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Alles peanuts oder was? - Evangelische Akademie Bad Boll

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Tagungsort
Evangelische Akademie Bad Boll
Akademieweg 11
73087 Bad Boll
Telefon +49 7164 79-0
Telefax +49 7164 79-440
Kosten der Tagung
Tagungsgebühr
80 €
Preise für Vollpension
DZ mit Waschbecken
89 €
DZ Dusche/WC
111 €
EZ mit Waschbecken
117 €
EZ Dusche/WC
139 €
Verpflegung
ohne Frühstück,
ohne Unterkunft
50,80 €
In allen Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten.
Kosten für nicht eingenommene
Mahlzeiten können wir leider
nicht erstatten.
Asylbewerber/innen und Sozialhilfeempfänger/innen, Studierende, Auszubildende über 18
Jahre, Wehr- und Zivildienstleistende können auf Antrag Ermäßigung erhalten.
Als Haus der Evangelischen Landeskirche in Württemberg lädt
die Akademie ein zum Gespräch
über Fragen des Gemeinwohls
und des beruflichen Lebens. Sie
ermutigt zu Klärungen im Geiste
christlicher Humanität und Toleranz. In ihrem Wirtschaften richtet sich die Akademie nach Kriterien der Nachhaltigkeit. Sie ist
nach dem europäischen EMASplus-Standard zertifiziert.
Anmeldung
erbitten wir bis spätestens
14.01.2008. Sie erhalten eine
Anmeldebestätigung.
Tagungsnummer
520108
Anfragen
richten Sie bitte an die
Evangelische Akademie Bad Boll
Kathinka Kaden
Sekretariat: Gabriele Barnhill
Telefon +49 7164 79-233
Telefax +49 7164 79-5233
gabriele.barnhill@
ev-akademie-boll.de
Anreise
mit dem Pkw
über die Autobahn A8 StuttgartMünchen, Ausfahrt Aichelberg,
Weiterfahrt Richtung Göppingen, nach ca. 5 km rechts
Abzweigung Bad Boll, nach ca.
300 m zweite Einfahrt rechts zur
Akademie.
mit der Bahn
bis Göppingen. Ab ZOB
(100 m links vom Bahnhofsgebäude), Bussteig K, Linie 20 nach
Bad Boll, Haltestelle Ev. Akademie/Reha-Klinik, Dauer circa
20 Minuten, Abfahrtzeiten um
13:20, 13:40, 14:00 und 14:40.
Geschäftsbedingungen siehe:
www.ev-akademie-boll.de/
agb.html
Zielgruppe
Fachleute aus Jugend- u. Sozialarbeit, Jugendstrafvollzug, Gefängnisseelsorge, Beratungsstellen, Psychiatrie, Gesundheits- u.
Rechtspolitik, Ministerien, Polizei
u. Rechtspflege, Pädagogik, Psychologie u. Kriminologie sowie
andere sozialpolitisch Interessierte
Politik, Recht, Gemeinwohl
Tagungsleitung
Kathinka Kaden
Pfarrerin, Studienleiterin
Evang. Akademie Bad Boll
Referentinnen, Referenten
und Mitwirkende
Klaus-Dieter Bange
Jugendamt Hildesheim
Winfried Bodenburg
Beauftragter für Jugendsachen
beim Landeskriminalamt Niedersachsen, Hannover
Gerald Büchsel
Pfarrer, Studienleiter
Evangelische Akademie Bad Boll
Klaus Breymann
Oberstaatsanwalt, Magdeburg
Olaf Emig
Amt für Soziale Dienste, Bremen
Werner Glos
Polizeiinspektion Zirndorf JUST,
Zirndorf
Jochen Goerdeler
Geschäftsführer, Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und
Jugendgerichtshilfen (DVJJ),
Hannover
Prof. Dr. Klaus Günther
Johann Wolfgang GoetheUniversität, Frankfurt a. M.
Dr. Theresia Höynck
Assessorin jur., LL.M., Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V., Hannover
Ulrike Hopf
Oberstaatsanwältin, Hannover
Prof. Dr. Michael Kubink
Referatsleiter Strafrechtspflege,
Kriminalprävention, Jugendkriminalrecht , Justizministerium
Nordrhein-Westfalen
Roswitha Müller-Piepenkötter
Justizministerin, NordrheinWestfalen
Lukas Pieplow
Rechtsanwalt, Köln
Rainer Rudat
Kriminalhauptkommissar, Polizeipräsidium Stuttgart, Jugend-
Programm
dezernat, Haus des Jugendrechts, Stuttgart
Prof. Dr. Dorothea Rzepka
Johann Wolfgang GoetheUniversität, Frankfurt a. M.
Dr. Verena Sabaß
Richterin am Amtsgericht,
München
Helga Schmitt
Sozial- und Jugendamt, Freiburg
Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen
Vorsitzender der DVJJ, Universität Hamburg
Prof. Dr. Christian Schrapper
Institut für Pädagogik,
Universität Koblenz-Landau
Dr. Wolfgang Stelly
Institut für Kriminologie,
Universität Tübingen
Prof. Dr. Franz Streng
Friedrich-Alexander-Universität,
Institut für Strafrecht, Erlangen
Marielisa von Thadden
Studienleiterin,
Evangelische Akademie Bad Boll
Dagmar Thalmann
Direktorin, Amtsgericht
Müllheim (Baden)
Dr. Jürgen Thomas
Institut für Kriminologie,
Universität Tübingen
Wolfgang Trede
Leiter des Kreisjugendamts
Böblingen
Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte
und Jugendgerichtshilfen e.V.
Gefördert
durch die
Bundeszentrale für
politische Bildung
Alles peanuts
oder was?
Massenkriminalität im
Jugendstrafrecht
25. bis 27. Januar 2008
Evangelische Akademie Bad Boll
In Zusammenarbeit mit:
Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte
und Jugendgerichtshilfen e. V.
Kriminologisches Forschungsinstitut
Niedersachsen e. V.
Verein für Recht und Gesellschaft e. V.
Freitag 25. Januar 2008
Alles peanuts oder was?
Massenkriminalität im Jugendstrafrecht
Hier ein Handy, dort der iPod, hier ein Marken-T-Shirt,
dort ein Schminkstift oder eine Zigarettenschachtel. Man
lässt ein Fahrrad mitgehen, nimmt den Geldbeutel durch
ein offenes Autofenster heraus, fährt über die rote Ampel,
macht eine Raubkopie oder „fährt schwarz“ mit der Bahn,
beteiligt sich an einer kleinen Rauferei oder „schönt“ die
Steuererklärung…..Der Alltag bietet unzählige Gelegenheiten zu der Kriminalität, die am häufigsten in der
Gesellschaft vorkommt und die Strafjustiz am meisten
beschäftigt: die „Massenkriminalität“, auch „Alltagskriminalität“ oder „Bagatellkriminalität“ genannt. Diese Art der
Normverletzung ist typisch für Jugend. Sie ist nicht die
Ausnahme, sondern normal. Doch was bedeutet das für
den Umgang der gesellschaftlichen Instanzen mit diesen
Regelverletzungen und Delikten?
bis
14:15
Anreise bei Kaffee, Tee, Gebäck
14:45
Begrüßung und Eröffnung der Tagung
Kathinka Kaden
Jochen Goerdeler
15:15
Massenkriminalität
Erkenntnisse und Befunde der Kriminologie
Prof. Dr. Franz Streng
Rückfragen und Diskussion
16:45
Pause
17:00
Wehret den Anfängen
Erzieherische Reaktionen auf Normübertretungen
Prof. Dr. Christian Schrapper
Rückfragen und Diskussion
Alles peanuts oder was? Ist eine Bagatelle wirklich nur
eine unbedeutende Kleinigkeit? Kann Gewalt eine
Bagatelle sein? Ist ein blauer Fleck schlimmer als 10.000 €
Schaden? Was gehört ins Strafrecht? Wie können solche
Konflikt und Normübertretungen anders bearbeitet oder
gelöst werden? Die Massenkriminalität wirkt sich auf das
gesamte System „Strafrecht“ aus. Rechtlich mag ein einziges Bagatelldelikt kaum ins Gewicht fallen, doch wie reagiert man angemessen auf mehrfache Wiederholungen?
Welche familiären, situativen oder gesellschaftlichen Zusammenhänge spielen eine Rolle bei der Begehung dieser
Delikte? Zeigen solche Normübertretungen den Bedarf
für Jugendhilfe an? Welche pädagogischen Konzepte gibt
es im Umgang mit Bagatelldelikten? Bedeuten diese den
Einstieg in sogenannte „kriminelle Karrieren“? Wie problematisch sind Erstreaktionen, wie sicher Prognosen? Wie
verhalten sich Jugendhilfe und Justiz in diesen Fällen
zueinander? Welche Kompetenzen benötigt die Polizei?
Wie kann die Staatsanwaltschaft mit der Masse an Fällen
sinnvoll umgehen?
18:30
Abendessen
19:30
Alles peanuts oder was?
Rechtsphilosophische Betrachtungen zur
Bagatellkriminalität
Prof. Dr. Klaus Günther
10:30
Pause
Wir laden Sie herzlich ein, zusammen mit Expertinnen
und Experten diese Fragen zu diskutieren.
11:00
Wie verändert sich das Strafrechtssystem durch
Massendelikte?
Prof. Dr. Dorothea Rzepka
Rückfragen und Diskussion
12:30
Mittagessen
14:30
Arbeitsgruppen
(dazwischen 15:30 bis 16:00 Kaffeepause)
21:00
II Mehr Kompetenzen für die Polizei?
Sachverständige:
Winfried Bodenburg
Lukas Pieplow
Moderation: Marielisa von Thadden
III Schülergerichte
Sachverständige:
Klaus Breymann
Dr. Verena Sabaß
Moderation: Gerald Büchsel
IV Zwischen Vorurteil und Erfahrung
Kriminologische Karriereforschung
Dr. Wolfgang Stelly
Dr. Jürgen Thomas
Olaf Emig
Moderation: Dr. Theresia Höynck
V Überlastung durch Masse
Sinnvolle Schwerpunktsetzung
Helga Schmitt
Ulrike Hopf
Werner Glos
Moderation: Dagmar Thalmann
18:30
Thermalbad, Sauna oder informeller Austausch
im Café Heuss
Informeller Austausch im Café Heuss
Samstag 26. Januar 2008
8:00
Morgenandacht
8:20
Frühstück
9:00
Massenkriminalität im Jugendstrafrecht
Dagmar Thalmann
Rückfragen und Diskussion
Herzlich willkommen in Bad Boll!
I Diversion
Sachverständige:
Prof. Dr. Michael Kubink
Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen
Moderation: Jochen Goerdeler
Abendessen
Sonntag 27. Januar 2008
8:00
Morgenandacht
8:20
Frühstück
9:00
Wehret den Anfängen
Vom angemessenen Umgang mit Massendelikten im
Jugendstrafverfahren
(Kaffeepause zwischen 10:30 und 11:00 Uhr)
Diskussionsrunden der Sachverständigen und
Moderatoren zu den Themen der Arbeitsgruppen mit:
Klaus-Dieter Bange
Ulrike Hopf
Roswitha Müller-Piepenkötter
Rainer Rudat
Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen
Wolfgang Trede
Moderation: Kathinka Kaden
12:30
Ende der Tagung mit dem Mittagessen
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Seele and Geist
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