close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Jobtour 2015

EinbettenHerunterladen
Regenüberlaufkanal Schwendestraße
Regenüberlaufkanal Schwendestraße
Regenwasserbehandlung mit dem
RÜK Schwendestraße
leitungskanal sowie der Entlastungskanals müssen teilweise
neu verlegt werden.
Der Regenüberlaufkanal Schwendestraße ist ein Fangraum zur Regenwasserbehandlung. Das aus den um​‑
liegenden Wohngebieten anfallende Abwasser wird über
die Sammelkanäle in der Schwendestraße dem 185 Meter
langen Regenüberlaufkanal zugeleitet, dort aufgefangen
und über den Ablauf im Drosselbauwerk zum Hauptklärwerk Mühlhausen abgeleitet. Eine Abflussregelung
darin sorgt für einen gleichmäßigen Abwasserabfluss in
Richtung Klärwerk und bei anhaltendem Regen für den
erwünschten Einstauvorgang des Stauraumkanals. Erst
wenn dieser vollgelaufen ist, fließt das nachfolgende,
sehr saubere Regenwasser im Entlastungsbauwerk über
die Überlaufschwelle und durch den Entlastungskanal in
den Katzenbach und von dort weiter in den Neckar.
Bauablauf, Bauzeit und Verkehrsführung
Im Zuge des Neubaus des Regenüberlaufkanals Schwendestraße (RÜK 5L08) werden umfangreiche Kanalbaumaßnahmen im Zulaufbereich erforderlich. Auch der Ab-
Projektdaten zum RÜK Schwendestraße
Einzugsgebiet
max. Mischwasserzufluss Qmax
Stauvolumen RÜB
Länge RÜK
Profildurchmesser DN
Kanalbauten DN300 - DN1200
Bauzeit
geplanter Fertigstellungstermin Rohbau
geplante Gesamtkosten
Der Zulaufkanal und der Entlastungskanal werden in offener
Bauweise verlegt. Dabei entfallen 180m Kanalbau mit Durchmesser DN 1000 auf den Zulaufkanal, für den Entlastungskanal sind 30m mit Durchmesser DN 1200 und rund 145m mit
Durchmesser DN 1000 erforderlich. Der 185m lange Stauraumkanal (RÜK) mit Durchmesser DN 2000 wird im Rohrvortrieb hergestellt, der 265m lange Ablaufkanal mit DN 300
und DN 400 ist ebenfalls in geschlossener Bauweise geplant.
Der Baubeginn ist im Oktober 2014 vorgesehen. Die Bauzeit
ist mit 15 bis 18 Monaten veranschlagt, so dass die Inbetriebnahme des RÜK vorrausichtlich im Frühjahr 2016 (Fertigstellung Rohbau Herbst 2015) erfolgen kann.
Die Zufahrt der Anlieger zu ihren Grundstücken wird jedoch
jederzeit möglich sein. Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit bitten Tiefbauamt und Stadtentwässerung Stuttgart SES alle Bewohner, Anlieger und
Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
Ansprechpartner
33,1ha
3.300l/s
585 m3
185 m
Bauherr
Landeshauptstadt Stuttgart
Technisches Referat, Tiefbauamt
Stadtentwässerung Stuttgart SES
Hohe Straße 25
70176 Stuttgart
Wilfried Gaugele
Tel. 0711 216 - 80110
2.000 mm
ca. 650 m
18 Monate
Herbst 2015
6 Mio. EUR
Oberbauleitung Landeshauptstadt Stuttgart
Tiefbauamt
Bauabteilung Neckar/ Filder
Fremdstraße 7
70563 Stuttgart Herr Hüttner
Tel. 0711 216 - 92082
Örtliche
Bauleitung
Ing.-Büro Weber Ingenieure
Stuttgarter Straße 115
70469 Stuttgart
Herr Gauß
Tel. 0711 365337-15
Regenüberlaufkanal
Schwendestraße
Regenüberlaufkanal Schwendestraße
Regenüberlaufkanal Schwendestraße
in Stuttgart-Heumaden
Aus der Historie begründet wird in Stuttgart das sogenannte Mischsystem zur Ableitung von Abwasser
angewendet. Dies bedeutet, dass das gesamte anfallende Abwasser aus dem häuslichen Bereich, von
den Straßen, von Grünflächen und von Dächern im
gleichen Kanal gesammelt und zum Klärwerk abgeleitet wird. Dies bedeutet aber auch, dass sehr große Kanäle vorhanden sein müssten, um auch die bei
Stark​
regenereignissen auftretenden Wassermassen im
Kanalnetz sammeln und weiterleiten zu können. Technisch wäre dies jedoch wenig sinnvoll, denn es würde
auch die Leistungsfähigkeit der Klärwerke deutlich übersteigen.
Regenüberlaufkanal Schwendestraße
Die Regenwasserbehandlung
Im Vergleich zu Regenzeiten fließt während Trockenperioden nur eine minimale Abwassermenge durch die
Kanäle. Gerade diese extremen Schwankungen stellen
Kläranlagen jedoch vor große Probleme, denn sie benötigen für den optimalen Betrieb möglichst gleichmäßige
Zuflussmengen. Deshalb muss der zur Kläranlage hinführende Abwasserstrom auf das Notwendigste reduziert
und Mengenschwankungen im Kanalnetz ausgeglichen
werden. Erreicht wird dies, indem an geeigneten Stellen
im Kanalnetz das bei Regen zuviel ankommende Wasser abgetrennt und in das nächste Gewässer eingeleitet
wird. Während längerer Trockenperioden kann jedoch
sehr viel Schmutz in den Kanälen liegen bleiben. Um zu
verhindern, dass dieser in Bäche und Flüsse geschwemmt
wird, sind Fangräume im Kanalnetz notwendig, die das
hoch verschmutzte Abwasser sammeln und geregelt zum
Klärwerk ableiten. Das nachströmende Regenwasser
weist nahezu keine Verschmutzung auf und kann ohne
Bedenken in das nächste Gewässer eingeleitet werden.
Der Ausbau der gesetzlich vorgeschriebenen Regenwasserbehandlung macht im Stadtteil Heumaden den Bau eines weiteren Stauraumkanals erforderlich. Am östlichen
Ortsrand von Heumaden wird dazu ein Entlastungsbauwerk, der Stauraumkanal und an dessen Ende ein Drosselbauwerk errichtet. Verschiedene Zu- und Ablaufkanäle
müssen dazu angepasst oder neu gebaut werden.
Zulauf Schwendestraße
einzelnes Rohrsegment
DN 2000
Überlaufschwelle
zum Drosselbauwerk
Entlastungsbauwerk
Ablauf
(zum Klärwerk)
Drosselbauwerk
Drosselbauwerk
RÜK Schwendestraße
Trockenwetterabflussrinne
Drosselleitung
Entlastungskanal
RÜK Schwendestraße
Entlastungsbauwerk
vom Entlastungsbauwerk
Entlastungskanal
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
4
Dateigröße
506 KB
Tags
1/--Seiten
melden