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"Was aus dem Hochwasser gemacht wurde, war gut" - kath.ch

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Stimmung zwei Jahre nach dem Hochwasser im Kloster St. Andreas in Sarnen:
"Was aus dem Hochwasser gemacht wurde, war gut"
Sarnen OW, 30.3.07 (Kipa) Im Kloster St. Andreas in Sarnen versucht man nach dem
Hochwasser, dass 2005 in das Kloster drang, die positiven Seiten der Katastrophe zu
sehen: Angepasste Räume, eine neue Orgel und die Aufgeschlossenheit der
Klostergemeinde. Das Kloster ist aber auf Spenden in Höhe von 12 Millionen Franken
angewiesen - knapp vier Millionen sind 2 Jahre nach dem Hochwasser zusammen
gekommen.
Die vom Wasser in Mitleidenschaft gezogenen Kulturgüter waren nicht versichert. Die
Prämien wären für die Klosterfrauen unbezahlbar gewesen. Aus diesem Grund ist das
Kloster St. Andreas auf Spenden angewiesen.
Überflutete Kunst ab dem 14 Jahrhundert
Durch das Hochwasser wurden die Kirche, das Erdgeschoss des Haupthauses und der
unterirdisch gelegene Kulturgüterschutzraum mit einer bedeutenden Sammlung religiöser
Kunst ab dem 14. Jahrhundert überschwemmt. Das Wasser stand dort 1.90 Meter hoch.
Ausstellungsvitrinen waren umgefallen, Ölbilder hatten sich in unzählige Einzelteile
aufgelöst, Bücher waren aufgequollen, Musiknoten kaum mehr als solche erkennbar. Über
72 Stunden schwammen die kostbaren Kulturgüter im Wasser.
Wiederaufbau
Die Benediktinerinnen des Klosters St. Andreas sind am Verarbeiten und
Wiederaufbauen: In diesem Jahr sollen so gut wie alle Gebäude des Klosters renoviert sein.
Auch die Restaurierung der Bilder, Statuen und Textilien sollen in diesem Jahr
abgeschlossen werden.
Wie lange die Renovierung der Klosterbibliothek und der Musikbibliothek dauern wird,
kann noch niemand vorhersehen - sie ist auch vom Spendeneingang abhängig, erklärt
Schwester Rut-Maria, Sprecherin des Klosters, der Presseagentur Kipa. Die Restaurierung
der Musikbibliothek beginne im August.
Ausstellungsraum
Der Keller wurde geleert. In Zukunft soll das gerettete Kulturgut in oberen, vor
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