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Fakten rund um die „Essbare Stadt“ Was ist das? Fakten Was eignet

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Fakten rund um die „Essbare Stadt“
Was ist das?

Bei Neupflanzungen werden essbare Arten bevorzugt, also statt Zierpflanzen Obst
und Gemüse angepflanzt.

Bürger sind automatisch Teil des Konzepts.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Fakten
Andernach:

Die Stadt Andernach hat es vorgemacht und gewann 2013/14 den Wettbewerb
„Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ mit ihrem Konzept „Andernach – Die
essbare Stadt“.

Dort gedeihen Rote Bete und Kohl neben Altglascontainern, legen Hühner Eier im
Burggraben.

Die Stadtverwaltung lässt im öffentlichen Raum Gemüse, Obst und Kräuter anbauen,
jeder Bürger darf jäten und ernten.
→ Bürger haben sich mit dem Konzept identifiziert, setzen sich mehr mit regionalen
Lebensmitteln auseinander.

Mehr Infos: http://www.andernach.de/de/leben_in_andernach/essbare_stadt.html
Berlin:

Dieses Jahr zogen in Berlin die Grünen in den Bezirksparlamenten Friedrichshain,
Kreuzberg und Pankow nach und forderten erfolgreich mehr essbare Pflanzen zu
pflanzen → Bezirksamt untersuchte bereits, welche Pflanzen geeignet sind. Mehr
Infos: http://gruenlink.de/srx

In Berlin gibt es bereits Flächen, die für ökologische Landwirtschaft ausgeschrieben
sind und Obstbaumwiesen in Parks.
London:


In London verbirgt sich unter dem Schlagwort “Capital Growth”, die Förderung von
Bürgern und Initiativen, die essbare Pflanzen in der Stadt anbauen wollen. Das
Projekt bietet Hilfestellung, in Form von Trainees, Networking, und vergünstigtem
Material.
Mehr Infos: http://www.capitalgrowth.org/big_idea/
Was eignet sich wo?

Bei den Analysen der Experten hat sich gezeigt, dass einige Pflanzen besonders gut
geeignet sind, um den klimatischen Bedingungen wie auch den Herausforderungen
einer Großstadt zu trotzen. Das gilt insbesondere für
Nussbäume und Haselnusssträucher: Aufgrund ihrer robusten Eigenschaften sogar
geeignet, um auf Baumscheiben am Straßenrand zu überleben. Außerdem
werden sie besonders für Parks und Schulhöfe empfohlen, können aber
prinzipiell überall im Bezirk zum Einsatz kommen.
Obstbäume: Apfel-, Quitten- oder Birnbäume werden besonders für Parks, Schulgärten
oder Einrichtungen wie Kinderbauernhöfe empfohlen. Auch die aus der
Balkanregion stammende Kirschpflaume (türkisch: Can Erik) eignet sich
hervorragend.
Stauden und Obststräucher: Schlehe, Holunder, Johannisbeere oder Apfelbeere (Aronia)
eignen sich nicht nur besonders gut für den Anbau in Schulgärten. Den
Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, diese Sträucher zur
Dachbegrünung zu pflanzen. Damit unterstützen sie einerseits die Bienen,
andererseits dürfen sie sich auf erfolgreiche Ernten freuen.
Worauf muss man achten?

evtl. zunächst auf geschützte Flächen konzentrieren: z.B. öffentlichen Grünanlagen,
auf Schulhöfe und Kinderbauernhöfe

Die Berliner Untersuchungen zeigen, dass es abhängig von den Flächen, passende
Pflanzen gibt, sprich auf Standortkriterien müssen geachtet werden.

In Berlin wurden Baumscheiben, Hochbeete, Parks, Sport- und Spielplätze,
Pädagogische Einrichtungen, Schulhöfe, Schulgärten, öffentliche Gebäude,
Fassaden, Dächer und Privatgrundstücke mit passenden Pflanzen abgeglichen
Was ist das Ziel?

Der öffentliche Raum als großer Gemeinschaftsgarten, in dem Obst und Gemüse
gedeiht, das von allen geerntet werden kann

durch Bezirksparlaments-Anträge Bezirke zu „essbaren Bezirk“ verwandeln
→ d.h. Bei Neupflanzungen von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen wird sich
der Bezirk künftig bewusst für essbare Arten wie Obstbäume und Beerensträucher
entscheiden.
Was ändert sich?

BürgerInnen haben die Möglichkeit kostenlos Obst und Gemüse zu ernten

Sortenvielfalt: heimische Obstbaumsorten, die nicht länger EU-Kriterien entsprechen,
weiter erhalten

Bienen erhalten

Bildungseffekt: Kinder, die in der Innenstadt aufwachsen, lernen den Anbau von
Nutzpflanzen kennen

Aufmerksamkeit auf Gesunde Ernährung

das Projekt sensibilisiert BürgerInnen für die Vorzüge regionaler Lebensmittel und
gesunder Ernährung
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Bildung
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