close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Fahrbericht: Der VW Crafter 2.0 TDI hat was auf - pardon - im Kasten

EinbettenHerunterladen
VW Crafter ( 21.09.2012 18:25, Schwarz, Robert, Lars Döhmann )
Fahrbericht: Der VW Crafter 2.0 TDI hat was auf - pardon - im
Kasten
Der VW Crafter ist der Nachfolger des VW LT und wird seit 2006 zusammen
mit Daimler hergestellt. Aufgrund dieser Kooperation teilt sich der
Kastenwagen von Volkswagen auch eine Plattform mit dem Mercedes
Sprinter. Wir sind für Euch mit dem Crafter Probe gefahren.
VW Crafter Kastenwagen Volkswagen - Den VW Crafter Kastenwagen gibt es mit kurzem und
langem Radstand (Bild), auf Wunsch mit Überhang. Die beiden letzteren Ausführungen sind zudem
mit Superhochdach erhältlich. (© VW)
VW Crafter - Die Allzweckwaffe
Der VW Crafter hat sich schon bei vielen Transportaufgaben bewährt und
ist in zahlreichen Ausführungen erhältlich. So gibt es den Kastenwagen mit
3,0 Tonnen, 3,5 Tonnen und 5,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und mit
kurzem und langem Radstand, sowie langem Radstand mit Überhang. Die
letzten beiden Versionen können zudem auch mit einem Superhochdach
bestellt werden. Damit sollte jeder eine Variante finden, die seinen
Bedürfnissen entspricht. Doch egal, für welche Ausführung man sich
entscheidet: der Bruder des Mercedes Sprinter, mit dem sich der Crafter
von Volkswagen eine Plattform teilt, strahlt in jedem Fall mit seiner
geradlinigen Gestaltung einiges an Stärke aus. Das ist bei der von uns
getesteten Version mit mittlerem Radstand und Hochdach nicht anders.
VW Crafter Cockpit - Ein sachliches Nutzfahrzeug-Cockpit, aber gediegen verarbeitet. Das höhenund weitenverstellbare Lenkrad hilft, die richtige Sitzposition zu finden. (© VW)
10500 Liter Ladevolumen beim VW Crafter
Unser Volkswagen Crafter bietet ein Laderaumvolumen von 10,5
Kubikmetern. Die seitliche Schiebetür lässt sich leicht öffnen, so dass der
Kastenwagen über eine 1300 mm breite Öffnung beladen werden kann. Nur
das Verschließen des Crafters muss mit etwas Schwung geschehen.
Alternativ kann auch die zweiflügelige Öffnung mit automatischer
Türarretierung am Heck genutzt werden. Wenn die Türarretierung
ausgehängt wird, können die Flügel seitlich an den VW Crafter gehängt
werden. Seine Nutzlast beträgt übrigens 890 Kilogramm bis 1479
Kilogramm. Damit die aufgeladene Last nicht durch den Laderaum fliegt,
stehen zahlreiche stabile Spannösen zur Verfügung, mit denen das Ladegut
gesichert werden kann.
Innenausstattung des VW Crafter
Die Türen des VW Crafter lassen sich einfach per Knopfdruck über Funk
entriegeln, an den stabilen Griffen können sie dann geöffnet werden. Für den
leichteren Einstieg sind Haltegriffe am Fahrzeug angebracht. Der straff
gepolsterte Fahrersitz lässt sich somit bequem erreichen und ist vielfach
verstellbar. Im Cockpit des VW Crafters wird zwar noch deutlich, dass man
sich in einem Nutzfahrzeug befindet, doch insgesamt erinnert es an einen
normalen Pkw. Das höhen- und weitenverstellbare Lenkrad hinterlässt
zusammen mit den fein gezeichneten Rundinstrumenten einen gediegenen
Eindruck. Links befindet sich ein Lenkstockhebel, mit dem sich Blinker und
Scheibenwischer bedienen lassen. Bei der Option "Temporegelanlage" findet
sich auf der linken Seite des Volkswagen Crafter ein zusätzlicher Hebel.
Irgendwo tief zwischen den Sitzen findet sich der Handbremshebel. Für
Zusatzgeräte ist außerdem eine 12 Volt-Steckdose installiert. Über der
Mittelkonsole und den Anzeigeinstrumenten finden sich reichlich Ablagen.
Auch große Türtaschen und ein geräumiges Handschuhfach sind vorhanden.
Bis zu 160 km/h im Crafter
Unser Testwagen hatte neben dem Fahrersitz noch eine Doppelsitzbank. Auf
ihr können Beifahrer auch bei langen Strecken einen guten Komfort
genießen. Und wir sind wirklich weit gefahren: Tagesetappen von bis zu 1
000 Kilometer sind insbesondere wegen des niedrigen Geräuschpegels in der
Kabine keine Strapaze. Sofern nicht Vollgas gegeben wird, reicht eine
Tankfüllung von 75 Litern für eine Strecke von über 700 Kilometern. Mit
Vollgas lassen sich allerdings bis zu 160 km/h erreichen. Das Triebwerk des
VW Crafter dreht sich bei einem Tempo von 130 km/h ungefähr 2500 Mal
pro Minute. Für ausreichend Kraft für den Zwischenspurt ist damit auf jeden
Fall gesorgt.
Zahlreiche Extras
Der VW Crafter überzeugt uns sowohl mit seinem Abrollkomfort beim
Abrollen als auch mit seinem Geradeauslauf. Die Lenkung arbeitet dabei
stets direkt und leichtgängig. Zur Serienausstattung des Kastenwagens
gehören eine Elektronische Differenzialsperre, Antriebsschlupfregelung,
ABS, ein elektronisches Stabilisierungsprogramm für viel Fahrsichert und
ein Bremssystem, das im Notfall eine Bremsung erleichtert. Darüber hinaus
gibt es für Crafter von VW zahlreiche weitere Optionen wie beispielsweise
eine Klimaautomatik.
Volkswagen Crafter mit breiter Motorenpalette
Unser Testwagen mit Sechsgang-Schaltgetriebe war mit einem 2,0 LiterVierzylinder Diesel in der Blue Motion-Ausführung ausgerüstet, der eine
Leistung von 120 kW/163 PS aufbrachte. Wer lieber mit Automatik
unterwegs ist, muss sich mit einem 100 kW/136 PS starken 2,5 LiterDieselmotor begnügen. Darüber hinaus sind die Blue Motion-Motoren mit
Weitere den Leistungsstufen 80 kW/120 PS, 100 kW/136 PS, 105 kW/143
PS erhältlich.
VW Crafter ab 32 618 Euro
Für die günstigste Version des VW Crafter mit Normaldoch und kurzen
Randstand werden 32 618 Euro fällig. Der von uns getestete Kastenwagen von
Volkswagen mit Hochdach und mittlerem Radstand schlägt mit 34 802 Euro zu
Buche. Für die Ausführung mit langem Radstand und Überhang sowie
Superhochdach müssen mindestens 42 739 Euro samt Mehrwertsteuer
hingeblättert werden.
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
3
Dateigröße
260 KB
Tags
1/--Seiten
melden