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Ein moderiertes Schauspiel um - Landratsamt Schwarzwald-Baar

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Dementieren zwecklos
Ein moderiertes Schauspiel um
--dasVergessen, die Liebe und
..was bleibt
Dementieren zwecklos
Ein moderiertes Schauspiel um das --...Vergessen, die Liebe und was bleibt
Dauer: ca. 70 Minuten
Von und mit Uwe Spille und Karin Pittner
.
Mit besonderem Dank an:
Regina Büntjen Gesundheitsamt SBK
Arbeitskreis Demenz Schwarzwald-Baar
Graf zu Dohna
Cronstetten Stiftung Frankfurt
Werner Leuthner
Premiere:
.
.
.
18. November 2014, 19.30 Uhr…. …..
Landratsamt Schwarzwald-Baar
.
27. November 2014,19 Uhr014, 19 Uhr..
.Bürgerheim Schwenningen
…Kontakt:
Karin Pittner 0170-473 34 50
…. .www.brennpunkt-theater.de
-----
------
Von und mit Uwe Spille und Karin Pittner
Uwe Spille
07721/25685 ---…
… www.spille-vs.de
…
Demenz – Die große Angst
Demenz. Ein Wort mit Sprengkraft. Vor kaum etwas
fürchten sich die Deutschen mehr als vor dem großen
Vergessen im Alter. Droht uns nicht gar eine „Bugwelle von
Demenzkranken“ wie es eine große Wochenzeitschrift
ausdrückte? Werden bald zwei oder gar drei Millionen
hochgradig verwirrte alte Menschen unsere Sozialsysteme
belasten, diese sprengen und alles in die Irre treiben bis
nichts mehr übrig bleibt als der blanke Wahnsinn? Wird
nicht jede/r Fünfte mit großer Wahrscheinlichkeit dement
werden und damit auch viele Familien mit in den
pflegerischen Burnout stürzen?
Demenz – Das große Geschäft
Bei so viel Angst lässt sich nebenbei auch gut Kasse
machen. Der Markt der angeblichen Hilfsmittel,
Medikamente und Therapien boomt. Vitamine, Ginkgo,
Antirheumatika, Joggen, Steinzeitdiäten und sonstige Mittel
sollen helfen, das Hirn auf Trab zu halten.
Demenz - Eine überforderte Gesellschaft?
Schaut man auf die Hintergründe dieser Angst, offenbart
sich ein vielschichtiges Gespinst von gesellschaftlichen
Ansprüchen, Lebensentwürfen und auch Überforderungen.
Insbesondere fällt auf, wie sehr die Diagnose Demenz als
Schreckgespenst bewertet wird. Manche versuchen, diese
leidvolle Veränderung im Wesen eines Menschen als etwas
völlig normales darzustellen. „Demenz ist eine normale
Begleiterscheinung des Alters und der Preis für
Langlebigkeit“, so erklärt es Reiner Klingholz, der Direktor
des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung
drastisch. Diese Einschätzung übersieht jedoch die
unterschiedlichen Ursachen für Demenz, die nicht unbedingt
aufgrund des Alters sondern auch krankhaft bedingt sein
können.
Demenz – Zwischen Furcht und Hoffnung
Für Völkerkundler ist Demenz tatsächlich eher ein soziales
Konstrukt und weniger ein universelles Krankheitsbild. Erst
die Werte und Ideale einer Gesellschaft und ihre
Vorstellung davon, was einen Menschen ausmacht legen
fest, wann ein Zustand zur Krankheit wird. Für Demenz, so
die These, gibt es deshalb fast so viele unterschiedliche
Bilder wie Kulturen in der Welt.
„Ein gesunder Mensch sollte rational, intellektuell und
schnell sein“, beobachtet der Gerontologe Thomas Klie von
der Evangelischen Hochschule Freiburg für unsere
westliche Kultur. „Wer das nicht mehr schafft, läuft Gefahr,
als Person zu verschwinden“, so seine Beobachtung. Und
rät, einen Menschen nicht nur mit seinen intellektuellen
Fähigkeiten gleichzusetzen. „Wenn Angehörige sich dafür
öffnen, können sie auch in dieser schwierigen Phase
Glücksmomente empfinden“, erläutert Klie. Für die meisten
Menschen jedoch, die mit dem Thema Demenz zu tun
haben, dürfte dieser Rat wenig Trost beinhalten. Denn wer
ist schon vorbereitet auf einen solchen Prozess des Leidens?
Und ist es nicht eine Tatsache, dass hinter jeder Diagnose
Demenz ein riesiges Potential an Leiden steckt?
Demenz – Eine Frage des Alters?
Die Frage im Zeitalter des steigenden Lebensalters ist
weniger die, ob, sondern viel mehr wann einen das große
Vergessen überfällt. Die meisten Menschen werden, wenn
überhaupt, tatsächlich erst im hohen Alter davon betroffen
sein. Doch was, wenn einen das große Vergessen schon
früher einholt? Die Wahrscheinlichkeit ist gering, doch was
tun, wenn es einen gerade in einer noch relativ jungen
Lebensphase erwischt, wenn man beispielsweise gerade die
Rentenschwelle überschritten und das große Ziel eines
geruhsamen Lebensabends vor Augen hat? Wenn der alte
Beatles Song „When I´m Sixty-Four“ plötzlich
Wirklichkeit und „Will you still need me, will you still feed
me…“ eine ganz andere Bedeutung bekommt?
Demenz – Das große Verdrängen
Es gibt heute zum Glück eine Vielzahl von Anlaufstellen
und Fachleuten, die über das Thema aufklären können und
Hilfe geben können. Niemand muss allein sein im Fall des
Falles. Die große Angst wäre unnötig. Denn wer weiß schon
wirklich, was das Leben bereithält? Ist alles planbar,
vorhersehbar? Oder ist es nicht viel mehr so, dass das Leben
nicht immer gradlinig verläuft, schon gar nicht so, wie man
es sich wünscht? Wer diese Tatsache jedoch verdrängt,
verhindert nicht die Realität, wenn sie eintritt.
Dementieren zwecklos – Die Geschichte der
Demenz und einer Liebe
Das Schauspiel „Dementieren zwecklos“ beginnt
wie eine Show. Zwei Moderatoren stellen Fragen.
Unbequeme,
politisch
unkorrekt
und
diskussionswürdig. Doch es bleibt nicht dabei,
denn da ist noch ein Liebespaar, das unvermittelt
vor dem „Ernstfall“ steht. Und sich entscheiden
muss, wie das Leben weitergehen soll.
Heinz und Irene sind seit 45 Jahren ein Paar.
Und gerade in Rente gegangen. Bis Irene eines
Tages Wortfindungsschwierigkeiten hat, zum
Arzt geht und die Diagnose „Demenz“ erhält.
Wie wird sie damit umgehen? Und vor allem, wie
wird dies ihre Partnerschaft mit Heinz
beeinflussen?
Demenz – Eine positive Utopie
Wie Heinz und Irene mit der Situation umgehen, ist
eine positive Utopie. Denn sie machen all das, was sich
die meisten von uns in dieser Situation wohl wünschen.
Sie leben mit der Realität. Ganz nach dem Motto
Dementieren zwecklos
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Bildung
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