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IHK zu Leipzig
Workshop "Steuerrecht - Das Wichtigste für Existenzgründer"
Alexander Mettke I Leipzig I 15. Oktober 2014
© Rödl & Partner
15.10.2014
1
Agenda
01
Existenzgründung und ihre Risiken
02
Steuerarten und Fristen
03
Aufwendungen
04
Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
05
Ihr Ansprechpartner
© Rödl & Partner
15.10.2014
2
Agenda
01
Existenzgründung und ihre Risiken
02
Steuerarten und Fristen
03
Aufwendungen
04
Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
05
Ihr Ansprechpartner
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3
1. Existenzgründung und Ihre Risiken
Die häufigsten Steuer-Fehler …
Die häufigsten „Steuer-Fehler“ bei Gründungen
Ungünstige Rechtsform
Start als GmbH bringt
Nachteil der Lohnsteuer für
Geschäftsführergehalt,
obwohl Unternehmung
bisweilen noch keinen
Gewinn erzielt
Falsches Timing bei der
Umsatzsteuer
Fristverlängerung der
Voranmeldung zur
Umsatzsteuer bedeutet
späteren Zahlungseingang
eventueller VorsteuerErstattungen
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Zu niedrige
Steuervorauszahlungen
i.d.R. zwei Jahre bis zum
ersten ESt-Bescheid nach
Gründung – EStNachzahlungen möglich
(finanzielle Engpässe)
Fehler bei der
Umsatzsteuer
Kein Vorsteuerabzug bei
nicht ordnungsgemäßen
Rechnungsbelegen
Fehlende Verträge
Bei Beteiligung von
Familienangehörigen
ohne Arbeitsverträge
Verzicht auf Steuervorteile
Miet- und Darlehensverträge bei Geldeinlage
sinnvoll
Mängel in der
Buchführung
Fehler in der Kontierung
und Verbuchung können
Verzögerungen bei UStZahlung bedeuten
Übermittlung nicht
aussagefähiger
Informationen an das
Finanzamt
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Agenda
01
Existenzgründung und ihre Risiken
02
Steuerarten und Fristen
03
Aufwendungen
04
Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
05
Ihr Ansprechpartner
© Rödl & Partner
15.10.2014
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2. Steuerarten und Fristen
Rechtsformen und Ertragsteuern
Einzelunternehmen und
Personengesellschaften
Einkommensteuer
• Transparenzprinzip
• Doppelstufigkeit der Gewinnermittlung
• Progression (steigender Steuersatz bei
steigenden Einkünften)
Gewerbesteuer
• Unternehmen ist Steuersubjekt; GewSt ca. 16%
Kapitalgesellschaften
Trennungsprinzip – Unternehmung ist
eigenständiges Steuersubjekt
Besteuerung in zwei Stufen
• 1. Stufe: Besteuerung bei Gesellschaft:
Körperschaftssteuer 15%
zzgl. SolZ 5,5% und GewSt ca. 16%
• 2. Stufe: Besteuerung bei Ausschüttung an
Gesellschafter
• Freibetrag von 24.500 EUR
− Ausschüttung an Gesellschafter der ESt-pflichtig
• Berücksichtigung von Hinzurechnungen und
Kürzungen vom Gewerbegewinn
− Steuersatz: 25% Abgeltungsteuer zzgl. SolZ auf die
Ausschüttung
Große Gestaltungsspielräume bei Kapitalgesellschaften: bspw. Gestaltung des Ausschüttungszeitpunktes.
Weitere Einkunftsquellen bei Einzelunternehmer bzw. PersGes‘tern wirken sich direkt auf dessen Steuersatz
und Steuerlast aus.
Verteilt sich der Gewinn von PersGes‘tern auf mehrere Gesellschafter; Besteuerung nach individuellen ggf.
niedrigeren Steuersätzen
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2. Steuerarten und Fristen
Entwicklung des Einkommensteuersatzes
•
•
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Durchschnittssteuersatz
Grenzsteuersatz
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2. Steuerarten und Fristen
Gewerbesteuer (Beispiel)
Gewinn (Einzelunternehmer)
25.000
50.000
100.000
5.000
0
24.500
1.000
5.000
0
24.500
30.500
5.000
0
24.500
80.500
350
400 %
1.400
1.068
400 %
4.272
2.818
400 %
11.272
Steuersatz
5,6 %
8,5 %
11,3 %
Anrechnung auf ESt (380 %)
verbleibende Belastung
1.330
70
4.058
214
10.708
564
+
=
x
=
x
=
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Hinzurechnungen
Kürzungen
Gewerbesteuerfreibetrag
Gewerbeertrag
3,5 %
Messbetrag
Hebesatz
Gewerbesteuer
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2. Steuerarten und Fristen
Umsatzsteuer
Auf (fast) jeden Umsatz, den ein Unternehmer tätigt, entsteht Umsatzsteuer.
Umsatzsteuer
- Vorsteuer
(aus Ausgangsrechnungen)
(aus Eingangsrechnungen)
Einige Umsätze können umsatzsteuerfrei sein:
= Zahllast
• 19 %
− allgemeiner Satz
• 7%
− ermäßigter Satz (z.B. für Lebensmittel)
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Steuerbefreiungen
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- Ausfuhrlieferungen
- Vermietung und Verpachtung
von Grundstücken
- Tätigkeit als Dozent,
Versicherungsvertreter
- …
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2. Steuerarten und Fristen
Umsatzsteuer
Ausnahme Kleinunternehmer
Die Umsatzsteuervoranmeldung
Monatlich
• wenn Zahllast im Vorjahr größer als 7.500 EUR
• wenn der Unternehmer Existenzgründer ist (im ersten
Jahr und im Folgejahr)
Kleinunternehmer sind von der
Umsatzsteuer befreit.
Voraussetzungen:
Befreiung von der Abgabe
• wenn Zahllast im Vorjahr kleiner als 1.000 EUR
Sonst vierteljährliche Abgabe
Die Datenübermittlung erfolgt elektronisch!
• Umsatz im vergangenen Jahr
< 17.500 EUR und
• Umsatz im laufenden Jahr
voraussichtlich < 50.000 EUR
• Beachte: Keine USt-Ausweis auf
Rechnung!
Achtung!
termingerechte Umsatzsteuervoranmeldung
• Fristverlängerung auf Antrag möglich
(bis 10. Februar des laufenden Jahres)
termingerechte Umsatzsteuerzahlung
Kein Vorsteuerabzug!
• Bei Missachtung: Säumniszuschläge
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Vorteil: geringerer Aufwand für das
Unternehmen im Zusammenspiel mit
dem Finanzamt
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2. Steuerarten und Fristen
Umsatzsteuer
Fälligkeit der Umsatzsteuer
Sollbesteuerung
grundsätzlich Besteuerung nach
vereinbarten Entgelten
Istbesteuerung
Wahlrecht zur Besteuerung nach
vereinnahmten Entgelten bei…
• kleinen Unternehmen mit Gesamtumsatz
Vorjahr < 500.000 EUR
• Befreiung von der Buchführungspflicht
• Tätigkeit als Freiberufler
Umsatzsteuer entsteht bereits für den
Monat der Leistungserbringung!
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Umsatzsteuer entsteht erst für den Monat
(VA-Zeitraum) in dem der Zahlungseingang
erfolgte!
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2. Steuerarten und Fristen
Abgabefristen
Jahressteuererklärungen zur Einkommensteuer, Gewerbesteuer,
Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer
Grundsatz:
bis zum 31.05. des Folgejahres
Ausnahme: Anfertigung der Steuererklärungen durch Ihren steuerlichen Berater
bis zum 31.12 des Folgejahres
Wichtig:
Für die Veranlagungsjahre ab 2013 sind der Jahresabschlüsse bzw. die Einnahmen Überschussrechnungen (EÜR) in elektronischer Form beim Finanzamt einzureichen!!!
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2. Steuerarten und Fristen
Abgabepflicht der Einkommensteuererklärung
Grundsatz:
Jeder Steuerpflichtige ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet
Ausnahme:
Der alleinstehende Steuerpflichtige erzielt ausschließlich Einkünfte aus Nichtselbständiger
Arbeit (max. Nebeneinkünfte bis 410 EUR)
Der Gesamtbetrag der Einkünfte liegt unter dem Grundfreibetrag in Höhe von 8.130 EUR (ab
2014 8.354 EUR)
Im Fall der Zusammenveranlagung von Ehegatten und keiner Einkünfte aus nichtselbständiger
Arbeit erzielt hat und der doppelte Grundfreibetrag nicht überschritten wird
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2. Steuerarten und Fristen
Bauabzugssteuer § 48 EStG
Bauleistungen an einen Unternehmer
Einbehalt von 15% der Rechnung (Bruttobetrag) und Abführung an das Finanzamt bis zum
10. des Folgemonats
Ausnahme:
Vorlage einer Freistellungsbescheinigung durch den leistenden Bauunternehmer
Unterschreitung einer Bagatellgrenze von 15.000 EUR sofern der Leistungsempfänger
ausschließlich steuerfreie Vermietungsumsätze ausführt
Unterschreitung einer Bagatellgrenze von 5.000 EUR in allen übrigen Fällen
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Agenda
01
Existenzgründung und ihre Risiken
02
Steuerarten und Fristen
03
Aufwendungen
04
Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
05
Ihr Ansprechpartner
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3. Aufwendungen
Grundsatz
Erträge bzw. Einnahmen
müssen erklärt werden!
Ausgaben bzw. Aufwendungen
≠
sind nachzuweisen!
Anforderungen an die Rechnung!
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3. Aufwendungen
Anforderungen an die Rechnung (I)
Max Mustermann
IT-Service GmbH
vollständiger Name
und Anschrift des
leistenden
Unternehmens
Leipzig, Goethestr. 1
Steuer-Nr. oder UStID des leistenden
Unternehmens
Steuernummer: 200/1335/6815
Ust-ID: DE 34759126
Ausstellungsdatum der
Rechnung
Firma
Thomas Müller
Schillerstraße 25
vollständiger Name
und Anschrift des
Leistungsempfängers
Leipzig
06.01.2008
fortlaufende
unverwechselbare
Rechnungsnummer
Rechnung NR. 100/08 vom 06.01.2008-10-22
Lieferung erfolgte am 04.01.2008
Zeitpunkt der
Lieferung oder
sonstigen Leistungen;
bei Anzahlungen
Zeitpunkt der Zahlung
Menge und handelsübliche Bezeichnung
der Lieferungen oder
sonstiger Leistungen
Aufschlüsselung
nach Steuersatz
Menge / Bezeichnung
7%
19%
1 x Mobiltelefon S4
500,00 EUR
1 x Interne SSD
200,00 EUR
1 x 20 kg Kaffee-Bohnen
Summe netto
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0%
100,00 EUR
- EUR
100,00 EUR
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Ausweis des
Nettobetrages
700,00 EUR
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3. Aufwendungen
Anforderungen an die Rechnung (II)
Hinweis § 13b UStG
auf Steuerbefreiung
oder ggf.
Steuerschuldnerschaft des
Empfängers
Summe netto
- EUR
Umsatzsteuer 0 %
- EUR
Umsatzsteuer 7 %
700,00 EUR
auf Entgelt entfallender
Steuerbetrag
7,00 EUR
Umsatzsteuer 19 %
Rechnungsbetrag
anzuwendender
Steuersatz
100,00 EUR
133,00 EUR
- EUR
107,00 EUR
Gesamtbetrag
833,00 EUR
940,00 EUR
Bitte überweisen Sie den Gesamtbetrag bis zum 28.01.2008 auf unsere
Bankverbindung unter IBAN DE21 20050000 01234560000, Y-Bank.
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3. Aufwendungen
Grundsatz
Betriebsausgaben
betrieblich veranlasst
privat veranlasst
voll
abzugsfähig
beschränkt
abzugsfähig
nicht
abzugsfähig
•lfd. betriebl.
Ausgaben
•Anschaffungen (AfA)
•Mieten,
Pachten
•Geschenke
•ESt
•Bußgelder
•Spenden
(bis 35 EUR
je Empfänger
und Jahr,
Anlass und
Name)
(aber Privat)
•…
•Bewirtungskosten
(nur 70%)
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Sonderausgaben
•Kranken-,
PflegeVers.
•Unfall- und
HaftpflichtVers.
•Rentenvers.
•ausg. LV
Außergewöhnliche
Belastungen
•„zwangsläufig“
•Krankheitskosten
•Kosten für
Scheidung
und Begräbnis
•Aber: ./.
zumutbare
Belastung
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3. Aufwendungen
Kosten im Rahmen der Existenzgründung
Vorweggenommene Betriebsausgaben
Kosten, die vor dem Beginn der unternehmerischen Tätigkeit (Zeitpunkt der
Gewerbeanmeldung) anfallen
• Anerkennung, wenn betrieblich veranlasst und in engen sachlichen und zeitlichen
Zusammenhang mit der geplanten selbständigen Tätigkeit liegen
• Z.B.
− Besuch von Gründermessen
− sämtliche Fahr- und Reisekosten
− Beratungen durch Steuerberater und Rechtsanwälte,
− Fachliteratur oder auch Kosten für Ware oder Miete
• zeitlichen Zusammenhang ist dann auszugehen, wenn die Gewerbeanmeldung noch im
selben Kalenderjahr; in der Regel bis zu drei Jahren vor der Existenzgründung
Empfehlung: alle Belege, die mit der Vorbereitung dieser Aktivitäten in Zusammenhang
stehen zu sammeln und aufzubewahren.
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3. Aufwendungen
Kosten im Rahmen der Existenzgründung
Vorweggenommene Betriebsausgaben
Vorsteuerabzug
als Vorsteuer geltend machen führt ggf. zu einem Vorsteuerüberschuss (Ausnahme
Kleinunternehmer)
Scheitern oder Aufgabe der Existenzgründung
• auch Kosten für eine geplante Existenzgründung sind selbst dann steuerlich voll
absetzbar, wenn es später dazu überhaupt nicht kommt.
• es ist unerheblich, aus welchen Gründen diese erfolgte
• überzeugend Glaubhaftmachung, dass diese ernsthaft geplant war. Betrifft auch
bereits erstattete Vorsteuerbeträge als auch einkommensteuerlich geltend gemachte
Verluste.
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3. Aufwendungen
PKW-Kosten
Betriebsausgaben
PKW im Betriebsvermögen
PKW im Privatvermögen
Kosten für betriebliche Nutzung
werden berücksichtigt
(Nutzungseinlage)
Betriebsausgaben:
AfA, Reparaturen, Benzin,
Versicherungen etc.
tatsächliche Kosten
Privatnutzung wird:
• entweder per FahrtenbuchMethode detailliert ermittelt
Pauschale (0,30 EUR)
• 1%-Methode pauschal angesetzt
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03
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Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
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4. Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
Bilanzierung oder Einnahmen-Überschussrechnung
Bilanzierung
Überschreitung der steuerlichen Buchführungsgrenzen:
Pflicht zur Bilanzierung
• Gewerbebetriebe:
− Umsatz > 500.000 EUR
− Gewinn > 50.000 EUR
• Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe:
− Umsatz > 500.000 EUR
− Wirtschaftswert der selbstbewirtschafteten Fläche > 30.000 EUR
− Gewinn > 50.000 EUR
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4. Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
Aufbewahrungspflichten
10 Jahre
6 Jahre
Abschreibungsunterlagen
Aktenvermerke
Bilanzen (Jahresabschlüsse)
Vollmachten
Bankbelege
Schriftwechsel (allgemein)
Lohnlisten
Kassenzettel
Inventar
Auftragsbücher
Reisekostenabrechnungen
Versicherungspolicen
Spendenbescheinigungen
Mahnungen und Mahnbescheide
Umsatzsteuervoranmeldungen
Finanzberichte
Zollbelege
Handelsregisterauszüge
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4. Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
Wege und Formalitäten
Gewerbeanmeldung
Jede Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit ist anzeigepflichtig
Anmeldung auch bei Übernahme eines bereits bestehenden Gewerbebetriebs erforderlich
Text
Berücksichtigung besonderer Zulassungsvoraussetzungen (z.B. bei Taxiunternehmen, Maklern und vielen Handwerksberufen)
IHK-Anmeldung
Handwerkskammer
Alle Unternehmen sind unabhängig von ihrer Rechtsform IHKzugehörig, wenn sie zur Gewerbesteuer veranlagt werden
Sondervorschriften zugunsten von Kleinbetrieben
Zur Handwerkskammer gehören Inhaber
eines Betriebes des Vollhandwerkes und
eines handwerksähnlichen Gewerbes
auch Gesellen, Lehrlinge und Arbeitnehmer
dieser Gewerbetreibenden
Fragebogen des Finanzamts
Meldung beim Unfallversicherungsträger
Abgabe durch Freiberufler zwecks Mitteilung der Aufnahme der
selbstständigen Tätigkeit ohne Aufforderung
Aufforderung zur Abgabe an Gewerbetreibende
Meldepflicht binnen einer Woche nach
Eröffnung des Unternehmens
Oftmals unterschätzen Gründer den zeitlichen und finanziellen Aufwand, der für die Einholung der erforderlichen Genehmigungen nötig ist. Die Einholung ist vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit zu gewährleisten.
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4. Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
Wirtschaftlichkeit und Finanzierung
Ohne Geld geht gar nichts.
Kapitalbedarf
Wie viel Geld müssen Sie
in Ihr Vorhaben investieren?
Finanzierungsarten
Wie decken Sie Ihren Kapitalbedarf?
• Kapitalbedarf vor der Gründung
• Eigenkapital
− Beratungskosten, Notarkosten, Gebühren für
Anmeldungen und Genehmigungen
− Privatvermögen, Verwandtendarlehen,
Unternehmer-, Beteiligungskapital
• Kapitalbedarf für die betriebliche Anlaufphase
• Bankkredite
− Anlagevermögen: Grundstücke, Gebäude,
Maschinen, Fahrzeuge
− Kontokorrent-, Investitionskredite
− Umlaufvermögen: Aufwendungen für Waren,
Verwaltung, Vertrieb, Personal
• Leasing
− Miet-, Finanzierungsleasing
• Kapitalbedarf zur Sicherung des
Lebensunterhalts
• Öffentliche Fördermittel
− KfW-Förderkredit, Mikrokredite, ERP-Kapital
− Private Ausgaben im Falle einer
Einzelunternehmung oder Personengesellschaft
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Agenda
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Existenzgründung und ihre Risiken
02
Steuerarten und Fristen
03
Aufwendungen
04
Weitere Voraussetzungen und Formalitäten
05
Ihr Ansprechpartner
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Ihr Ansprechpartner
Alexander Terpitz
Alexander Mettke
(Diplom-Betriebswirt BA)
Wirtschaftsprüfer
Steuerberater
Associate Partner
Rödl & Partner
(Diplom-Kaufmann)
Rödl & Partner
Katharinenstraße 23
D-04109 Leipzig
Telefon +49 (0341) 22 55-320
Fax
+49 (0341) 22 55-323
alexander.terpitz@roedl.com
Katharinenstraße 23
D-04109 Leipzig
Telefon +49 (0341) 22 55-320
Fax
+49 (0341) 22 55-323
alexander.mettke@roedl.com
„Jeder Einzelne zählt“ – bei den Castellers und bei uns.
Menschentürme symbolisieren in einzigartiger Weise die Unternehmenskultur von Rödl & Partner. Sie verkörpern unsere Philosophie von
Zusammenhalt, Gleichgewicht, Mut und Mannschaftsgeist. Sie veranschaulichen das Wachstum aus eigener Kraft, das Rödl & Partner zu
dem gemacht hat, was es heute ist. „Força, Equilibri, Valor i Seny“ (Kraft, Balance, Mut und Verstand) ist der katalanische Wahlspruch aller
Castellers und beschreibt deren Grundwerte sehr pointiert. Das gefällt uns und entspricht unserer Mentalität. Deshalb ist Rödl & Partner eine
Kooperation mit Repräsentanten dieser langen Tradition der Menschentürme, den Castellers de Barcelona, im Mai 2011 eingegangen. Der
Verein aus Barcelona verkörpert neben vielen anderen dieses immaterielle Kulturerbe.
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