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M und E., pdf free - PDF eBooks Free | Page 1

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Süsses Handwerk
Torten, Cupcakes, Pralinés:
Wir porträtieren die Macher.
Weihnachtshauptstadt
In Strassburg verliebt man
sich – auch in Weihnachten.
via
bewegt dich.
9 | 2014
Unser Traumfänger
Yann Sommer fliegt häufig hoch.
Trotz des Erfolgs bleibt er am Boden.
MEIN PROJEKT: 7A
MEINE AUSRÜSTUNG: 1A
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9 | 2014 Inhaltsverzeichnis
Erleben
5 Versprechen an die Jugend
Eine Zürcher Stiftung zeigt zum Jubiläum
eine Fotoausstellung in prächtigem Rahmen.
6 Süsse Versuchungen
Cupcakes, Torten, Pralinés: Diese süssen
Kunstwerke zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht.
12 Die Weihnachtshauptstadt
Strassburg hat den ältesten Weihnachtsmarkt
Frankreichs. Und einen der schönsten Europas.
17 Top Ten
Die besten Weihnachtsmärkte der Schweiz.
18 Auf dem Boden geblieben
Yann Sommer ist Fussball-Goalie. Aber seine
Interessen gehen weit über den Ball hinaus.
6
Erfahren
12
18
24 Clever recyclen
Die cleveren Recyclingstationen animieren
zum Trennen des Abfalls.
26 «Der öV soll für alle bezahlbar sein»
28 Bequem unterwegs
30 Rätsel
Foto: Bernard Naegelen
Ueli Stückelberger ist Direktor des Verbandes
öffentlicher Verkehr. Hier sagt er, wie künftig höhere
Billettpreise abgefedert werden.
24
Impressum
via
Artikel aus der
«via»-App können
über Facebook,
Twitter und E-Mail
geteilt werden.
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Herausgegeben von der SBB,
Kommunikation & Public Affairs,
in Zusammenarbeit mit dem
Verband öffentlicher Verkehr ( VöV ).
Redaktionsrat: SBB/VöV
Reto Kormann, Mathias Gsponer, Rahel Meile,
Reto Meissner, Oliver Schörlin, Donatella Del Vecchio,
Roger Baumann
Erscheint zehnmal jährlich in Deutsch und Französisch. Übersetzungen
UGZ, Übersetzer Gruppe Zürich GmbH
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Infel AG, Zürich, und
Sekretariat/Redaktionsassistenz
Vogt-Schild Druck AG, Derendingen
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Realisation: Infel AG
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Redaktion: Gaston Haas (Chefredaktor)
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Janine Radlingmayr (Stv.)
Tel. 044 299 41 41, Fax 044 299 41 40, redaktion@via.ch
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Beni Spirig (Editorial Design),
Anzeigenmarketing /Anzeigenverwaltung
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Bildredaktion: Diana Ulrich (Leitung), Matthias Jurt,
Mürtschenstrasse 39, Postfach, 8010 Zürich
Yvonne Schütz
Tel. 044 250 38 11, Fax 044 250 31 32
Titelbild: Sandro Bäbler
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Tel. 051 222 27 38, Fax 051 222 79 39
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Druck
Vogt-Schild Druck AG, Derendingen
ISSN: 1422-6499
«via» gibt es als Hörversion, gesprochen von
Profis im Auftrag der SBS
Schweizerischen Bibliothek für Blinde,
Seh- und Lesebehinderte
und der SBB.
via.ch
3
6 | 2014
9
2012
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Erleben
Zug verpasst in ...
... Basel _ Der
Das Jacobs Haus am Seefeldquai: Hier ist die Fotoausstellung bis Ende Dezember 2014 zu sehen.
Name allein
klingt ja schon
recht verführerisch, und doch
würde vermutlich
der besonders
feine Kaffee im
«Zum Kuss»
genügen, um den
Zug freiwillig zu
verpassen. Nur
fünf Gehminuten vom Bahnhof
entfernt, direkt am Elisabethenpärkli,
liegt das Café mit seinem bezaubernden Interieur und dem freien
Blick ins Grüne – sowie auf flanierende Menschen. Denn im «Zum
Kuss» ist man zwar nah dran, aber
nicht mitten in der Stadt.
zumkuss.ch
Mehr Raum für die Zukunft
Fotos: Rene C. Duerr; Malte Jäger; zVg
Zürich _ Manche
Zürcher kennen die
Villa am Seefeldquai vom sonntäglichen
Promenieren zwischen Bellevue und
Zürichhorn. Hier wirkte einst einer der
erfolgreichsten Unternehmer Europas,
Klaus J. Jacobs. Aber Jacobs war nicht
«nur» klassischer Unternehmer; soziales
Engagement spielte in seinen Überlegungen immer auch eine wichtige Rolle.
So gründete er 1989 die Jacobs Foundation. Das Ziel der Stiftung: Die Lebensbedingungen heutiger und künftiger Generationen junger Menschen zu verbessern. Im Zentrum stand
und steht dabei die frühkindliche Bildung.
Ihr 25-Jahre-Jubiläum
feiert die Stiftung mit einer aussergewöhnlichen
Fotoausstellung im Jacobs Haus. Die frisch umgebaute Villa bietet den
Rahmen für die Arbeiten
der international renommierten Fotografen. Der
Clou: Die Fotos sind auch
in einem einmaligen TextJacobs Haus
und Bildband zusammen- Seefeldquai 17, Zürich
gestellt. Auf mehr als hun- Öffnungszeiten:
dert Seiten werden die Dienstag, 18 bis 23 Uhr
Samstag und Sonntag,
Kinder und Jugendlichen, 11 bis 17 Uhr
die von der Unterstützung
der Stiftung profitieren, in
ihrer Projektumgebung und ihrem sozialen Umfeld gezeigt. Entstanden sind beeindruckende Dokumente aus Schweizer
Kitas und von argentinischen Baustellen,
aus afrikanischen Kakaoplantagen und
einer deutschen Uni.
Our Promise to Youth –
unser Versprechen an die
Jugend lautet der Leitspruch
der Stiftung. Zum Jubiläum
haben 25 Gastautoren in
Kurztexten ihr eigenes Versprechen an die Jugend
abgegeben: «King» Roger
Federer und «Kaiser» Franz
Beckenbauer, Steffi Graf,
Jamie Oliver oder Lang Lang
sind nur fünf der versammelten Persönlichkeiten.
In Akoupé (Elfenbeinküste)
fördert die Stiftung
Bildungsprojekte.
Leserbild ...
Musiziert wird in der ganzen Schweiz.
Als Sängerin und Musikerin aus
Luzern bin ich deswegen häufig mit
Sack und Pack im Zug unterwegs.
Das sieht dann so aus.
Karin Streule, per E-Mail
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5
9 | 2014
via
Erleben Süsses Handwerk
Die Tortenarchitektin
Von der Architektin zur Zuckerbäckerin:
Was auf den ersten Blick nicht viel
gemeinsam hat, vereint Jessica Siewert.
«Kuchendesign ist nur eine andere Form
von Handwerk. Und mit der Wasserwaage
arbeite ich auch an meinen Kuchen», sagt
die heutige Zuckerbäckerin und vierfache
Mutter. Für ihren Beruf brauche man –
ähnlich wie bei der Architektur – Gespür
für Design, Farbe und Stabilität. Darüber
hinaus seien Geduld, Perfektionismus,
Disziplin und Detailliebe sehr wichtig.
Doch Nervenkitzel bringt Jessica Siewert
vor allem das Ausliefern ihrer Torten, die
gerne auch einmal viergeschossig sind.
«In Kreiseln fahre ich so langsam wie auf
Eiern. Doch toitoitoi, noch nie ist etwas
passiert», sagt sie. Zwischen 16 und
30 Stunden brauche sie für eine Torte –
jede ist anders. Gebacken habe sie schon
immer gerne, doch heute treibe sie vor
allem das Dekorieren an. «Und wenn mir
nach einer Hochzeit die Braut glücklich für
die Torte dankt, dann ist das Balsam für
meine Seele. Dann weiss ich, dass ich das
Richtige mache.»
zuckerbunt.ch
6
via
9 | 2014
Süsses Handwerk Erleben
Oh,
wie süss!
Ihr Handwerk
hat feinen Boden:
Chocolatiers,
Zuckerbäcker,
Cupcakekünstler.
Wir haben
drei von ihnen
besucht.
Text: Janine Radlingmayr
Fotos: Gian Marco Castelberg
7
9 | 2014
via
Erleben Süsses Handwerk
Der Maître
Chocolatier
Der gebürtige Bretone Philippe Pascoët
kam 1988 nach Genf. Und hat den
Schweizern gleich als Erstes die schwarze
Schokolade beliebt gemacht – und das im
Land, das die Milchschokolade erfunden
hat. Chapeau, Monsieur le Chocolatier!
Richtig berühmt wurde Pascoët mit seinen
gefüllten Pralinés, den Ganaches. «Ich
musste mir etwas einfallen lassen, um
mich von meinen Konkurrenten abzuheben», erzählt er. Und so tüftelte der
Franzose mit Rosmarin, Koriander oder
Safran. Die Kreationen schlugen ein wie
eine Bombe. Eine Fülle von Auszeichnungen künden von seinem Erfolg, weit
über Genf hinaus. Und woher kommt der
beste Kakao? «Ich mag den Kakao aus
Venezuela oder Ecuador», schwärmt er,
«andere schwören auf die Bohnen aus Java
oder Madagaskar.» Was passt gar nicht zu
Schokolade? «Alles geht», sagt er. Ein
französischer Kollege tuts offenbar sogar
mit Käse. Seine eigene ausgefallenste
Kreation? «Das war meine ‹Ganache au
Ciga›, also mit Tabak. Etwas gewagt
vielleicht. Aber als die ersten Kopien
auftauchten, wusste ich: Das hast du gutgemacht.»
philippe-pascoet.ch
8
via
9 | 2014
Süsses Handwerk Erleben
Die Cupcakekünstlerin
An ihren ersten selbstgebackenen
Cupcake kann sich Michelle Burke noch
sehr gut erinnern – den «Red Velvet»,
ein rot eingefärbter Schoggikuchen mit
Topping aus weisser Schokolade und
Cream Cheese. Heute verkauft sie die
kleinen süssen Kuchen, in die sie sich
erstmals in London verliebte. Denn
damals wusste sie sofort: Das will ich
auch in Zürich haben. Gesagt, getan –
sie eröffnete 2012 ihren ersten Laden.
Seitdem backt die ehemalige Luftverkehrsangestellte in ihrer heimeligen
Backstube mit viel Leidenschaft und
Geduld. «Ich lebe die Einfachheit und
kreiere deshalb am liebsten Cupcakesorten wie Schoggi, Vanille oder Ovomaltine. Ich passe mich auch der Saison an»,
sagt Michelle Burke. So gibt es momentan
beispielsweise den Chai-Cupcake und
im Dezember dann den mit Lebkuchengeschmack. Welchen ihrer Kuchen sie am
liebsten isst, kann die Unternehmerin
nicht eindeutig beantworten: «Mein
liebster Cupcake variiert von Monat zu
Monat. Zurzeit liebe ich den RüebliCupcake mit Cream Cheese Topping.»
michellescupcakes.ch
9
9 | 2014
via
Erleben Süsses Handwerk
Die Schokoladenseite der Schweiz
Götterspeise – so lautet übersetzt der botanische
Name des Kakaos. Wen wunderts... Bereits um das
Jahr 600 nutzten die Mayas in Mittelamerika die Bohnen der Pflanze für ein nahrhaftes Getränk namens
«xocolatl» und setzten sie sogar als Zahlungsmittel
ein. Im 16. Jahrhundert kam das exotische Getränk
dann an Spaniens Hof – recht scharf, stark konzentriert und sogar mit Pfeffer gewürzt. Erst mit dem
Untergang des Adels im 19. Jahrhundert wurde die
Schokolade fest und fand mit François-Louis Cailler
ihren Weg auch in die Schweiz. Der eröffnete 1819 in
Corsier bei Vevey eine mechanisierte Schokoladenmanufaktur und gründete damit die älteste noch existierende Schokoladenmarke der Schweiz. Es folgten
weitere Schoggi-Pioniere wie Philippe Suchard,
Rudolf Sprüngli-Ammann und Rodolphe Lindt. Die
Blütezeit der Schweizer Schokolade von 1890–1920
fiel dann zusammen mit der grossen Zeit des Schweizer Tourismus – sicher kein Zufall. Denn die oberen
Gesellschaftsschichten aus aller Welt machten die
Schweizer Schokolade in ihren Heimatländern bekannt. Drei Viertel der produzierten Schokolade ging
somit bereits 1905 ins Ausland.
Doch auch die Schweizerinnen und Schweizer mögen Schokolade. Sogar sehr. 2013, wie auch schon in
den vorangegangenen Jahren, hatten sie mit 12 Kilogramm den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch weltweit.
Pro Jahr isst ein
Schweizer im Durchschnitt zwölf Kilogramm Schokolade.
chocosuisse.ch
Fotos: Luzius Wespe; manvarle.com; zVg;
Tipps für noch mehr Genuss
10
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9 | 2014
Aeschbach Chocolatier
Little Shabby
Tingel Kringel
Seit 1972 kreiert Aeschbach Chocolatier
hochwertige Schokoladen- und ConfiserieSpezialitäten. Legendär: «Chriesiblüete».
Sehenswert: die Aeschbach ChocoWelt
direkt an der S-Bahn-Haltestelle Root D4.
Bunt, bunt, bunt: Maria Schädelin kreiert
Cupcakes, Cakepops und Süssigkeiten im
nostalgischen Fünfzigerjahre-Stil. Zu kaufen
neben allerlei Küchenaccessoires in ihren
Läden in Winterthur und Schaffhausen.
Einfach himmlisch luftig: der Cheescake
von Sabine Marti. Den süssen Traum aus
Vollrahmquark, Eiern, Mehl und Zucker
auf Mürbeteigboden gibt es nach Familienrezept in der Berner Mittelstrasse.
aeschbach-chocolatier.ch
littleshabby.com
tingel-kringel.ch
Die Zuckerbäckerin
Lucien Moutarlier
Miyuko
Normalerweise macht die Zuckerbäckerin
Katharina Steiner aus Luzern Süsses nur
auf Bestellung. Jedoch: Bis Weihnachten
bietet sie ihre Produkte im Pop-up-Store in
der Löwenstrasse zum Verkauf.
Montreux, Lausanne, Lutry, Chexbres:
Die Patisserie-Meisterwerke von Lucien
Moutarlier findet man – welch Segen –
an mehreren Orten in der Westschweiz.
Kreationen auf ganz hohem Niveau.
Sara Hochulis schrille Torten kennen keine
Geschmacksgrenzen. In ihrem Café Miyuko
verbindet sie Design mit Gaumenfreude –
und das absolut veganerfreundlich: Das
Angebot an tierfreien Produkten wächst.
diezuckerbaeckerin.ch, 49tage.ch
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9 | 2014
11
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Erleben Weihnachtsmarkt in Strassburg
Weihnachten als Gefühl
Man kann viel zu Strassburgs Schönheit sagen.
Doch ab dem 28. November ist die französische Stadt
vor allem eines: ein riesiger Weihnachtsmarkt.
Text: Janine Radlingmayr
Der Christkindelsmärik
am Broglieplatz –
typisch elsässisch.
I
Fotos: Maigrot/Rea/laif; C. Urbain; J. Badias; Christophe Hamm/Office de Tourisme de Strasbourg et sa Région
m Lichtermeer des weihnachtlich geschmückten Strassburg folgen Menschen aus der ganzen Welt dem Duft von Zimt und Nelken und
stehen dann wie kleine Kinder mit grossen Augen vor
ihr: Mireille Oster, Lebkuchenbäckerin in dritter Generation. «Ich wusste von klein auf, dass ich mal in
die Fussstapfen meines Grossvaters treten möchte.»
Und so versetzt der Strassburger Weihnachtsmarkt auch sie immer wieder
Anreise
zurück in ihre Kindheit. Es war eine
Belohnung, dem Grossvater am WeihStrassburg erreicht
nachtsmarkt helfen zu dürfen. Der hatte
man ab Basel in
bereits 1933 seinen ersten Stand am
rund 1 1⁄ Stunden.
Christkindelsmärik – genau dort, wo
sbb.ch
auch Mireille Oster heute noch einen ihrer beiden Standorte hat.
«Dieser Christkindelsmärik am Broglieplatz ist für uns Elsässer
der originale neben den anderen in der ganzen Stadt»,
verrät uns Stadtführer Serge
Leroux. Hier liegt auch der
Ursprung des heutigen Strassburger Weihnachtsmarktes: Er fand erstmals 1570
statt.
Heute tritt der Besucher durch einen
beleuchteten Bogen in diese Weihnachtswelt, vorbei am alten Rathaus bis zur
Oper, und findet etliche Spielsachen sowie speziellen Weihnachtsschmuck. Und
Markt ist nicht gleich Markt
An den zweiten grossen Weihnachtsmarkt Strassburgs, jenem rund ums Münster, würden hingegen
eher die Touristen gehen und die Stände betreiben
Geschäftsleute aus ganz Europa. Doch egal ob die
Aussteller aus dem Elsass, aus Frankreich oder von anderswo kommen:
Verkauft werden darf an allen Standorten nur, was mit Weihnachten zu tun
hat. «Sonst verliert der Aussteller den
heissbegehrten Platz, auf den er mehrere Jahre warten musste», sagt Leroux.
In ganz Strassburg sind in der
Weihnachtszeit dreihundert Verkaufsstände in kleinen Holzhäuschen aufgebaut. Denn neben den zwei grossen
Märkten am Broglieplatz und am
Münster gibt es noch etliche kleinere
Lebkuchenkönigin
Mireille Oster.
12
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natürlich gibt es die typisch elsässischen «Wihnachtsbredele» für jeden Geschmack – mit Zitronenglasur, Mandeln dekoriert oder Lebkuchengeschmack. Allein Mireille Oster verkauft hier neben
ihrem berühmten «pain d’épices» 33 Sorten «Bredele». «Die besondere Atmosphäre des Christkindelsmärik versetzt jeden sofort in Weihnachtsstimmung.
Elsässer kommen vor allem hierher, um diese zauberhafte Stimmung mit den Düften, Lichtern und Weihnachtsliedern auf sich wirken zu lassen», sagt Stadtführer Leroux.
9 | 2014
Weihnachtsmarkt in Strassburg Erleben
Leuchtende Kinderaugen, der Duft nach Zimt und Gewürzen, weihnachtlich geschmückte Fassaden: Seit 443 Jahren hat Strassburg
seinen Weihnachtsmarkt. Und den findet man längst nicht mehr nur ums Münster.
13
9 | 2014
via
Erleben Weihnachtsmarkt in Strassburg
Märkte – fast jedes Quartier in der Altstadt und um
sie herum hat etwas zu bieten. So begrüssen den
Zugreisenden bereits beim Verlassen des Bahnhofs
weihnachtlich geschmückte Häuschen.
Fotos: Office de Tourisme de Strasbourg et sa Région; Pascal Bastien/CUS; Vincent Kessler/Reuters; Philippe de Rexel
Der grösste Weihnachtsbaum Europas
Damit sich keiner von Anfang an in der leuchtenden
Wunderwelt Strassburgs verliert, dafür hat Stadtführer Leroux einen Tipp: «Vom Bahnhof aus direkt erst
einmal den grössten Weihnachtsbaum Europas am
Kleberplatz ansteuern, wo auch regelmässig Musikspektakel stattfinden. Danach zum ChristTipp von
kindelsmärik und dann erst zum MünsterMireille Oster
platz, über den Guttenbergplatz zur Petite
Auf eine Scheibe Lebkuchen
France gehen.»
etwas Crème Fraîche
Abertausende Lichter lassen den ungestreichen, geräucherten Lachs,
fähr
dreissig Meter hohen WeihnachtsZwiebeln und Kapern daraufbaum am Kleberplatz erleuchten, für deslegen. Danach in zwei
Dreiecke schneiden – et voilà:
sen Wahl und Schmuck bereits seit über
Lebkuchen muss nicht immer
zwanzig Jahren Antoinette Pflimlin zustännur süss sein.
dig ist, die Tochter des früheren Strassburger Bürgermeisters. «Die blauen Glaskugeln am grössten echten Weihnachtsbaum Europas sind mittlerweile
Tradition», so Leroux, der noch viel mehr zur Geschichte des Weihnachtsbaumes im Elsass weiss:
«Erst seit dem 17. Jahrhundert kennen wir Weihnachtsbäume stehend. Vorher hingen sie mit der Tan-
Besonders feiner Glühwein:
Den Strassburger Vin Chaud gibt
es mit Rot- und Weisswein.
nenspitze an der Decke – meistens eine Seite mit roten
Äpfeln, die andere Seite mit Oblaten geschmückt.»
Wie das aussah, zeigt die Weihnachtsaustellung des
Elsässischen Museums. Hier, in historischen Stadthäusern am Quai Saint-Nicolas, abseits des weihnachtlichen Trubels, verbirgt sich hinter der Holztür
mit Aufschrift «Jouets» eine ganze Weihnachtswelt
mit Christbäumen, Weihnachtsschmuck und Adventsbräuchen von gestern und heute. Dieses Jahr stehen
Weihnachtsleckereien des Elsass im Mittelpunkt. Und
davon gibt es ja einige. Neben den «Bredele» sind das
vor allem auch die «Männele» – kleine Brioches mit
Schweizweit einzigartige ChocoWelt in Root/Luzern
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Weihnachtsmarkt in Strassburg Erleben
Der riesige Tannenbaum am Kleberplatz
und scheinbar
unendlich viele Sorten
«Wihnachtsbredele»:
Alleine dafür lohnt
sich der Weg in die
Weihnachtshauptstadt.
Rosinen in Männchenform, welche die Kinder ab dem
Nikolaustag bis zu Weihnachten jeden Tag bekommen. Für Kinder gibt es in der Weihnachtszeit in
Strassburg noch ein anderes Highlight: den speziellen
Kinderweihnachtsmarkt neben der St. Thomaskirche.
Im grossen beheizten Zelt können die Kleinen
gemeinsam mit ihren Eltern basteln, spielen und
Märchen lauschen.
Markt in den vergangenen Jahren bereits expandierte.
Tokio, Moskau – der Strassburger Weihnachtsmarkt
ist im Ausland begehrt. Auch New York hat Interesse
angemeldet. Was den Weihnachtsmarkt in Strassburg
besonders macht? Vielleicht liegt das Geheimnis des
Erfolges darin, dass alles authentisch daherkommt.
Das beweist nicht zuletzt auch das Viertel Petite
France mit seinen zwei kleinen romantischen Weihnachtsmärkten. Im ehemaligen Viertel der Fischer,
Weihnachtshauptstadt
Müller und Gerber drängen sich dicht an dicht bezauDass Strassburg den Titel «Weihnachtshauptstadt» bernde Fachwerkhäuser des 16. und 17. Jahrhunderts
trägt, wundert kaum. Vor allem nicht, nachdem der mit wundervoll geschmückten Fassaden und herab-
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Erleben Weihnachtsmarkt in Strassburg
Noch mehr Weihnachtsmärkte in der Schweiz,
in Frankreich und Deutschland:
Konstanz, 27. November bis 22. Dezember
München, 27. November bis 24. Dezember
Stuttgart, 26. November bis 23. Dezember
Colmar, 21. November bis 31. Dezember
Interlaken, 6. und 7. Dezember
Luzern, 4. bis 21. Dezember
Neuenburg, 3. bis 7. Dezember
Rapperswil, 12. bis 21. Dezember
Winterthur, 28. November bis 23. Dezember
Zofingen, 5. bis 7. Dezember
Zürich, 20. November bis 24. Dezember
Weitere Tipps auf Seite 17. Gut zu wissen: Reisen Sie
mit SBB RailAway mit dem Zug an Ihren Lieblingsweihnachtsmarkt und profitieren Sie von attraktiven
Preisen auf die Hin- und Rückfahrt und Zusatzleistungen
vor Ort.
sbb.ch/advent
Tipps für Strassburg
Essen und schlafen
Le Tire-Bouchon
Hotel Beaucour
«Baeckeoffe», «Bibeleskäs»,
Gugelhupf: Wer richtig elsässisch
essen möchte, kann dies mitten im
Herzen der Stadt unweit der
Kathedrale tun. Unbedingt vorab
reservieren. Le Tire-Bouchon ist
auch bei Einheimischen sehr beliebt.
Mit nur ein paar Gehminuten
Entfernung liegt einem vom Hotel
Beaucour aus die Altstadt zu
Füssen. Doch nicht nur die Lage
des Hotels ist wunderbar:
charmanter Innenhof, gemütliche
Zimmer, absolut familientauglich.
letirebouchon.fr
hotel-beaucour.com
Sehen und staunen
Fotos: Philippe de Rexel/Office de Tourisme de Strasbourg et sa Région; Jorge Perez; C. Urbain; Tomi Ungerer; Jorge Perez; Musée de la Ville de Strasbourg/Mathieu Pertola; zVg
Einfach romantisch und perfekt, um sich ein
erstes Bild von der Weihnachtshauptstadt zu machen:
die Kanalfahrt auf der Ill.
16
via
9 | 2014
hängenden Adventskränzen über den gepflasterten
Gassen. Am kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Platz
Benjamin Zix gibt es ausschliesslich heimische Produkte wie elsässischen Wein, Münsterkäse oder
Gänse- und Entenleberpastete. Auch Mireille Oster
hat hier vor längerer Zeit ihren zweiten Stand eröffnet. Ganz nah bei ihrem Verkaufsladen mit Backstube
in der Rue des Dentelles – dessen Besuch sich das
ganze Jahr über lohnt. Und es ist wieder dieser Duft
nach Zimt, Nelken und Kardamom, der beim Betreten
des kleinen Ladens sofort in der Nase kitzelt. Alles,
was Oster hier verkauft, ist hundertprozentige Handarbeit, mit besten Zutaten – manchmal auch mit chinesischem Rosenschnaps oder kandierten Melonen.
In diesem Jahr setzt Mireille Oster bei ihren Kreationen auf die Mirabelle: «Das kennen viele Ausländer
gar nicht. Sie möchte ich mit diesem besonderen Geschmack bezaubern.» Und so reihen sich in ihrer
Backstube die unterschiedlichen Gewürze in durchsichtigen Gefässen und es liegt ein Zauber in der Luft,
als sei Mireille Oster die erste Gehilfin des Weihnachtsmannes persönlich. Vielleicht ist sie es tatsächlich? Schliesslich bekennt sie mit ihrer warmen
Stimme: «Ich liebe Weihnachten. Meine Arbeit ist ein
Geschenk für mich.» ■
Tomi-Ungerer-Museum
Elsässisches Museum
Der grossartige Zeichner Ungerer
schenkte seine Arbeiten bereits 1975
seiner Geburtsstadt. Strassburg
dankt es seinem berühmtesten
Künstler mit einem eigenen
wunderbaren Museum. Für alle Fans
des Humors ein Muss.
Knackende Dielen, kleine Holztreppen: Der Rundgang durch miteinander verbundene Bürgerhäuser
versetzt den Besucher in die
Vergangenheit des Elsass. Aber auch
in die Gegenwart. Denn alte
Gegenstände sieht er neu designt.
musees.strasbourg.eu
musees.strasbourg.eu
otstrasbourg.fr
batorama.fr
Klein und fein
Mireille Oster
Les Savons d’Hélène
Sie ist die ungekrönte Königin des
Lebkuchens: Mireille Oster. Mit
ihren feinen Bredele und Lebkuchen
reist sie mittlerweile durch die ganze
Welt. In Strassburgs Petite France
betritt man ihr Universum.
In der Rue du Savon liegt das szenige
Veranstaltungscafé. Beim Lunch mit
anderen mal wieder gepflegt
englisch oder spanisch sprechen, ist
hier genauso Programm wie ein
Jazzabend. Abwechslungsreich!
mireille-oster.com
lessavonsdhelene.fr
Foto: Chur Tourismus
Top Ten Erleben
4
Eisfeld
Quaderwiese,
Chur
8
2
3
5
6
10
1
7
9
Weihnachtsmärkte
Was gibt es Schöneres, als sich auf einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte
auf das grosse Fest im Dezember einzustimmen?
1 | Christkindlimarkt, Chur/GR
3. bis 21. Dezember
3 | Weihnachtsmarkt,
Bremgarten/AG
Eingebettet in die vorweihnächtlich
dekorierte Altstadt, befindet sich rund
um den Kornplatz der mit viel Liebe und
Fachwissen konzipierte und komplett
neu gestaltete Christkindlimarkt.
4. bis 7. Dezember
Mit über 320 Marktständen findet der
grösste Weihnachts- und ChristchindliMärt der Schweiz weit über die Region
hinaus Beachtung.
In wenigen Minuten zu Fuss ab Bahnhof Chur.
Ab Zürich HB über Dietikon nach Bremgarten.
2 | Weihnachtsmarkt, St. Gallen
27. November bis 24. Dezember
Der St. Galler Weihnachtsmarkt erstreckt
sich vom Waaghaus bis zum Marktplatz.
Ab Bahnhof St. Gallen in wenigen Minuten zu Fuss.
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4 | Weihnachtsmarkt, Basel
27. November bis 23. Dezember
Mit 192 Ständen und Attraktionen auf dem
Münster- und Barfüsserplatz bildet der
Weihnachtsmarkt das stimmungsvolle Herz
der Basler Weihnacht.
7 | Weihnachtsmarkt, Bulle/FR
27. November bis 24. Dezember
Musik, Kinderchöre, Blech- und Holzbläsergruppen und Chansonniers verzaubern die Besucher in der Vorweihnachtszeit.
Ab Bahnhof Bern mit Regio in rund 1 Stunde erreichbar. Kurzer Fussmarsch zum Place de Marché.
8 | Weihnachtsmarkt,
St-Ursanne/JU
6. und 7. Dezember
Die Architektur und die mittelalterliche
Atmosphäre des historischen Zentrums
von Saint-Ursanne verstärken das Flair
und das Ambiente des Marktes.
Ab Bahnhof Basel mit Tram zu den Plätzen.
Ab Biel oder Basel mit Umsteigen in Delémont
nach Saint-Ursanne.
5 | Weihnachtsmarkt, Einsiedeln/SZ
29. November bis 8. Dezember
9 | Weihnachten auf der Piazza,
Lugano/TI
Die festliche Weihnachtsbeleuchtung und
der grosse Weihnachtsbaum auf dem
Klosterplatz werden auch Ihre Augen zum
Leuchten bringen.
1. Dezember bis 6. Januar 2015
Erleben Sie diese etwas andere Weihnachten in der Stadt. 37 Tage in der Altstadt
machen Weihnachten zu einem Fest.
Ab Zürich HB mit S-Bahn oder Regio
über Wädenswil nach Einsiedeln
Ab Bahnhof mit dem Bus in die Altstadt.
6 | Berner Weihnachtsmärkte, Bern
29. November bis 29. Dezember
10 | Weihnachtsmarkt,
Montreux/VD
Die aus dem 15. bis 17. Jahrhundert
stammenden Altstadtbauten bilden die
einmalige Kulisse für die unverwechselbaren Berner Weihnachtsmärkte.
21. November bis 24. Dezember
Entdecken Sie die märchenhafte Welt des
Weihnachtsmarktes mit seinen zahlreichen Attraktionen und mehr als 150
dekorierten Holzhäuschen.
Ab Bahnhof Bern zu Fuss erreichbar.
Markt direkt beim Bahnhof.
17
9 | 2014
via
Erleben Interview Yann Sommer
Überflieger mit Bodenhaftung
Jung, talentiert, gut aussehend, klug – und erfolgreich: Yann Sommer gehört
seit Kurzem zu den ganz Grossen der Fussballwelt. Den hohen Erwartungen begegnet
er gelassen. Und interessiert sich auch für Dinge, die nicht rund und ledern sind.
Text: Julie Freudiger; Fotos: Sandro Bäbler
Fussballprofi ist nicht gerade ein Beruf, den jedermann ausübt. Was ist für Sie das Schönste daran?
Ich darf das tun, was immer mein Traum war. Auch
wenn es abgedroschen klingen mag, aber ich konnte
mein Hobby zum Beruf machen. Ich stehe jeden Morgen auf und freue mich auf den Tag: das Training, den
Match, die Leute, die begeistert oder manchmal halt
auch enttäuscht sind. In meinem Beruf gibt es viele
Emotionen, das macht ihn spannend.
Auch im Alltag neben dem Platz dreht sich viel um
Fussball. Als Profis sind wir verpflichtet, dass wir fit
sind. Unser Körper ist unser Kapital. Wir können es
uns nicht erlauben, uns gehen zu lassen. Das rächt sich
am nächsten Tag.
Lucien Favre, der Trainer von Gladbach,
fordert einiges von seinen Spielern. Wie stark
prägt er das Spiel des Goalies?
Favre sieht den Goalie fast als elften Feldspieler und
Sie sind die neue Nummer 1 im Goal der Schweizer verlangt von ihm viele fussballerische Qualitäten.
Nationalmannschaft. Was unterscheidet Sie von
Ausserdem muss der Goalie unter Favre das Spiel von
Ihrem Vorgänger Diego Benaglio?
hinten konstruktiv aufbauen. Für mich ist diese SpielIch habe sehr viel gelernt von ihm, aber ich ziehe nicht weise zwar nicht ganz neu, aber ich musste mich dengern Vergleiche. Wir beide haben einen anderen Stil. noch an diese neue Rolle herantasten. Es braucht Zeit,
Schon äusserlich ist der Unterschied sichtbar: Diego bis sich neue Spieler aneinander gewöhnt haben und
ist zwei Köpfe grösser als ich ... Natürlich werde ich man sich blind vertraut. Aber ich denke, in Gladbach
versuchen, im Team ein Lea- funktioniert die Abstimmung mittlerweile sehr gut.
«Eine Auslandsverpflichtung
ist eine Herausforderung.
Alles ist neu: neues Umfeld,
neue Leute, neue Stadt.»
der zu sein – noch mehr ein
Leader zu sein. Aber ich
muss langsam in die Rolle
hineinwachsen.
Auf die Saison 2014/15 hin wechselten Sie
zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.
Haben Sie sich gut eingelebt?
Ja sehr. In Gladbach habe ich einen familiären Club
angetroffen, in dem man Zeit erhält, anzukommen.
Aber klar, eine Auslandverpflichtung ist eine Herausforderung. Alles ist neu: neues Umfeld, neue Stadt,
neues Stadion, neue Fans. Ich muss das zuerst einmal
aufnehmen und verarbeiten. Doch es ist sehr spannend und bringt mich auch menschlich weiter. Ich
geniesse diesen Lebensabschnitt.
Was macht denn ein junger Spieler nach dem
Training?
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via
9 | 2014
Ist ein Yann Sommer nervös, wenn er im Goal steht?
Aber natürlich! Es wäre nicht gut, wenn man als Fussballprofi nicht mehr nervös wäre vor Spielen. Das darf
nicht in Angst umschlagen, aber eine gesunde Nervosität braucht es, damit man seine Leistung abrufen kann.
Die Erwartungen an Sie sind momentan sehr
hoch. Wie gehen Sie damit um?
Ich versuche, die neue Situation möglichst entspannt
anzugehen und mich selber nicht unter Druck zu setzen. Vor allem gebe ich mir genügend Zeit. Ich sage
mir immer: Lerne erst einmal alles kennen, arbeite
dich langsam ein und versuche, dich in der neuen Situation wohlzufühlen. Denn erst dann spielt man
richtig gut.
Und das müssen Sie, denn die deutschen Medien
sind mit Kritik nicht zimperlich.
Interview Yann Sommer Erleben
Zur Person
Yann Sommer (*1988) lebt seinen
Traum: Seit August 2014 ist er die
Nummer 1 im Goal der Schweizer
Nationalmannschaft. Sommers
Verpflichtung für Borussia
Mönchengladbach setzt ein weiteres
Ausrufezeichen hinter seine Karriere.
Der 25-Jährige ersetzt dort
Marc-André ter Stegen, der
nun das Tor von Barcelona hütet.
Sommers bisherige Klubs:
FC Basel (2005–2006),
FC Vaduz (2007–2009),
GC (2009–2010),
FC Basel (2010–2014), seit Juli 2014
Borussia Mönchengladbach (DE)
Nächstes Spiel der Schweizer
Nationalmannschaft
15. November: Schweiz–Litauen
in St. Gallen
19
9 | 2014
via
Erleben Interview Yann Sommer
Ich habe mir angewöhnt, nicht alle Artikel über mich zu
lesen (schmunzelt). Wenn man einen Fehler macht,
dann wird halt darüber berichtet, das gehört zum
Geschäft. Als Nachfolger von Marc-André ter Stegen
werde ich momentan sehr genau beobachtet. Aber ich
nehme die Kritik auf und versuche, in jedem Spiel einen
Schritt weiterzukommen.
ich sofort ins Goal. Vielleicht muss man als Goalie geboren werden.
Foto: Laurent Gillieron/Keystone
Es gibt viele junge Fussballtalente, die den
Sprung zum Profi nie schaffen. Wie viel ist Glück,
wie viel Können auf diesem Weg?
Man kann im Fussball seine Karriere nicht hundertprozentig planen. Da ist tatsächlich auch Glück im Spiel.
Oder anders gesagt: Es sind richtige Entscheidungen,
Nicht nur die Medien sind in Deutschland
die man im richtigen Moment trifft. So hatte ich 2007
härter, auch die Fankultur ist unterschiedlich.
nach der U21 beim FC Basel die Möglichkeit, leihweise
Wie erleben Sie dies in Gladbach?
Die Fankultur ist beeindruckend. Als wir gegen Sara- entweder zum FC Schaffhausen oder zum FC Vaduz zu
jewo spielten, feuerten uns 54 000 Fans im Stadion an! gehen, beide waren in der Challenge League. Ich wählte
An Familientagen kommen manchmal x-tausend die Liechtensteiner. Nach nur einem Jahr sind wir aufLeute die Trainings anschauen. Es gibt sogar einen gestiegen und ich konnte bereits als junger Goalie in der
Tattoostand im Stadion, an höchsten Liga spielen. Der FCB holte mich dann für ein
«Schon bei meinem ersten dem sich die Fans live die Klub- paar Spiele zurück, da der Stammgoalie verletzt war.
Fussballtraining – da Raute tätowieren lassen. Ich Ein weiteres Ausleihjahr führte mich zu GC, bevor ich
war ich viereinhalb – rannte habe mir aber noch keine ste- beim FCB einen längerfristigen Vertrag unterzeichnen
konnte. Es war eine Folge glücklicher Umstände, ausgeich sofort ins Goal.» chen lassen ...
löst durch eine richtige Entscheidung.
Warum wurden Sie ausgerechnet Goalie –
Und dann haben Sie für Ihr Alter sehr
und nicht Feldspieler?
Das versteht zwar niemand und es klingt auch irgend- schnell sehr viel erreicht. Verliert man dabei
wie doof (lacht), aber ich wollte schon immer im Goal nicht die Bodenhaftung?
stehen. Keine Ahnung warum. Schon bei meinem ers- Bis jetzt hatte ich kein Problem damit ... Und käme es
ten Fussballtraining – da war ich viereinhalb – rannte einmal so weit, würden mich meine Freunde und
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9 | 2014
Yann Somme
Interview Yann Sommer Erleben
Leuten, die Design oder Kunst studieren zum Beispiel. So lerne ich ein anderes Leben kennen.
Interessieren Sie sich allgemein für Kultur
und Kunst?
Ja, nicht übertrieben, aber ich interessiere mich dafür.
Wenn ich in eine neue Stadt komme, gehe ich gern mit
meiner Fotokamera auf Entdeckungstour. Bis jetzt
hatte ich aber in Mönchengladbach und Umgebung
noch keine Zeit dazu. Das letzte grössere Kulturereignis, das ich besuchte, war die Art Basel. Und ich mache
zum Ausgleich seit ein paar Jahren Musik.
r sorgte in der Nationalmannschaft bereits für einige spektakuläre Paraden.
Familie rasch auf den Boden zurückholen. Sie sind
sehr normal. Es interessiert sie nicht, wie viel jemand
verdient, ob er Markenkleider trägt oder ein teures
Auto fährt. Für mich ist es wichtig, dass ich mit Leuten
ausserhalb der Fussballwelt Kontakt habe – mit
Was für Musik spielen Sie denn?
Ich bin offen für alles. Angefangen habe ich mit der
akustischen Gitarre. Mittlerweile besitze ich auch eine
Westerngitarre sowie eine elektrische Gitarre. Es ist
wie eine Sucht. Am besten gefallen mir Singer-Songwriter-Stücke. Zum Beispiel «No Diggity» von
Passenger und Ed Sheeran.
Dann erleben wir Yann Sommer bald auf
der Bühne?
(Lacht laut) Nein, eher weniger. Es ist für mich definitiv ein Hobby. Ich nehme aber Gitarrenstunden und
finde es toll, wenn ich ein neues Stück lernen kann.
Die Musik gibt mir viel. ■
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Erfahren
Frage des Monats
Warum sind Güterzüge
lauter als Personenzüge?
Kulturvermittlung im besten Sinn: das neu eröffnete Ethnografische Museum (MEG) in Genf.
Ein Haus für die Kulturen
Fotos: MEG/B Glauser; zVg
Genf _ Wir
tragen auf der ganzen
Neues verbindet sich mit
Musée d’Ethnographie
Welt die gleichen Turnschuhe und Genève, MEG
Traditionellem. ArchitekT-Shirts, schauen die gleichen TV- Bd Carl-Vogt 65–67,
tonisch setzt das mar1205 Genf
Serien und essen die gleichen Nah- ville-ge.ch/meg
kante Metalldach Akrungsmittel. Und trotzdem sind wir
zente; die Räume für die
alles andere als gleich. Die Vielfalt und der Ausstellungen sind unterirdisch angelegt,
Reichtum unserer Kulturen sind gewaltig.
die Grünfläche bietet Raum für Besucher,
Das Ethnografische Museum der Stadt Spaziergänger und Familien mit Kindern.
Genf (MEG) macht diesen Reichtum der Nichts da mit Schwellenangst!
80 000 Objekte gehören zum Museum,
Öffentlichkeit zugänglich. Und wie es das
tut: Mitten in einem belebten Quartier von die aus 1500 verschiedenen Kulturen aus alGenf gelegen, lädt die Neukonzeption des len Kontinenten stammen. Damit hat Genf
Museums zum Schauen und Flanieren ein. eine der beiden wichtigsten Institutionen der
Schweiz auf diesem Gebiet. Die 300 000
Bücher, Ton- und Bilddokumente sind eine
wertvolle Quelle für Wissenschaftler und
interessierte Laien.
Aber das MEG will mehr sein als
ein klassisches Museum: Es betreibt Kulturvermittlung im besten
Auf diesem
Sinn.
Dabei nutzt es die Möglichkeiwunderbaren
ten moderner Technologien. So soll es
Globus von 1920
hat der Genfer
unter anderem möglich sein, via TabletGeograf Alfred
PCs und Smartphones auf das Wissen in
Bertrand einen
den Datenbanken zugreifen zu können, geTeil seiner
nauso wie auf Dokumente in Mediathek
Expeditionen
und Bibliothek.
eingezeichnet.
Die Älteren unter uns werden sich noch
gut erinnern an das Rumpeln, Quietschen
und Rattern der Züge. Kein Wunder ist
Lärm das wichtigste Umweltthema der
Bahn. Die Technik hat in den letzten Jahren
auch in diesem Bereich riesige Fortschritte
gemacht. Personenzüge sind heute bedeutend leiser unterwegs. Anders bei den Güterzügen. Die können auch heute noch ganz
schön Radau machen. Und sind mancherorts vor allem in der Nacht störend. Aber
wie entsteht der Lärm? Hauptverantwortlich sind Rad und Schiene,
will heissen: Je rauer und
unregelmässiger die beiden Metallflächen, desto
lauter ist der Zug. In der
Schweiz sind Rollmaterial
und Schienen in einem
guten Zustand, dafür
wurde und wird sehr viel Geld investiert.
Über 90 Prozent der rund 7360 Wagen
umfassenden Flotte von SBB Cargo sind
lärmarm. Das ist bei Waggons aus dem
Ausland nicht immer so. Was also ist zu
tun? Lärmschutzwände sind eine Möglichkeit, aber ihr Kosten-Nutzen-Verhältnis ist
nicht das beste. Zudem können sie empfindlich ins Landschaftsbild eingreifen. Im
europäischen Raum gibt es diverse Initiativen, die eine Verbesserung anstreben,
vor allem sollen die lauten Güterwagen mit
leisen Bremsen ausgerüstet werden. Die
Koordination dieser Initiativen läuft, aber
die konkreten Massnahmen und die Umsetzung sind in Europa aus Kostengründen
politisch nur schwer durchsetzbar. Am
weitesten fortgeschritten ist die Schweiz.
Eine nachhaltige Verbesserung ist aber nur
möglich, wenn alle europäischen Eisenbahnunternehmen zusammenarbeiten.
Gaston Haas
Haben Sie eine Frage zum öffentlichen Verkehr?
Schicken Sie uns eine E-Mail an redaktion@via.ch
Mehr Bahnwissen finden Sie auch im SBB Blog unter
sbb.ch/bahnsinn
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9 | 2014
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Erfahren Hintergrund
Bahnhofunterführung
in Bern: Hier wird
der Restmüll aus der
Recyclingstation
geholt.
In den Katakomben des
Bahnhofs Bern: unterwegs
zur Recyclingstation.
F
Clever recyclen –
clever trennen
Die fünf grössten Bahnhöfe der Schweiz
bekommen neue Recyclingstationen. Vorbild
ist der erfolgreiche Versuch im Bahnhof Bern.
Text: Gaston Haas; Fotos: Raffael Waldner
24
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9 | 2014
rüher war alles viel einfacher», meint eine
ältere Dame, die in den Shoppinggängen
des neuen Teils im Zürcher Hauptbahnhof
unterwegs ist. Mit «einfacher» meint sie aber nicht
etwa die Orientierung nach der Eröffnung der Durchmesserlinie im Sommer. «Einfacher», sagt sie, war
das Entsorgen der Abfälle. Ein Kübel, in den jegliche
Art von Abfall entsorgt werden konnte.
Hier hat in den vergangenen Jahren tatsächlich ein
Umdenken stattgefunden. Längst wird der Müll nicht
mehr einfach in einen Abfallkübel zusammengeschüttet, sondern getrennt. Denn: Abfall kann Gold wert
sein. Und Recycling – also nachhaltige Abfallentsorgung – ist längst ein zentraler Pfeiler im Wertekanon
der SBB. Recycling schont die Umwelt und erspart der
SBB Geld, das sie sonst für das Verbrennen des Restmülls aufwenden müsste.
Die folgenden Zahlen illustrieren diese Behauptung eindrücklich: 2013 entsorgten Reisende allein im
Bahnhof Bern 336 Tonnen Abfall. Die 128 RecyclingStationen mit den vier integrierten Sammelcontainern
waren dabei ein Grosserfolg. «Mehr als ein Drittel des
Abfalls werden nun neu dem Recyclingprozess zugeführt», sagt Christian Fricker, Projektleiter bei SBB
Immobilien. Konkret wurden 57 Tonnen Papier und
Hintergrund Erfahren
Ab in die Mulde: Vor dem Abfalltrennen
füllten sich in Bern jeden Tag anderthalb Mulden,
heute reicht für den Restmüll eine.
So helfen Sie mit
Umweltbilanz auf Knopfdruck: In der Sammelstelle im Bauch des Bahnhofs wird der Inhalt eines
Restmüllcontainers gewogen.
Ř1HKPHQ6LH$EI¦OOHDXVGHP=XJXQGHQWVRUgen Sie diese in den Abfalleimern und an den fünf
grössten Bahnhöfen in den Recyclingstationen.
Ř7UHQQHQ6LHGHQ$EIDOOJDQ]HLQIDFKZLH]X+DXVH
in PET, Alu, Papier und andere Abfälle.
105 t
Karton, 30,5 Tonnen PET und etwas Abfall produzieren
mehr als 16 Tonnen Alu getrennt ge- Bahnhofbenutzer und
sammelt. Mehr als 100 Tonnen Wert- Reisende jeden Tag
stoffe konnten so vom Restmüll getrennt und der Wiederverwertung
zugeführt werden. «Das sind erfreuliche Zahlen, die unsere Erwartungen
deutlich übertroffen haben», erklärt PET wurden 2013 im
Christian Fricker.
Bahnhof Bern getrennt
Was 2012 als Pilotversuch in Bern recyclet und zu neuen
begann, wird seit Anfang November in Behältern gegossen
Basel SBB, Genf Cornavin, Luzern und
Zürich Hauptbahnhof weitergeführt.
Insgesamt 570 Recyclingstationen und
440 Aschenbecher werden in den fünf
grössten Bahnhöfen installiert. Aber der Reisenden entsorgen
die SBB geht einen Schritt weiter: Bis ihren Abfall korrekt
Clever: Recyclingstation mit den vier
am 16. November läuft an den fünf
integrierten Sammelcontainern.
Bahnhöfen eine grosse Kampagne:
«Danke, dass Sie Abfall am Bahnhof
statt im Zug entsorgen.»
einfach in einem Kübel zu entsorgen. Definitiv besAn eigens gestalteten Ständen wurden die Reisen- ser und umsichtiger gehen wir heute damit um,
den bereits am 3. November auf die Ziele und Möglich- denn wir haben gelernt: Nachhaltigkeit lohnt sich
keiten der Abfallentsorgung hingewiesen. Früher war also auf jeden Fall – für die Reisenden, aber auch für
es möglicherweise tatsächlich bequemer, den Abfall die Umwelt. ■
95%
Foto: Monika Flückiger
30,5 t
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Erfahren Preiserhöhungen
«Ich spüre eine
gewisse Akzeptanz»
Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes
öffentlicher Verkehr, sagt, wieso die Tariferhöhungen bei Abonnementen und Billetten
um durchschnittlich 2,3 Prozent nötig sind.
Mittlerweile werden die Tarife im öffentlichen
Verkehr fast jährlich erhöht – wieso diese neuste
Preisrunde?
Im regionalen Personenverkehr lag eine Finanzierungslücke vor. Trotz grossen Sparanstrengungen der
Transportunternehmen waren deshalb Tariferhöhungen notwendig, um die vom Bundesamt für Verkehr
(BAV) für 2015 prognostizierte Lücke im regionalen
Personenverkehr von 90 Millionen Franken zumindest teilweise decken zu können sowie notwendige
Investitionen im Fernverkehr zu finanzieren. Ich bin
sehr froh, dass der Preisüberwacher den Bedarf für
Preisanpassungen grundsätzlich anerkennt.
Was erhalten die Kundinnen und Kunden
als Gegenwert?
Ein in allen Regionen sehr gutes Angebot, das stetig
ausgebaut und verbessert wird, wie beispielsweise
Taktverdichtungen, neue Bahnhöfe und modernes
Rollmaterial. Das Angebot im öffentlichen Verkehr ist
in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent gestiegen. Der
öV ist so zu einem wichtigen Faktor des Standortvorteils der Schweiz geworden.
«Mir ist es ein grosses
Anliegen, dass der öV für
alle Bevölkerungsschichten
bezahlbar bleibt!»
Foto: Raffael Waldner
Könnten nicht auch mehr
öV-Passagiere im Freizeitverkehr zu einer höheren
Kostendeckung beitragen?
Doch. Es ist uns ein grosses Anliegen, den Freizeitverkehr im öV zu fördern. So werden einerseits auf 50
der beliebtesten Bahnstrecken zusätzlich zu den heute
schon bestehenden Sparbilletten weitere rabattierte
Fahrausweise angeboten, die Details dazu erarbeiten wir derzeit unter Hochdruck. Zudem wird die
öV-Branche neue attraktive Angebote für die schwächer frequentierten Tageszeiten testen, namentlich
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9 | 2014
Die heutigen Preise der Halbtax-Abonnemente sowie der 9-UhrKarte zum Halbtax-Abo bleiben unverändert: Ueli Stückelberger.
beschlossen ist ein Pilotversuch für ein Generalabonnement für den Abend, das täglich ab 19 Uhr bis zum
Betriebsschluss in der Nacht gültig sein wird.
Wie denken Sie ganz persönlich
über Tariferhöhungen?
Mir ist auch klar, dass niemand Freude an höheren
Preisen hat. Aber in Anbetracht der stetig steigenden
Attraktivität des öV-Angebots sind sie gut vertretbar.
Ich spüre da schon auch eine gewisse Akzeptanz bei
den Kundinnen und Kunden.
Heisst das, es geht auch in Zukunft so weiter?
Längerfristig betrachtet sollten die Preise des öffentlichen Verkehrs meiner Einschätzung nach nicht
mehr steigen als die variablen Kosten beim Autofahren. Mir ist es ein grosses Anliegen, dass der öV für
alle Bevölkerungsschichten bezahlbar bleibt! ■
Kurz & gut Erfahren
Das Klima auf den Ohren
Die Bahn
ist gut
fürs Klima
Wer Nachhaltigkeit und
Mobilität sagt, der sagt auch
SBB. Die Bahn bewegt jeden
Tag eine Million Passagiere
und rund 195 000 Tonnen
Güter. Sie tut dies klimaschonend, energieeffizient
und sicher. Im Durchschnitt
verbrauchen Zugreisende
viermal weniger Energie als
Autofahrer. Die SBB setzt auf
erneuerbare Energie und
modernisiert ihr Zugpferd, die
Flotte der roten Lok Re 460.
Die SBB widmet dem Thema
«Energieeffizienz auf Schienen» eine Sonderausstellung
im Verkehrshaus der Schweiz
(17.11.2014–31.12.2015). Seien
Sie dabei, erleben Sie Ihre
klimafreundliche SBB zum
Anfassen.
Klimawandel hat ein Imageproblem: Fällt der Begriff in
den Medien, dann meist
verbunden mit Umweltkatastrophen. Statt voyeuristischer
Katastrophenszenarien gibt es
jetzt einen spannenderen und
nachhaltigeren Weg, sich der
Thematik zu nähern. Die
Audio Adventures nehmen Sie
mit auf spannende Entdeckungsreisen in der ganzen
Schweiz. Mit der Stadt Zürich
ist bereits die zehnte Version
dieser «Hörpfade» erschienen.
Und so einfach geht es: Bei den
online aufgeführten Tourismusbüros Audioguides
ausleihen oder Hördateien
kostenlos aufs Smartphone
laden. Und schon sind Sie
unterwegs auf einer einmaligen Stadtführung über
Eiszeiten und Aarenutzung
mit Endo Anaconda durch
Bern oder entdecken Zürichs
Artenvielfalt, Viadukte und
neue Wohnformen. Auf der
Göscheneralp erfahren Sie
einiges über steinfressende
Bakterien und in Luzern gehen
Sie mit dem Frölein Da Capo
auf Entdeckungsreise zu
Luzerner Heldentaten und
Gewässernutzung.
Die Audioerlebnisse gibt es für
unterschiedliche Altersstufen.
Selbstverständlich kostenlos.
Infos und Downloads unter
myclimate-audio-adventure.ch
Sicher unterwegs: die Uepaa-App
Diese App dürfte vor allem
Einzelgängern (und deren
Partnern und Familien) gefallen:
Uepaa holt Hilfe, auch wenn der
User in einem Funkloch steckt. Die App ist
jederzeit mit der Uepaa-Funkzentrale
verbunden und bringt Sie auf gute Wege
zurück, wenn Sie sich mal verlaufen
haben. Aber das clevere Smartphone-
Programm kann noch mehr: Die intelligente Unfallerkennung oder die Fernabfrage
garantieren schnellstmögliche Rettung
im Notfall. Und die Liebsten wissen immer,
wo man gerade unterwegs ist. Bereits
50 000 User nutzen die Technologie, die von
der ETH entwickelt und von namhaften
Partnern unterstützt wird.
uepaa.ch
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Fotos: SBB/Christine Strub; zVg
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mit d nergie».
«E
Mit Uepaa auch in entlegenen Gegenden sicher unterwegs.
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9 | 2014
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Erfahren Bequem unterwegs
Bühnenreif: Mit dem öffentlichen Verkehr steht Ihre Freizeit im Rampenlicht.
Kombinieren und profitieren
Die Kombi-Angebote von RailAway bieten attraktive Ermässigungen auf die Anund Rückreise mit dem Zug sowie auf Eintritte oder attraktive Zusatzleistungen.
Die Auswahl an Veranstaltungen ist für alle etwas. Lassen Sie sich überraschen.
Fotos: SBB CFF FFS; zVg
Kombinieren Sie Ihren Musicalbesuch oder Ihre Lieblingsshow mit dem ÖV und profitieren Sie dadurch
doppelt: Dank den Kombi-Angeboten von RailAway
kommen Sie in den Genuss von bis zu 20% Ermässigung auf die An- und Rückreise mit dem ÖV sowie bis
zu 10% Ermässigung auf Ihr Eintrittsticket oder eine
attraktive Zusatzleistung vor Ort.
Lassen Sie sich von RailAway inspirieren und
gönnen Sie sich einen aussergewöhnlichen Abend:
Unser Angebot reicht vom märchenhaften «Christmas Tattoo» über das mitreissende «Art on Ice» bis
hin zum akrobatischen «Salto Natale». Oder wie wäre
28
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es mit einer der Veranstaltungen im «Das Zelt»,
einem Musicalausflug ins «Disney The Lion King»
mit der ganzen Familie oder der Premiere «Himmel
auf Erden»? Eine Übersicht aller Veranstaltungen
und deren attraktive Konditionen finden Sie unter
sbb.ch/heisse-events, dem Treffpunkt für heisse
Events. Die ermässigten Kombi-Angebote erhalten
Sie an den meisten Bahnhöfen, beim RailService 0900
300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) und
teilweise auch online unter sbb.ch/heisse-events. Die
Eintrittstickets für diese Events können Sie an den
Bahnhöfen mit Eventticketschalter kaufen.
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Übrigens: RailAway Kombi-Angebote eignen sich
ideal zum Schenken und es gibt sie auch für Konzerte,
Festivals, Messen und Ausstellungen. Auch GAInhaberinnen und -Inhaber profitieren vom ermässigten Eintritt oder der attraktiven Zusatzleistung.
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Bis 31. März 2015, ganze Schweiz
Gönnen Sie sich eine Auszeit und geniessen Sie die wohltuende Wärme in
den Thermalbädern und Wellnessoasen der Schweiz. Profitieren Sie
mit SBB RailAway von attraktiven
Tages- und Mehrtagesangeboten zum
Abschalten und Geniessen.
sbb.ch/wellness
Für diese heissen Shows und Musicals
gibt es attraktive Kombi-Angebote von
RailAway
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Symphony Orchestra
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2 | Ausflüge für die ganze Familie
1. November 2014 bis 31. März 2015
Wissen und Kultur für Gross und Klein!
Ob das Verkehrshaus in Luzern oder
das wunderschöne Schloss Chillon:
Geniessen Sie einen erlebnisreichen
Familienausflug und profitieren Sie mit
den RailAway-Kombis von bis zu 20 %
Ermässigung.
sbb.ch/museen
3 | Himmel auf Erden –
Die Weihnachtsshow
19. November bis 31. Dezember,
Offene Rennbahn, Zürich Oerlikon
Erleben Sie im einzigartigen Chapiteau
ein Spektakel an Musik und Akrobatik.
sbb.ch/himmelauferden
20 % Ermässigung auf die Hin- und Rückfahrt
nach Zürich Oerlikon (innerhalb des Verkehrsverbunds ZVV 10 %) sowie ein Konsumationsgutschein im Wert von CHF 10.–.
4 | Lucerne Festival am Piano
22. bis 30. November, Luzern
Tastenzauber pur: Im November treffen
sich in Luzern Meisterpianisten wie
Evgeny Kissin, Pierre-Laurent Aimard,
Maurizio Pollini oder Marc-André
Hamelin.
sbb.ch/lucernefestival
50 % Ermässigung auf die Hin- und Rückfahrt
nach Luzern.
5 | Brunchfahrten im Roten
Eventtickets von Ticketcorner erhalten Sie
am SBB Schalter
Am SBB Schalter können Sie Tickets für sämtliche
Events von Ticketcorner kaufen. An rund 200 Bahnhöfen erhalten Sie Eventtickets für Open Airs und
Festivals, Konzerte, Musicals, Sportanlässe und
viele weitere tolle Veranstaltungen.
Für mehr Informationen und aktuelle Events:
Doppelpfeil «Churchill»
7. und 14. Dezember 2014, ab Zürich HB
Geniessen Sie während des Frühstücks
die dreistündige Rundfahrt ab Zürich
HB. Zudem haben Sie die einzigartige
Gelegenheit, dem Lokführer im
Führerstand über die Schultern zu
schauen.
sbb.ch/brunchfahrten
sbb.ch/events
29
9 | 2014
via
Erfahren Rätsel
Mitmachen und gewinnen!
1. Preis: Zwei Übernachtungen im
Romantik Seehotel Sonne
Gewinnen Sie zwei Übernachtungen in Zürich-Küsnacht in der romantischen Juniorsuite mit Blick auf
den Zürichsee. Inklusive Parkplatz, Willkommensdrink, Früchte auf dem Zimmer, 5-Gang-Abendessen
im Restaurant Sonnengalerie (an einem der beiden
Abende) sowie ein ausgewogenes Frühstücksbuffet. Gültig bis 8. Februar 2015
Ehrlichkeit, Anständigkeit
ZugtierHalsbügel
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Beige für Ihr iPad, verschliessbar mit Reissverschluss. Innen mit Neoprenfutter, mit Sichtfach für
Visitenkarten und Einschubfächern
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So nehmen Sie
an der Verlosung teil
nicht
aufhören,
weiter
bestehen
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Online unter via.ch/raetsel
Per Telefon unter
0901 800 777 (90 Rp. pro Anruf), und sagen
Sie nach dem Signalton Lösung, Namen und
Adresse.
Per Postkarte an Infel AG, Redaktion «via»,
Rätsel, Postfach, 8021 Zürich.
Per SMS mit via (Abstand) Lösungswort und
Ihrer Adresse an die Zielnummer 966.
(90 Rp. pro SMS)
Per E-Mail an raetsel@via.ch
Einsendeschluss: 30. November 2014
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,
über die Verlosung wird keine Korrespondenz
geführt. Keine Barauszahlung. Mitarbeitende
von SBB, VöV und Infel sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Seemannsgruss
Kunststoff
(Abk.)
in
hohem
Grade
Holzraummass
1
Teil des
Krankenhauses
(Abk.)
arabiHispanosches
ameriFürstenkaner
tum
1. Preis: 2 Übernachtungen
im Romantik Seehotel Sonne
Zürich-Küsnacht
im Wert von CHF 1500.–.
Kreisberechnungszahl
Frauenname
Vorname
Strawinskys
Fotos: zVg
frz.:
Bahnhof
munter,
aktiv
3
stürzende
Schneemassen
2
1
Abk.:
dots per
inch
Ausflug
Fürstin
in
Indien
römischer
Kaiser
† 68
Unterkunft für
Autoreisende
Flugzeughalle
3 1
2
3
4
5
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele
Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht
berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben
sein, sofern sie nicht an Land liegen.
5
6
4
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7 5
9
2
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3 4 1
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4 5
Die Lösungen der beiden Sudokus und des Bimarus finden Sie auf via.ch
9 | 2014
asiatisches
Gebirge
Computertaste
mittelamerik.
Inselstaat
span.:
Meer
8 5 4
via
Ort mit
Flugplatz im
Kt. BE
instab.
Elementarteilchen
Bimaru
9 5
30
breit
dahinfliessen
Umlaut
Füllen Sie die leeren Felder des Quadrates so aus, dass in jeder Zeile,
jeder Spalte und jedem Kasten alle Zahlen von 1 bis 9 stehen.
Leicht
Mittel
7 8
frz.
Schriftsteller †
(André)
dt. AutomobilClub
(Abk.)
Landebahn für
Flugzeuge
kleine
Siedlung
Sudoku
6 9
4
7
2 3
Palmenfrucht
4
abschlägige
Antwort
alt Bundesrat
† 1995
Vorname
Kirchen- der
Kritik,
musiker Autorin
Nörgelei
Blyton †
flüssige
Fette
Perspektive
5
2. bis 8. Preis: iPad Hülle SBB
Gegenteil von
chronisch
Reisebus
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1
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1
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Danke,
dass Sie Abfall am Bahnhof statt
im Zug entsorgen.
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Seele and Geist
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