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Mediation – was ist das? - Andrea Ramsek Mediation

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Mediation – was ist das?
Mediation ist eine Form der Konfliktbearbeitung.
Die Beteiligten kommen zusammen, um gemeinsam eine strittige Angelegenheit zu klären.
Auf der Grundlage eines Austausches von Sichtweisen, Gedanken und Erleben werden Lösungen entwickelt, die alle
Beteiligten akzeptieren können.
Geleitet wird dieses Gespräch von einem Mediator, der seine Fachkompetenz den Beteiligten für einen konstruktiven
Austausch zur Verfügung stellt. Der Mediator arbeitet unparteiisch, bleibt also stets neutral. In der Sache urteilt er nicht.
Die Entscheidungen bleiben bei den Beteiligten.
Mediation! Wie kann sie gelingen?
Folgende Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Arbeit in der Mediation nötig:
Eigenverantwortlichkeit der Beteiligten
Die Beteiligten sind Fachexperten in ihrem Konfliktthema. Nur sie wissen, welche Ergebnisse für sie
diejenigen sind, die Zufriedenheit erzeugen. Der Mediator unterstützt die Beteiligten in ihrer gemeinsamen Arbeit, diese eigenverantwortlich zu finden.
Ergebnisoffenheit der Beteiligten
Eine Mediation kann nur gelingen, wenn die Beteiligten offen gegenüber den Ergebnissen sind,
die am Ende der Mediation stehen können. Will jemand dem anderen seine bereits zuvor getroffene
Entscheidung nur überstülpen, wird Mediation nicht scheitern – sie wird erst gar nicht stattfinden.
Trotz Ergebnisoffenheit gibt es jedoch keine Garantie für das Finden von einvernehmlichen Lösungen.
Freiwilligkeit der Beteiligten
Die Teilnahme an einer Mediation ist zu jedem Zeitpunkt grundsätzlich freiwillig. Der Wunsch der
Beteiligten, dass sich ihre Situation verbessern bzw. die Probleme gelöst werden sollen, ist daher
hilfreich.
Achtung und Respekt im Umgang miteinander
Im Streit fliegen oft die Fetzen, es geht nicht immer fair zu. Ein freundlicher Ton kann nicht ‘verordnet’
werden. Auch in einer Mediation kann der Konflikt deutlich und heftig zur Sprache kommen.
Die Aufgabe des Mediators ist es, verletzende Kommunikation deutlich zu machen und diese wieder
in konstruktive und respektvolle Bahnen zu lenken.
Informiertheit aller Beteiligten
Die Beteiligten informieren sich gegenseitig über alle relevanten Aspekte. Dies beinhaltet auch
Veränderungen, die sich während eines Mediationsverfahrens ergeben.
Diese Klarheit bildet das Fundament für Lösungen, die Bestand haben.
Wie kann Mediation gelingen – Seite 1/2
Hortensienweg 1
22049 Hamburg
T: +49 (0)40 2549 8666
F: +49 (0)40 2549 8606
a.ramsek@ramsek-mediation.de
www.ramsek-mediation.de
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Vertraulichkeit
Alle an der Mediation Beteiligten verpflichten sich zur Verschwiegenheit.
Informationen, die in der Mediation ausgetauscht werden, dürfen nicht oder nur nach ausdrücklicher
Zustimmung der Beteiligten außerhalb der Mediation verwendet werden.
Einzelgespräche, die der Mediator vor Beginn oder während des Verfahrens mit den Beteiligten führt,
unterliegen ebenso der Verschwiegenheitspflicht des Mediators, es sei denn es ist ausdrücklich etwas
anderes vereinbart.
Neutralität des Mediators
Als unparteiischer Vermittler hat der Mediator die Aufgabe, allen Beteiligten zu ermöglichen, sich
bestmöglich in die Klärung einzubringen.
In Mediationen, in denen es Machtgefälle oder persönlich-charakterliche Unterschiede der Beteiligten
erforderlich machen, fungiert der Mediator – zeitlich begrenzt und deutlich benannt – als Sprachrohr
einer Partei. Er arbeitet dabei so, ohne seine Neutralität zu verletzen.
Raum für eigene Notizen:
Wie kann Mediation gelingen – Seite 2/2
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Bildung
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