumente widerlegt
Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union – Chancen und Hindernisse
6. Russische und sowjetische Geschichte zw. Zarismus und Widerstand. Ein historischer Vergleich
o
o
o
Russische Geschichte von Peter dem Großen bis zur Novemberrevolution an Hand von
Spielfilmsequenzen
Die Sowjetunion und der Imperialismus; Kubakrise (Film)
Die Opposition gegen die Sowjetunion – Alexander Sinowjew, Andrei Sacharow/Die Opposition gegen
Putin (Pussy Riot, Garri Kasparow…)
7. Völkermorde im 20 Jhdt.: Genozidforschung - Hintergründe, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Folgen
o
Die Khmer Rouge unter Pol Pot in Kambodscha
o
Der Genozid an den europäischen Juden durch den Nationalsozialismus
o
Der Völkermord der Hutus an den Tutsis in Ruanda 1994
8. Geschichte des Terrors
o
in der BRD und in Österreich - die RAF und Baader-Meinhof Bande – Entführung und Ermordung Hans Martin
Schleyers, Überfall auf die OPEC, Entführung von Julius Meinl in Wien
o
o
in Italien - die Roten Brigaden und die Entführung von Aldo Moro
im Nahen Osten – von der PLO zum islamischen Fundamentalismus
9. Aktuelle Problemfelder der Politik in Österreich
o
o
o
Die Entnazifizierung in Österreich nach 1945
Die Außenpolitik unter Bruno Kreisky
Korruptionsskandale der 2. Republik/Die Wiener Stadtpolitik
Methodik:
Partner- und Gruppenarbeit , Arbeitsaufgaben und Kurzpräsentationen, historische Quellenanalyse und
Bildinterpretationen, Lehrerinputs und Diskussionen, Exkursionen je nach Bedarf (Parlament, aktuelle Ausstellungen, DÖW,
Museen, Wiener Stadt- und Landesarchiv, UNO) , Straßeninterviews und deren Auswertung, politische Dokumentationen
und Filme analysieren und diskutieren, Radiosendungen zu aktuellen Themen anhören und besprechen, Referate (ein 10Minuten Referat im Jahr) und Feedbackgeben
Wahlpflichtfach Geschichte und Sozialkunde
Mag. Josef Stehle
7. und 8. Klasse, 2. Lernjahr/ Themenvorschläge
1.
Der Zweite Weltkrieg
 Die Organisationen der NSDAP: SS, Gestapo…
 Analyse von Propagandafilmen
 Opposition, Widerstand, Emigration (in D und Ö/z.B. Carl Szokoll „Aktion Radetzky“ – Dok.film)
2.
Lateinamerika:
 Archive des Schreckens über die Diktaturen in Guatemala und Paraquay
 Hugo Chavez in Venezuela/Evo Morales in Bolivien - „Ethnosozialismus“
 Exkursion zu Erinnerungsorten Lateinamerikas in Wien und Vorbereitung einer Führung durch
SchülerInnen der GRG 1 im Rahmen der Unesco-Tagung in Wien (im Oktober 2014)
3.
USA
 Der amerikanische Bürgerkrieg und die (heutige rechte) Tea Party
 Politisches System/ Wahlen/ Rechtssystem
 Diskussion über die Führungsrolle der USA heute (Empire light?) Außenpolitik (Irak, Afghanistan,..)
4.
Politische Bildung: Europa
 Parlamentarismus in Europa/Europabefürworter versus Europaskeptiker
 Jean Monnet – der Vater Europas/ Krisen und Erfolge
 Das Europaparlament – haben wir Einfluss? Ö-EU Beziehungen
5.
Politische Bildung: Österreich
 Neutralität und Friedenspolitik/Korruption/Luftpolitik in Wien
 Parlamentarismus heute – Ebenen, Spielräume, Partizipationsmöglichkeiten
 Prekäre Prozesse der 2. Republik/“Tierschützerprozess“ Prozess gegen den Verein gegen
Tierfabriken – wie weit darf ziviler Ungehorsam gehen?
6.
Krisenherde der Weltpolitik
 Die Iranische Revolution 1979 und das Atomprogramm
 Der Bürgerkrieg in Syrien – religiöse Minderheiten und die Nachbarländer
 Migration aus Afrika nach Europa/FRONTEX – Grenzschutz Mittelmeer
7.
Die Rolle Japans im Zweiten Weltkrieg
 Japanische Politik und Gesellschaft im 20 Jahrhundert
 Kriegsverbrechen Japans in China und Korea (Film)
 Die „Vergangenheitsbewältigung“ in Japan heute
8.
Afrikanische Geschichte
 Der Algerienkrieg (Film)
 Geschichte des Kongo. Die Kolonialmacht Belgien, die Ermordung Lumumbas (Film/politische
Dokumentation), der Bürgerkrieg
 Südafrika - von den Buren bis Nelson Mandela und zur Überwindung der Apartheid (Film)
9.
Geschichte der Institutionen
 Die Institutionen der Weltpolitik: UNO, Afrikanische Union…
 Die Europäische Kommission, das EU Parlament, FRONTEX und die Problematik des Grenzschutzes
(Lampedusa)
 Die alte und neue NATO
Methodik:
Lehrerinput, Partner- und Gruppenarbeit, Exkursionen (Parlament: Diskussion mit ParteienvertreterInnen),
Straßeninterviews, Ansehen von politische Dokumentationen, Anhören und Besprechen von Radiosendungen
zu aktuellen Themen, Internetrecherche und Präsentation, Quellen- und Bildanalyse, Einladungen von
ExpertInnen aus Politik und Wirtschaft ins WPF, Besuch von aktuellen Spielfilmen, Exkursion in das
Österreichische Nationalarchiv
WAHLPFLICHTFACH GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE
Mag. Paul Stöckl
angeboten als Sammelgruppe für alle 6.-8.Klassen
Beschreibung des Inhalts:
Themenfeld 1: Australien und Ozeanien
o
o
o
o
o
Entfernungen und Dimensionen
Besiedlung und Erschließung
Wirtschaftspotenzial
Stellung in der Weltwirtschaft
Vor- und Nachteile einer globalen Randlage
Themenfeld 2: Bedrohte Völker
o Lebensräume
o Lebensformen
o Raumnutzungskonflikte
Themenfeld 3: Weltmeere
o Meere als Wirtschaftsraum (Ressourcen, Verkehr, Tourismus)
o Ökosystem Meer
o Meere als Konflikträume
Themenfeld 4: Polargebiete
o Polargebiete als sensible Ökosysteme
o Entdeckung und Erforschung der Polargebiete
o nationale Ansprüche kontra internationale Schutzbemühungen
Themenfeld 5:
o Festlegung erfolgt in Absprache mit den teilnehmenden SchülerInnen
Besonderheiten:
Geografische Arbeitsweisen brauchen vielfältige Methoden, mit deren Hilfe die Welt ins
Klassenzimmer geholt wird. Aus diesem Grund sind die in jeder Jahrgangsstufe im
Regelunterricht jeweils aufgeführten geografischen Arbeitsweisen weitgehend verpflichtend,
jedoch im Sinne einer freien Gestaltung des Unterrichts nicht bestimmten Inhalten
zugeordnet.
Hierbei
wird
dem
Einsatz
moderner
Informationsund
Kommunikationstechnologie zur Informationsbeschaffung und -bearbeitung ein hoher
Wert beigemessen. Exkursionen und Lehrausgänge sind ein wichtiger Bestandteil des
Wahlpflichtfaches Geografie und Wirtschaftskunde.
BILINGUALES WAHLPFLICHTFACH GLOBAL STUDIES
LehrerInnenteam: Mag. Sieglind Gabriel, Mag. Martin Koschat, Mag. Carina Krupitschka,
Mag. Maria Sonnweber, Mag. Paul Stöckl
angeboten für 6. + 7. + 8. Klasse als Sammelgruppe
Arbeitssprache bilingual (Englisch / Deutsch)
Themen u.a.:
Europa in all seinen Dimensionen
Sprache und Identität
Globalisierung aus mehreren Perspektiven
Partnerschaft und Austausch mit Afrika
We will discuss and analyse a variety of topics (global issues, sustainable development,
human rights, societies, millennium goals, etc) from different perspectives. There will be
cross-curricular (= fächerübergreifend) inputs and activities. You will be asked to do project
based work and to take part in debates.
Global Analysis: What do we know about the social, political, cultural, economic dimensions
of globalisation? How is everything cross-linked? How does globalisation affect me?
Intercultural Competence:
What do we know about the rest of the world? How do we cope with cultural
differences? How do I interact?
Global Experience:
Take part in cross-cultural meetings, develop international projects, make contact with
students from other countries and exchange ideas
Politik
WAHLPFLICHTFACH POLITISCHE BILDUNG
Mag. Carina Krupitschka
7. und/oder 8. Klasse, 2- oder 4-stündig
Themenvorschläge:
Grundbegriffe in der Politik
Demokratie, Wahlsystem, Parlament, Parteienlandschaft, EU
Gesellschaftspolitik
Medienanalyse, Bildungspolitik, Genderproblematik, Energiepolitik,
Menschenrechte, Rassismus
Politische Herausforderungen der Gegenwart
Arabischer Frühling, Nahostkonflikt, Terrorismus, Globalisierung
Außerdem geplant: Diskussionen, Filme, Lehrausgänge, Projekte
Hauptsächlich:
Politisch aktuelle Themen
Themen nach Interesse der SchülerInnen
WAHLPFLICHTFACH BIOLOGIE
Mag. Georg Winding
6. und 7. Klasse (1. Lernjahr)
Das Wahlpflichtfach Biologie bietet ein attraktives Angebot für naturwissenschaftlich interessierte SchülerInnen.
Hier ist vieles möglich, was im regulären Biologieunterricht oft zu kurz kommt. Das eigenständige praktische
Arbeiten steht im Vordergrund. Es wird am Mikroskop gearbeitet, Pflanzen werden untersucht, Tiere und Organe
seziert und diverse Laborexperimente durchgeführt. Außerdem sind Lehrausgänge, Workshops und Exkursionen
wesentliche Bestandteile des Unterrichts. Unter anderem sind folgende Themen vorgesehen:
o Arbeiten am Lichtmikroskop
o
o
o
o
o
Bau und Funktion von Mikroskopen
Präparate selbst herstellen
Zellbiologie
Pantoffeltierchen und andere Einzeller
Wasserflöhe und Planktonorganismen
o Sezieren von Säugetierorganen (z.B. Herz, Niere, Auge,..).
o Anatomie eines Fisches: Sezieren eines Karpfens
o Urzeitkrebse (Triops) züchten und beobachten
o Praktische Verhaltensforschung im Zoo Schönbrunn
o CSI – Biologische Forensik
o Bionik – Wie die Technik von der Natur lernt
o Körperwelten – Anatomie und Physiologie des Menschen
o Lehrausgänge: z.B. ins Naturhistorische Museum, Haus des Meeres, Botanischer Garten
der Universität Wien, Freilandexkursionen
Wünsche und Anregungen der SchülerInnen zu Themen für das Wahlpflichtfach werden soweit
als möglich umgesetzt!
WAHLPLICHTFACH MATHEMATIK
Mag. Albin Lesko
6. und 7. Klasse (1. Lernjahr)
Für genauere Auskünfte bitte Prof. Lesko kontaktieren.
WAHLPLICHTFACH PHYSIK
Mag. Albin Lesko
6. und 7. Klasse (1. Lernjahr)
Für genauere Auskünfte bitte Prof. Lesko kontaktieren.
WAHLPFLICHTFACH
KOMMUNIKATION UND SOZIALKOMPETENZ (KOSO)
Mag. Peter Rehling
Angeboten wird der Wahlpflichtgegenstand für die 7. und 8. Klasse. Derzeit finden ein Kurs
für die 7.Klassen und ein Kurs für die 8.Klassen statt.
Zu Beginn ein Zitat von Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren“
Kommunikation ist alltäglich und funktioniert meistens nebenbei. Es wäre zu aufwendig,
diese ständig zu hinterfragen.
Doch was tut man, wenn Kommunikation schief läuft? Das Wahlpflichtfach KOSO soll dazu
beitragen, dass Kommunikationsabläufe und –strukturen analysiert, erklärt und reflektiert
werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf unser soziales Agieren gelegt. Für schwierige
Situationen sollen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Handlungsoptionen
kennenlernen und ausprobieren.
Im Unterricht beschäftigen wir uns damit, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen
(Wahrnehmungstheorien), welche Bilder in unseren Köpfen entstehen (Konstruktivismus),
wie wir kommunizieren (Kommunikationstheorien), wie wir einander Rückmeldungen geben
(Feedback), wie wir uns in Gruppen verhalten (Gruppenphasen, Gruppendynamik) und wie
wir Konflikte austragen (Konfliktlösungsstrategien).
Inhalte










Kommunikationstheorien und Modelle vorstellen und üben
Selbstsicherheit stärken, Argumentieren eigener Positionen
Die Körpersprache beobachten und interpretieren
Selbstbild – Fremdbild: Die eigenen Schwächen und Stärken erkennen
Reflexionsfähigkeit üben und steigern
Dynamiken und Abläufe in Gruppen/Teams erkennen lernen und erproben
Unterschiedliche Rollen und Funktionen in Gruppen erleben
Konflikte und Aggression erkennen und bearbeiten
Konfliktursachen erkennen und Erlernen konstruktiver Lösungsmöglichkeiten
Feedback geben, Methoden von konstruktivem Feedback vertiefen
WAHLPFLICHTFACH PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE
Mag. Josef Stehle
7. und 8. Klassen (1. und 2. Lernjahr)
…aus diesem Themenangebot können 6 Themen ausgewählt werden:
Schwerpunkt PSYCHOLOGIE:
1. Entwicklungspsychologie: Wolfskinder/Persönlichkeit und ihre Störungen
o Film „Wolfskinder“1: Anlage-Umwelt Problematik, der Unterschied zwischen Mensch und Tier
(René Descartes), negative Erziehung (Rousseau)
o emotionale Bindung (Bowlby), Isolierversuche (Harry Harlow),
Sozialisation/Sozialisationstheorien/ Sozialisationsinstanzen
o Persönlichkeit und ihre Störungen: Hospitalismus (René Spitz), Narzissmus/positiver und
negativer Narzissmus (Kernberg), Experiment zur Biegsamkeit von Identität (Sam Sommers),
das Stanford-Prison Experiment2, Traumata
2. Neuere Ergebnisse der Gehirnforschung/Neurowissenschaft
o Hirnmythen und Hirndoping (Definition, Ursachen, Anwendung, ethische Aspekte)
o Das kulturelle Gedächtnis und kollektive Gedächtnis, Erinnerungskultur, wie uns unser
Gedächtnis betrügen kann (Elizabeth Loftus)
o Aktuelle Forschungsergebnisse: Neuronale Grundlagen der Verdrängung (das Unbewusste),
Spiegelneuronen, Demenz, die Geschlechterlüge (Cordelia Fine – Neuro-Sexismus);
Neurowissenschaften (brain overdrain syndrom)
3. Ästhetik/Schönheit
o Attraktivität (Gesicht, body modifications, Botox, Kompositbilder)
o Schönheit im Alltag (Mode, Werbung)
o Ästhetik als Wissenschaft. Der Zusammenhang zwischen Farbwahrnehmung und Sprache
(Guy Deutscher)
4. Sexualität/Mann und Frau
o Neuere Trends in der Jugendsexualität, die Auswirkungen von Pornographie auf Jugendliche,
Sexualitätsworkshop im AKH, Homosexualität
o Elia Bragagna – Guter Sex braucht Aussprache (Michael Kerbler/Im Gespräch/Ö1Radiosendung), Michel Foucault – Sexualität und Wahrheit
o TheoretikerInnen: Christina von Braun (z.B. Logos und Materie, Kunstfrau und reale Frau),
Wilhelm Reich, Geschlechterdifferenz in den Weltreligionen
5. Freiheit und Glück
o Positive, negative Freiheit, Determinismus vs. Indeterminismus, Willensfreiheit – die
Experimente von Benjamin Libet
o Psychologie des Glücks (Csíkszentmihályi), Aristoteles (Nikomachische Ethik)
o Emotionen, Angst und Stress als persönliche Beeinträchtigungen von Glücksmöglichkeiten
6. Medienpsychologie und –philosophie
o Analyse von Werbespots (Film Die geheimen Verführer)
o Medientheoretiker (z.B. McLuhan, Günther Anders, Goffman, Luhmann, Bourdieu )
o Positive und negative Fernsehwirkungen, Fernsehen und Politik
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Filme: L’Enfant sauvage (Francois Truffaut 1970), Ausschnitte aus: Kaspar Hauser (Werner Herzog 1974)
Film: Das Experiment (Oliver Hirschbiegel 2001)
Schwerpunkt PHILOSOPHIE:
1. Griechische Philosophie/politische Philosophie
o Vom Mythos zum Logos (Etymologie)/die Vorsokratiker: Thales, Heraklit von Ephesos;
Sokrates: Der Prozess des Sokrates, Verteidigungsrede/Apologie (Platon)
o Gerechtigkeit: Platons Politeia – Trasymachos – das Recht des Stärkeren vs. die
philosophische Begründung von Menschenrechten (Richard Rorty)
o Die Kritik von Karl Popper an Platon in „Die offene Gesellschaft“ und die Kritik Nietzsches an
Sokrates
2. Logisches Argumentieren/ Arschlöcher und Bullshit/Wahrheit und Wissenschaft
o Grundlagen des logischen Argumentierens
o Was kennzeichnet die Arschlöcher? Wann reden die Leute Bullshit? (Harry Frankfort: Bullshit)
Was ist Wahrheit? Wahrheitstheorien. Friedrich Nietzsches Wahrheitskritik. Kurze Einführung
in das Essayschreiben
o Was ist Wissenschaft? Wissenschaftskritik (Michel Foucault)
3. Psychologie und Philosophie der Zeit und Beschleunig in der modernen Welt
o Zeitauffassungen der Philosophie und Wissenschaft
o Kennzeichen der Beschleunigung der Zeit, Zeitverbrauchsstudien, Straßeninterviews zu
Zeitknappheit und Stress
o Wie wir den Stress vermeiden/Wie können wir der Beschleunigung entgegenwirken?
4. Religionsphilosophie
o Die Religion in Griechenland (Heinrich: Anthropomorphe), Ludwig Wittgenstein
o Die Religionsanthropologie von René Girard – Opfermythologie und
Sündenbockmechanismus
o Christentum und Judentum: Agnes Heller – Die Auferstehung des jüdischen Jesus
5. Mann und Frau. Psychologie und Philosophie der Geschlechterdifferenz
o Die Geschlechterlüge. Die Macht der Vorurteile über Mann und Frau (Cordelia Fine)
Neuromythologie.
o Agnes Heller – Biopolitik, Das Gastmahl/Symposion (Platon)
o Was Philosophen über Frauen dachten: Aristoteles, Rousseau, Kant, Hegel, Nietzsche, Freud…
6. Alter, Tod, Sterben
o Der Sekundenschlaf als psychologisches Problem
o Sozialpsychologische Probleme einer altendominierten Gesellschaft
o Der Tod als Problem. Selbstmord. Euthanasiedebatte. Wie mit Würde sterben? Wie mit
Sterbenden sprechen?
Methodik:
Lehrerinput, Brainstorming, Karussell, Gruppen- und PartnerInnenarbeit, Gespräche & Diskussion,
Exkursionen, Teilnahme an außerschulischen Workshops, Referate (ein 10 Minuten Referat pro
Schuljahr), Feldforschung/Spielplätze, Durchführung von Straßen-Interviews zu diversen Themen,
Internetrecherche und Präsentation, Einladung von ExpertInnen…, Filmanalyse, Anhören von
Radiosendungen zu ausgewählten aktuellen Themen, einfache Experimente, Philosophieren lernen…
PRAXIS-WAHLPFFLICHTFACH PÄDAGOGIK
Mag. Martin Koschat
3jährig (6.-8. Klasse), je 2stündig (=> insgesamt 6 Stunden)
Im Praxis-Wahlpflichtfach Pädagogik hast du die Möglichkeit, Schule einmal aus einer
anderen Perspektive zu erleben. Die SchülerInnen des Wahlpflichtfachs werden regelmäßig
als „Buddies“ im Team der Nachmittagsbetreuung mitarbeiten, sowohl im Freizeit-, als auch
im Lernbereich. In den parallel dazu stattfindenden Theorie-Einheiten werden wir die
gesammelten Erfahrungen aufarbeiten und sie mit pädagogischen Modellen verknüpfen.
Zusätzlich sind Exkursionen in unterschiedliche pädagogische Einrichtungen sowie die
Einladung von ExpertInnen aus unterschiedlichen pädagogischen Bereichen geplant.
Ziel: Praktische pädagogische Tätigkeit mit pädagogischer Theorie verbinden, um so die
eigenen Erfahrungen besser zu verstehen und umgekehrt das eigene Handeln durch mehr
Wissen zu erweitern.
Wichtige Eckpunkte:
Aufteilung :
1 Stunde Praxis (1x/Woche 1 Stunde in der Nachmittagsbetreuung)
1 Stunde Theorie (als eine Doppelstunde alle 2 Wochen)
Zusammensetzung: Wir arbeiten in einer Sammelgruppe (alle Jahrgänge gemeinsam)
Inhalte: jährlich wechselnde Schwerpunkte, die sich in einem 3Jahres-Zyklus wiederholen
Pädagogik kann als mündliches Maturafach gewählt werden, wenn es 3jährig besucht wird.
Pädagogik kann auch kürzer besucht werden, ist dann aber nicht maturabel.
Bei Fragen wende Dich an Prof. Koschat (Konferenzzimmer 2)
WAHLPFLICHTFACH MUSIKERZIEHUNG
Manfred Vodicka
Sammelgruppe 6. – 8. Klassen
spezielle Ausrichtung ME
„Song-Writing“, Komposition, Musikvideo
Beschreibung des Inhalts/ Lehrplan:
Mit einfachen Mitteln soll der Versuch gestartet werden, eigene Lieder/Songs oder andere
Musikstücke (Beats, Filmmusik, Instrumentalstücke, usw) zu entwerfen.
Dabei werden die Fachbereiche:
o Instrumentierung (Instrumente oder PC-Software),
o Textgestaltung,
o Melodik (bzw Rap),
o Begleitung/Solo
angewendet.
Als Präsentations-Möglichkeiten bieten sich dann:
o Konzerte (in und außerhalb der Schule),
o Erstellen von Musik-Videos,
o Audio-Aufnahme für CD
an.
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Bildung
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