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Engadiner Post Nr. 89 vom 03. August 2013 (PDF, 6408kB)

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89
120. Jahrgang | www.engadinerpost.ch
Samstag, 3. August 2013
Amtliches Publikationsorgan des Kreises Oberengadin und der Gemeinden Sils/Segl, Silvaplana, St. Moritz, Celerina, Pontresina, Samedan, Bever, La Punt Chamues-ch,
Madulain, Zuoz, S-chanf, Zernez, Susch, Ftan, Ardez, Scuol, Tarasp, Samnaun
Sils Nach 15 Jahren Planung war es am Montag soweit: Der Spatenstich zur Gewerbezone
Föglias. Bereits im Jahre 2016 sollen die
Arbeiten abgeschlossen sein. Seite 2
St. Moritz Von erotischen Skulpturen über
Bergbilder bis hin zu beeindruckenden Skizzen, die Kunsthalle St. Moritz zeigt eine breitgefächerte Sommerausstellung. Seite 4
Wunderkammer Viel Neues gibt es derzeit in
und an der Samedner Chesa Planta zu entdecken. Ein Grund, diesem Patrizierhaus wieder
mal einen Besuch abzustatten. Seite 16
Sommerzeit ist Lagerzeit
Erlebnisreiche Wochen für Kinder und Jugendliche
Die letzten Wochen waren wettermässig wie geschaffen für das
Lagerleben. Gleich mehrere Ferienlager fanden im Oberengadin
statt.
MARIE-CLAIRE JUR
Rund 750 Mitglieder und 14 Abteilungen zählt der Kantonalverband der
Bündner Pfadfinderinnen und Pfadfinder «Battasendas Grischun». Er ist Teil
der Pfadibewegung Schweiz, der lan-
desweit grössten Jugendorganisation.
Für die Bündner war dieser Sommer etwas ganz Besonderes: Nach 14 Jahren
verlebten sie erstmals wieder ein gemeinsames Kantonallager.
Doch nicht nur 200 Wölfe, Pios und
Pfadis hielten sich dieser Tage im Oberengadin auf. Gemeinschaft und Natur
erlebten auch 20 Kinder, die zwischen
Zernez und Susch eine Woche im
WWF-Lager verbrachten. Und in
S-chanf fand bereits zum 31. Mal das
Aero-Jugendlager statt mit 190 flugbegeisterten Kindern und JugendSeiten 7, 12 und 13.
lichen.
Ende 2011 donnerten am Pizzo Cengalo 1,5 Mio. Kubikmeter Fels in die Tiefe. Anhand des Bergeller Ereignisses
suchen die Forscher nun nach den Ursachen von Fels- und Bergstürzen. Foto: Amt für Wald und Naturgefahren Südbünden
Was ist die Ursache von Felsstürzen?
Ein Arge-Alp-Projekt am Beispiel des Pizzo Cengalo im Bergell
Am Pizzo Cengalo im Bergell sind
die Forscher an der Arbeit und
versuchen, mehr über Bergstürze
im Permafrostgebiet zu erfahren.
Nicht nur am 3369 Meter hohen Pizzo
Cengalo im Bergell stürzten in den
letzten Jahren grosse Fels- und Geröll-
massen in die Tiefe. Die bröckelnden
Berge sind ein generelles Problem im
gesamten Alpenraum. Nicht zuletzt
darum suchen im Rahmen eines ArgeAlp-Projektes Forscher am Beispiel des
Pizzo Cengalo die Ursachen solcher
Naturereignisse.
Mit der Hilfe von Radar und Infrarot
werden die Bewegungen am Berg überwacht. Erste – allerdings momentan
Festansprachen von Sina in Pontresina
und Johann Schneider-Ammann in Guarda
1. August Die Schweiz hat am Donnerstag ihren 722. Geburtstag gefeiert.
Mit Bauern-Brunches, Musik und ausgelassener Stimmung. Dort, wo wegen
der herrschenden Trockenheit Feuer
nicht verboten waren, auch mit Feuer,
Höhenfeuer und viel Feuerwerk. Kein
1.-August-Fest ohne die obligate Festansprache. Mal sind es die Gemeindepräsidenten, mal Mitglieder aus dem
Gemeinderat, welche zu ihren Bürgern
und Gästen sprechen. Gleich mehrere
Gemeinden im Engadin haben Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und
AZ 7500 St. Moritz
60031
9 771661 010004
Wirtschaft als Gastredner eingeladen.
So sprach in Sils Raimund Rodewald,
Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, in Silvaplana
Kulturguru Giovanni Netzer und in Celerina und S-chanf Ariane Ehrat, CEO
DMO Engadin St. Moritz. Die Schweizer
Mundartkünstlerin Sina sprach in Pontresina, die SP-Nationalrätin Edith GrafLitscher in Samedan und der Komiker
Joe Flöti in La Punt Chamues-ch. In
Zernez sprach Regierungsrat Mario Cavigelli, in Lavin SNP-Direktor Heinrich
Haller und in Ardez der ehemalige RhBSprecher Peider Härtli. Der Südtiroler
Landeshauptmann Luis Durnwalder
sprach in Samnaun und Bundesrat
Johann Schneider-Ammann in Guarda.
Ausgewählte Beiträge rund um den
1. August inklusive einer Umfrage in
Seiten 3, 7
dieser Zeitung. (jd)
noch ungesicherte – Ergebnisse von
Messungen am Cengalo liegen mittlerweile vor. Demnach bewegt sich die
Wand «von unten nach oben», innerhalb eines Jahres um rund sechs Zentimeter. «Es ist immer mehr Bewegung
drin», hält Curdin Mengelt vom Amt
für Wald und Naturgefahren Südbünden auf Anfrage der EP fest. (skr)
Zelten, auch im Tipi, gehört zum sommerlichen Lagerleben.
Seite 3
Foto: Marie-Claire Jur
Lieder und Pop-Rock
im Dracula Club
Garascha suotterrana
ed aua tuorbla
St. Moritz Mit den Auftritten der britischen Band Matt Bianco und der deutschen Sängerin Ute Lemper ging eine
weitere Woche des Festival da Jazz
St. Moritz ins Land. So unterschiedlich
diese zwei Konzerte im Dracula Club
auch waren: Sie fanden eine grosse
Zuhörerschaft, die in Erinnerungen
schwelgen konnte. Schliesslich haben
Songs wie «Half a Minute» oder Chansons wie «Amsterdam» das Lebensgefühl ganzer Generationen mitgeprägt. Das FdJ steigt jetzt bald in die
Schlussrunde. Morgen treten mit Dieter Meier und Vera Kaa zwei Schweizer
Koryphäen auf. Die letzte Festivalwoche ist dem Vocal Jazz und einigen
prägnanten Stimmen gewidmet. Noch
zehn Live-Konzerte finden im Dracula
Club, in der Sunny Bar und auf der
Seite 5
Hauser-Terrasse statt. (mcj)
Tarasp Pro grondas strasoras dvainta
l’aua potabla dal cumün da Tarasp cun
inchasch illa funtana Chaldera in Val
Plavna per part tuorbla. La suprastanza
ha perquai proponü a la radunanza da
conceder ün credit da 300 000 francs
per la masüraziun da la tuorblaziun ed
installaziun d’ün indiriz da manisar per
l’aua da baiver. La radunanza ha fat bun
il credit. Il suveran ha eir approvà üna
revisiun parziala da la constituziun dal
cumün chi prevezza da spostar las
tschernas da las autoritats cumünalas
per ün on causa la fusiun dals cumüns
chi dess gnir in vigur dal 2014. Scha
quella nun ves da funcziunar lura vessan lö las tschernas ün on plü tard. Implü ha acceptà la radunanza ün credit
dad 1,4 milliuns francs per construir
üna garascha suotterrana per la zona da
Pagina 6
fabrica Curtin. (anr/bcs)
Reclama
NOVITADS
VIDEO
Dapli sin www.rtr.ch
2|
Samstag, 3. August 2013
Baustart für die Silser Gewerbezone
Amtliche Anzeigen
Gemeinde Celerina
Nach dem Spatenstich wird nun mit dem Tiefbau begonnen
Tag der offenen Tür
Alpkäserei Laret
Die Alpkäserei Laret konnte innert
kurzer Zeit realisiert werden. Alle Interessierten sind herzlich wie folgt zu
einem Tag der offenen Tür eingeladen:
Samstag, 3. August 2013
von 09.00 bis 17.00 Uhr
Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.
Celerina, 29. Juli 2013
Im Auftrag der Baubehörde
Gemeindebauamt
Celerina/Schlarigna
176.791.225
XZX
Amtliche Anzeigen
Gemeinde Samedan
Baupublikation
Gestützt auf die Raumplanungsverordnung des Kantons Graubünden
(KRVO) Art. 45 wird hiermit das vorliegende Baugesuch öffentlich bekanntgegeben:
Bauherr:
Blarer & Reber
Architekten AG
Plazzet 25
7503 Samedan
Bauprojekt:
Einbau von
drei Fenstern
an der Nordostfassade
im Erdgeschoss
Strasse:
Plazzet 25
Parzelle Nr.:
1038
Nutzungszone: Kernzone
Auflagefrist:
vom 5. August
bis 26. August 2013
Die Pläne liegen auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.
Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit an folgende Adresse einzureichen: Gemeinde Samedan, Plazzet 4,
7503 Samedan.
Samedan, 30. Juli 2013
Im Auftrag der Baubehörde
Die Bauverwaltung
176.791.228
XZX
Amtliche Anzeigen
Gemeinde Zuoz
Baugesuch
Bauherrschaft: AndreaBezziccheri
undGiovanniLuca
Zammarchi,Zuoz
Bauobjekt:
AbänderungSüdost-
undNordostfassade
Ortslage:
Parzelle180,Aguêl
DieBaupläneliegenwährend20Tagen
inderGemeindekanzleiöffentlichauf.
Öffentlich-rechtliche Einsprachen gegen dieses Baugesuch sind innerhalb
dieser Frist schriftlich und begründet
demGemeinderateinzureichen.
Nach jahrelanger Planung konnten in Sils die Bagger auffahren.
Anfang Woche wurde mit den
Bauarbeiten der ersten Etappe
begonnen. Der neue Silser Gewerbepark soll in drei Jahren fertiggestellt sein.
MADLAINA NIGGLI
Nach 15 Jahren der Planung wurde am
Montagnachmittag in der neuen Gewerbezone Sils der Spatenstich durchgeführt.
Die ersten Gedanken einer neuen Gewerbezone wurden bereits im Jahre
1998 gemacht, da bekannt war, dass die
Baufirma H. Kuhn AG ihren Standort in
der Silser Ebene «Suot Ovas» per Ende
2011 zwingend verlassen muss. Fortan
wurde nach Lösungen gesucht und
schliesslich gefunden: Eine Gewerbezone in Föglias. Das Landstück gehörte
jedoch den Bürgern. Im Jahre 2009
wurde die Parzelle der Silser Bürger an
die Gemeinde übergeben.
Am 21. Juni 2012 wurde das Projekt
der neuen Gewerbezone der Gemeindeversammlung vorgestellt und ohne Gegenstimme angenommen. Knapp ein
Jahr später beginnen die Bauarbeiten
der Gewerbezone, in welcher sieben lokale Unternehmen ihren Sitz haben
werden. Grundkriterium war bei der
Vergabe der Plätze, dass die Firmen spä-
Christian Meuli (v.l.), Gian Kuhn und Attilio Bivetti freuen sich über den
Foto: Madlaina Niggli
Baubeginn der Silser Gewerbezone.
testens am 13. Juni 2008 ihren Standort
in Sils hatten. Der Grösse nach sind das
folgende Firmen: H. Kuhn AG, Ming
AG, Tannobau AG, Marco Fümm, Furnaria Grond SA, Meuli AG, Clalüna
Noldi AG.
Veranstaltungen
«Musica e Natura» ist angelaufen
Bergell/Celerina Zurzeit findet in Soglio die 26. Ausgabe der sommerlichen
Konzertserie «Musica e Natura» statt.
Das Musikfestival, das unter der künstlerischen Leitung des Gitarristen Roberto Porroni steht, bietet bis zum 17.
August noch drei weitere musikalische
Perlen an. Parallel zur Konzertserie findet jeweils ein mehrtägiger Workshop
für Gitarristen unter der Leitung von
Porroni statt.
Der Musik von Astor Piazzola und
dem Tango widmet ein Quartett um
Roberto Porroni das folgende Konzert:
Es findet am Sonntag, dem 4. August,
um 21.00 Uhr, in der Kirche Santa Trinità in Vicosoprano statt. Nicht im Innern, aber vor dem Palazzo Castelmur
tritt am Sonntag, 11. August, das Trio
Kamar auf. Das Nachmittagskonzert
mit Beginn um 15.00 Uhr nimmt die
Zuhörer auf eine Reise zu schottischer,
irischer und bretonischer Musik mit –
keltische Volksmusik mit Wurzeln in
der Antike trifft auf jazzige Experimentierfreude.
Den krönenden Abschluss von «Musica e Natura» bildet ein Konzert im Hotel Cresta Palace in Celerina am Samstag, 17. August, um 21.00 Uhr. Das
Motto des Abends sind «Klänge und
Tänze aus dem Spanien des 20. Jahrhunderts».
Interpretiert werden Kompositionen
von Joaquin Rodrigo, Manuel de Falla,
Enrique Granados und anderen mehr
in der Bearbeitung von Roberto Porroni. Auftreten werden neben Porroni an
der Gitarre der Violinist Klaidi Sahatçi,
erster Konzertmeister am Tonhalle Orchester Zürich, sowie der FlamencoTänzer José Moro. Die drei Ausführenden
werden
ihrem
Publikum einen unvergesslichen Ausflug in
die katalanische und andalusische Musikwelt bieten.
(ep)
Zuoz,3.August2013/Fu
GemeindeverwaltungZuoz
176.791.257
XZX
Drei Jahrzehnte für
eine saubere Schule
Gratulation Am 1. August 2013 konnte
Marlis Conte, Schulhausabwartin der Gemeinde Sils i.E./Segl, ihr 30-Jahr-Dienstjubiläum feiern. So galt es für lange Zeit,
zusätzlich die Gruppenunterkunft zu reinigen oder nach dem Bau des neuen
Schulhaus-Teils weitere Zimmer zu pflegen. Hunderte von Schülerinnen und
Schüler hat sie in den drei Jahrzehnten
kennen gelernt, zu welchen sie es immer
versteht, einen guten Draht zu haben.
Auch die Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft und den Vereinen funktioniert
ausgezeichnet. Der Vorstand und der
Schulrat der Gemeinde Sils i.E./Segl wünschen Marlis Conte alles Gute zum
Dienstjubi-läum und weiterhin viel Befriedigung bei ihrer Tätigkeit.
(Einges.)
Wale und Delfine in Europa
Natur Am Mittwoch, 7. August, um
20.30 Uhr, referiert die Biologin Pia Anderwald zum Thema «Wale und Delfine
in Europa» im Auditorium Schlossstall
in Zernez. Wale und Delfine tauchen
auch in küstennahen Gewässern
Europas auf.
Die Gewässer rund um den Kontinent beherbergen durch ihre Vielfalt
an Lebensräumen einen hohen Artenreichtum an Meeressäugern, insbesondere wo direkter Zugang zum offenen Atlantik besteht. Während einige
Wal- und Delfinarten – wie der Blauwal
oder der Streifendelfin – mehr zu den
Hochseearten zählen, kommen viele
Arten zumindest saisonal auch in küstennahen Gewässern vor. Diese lassen
sich gelegentlich sogar von Land aus
beobachten, wie zum Beispiel der
Grosse Tümmler, der Hafenschweinswal oder der Zwergwal.
Nach einer allgemeinen Einführung
in die Ordnung der Waltiere sowie ei-
ner Beschreibung des Lebensraums
rund um Europa präsentiert Anderwald
die wichtigsten Arten.
Anschliessend geht sie anhand konkreter Beispiele auf gegenwärtige Bedrohungen ein: Gerade in den küstennahen Gebieten sind die Tiere vielen
Gefahren durch die Aktivitäten des
Menschen ausgesetzt, namentlich Beifang in Fischernetzen, Kollisionen mit
Schiffen, Unterwasser-Lärm und Gewässerverschmutzung.
Ihr Wissen zu Walen und Delfinen
konnte sich Anderwald in ihrer letzten
Funktion als Projektleiterin im Broadhaven Bay Marine Mammal Monitoring Programme am University College
im irischen Cork aneignen. Zudem hat
sie während ihrer Doktorarbeit am
Nordatlantik gearbeitet und die Populationsgenetik und Futterökologie der
Zwergwale dieser Gegend untersucht.
(Einges.)
www.nationalpark.ch
«Der Baubeginn heisst für mich, dass
die ganze Planung auf Papier endlich
auf den Erdboden übertragen wird»,
meint der Silser Gemeindepräsident
Christian Meuli. Es sei ein Abschluss
und doch der eigentliche Beginn. Ziel
sei es, die geplante Bauzeit von drei Jahren einzuhalten und mit möglichst wenig Stolpersteinen vorwärts zu kommen.
Besonders glücklich ist Meuli über
die Tatsache, dass die Zusammenarbeit
mit
Naturund
Heimatschutzorganisationen gut funktioniert hat
und die höheren Ansprüche, die in diesem nationalen Schutzgebiet (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler nationaler Bedeutung –
BLN) erforderlich sind, erfolgreich umgesetzt wurden. Meuli sagt dazu: «Diese
Planung ist wie ein Puzzle, das fast
nahtlos aufgeht.»
Nur Rosen und Pralinen gibt es für
das ganze Projekt jedoch nicht. Vor allem die Ästhetik der Wagenburg sorgt
für Unmut. Bürgergemeinde-Präsident
Gian Kuhn erläutert: «Wir Bürger sind
skeptisch, wie die Ästhetik der Wagenburg sein wird.» Man sei gespannt, wer
Recht haben wird, was die Ästhetik anbelangt.
Das äussere Erscheinungsbild der
Gewerbezone samt Fassadenart und
-struktur liegt in den Händen des Architekturbüros Ruinelli in Soglio. Das Architekturbüro wurde auf Empfehlung
der Fachjury mit seinem Gestaltungskonzept «Ritorno del bosco» vom Gemeindevorstand ausgewählt. Das Materialisierungskonzept, welches sich als
Hülle über alle Gebäude und Mauern
zieht, sieht im Wesentlichen als äusserste Schicht eine umlaufende Holzschalung mit einem Betonsockel vor.
Neue Zukunftspläne für den Wald
Warum eine Planung im Wald entscheidend ist
Die Waldentwicklungsplanung ist
für die Bewirtschaftung und
Pflege des Waldes im Kanton
Graubünden wichtig. Nun sollen
die bestehenden 20 Entwicklungspläne (WEP) durch fünf
neue, regionale WEP ersetzt werden.
In Graubünden gehören 85 Prozent des
Waldes den Gemeinden. So gesehen
«besitzt» jeder Einwohner eine Hektare
Wald, die es zu bewahren gilt. Der
Waldentwicklungsplan (WEP) übernimmt die Aufgabe der Zukunftsplanung. Der WEP ist das zentrale Planungs- und Führungsinstrument des
kantonalen Forstdienstes. Er sichert die
vielfältigen öffentlichen Interessen am
Wald – wie Schutz vor Naturgefahren,
Holzproduktion, Natur und Landschaft, Erholung und Tourismus, Landwirtschaft, Wildlebensraum und Infrastrukturen – und sorgt für eine
langfristig nachhaltige Nutzung des
Waldes.
Zwischen 1996 und 2009 wurden für
alle Gemeinden im Kanton, mit Ausnahme derjenigen in der Region Ober-
engadin und Val Bregaglia, solche Pläne erstellt. Im Dezember 2011 wurde
die neue, für die ganze Schweiz nach
einheitlichen Kriterien festgelegte
Schutzwaldausscheidung in Kraft gesetzt. In einem Gebirgskanton wie
Graubünden ist der Schutz vor Naturgefahren eine der wichtigsten Funktionen des Waldes. Das Amt für Wald
und Naturgefahren ist deshalb beauftragt, die Waldentwicklungspläne einer
Gesamtrevision zu unterziehen.
Die bestehenden WEP werden nun
unter der Leitung des kantonalen Forstdienstes und unter Mitwirkung der Gemeinden sowie der Öffentlichkeit überarbeitet. Dabei wird auf die gegenwärtigen Kenntnisse des lokalen Forstdienstes zurückgegriffen. Es sollen aber
auch die vorhandenen Anliegen der
Gemeinden und der Öffentlichkeit berücksichtigt werden. Die Finanzierung
erfolgt durch den Kanton. Die bestehenden 20 WEP werden durch je einen Waldentwicklungsplan pro Waldregion
(Herrschaft-Prättigau-Davos,
Rheintal/Schanfigg, Surselva, Mittelbünden-Moesano, Südbünden) abgelöst. Alle fünf WEP sollen bis Ende 2016
abgeschlossen sein.
(pd)
Vertreter der Gemeinden und Interessierte können
sich unter www.wep.gr.ch über den Inhalt, den Ablauf und die Mitwirkungsmöglichkeiten der WEPRevision erkundigen.
Treuhand Stahel in neuen Händen
Wirtschaft Das älteste Bündner Brokergeschäft, die Einzelfirma Treuhand Stahel
in St. Moritz, ist per sofort von der Churer
Niederlassung von Swissbroke übernommen worden. Dies geben die beiden
Unternehmen bekannt. Der Treuhänder
Heinrich Stahel gehörte zu den ersten
Versicherungsbrokern der Schweiz. Vor
über 40 Jahren hat er auch komplette Versicherungslösungen für Unternehmen
angeboten. So wurde er u.a. autorisierter
Broker von Lloyds. Aus gesundheitlichen
Gründen hat sich Stahel schon vor ei-
niger Zeit aus dem Geschäftsleben zurückgezogen und sich nun aus Altersgründen entschlossen, seine Firma an die
Churer Swissbroke abzutreten. Über den
Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es in einer Medienmitteilung
heisst. Gemäss Beat Blaser, Verwaltungsratspräsident von Swissbroke Chur, ist ein
kontinuierlicher Ausbau des Unternehmens im Engadin geplant. Für die
neue Geschäftsstelle zeichnet Rechtsanwalt Jon Samuel Plotke verantwortlich.
(pd/ep)
|3
Samstag, 3. August 2013
Fels-Instabilitäten rechtzeitig erkennen
Ein Arge-Alp-Projekt am Pizzo Cengalo im Bergell
Mit Radar und Infrarot versucht
man, am Pizzo Cengalo im Bergell mehr über die Ursachen von
Fels- und Bergstürzen im Permafrostgebiet zu erfahren. Beteiligt
am Projekt sind Institutionen
aus der Schweiz und Italien.
Ende Dezember 2011 stürzten rund 1,5
Mio. Kubikmeter Fels und Geröll vom
Pizzo Cengalo im Bergell in die Tiefe.
Als Folge davon mussten Bergwanderwege gesperrt werden, beliebte Kletterrouten waren nicht mehr begehbar.
Im August 2012 führten starke Niederschläge zu mehreren Murgängen und
Ablagerungen des Bergsturzes, die zum
Teil bis nach Bondo gelangten und
grosse Schäden verursachten. Daraufhin machte sich die Gemeinde Bregaglia daran, ein Frühwarnsystem auszuarbeiten und zu installieren.
Beispiel für Bewegungen
Der Pizzo Cengalo und sein Gefüge
sind nun Gegenstand grösserer Untersuchungen. Mit Radar und Infrarot versuchen Forscher verschiedenster Institutionen, mehr über die Ursachen
von Fels- und Bergstürzen in Permafrostgebieten zu erfahren. Ein Projekt
der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) unter Bündner Leitung
soll helfen, Felsinstabilitäten im Alpenraum zu erkennen und besser zu überwachen. Generell wurden in den hochalpinen Regionen vermehrt Fels- und
Bergstürze verzeichnet, die aus Permafrostgebieten ausgebrochen sind.
Die Ereignisse können direkt oder indi-
Der Pizzo Cengalo vor dem Bergsturz von 2011: Mit Untersuchungen will man nun klarere Erkenntnisse in Bezug auf die Bergbewegungen erhalten.
Foto: Raphael Bauer
rekt grosse Schäden an Siedlungen, Verkehrsträgern
und
sonstigen
Infrastrukturen verursachen und führen
immer wieder zu erheblichen Einschränkungen. Im Südbündner Raum
gab es in den letzten Jahren vermehrt
solche Vorkommnisse.
Mit den Untersuchungen am Pizzo
Cengalo erhoffen sich die Forscher klarere Erkenntnisse. Insbesondere möchten die am Projekt Beteiligten, das Amt
für Wald und Naturgefahren Graubünden, die Gemeinde Bregaglia, zwei Expertenbüros (Bonanomi und Terrarsense), das WSL Institut für Schnee- und
Lawinenforschung SLF, die ETH Zürich
und das Amt für Geologie Bozen, die
Auslösemechanismen von Fels- und
Bergstürzen im Permafrostgebiet besser
verstehen.
Man will in einem Katalog festhalten, unter welchen Vorausset-
zungen und Situationen vermehrt mit
derartigen Ereignissen zu rechnen ist.
Noch ungesicherte Messergebnisse
Den Pizzo Cengalo hat man für das Projekt auch aufgrund der aussergewöhnlichen, über die Landesgrenzen hinaus für Aufsehen sorgenden Ereignisse
von Ende 2011 und August 2012 ausgewählt, wie Curdin Mengelt vom Amt
für Wald und Naturgefahren Südbünden
auf Anfrage bestätigt. Bei den nun laufenden Messungen können mit einem
Radar Bewegungen im Millimeter-Bereich in der Felswand festgestellt werden.
Parallel dazu sind die Infrarotaufnahmen, deren Auswertung Rückschlüsse
auf die Felstemperaturen zulassen. Die
Messungen werden ausgewertet und im
Frühling 2014 an einem Workshop mit
Experten aus allen Mitgliedsländern der
Arge Alp diskutiert.
(pd/skr)
«Meine Rede können Sie auf dem Internet lesen»
Bundesrat Johann Schneider-Ammanns nächtlicher Besuch in Guarda
Die Schweiz ist ein tolles Land.
Hier sind Magistraten Menschen
mit Sinn für Bürgernähe und
Humor. Auch spätabends noch.
Dabei hätte Bundesrat Johann
Schneider-Ammann wegen einer
Helikopterpanne beinahe den
1. August in Guarda verpasst.
JON DUSCHLETTA
«Ich habe noch nie so viele Höhenfeuer
gesehen wie in der letzten Stunde», sagte ein trotz vorgerückter Stunde sichtlich munterer und fröhlicher Johann
Schneider-Ammann am Donnerstag in
Guarda. Mit rund zwei Stunden Verspätung landete der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF in
Guarda. Mit ihm sein Bundesratsweibel
Kurt Kneubühler und der Kommunikationschef
Ruedi
Christen.
«Durchs ganze Land hindurch wird Geburtstag gefeiert», sagte der Bundesrat
sichtlich stolz.
Wegen eines technischen Defekts am
Militärhelikopter musste SchneiderAmmann im Tessin auf die Maschine
seines Bundesratskollegen Ueli Maurer
wechseln, diesen aber zuvor noch nach
Zweisimmen im Berner Oberland mitnehmen, wo Maurer seinerseits seine
letzte Rede hielt. «Und dann haben wir
gemerkt, dass der Sprit für den Flug
nach Guarda nicht reicht», erzählt
Schneider-Ammann. Ein Tank-Stopp in
Bern war unausweichlich. Das sehr
zahlreiche Publikum in Guarda beantwortete die bundesrätliche Entschuldigung mit herzhaftem Lachen
und Szenenapplaus.
Es ist schon 23.00 Uhr, als SchneiderAmmann an das schlichte, dem Wind
ausgesetzte Rednerpult tritt. Ein hellblaues Hemd, darüber eine simple Wildlederjacke. Er, der Bundesrat, könnte
ebenso gut zum Cor Viril d’Engiadina
Bassa gehören. Dieser hätte denn auch
Verstärkung nötig, singt er ferienhalber
doch arg dezimiert für die Festgemeinde. Schneider-Ammann bedankt
sich für das lange Ausharren und revanchiert sich damit, dass er seine vorbereitete Rede nicht hält. «Meine Rede
können Sie im Internet lesen», fordert er
die zahlreichen Anwesenden auf.
Er lässt es sich aber nicht nehmen,
seine Reden der letzten Stunden kurz
zusammenzufassen. «Lasst uns die Errungenschaften, die wir und unsere
Vorfahren geschaffen haben, gescheit
mit in die Zukunft nehmen», sagt er.
«In der Schweiz sind heute alle beschäftigt», und dies sei in Europa keine
Selbstverständlichkeit mehr. Ermahnt
aber: «Ein Privileg, für das wir aber jeden Tag etwas tun müssen.» SchneiderAmmann lobt das schweizerische Bildungssystem, um welches uns die
ganze Welt beneide und dankt allen,
welche Jugendlichen Ausbildungsplätze anbieten. Der oberste Wirtschaftskapitän ergänzt: «Unser Land
hat sich über die Qualität zu beweisen.
Väterchen Staat kann nicht alles, wir
aber schon, wenn wir zusammenstehen.»
Bürgernähe als Grundstein
In seiner – nicht gehaltenen Rede –
spricht der Wahl-Guardner Johann
Schneider-Ammann von der Wichtigkeit der Bürgernähe. Ist er denn auch
sonst so nahe am Bürger wie hier in
Guarda? «Ich bin sehr bewusst sehr nahe am Bürger», sagt Schneider-Ammann
Ende gut, alles gut für die Gemeindepräsidentin von Guarda, Maria Morell, hier zusammen mit Bundesrat und WahlFoto: Jon Duschletta
Guardner Johann Schneider-Ammann.
gegenüber der «Engadiner Post». «Wenn
ich samstags nicht unbedingt am
Schreibtisch sitzen muss, so bin ich in
meiner Umgebung unterwegs. Bei uns
im Oberaargau ist es üblich, dass mir die
Leute ihre Meinung sagen, im Guten
wie im Schlechten.» «Auch hier in Guarda kann ich mich als freier Bürger bewegen», sagt er und ergänzt, «wenn wir das
mitnehmen können, so haben wir unseren Job gut gemacht.»
Tiroler Fest mit Schweizer Hymne
Giuventüna-Präsident Pirmin Franziscus ist zusammen mit seinen Kollegen
der Jugendgruppe für die Festwirtschaft
verantwortlich. «Noch nie habe ich so
viele Leute am 1.-August-Fest gesehen»,
sagt er und räumt ein, dass sie an den
Rand der Kapazitätsgrenze gekommen
seien. Das lange Warten auf den prominenten Gast hat aber auch positive
Seiten. Die Ferienkasse der Giuventüna
wurde an diesem Abend gehörig gefüllt.
Und ansonsten? Die Festgemeinde
hielt sich mit Oberkrainer- und deutscher Schlagermusik in Laune. Wegen
des allgemeinen Feuerverbots traten
dafür andere Werte in den Vordergrund. Ein still leuchtendes Sternen-
meer ersetzte das laute Feuerwerk und
Bundesrat Schneider-Ammann bewies, dass auch nicht gehaltene Reden
viel zum Verständnis zwischen den
Sprach- und Kulturregionen beitragen
können.
«Ich habe dem Piloten versprochen,
um halb zwölf wieder abzufliegen»,
sagt Johann Schneider-Ammann nebenbei zu einem Bekannten. Auch das
gibt es nur in der Schweiz – wahrlich
ein tolles Land.
Den Link auf die «nicht gehaltene Rede» von Bundesrat Johann Schneider-Ammann finden Sie auf
www.engadinerpost.ch
4|
Samstag, 3. August 2013
Vielfältige Ausstellung in der Kunsthalle
Die Galerie Kunsthalle St. Moritz präsentiert ihre Sommerausstellung
Von erotischen Figuren über
Skizzen bis zu gemalten Bildern
von fotografischer Präzision: Die
Galerie Kunsthalle St. Moritz
spannt mit ihrer Sommerausstellung einen weiten Bogen des
künstlerischen Ausdrucks.
Die Bilder der Autodidaktin Janet
Stalder strahlen eine Verspieltheit aus,
die nicht einfach einzuordnen ist. Sie
experimentiert mit verschiedenen
Techniken, Stilen und Motiven.
Mit Präzision und Harmonie
Im Beisein von fünf der ausstellenden
Künstler eröffnete die Galerie Kunsthalle St. Moritz ihre diesjährige Sommerausstellung. Der Galerist und Maler
Trung Thanh Truong und seine Gattin
Annarägi Frischknecht haben die Palette der präsentierten Werke vielfältig
und kontrastreich gestaltet. Die vorgestellten Künstler arbeiten mit verschiedenen Techniken der Malerei, Gestaltung und Fotokunst. Die Themen
und Motive decken dabei ein ebenso
breites Spektrum ab.
Poesie und Anmut
Janet Stalder, Rosalba Arcilla, Trung Thanh Truong, Klaus von Kreutziger und Jürg R. Schmid (v.l.) eröffnen die SomFoto: fotoswiss.com/Cattaneo
merausstellung in der Galerie Kunsthalle St. Moritz.
unerhörter technischer Finesse, Farbensicherheit und Ausdruckskraft.
Auch Atanas Matsoureff beherrscht
das realistische Malen. Er ist ein Meister mit Wasserfarben. Jedes seiner Werke besticht durch das Mischen der
richtigen Farben und seiner Lichttechnik.
Die Mystik der Bergwelt erahnen
In seinen Bergbildern geht es dem in
Scuol wohnhaften Künstler Jürg R.
Schmid weniger um den Berg an sich,
sondern um die Auseinandersetzung
mit den Phänomenen der Natur. Wolkenstrukturen entwickeln sich zu urgewaltigen Formen, steigen empor und
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Bei Interesse senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post oder per Email an die untenstehende
Adresse. Frau Britta Ahlden steht Ihnen gerne für weitere
Auskünfte zur Verfügung.
MTZ Heilbad St.Moritz
Plazza Paracelsus 2 7500 St.Moritz Switzerland
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32.
9.-11.08.2013
Die Gemeinde Zernez sucht im Zusammenhang mit dem
Forschungs- und Energieprojekt «Zernez Energia 2020» eine
vorzugsweise einheimische Persönlichkeit als
Koordinator/in
und Bindeglied zwischen der einheimischen Bevölkerung,
den politischen Gremien und der technischen Beratungsstelle «Zernez Energia 2020» sowie den Mitarbeitern
der ETH Zürich.
Gesucht ist eine Identifikationsfigur, welche als Ansprechperson fungiert, kommunikative und marketingtechnische
Voraussetzungen mitbringt und im Wesentlichen die folgenden Aufgabenbereiche abdeckt:
7/30/13 10:46 AM
–
–
–
–
Kommunikationsaufgaben innerhalb der Gemeinde und
nach aussen
Verankerung des erarbeiteten Fachwissens vor Ort
Organisation und Leitung von Workshops, Informationsveranstaltungen etc.
Umsetzung des kommunalen Förderfonds
Leitung der Beratungsstelle in der Gemeinde Zernez
Begleitung und Dokumentation der einzelnen Projekte
Die Anstellung erfolgt ab sofort in flexibler Teilzeit und
im Sinne eines Leistungsauftrags.
Interessierte Personen bewerben sich bitte mit den üblichen
Unterlagen und Angabe ihres Stundentarifes bei:
Cumün da Zernez, «Zernez Energia 2020», 7530 Zernez
Auskünfte erteilt der Gemeinde- und Kommissionspräsident
René Hohenegger, Tel. 079 406 72 43
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–
–
Ihre Luftbrücke in
die Heimat.
verdecken teilweise das Antlitz des Berges. Lebensgross und überschlank begegnen uns die Figuren von Georg
Krautgasser, der mit dem Kleinplastikwettbewerb ZDF ausgezeichnet wurde. Die perfekten Frauen stehen der Ballerina gegenüber, die nur mit der
Motorsäge kreiert wurde.
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Einem Kontrastpunkt gleich zeigen die
Bilder von Rosalba Arcilla Werke von
subtiler Feinheit. Erotisch verspielt räkeln sich zwei Figuren auf einem Bild
und weisen auf eine sinnliche Wechselwirkung zu einem anderen Bild, das
drei Figuren auf undefinierbarem Hintergrund zeigt, schemenhafte Gestalten wie aus einer anderen Welt,
skizzenhaft dargestellt. Die bulgarische
Künstlerin Maria Ilieva malt mit fotografischer Präzision.
Die Ausstellung umfasst Porträts,
Stillleben und Illustrationen. Es ist eine eindrückliche Demonstration von
In seinen Skulpturen aus Holz und
Bronze sind die technische Berufsvergangenheit wie auch der musikalische
Hintergrund von Klaus von Kreutzinger spürbar. Seine Skulpturen weisen eine seltene Klarheit der Linienführung
aus. Flächen, Formen und Linien bilden in ihrem logischen Zusammenspiel eine vollendete Einheit.
Die Pferderennen von St. Moritz, eingefangen mit der Kamera, bearbeitet
mit fotografischen Tricks und veredelt
mit malerischen Mitteln, sind eine der
Gestaltungsformen von Trung Thanh
Truong. Mit seinen Foto-Bildern versteht es der Künstler, die Dynamik des
Pferdesportes eindrücklich und fesselnd darzustellen. Seine künstlerische
Vielfalt beschränkt sich nicht nur auf
die Veredlung der Fotografie, sondern
kommt auch zum Ausdruck in seiner
Malerei, die sich aktuell mit Motiven
aus der Bergwelt beschäftigt. Der aus Vietnam stammende Künstler sieht seine
Werke als eine Reise durch die Kulturen.
Er experimentiert mit verschiedenen
Techniken und versucht, dem inneren
Wesen des Berges näher zu kommen.
Weitere Künstler wie der einheimische Kunstschaffende Otto Kober,
der sich vornehmlich mit dem Pferdesport, den Bergen und Landschaften
virtuos beschäftigt, werden in der Ausstellung gezeigt.
(pd)
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mit Balkon im OG, Miete Fr. 1550.– inkl.
Aussenparkplatz. Melden Sie sich unter
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M
SOM
|5
Samstag, 3. August 2013
Pop-Rock-Jazz aus erster Hand
Matt Bianco im Dracula Club
Letzten Sonntag spielte die Matt
Bianco-Band im Rahmen des
Festival da Jazz Musik aus den
80er-Jahren mit ungezwungener
Lebenslust.
Die Vitalität des Jazz gründet darin,
dass Traditionen sich ständig fortsetzen und erneuern. Für die Weiterentwicklung der Musik aus den
1980er-Jahren war das gut besuchte
Konzert von Matt Bianco von letztem
Sonntag ein gutes Beispiel. Die laszive,
brasilianisch geprägte Lounge-PopMusik von damals führt 2013 zu neuen Hörerlebnissen. Die vor dreissig
Jahren in Grossbritannien gegründete
Musikgruppe, die sich im Lauf der Zeit
mehrmals neu formiert hat, zeigte im
Dracula Club ein zeitgenössisches Gesicht.
Der Name «Matt Bianco» ist übrigens erfunden, gilt als Anlehnung an
«Spion» oder «Mafioso» und setzte damit ein Zeichen der Verwegenheit in
die 1980er-Jahre.
Stehkonzert im Dracula Club
Weil bei Matt Bianco erfahrungsgemäss das Tanzbein schnell in
Schwung kommt, wurden an diesem
Konzertabend die Stühle beiseite gelassen. Die Ausnahme galt lediglich für
die «Enabler-Konzertbesucher» auf der
Empore. Schon bei den ersten Takten
der Musik wogen die Köpfe hin und
visationen. Während des Konzerts erhielten die Mitglieder der Begleitband
und der Solist am Saxofon die Gelegenheit, sich von der besten Seite zu zeigen, sie improvisierten auf hohem Niveau. Der Gesang von Leadsänger Mark
Reilly und seinen Background-Sängerinnen zeigten die Einfachheit und
Qualität der Songs auf. Schade war lediglich, dass die Gesangspassagen vom
rockigen Sound manchmal fast erdrückt wurden. Bemerkenswert waren
zudem die Background-Sängerinnen,
die sich als hervorragende Einzelkünstlerinnen entpuppten, wenn sie die Gelegenheit dazu hatten.
Zur Stimmung
Leadsänger Mark Reilly von Matt Bianco nahm seine Zuhörer auf eine musikalische Reise voller Erinnerungen mit.
Foto: fotoswiss.com/Cattaneo
her. Zum Tanz kam es aber trotzdem
nicht und auf der Empore blieb es ruhig. Die Band erschien nicht in neonfarbenen engen Hosen. Es waren auch
keine Föhnfrisuren auszumachen. Die
Band zeigte sich im modernen Outfit
mit
eleganten
Background-Sängerinnen. Trotzdem nahm es das Publikum möglichst«easy» , wie eben in
den 80er-Jahren, und lauschte dem
Jazz-Pop mit starken Rock-Elementen.
Ohrwürmer, die Emotionen auslösen
Bekannte Songs sprechen die Zuhörerschaft an und lösen Erinnerungen an die Jugendzeit aus. «Half a
Minute», «Yeah Yeah» und weitere bekannte Songs aus den frühen 80erJahren wurden mit viel Engagement
und Können zum Besten gegeben und
verfehlten ihre Wirkung auf die Zuhörer nicht. Diese traten gleichsam eine Reise in die Vergangenheit an. Die
Begleitband mit Keyboard, Gitarre,
Bass und Schlagzeug löste einen starken
Klangteppich aus, der hohe Dezibelwerte erreichte. Die acht Musiker spielten sehr präzise und waren herausragend aufeinander abgestimmt. Die
synchron gespielten Rhythmen gingen
unter die Haut. Das Saxofonspiel, in
Abwechslung mit der Querflöte, unterstrich den jazzigen Anstrich und zeigte
sich besonders auch in den Impro-
Der letzte Tango in Berlin
Bob Barton & Thomas
Fahrer in Celerina
Charmant bezog sie das begeisterte Publikum in ihren Vortrag ein. So gelang
es mit ihrer Unterstützung einem der
Gäste überzeugend, eine bekannte Tonfolge aus «Cabaret» ins Mikrofon zu
pfeifen. Poetische Zwischentexte liessen aufhorchen. Der «Bilbao Song»
nahm die Zuschauer mit in eine andere
Welt und Zeit. Berührend war ein jiddisches Lied, das Kurt Weill an seine
Kindheit erinnert haben soll und ihn in
die Emigration begleitet hat.
Mühelos wechselte die Künstlerin
zwischen den verschiedenen Sprachen.
Aber auch die Sprache verschiedener
Musikinstrumente vermochte sie perfekt zu imitieren und begleitete das vortreffliche Piano mit ihrer wandelbaren
Stimme. Mit «Maria de Buenos Aires»
aus der gleichnamigen Oper des Tangokomponisten Astor Piazolla beeindruckte sie ebenso wie mit Liedern voller Poesie aus Paris. Sie zog das
Publikum ganz einfach in ihren Bann.
MARINA U. FUCHS
Gewohnt aufgestellt und humorvoll
kündigten Rolf Sachs, der Hausherr im
Dracula Club, und Christian Jenny, der
Initiator und künstlerische Leiter des
Festival da Jazz St. Moritz Ute Lemper
an. Zusammen mit dem exzellenten
Bandoneonspieler Victor Villena und
dem einfühlsamen Pianisten Vana Gierig nahm die Sängerin das Publikum
mit auf eine musikalische Reise von
Berlin über Paris nach Buenos Aires und
zurück.
Vielseitig und intensiv
Seit dreissig Jahren steht die in Münster
geborene und in Berlin aufgewachsene
Ute Lemper mit Wahlheimat New York
auf den berühmten Brettern, die die
Welt bedeuten sollen. Chansonsängerin, Diseuse, Musicalstar, Schauspielerin – all diese Begriffe hat man
schon im Zusammenhang mit der
stimmgewaltigen Künstlerin gelesen.
Und sie alle treffen zu. Sie moderiert
selbst, sie erzählt mit ihrer wandlungsfähigen Stimme Geschichten, singt
nicht nur, sondern spielt auch das, was
sie vorträgt und unterstreicht alles mit
ihrer intensiven Mimik und Gestik. Sie
verkörpert einen Typus Sängerin, den
es eigentlich gar nicht mehr gibt. Sie erinnert an Marlene Dietrich, mit deren
«Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt...» sie in einer sehr eigenwilligen Interpretation sie den Abend
auch begann. Trotzdem ist Lemper anders, ganz sich selbst und in den Konzertsälen auf der ganzen Welt gefragt
Eindrucksvoll und nachhaltig
Sängerin mit Ausstrahlung: Ute Lemper im Dracula Club.
Foto: fotoswiss.com/Cattaneo
und zu Hause. Sie studierte Tanz und
Schauspiel, trat in Musicals von «Cats»
bis «Starlight Express» auf und machte
sich als Sängerin der Lieder von Bert
Brecht und Kurt Weill einen Namen.
Auch in zahlreichen Filmen war sie dabei.
«Eine Reise durch das Leben und die
Länder» sollte ihr Abend im Dracula
Club nach eigener Aussage sein. Ge-
schichten von Liebe, Überleben, Leidenschaft, Träumen, Vergangenheit
und Zukunft. Sie erzählte, leitete weiter von Lied zu Lied. Jacques Brels
«Amsterdam» war ebenso zu geniessen
wie die «Tangoballade» von Brecht/
Weill.
Lemper zeigte ihr Temperament,
wechselte zwischen Melancholie,
Trauer, Freude und Nachdenklichkeit.
www.festivaldajazz.ch
Veranstaltung
Ute Lemper begeisterte im Dracula
Vergangenen Dienstag füllte die
virtuose Sängerin Ute Lemper
den Dracula Club mit ihrer intensiven Stimme – ausdrucksvolle
Mimik und Gestik inbegriffen.
Die Startminuten des Konzerts zeigten
auf, wie Rhythmus ins Blut und in die
Köpfe fahren kann. Während weiten
Teilen des Konzerts verlagerte sich die
Bewegung aber etwas mehr aufs Zuhören. Auf der «Enabler»-Bühne blieb
es sogar eher still. War es das fortgeschrittenere Alter oder ganz einfach
der Genuss an den eingänglichen Melodien und Rhythmen, der dazu führte,
dass dieser Konzertabend keine Tanzparty wurde? Die Band jedenfalls wurde mit einem freundlichen Schlussapplaus und einer Zugabe verabschiedet. Beim Ausgang fragte eine
Konzertbesucherin eine Bekannte:
«Hat es Dir gefallen?» – Ihre Antwort:
«Du weisst ja, das war eben Musik aus
meiner Jugendzeit mit schönen Erinnerungen.»
Eduard Hauser
Musikalisch zurück in Berlin, philosophierte sie über 10 260 Tage Mauer, den Mauerfall und erinnerte sich
an ihre Kindheit in der geteilten Stadt.
«Lili Marleen» von der grossen Lale
Andersen faszinierte nicht weniger
wie das von Marlene Dietrich und Hildegard Knef bekannte «Ich hab noch
einen Koffer in Berlin». Natürlich durfte auch der «Mackie Messer» aus der
Dreigroschenoper nicht fehlen.
Der begeisterte Applaus wollte nicht
enden und so gab es noch eine intensive und berührende Interpretation von
Jacques Brels «Ne me quitte pas». Der
Titel des Liedes hat auch gut zum Publikum gepasst. Dieses hätte sich sicher gefreut, wenn die intensive
Künstlerin noch ein wenig länger geblieben wäre. Aber leider hat eben
auch der eindrücklichste Abend ein
Ende.
www.festivaldajazz.ch
Celerina Im Rahmen der Konzertreihe
music@celerina.ch stehen kommenden Mittwoch, 7. August, «Bob Barton
& Thomas Fahrer» im Hotel Arturo ab
19.00 Uhr auf der Bühne. Bob Barton
(Klavier, Keyboard, Gesang) und Thomas Fahrer (Drums) haben als professionelle Musiker schon mehr als 30
Jahre in verschiedenen musikalischen
Kontexten gearbeitet und gespielt –
von Solo bis Big Band, von der intimen
Club-Bühne bis zum internationalen
Jazz- oder Blues-Festival. Immer mit
dem kompromisslosen Engagement für
die beste Musik für jede Situation. Bob
und Thomas sagen: «Wir lieben die
Musik, welche wir geniessen und das
macht die Menschen glücklich. Wir lieben es, zusammen zu spielen, da wir die
gleiche Auffassung von Swing, Beat
und Groove pflegen und weil wir an die
kreative Interaktion glauben, welche
aus der seltsamen Kombination von
Konzentration,
vollständiger
Entspannung und Kontrolle besteht – that
puts you ‹in the zone›.»
(Einges.)
Reklame
Nachtarbeiten RhB-Strecke
St. Moritz–Scuol
Einzelne Nächte vom 5. August bis Ende
September 2013 ohne Samstag–Sonntag und
Sonntag–Montag
Nachtarbeiten Samedan, Areal Conrad
Einzelne Nächte vom 19. bis 24. August 2013
Maschineller Gleisunterhalt
Damit der Zugsverkehr am Tag nicht behindert wird, müssen die dringend nötigen
Arbeiten in der Nacht ausgeführt werden.
Wir bemühen uns, die Lärmimmissionen
möglichst gering zu halten.
Besten Dank für Ihr Verständnis.
Rhätische Bahn
Infrastruktur
Planung und Disposition
176.791.223
6 | POSTA LADINA
Sanda, 3 avuost 2013
Publicaziun ufficiela
Publicaziun ufficiela
Publicaziun ufficiala
Vschinauncha da Schlarigna
Vschinauncha da Zuoz
Cumün da Zernez
Di da la porta avierta
Chascharia d’alp Laret
Dumanda da fabrica
Dumonda da fabrica
La chascharia d'alp Laret ho pudieu
gnir realiseda infra cuort temp.
Tuot las persunas interessedas sun
amiaivelmaing invidedas ad ün di da la
porta avierta scu segua:
Sanda, 3 avuost 2013
da las 09.00 fin a las 17.00
Nus ans allegrains da Lur cumparsa.
Schlarigna, 29 lügl 2013
Per incumbenza da l’autorited
da fabrica
Uffizi cumünel da fabrica
Celerina/Schlarigna
176.791.225
Patrun
da fabrica:
Andrea Bezziccheri
e Giovanni Luca
Zammarchi, Zuoz
Oget
da fabrica:
Müdamaints fatscheda
süd-ost e nord-ost
Lö:
parcella 180, Aguêl
Patrun
da fabrica:
Ils plans sun exposts düraunt 20 dis in
chancellaria cumünela. Objecziuns da
caracter da dret public cunter quist
proget sun dad inoltrer infra quist termin in scrit e cun motivaziun al cussagl
cumünel.
Zuoz, ils 3 avuost 2013/Fu
Cussagl cumünel da Zuoz
176.791.257
XZX
XZX
Cumün da Scuol
Vschinauncha da Samedan
Publicaziun da fabrica
Publicaziun da fabrica
In basa a l’art. 45 da l’uorden chantunal davart la planisaziun dal territori
(Kantonale Raumplanungsverordnung
KRVO) vain publichada quatras la seguainta dumonda da fabrica:
Patruns
da fabrica:
Blarer & Reber
Architekten AG
Plazzet 25
7503 Samedan
Proget
da fabrica:
Installer trais fnestras
vi da la fatscheda
nordost giò’l plaun
terrain
Via:
Plazzet 25
Parcella nr.:
1038
Proget
da fabrica:
Lö:
Sondas geotermicas
Zona
d’ütilisaziun: Zona d’abitar W3
Zona
d’ütilisaziun: Zona principela
Termin
dals 5 avuost 2013
d’exposiziun: fin als 26 avuost 2013
Exposiziun:
Ils plans sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünela.
Recuors stöglian gnir inoltros infra
il temp d’exposiziun a la seguainta
adressa: Vschinauncha da Samedan,
Plazzet 4, 7503 Samedan
Samedan, 30 lügl 2013
Per incumbenza da la cumischiun
da fabrica
L’administraziun da fabrica
176.791.228
H & V Baudienstleistungs GmbH
Wässeristrasse 10
8340 Hinwil
Chaschiners,
parcellas 615/616/617
Temp da
publicaziun:
Mezs legals:
Proget
da fabrica:
Carport
Lö:
Ospiz, Zernez
Parcella:
1183
Zona:
d'abitar 2
Ils plans sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünala.
Recuors da dret public sun d’inoltrar
in scrit a la suprastanza cumünala infra
20 dis daspö la publicaziun illa Posta
Ladina.
176.791.258
Publicaziun ufficiela
Patrun
da fabrica:
STWEG Duschen c/o
Marco Duschen,
Mürtschenstrasse 8,
8716 Schmerikon
Zernez, ils 3 avuost 2013
La suprastanza cumünala
Publicaziun ufficiala
In basa a l’ordinaziun davart la planisaziun dal territori dal chantun Grischun
(OPTG), art. 45, vain cotres publicheda
la dumanda da fabrica preschainta:
Garascha suotterrana per Curtin
Tarasp La radunanza cumünala da
Tarasp ha approvà ün credit dad 1,4
milliuns francs per construir üna garascha suotterrana cun 28 plazzas per la
zona da fabrica Curtin. Implü es gnü
concess ün credit da 300 000 francs per
impedir l’aua da baiver tuorbla.
Davo bundant vainch ons cha la zona da fabrica Curtin a Tarasp exista,
s’haja cumanzà l’utuon passà da fabrichar. In fabrica sun pel mumaint
duos chasas singulas privatas ed üna
surfabricaziun cun duos chasas cun abitaziuns per fittar e d’aigna proprietà. Il
terrain da fabrica a Curtin es per part in
possess dal cumün e quel venda parcellas per predschs radschunaivels per promouver la vita in cumün. Per Tarasp chi
nun ha gnü ils ultims ons üna gronda
actività da fabrica vain dat tras quai la
pussibiltà da ringiuvnir la populaziun
XZX
Publicaziun ufficiala
Cumün d’Ardez
Dumonda da fabrica
«Zernez Energia 2020»
Quatras vain publichada ufficialmaing
la seguainta dumonda da fabrica:
Patrun
da fabrica:
Società da fabrica
Brölet
7546 Ardez
Rapreschantant:
Roger Vulpi
Büro d’architectura
7545 Guarda
Proget:
Sonda da chalur
Lö/parcella:
Brölet 47/48/275/276
Zona:
Zona dal cumün vegl
Il cumün da Zernez tschercha in connex cul proget da
perscrutaziun ed energia «Zernez Energia 2020» üna persunalità, scha pussibel indigena, sco
coordinatur/a
e liom tanter la populaziun indigena, ils gremis politics,
il post da cussagliaziun tecnic «Zernez Energia 2020»
ed ils collavuratuors da l’ETH da Turich.
Tscherchada vain üna persuna d’identificaziun chi funcziuna
sco persuna da contact, chi maina cun sai üna buna basa
comunicativa e chi ha experienza in dumondas da marketing.
Il quadern da lezchas prevezza essenzialmaing las seguaintas
incumbenzas:
Ils plans da fabrica sun exposts ad invista in chanzlia cumünala dürant 20
dis.
3 fin 23 avuost 2013
Dürant il temp
da publicaziun
as poja tour invista
dals plans pro l’uffizi
da fabrica in chasa
cumünala.
– lavuors da comunicaziun in cumün ed a l’extern
– approfuondir il savair elavurà al lö dürant il proget
– organisaziun e gestiun da lavuratoris, arrandschamaints
d’infuormaziun eui.
– realisaziun dal fuond da promoziun cumünal
– direcziun dal post da cussagliaziun i’l cumün da Zernez
– accumpagnamaint e documentaziun dals singuls progets
Recuors da dret public ston gnir
inoltrats infra 20 dis a partir da la publicaziun a la suprastanza cumünala
d’Ardez.
Protestas sun d’inoltrar
in scrit dürant il temp
da publicaziun al
cussagl cumünal.
Ardez, 3 avuost 2013
L’ingaschamaint a temp parzial flexibel po gnir cumanzà
subit. Las lavuors vegnan surdattas in fuorma d’üna incumbenza da prestaziun.
Cumün d’Ardez
176.791.234
XZX
Persunas interessadas tramettan per plaschair lur annunzcha
culs formulars üsitats ed indicaziuns sur da lur tariffa ad ura
a: Cumün da Zernez, «Zernez Energia 2020», 7530 Zernez
Scuol, als 3 avuost 2013
Cumün da Scuol
Uffizi da fabrica
176.791.249
XZX
in cumün. Per iniziar il fabrichar a Curtin es gnüda fundada üna Cooperativa
da fabrica chi segna sco patrun da fabrica. Cun ün impraist da total 1,6 milliuns francs davart dal cumün, cun las
parcialas dals commembers e cun ün
impraist da banca es garantida la finanziaziun. Intant stan duos chasas singulas e la surfabricaziun fa eir progress. Il
cumün da Tarasp ha previs da principi
davent d’impedir il trafic tras la nouva
zona ed ha perquai planisà al principi
da la zona üna garascha suotterrana
cun 28 plazzas. Il cumün venda las plazzas a possessuors da chasas ed abitaziuns e giouva cun quai la banca per la
finanziaziun da las plazzas da parcar. La
radunanza cumünala ha fat bun la proposta da la suprastanza da conceder ün
credit da 1,4 milliuns francs per realisar
l’intent.
(anr/bcs)
www.engadinerpost.ch
Infuormaziuns dà il president cumünal e president da
la cumischiun «Zernez Energia 2020», René Hohenegger,
tel. 079 406 72 43
XZX
176.791.253
Eu sun la glüm dal muond, disch il Segner.
Joannes 8, 12
Il god s-chür chantinaiva
suot l’arch staili, profuond.
Lura mi’orma schlada
sias alas tras la not
svoula tras quietezza,
vers chasa, sü vers l’ot.
XZX
Imprender meglder rumantsch
die Grenze
il cunfin
der Schutzzoll
il dazi da protecziun
der Zoll
il dazi
die Zollabfertigung
las formaliteds/formalitats
da duana
das Zollabkommen
la cunvegna da duana
das Zollamt
la duana
das Zollausschlussgebiet
l’exclava da duana
der, die Zollbeamte, -in
il, la dazier, -a
die Zollbehörde
l’autorited/autorità da duana
die Zollbestimmung
la disposiziun da duana
der Zollbezirk
il district da duana
das Zollbinnenland
il territori da duana intern
Si’amur, sia forza e sia glüm ans accupagnaran adüna.
die Zolldirektion
la direcziun da duana
Adressa da led:
Las famiglias in led:
der, die Zollfahnder, -in
l’inspecter, -tura da dazi/duana
Beat Jaeggi-Pfister
Rebbergstrasse 3
8113 Boppelsen
Beat Jaeggi, hom
Linard e Cla, uffants
Maria Rufer-Pfister, mamma
Ladina Janom cun famiglia, sour
Tinetta Zogg cun famiglia, sour
Ursina Margadant cun famiglia, sour
Gertrud Jaeggi-Hunn cun famiglia, söra
Peter Jaeggi cun famiglia, sör
die Zollfahndung
la persecuziun da frods
Annunzcha da mort
Nossa chara mamma, mia amada duonna es tuornada in sia patria spiertala.
Natalia Jaeggi-Pfister
8 marz 1968 – 28 lügl 2013
da duana
zollfrei
liber, -bra da dazi
das Zollfreilager
il magazin liber da dazi
die Zollgebühr
la taxa da dazi
die Zollhoheit
la suveraunited/suveranità
da duana
Nus pigliain cumgià marculdi, ils 21 avuost 2013, a las 14.00, illa baselgia refuormada ad
8112 Otelfingen.
das Zollinspektorat
l’inspectorat da duana
Invezza da donaziuns ans allgordaina a l’organisaziun «Onko Family Care», c/o Krebsliga,
Zürich, PC 85-73454-2.
der, die Zöllner, -in
il dazier, -a
zollpflichtig
suottamiss, -a al dazi
die Zollunion
l’uniun da duana
176.791.244
POSTA LADINA | 7
Sanda, 3 avuost 2013
Che importanza ha ils 1. avuost?
Üna retschercha pro giuven e vegl, dastrusch e lontan
La festa naziunala svizra vain
celebrada in tuot la Svizra.
Grond e pitschen s’allegra da
pudair «far ils prüms avuost».
Quai eir schi nu vivan plü in
Svizra. Ma per che motivs as faja
festa ed as haja plaschair?
L’Agentura da novitats rumantscha
(ANR) ha vuglü savair perche cha la
glieud celebrescha la festa dals prüms
avuost. Eir ha ella fat la dumonda che
cha la festa naziunala svizra ha per
ün’importanza. Las respostas han fat
star stut: La gronda part da la glieud es
superbgia dad esser üna Svizra obain ün
Svizzer e celebreschan perquai eir la festa cun superbgia.
Franca Ehinger-Martinelli da Zernez
chi viva in Svezia: «Eu craj cha daplü
dalönch chi’s es davent da la Svizra als
prüms avuost e daplü chi dvainta consciaint quant important cha quel di es.
Eu viv cun mia famiglia a Stockholm in
Svezia. Nus festagiain però minch’on ils
prüms avuost: Saja quai cun amis da la
Svezia obain lura eir cun amis da la Svizra chi vivan quia. Uossa cha’ls uffants
sun ün zich plü gronds giaina eir minchatant pro l’ambaschada svizra a
Stockholm a festagiar in quel lö ils
prüms avuost. Nus tadlain però adüna
il pled festiv dad ün da nos cusgliers federals, chantain la himna e mangiain
las cervelats e las liongias da brassar tipicas per mia patria.»
«Mumaint per far ponderaziuns»
Gianpeder Lechthaler da Scuol chi viva
a Maiavilla: «Ils prüms avuost es per
mai ün di chi pissera per ponderaziuns
a reguard la patria. Nus stuvain avair
chüra da nos pajais. Nus stuvain impu-
portant cha l’anniversari da la Svizra es,
nu saja – ma cun l’ir dals ons am gnarà
quai schont consciaint. Intant giodi il
di liber e la festa cun amis ed amias.»
Alexia Städler da Zernez: «Ils prüms
avuost es per mai important. Eu poss laschar ir raketas e vez da quellas cha
oters laschan ir sü vers il tschêl. Il fö es
important ed eir il cortegi cul lampiun.
Ils prüms avuost es üna festa per tuots e
quai es bunischem. Tuots han temp da
star da cumpagnia e da giodair il di. Eu
sun quist on eir ida a sella da ponis,
n’ha giovà bler cun meis frars e cun
amias ed amis. Important esa per mai
ch’eir nona e bazegner fan cun nus festa. Perche chi vain fat festa es cler: Id es
ils prüms avuost e quai es simplamaing
ün di da far festa. Tuots sun cuntaints e
giodan il di.»
(anr/mfo)
Als prüms avuost porta mincha Svizra e mincha Svizzer cun superbgia la
fotografia: Martina Fontana
crusch svizra: In patria ed a l’ester.
stüt far attenziun cha nossa patria nu
vain vendüda. Ils prüms avuost es eir
quel di ingio chi’s po trar bilantsch e dir
chi’s ha in nos pajais ragiunt bler. Ultra
da quai as poja quel di organisar festas
ed inscunters cun buns amis e giodair
l’atmosfera unica chi regna dürant quel
di. Dürant il di fain nus adüna alch chi
plascha a noss duos uffants. La saira faina lura alch buna grillada o tschaina.
Important esa però da far festa in sen da
l’anniversari da la Svizra e da’s esser
consciaint perche chi’s tilla fa.»
Madlaina Brogt Salah Eldin, da Zernez maridada cun ün Egipzian: «Ils
prüms avuost es per mai il di chi’m tira
adimmaint cha nus vivain in üna democrazia directa. Quai es per mai – chi
sun maridada cun ün hom derivant da
l’Egipta – üna gronda furtüna. Da savair
ch’illa patria da meis hom regna guerra
e revoluziun perquai cha’l pajais nun
ha üna democrazia, fa mal. Però nus
festagiain la festa naziunala fich in-
tensivamaing e fain quai cun persvasiun ed insembel. Meis hom s’interessa nempe ferm per nossa democrazia
directa e tilla predscha fermamaing perquai ch’ella funcziuna fingià daspö passa 700 ons in möd perfet. Eu sun superbgia dad esser Svizra e superbgia cha
meis hom resainta il listess.»
1. avuost impussibel sainza brunch
«Ün inscunter da cumpagnia»
Ramona Neuhäusler da Susch: «Per mai
es la festa dals prüms avuost ün bel inscunter cun amias ed amis. Quel di inscuntri eir collegs e collegas ch’eu vez
forsa be üna vouta l’on. Nus vain lura
ün motiv da far festa e da star da cumpagnia. Id es eir bel dad avair liber quel
di. Da plü bod d’eira la festa naziunala
svizra ün evenimaint ingio cha pudaiva
far il cortegi cul lampiun o giodair il fö
sün plazza cumünala. Il punct culminant d’eira adüna darcheu da pudair
impizzar raketas e da contemplar sco
cha quellas explodivan. Quant im-
Pro la festa naziunala svizra toccan pro ils brunchs sco las banderinas svizras, lampiuns, fös clers e raketas. Ils pi-tschens giodan il di da festa cun lur
cortegi da lampiuns e cun las raketas chi vegnan tramissas vers tschêl chi
fan in seguit concurrenza a las stailas. La cumpagnia e l’atmosfera cha la
festa dals prüms avuost derasa fa plaschair ed es unica. Da cumanzar il di
fingià la bunura cun ün bun brunch es dvantà üsit e fa impustüt plaschair als
creschüts. Quels mumaints da cumpagnia suot l’insaina da prodots genuins
vain giodü sün bleras alps ma eir in differents lös i’ls cumüns. A Zernez ha
gnü lö il brunch davant il Chastè Wildenberg. In quell’occasiun s’han inscuntradas persunas indigenas e giasts per mangiar da cumpagnia buntats genuinas. Cul brunch cumainza il di da festa. (anr/mfo)
fotografia: Martina Fontana
Inschmanchabels evenimaints illa natüra
Chomp organisà dal WWF a Zernez
Ingon organisescha il WWF 103
chomps da vacanzas per uffants
in tuot la Svizra. Ün da quels
chomps es stat a Zernez, ingio
ch’üna vainchina d’uffants ha
pudü giodair la natüra e la
cumpagnia.
corns staivan a sulai. Dürant la gita da
duos dis illa chamonna Cluozza, ha
tuot la cumpagnia exercità a tschüvlar
sco las muntanellas. «Na be ils uffants
han giodü quist evenimaint special illa
natüra, eir nus manaders d’eiran
schmorts da tuot quai cha vain vis, sajan quai stat las be-s-chas ed eir la natüra», ha dit Liliane Gürtler, üna da las
manadras.
Als chomps da vacanzas cha’l WWF ha
organisà quist on piglian part passa
2000 uffants da tuot la Svizra. Dürant
l’eivna passada han 20 uffants e quatter
manaders passantà dis plain tensiun a
Zernez e contuorns. Illa chasa da
chomp Clüs, chi’s rechatta i’l god sur il
cumün tanter Zernez e Susch, d’eira lur
dachasa. Ils uffants ill’età da desch fin
quattordesch ons sun gnüts a cugnuoscher il Parc Naziunal Svizzer (PNS), i’l
qual els han fat gitas e visità il center
d’infuormaziun. Implü han els insembel cun lur manaders fat gös, zambrià
ed as sfogà illa natüra.
Ingiavineras intuorn il föcler
Tanter muntanellas e capricorns
Il titel dal program dal chomp da vacanzas dal WWF d’eira: «Cugnuoschast
tü las bes-chas chi vivan i’l PNS?». Ils
uffants han mincha di gnü la pussibiltà
da gnir a cugnuoscher ün’otra bes-cha.
Scha l’ora permettaiva gniva cuschinà e mangià our il liber.
Sün lur gitas sun els adüna gnüts accumpagnats d’üna guida dal parc chi
tils ha declerà mincha detagl: Sco cha
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quellas bes-chas vivan, che chi maglian
ed eir mincha vizi chi han. Els han pudü observar co cha’l tschess barbet faiva
fotografia: Romana Duschletta
seis girs i’l ajer per ir a butin. Eir ils chamuotschs han muossà che buns rampignaders chi sun intant cha’ls capri-
La flora alpina d’eira eir ün tema sül
program. «Ils uffants giaivan cun ögls
averts tras la cuntrada e gnivan a dumandar a nus manaders ils noms da las
fluors», ha’la declerà. Uschè han eir ils
manaders imprais a cugnuoscher üna
pruna fluors da la regiun. La saira intuorn il föcler gnivan fattas ingiavineras da tuot quai ch’els vaivan vis dürant
il di.
Trais mattas dal chomp, Moena, Amy
ed Aylin han quintà be agitaziuns che
ch’ellas han tuot vis per bes-chas i’l
PNS. Ellas han muossà dond il man
quant larg cha’l tschess barbet es cur
ch’el svoula e quintà quantas muntanellas e chamuotschs chi han observà.
«Quist chomp da vacanzas es stat uschè
’cool’ e nus vain imprais üna pruna robas nouvas da la natüra», han confermà
las trais mattas.
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«Carte blanche» mit den jungen Künstlern Camillo Paravicini (Poschiavo /
Luzern), Francisco Sierra (Chile / St. Gallen / Bern) und der Violinistin
Noëlle-Anne Darbellay (Bern).
Installation, Performance, Intervention. Die drei Künstler machen Furore im
Unterland. Sie entwerfen für das Engadiner Publikum ein Gesamtkunstwerk
das provoziert, die Sinne herausfordert, unterhält und begeistert.
Samstag
10. August
Konzerteinführung 19.45 Uhr; 20.30 Uhr, Chesa Planta
Jubiläumskonzert: 450 Jahre Samedaner Lautenhandschrift von 1563.
Ervin Huonder und Robert Grossmann, Lauten. Das Konzert findet
im Rahmen der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Kulturarchivs Oberengadin statt.
Donnerstag/Freitag
22./23. August Konzerteinführung 19.45 Uhr; 20.30 Uhr, Chesa Planta
«The Ethnical Project» (Ladins des Dolomites 2013) mit dem ladinischen
Kulturschaffenden Iaco Rigo.
Iaco Rigo ist Schriftsteller, Theaterautor, Musiker und ladinischer Aktivist
in den ladinischen Dolomiten. Er präsentiert in der Chesa Planta sein
neuestes ladinisches Musikprojekt mit 7 Musikern. Rigo ist Chefredaktor
der Wochenzeitschrift «La Usc di Ladins».
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31. August 20.30 Uhr, Chesa Planta
«Warum hat das Engadin keine Bergkristalle?»
Ein Vortrag mit Dias mit dem 86-jährigen Bergführer, Strahler und Mineralien-Experten Silvio Lareida, St. Moritz. Es gibt einen Stein, den Lareida
nie verkaufen würde: Den Quarz, den er als 14-Jähriger auf einer Schulreise gefunden hat. Ein Stein, der in ihm nicht nur die Leidenschaft nach dem
Strahlen geweckt, sondern ihn in seinem Leben fast überall hin begleitet hat.
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Seiler | Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker Artistic Director: Jan Schultsz
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Samstag, 03. August 2013
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Mittwoch, 7. August 2013:
Skaworkers
Ska, Reggaemuffin' und Folk auf dem Planta Platz!
Am Anfang noch fünf Freunde, die zusammen Musik
machten, gelang den Skaworkers im Jahre 2009 der
Durchbruch in Europa. Mit ihren tanzfreudigen und
fröhlichen Songs wird die Nacht zum Tag gemacht.
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14. August 2013:
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Zeit / Ort:
19.30 Uhr, Chesa Planta Platz
Mit Festwirtschaft.
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Eintritt:
Kostenfrei.
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Informationen: Samedan Tourist Information
T 081 851 00 60
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12 |
Samstag, 3. August 2013
Früh übt sich, wer über die Wolken hinaus will
Einblicke in das 31. Jugendlager von Pro Aero in S-chanf
Flugobjekte selber bauen, den
Flughafen und die Rega-Basis
kennen lernen oder einen Rundflug machen. Die Teilnehmer des
Jugendlagers von Pro Aero erwartet viel Nicht-Alltägliches.
ALEXANDRA WOHLGENSINGER
«Drei... zwei... eins... pfüüüüüüüt!» Eine Rakete steigt in den Himmel und öffnet sich im Zenit und verwandelt sich
in einen Fallschirm, der sanft wieder in
Richtung Erde gleitet. Eine Gruppe von
16 Jugendlichen steht im Halbkreis
und beobachtet das Geschehen fasziniert. «Nächster bitte», heisst es vom
Zündmeister. Ein Junge hält ihm stolz
seine Rakete hin. Die Flugobjekte, welche die Teenager in die Luft jagen, haben sie am Morgen selber gebaut.
190 Jugendliche aus der ganzen
Schweiz haben sich für das 31. Jugendlager der Stiftung «Pro Aero» eine Woche lang in der Flab-Truppenunterkunft in S-chanf eingerichtet.
«Der Ort ist ideal. Nirgends in der
Schweiz gibt es eine vergleichbare Unterkunft, die zum einen in der Nähe
eines Flughafens ist und zum anderen
so viel Platz bietet», sagt Lagerleiter
Marco Schnyder. Seit 25 Jahren kehrt
das JuLa jährlich nach S-chanf zurück.
Begonnen hat es 1982 mit 56 Teilnehmern – damals noch in den Jugendherbergen in St. Moritz und Pontresina.
Mittlerweile haben rund 4600 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren das
JuLa besucht.
Wer sich vom JuLa eine gemütliche
Ferien- oder eine Modellflugwoche er-
Ursin Adank (14),
Samedan Ich habe mich für das JuLa angemeldet, da
ich mich einfach
für die Fliegerei interessiere. Mich faszinieren Flugzeuge
und wie sie funktionieren. Ob ich später einmal Pilot
werden möchte, habe ich mich noch
nicht gefragt – da möchte ich mir noch
alle Optionen offen lassen.
Es stört mich nicht, dass das Lager
nur einige Dörfer von meinem zu Hau-
Eines der Highlights für die Lagerteilnehmer: Der nächtliche Flug mit eiFoto: Marco Schnyder
nem gefesselten Heissluftballon.
hofft, der sei falsch informiert, so
Schnyder. «Es ist eine aktive Woche, in
welcher wir den Jugendlichen möglichst umfassend die Aviatik im sportlichen und beruflichen Sinne näherbringen wollen.» Verschiedene Vor-
träge von Skyguide, Meteoschweiz oder
auch der Luftwaffe sollen den Jugendlichen zeigen, welche Berufe sie im Zusammenhang mit der Fliegerei lernen
können. «Ausserdem ist es für uns ein
zentraler Punkt, die Kameradschaft un-
se entfernt ist, schliesslich geht es im
Lager um die Aviatik – und einmal etwas weg von den Eltern bin ich auch
hier. Dass das Lager in einer Militärunterkunft ist, stört mich überhaupt nicht – Hauptsache, ich habe ein
Bett zum Schlafen.
Generell gefällt es mir sehr gut hier,
das Raketenbasteln war jedoch bis jetzt
das Tollste. Am meisten freue ich mich
aber auf den Besuchstag auf dem Flughafen in Samedan. Die Flugshows sind
sicher toll, auch wenn ich die Patrouille
Suisse schon ein paar Mal gesehen habe.
(aw)
Andri
Schaller
(14), La Punt Ich
bin hier im JuLa,
weil ich später Pilot
werden möchte –
am meisten reizt
mich Jetpilot, aber
wenn ich dann
schlussendlich einen Heli fliegen werde, ist das auch in
Ordnung. Etwas Erfahrung habe ich
schon; ich durfte einmal in einem Segelflieger und kürzlich in einem Kleinflugzeug von Samedan nach Lommis
mitfliegen.
ter den jungen Menschen zu fördern.»
190 Teenager, hauptsächlich Knaben;
das fordert das 36-köpfige Leiterteam.
Trotzdem gebe es sehr wenig disziplinarische Vorfälle, sagt Schnyder, der seit
23 Jahren als Leiter dabei ist. «Wir führen das JuLa ziemlich straff. Bei der Begrüssung erläutere ich die Verhaltensregeln, wer die nicht einhält, bekommt
eine Verwarnung. Hilft die nichts, schicke ich den Teilnehmer nach Hause.»
Das komme aber vielleicht alle fünf
Jahre einmal vor.
Organisation sei bei einem Lager dieser Grösse, welches zusätzlich in
Deutsch, Französisch und Italienisch
geführt wird, das A und O. «Es ist ein
riesiger Aufwand damit verbunden», so
Schnyder. «So bin ich 365 Tag im Jahr
in irgendeiner Hinsicht mit dem JuLa
beschäftigt. Das Lager funktioniert
aber auch nur, weil wir ein gut organisiertes Team unter den Leitern bilden.»
18 sind schon mehr als zehn Jahre als
JuLa-Leiter mit dabei. «Wir sind mittlerweile richtiggehend zusammengeschweisst.» Zwölf Gruppenleiter, elf
Ressortleiter, sieben in der Küchenmannschaft und sogar eigens eine Lager-Kioskfrau stehen den Jugendlichen
24 Stunden zur Seite. Fast 24 Stunden
zumindest... Denn wenn die Jugendlichen nach 22.45 Uhr von ihren selbstgebastelten Raketen und Boomerangs
träumen, treffen sich die Leiter im legendären «Fliegerstübli». «Das ist wichtig für den Zusammenhalt», schmunzelt Schnyder. Und so brennt das Licht
im «Fliegerstübli» des Öfteren bis spät
in die Nacht hinein, bis es am Morgen
um 06.45 Uhr wieder heisst: «Levezvous... alzatevi... aufstehen!»
www.jula-proaero.ch
www.proaero.ch
Das JuLa gefällt mir bis jetzt sehr gut.
Gestern gab es einen interessanten Vortrag über Aerodynamik, der die Thematik mit Experimenten sehr gut erklärte.
Es gefällt mir, wie sich hier im Lager
Theorie mit Praxis mischt – davon können wir sehr gut profitieren.
Für mich ist es schon etwas speziell,
so nah an meinem zu Hause ein Lager
zu besuchen, da man dafür ja meistens
etwas weiter weg fährt. Ausserdem sehe
ich das Lagerleben in der Militärunterkunft gerade als eine gute Vorbereitung für die Rekrutenschule. Und
schlafen kann ich überall.
(aw)
Veranstaltungen
Tag der offenen Tür auf Alp Laret
Celerina Am Donnerstag, 25. Juli, waren sämtliche beteiligten Arbeiter zu einem Aufrichtefest in der neuen Alpkäserei Laret eingeladen. Die Gemeinde
Celerina hat das Projekt innert sehr
kurzer Zeit realisiert. Heute Samstag
kann die Alpkäserei Laret nun anlässlich eines Tages der offenen Tür durch
die Bevölkerung besichtigt werden.
(Einges.)
Felsenfest thematisiert Naturgefahren
Bivio Morgen Sonntag ab 10.00 Uhr
findet in Bivio das 7. Felsenfest «Parc
Ela» statt – mit grossem Markt, Klanggarten, Steinbalance, Steinschleifen
und vielem mehr. Die Sonderausstellung «Steinschlag, Felssturz und
Hangrutschen» thematisiert die Naturgefahren im Parc Ela. Weitere Hintergründe dazu gibt es bereits am Vorabend des Felsenfests an einem
Vortragsabend mit Experten vom Amt
für Wald und Naturgefahren. Dieser
findet ab 20.00 Uhr im Hotel Grischuna in Bivio statt.
Das Fest beginnt mit einem Gastkonzert der Akkordeonjugend BadenWürttemberg. Die 30 jungen Musiker/
innen spielen ein Repertoire von
Filmmusik über Piazzolla-Tango bis
zum Parc-Ela-Lied. Bildhauerinnen,
Steinschleifer, Schmuckdesignerinnen
und Geologen teilen am Markt ihre Leidenschaft für Steine mit den Besuchern
und lassen sie mit anpacken. Auch für
die Kleinsten haben Gelegenheit zum
Schleifen, Schnitzen und Formen, zum
Beispiel auf dem Handschleifparcours
von Urs Brendle oder im Steinlabor von
Dumeng Schreich. Volker Paul zeigt,
wie man bei der alten Kunstform der
Steinbalance die innere Balance der
Steine – und auch seine eigene findet.
Im Klanggarten von Jan Flendrie wird
stündlich gemeinsam musiziert. Die
Instrumente bestehen aus heimischem
Stein und Holz und können auch mit
Wasser gespielt werden.
(pd)
Infos: Tel. 081 659 16 18, www.parc-ela.ch
Planeten ausserhalb des Sonnensystems
Samedan Die Frage, wie Planeten entstehen, beschäftigt die Menschheit von
alters her. Der Vortrag von Christoph
Mordasini vom Max-Planck-Institut für
Astronomie in Heidelberg findet heute
Samstag um 20.30 Uhr, in der Sternwarte der Academia in Samedan statt. Im
Anschluss an das Referat gibt es um ca.
22.00 Uhr eine astronomische Führung
am Teleskop der Engadiner Astronomiefreunde. Themenschwerpunkte
der Himmelsbeobachtung sind die
Schönheiten der prächtigen Sommermilchstrasse über dem Engadin. Vo-
raussetzung für die Beobachtung des
Nachthimmels sind gutes Wetter und
wenig Wolken. Mit der Entdeckung
von mehreren hundert Planeten um
andere Sterne hat die Frage zusätzlich
an Aktualität gewonnen, denn manche
dieser Planeten unterscheiden sich sehr
von jenen im Sonnensystem. Aufbauend auf den Beobachtungen wird
im Vortrag eine Einführung in die
Theorien gegeben, mit denen die moderne Astrophysik die Planetenentstehung beschreibt.
(Einges.)
Infos: www.engadiner-astrofreunde.ch
Die zehnte Sommerakademie
Graubünden Vom 5. bis 16. August
findet die zehnte Sommerakademie der
Seniorenakademie in Chur statt. Während zweier Wochen nutzt die ältere
Generation die Sommerzeit für die persönliche Weiterbildung. Themen wie
iPhone, Ricardo, digitale Fotos und
Computervertiefungskurse sind die
Renner an der diesjährigen Sommerakademie. Während die iPhone- und
Ricardo-Kurse schon ausgebucht sind,
gibt es bei den übrigen Kursen und Veranstaltungen noch freie Plätze, so beispielsweise beim speziell für ältere
Autofahrer konzipierten Fahrsicherheitstraining. Hier können sich sogar
die erfahrensten Lenkerinnen und Lenker noch verbessern und mit den neusten Strassenverkehrsregeln vertraut machen.
(Einges.)
Nachgefragt
«Einzelkämpfer verlieren in der Fliegerei»
ALEXANDRA WOHLGENSINGER
«Engadiner Post»: Marlies Zimmermann,
Sie sind eine der wenigen Frauen im
JuLa, fühlen Sie sich trotzdem wohl?
Marlies Zimmermann: Doch sehr! Das
JuLa widerspiegelt die Situation in der
Aviatik; es gibt sehr wenig Mädchen
respektive Frauen – die Fliegerei ist eine
Männerdomäne. Woran das liegt, ist
Marlies Zimmermann war selber Teilnehmerin und leitet heute eine Gruppe.
Foto: Alexandra Wohlgensinger
mir schleierhaft. Ich fühle mich in der
Sparte sehr zu Hause. In der Aviatik gilt
das ungeschriebene Gesetz des Respektes; Schwächeren wird geholfen
und nur im Team kommt man weiter.
Einzelkämpfer haben in der Fliegerei
von Anfang an verloren. Diese Mentalität versuchen wir auch den Jugendlichen zu vermitteln.
EP: Was wollen Sie den Lagerteilnehmern noch mit auf den Weg geben?
Zimmermann: Mein Ziel ist es, den Jugendlichen zu zeigen, dass es noch
mehr als nur den Piloten gibt. Sie sollen
die ganze Breite der Aviatik kennen lernen. Wenn jemand beispielsweise farbenblind ist, dann kann er zwar nie Pilot werden, hat aber nach wie vor sehr
viele andere Chancen in der Sparte. Ein
totales Highlight für mich ist, wenn ich
von einem ehemaligen Teilnehmer höre, dass er den Weg der Fliegerei eingeschlagen hat.
EP: Wie sind Sie dazu gekommen, im
JuLa eine Gruppe zu leiten?
Zimmermann: Ich war vor sechs Jahren
selbst Teilnehmerin in einem JuLa hier
in S-chanf. Da habe ich meine Passion
zum Fliegen entdeckt und habe mit
dem Segelfliegen begonnen. Das Lager
bedeutete sozusagen meinen Startschuss in die Aviatik. Da ich es sehr
spannend fand, meine Faszination mit
den Jugendlichen zu teilen, meldete
ich mich bei Lagerleiter Marco Schnyder an, ob sie Leiter brauchen könnten.
Als dann ein Leiter ausgefallen war,
konnte ich einspringen.
EP: Braucht ein JuLa-Leiter zwingend
Kenntnisse in der Aviatik?
Zimmermann: Nein, das Leiten der
Gruppen steht eigentlich jedem offen.
Momentan sind auch Leiter unter uns,
die sonst nichts mit der Fliegerei zu tun
haben. Ich persönlich finde es aber
schön, da ich so den Jugendlichen so
meine Erfahrungen weitergeben kann.
Das merken und schätzen sie auch.
EP: Sie sind selber aus dem Unterengadin, wäre es für Sie nicht spannender,
ein Lager in einer Ihnen ferneren Region
zu leiten?
Zimmermann: Nein, überhaupt nicht!
Der Ort für das JuLa stimmt einfach; die
Region ist schön und mit dem Regionalflughafen Samedan in der Nähe liegt das
Truppenlager ideal. Ausserdem ist es für
mich als Frau ziemlich speziell, in einer
Militärunterkunft zu hausen – das ist etwas Neues für mich. Zudem ist diese
Truppenunterkunft, wie ich gehört habe, ziemlich feudal und wir haben eine
super Küchenmannschaft, die hervorragend kocht. Also alles kein Problem.
| 13
Samstag, 3. August 2013
Eines der Lagerämtlis, an dem auch
die Jungs nicht vorbeikommen:
Abwaschen und abtrocknen (links).
Verfolgungsjagd um den zentral gelegenen «Weltenbaum» (rechts).
Jedes Lagervolk hat seinen eigenen Zeltstil: Hier die Hochbauten der «Mayas».
Ferien in der Gemeinschaft einer Grossfamilie
Kantonales Lager 2013 der Bündner Pfadibewegung
«Allzeit bereit!» Diese Pfadi-Losung gilt immer noch. Besonders
in einem kantonalen Sommerlager, wie dem aktuellen in Bever.
MARIE-CLAIRE JUR
14 Jahre ist es her seit dem letzten kantonalen Sommerlager der Bündner Battasendas. Dieses Jahr war es wieder soweit: 300 Wölfe, Pioniere, Pfadfinder,
Rover, J&S-Leiter und freiwillige Helfer
verbrachten bei mehrheitlich bestem
Wetter zwei Wochen im Oberengadin.
Von der Umfahrungsstrasse bei Bever
war ihr Zeltlager auf der anderen Talseite gut zu erkennen – eine wahre kleine
Nomadenstadt mit Schlafzelten, Küchenzelten, Materialzelten, Aufenthaltszelt, Bühnenzelt, Lounge-Zelt…
Die temporäre Bleibe war von den Lager-Logistikern erstellt worden, unter
Mithilfe der teilnehmenden Jungs und
Mädels. Die Gemeinde Bever stellte das
Gelände zur Verfügung sowie das Bauholz, von «Jugend und Sport» kamen
diverse Utensilien wie Blachen, Seile,
Kochgeschirr… Büro- und Mediencontainer, Toi-Tois, ein Stromaggregat und
Open-Air-Wasch- und Zahnputz-Anlagen gehörten zu dieser sehr funktionalen Zeltstadt ebenso dazu.
Heute ist Schluss mit dem Lagerleben, der letzte Tag des «KaLaGr’13» ist
bereits da: Die Battasendas brechen ihre Zelte ab und packen ihre Rucksäcke.
Auf die Heimreise nehmen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Haufen
guter Lagererinnungen mit. An spannende Ausflüge mit dem Bike oder zu
Fuss, auch in Allerherrgottsfrühe und
spät in der Nacht. An Workshops, wo
sie Holzschiffchen schnitzten und diese dann kerzenbewehrt beim Einnachten dem Inn übergaben. An Wasserstafetten, bei denen wirklich alle
nass wurden. An gemeinsame Rituale
beim Weltenbaum oder am Lagerfeuer.
An das Relaxen auf der Hollywoodschaukel Marke Eigenbau. An die
«Flirt»-Botschaften, die über die LagerPostfachwand ausgetauscht wurden.
An die Fresspäckli der Eltern. An den
Besuchstag vom Sonntag, an dem auch
«Wiff», der Präsident der Pfadibewegung Schweiz, zugegen war. An das
Chaos im Schlafzelt und das Schnarchen der Gspänli. An den verknacksten
Fuss oder die Blasen an der Ferse. An
den Bananen-Lassi in der indischen
Lounge-Bar «Klatsch Mahal»… Vor allem wird den Teilnehmern das Gemeinschaftsgefühl im Gedächtnis haften bleiben – noch Jahrzehnte später.
Blick auf das Lagergelände, in der
Nähe der Deponie Sass Grand.
Zähneputzen an der Open-Air-Waschanlage (links).
Ober- und Unterengadiner Battasendas
im Henna-Tattoo-Workshop (rechts).
Mehr Fotos in der Bildergalerie auf
www.engadinerpost.ch
Workshop: Holzschiffchen schnitzen, die dem Inn übergeben werden.
Fotos: Marie-Claire Jur
14 |
Samstag, 3. August 2013
Beratungsstellen
Info-Seite
Beratungsstelle Alter und Pflege OE
Notfalldienste
Beratungsstelle für Lebens- und
Partnerschaftsfragen
Ärzte-Wochenendeinsatzdienst
Falls Haus- oder nächster Ortsarzt nicht
erreichbar sind, stehen am Wochenende im
Notfall folgende Ärzte zur Verfügung:
Samstag/Sonntag, 3./4. August,
Region St. Moritz/Silvaplana/Sils
Samstag, 3. August
Dr. med. Rouhi
Tel. 081 837 30 30
Sonntag, 4. August
Dr. med. Schläpfer
Tel. 081 833 17 77
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Samstag/Sonntag, 3./4. August
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Tel. 081 836 34 34
Tel. 081 851 81 11
Tel. 081 861 10 00
Tel. 081 851 61 00
Tel. 081 852 15 16
Tel. 081 257 31 50
Tierärzte
Wochenenddienst der Zahnärzte
Dr. med. vet. A.S. Milicevic, Sils
Tel. 081 826 55 60
Dr. med. vet. F. Zala-Tannò und
Dr. med. vet. M. Vattolo, Samedan
Tel. 081 852 44 77
Clinica Alpina, Tiermedizinisches Zentrum
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Tel. 081 861 00 88
Dres. med. vet. Wüger Charlotte und
Dres. med. vet. Caviezel-Ring Marianne, Scuol
Tel. 081 861 01 61
Pratcha Veterinaria Jaura, Müstair
Tel. 081 858 55 40
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Sonntag, 4. August
Dr. med. Neumeier
Tel. 081 864 12 12
Der Wochenenddienst für die Regionen
St. Moritz/Silvaplana/Sils u nd
Celerina/Pontresina/Zuoz dauert von
Samstag, 8.00 bis Montag, 8.00 Uhr.
Telefon 144
Telefon 144
Rettungs- und Notfalldienste
Sanitätsnotruf
Telefon 144
Hausärztlicher Bereitschaftsdienst
St. Moritz, 24 h
Tel. 081 833 14 14
Hausärztlicher Bereitschaftsdienst Scuol
und Umgebung, 24 h
Tel. 081 864 12 12
Schweizerische Rettungsflugwacht
Rega, Alarmzentrale Zürich
Telefon 1414
Al-Anon-Gruppe Engadin
(Angehörige von Alkoholikern)
Tel. 0848 848 843
Anonyme-Alkoholiker-Gruppe OE
Auskunft
Tel. 0848 848 885
Lupus Erythematodes Vereinigung
Schweizerische Lupus Erythematodes Vereinigung
Selbsthilfegruppe Region Graubünden
Auskunft: Barbara Guidon
Tel. 081 353 49 86
E-Mail: www.slev.ch
Parkinson
Infos: Daniel Hofstetter, Pontresina
E-Mail: hofidek@bluewin.ch
Tel. 081 834 52 18
VASK-Gruppe Graubünden
Vereinigung Angehöriger von Schizophrenie-/
Psychisch-Kranken, Auskunft:
Tel. 081 353 71 01
Ich – Einfach unverbesserlich 2 (3D)
Fortsetzung zum Animationsspass über TopBösewicht Gru, der zum Helden geläutert
wird. Diesmal gibt's deutlich mehr von den
Minions zu sehen, Grus kultigen gelben Helfern!
Castasegna–Sils
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oder im «Silser Wochenprogramm», «St. Moritz Aktuell»,
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Tel. 081 257 49 40
– Oberengadin/Poschiavo/Bergell:
Francesco Vasella Tel. 081 257 49 44/081 844 14 44
– Ober-/Unterengadin/Samnaun/Val Müstair:
Michael Messerli Tel. 081 257 49 41/081 864 73 63
Chüra d’uffants Engiadina Bassa
Canorta Villa Milla, Chasa Central,
Bagnera 171, 7550 Scuol, Tel. 081 862 24 04
canorta.villamilla@gmail.com
CSEB Beratungsstelle Chüra –
Pflege und Betreuung, Anna Barbla Buchli, Bagnera 171,
Scuol, beratungsstelle@cseb.ch, Tel. 081 864 00 00
Ergotherapie
Pacific Rim
SciFi-Fantasy von Kinomagier Guillermo del
Toro («Hellboy») um einen epischen Kampf
bemannter Roboter gegen Riesenmonster
aus dem Meer.
Kino Scala, St. Moritz: Samstag und Sonntag, 3. und 4.
August, 20.30 Uhr.
Rotes Kreuz Graubünden, Samedan, Tel. 081 852 46 76
Heilpädagogischer Dienst Graubünden
Heilpädagogische Früherziehung
– Engadin, Val Müstair, Silvana Dermont und Lukas Riedo
– Puschlav, Bergell, Manuela Moretti-Costa
Psychomotorik-Therapie
– Oberengadin, Bergell, Puschlav, Claudia Nold
– Unterengadin, Val Müstair, Plaiv, Anny Unternährer
Samedan, Surtuor 2,
Tel. 081 833 08 85
Scuol, Chasa du Parc
Tel. 081 860 32 00
Prada, Li Curt
Tel. 081 844 19 37
Olympus Has Fallen
Action-Thriller mit «300»-Star Gerard Butler
als ausgemustertem Bodyguard, der bei einem Terror-Angriff aufs Weisse Haus doch
noch einmal den Präsidenten beschützen
muss.
Mediation
Professionelle Vermittlung und Unterstützung in privaten oder
öffentlichen Konflikten
Lic. iur. Charlotte Schucan, Zuoz, Tel. 081 850 17 70
schucan@vital-schucan.ch
Kino Scala, St. Moritz: Montag und Dienstag, 5. und 6.
August, 20.30 Uhr.
KIBE Kinderbetreuung Engadin
Geschäftsstelle, Tel. 081 850 07 60
Kinderkrippe Chüralla, Samedan, Tel. 081 852 11 85
Kinderkrippe Muntanella, St. Moritz, Tel. 081 832 28 43
Kinderkrippe Randulina, Zuoz, Tel. 081 850 13 42
www.kibe.org, E-Mail: info@kibe.org
Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden
Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst, Engadin
und Südtäler, Cho d’Punt 11, Samedan
W. Egeler, Ö. Koçer-Haenzi, Tel. 081 850 03 71
Krebs- und Langzeitkranke
Selbsthilfegruppen
Cine Scala St. Moritz, Tel. 081 833 31 55
Markus Schärer, Peidra viva,
Straglia da Sar Josef 3, Celerina, Tel. 081 833 31 60
Dialyse-Zentrum Oberengadin
Samedan
Kinotipps
Verein Avegnir:
Beratung für Kranke und Angehörige, Tel. 081 834 20 10
Beraterinnen: Franziska Durband und Franca Nugnes-Dietrich
Krebsliga Graubünden: Beratung, Begleitung und finanzielle
Unterstützung für krebskranke Menschen.
Persönliche Beratung nach telefonischer Vereinbarung.
Tel. 081 252 50 90/info@krebsliga-gr.ch
Gambit
Ein Meisterdieb versucht mit der Hilfe einer
Frau, eine besonders wertvolle Statue zu
stehlen. Remake der Krimikomödie «Das
Mädchen aus der Cherry-Bar».
Kino Scala, St. Moritz: Mittwoch und Donnerstag, 7. und
8. August, 20.30 Uhr.
Mütter-/Väterberatung
Bergell bis Samnaun
Angelina Grazia, Judith Sem, Tel. 081 852 11 20
Val Müstair
Silvia Pinggera, Tel. 078 780 01 79
Opferhilfe, Notfall-Nummer, Tel. 081 257 31 50
The Wolverine (3D)
Hugh Jackman in seinem zweiten eigenen
Film um den beliebtesten X-Man Wolverine,
der seine Vergangenheit ergründet. Dabei
trifft er in Japan auf scheinbar unbesiegbare
Samurai-Krieger.
Prevento, Pflege, Begleitung, Betreuung
Engadin, engadin@prevento.ch, Tel. 081 864 91 85
Chur, engadin@prevento.ch, Tel. 081 284 22 22
Private Spitex
Hausbetreuungsdienst für Stadt und Land.
Betreuung, Haushalt und Pflege zu Hause, Tel. 081 850 05 76
Kino Scala, St. Moritz: Freitag bis Sonntag, 9. bis 11.
August, 20.30 Uhr.
Procap Grischun Bündner Behinderten-Verband
Beratungsstelle Oberengadin/Puschlav/Bergell,
Davide Compagnoni, Tel. 081 253 07 88
Via Nouva 125, 7524 Zuoz, Di und Do 09.00–11.00 Uhr
Beratungsstelle Unterengadin/Müstair,
Roman Andri, Tel. 081 253 07 89
Purtatscha 6, 7537 Müstair, Di und Do 14.00–16.00 Uhr
Foto: andri Margadant
Vierter Laret-Markt
am kommenden Donnerstag, 8. august 2013, von 17.00 bis 22.00 Uhr, ist wieder LaretMarkt. Geniessen sie zwischen dem Kultur- und Kongresszentrum rondo bis hinunter
zum schlosshotel unzählige Köstlichkeiten, wie Grilladen, raclettebrote, süssigkeiten und
vieles mehr. Für Musikliebhaber gibt es wie jeden zweiten Donnerstag musikalische
Unterhaltung. auf dem rondo-Vorplatz sorgen ab 17.30 Uhr die Blues-Götter der Band
«reverend rusty & the case» für stimmung und «Würms & Frei» lassen beim Kuhstall
heimatgefühle aufkommen. Für die Kleinen unter den Besuchern dreht das Karussell
vor dem schlosshotel seine runden. Zusätzlich findet um 19.30 Uhr vor dem rondo
«riet strassentheater» statt.
Swiss Irontrail
Vom 9. bis 11. august 2013 findet die zweite ausführung des swiss irontrail statt.
Der weltweit härteste und höchstgelegene trail der Welt mit start in Pontresina verbindet Kultur- und Berglandschaft mit abenteuer und Grenzerfahrung. Die Königsdistanz
(201 km) startet am Freitag, 9. august, um 08.00 Uhr, beim Kultur- und Kongresszentrum
rondo. sie führt von Pontresina über die Diavolezza und die Fuorcla Pischa zurück nach
Pontresina und geht weiter über die Fuorcla surlej nach st. Moritz/ samedan, über die
alp spinas, Fuorcla crap alv nach Bergün. Via Lenzerheide und weiteren Gipfeln führt der
201 km lange trail ins Ziel nach Davos. Dabei sind rund 11 000 höhenmeter auf- und
abstieg innert maximal 56 stunden zu bewältigen. ein Lauf, der den Läufern physisch
wie psychisch alles abverlangt. seien sie dabei und unterstützen sie die Läufer am start!
Kontakt
Pontresina Tourist Information
Kongress- und Kulturzentrum T +41 81 838 83 00
F +41 81 838 83 10
Via Maistra 133, Pontresina
pontresina@estm.ch
www.pontresina.ch
Am 1. Samstag im Monat, ohne Januar und April, von 10.00 bis
11.00 Uhr, in St. Moritz (Altes Schulhaus, Plazza da Scoula)
Regionale Sozialdienste
Oberengadin/Bergell
Sozial- und Suchtberatung
Franco Albertini, Andreas Vogel, Claudia Galliard,
Claudia Vondrasek, Tel. 081 257 49 10
A l’En 2, Samedan, Fax 081 257 49 13
Bernina
Sozial- und Suchtberatung
Franco Albertini, Tel. 081 844 02 14
Via dal Poz 87, Poschiavo, Fax 081 844 21 78
Unterengadin/Val Müstair
Sozial- und Suchtberatung
A. Hofer, C. Staffelbach, H. Stricker, Tel. 081 864 12 68
Chasa du Parc, Scuol, Fax 081 864 85 65
Rotkreuz-Fahrdienst
Sekretariat Alters- und Pflegeheim
Promulins Samedan, Tel. 081 851 01 11
Schul- und Erziehungsberatungen
– St. Moritz und Oberengadin:
francoise.monigatti@avs.gr.ch
– Unterengadin und Val Müstair:
antonio.preziuso@avs.gr.ch
Tel.0 818 337 73 2
Tel. 081 856 10 19
Spitex
– Oberengadin:
Via Nouva 3, Samedan
– CSEB Spitex:
Bagnera 71, Scuol, spitex@cseb.ch
Tel. 081 851 17 00
Tel. 081 861 26 26
Systemische Beratung/Therapie
für Paare, Familien und Einzelne DGSF/systemis.ch
1
7
6
Conceptis Puzzles
Es existieren nur die Ziffern 1 bis 9. Die 0 gibt es nicht. Füllen
Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte
und in jedem der 9 kleinen Quadrate alle Ziffern nur ein Mal
stehen.
Lösung 6
Rita Jenny, Sotvi, 7550 Scuol, Tel. 081 860 03 30
Weitere Adressen und Informationen finden Sie unter
www.engadinlinks.ch/soziales
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© Conceptis Puzzles
S06010015048
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Rechtsauskunft Region Oberengadin
06010015048
A l’En 4, Samedan, Tel. 081 257 49 20
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RAV, Regionales Arbeitsvermittlungszentrum
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Oberengadin: Via Retica 26, 7503 Samedan, 081 852 34 62
Engiadina Bassa: Suot Plaz, 7542 Susch, 081 864 03 02
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Pro Senectute
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Oberengadin, Tel. 081 834 53 01
Engiadina Bassa, Tel. 081 250 73 93
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Pro Juventute
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Pontresina WochentiPP
Sudoku
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Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und deren
Angehörige
Ralf Pohlschmidt, Tel. 081 257 12 59
Altes Spital, Samedan, Fax 081 850 08 02
Bauberatung: roman.brazerol@bauberatungsstelle.ch
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Pro Infirmis
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Samstag, 3. August 2013
Forum
Soll St. Moritz einen Grossverteiler anlocken?
Wie kürzlich bekannt wurde, soll über
den Landabtausch auf dem Areal Signal
und Hanni Pitsch bzw. der Ova Cotschna AG in diesem Herbst abgestimmt
werden. Das Ziel aus der Sicht der Gemeinde ist es, das Gelände dort optimal
für die Bergbahnen für eine Überbauung mit einem Hotel, Grossverteiler
und der Signalbahn vorzubereiten.
So weit so gut! Nicht einverstanden
ist der Vorstand des Handels- und Gewerbevereins St. Moritz mit dem Umstand, dass ein Grossverteiler als Investor auftreten soll und keine anderen
Möglichkeiten geprüft werden. Ein
Grossverteiler würde viele unserer Mitglieder des Handels im Dorf und Bad in
ihrer Existenz bedrohen. Den Bestrebungen, bestehende Zentren wie
die Fussgängerzone Dorf oder Plazza
Rosatsch und Via dal Bagn im Bad mehr
zu beleben, werden von solchen Grossprojekten unterlaufen. Der Dorfverein
ist in dieser Beziehung sehr aktiv und
auch erfolgreich. Um dieses Ziel zu er-
reichen, müssten Hotels und Erstwohnungen auch im Dorf geplant und
gebaut werden.
Wenn eine Migros in St. Moritz Fuss
fassen will, sollte die Gemeinde St. Moritz weder aktiv noch passiv dafür Hand
bieten.
Seit Jahren sucht die Klinik Gut Bauland, das Medizinische Therapiezentrum wird in Zukunft auch neue Lokalitäten suchen müssen und dass das Kino
am jetzigen Standort raus muss, weiss
man auch schon lange. Dies wären Projekte, welche den einheimischen Handel unterstützen und die bestehenden
Arbeitsplätze weiterhin sichern würden
und denen man den Vorrang geben
müsste.
Wir sind gegen einen neuen Grossverteiler an diesem Standort, weil
St. Moritz dadurch in den bestehenden
Zentren Vielfalt, Attraktivität und Arbeitsplätze verlieren wird.
Vorstand Handels- und Gewerbeverein HGV St. Moritz
Zerstörerische Umfahrung für Sta. Maria?
Die Planungen für eine Süd-Umfahrung
von Sta. Maria werden fortgesetzt. Und
dies seit Monaten gegen den erbitterten
Widerstand einer immer grösser werdenden Zahl von Dorfbewohnern, Bauern,
Naturfreunden und Feriengästen.
Aber auch Besitzer von Hotels, Restaurants und anderen Gewerbebetrieben wehren sich entschieden gegen das
Unterfangen. Denn mit der Umfahrung
Ausstellung bei
Grischa Wohnmobile
Grischa Wohnmobile präsentiert ihre
traditionelle Sommerausstellung am
10. und 11. August 2013 in Domat/
Ems. Gezeigt werden zahlreiche Mietund Vorführwagen sowie gepflegte Occasionen. Auch die umfangreiche Mietflotte steht zur Besichtigung bereit.
Der Besucher kann sich einen Überblick über eine grosse Auswahl an Modellen der beiden renommierten Marken Knaus und Carthago verschaffen.
Parallel zur Miet- und Vorführwagenausstellung findet eine Occasionspräsentation statt, bei welcher sehr gepflegte
Wohnmobile gezeigt werden. Für alle,
die ihre Ferien möglichst mobil gestalten möchten, lohnt sich ein Besuch auf
jeden Fall. Topaktuell sind die Miet- und
Vorführwagen. Dabei handelt es sich
um neuwertige Fahrzeuge, welche zu
günstigen Konditionen angeboten werden. Attraktive Offerten gehören während der Ausstellung ebenso dazu wie
vorteilhafte Leasing-Angebote.
Mietinteressenten können sämtliche
Mietfahrzeuge besichtigen und direkt
für die Herbstferien buchen. Die verschiedenen Modelle bieten Platz für
zwei bis sechs Personen.
Die Ausstellung ist am Samstag,
10. und am Sonntag, 11. August jeweils
ab 09.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Grischa Wohnmobile AG, Churerstrasse 9, 7013 Domat/Ems, Tel. 081 633
25 20, www.grischa-wohnmobile.ch
wäre der Niedergang des Dorfes vorprogrammiert und die umgebende wunderschöne, Biotop-ähnliche Natur- und
Kulturlandschaft
unwiederbringlich
zerstört. Das Dorf wäre völlig vom
Durchgangsverkehr abgeschnitten. Es
würde im Loch verschwinden und nicht
weiter beachtet und besucht werden.
Die schönen Hotels und Restaurants
und anderen leistungsfähigen Gewerbebetriebe würden wegen mangelnder
Frequenzen dem Verfall und der Verlotterung entgegenstreben müssen.
Denn das Dorf lebt zu einem wesentlichen Teil vom Durchgangsverkehr.
Der kurzfristige Verkehrsandrang im
Jahr an der einzig engen Stelle der Strasse (Westeinfahrt Mitte) durch Sta. Maria liesse sich durch eine Vortrittssignalisierung leicht regeln. In keiner
Weise rechtfertigen die im Mittel eher
niedrigen Verkehrsfrequenzen ein 20
Millionen teures, die Natur und das
Dorf zerstörendes Umfahrungsprojekt.
Für die Fussgänger müsste allerdings
ein sicherer, längst überfälliger Durchgang (z.B. in Form einer Fussgängergalerie sogar völlig getrennt von
der Fahrbahn) geschaffen werden (verkäufliche Liegenschaft Greiner). Alles
Massnahmen, die relativ geringe Kosten verursachen würden.
Der Verfasser kennt Sta. Maria und
seine Entwicklung, auch die der Verkehrssituation sehr gut. Er verbringt
seit 30 Jahren mit seiner Familie, sommers und winters, seine Ferien hier und
ist Besitzer eines Ferienhauses.
Ich appelliere an den Bündner Regierungsrat, von diesem inakzeptablen
und wohl kaum mit dem revidierten
Raumplanungsgesetz konformen Vorhaben einer Umfahrung von Sta. Maria
Abstand zu nehmen. Ich appeliere an
ihn, die unwiederbringliche Zerstörung einer einzigartigen Natur- und
Kulturlandschaft zu verhindern.
Professor Klaus O. Stumpe, Sta. Maria
Mit der EP ans
Open Air Chapella
Gottesdienste
Sonntagsgedanken
Evangelische Kirche
Sonntag, 4. August
Sils-Baselgia 11.00, d, Pfrn. Marguerite Schmid-Altwegg
Silvaplana 09.30, d, Pfrn. Marguerite Schmid-Altwegg
St. Moritz-Dorf 10.00, d, Pfr. Rico Parli
St. Moritz-Bad, Eglise au bois 10.00, französisch, pasteur J. Roffidal, café après
l’office
Celerina San Gian 17.00, d/r, Pfr. Rico Parli
Pontresina Alp Languard 10.30, d, Alpgottesdienst mit der Musikgesellschaft Pontresina, Zirkus-Pfarrer Ernst Heller, Pfr. David Last, bei schlechtem Wetter in der Kirche San
Niculò (Tel. 1600 ab 8.00 Uhr)
Samedan St. Peter 10.00, d, Sozialdiakon Hans-Peter Kühni, mit Kinderhütedienst
Bever 09.00, d, Pfr. Christian Wermbter, «Zmorge-Gottesdienst»
Zuoz 10.00, d, Pfr. C. Dittes und Pastorationsvorstand, anschliessend Apéro
Zernez 09.45, d, Pfrn. Annette Jungen-Rutishauser
Susch 11.00, d, Pfrn. Annette Jungen-Rutishauser
Lavin, Gonda 17.00, r, Pfr. Stephan Bösiger
Guarda, Gonda 17.00, r, Pfr. Stephan Bösiger
Ardez 10.00, r, Pfr. Stephan Bösiger
Ftan 11.10, r/d, Pfr. Stephan Bösiger
Scuol 10.00, d, Pfr. Jon Janett
Sent 10.00, r/d, Pfr. Jörg Büchel
Tschlin 11.00, r, Pfrn. Bettina Schönmann
Strada 09.45, r, Pfrn. Bettina Schönmann
Lü 10.45, r/d, Pfr. Martin Pernet
Valchava 09.30, r/d, Pfr. Martin Pernet
Katholische Kirche
Samstag, 3. August
Maloja 16.45, italienisch
St. Moritz 18.00 St. Karl, Bad
Silvaplana 16.45
Celerina 18.15
Pontresina 16.45
Samedan 18.30 italienisch
Zuoz 16.30
Scuol 18.00
Samnaun 20.00
Sta. Maria, Ospidal Sielva 16.30, cultdivin
Valchava 18.30
Sonntag, 4. August 2013
Sils 18.00
St. Moritz 10.00 St. Mauritius, Dorf; 11.30 St. Moritz, Suvretta; 16.00 St. Karl, Bad,
italienisch; 18.30 St. Karl, Bad, portugiesisch
Pontresina 10.00
Samedan 10.00
Zuoz 10.00, italienisch
Zernez 18.00
Ardez 19.30
Scuol 09.30
Tarasp 11.00
Samnaun 08.50; 10.30; 19.00
Müstair 10.00
Evang. Freikirche FMG, Celerina
Sonntag, 4. August
Celerina 17.00 Gottesdienst
Scuol (Gallaria Milo) 09.45 Gottesdienst
Ekklesia-Engiadina evangelische Freikirche
Sonntag, 4. August
St. Moritz, Hotel Randolins
10.00 Uhr Gottesdienst
Veranstaltung
Kirche für einmal auf der Alp Languard
Pontresina Morgen, den 4. August,
um 10.30 Uhr, lädt die evangelische
Kirchgemeinde Pontresina zu einem
besonderen Gottesdienst auf die Terrasse des Restaurants Alp Languard. Mit
Unterstützung der Musikgesellschaft
Pontresina und der Engadiner Ländlerfründe feiert sie unter der Leitung des
bekannten katholischen Zirkuspfarrers
Ernst Heller und des evangelischen
Ortspfarrers David Last einen Gottesdienst zum Thema, inwieweit Mensch
und Christ in der Freude beheimatet
sind.
Nach dem Gottesdienst besteht die
Möglichkeit, auf der Alp Languard zu
Mittag zu essen.
Bei schlechtem Wetter findet der
Gottesdienst zur gleichen Zeit in der
Pontresiner Dorfkirche San Niculò
(beim Rondo) statt. Morgens ab 07.00
Uhr gibt die Telefonnummer 1600 Auskunft über den Durchführungsort.
(Einges.)
Jesus steigt mit den
Jüngern auf den Berg
Am 6. August, d.h. drei Tage nach dem
Erscheinen dieser Nummer der «Engadiner Post», feiert die katholische Kirche römischer Tradition das Fest der
Verklärung. Im Evangelium hören wir:
«Und während er betete, veränderte
sich das Aussehen seines Gesichtes und
sein Gewand wurde leuchtend weiss.»
Wozu dient diese Verklärung vor den
Augen seiner Jünger?
Um den Sinn dieser Frage zu erschliessen, müssen wir Jesus unterwegs
nach Jerusalem sehen, dem Ort seiner
Passion, seines Leidens. Er geht nach Jerusalem, dies wird im Evangelium öfters als Nebenbemerkung erwähnt. Jesus wusste um sein bevorstehendes
Leiden. Zusätzlich muss man dort, in
Jerusalem, seine Jünger sehen, aber so
wie er diese sieht, insbesondere ihre
Zerbrechlichkeit, ihre Erwartungen, ihren Glauben, wenn diese ihn leiden sehen würden. Wie kostbar das Innere –
das menschliche Herz – dem Jesus ist,
zeigt sich dadurch, dass Jesus sich vorzeitig die Mühe um die Apostel macht
und sie auf das Treffen mit seinem Leiden vorbereitet.
Das Leiden, in der Sicht Gottes, erweist sich als etwas sehr Starkes, das den
Menschen in seinem Inneren, wir würden sagen – im Herzen – treffen und zerstören kann und ihn auch oft zerstört.
Selbst der Glaube der Jünger ist
einer, der zerbrechlich werden kann.
Wenn Leiden kommt, können selbst die
Jünger den Glauben verlieren. Sie, die
Tag für Tag die Nähe von Jesus spüren,
die Jesus nachfolgen, die aus dieser Nähe zu ihm heraus heilen und die Dämonen austreiben: Selbst diese sind
schwach! Jesus sieht dies und zeigt den
Jüngern in ihrem Schwachsein das
Licht seiner göttlichen Natur. Die Jünger hinterfragen nicht dieses Licht, graben nicht in den Fragen und Nachfragen und bleiben so im Graben. Die
Jünger vernehmen dieses Licht und wir
hören: «Meister, es ist gut, dass wir hier
sind...» So viel sie es vermögen, nehmen
die Jünger dieses Licht auf. Mit diesem
Licht wird eine ganz neue, andere Perspektive des Lebens ausgeleuchtet. In
dem, was normal erscheint, ja alltäglich, in dieser scheinbaren Normalität
wirkt plötzlich das Licht der Gottheit Jesu mit der sprengenden Kraft der Verklärung, der Verwandlung.
Die Verklärung von Jesus will für uns
eine Stärkung im Glauben, in der
menschlichen Zerbrechlichkeit sein:
Dann, wenn wir es besonders nötig haben: Wenn wir dem Leiden nicht mehr
ausweichen können. In Momenten, wo
der Mensch das Leiden sieht und es erfährt, hat der Mensch eine Aufgabe,
dies heisst, die Apostel müssen sich erinnern an die göttliche Natur, an das
göttliche Licht: Dies ist eine Herrlichkeit, die uns Sterblichen verborgen
bleibt, die aber die Freude unserer Augen wird, wenn wir Gott von Angesicht
zu Angesicht schauen werden.
Pater Mykhailo Paliy,
Vikar im Seelsorgeverband Bernina
Generalanzeiger für das Engadin
Gratulation Vom 9. bis 11. August findet das legendäre Open Air Chapella
zum 32. Mal statt. Ein idyllischer Platz
mitten in der Natur, das zeichnet Chapella aus. Die «Engadiner Post/Posta Ladina» unterstützt den Anlass und hat 4
x 2 Drei-Tages-Pässe verlost. Die glücklichen Gewinner sind: Peter Lemm aus
Bever, Claudia Pfeiffer aus Zernez, Martina Schroff aus Celerina und Hanspeter Kühni aus Samedan. Wir wünschen allen viel Spass und Freude am
Open Air Chapella 2013.
(ep)
Klavierrezital vierhändig
Sils Die Pianisten Giusi Groppuso und
Oscar Gulia spielen am Mittwoch,
7. August, um 17.30 Uhr, in der Offenen
Kirche Sils-Maria ein Rezital mit Werken
zu vier Händen aus drei Epochen. Aus der
Klassik stammt die Sonate B-Dur KV 358
von Wolfgang Amadeus Mozart. Um 1860
schrieb Johannes Brahms die Ungarischen Tänze. Viersätzig ist die Petite Suite
von Claude Debussy, reizende Klaviermusik vom Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Pianistin Giusi Groppuso stammt aus
Palermo, spielt ein grosses Repertoire und
ist Dozentin nebst ihrer Konzertaktivität.
Aus Lecco stammt der Pianist Oscar Gulia.
Er gewann einige nationale und internationale Wettbewerbe und ist als Dozent
am Konservatorium in Palermo tätig. (gf)
Redaktion St. Moritz:
Tel. 081 837 90 81, redaktion@engadinerpost.ch
Redaktion Scuol:
Tel. 081 861 01 31, postaladina@engadinerpost.ch
Inserate: Publicitas AG St. Moritz, Tel. 081 837 90 00
stmoritz@publicitas.ch
Verlag: Gammeter Druck und Verlag St. Moritz AG
Tel. 081 837 91 20, verlag@engadinerpost.ch
Erscheint Dienstag, Donnerstag und Samstag
Auflage: 8467 Ex., Grossauflage 17 723 Ex. (WEMF 2012)
Im Internet: www.engadinerpost.ch
Herausgeberin: Gammeter Druck und Verlag St. Moritz AG
Via Surpunt 54, 7500 St. Moritz
Telefon 081 837 90 90, Fax 081 837 90 91
info@gammeterdruck.ch, www.gammeterdruck.ch
Postcheck-Konto 70-667-2
Verleger: Walter-Urs Gammeter
40 Jahre unermüdlicher Einsatz
Gratulation Anlässlich seines 40-JahrJubiläums als Stiftungsrat des Nietzsche-Hauses, als Organisator der alljährlichen Wechselausstellungen, als
Mitbegründer des Nietzsche-Kolloquiums sowie für sein Engagement und
seine seit Jahrzehnten andauernde Arbeit zum Wohle des Nietzsche-Hauses
Sils-Maria und der Kultur in Sils wurde
Peter André Bloch am vergangenen
Dienstag mit einer Ehrenurkunde der
Gemeinde Sils und von Sils Tourismus
ausgezeichnet. Der Kultur- und Sportmanager Hubertus Fanti und der Präsident von Sils Tourismus, Felix Dietrich, durften Prof. Bloch diese Ehre
zukommen lassen.
(Einges.)
Ansichts-Sache
SARAH WALKER
Glückwunsch
zum Dienstjubiläum
Gratulation Am 1. August 2003 trat
Franziska Russi als Pharma-AssistentinLehrtochter in die Galerie-Apotheke in
St. Moritz-Bad ein. Inzwischen sind
zehn Jahre vorbei und Franziska Russi
arbeitet mit vollem Einsatz und grosser
Freude als diplomierte Pharma-Assistentin.
Die Galerie-Apotheke gratuliert ihr
herzlich zum Jubiläum, danken für die
stets gute Arbeit und wünschen ihr weiterhin viel Befriedigung in ihrem vielseitigen Beruf. Das Team der GalerieApotheke freut sich auf viele weitere
gemeinsame Jahre.
(Einges.)
Die «Wunderkammer Engadin» verzaubert
Glückwünsche zu
Arbeitsjubiläen
Gratulationen Am vergangenen 1. August konnten gleich zwei Mitarbeiter
des Bauamtes St. Moritz ein Arbeitsjubiläum feiern.
Roberta Perri trat 1988 ihre Arbeit
beim Bauamt der Gemeinde St. Moritz
an, so kann sie nun ihr 25-JahrJubiläum begehen.
Am Anfang betreute sie zusammen
mit ihrer Mutter die Kantine für die
Mitarbeiter der Werkgruppe. Später leitete sie die Kantine alleine. Mit dem
Umbau des Werkhofes wurde die Kantine aufgehoben und Studios mit eigenen Kochgelegenheiten wurden eingebaut. In der Folge wurde Roberta
Perri für die Reinigung und Betreuung
des Wohnhauses Werkhof und der Studios der Mitarbeiter der Werkgruppe
verantwortlich.
Die anfallenden Arbeiten erfüllt sie
stets mit grosser Umsicht und zu unserer vollen Zufriedenheit. Das Bauamt
möchte Roberta Perri für ihre langjährigen Dienste und ihre Treue ganz herzlich danken und wünscht ihr alles Gute.
Bereits seit 30 Jahren arbeitet Reto
Engel als Netzleitungsmonteur für die
Wasserversorgung
der
Gemeinde
St. Moritz. Mit viel technischem Fachwissen und grossem Engagement kümmert er sich um den Betrieb und den
Unterhalt des Leitungsnetzes der
Pumpwerke, der Reservoire und der
technischen Einrichtung. Das Bauamt
möchte auch ihm ganz herzlich gratulieren und für die langjährige Treue
und wertvolle Arbeit, die er zu Gunsten
der Gemeinde und der Öffentlichkeit
erbracht hat, danken.
(Einges.)
Noch bis zum 18. Oktober lädt die Ausstellung «Wunderkammer Engadin» in der Chesa Planta in Samedan zu einer
Erkundungsreise in die Engadiner Geschichte ein. Anlass
der Jubiläumsveranstaltung ist das 25-jährige Bestehen
des Oberengadiner Kulturarchivs. Vor Wochenfrist wurde
mit viel Aufwand die Vernissage gefeiert. Einheimische Models trugen historische Kostüme aus dem Fundus der Chesa Planta, Pferde stolzierten auf dem Festplatz vor der Che-
sa Planta und Regierungsrat Martin Jäger sprach zur
Festgemeinde. Erstmals konnte die gesamte Chesa Planta
in ein Projekt integriert werden. Vom Keller bis unters Dach
werden in den einzelnen Räumen szenische Installationen,
Fotokompositionen, Filme und alte Dokumente gezeigt und
zu neuem Leben erweckt. Für die künstlerische Umsetzung
zeichnet Mark Blezinger verantwortlich. Nächstes Wochenende findet ein Jubiläumsfest statt. (jd) Foto: Patrick Blarer
WETTERLAGE
AUSSICHTEN FÜR DIE KOMMENDEN TAGE (SCUOL)
Ein Hochdruckgebiet und warme Luftmassen subtropischen Ursprungs Sonntag
sorgen für hochsommerliche Wetterbedingungen. Dabei nimmt die Labilität der Luftschichtung und somit das Gewitterrisiko nur sehr langsam zu.
PROGNOSE ENGADIN UND SÜDTÄLER FÜR HEUTE SAMSTAG
Montag
Dienstag
°C
°C
°C
15
26
13
26
13
25
Das hochsommerliche Wetter setzt sich fort! Am heutigen Samstag
gibt die Sonne weiterhin den Ton beim Wetter an und vor allem am Vormittag und zur Mittagszeit scheint sie oft sogar ungestört. Am Nachmittag bilden sich dann über manchen Berggipfeln Quellwolken und zum
Abend hin sind lokale Regenschauer oder Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Zumeist sollte es jedoch trocken bleiben und die Sonne zeigt
sich weiterhin öfter. Die Temperaturen sind hochsommerlich und bewegen sich am Nachmittag meist über der 25-Grad-Marke.
Temperaturen: min./max.
Scuol
14°/30°
Sta. Maria
15°/27°
Auf den Bergen kann man vor allem am Vormittag und in den Mittagsstunden die Sonne geniessen und es ist auch recht warm. Bergtouren
sollten früh am Tag unternommen werden, weil es nachmittags zu warm
sein dürfte und gleichzeitig ein paar dickere Quellwolken entstehen können. Dabei sind lokale Gewitter möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich.
N
S
14°
2000
21°
DAS WETTER GESTERN UM 08.00 UHR
Corvatsch (3315 m)
Samedan/Flugplatz (1705 m)
Poschiavo/Robbia (1078 m)
Scuol (1286 m)
Sta. Maria (1390 m)
Frische Milchprodukte
aus dem Engadin
St. Moritz
10°/25°
7°
3000
sarah.walker@engadinerpost.ch
Zernez
10°/29°
BERGWETTER
4000
Sind Sie Optimist oder Pessimist? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Ich zumindest bin mir nicht sicher, zu welcher Gruppe ich mich
zählen soll. Oft bin ich aufgestellt,
dann aber auch wieder kritisch eingestellt. Grundsätzlich kommt positiv eingestellt sein bei den Mitmenschen besser an. Diese Rolle spielen denn auch
viele Menschen: Ich bin lustig, fröhlich,
nehme alles locker. Das wirkt auf andere Menschen anziehend. Doch oft ist
diese Fröhlichkeit nur gespielt. Eine
Maske, die man sich aufsetzt, um gut
anzukommen. Eine Rolle, die man auf
der Lebensbühne spielt.
Andere Charaktere spielen die SchutzBedürftige, den Macher, die Selbst-Bewusste, den Kumpel-Typen. Für viele
Menschen ist Frau oder Herr X dann
einfach die Tolle, der Erfolgreiche, der
Kumpel. Darüber wird nicht nachgedacht. Der Mensch wird eingeordnet,
gemocht oder abgelehnt und damit ist
alles klar.
Der aufmerksame Beobachter erkennt
hinter dem Verhalten seines Mitmenschen dessen Lebens-Skript. Dieser
Typ Mensch hinterfragt, ordnet ein,
zieht seine Schlüsse.
Welcher Typ Mensch hat es nun leichter im Leben? Der, der skeptisch hinterfragt oder der, der alles annimmt, ohne
sich darüber gross Gedanken zu machen, warum das nun so oder so ist?
Wahrscheinlich Letzterer. Doch dieser
bekommt dafür die Feinheiten auf dem
gesellschaftlichen Parkett nicht mit
und lässt sich eventuell eher (ent)täuschen.
Wenn Sie sich nun fragen, was diese
an eine philosophische Abhandlung
grenzenden Gedankengänge sollen
und sich die hier aufgeworfenen Fragen
nie stellen, gehören Sie zum Typ Menschen, der alles nimmt, wie es kommt.
Wenn Sie sich hingegen auch schon
Gedanken über das «Sich-Bewegen» in
der Gesellschaft gemacht haben, können Sie mit diesem PS etwas anfangen. Doch wie sagt die Jugend so
schön? Das Leben ist zu kurz, um sich
über alles Gedanken zu machen. Leben und geniessen wir es und nehmen
die Dinge, wie sie kommen! Ja, aber
mit Scharfsinn und Reflexion.
Castasegna
18°/31°
Freitag Nachmittag
Rampenverkauf
Poschiavo
13°/29°
AUSSICHTEN FÜR DIE KOMMENDEN TAGE (ST. MORITZ)
7°
6°
13°
16°
16°
SO 24 km/h
windstill
windstill
SW
5 km/h
windstill
Sonntag
Montag
Dienstag
°C
°C
°C
11
22
10
22
11
20
7502 Bever . Tel. 081 852 45 45 . www.lesa.ch
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Seele and Geist
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