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Den Bundeswettbewerb zu gewinnen, ist das höchste Ziel, was sich

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Den Bundeswettbewerb zu gewinnen, ist das höchste Ziel, was sich ein junger Ruderer zwischen 12
und 14 Jahren stecken kann, denn auf diese Regatta delegieren alle Bundesländer ihre besten
Vereinsboote dieser Altersklassen. Sarah Uhlig hatte in diesem Jahr die Chance in einem der beiden
Mixed-Doppelvierer des Landesruderverbandes Sachsen-Anhalt zu sitzen. Mit Agnes Laasch (Halle),
Nils Langenberger, Florian und Felix Uhrig (alle Zschornewitz) konnte sie sich durch den Gewinn des
Landesmeistertitels (wir berichteten in der Ausgabe 01/2007) direkt für die Teilnahme an der
Deutschen Meisterschaft der Ruderjugend qualifizieren.
In der Zeit vom 29. Juni bis zum 01. Juli fand in Werder/Havel die diesjährige Ausgabe des
Bundeswettbewerbs statt, zu dehnen die Rennen über 3000 Meter, 1000 Meter und ein
Zusatzwettbewerb in Form von ..........??? ........ zählten.
Bereits am Freitag fand der Langstreckenwettbewerb über 3000m statt, zu dem die Boote im
Minutentakt auf die Strecke geschickt wurden. Das Boot mit Sarah an Bord kam nach 13 Minuten und
24 Sekunden zwar als erstes im Ziel an, doch nun hieß es abwarten, wie schnell die anderen Boote
waren. Zunächst schien es, als ob das Team vom Essener-Ruder-Regatta-Verein mit Annemarie
Olbrück, Annika Masri, Max Böning, Sören Schwichtenberg an den Skulls und Steuerfrau Maike
Nicolla die vom Boot aus Sachsen-Anhalt aufgestellte Zeit unterbieten würde, doch auf den letzen 500
Metern ließen die Kräfte bei der NRW-Crew nach, sodass sich die Mannschaft um Sarah mit einer
Sekunde Vorsprung doch die Goldmedaille sichern konnte.
Für die Ergebnisse aller Starter wurden Punkte vergeben, zusammengezählt und der beste
Landesruderverband ermittelt. Es siegte die Brandenburgische RJ mit 2109 Punkten vor der RJ
Nordrhein-Westfalen (1956 Pkt.) und unserem Team mit 1629 Punkten.
Am Samstag musste der Zusatzwettbewerb absolviert werden. Hier wurde nicht in den
Bootsbesatzungen gekämpft, sondern jeweils 10 Starter eines Landesruderverbandes traten
gemeinsam gegen 5 Teams anderer Landesverbände in insgesamt 16 Abteilungen an. Sarah kämpfte
gemeinsam mit Rosanna Planer (Bernburg), Robert Meyer, Stefanie Rabe, Sarah Schmalenberg,
Sarah Hantschel, Ronny Lewonig, Sarah Jänicke, Phillippe Witte und Sebastian Pfahl gegen die
Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein
und Niedersachsen an und sorgte mit einem 1. Platz in ihrer Abteilung dafür, dass die Ruderjugend
Sachsen-Anhalt mit 733,5 Punkten hinter den Teams aus Berlin (930 Pkt.), Brandenburg (891 Pkt.)
und Nordrhein-Westfalen (768 Pkt.) den vierten Rang in der Länderwertung erzielen konnte.
Am letzten Tag wurden die Rennen der Bundesregatta über 1.000 Meter nach den Ergebnissen der
Langstrecke gesetzt und somit traten die stärksten Teams der Bundesrepublik gegen unser, als
Favorit ins Rennen gegangene, Boot an. Nachdem das Quintett nach einem geglückten Start auch
gleich in Führung gegangen war, kam, was keiner hoffte: einer der Ruderer „fing einen Krebs“.
Dadurch kam des Boot fast zum Stillstand. Die anderen Boote waren bereits davongezogen als sich
der Vierer wieder in Bewegung setzte. Der Steuermann trieb sein Team zu einer gnadenlosen
Aufholjagd an. Die führenden Boote aus Oldenburg und Essen waren bereits zu weit enteilt, doch an
die Teams aus Witten und Bernburg konnten sie wieder heranfahren und letztendlich musste das
Zielfoto über die Vergabe des Bronzeranges entscheiden. Leider hatte auch der energische Endspurt
nicht gereicht, um über Platz 5 hinaus zu kommen.
Bei der Bundesregatta konnte das Team der Ruderjugend Sachsen-Anhalt hinter den Mannschaften
auch Brandenburg, NRW und Hessen einen guten vierten Rang erreichen. In der Gesamtwertung aus
Langstrecke, Zusatzwettbewerb und Bundesregatta wurde das Mitteldeutsche Team mit 3354 Punkten
dritter hinter Brandenburg (4081 Pkt.) und Nordrhein-Westfalen (3766 Pkt.)
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Sport
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