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Gemeindebrief Oktober und November 2013 - Ev.-luth

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Oktober - November 2013
38. Jahrgang
Gemeindebrief der Evangelisch-lutherischen St.-Petri-Kirche Langen
Lobe
Herrn
den Herrn,
meine Seele, und
vergiss nicht, was er
dir Gutes getan hat.
Psalm 103, 2.
ERNTEgeDANKen
AuF EiN Wort
N
ein, in diesem Jahr sind zum Erntedanktag weder die Früchte des Feldes
noch all die anderen Gaben der Natur
mein Thema. In diesem Jahr beschäftigt mich eine Ernte, die mir in vielen
Lebensgeschichten begegnet, mit denen
ich gegenwärtig aus unterschiedlichen
Gründen in Kontakt komme. Es sind die
Lebensgeschichten von Menschen jener
Generation, die kurz vor oder während
des II. Weltkrieges geboren worden sind.
N
atürlich hat jede dieser Geschichten
ihre ganz eigene, persönliche Note
und selbstverständlich gibt es keine endgültige Übereinstimmung. Aber es gibt
eine Art Grundmuster, das sich durch
die Geschichten zieht und am Ende ein
Ergebnis, dass in vielen Fällen übereinstimmend formuliert wird. So erzählen
die Menschen zuerst von den kargen und
schwierigen Jahren in der Nachkriegszeit. In fast jeder Familie gab es Trauer
um Kriegstote. Viele Menschen beklagten
den Verlust der Heimat. Manche hatten
alles verloren, was sie vor dem Krieg ihr
Eigen nannten.
N
ach Kriegsende galt es, wieder Fuß
zu fassen und das Leben in geordnete und vor allem friedliche Bahnen zu
lenken. Fuß zu fassen bedeutete, wieder
aufzubauen, neu zu bauen, zu arbeiten,
das tägliche Brot zu erwerben. Das Leben
ordnen bedeutete, Existenzen zu sichern,
Familien zu gründen, sich in Schule,
Beruf und Arbeitsplatz für eine Zukunft
unter neuen Vorzeichen vorzubereiten.
2
D
a s L ebe n i n
friedliche
Bahnen zu lenken,
hieß, sich mit der
Demokratie anzufreunden, zu erlernen, auch größere
Konf li k te oh ne
Gewalt zu lösen,
Menschen gleich
würdig zu behandeln, nicht mehr national,
sondern weltläufig zu denken.
F
ür eine ganze Generation war dies
eine große und schwierige Aufgabe.
Die Menschen berichten nicht ohne Stolz
von manchmal kaum mehr nachvollziehbaren Kraftakten, immer mehr Arbeit,
wenig freien Tagen, großen persönlichen
Anstrengungen. Eines Tages aber spürten
sie selbst und auch ihre Nachkommen,
wie diese Anstrengungen sich auszahlten. Immer schönere Wohnstätten, immer
mehr freie Tage, immer stabilere Verhältnisse, friedliche Zeiten, nennenswerte
Einkommen.
U
m beim Thema zu bleiben: Wir,
die Nachfahren, begannen mit den
Lebenden jener Jahre die Ernte einzubringen. Die meisten Menschen erlebten
eine gute Ernte nach einer arbeitsreichen,
auch kargen und entbehrungsreichen
Epoche. An dieser Stelle kommt dann das
Ergebnis zur Sprache, mit dem viele dieser
Geschichten zu Ende erzählt werden: Das
Ergebnis ist oftmals Dankbarkeit.
D
ankbarkeit für die Arbeitskraft der
Vorfahren, Dankbarkeit für einen
sicheren Grund, auf dem die Existenz
heute steht, Dankbarkeit für den gut vorbereiteten Boden, auf dem wir heute so
friedlich leben können. Und nicht selten
wird dann angefügt: Der liebe Gott hat
es gut mit uns gemeint. Wir können ihm
dankbar sein für seinen Beistand in all
den Jahren, in denen wir gelebt haben.
Ohne Hunger, ohne Not, ohne Angst, ohne
Krieg.
S
o si nd e s n icht d ie Fr ücht e de s
Feldes noch all die anderen Gaben
der Natur, die mich in diesem Jahr zum
Erntedankfest beschäftigen. Ich möchte
einstimmen in den Dank für die große
Lebensernte, die mein Leben und das
Leben so vieler Mensch reich und sicher
macht. Ich möchte in diesem Jahr schlicht
einstimmen in den 103. Psalm, der solche
Lebensernten in den Blick nimmt: „Lobe
den Herrn, meine Seele, und vergiss
nicht, was er dir Gutes getan hat“. Ich
möchte Danke sagen für so viel Güte und
Barmherzigkeit.
Was LaNdWirte beWegt…
E
rntedank: Zeit, Gott zu danken für die
Ernte dieses Jahres. Zeit, um genug
Brot für alle Menschen dieser Erde zu
bitten und unsere Konsumgewohnheiten
kritisch zu hinterfragen. Zeit auch, die
Menschen in den Blick zu nehmen, die für
uns die Ernte einfahren und dafür sorgen,
dass stets Brot und Milch und Fleisch und
Butter in den Regalen liegen. Wir fragten
Bernd und Maike Müller, Landwirte
in Langen, was ihnen zurzeit unter den
Nägeln brennt.
W
ir können und wollen nicht klagen“,
sagen sie; „wir kommen zurecht,
auch wenn’s manchmal nicht leicht ist. In
diesem Jahr sind z.B. die Getreidepreise
stark gefallen. Doch wir hoffen, dass sich
das am Ende des Jahres auch auf die Futtermittelpreise auswirkt und wir dadurch
ein bisschen entlastet werden. Die Milchpreise sind jetzt besser, aber auch da sind
die Kosten gestiegen. Das ist ja immer
das Risiko in der Landwirtschaft: dass
wir erst das Produkt herstellen, und die
Preise dafür erst hinterher feststehen. Aber
damit haben wir immer gelebt, wie auch
mit den vielen anderen Unwägbarkeiten
und Risiken, auf die wir keinen Einfluss
haben, wie z. B. das Wetter oder die vielen
gesetzlichen Auflagen.
W
i rk lich Sorgen macht u n s d ie
Zukunft unserer Erde und auch der
Landwirtschaft – und wie gering unsere
Möglichkeiten sind, darauf Einfluss zu
nehmen. Wir tun da schon unser Bestes
und probieren viele Dinge aus (wie z.B.
die umweltschonende Kompostierung des
Mistes oder den Verzicht auf Gentechnik),
aber wir stoßen dabei doch immer wieder
an Grenzen; die wirtschaftlichen Zwänge
machen es einem nicht leicht. Letztlich ist
es der Verbraucher, der bestimmt, wie es
Fortsetzung nächste Seite
3
Der KircheNVorstaNd iNforMiert
Sachstandsbericht
Pfarrhaus
Famlilie Müller, Langen
Fortsetzung von Seite 3
weitergeht. Solange vor allem das Billigste
nachgefragt wird, wird sich kaum etwas
ändern.
W
as uns am meisten fehlt ist Zeit: Zeit
für die Familie, für die Kinder, für
uns selbst. Einen freien Sonntag müssen
wir uns mühsam erkämpfen, und selbst
das klappt nicht immer. Wir sind aber sehr
IMPRESSUM
Herausgeber: Evangelisch-lutherische St.-PetriKirchengemeinde Langen; V.i.S.d.P.: Bettina
Kattwinkel-Hübler, Kapellenweg 7, 27607 Langen;
Redaktion: M. Clasen (MC), B. Kattwinkel-Hübler
(BKH), H. Kreutzer-Großmann (HKG), G. Loebell
(GL), J. Pfannschmidt (JP), S. Reese (SR),
C. Wichern (CW); Fotograf: B. Hofmeister; Satz u.
Layout des red. Teils: F. H. Ringleff; Druckerei:
Gemeindebrief-Druckerei, Groß Oesingen;
Bankverbindung: KKA Wesermünde-Hadeln
(St.-Petri-Kirche), Kreissparkasse Wesermünde-
4
dankbar für die Unterstützung, die wir
dabei bekommen. Und überhaupt: Manchem Landwirt geht es besser, aber vielen
geht es schlechter. Wir sind dankbar, dass
wir hier zusammen in der Landwirtschaft
arbeiten können, und wir wollen es in Verantwortung vor der Schöpfung tun, so gut
es uns möglich ist.“
Interview und Zusammenfassung:
M. Clasen
Hadeln, Konto 110 011 422, BLZ 292 501 50; Einzahlungen und Spenden, auch für den Gemeindebrief, bitte unter Angabe des Verwendungszwecks;
5400 St.-Petri-Briefe werden kostenlos an alle
Haushalte im Bereich der Kirchengemeinde Langen von 47 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern verteilt;
© Fotos: S. 10: privat, S. 21: Nahler, S. 24: Lotz;
übrige Fotos: © c/o St.-Petri-Kirchengemeinde;
© Grafiken: S. 14, S. 15 und S. 24: Pfeffer
Redaktionsschluß für diese Ausgabe: 4.9.13
Es ist schon ein großes Unterfangen, wenn ein Pfarrhaus
dem heutigen Standard energetisch und
räumlich angepasst werden soll. Nachdem
das Ausschreibungsverfahren abgeschlossen ist, soll es Ende September losgehen.
Die Sanierung wird durch den Verkauf
des Pfarrhauses im Taubenweg und durch
einen Zuschuss des Kirchenkreises finanziert. Der Architekt Hauke Bartels und
Kirchenvorstandsmitglied Heino Breitlauch
werden die Bauarbeiten begleiten, die im
Wesentlichen von der Firma Schmidt aus
Debstedt übernommen werden.
Talk am Turm
– ein Rückblick auf
ein aufregendes
Jahr
Manchmal haben wir uns gefragt, ob
Segen auf dem Talk liegt – denn viele Male
schon war das Wetter schlecht, wir hatten
so vieles bedacht und vorbereitet und dann
kam es nass von oben, stürmisch von der
Seite und Improvisation war gefragt und
wir machten lange Gesichter. Beim letzten Talk in diesem Jahr war es so, wie
wir es uns nur wünschen können: eine
laue, trockene Sommernacht, viele Gäste,
eine gute Atmosphäre, viele bekannte
und neue Gesichter. Es war schön, und
mittlerweile haben wir den Eindruck,
dass auch der Auf bau auf dem Platz nun
so ist, wie es sein soll. Die Musik unter
dem Ahorn, die Zelte drumherum, Platz
zum Sitzen, Stehen und Gehen. Allen, die
kontinuierlich und immer mal mithelfen,
sei herzlich gedankt. Alle namentlich aufzuführen ist an dieser Stelle nicht möglich. So steht das Bild der Jugendlichen,
Jugendliche: Tessa, Nils, Annika, Jonah
die beim letzten Talk in diesem Jahr den
Service übernommen haben, für alle, die
das ganze Jahr über bei einem oder allen
Talks dabei waren: Das Auf- und Abbauteam, das Küchenteam, das Getränkeund Bratwurstteam, die Menschen, die
im Hintergrund die Bestellungen abgeben und Einkäufe machen, das Wechselgeld organisieren und die Deko in den
Zelten übernehmen. Und wie das Wetter
auch sein wird: Im nächsten Jahr geht es
weiter. Zum Herbst hin werden wir wieder
zusammenkommen, um das neue Jahr und
seine Talks zu bedenken. BKH
Kirchenvorstandssitzungen
Die nächsten K i rchenvorstandssitzungen finden am Mittwoch, den
23. Oktober 2013 und am Mittwoch, den
27. November 2013, jeweils um 19 Uhr
statt. Zum öffentlichen Teil sind Gäste
herzlich willkommen.
5
LebeNdiger AdVeNtskaleNder
A
uch in diesem Jahr öffnen sich wieder
die Türen für unseren „Lebendigen
Adventskalender“ und dieses nun schon
zum achten Mal. Gute Begegnungen hat
es gegeben und interessante Gespräche, in
den 30 Minuten, in denen sich die Menschen treffen. Ab dem 1. Dezember ist es
wieder so weit.
reuen Sie sich auf täglich 30 Minuten
Zeit zur Einkehr. 24 weihnachtlich
dekorierte Fenster in unserer Ortschaft
warten dann auf Sie. Jedes dieser „Fenster“ ist mit einer Zahl gut sichtbar gekennzeichnet. Die Nummer 24 ist unsere
Kirchentür, da sind Sie ganz herzlich
eingeladen zu einem unserer vier Heiligabend-Gottesdienste. Jeden Abend um 18
Uhr treffen sich unter dem entsprechenden
Fenster Menschen, die Lust haben, eine
Adventsgeschichte zu hören, ein Gedicht
vorzutragen und gemeinsam zu singen,
oder einfach nur zu plaudern, vielleicht
ein paar selbst gebackene Kekse z u
naschen und sich mit einem Glas Punsch
zu wärmen. Wie bereits in den Vorjahren,
können Sie sich einen Glühweinkocher
und Becher bei uns im Gemeindebüro
ausleihen.
enn Sie mitmachen möchten, melden
Sie sich bitte bis zum 31. Oktober an: bei unserer Gemeindesekretärin
Petra Böger während der Öffnungszeiten
des Gemeindebüros oder bei Heidrun
Kreutzer-Großmann (Telefon 27113). In
unserem nächsten Gemeindebrief finden
Sie dann die einzelnen Stationen.
F
W
Wir freuen uns auf Sie:
Petra Böger und
Heidrun Kreutzer-Großmann
6
SchaueN Sie! Es lohNt sich!
V
ielleicht haben Sie
es schon bemerkt:
von weitem auf dem
Weg ins Kirchenzentrum oder beim Blick
d u r c h s Fe n s t e r i m
Gemeindesaal, beim
Verweilen im Innenhof
– es hat sich verändert,
das Außengeländes des
Kindergartens „Arche
Noa h“. M a l r eicht e
ei n Schubser i n d ie
richtige Richtung und
Dinge gestalteten sich
einfacher als gedacht.
Manchmal wurden die Schritte wieder
kleiner, um mit etwas Abstand noch mal
drauf zu schauen. Und so wurde vor und in
den Sommerferien ein weiteres Mal durchgestartet und angepackt! Viele unserer
Wünsche (eine Kletterwand, Fühlwände,
eine Wippe, ein Hochbeet und mehr)
wurden wahr, und manches Mal schneller
als erwartet in Angriff genommen und in
die Tat umgesetzt.
V
ieles war nur möglich durch das
tatkräftige Zupacken der Männer
aus dem Männerkreis. Besonders ihnen
sei herzlich gedankt. Als kleines Dankeschön an alle Spender und Helfer (und
für alle, die Lust haben, sich einmal bei
Kaffee und Kuchen den Kindergarten
anzuschauen) öffnen wir am 10. November Tür und Tor unseres Kindergartens
„Arche Noah“. Wir laden herzlich zum
Gottesdienst um 10 Uhr
mit Pastor Marschall ein.
A n sch l ieße nd geht e s
dann mit Besichtigung
u nd Ver weilen i n den
Räumen des Kindergartens weiter.
Wir freuen uns auf Sie!
Yvonne Fischer und
Heino Breitlauch
7
8
9
UNsere Beckerath-Orgel erkliNgt
Wieder iM KoNzert!
Orgelkonzert mit
Hauke Ramm aus Stade
am 20. Oktober
D
er Gemeindejugendkonvent setzt
sich aus gewählten Mitarbeitenden
in der Kinder- und Jugendarbeit unserer
Gemeinde zusammen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeit mit
Kindern- und Jugendlichen sind herzlich
eingeladen, an jedem 1. Donnerstag im
Monat am Konvent teilzunehmen.
E
s ist immer ein schönes Erlebnis,
unsere Orgel in einem Konzert zu
hören. Diese Gelegenheit bietet sich uns
wieder: Kirchenmusikdirektor Hauke
Ramm aus Stade gibt ein Orgelkonzert in
unserer St.-Petri-Kirche.
as Programm des Konzerts spannt
einen Bogen von der barocken Orgelmusik über die Romantik bis zur Moderne.
Es erklingen Orgelwerke von Dieterich
Buxtehude, Georg Böhm, Georg Muffat,
Felix Mendelssohn Bartholdy, Arvo Pärt
und Johann Sebastian Bach.
esonders gespannt dürfen wir darauf
sein, Orgelwerke von Buxtehude,
Böhm und Bach in einem Konzert zu
hören. Johann Sebastian Bach lernte
Georg Böhm und Dieterich Buxtehude
schon als 15- bzw. 20-Jähriger in Lüneburg und Lübeck kennen und ließ sich bei
seinen Kompositionen vielfältig von ihnen
anregen.
as Werk, das das Programm am 20.
Oktober beschließt – Toccata, Adagio
und Fuge in C-Dur von Johann Sebastian
Bach – spiegelt die Einflüsse Buxtehudes
deutlich wider.
er Solist des Abends, Hauke Ramm,
stammt aus Schleswig, studierte in
Hamburg und Venedig und konzertierte
in zahlreichen europäischen Ländern. Er
war Kantor in Hamburg und ist seit 2002
Kirchenmusiker an der St. Wilhadi Kirche
in Stade, dem Sitz des Landessuperintendenten. Dort leitet er mehrere Chöre und
ist als Organist vielfältig tätig. In seiner
D
D
B
D
D
10
Neue VorsitzeNde iM
GeMeiNdejugeNdkoNVeNt
Funktion als Kirchenmusikdirektor im
Sprengel Stade ist er zuständig für die
Fachberatung der Kirchenmusiker in acht
Kirchenkreisen des Elbe-Weser-Raumes.
er GJK begleitet und initiiert Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit. Er beantragt Zuschüsse und ist im
Kirchenkreisjugendkonvent vertreten
und befasst sich somit gemeindeübergreifend mit Themen der Ev. Jugend
Wesermünde. Jedes Jahr muss ein neuer
Vorstand gewählt werden! Auf der letzten Sitzung des Konvents wurden Sascha
Speer und Jonah Fischer als neue Vorsitzende einstimmig bestätigt. Ein Neuanfang bedeutet immer auch ein Ende.
Marie Diefenbach und Mats Müller traten
nach einer Wahlperiode ihr Amt als Vorsitzende ab. Wir danken den beiden für
ihre Arbeit!
Diakon Hennes Wegner
D
ie aktiven Jugendlichen unserer
Gemei nde a rbeiten der zeit vor
allem im Konfirmandenunterricht und
im Kindergottesdienst mit. Viele von
ihnen werden den Betreuerkurs für den
Kirchenkreis im Oktober absolvieren, der
mittlerweile Pf licht für die Begleitung
von Freizeiten ist. Wir freuen uns sehr
über dieses Engagement.
BKH
U
ns erwartet ein virtuos spielender
Organist und ein hochinteressantes
Programm. Sie sollten dieses Konzert auf
keinen Fall versäumen!
Der Eintritt ist frei.
Termin: Sonntag, 20. Oktober 2013,
18 Uhr, St.-Petri-Kirche, Langen
GL
11
12
13
UNSere GotteSdieNste
6. Oktober 10 Uhr
Erntedankfest mit Posaunenchor
Hof am Wall P. Clasen
13. Oktober 10 Uhr
20. S. n. Trinitatis Pn. Kattwinkel-Hübler
20. Oktober 10 Uhr
21. S. n. Trinitatis
P. Clasen
27. Oktober 18 Uhr
22. S. n. Trinitatis Anke Bredfeldt,
Doreen Götting, Ulrike Steffen
Katharina von Bora – eine Frau in der
Reformation
31. Oktober (Do.)18 Uhr
Andacht zum Reformationstag
P. Marschall
20. November (Mi.) 19 Uhr
Buß- und Bettag
Taizégottesdienst mit Abendmahl
Pn. Kattwinkel-Hübler und Team
22. November 16 Uhr
Kindergottesdienst
P. Marschall und Team
24. November 10 Uhr
Ewigkeitssonntag mit Totengedenken
Orgel- und andere Instrumentalmusik
Pn. Kattwinkel-Hübler/ P. Clasen
1. Dezember 15 Uhr
Familienandacht,
anschließend Gemeindenachmittag
18 Uhr Musikalische Vesper zum
30-jährigen Jubiläum der Kantorei
3. November 10 Uhr
23. S. n. Trinitatis Pn. Kattwinkel-Hübler
mit Abendmahl
8. November 16 Uhr
Kindergottesdienst
P. Marschall und Team
10. November 10 Uhr
Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
Gottesdienst zum Auftakt des „Tages der
offenen Tür“ im Kindergarten
14
„Allein in Gottes Wort finden wir den
Maßstab, der unser Handeln menschlich und zugleich vor Gott verantwortbar
macht!“ Von Martin Luther stammt dieser
Satz. Laut der
Überlieferung soll
am Tag vor Allerheiligen 1517 der
Mönch und Theolog ie p r ofe s s o r
Martin Luther 95
Thesen an die Tür
der Schlosskirche
zu Wittenberg angeschlagen haben, um
über eine Veränderung der Kirche ins
Gespräch zu kommen. Er dachte dabei
an eine wissenschaftliche Auseinandersetzung. Aber aus dem Thesenanschlag
wurde eine religiöse Bewegung, die die
Welt nachhaltig veränderte. Im Rahmen
dieser Veränderung übersetzte Martin
Luther die Bibel ins Deutsche und öffnete
somit allen Gläubigen einen neuen, weiten
Blick in die Heilige Schrift. Bis dahin
exis-tierte die Bibel nur in lateinischer
Sprache und blieb somit den meisten
Menschen verschlossen. „Allein durch die
Schrift – sola scriptura“ ist die Überschrift
der Abendandacht, zu der wir am Gedenktag der Reformation am Donnerstag, den
31. Oktober, um 18.00 Uhr herzlich in die
HM
St.-Petri-Kirche einladen. Taizé am
Buß- und Bettag
17. November 10 Uhr
Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Volkstrauertag / mit Posaunenchor
P. Clasen
Anschließend Andacht auf dem Friedhof
Reformationstag
Taufgottesdienste:
13. Oktober
20. Oktober
10. November
17. November
Am Mittwoch, den 20. November, laden
wir um 19 Uhr herzlich zu einer TaizéAndacht mit Feier des Abendmahls in die
Kirche ein. Das Thema ist zwar noch nicht
ausgesucht, aber es wird in gewohnter
Weise meditativ, nachdenklich und atmosphärisch in der Kirche zugehen. Dafür
sorgt auch Pastor Clasen, der die einfachen
und melodischen Lieder aus Taizé, einer
ökumenischen Bruderschaft in Frankreich,
BKH
auf der Gitarre begleiten wird. Gottesdienst am
Ewigkeitssonntag
Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
Am Sonntag, den 24. November, gedenken wir im Gottesdienst um 10 U h r
namentlich derer, die im vergangenen
Kirchenjahr verstorben sind und kirchlich bestattet wurden. Dazu sind besonders die Angehörigen eingeladen. Aber
auch andere, die einen persönlichen Verlust erlitten haben oder für andere beten
wollen, sind herzlich eingeladen. Musikalisch wird der Gottesdienst von Lutz
Trojan an der Orgel und Instumentalisten
mit Gerd Loebell begleitet.
Gemeindenachmittag
am 1. Advent
Am Sonntag, den 1. Dezember 2013, heißt
es wieder „Macht hoch die Tür!“.
Um 15 Uhr laden wir zu einer kleinen,
aber feinen Familienandacht ein. Danach
gibt es Kaffee und Kuchen mit Liedern
und Geschichten, Angebote für Kinder
und einige Stände. Um 18 Uhr feiern
wir eine musikalische Vesper zum 30.
Geburtstag unserer Kantorei. Merken Sie
sich bitte den Termin vor!
15
16
Sing- und Bewegungsspiele für Kinder von 1½ J. bis 3 J.
(L. Kelm Tel. 3499381 und I. Hobbensiefken Tel. 4846)
Mittwoch, 9 -11 Uhr Krabbelkäfer, Kinder von 4
bis 12 Mon. Kontakt: Anni Behrends Tel. 0176/96486734
Jugendgruppe
Lesotho-Gruppe Donnerstag, 17. Okt. u. 14. Nov., 18 Uhr
Wir helfen armen und verwaisten Schulkindern in Lesotho
Kontakt: Matthias Clasen, Tel. 277704
Bastelstube
2. Montag im Monat, 15 Uhr
Werkstatt
Glauben
Gespräche und Arbeit zu Fragen des Glaubens und Christseins
Kontakt: Matthias Clasen, Tel. 277704
Donnerstag, 18 - 21 Uhr
Für alle, die in der kirchlichen Jugendarbeit dabei sein
möchten. Konvent: 1. Do. im Monat, 19 Uhr.
Kontakt: Diakon Hennes Wegner, Telefon: 912 332
Treffpunkt
Bunter Tisch
St.-Petri-Café
Mittwoch, 12 - 13.30 Uhr:
Offenes Mittagsangebot für alle Altersgruppen. In Zusammenarbeit mit der Stadt
Langen. Kontakt: Pastor Helmut Marschall, Tel. 2788130
Letzter Sonntag im Monat, 16 Uhr
Klönschnack bei Kaffee und Kuchen im Kirchenzentrum
Kontakt: Rosi Meyer, Tel. 1377
Männerkreis
2. Dienstag im Monat, 19.30 - 21.00 Uhr
(außer in den Ferien) – Wir singen und schnacken über
Christliches, Menschliches und Alltägliches.
Kontakt: Bettina Kattwinkel-Hübler, Tel.: 911 322
1. Dienstag im Monat, 19 Uhr
Gespräche und Informationen zu Themen aus Gesellschaft,
Umwelt und Kirche. Kontakt: Helmut Marschall, Tel. 2788130
Gesprächsrunde 4. Donnerstag im Monat, 19.30 Uhr
für Frauen
Gespräche, Gemeinschaft, Gedanken zum Christsein
für Frauen ab 60. Kontakt: Christa Meiring, Tel. 5352
Mittwoch, 13. November, 19.30 Uhr
Musik und Singen
Streichergruppe
Kantorei
Erwachsenengruppen
Die Mia‘s
(Dienstagsfrauen
mittleren Alters)
Eigene oder gemeinsame Bastel- und Strickarbeiten
Kontakt: Margarete Radke, Tel. 7788
St.-PetriChurch-Kids
14-tägig, Donnerstag, 19.30 Uhr
Wir spielen Musikwerke für Streicherensemble/
Streichorchester aus verschiedenen Stilepochen.
Kontakt: Gerd Loebell, Tel. 6903
Montag, 19.30 Uhr
Für Sängerinnen und Sänger mit Freude an Kirchen- und
Chormusik. Kontakt: Gerd Loebell, Tel. 6903
14-tägig, Freitag, 17.00 - 18.30 Uhr
Kinderchor für Kinder ab 8 Jahre.
Kontakt: Catrin Pusch, Tel. 0471/ 9314278
Donnerstag, 19.30 - 21.30 Uhr
St.-PetriChurch-People Gospelchor für Junge/Junggebliebene mit Spaß an afroamerikanischer Kirchenmusik. Kontakt: Gemeindebüro, Tel. 912331
Posaunenchor Freitag, 18 Uhr
Ausbildung möglich
Kontakt: Ingeborg Pfannschmidt, Tel. 913662
14-tägig, Mittwoch, 18 Uhr
Seniorenfrauenkreis
1. Freitag im Monat, 15 Uhr
Gitarrengruppe
Kaminrunde
1. Donnerstag im Monat, 19.30 Uhr
Seniorensingkreis
Mittwoch, 18 Uhr
Mütterkreis
3. Freitag im Monat, 15 Uhr
Meditative
Rundtänze
Dienstag,15. Okt. u. 19 Nov., 19.30 Uhr
Die Frauen treffen sich zu einem geselligen Nachmittag.
Kontakt: Ellen Junge, Tel. 5246
Gesprächsgruppe für Frauen zu unterschiedlichsten
Themen. Kontakt: Ulrike Steffen, Tel. 8510
Der Kreis älterer Frauen trifft sich zu interessanten Themen
bei Kaffee und Kuchen. Kontakt: Gemeindebüro, Tel. 912 331
Wir singen und musizieren mit Gitarren- und Flötenbegleitung. Kontakt: Anne Breitlauch, Tel. 8797
Freude am Singen in geselliger Runde
Kontakt: Uta Hierath, Tel. 0471/ 83214
Gemeinschaft, Freude und Besinnung in der St.-Petri-Kirche.
Kontakt: Frau Kleemeyer, Tel. 0471 / 49390
D i e S t .- P e t r i - G e M e i N d e l ä d t e i N
D i e S t .- P e t r i - G e M e i N d e l ä d t e i N
Kinder- und Jugendgruppen
Krabbelgruppe Donnerstag, 10 - 11 Uhr Singkreis Zappelmänner,
17
18
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Kirche auf deM Rad
Impressionen von
Bernd Hofmeister
Ich siNge dir Mit Herz uNd MuNd
Trauern und Singen?
„Wir haben hier keine bleibende Stadt...“ war das Leitwort für „Kirche auf dem Rad“.
Verseh´n mit Reise-/ Pilger-Paß und -Segen aus dem heimischen Gotteshaus,
fuhren auf frei gewählten Wegen die Gläubigen in die Region hinaus.
„..sondern die zukünftige (Stadt) suchen wir.“ Symbolisch steht jede Kirche dafür,
auf die wir als Zwischenspiel zustreben, recht mühsam oft, wie im sonstigen Leben.
Für mich hat in St. Petri zu Langen die Pilgerreise angefangen.
Nach dem Reisesegen hab ich´s unternommen, zuerst in Spaden vorbeizukommen.
Im Taufbecken zu Spaden die Knospe ging auf, ein schöner Bibelspruch blättert´ heraus,
darinnen Jesus Christus spricht: „Wer mir nachfolgt, wandelt im Finstern nicht.“
So gestärkt fuhr froh ich und heiter auf meinem Wege nach Bramel weiter.
In meines frühern Wohnorts Kirchengebäude am Altar ein „Zelt“ stand, den Pilgern zur
Freude, in welchem Tee sie konnten trinken oder auch in Meditation versinken.
Nach des Pastoren Segenswort verließ ich diesen erbaulichen Ort,
um die Pilgerreise fortzusetzen, durch Petri nassen Segen freilich kein reines Ergötzen.
Mit dem Fahrrad auf Gottes Wegen kam zur Kirche in Elmlohe ich im Regen.
Der Pastor vor Ort sprach manch freundliches Wort, gab zum Abschied mir irischen Segen.
Der Weg nach Debstedt ward lang und länger, die Frage immer bang und bänger:
„Erreich ich mein letztes Etappenziel, war mein Vorhaben doch zu viel?“
Da fiel mir noch der Zettel ein, vom Altar in Spaden genommen,
mit dem Spruch ist Hoffnung neu gekommen und Zuversicht stellte sich wieder ein:
„Nun aber seid stark und mutig und gebt nicht auf, denn euer Tun soll belohnt werden!“
So konnt´ ich nochmal Kräfte bündeln, den „Mini-Turbo“ neu entzündeln!
Jedoch: Als ich erreicht das Gotteshaus, da war die Energie fast aus. Nichts ging mehr
weiter, Flanke leer! Zum Gottesdienst konnt´ich nicht mehr!
Die Fahrt hat Schweiß gekostet, doch nicht Tränen, und so verspür ich schon Sehnen
nach der „Aktion“ im nächsten Jahr: Ich nehme wieder teil, fürwahr!
Anmerkung der Redaktion: Eine tolle Aktion, von vielen vorbereitet und von vielen trotz schlechten Wetters mitgemacht.
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D
er Bestatter ruft an, wir besprechen,
was nötig ist. „Auf keinen Fall möchte
die Familie singen, das soll ich Ihnen schon
mal sagen.“ Ich nehme das zur Kenntnis und mache in den meisten Familien
dennoch das Angebot, sich das mit dem
gemeinsamen Singen noch einmal zu überlegen. Meistens kommen wir darüber auch
ganz gut ins Gespräch
und oft sagen die Angehörigen: „Wir kennen
doch die Lieder nicht.
Und die meisten singen
gar nicht mit. Wir sind
doch nur eine kleine
Trauergemeinde.“
ch kann das verstehen. Es scheint auch
seltsam, in einer Trauerfeier etwas anderes
zu tun als zu schweigen. Singen ist doch ein
Ausdruck von Lebensf reude u nd vielen
scheint das in dieser
Situation nicht recht zu
passen. Ich versuche,
den Angehörigen davon
zu erzählen, dass sie als
Lebende dem Leben ja
auch weiterhin zugehören. Dass Singen
ermutigt und die Verkrampfungen des Herzens lösen kann. Dass es tröstet, wenn wir
zusammen etwas tun und nicht nur hören.
Wir sind ja nicht nur ein großes Ohr, wir
haben so viele andere Sinne, die uns zum
Leben verhelfen. Egal, ob wir viele sind
oder eine kleine Gemeinde, ob wir geübt
sind oder krächzen, ob wir laut sind oder
I
leise – Singen tut uns gut, das belegen nicht
nur vielfältige Untersuchungen, sondern
auch das eigene Erleben.
s gibt viele Geschichten, in denen sich
Menschen selbst Mut und Trost zusingen. In Gefahr und Dunkelheit, aber auch
in fröhlichen Zeiten. Singen ist Ausdruck
von Lebensfreude und gerade am Sarg
oder an der Urne hat
sie einen guten Platz.
Denn wir blicken ja auf
ein Leben und nicht nur
auf den Tod. Wir sehen
a u f d a s G elu nge n e
im Leben eines Menschen, auf die Erlebnisse von Rettung und
Bewah r u ng auch in
schweren Zeiten. Wir
wissen, dass wir im
Leben nichts mehr für
unseren Verstorbenen
tun können. Der liebe
Gott sorgt für sie. Bei
ihm sind sie gut aufgehoben.
ch möchte Mut zum
Si ngen machen,
gerade bei Trauerfeier n u nd habe schon
oft erlebt, dass nach anfänglicher Scheu
und Abwehr sich manche das Liederheft
nehmen und mitsingen. Wie es in einem
Lied heißt: Wer nicht singen kann, der
summt halt und wer nicht summen kann,
der brummt halt, Hauptsache, wir sind
dabei. Mit Herz und Mund, mit Seele und
Gefühl – im Leben und im Sterben.
BKH
E
I
21
SchleMMeN, klöNeN uNd Gutes tuN...
M
it diesen kurzen Worten lässt sich
das Kirchencafé in der St.-PetriGemeinde treff lich beschreiben. Seit
nunmehr 10 Jahren verwöhnen Rosemarie
Meyer und ihr Team ihre Gäste mit duftendem Kaffee und selbstgebackenem
Kuchen. Immer am letzten Sonntag im
Monat bleibt
dan n an den
liebevoll
gedeckten
Tischen i m
Gemeindesaal
nur selten ein
Stuhl leer und
das aus gutem
Grunde.
ie vier
Damen
vom Café
haben für
je de n ei n L ä chel n pa r at u nd we n n
Marianne Stabe den Kaffee ausschenkt,
dan n werden im mer ein paar Wor te
gewechselt und Neuigkeiten ausgetauscht.
Am Kuchenbüfett bei Christa Leidiger ist
das nicht anders. Da gibt es auch schon
mal ein Rezept, wenn der Kuchen ganz
besonders gut schmeckt und natürlich
kennt sie jede der zahlreichen Kuchenbäckerinnen persönlich. Die beiden Damen
sind gemeinsam mit Rosi Meyer vom
ersten Tag an dabei. Ella Reinholz ist als
vierte im Bunde seit etwa zwei Jahren im
Team. So ähnlich ist es auch bei den zahlreichen Gästen.
ie Stammgäste freuen sich mittlerweile an einem großen Tisch auf
ihren sonntäglichen Klönschnack. Wieder
andere schauen gelegentlich vorbei, genie-
D
D
22
ßen hin und wieder auch das musikalische
oder literarische Programm und freuen
sich auf den anschließenden Gottesdienst.
ls unser Kirchenzentrum im Jahr
2003 umgebaut wurde, wollten wir
die neuen Räume mit Leben füllen und
Menschen
zusammenbr ingen“,
freut sich Rosi
Meye r, „ d a s
ist nachhaltig
gelungen.“
esonders
dankbar
ist sie i h r e n
zahlreichen
Kuchenbäckern, die stets
mit Freude
leckere Kuchen zaubern, mit verschiedenem Obst, je nach Jahreszeit, manchmal aber auch nach den Wünschen der
Gäste. Die Kuchen werden gespendet, die
Gäste zahlen einen kleinen Obolus in die
auf dem Tisch stehenden Spardosen, jeder
so wie er mag und kann, und alle diese
Spenden ermöglichen viel Gutes: schöne
Dekorationen, weihnachtliche Girlanden,
Gardinen, die Paramente, gewebt in Lesotho, und auch die Unterstützung sozialer
Einrichtungen.
ür das Jubiläumsjahr hat sich das Team
noch einige Überraschungen ausgedacht, aber erst einmal soll am Sonntag,
27. Oktober, ab 15 Uhr gefeiert werden.
Eingeladen sind dann auch die fleißigen
Kuchenbäcker und Sie. Kommen Sie
HKG
vorbei, es lohnt sich. A
B
F
23
St. Petri Gratulier t zuM GeBurtstaG
OKTOBER 2013
1. 10.
1. 10.
1. 10.
2. 10.
3. 10.
4. 10.
4. 10.
5. 10.
5. 10.
6. 10.
6. 10.
6. 10.
6. 10.
6. 10.
8. 10.
9. 10.
10. 10.
11. 10.
11. 10.
15. 10.
16. 10.
16. 10.
16. 10.
17. 10.
18. 10.
19. 10.
19. 10.
20. 10.
20. 10.
20. 10.
20. 10.
21. 10.
21. 10.
21. 10.
22. 10.
23. 10.
24
Charlotte Beckmann 94 Jahre
Waltraude Peuker 87 Jahre
Hildegard Röver 83 Jahre
Charlotte Bullwinkel 90 Jahre
Renate Schultze 82 Jahre
Hilda Hennigs 92 Jahre
Eva Roth 84 Jahre
Valentine Fechner 87 Jahre
Lore Laurien 88 Jahre
Marianne Demme 91 Jahre
Helga Hörhold 83 Jahre
Gertrud Kluge 83 Jahre
Elisabeth Remke 81 Jahre
Louise Theuerholz 89 Jahre
Otto Reinecke 84 Jahre
Hannelore Braeck 86 Jahre
Heinz Redelmann 83 Jahre
Karl-Friedrich Rehbein 80 Jahre
Siegfried Schäl 84 Jahre
Hans Rudolph 85 Jahre
Marliese Bloedorn 86 Jahre
Gisela Breuer 87 Jahre
Rita Meyer 92 Jahre
Walter Tetzke 87 Jahre
Elvira Körber 86 Jahre
Ferdinand Kammel 90 Jahre
Dr. Elfriede Wilde 84 Jahre
Paula Jasmer 93 Jahre
Hannelore Krüger 83 Jahre
Gerhard Myrczek 94 Jahre
Elfriede Schmidt 86 Jahre
Egon Berneit 81 Jahre
Ursula Grimm 85 Jahre
Sonja Jablonski 83 Jahre
Käthe Scheibe 92 Jahre
Hinriette Andersson 82 Jahre
NOVEMBER 2013
Blumen und Frieden,
das wünsch ich dir.
Den Segen Gottes
und einen freundlichen Tag
mit denen, die dich lieben.
23. 10.
24. 10.
25. 10.
25. 10.
26. 10.
27. 10.
27. 10.
27. 10.
28. 10.
28. 10.
29. 10.
29. 10.
30. 10.
31. 10.
Felix Bolle Erika Thielbeer Elfriede Morgenroth Rolf Noland Edna Brümmer Karl-Heinz Barkhorn Hermann Eggers Käte Rothe Hans Aesche Ilse Woltmann Waltraud Schmidt Ida Uphoff Edith Schulz Hermann Lau 80 Jahre
81 Jahre
93 Jahre
82 Jahre
89 Jahre
81 Jahre
82 Jahre
88 Jahre
83 Jahre
83 Jahre
89 Jahre
92 Jahre
84 Jahre
84 Jahre
1. 11. Herma Kieck
1. 11. Sieggrid Pleuß
2. 11. Siegfried Hille
7. 11. Gisela Wermeskirch
8. 11. Elfriede Bornemann
8. 11. Annaliese Knuschke
10. 11. Erna Hüther
13. 11. Else Reisbeck
13. 11. Magdalene Schumacher
15. 11. Johanna Grawe
15. 11. Hans Krüger
19. 11. Sonja Döring
19. 11. Werner Kotzyba
19. 11. Wilma Sadowski
19. 11. Anneliese Zeggel
Das „neue“ Alter
87 Jahre
83 Jahre
91 Jahre
87 Jahre
89 Jahre
89 Jahre
84 Jahre
99 Jahre
82 Jahre
90 Jahre
83 Jahre
81 Jahre
81 Jahre
95 Jahre
80 Jahre
Frau Reese hat in ihrer Konf irmandenzeit eine Begebenheit erlebt,
die wir gerne weitergeben möchten,
weil sie so heiter ist. Eine schöne
Geschichte für die Geburtstage
unserer Gemeindemitglieder.
1952/53: Zwei Jahre Unterricht, viel
Auswendiglernen. Am Sonntag vor
der Einsegnung wurde vor der versammelten Gemeinde abgefragt.
Was, wusste man gar nicht genau.
So wurde eine Konfirmandin aufgefordert, den Psalm 90 aufzusagen, beginnend mit der Frage nach
dem Lebensalter. Sie zählte munter
auf: „Unser Leben währet 70 Jahre
und wenn es hochkommt, so sind´s
80 Jahre“- und einmal schön im
20. 11. Gerda Rosebrock
21. 11. Erika Dietze
21. 11. Hella Haesche
23. 11. Artur Kranz
24. 11. Ruth Janßen
26. 11. Wilhelmine Bentz
26. 11. Irmgard Block
26. 11. Gertrud Müller
26. 11. Rita Thielbar
27. 11. Herbert Hartmann
28. 11. Bruno Toscani
29. 11. Gertrud Bartels
29. 11. Marianne Lucke
30. 11. Erna Bahmann
30. 11. Werner Beck
30. 11. Hildegard Lührs
84 Jahre
82 Jahre
94 Jahre
81 Jahre
85 Jahre
81 Jahre
91 Jahre
91 Jahre
89 Jahre
81 Jahre
86 Jahre
83 Jahre
83 Jahre
83 Jahre
87 Jahre
81 Jahre
Fluß, zitierte sie weiter: „Und was
daran köstlich erscheint, sind´s
100 Jahre.“ Daraufhin gab es ein
verhaltenes, dann aber fröhliches
Gelächter unter den Kirchenbesuchern. Ihnen war bekannt, wie es
eigentlich heißt: „...und was daran
köstlich scheint, ist doch vergebliche Mühe.“ Arme Konfirmandin!
Und 100 Lebensjahre waren eine
absolute Ausnahme. Heute, 60
Jahre später, ist es durchaus nicht
ungewöhnlich. Schauen wir in die
Gratulationen zum Geburtstag in
unserem Gemeindebrief, da ist das
Alter zwischen 90 und 100 Lebensjahren keine Seltenheit mehr. Also,
herzlichen Glückwunsch und Dank
für gesegnete Jahre.
25
Freud uNd Leid
Beerdigungen
Wir nehmen Abschied von:
Hilde Korff geb. Bodenstein 83 Jahre
Lothar Bostelmann
87 Jahre
Sigrid Schönemann geb. Hüppler,
82 Jahre
Fredi Rehe
91 Jahre
Edeltraut Hahn geb. Loewe
84 Jahre
Else Noack geb. Loerke
84 Jahre
Marie Koppe geb. von Thaden 86 Jahre
Anna Zwetsch geb. Wildmann 91 Jahre
Walter Lemkau
89 Jahre
Erwin Borschke
87 Jahre
Friedrich Rohlfing
90 Jahre
Wir freuen uns mit den Eltern und den
Paten von:
Hayiley Sophie Könke, Spaden
Felix Rohfls
Lena und Laura Pichler
Lionel Weber
Damian und Paul Fischer
Jannis Schillgalies, Senden
Emily Kleist
Anton Schröder
Trauungen
Wir gratulieren zur Hochzeit von:
Stefan Lindhorst und Yvonne Röhling,
geb. Dennelöhr
Felix Prechtel und Helena,
geb. Hofmann
Andre Dietze und Eva,
geb. von der Reith
Dennis Wöbse-Könke
und Jennifer Könke
Christoph Fiedler und Johanna,
geb. Kolanek
Wunsch für Trauernde
Mag sein, dass manche dich
antreiben wollen,
Ich wünsche dir,
weil sie deine Tränen nicht mehr
dass du auf dem Weg durch die Trauer
ertragen.
dein eigenes Tempo findest
und dir erlaubst, es zu gehen.
Der Weg durch die Trauer ist weit.
Er lässt sich nicht abkürzen
Mag sein, dass du selbst
und nicht im Laufschritt bewältigen.
ungeduldig bist,
weil dein Schritt immer noch schwer
Doch Stück für Stück
ist und deine Haltung gebeugt.
fährt er zurück
ins Leben.
Tina Willms
26
Zu guter Letzt
Taufen
Die Wunder nehmen zu
I
n der zweiten Hälfte des Lebens nehmen
die Wunder zu. Plötzlich bleibst du vor
dem großen Farn in deinem Wohnzimmer stehen und bist bass erstaunt: Dieses
immergrüne Geschöpf, dieses zarte Filigran, diese üppigen Blattwedel, die sich
so gesund anfassen, diese anspruchslose
Treue durch alle Jahreszeiten – siehst du
das alles zum ersten Mal?
M
itten in der Arbeit, du legst gerade
die unerledigte Akte zur Seite und
greifst nach dem Hörer des Telefons, den
Kopf voller Gedanken, durchfährt es
dich: Dass du hier sitzt und hantierst und
deines Amtes waltest, mit dem eigenen
Bemühen einigermaßen auf Du und Du,
an einem normalen Arbeitstag, mit funktionierenden Sinnen und ohne übermäßige
Sorgen – nichts weniger als selbstverständlich! Das Gefühl der Dankbarkeit,
das dieser Gedanke auslöst, wird sich in
deinem Telefonat niederschlagen.
I
n der zweiten Hälfte des Lebens nehmen
die Wunder zu. Ein Glas Wasser, unbezahlbare Köstlichkeit, nicht nur in der
Stunde der Krankheit oder im Durst auslösenden Fieber: Wie du es hinnimmst,
ansetzt und austrinkst! Jeder Schluck
ist Dank und Gebet. Luft zum Atmen,
schmerzfreie Lunge und ruhig schlagendes
Herz – die Welt ist voller Wunder, die du
langsam, langsam, allmählich, allmählich
erkennst. Eines Tages isst du dein Brot mit
sehenden Augen. Dass es dir schmeckt
und bekommt, erlebst du bewusst als
Geschenk…
Detlev Block
(aus: Momente der Dankbarkeit)
D
ie Ehrfurcht vor dem Natürlichen
wächst, es bekommt mehr und mehr
den Rang des Wunderbaren. Du beobachtest jetzt manchmal im Garten, wie
du eine Handvoll Erde aufnimmst, an
ihr riechst und sie mit Inspiration wieder
zurücklegst: Erde zu Erde. In jüngeren
Jahren wärst du auf solche Gesten gewiss
nicht verfallen, die doch das natürlichste
von der Welt sind. Fast so etwas wie
Andacht ist mit im Spiel, wenn du eine
Birke betrachtest, überhaupt einen Baum,
dessen Geheimnis dir immer geheimnisvoller wird.
27
Wir SiNd Für Sie Da:
St.-Petri-Kirche, Kirchenzentrum und Gemeindebüro
finden Sie am Kapellenweg 7a in 27607 Langen
G
WWW.ST-PETRI.DE
Pfarrbezirk Ost
P
emeindebüro: Petra Böger
Telefon: 912 331 Fax: 912 836
Di. und Fr.: 10 - 12 Uhr; Mi.: 16 - 18 Uhr
kg.langen@evlka.de
astorin Bettina Kattwinkel-Hübler
Kapellenweg 7, 27607 Langen
Telefon: 911 322
bettina.kattwinkel@evlka.de
Pfarrbezirk Süd-West
P
astor Matthias Clasen
Mittelfeldweg 41c, 27607 Langen
Telefon: 277 704
matthias.clasen@evlka.de
Pfarrbezirk Nord-West
P
astor Helmut Marschall
Südstellenweg 10, 27607 Langen
Telefon: 278 81 30
helmut.marschall@t-online.de
D
iakon Hennes Wegner
Telefon: 912332
Hennes.Wegner@evlka.de
K
irchenvorstand:
Vorsitzender Karl-Heinz Isensee
Telefon: 1842
H
K
R
ausmeister: Uwe Langejürgen
Telefon: 0157 - 77 37 47 13
üsterin: Gabriele Hinrichs
Telefon: 0471 - 28675
einigungskraft für Kindergarten und
Gemeindehaus: Sigrid Lerch
Telefon: 2289
O
rganist: Lutz Trojan
Seegersweg 1, Bremerhaven
Telefon: 0471 - 300 53 41
K
indergarten „Arche Noah“
Yvonne Fischer (Leitung),
Rita Sittig, Telefon: 912 330
arche.noah@st-petri.de
Bankverbindung: KKA Wesermünde - Hadeln (St.-Petri-Kirche),
Kreissparkasse Wesermünde - Hadeln, Konto 110 011 422, BLZ 292 501 50
Tel: 0800 111 0 111 gebührenfrei
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