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Medienmitteilung vom 14. Oktober 2014
NAB-Regionalstudie 2014:
KMU-Standort Aargau: robust dank grosser Diversifikation
Die NAB-Regionalstudie 2014 zum KMU-Standort zeigt, dass der Aargau sowohl für
KMU als auch für Grossunternehmen ein attraktiver Standort ist. Die knapp 38‘300
Aargauer KMU beschäftigen 167‘000 Mitarbeitende und profitieren von der hohen
Standortqualität des Kantons. Insgesamt ist die Aargauer Wirtschaft breit
diversifiziert, meist in zukunftsträchtigen Branchen angesiedelt und weist kaum
"Klumpenrisiken" auf. Auf Landesebene haben politische Entscheide die Unsicherheit
für Unternehmen erhöht. Die Aargauer Standortpolitik fokussiert unter anderem auf
Hightech und knüpft damit an das bestehende Know-how an.
Die Faktoren der hohen Standortqualität im Aargau
Der Aargau verfügt über die sechsthöchste Standortqualität aller Kantone. Diese gute
Positionierung basiert hauptsächlich auf der hohen verkehrstechnischen Erreichbarkeit.
Zudem liegt die steuerliche Attraktivität, insbesondere für juristische Personen, über dem
Schweizer Mittel. Einzig bei der Verfügbarkeit von Hochqualifizierten ist der Aargau
unterdurchschnittlich positioniert.
Unsicherheit durch Gesetzesänderungen
Mehrere geforderte Gesetzesänderungen drohen die Standortattraktivität der Schweiz zu
mindern. Ein unsicheres Investitionsklima ist eine der direkten Folgen. Am meisten
Verunsicherung bereitet die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative: Der bürokratische
Aufwand, um ausländische Arbeitskräfte anstellen zu können, dürfte sich bei einer
Kontingentierung markant erhöhen, was vor allem für KMU nachteilig ist. Einzelne Standorte
im Aargau sind auf Grund der vielen Grenzgänger speziell betroffen. Eine weitere
Herausforderung für die Schweiz birgt die Unternehmenssteuerreform III: Für den Kanton
Aargau ist dieses Risiko jedoch überschaubar, da nur 1.3% der Gewinnsteuereinnahmen auf
Statusgesellschaften entfallen.
Aargau ist für KMU- und Grossunternehmen attraktiv
Knapp 38‘300 oder 99,8 Prozent aller Unternehmen im Aargau sind KMU. Sie beschäftigen
167‘000 Mitarbeitende. Das sind 66 Prozent aller Arbeitnehmer im Kanton. Gleichzeitig hat
sich der Kanton jedoch auch zum beliebten Standort für Grossunternehmen entwickelt, die
34% der Arbeitsplätze bieten und im Landesvergleich überdurchschnittlich stark vertreten
sind. Damit ist der Aargau sowohl ein attraktiver Standort für KMU als auch für
Grossunternehmen. Im Aargau sind noch über ein Drittel aller Beschäftigten im Sektor Bau
und Industrie tätig, in der Schweiz beträgt dieser Anteil nur noch ein Viertel. Insgesamt ist die
Wirtschaft im Kanton Aargau breiter diversifiziert als im Schweizer Durchschnitt: Sowohl die
Branchen- als auch die Unternehmensstruktur bergen keine «Klumpenrisiken». Dies macht
die Aargauer Wirtschaft robust gegen konjunkturelle Schwächen in einzelnen Branchen.
Regionen mit chancenreichem Branchenmix für zukünftige Wertschöpfung
Die Beschäftigung im Kanton Aargau ist zwischen 2008 und 2012 um 1.7% gewachsen. Das
ist im Vergleich zum Landesmittel unterdurchschnittlich. Das Wachstum stammt vor allem
von Unternehmensdienstleistungen, während die Industrie einen Beschäftigungsrückgang
hinnehmen musste. Bis auf die Region Freiamt weisen aber alle Aargauer Regionen eine
überdurchschnittliche Branchenbewertung auf, was auf zukünftiges Wachstum der
Wertschöpfung schliessen lässt.
Kanton Aargau verbessert Rahmenbedingungen aktiv
Die Unsicherheit in der Schweizer Wirtschaft bleibt, bis konkrete Lösungen für die aktuellen
Herausforderungen gefunden werden. Die Aargauer Regierung hat die Herausforderungen
erkannt, setzt auf die Karte Hightech und arbeitet intensiv an der erfolgreichen Zukunft des
Kantons. Dabei soll insbesondere den KMU der Zugang zu neuen Technologien erleichtert
und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Beispielsweise soll das Hightech-Zentrum in
Brugg-Windisch helfen, ein qualitatives Wirtschaftswachstum im Aargau zu sichern. Peter
Bühlmann, CEO der NAB, begrüsst das Engagement des Kantons: «Es ist extrem wichtig,
den Aargau für Unternehmerinnen und Unternehmer langfristig möglichst attraktiv zu halten.
Gleichzeitig sollten die KMU ihre Geschäftsmodelle auf Innovationen ausrichten. Das ist der
Schlüssel zum zukünftigen Wettbewerbsvorteil des Aargaus.»
Weitere Informationen
Die Studie steht als PDF-Dateien zum Herunterladen auf www.nab.ch/regionalstudie zur
Verfügung. Dort kann sie auch gratis als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Die
Medienmitteilung finden Sie unter www.nab.ch/mediencorner
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Weitere Auskünfte:
Roland Teuscher, Leiter Unternehmenskommunikation NAB, Bahnhofstrasse 49, 5001 Aarau
Telefon 062 838 86 53, E-Mail: roland.teuscher@nab.ch
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