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4|14
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
MFI_01_10.qxd:Layout 1
DAS MAGAZIN DES WIENER BEKLEIDUNGS- UND TEXTILHANDELS
NR.6
DAS MAGAZIN DES WIENER BEKLEIDUNGS- UND TEXTILHANDELS
NR.7
NOVEMBER 2007
DEZEMBER 2008
Mode & Freizeit
[ıntern]
Mitgliedermagazin des Wiener
Mode- und Freizeithandels
7.09
08.01.2010
11:43 Uhr
Seite 1
Mode & Freizeit
[ıntern]
Mitgliedermagazin des Wiener
Mode- und Freizeithandels
1.10
INTERVIEW
mit den Gremialobleuten
Einzel- und Großhandel
HANDEL
Handelstag Wien &
Österreichischer
Handelstag
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Weihnachtsgeschäft im
Einzelhandel 2009
HANDEL
Das große
Ö3-ChristmasShopping
WIRTSCHAFTSKAMMER
Die Erfolge für
unsere Mitglieder
WIRTSCHAFT
Handelshermes geht
an Dr. Schnedlitz
Istanbul
Urbanes Leben im Kanyon
FACHSTUDIENREISE:
KOLLEKTIVVERTRAG
Zürich-StuttgartMannheim
INTERNETSHOPPING:
Gewinnt an
Bedeutung
WIEN SCHAUT REIN
KMU Beobachtung
III. Quartal
ÖKOTEXTILIEN:
Aus der Nische zum
Trendprodukt!
für die Handelsangestellten
KONJUNKTUR:
Neuer Schwung für
die Wiener Wirtschaft
KMU:
Kredit auch jetzt
mit den richtigen
Unterlagen
Gewinner des
Schaufensterwettbewerbs
DORIS & GABOR ROSE
Modestatuette ’09
an Power Couple
TEXTIL | SCHUHE |
Internationales Alpbacher
Handels-Forum
TEXTIL | SCHUHE |
LEDERWAREN | SPORT&SPIEL
LEDERWAREN | SPORT&SPIEL
BRANCHENNEWS
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode- und Freizeitartikeln
211
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode- und Freizeitartikeln
312
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
313
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
3|14
Trends Frühjahr/Sommer 2015:
Helligkeit und Leichtigkeit
INFO- UND SERVICEOFFENSIVE
„Handel goes WWW“
EXPERTENFORUM EINZELHANDEL
WIRTSCHAFT
„Lächeln macht glücklich,
und man schaut besser aus.“
Online-Geschäft:
Urbanitätsoffensive Wien
Studie Internet-Einzelhandel
FACHEXKURSION
FACHSTUDIENREISE BRATISLAVA
Ein Tag in Budapest
Ein modischer Blick zum
Nachbarn
Roadshow:
Die neuen Verbraucherrechte
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Erstes Quartal 2012
im Einzelhandel
VERANSTALTUNG
Internet –
neue Strategien,
neue Chancen,
neue Erfolge!
KMU
FACHMESSE DÜSSELDORF:
EUROSHOP 2011
Konjunkturentwicklung
im stationären
Einzelhandel 2010
GROSSHANDEL
Wiedereröffnung
MGC Fashion Park Wien
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
MRS. & MR. SHOE:
Online-Abstimmung
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
Die besten kleinen Einkaufsstädte:
REISEWOCHEN 2013:
Frische Farben
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
Fachexkursion Niederlande
1
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 2|14
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
25 Jahre MODE & FREIZEIT intern:
Die beste Information für den Modehandel
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
BRANCHENNEWS
4|14
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
MFI_01_10.qxd:Layout 1
DAS MAGAZIN DES WIENER BEKLEIDUNGS- UND TEXTILHANDELS
NR.6
DAS MAGAZIN DES WIENER BEKLEIDUNGS- UND TEXTILHANDELS
NR.7
NOVEMBER 2007
DEZEMBER 2008
Mode & Freizeit
[ıntern]
Mitgliedermagazin des Wiener
Mode- und Freizeithandels
7.09
08.01.2010
11:43 Uhr
25 Jahre
Mode & FREIZEIT intern:
Seite 1
Mode & Freizeit
[ıntern]
Mitgliedermagazin des Wiener
Mode- und Freizeithandels
1.10
INTERVIEW
mit den Gremialobleuten
Einzel- und Großhandel
HANDEL
Handelstag Wien &
Österreichischer
Handelstag
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Weihnachtsgeschäft im
Einzelhandel 2009
HANDEL
Das große
Ö3-ChristmasShopping
WIRTSCHAFTSKAMMER
Die Erfolge für
unsere Mitglieder
WIRTSCHAFT
KOLLEKTIVVERTRAG
Zürich-StuttgartMannheim
Gewinnt an
Bedeutung
ÖKOTEXTILIEN:
Aus der Nische zum
Trendprodukt!
für die Handelsangestellten
KONJUNKTUR:
Neuer Schwung für
die Wiener Wirtschaft
KMU:
Kredit auch jetzt
mit den richtigen
Unterlagen
Gewinner des
Schaufensterwettbewerbs
DORIS & GABOR ROSE
Modestatuette ’09
an Power Couple
TEXTIL | SCHUHE |
Internationales Alpbacher
Handels-Forum
TEXTIL | SCHUHE |
LEDERWAREN | SPORT&SPIEL
LEDERWAREN | SPORT&SPIEL
BRANCHENNEWS
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode- und Freizeitartikeln
211
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode- und Freizeitartikeln
312
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
313
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
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Trends Frühjahr/Sommer 2015:
Helligkeit und Leichtigkeit
INFO- UND SERVICEOFFENSIVE
„Handel goes WWW“
EXPERTENFORUM EINZELHANDEL
WIRTSCHAFT
„Lächeln macht glücklich,
und man schaut besser aus.“
Online-Geschäft:
Urbanitätsoffensive Wien
Studie Internet-Einzelhandel
FACHEXKURSION
FACHSTUDIENREISE BRATISLAVA
Ein Tag in Budapest
Ein modischer Blick zum
Nachbarn
Roadshow:
Die neuen Verbraucherrechte
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Erstes Quartal 2012
im Einzelhandel
VERANSTALTUNG
Internet –
neue Strategien,
neue Chancen,
neue Erfolge!
KMU
FACHMESSE DÜSSELDORF:
EUROSHOP 2011
Konjunkturentwicklung
im stationären
Einzelhandel 2010
GROSSHANDEL
Wiedereröffnung
MGC Fashion Park Wien
MRS. & MR. SHOE:
Online-Abstimmung
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
E
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TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
Die besten kleinen Einkaufsstädte:
REISEWOCHEN 2013:
Frische Farben
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
Fachexkursion Niederlande
1
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 2|14
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
25 Jahre MODE & FREIZEIT intern:
Die beste Information für den Modehandel
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
Landesgremium Wien des Einzelhandels
mit Mode und Freizeitartikeln
INHALT
1041 Wien, Schwarzenbergplatz 14
F +43(0)1/505 74 17
Obmann: KommR Helmut Schramm
Obmann-Stellvertreter: KommR Ernst Tobola
Obmann-Stellvertreter: KommR Herbert Gänsdorfer
Geschäftsführerin: Elisabeth Rammel
T +43(0)1/514 50-3218. Eelisabeth.rammel@wkw.at
Sachbearbeiterin: Renate Führer
T +43(0)1/514 50-3219. Erenate.fuehrer@wkw.at
Sachbearbeiterin: Elisabeth Rudroff
T +43(0)1/514 50-3220, E elisabeth.rudroff@wkw.at
Sachbearbeiterin: Margot Holzinger
T +43(0)1/514 50-3291, E margot.holzinger@wkw.at
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4.14
25 jahre MODE & FREIZEIT
Grußbotschaften 4
Urbefragung zu Tourismuszonen
5
Aktuelle Informationen
Nationalbank warnt vor Fälschungen | ACHTUNG! Schutzverband warnt vor irreführend gestalteten Eintragungsangeboten | WKO-Kampagne "Wir reden Klartext"
| Auch 2014: Ö3-Christmas-Shopping | Achtung! Woman Day |
Bundeswettbewerbsbehörde: Der Kartellrechts-Leitfaden liegt
vor | Neufassung der Verpackungsverordnung 2014 | Änderung der Elektroaltgeräteverordnung
6-8
Trendinfo für den Verkauf HW 2014
KAI JÄCKEL: Halten Sie die Euphorie hoch
9-11
Branchen-News
Textil: Preis von Kleidung als entscheidendes Kaufargument | Schuhe: "Cinderella-Moment" beschert Schuhhandel ein Umsatzplus | Kinderschuhatlas online | Lieferant
des Jahres 2014: Legero Schuhfabrik GesmbH | Sport: Hälfte
des heimischen Sporthandels in ausländischer Hand | Große
Radsport-Umfrage bei 1400 Bikeboardern | Neue VSSÖ-Kurse
| Voller Einsatz für den Laufsport gewürdigt: Auszeichnung für
Wolfgang Konrad
12-15
Berufszweig Textil
Vorsitzender:
KommR Günther Rossmanith
Berufszweig Lederwaren
Vorsitzender:
KommR Herbert Gänsdorfer
Berufszweig Schuhe
Vorsitzender:
Friedrich Ammaschell
Fotos: Weinwurm
1989 erschien die Mitgliederinformation
TEXTIL INTERN zum ersten Mal. Seit der
Fusion zum neuen Landesgremium Wien
des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln trägt die Mitgliederinformation
den Titel MODE & FREIZEIT INTERN und
informiert seit nunmehr 25 Jahren mindestens 6mal im Jahr alle Mitglieder des
Einzel und- Großhandelsgremiums.
Mode & Freizeit Intern – Einzelhandel
Mode und Freizeitartikel
Obmann:
KommR Helmut Schramm
Berufszweig Sport
Vorsitzender:
KommR Dkfm. Ernst Aichinger
Der Modeclub
W www.dermodeclub.at
Präsident: KommR Dr. Georg Semler, T +43(0)1/813 22 42
Serviceleistungen exklusiv für unsere Gremialmitglieder
Für Fragen in Steuerangelegenheiten bieten wir eine kostenlose Erstberatung durch einen Experten an.
Wenn Sie diesen Service in Anspruch nehmen möchten,
kontaktieren Sie Frau Elisabeth Rudroff unter
+43(0)1/51 450-3220 oder per E-mail:
mode-freizeitartikel@wkw.at.
Juristischer Sprechtag: Jeden Mittwoch in der Zeit von
14.30 bis 15.30 Uhr besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung (z. B. Mietrecht, Wettbewerbsrecht,
Gewerbeordnung) durch Juristen der Rechtsanwaltskanzlei
Prunbauer. Die Sprechtage finden im Büro des Gremiums,
1041, Schwarzenbergplatz 14, Parterre links, Zimmer 1, statt.
Arbeitsrechtliche Auskünfte: Sollten Sie Fragen zu den
Kollektivverträgen (Handelsangestellte und -arbeiter)
haben, steht Ihnen das Kompetenzzentrum für Arbeitsrecht
der Wirtschaftskammer Wien zur Verfügung.
50-1550
• W www.wko.at/wien/sp
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
2 T +43(0)1/514
Foto: Helmut Schramm
Istanbul
Urbanes Leben im Kanyon
FACHSTUDIENREISE:
INTERNETSHOPPING:
WIEN SCHAUT REIN
KMU Beobachtung
III. Quartal
Handelshermes geht
an Dr. Schnedlitz
Beste Homepage: 2 x 3.000 E zu gewinnen
16-17
Erfolgsgeheimnis Feng Shui
18
Demo-freie Innenstadt statt 30 % Umsatzverlust
19
Ehrung langjähriger Mitglieder
20-21
Einkaufsstraßen ehren engagierte Funktionäre | Kommentar
Pellet: Der Handel im Wandel
22
Dr. Klaus Puza im Porträt: Der neue Spartengeschäftsführer 23
Steinecker eröffnet Hochzeitshaus in Wien | Betriebsbesuche: Sportique Kagran und Waffen Springer
24
Kommentar Schreiber: Auf Augenhöhe
25
Schutzverband: Ammaschell neuer Obmann | Neue Bezirks-
offensive startet: "Wirtschaftskammer vor Ort" | Der Mode-
handel prägt die Stadt | Abgasplaketten für alle LKW 26-27
Seestadt Aspern: Nahversorgung in der ersten Ausbaustufe 28
Souvenir-Projekt: Erste Interessenten | Maison & Objet
29
KMU Forschung Austria: Konjunkturentwicklung im stationären Einzelhandel im ersten Halbjahr 2014
30-31
Strukturanalyse stationärer Einzelhandel: Weniger Geschäfte, weniger Fläche
32-33
Blijdestein/Tiel: Spaß am Business seit 1833
34
Modemarkt Niederlande
35
Grosshandel
Weiterbildungsförderung | Weiterbildungsförderung | Trendset Besucherzahlen | Tendence 2014
36-38
Pressespiegel
Die Branche im Licht der Medien
39
Einladung
Alles Online oder was? - 28.10.2014
40
T +43(0)1/514 50-1010 – Die Nummer sicher
Arbeits- & Sozialrecht
Steuerrecht & Lohnverrechnung
Gewerbe- & Wirtschaftsrecht
EDITORIAL
Die beste Information
für den Modehandel
1989 erschien die Mitgliederinformation TEXTIL INTERN des damaKommR HELMUT SCHRAMM
Landesgremium Wien des Einzelligen Landesgremiums Wien für den Einzelhandel mit Bekleidung
handels mit Mode und Freizeitartikeln
und Textilien zum ersten Mal. Seit der Fusion des Gremiums mit drei
weiteren zum neuen gemeinsamen Landesgremium Wien des Einzelhandels mit Mode
und Freizeitartikeln trägt die Mitgliederinformation den Titel MODE & FREIZEIT INTERN
und informiert - mehrfach ergänzt um einen Großhandelsteil - seit nunmehr 25 Jahren
mindestens 6mal im Jahr alle Mitglieder des Einzel- und Großhandelsgremiums.
Foto: Weinwurm
25 JAHRE MODE & FREIZEIT INTERN:
aus den letzten acht Jahren. nachstehenden Gruß- und Jubiläumsbot1989 wurde Dr. Herbert Smehlik Obmann
des Einzelhandelsgremiums, ich sein
schaften erreicht. Darüber freue ich mich
Heute gibt es nicht nur die gedruckStellvertreter. Gemeinsam mit dem weiund bedanke mich bei allen Kollegen des
te Version, sondern auch die elektroniteren Stellvertreter Rudolf Kolroser und
Einzel- und Großhandelsgremiums sowie
sche Ausgabe. Auch hier waren wir VorDr. Michael Walter, der mir immer Freund
bei Gremialgeschäftsführerin Elisabeth
reiter und die stets steigenden Zugriffsund Wegbegleiter in den unterschiedRammel und ihrem Team für die intenzahlen auf die Homepage des Gremiums
Mitgliederinformation der
lichsten Funktionen der Wirtschaftssive Zusammenarbeit, ohne die die Hesind auch auf MODE &
FREIZEIT
Landesgremien
Wien des INTERN
Einzel- und Großhandels mit
kammer und des WIFIs war, haben wir
rausgabe von MODE & FREIZEIT INTERN
Mode und Freizeitartikeln
uns damals auf die neuen Aufgagar nicht möglich wäre, vor allem
ben gut vorbereitet. Das frühere
aber bei unseren treuen Leserinnen
TEXTIL INTERN war eine der ersund Lesern.
ten Neueinführungen im damaliZahlreiche Reaktionen und
gen Textilgremium, ich habe die
auch Umfragen beweisen uns, dass
Idee beigesteuert, Michael Walter
- gerade in wirtschaftlich nicht imdie grafische und Paul Handler
mer ganz einfachen Zeiten - die Indie organisatorische Umsetzung.
formation der Mitglieder besonders
Dr. Renate Dorner, genannt die
[ıntern]
[ıntern]
wichtig ist und die Mitgliederinfor„Grand Dame“ der Österreichimation intensiv gelesen wird.
schen Textilzeitung war die ersIch gebe gerne zu, dass MODE
te Redakteurin und blieb es für
& FREIZEIT INTERN mein persönliHandelshermes geht
Istanbul
Urbanes Leben im Kanyon
Modestatuette ’09
an Dr. Schnedlitz
viele Jahre.
Handels-Forum
an Power Couple
ches Lieblingsprojekt ist, sozusaDie heutige Mitgliederinforgen „mein Baby“. Als Ihr Gremiamation MODE & FREIZEIT INTERN
lobmann verspreche ich Ihnen, mit
312
313
211
3|14
hat sich schon bei der Gründung
MODE & FREIZEIT INTERN auch in
zum Ziel gesetzt, für die optimaden nächsten Jahren die beste Inle Information und Beratung der
formation für den Modehandel zu
Mitgliedsbetriebe zu sorgen und
übermitteln,
ihnen die allerneuesten Trends
Online-Abstimmung
Frische Farben
Ihr
im Handel vorzustellen. Diese
Grundsätze wurden in den letz- 25 Jahre MODE & FREIZEIT intern:
ten 25 Jahren stets eingehalten. Darauf
zurück zu führen. Was viele vielleicht
bin ich persönlich stolz und dafür wird
noch nicht wissen: Mit der elektroniTEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
unser Gremium von vielen inner- und auschen
Ausgabe haben Sie als Leser auch
Helmut Schramm
ßerhalb der Wirtschaftskammer hochgedie Möglichkeit, alle Links sofort weiterverfolgen zu können.
lobt und manchmal auch beneidet.
PS: Ein kritischer, aber treuer Leser von
Für ein Landesgremium stellt die unDie Coverbilder aus den letzten 25
MODE & FREIZEIT intern feiert einen runJahren zeigen auch die unglaubliche
unterbrochene Herausgabe einer Publitechnische Entwicklung in dieser Zeit
kation in einem Zeitraum von 25 Jahden Geburtstag. Wir gratulieren Univ.
auf - oben vier „historische“ Covers in
ren ein besonderes Ereignis dar. Zum JuProf. Dr. Peter Schnedlitz (Handel + Marunterschiedlichen Layouts, unten Covers
biläum haben uns daher die zahlreichen
keting/WU Wien) zum 60er!
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MFI_01_10.qxd:Layout 1
DAS MAGAZIN DES WIENER BEKLEIDUNGS- UND TEXTILHANDELS
NR.6
DAS MAGAZIN DES WIENER BEKLEIDUNGS- UND TEXTILHANDELS
NR.7
NOVEMBER 2007
DEZEMBER 2008
Mode & Freizeit
Mitgliedermagazin des Wiener
Mode- und Freizeithandels
7.09
08.01.2010
11:43 Uhr
Seite 1
Mode & Freizeit
Mitgliedermagazin des Wiener
Mode- und Freizeithandels
1.10
INTERVIEW
mit den Gremialobleuten
Einzel- und Großhandel
HANDEL
Handelstag Wien &
Österreichischer
Handelstag
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Weihnachtsgeschäft im
Einzelhandel 2009
HANDEL
Das große
Ö3-ChristmasShopping
WIRTSCHAFTSKAMMER
Die Erfolge für
unsere Mitglieder
WIRTSCHAFT
WIEN SCHAUT REIN
KMU Beobachtung
III. Quartal
Gewinner des
Schaufensterwettbewerbs
DORIS & GABOR ROSE
FACHSTUDIENREISE:
Zürich-StuttgartMannheim
INTERNETSHOPPING:
Gewinnt an
Bedeutung
ÖKOTEXTILIEN:
Aus der Nische zum
Trendprodukt!
KOLLEKTIVVERTRAG
für die Handelsangestellten
KONJUNKTUR:
Neuer Schwung für
die Wiener Wirtschaft
Internationales Alpbacher
KMU:
Kredit auch jetzt
mit den richtigen
Unterlagen
TEXTIL | SCHUHE |
TEXTIL | SCHUHE |
LEDERWAREN | SPORT&SPIEL
LEDERWAREN | SPORT&SPIEL
BRANCHENNEWS
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode- und Freizeitartikeln
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode- und Freizeitartikeln
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
Mitgliederinformation der
Landesgremien Wien des
Einzel- und Großhandels mit
Mode und Freizeitartikeln
Trends Frühjahr/Sommer 2015:
Helligkeit und Leichtigkeit
INFO- UND SERVICEOFFENSIVE
„Handel goes WWW“
EXPERTENFORUM EINZELHANDEL
WIRTSCHAFT
„Lächeln macht glücklich,
und man schaut besser aus.“
Online-Geschäft:
Urbanitätsoffensive Wien
Studie Internet-Einzelhandel
FACHEXKURSION
FACHSTUDIENREISE BRATISLAVA
Ein Tag in Budapest
Ein modischer Blick zum
Nachbarn
Roadshow:
Die neuen Verbraucherrechte
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Erstes Quartal 2012
im Einzelhandel
VERANSTALTUNG
Internet –
neue Strategien,
neue Chancen,
neue Erfolge!
KMU
FACHMESSE DÜSSELDORF:
EUROSHOP 2011
Konjunkturentwicklung
im stationären
Einzelhandel 2010
MRS. & MR. SHOE:
Die besten kleinen Einkaufsstädte:
REISEWOCHEN 2013:
Fachexkursion Niederlande
GROSSHANDEL
Wiedereröffnung
MGC Fashion Park Wien
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
1
MODE & FREIZEIT
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TEXTIL | LEDERWAREN | SCHUHE | SPORT
Die beste Information für den Modehandel
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
3
„25 Jahre „Mode & Freizeit Intern“: Ein starker Handel braucht verlässliche Informationen
Ja, auch der Handel in Österreich ist ein Bereich, der stetig Veränderungen unterworfen ist. Aber der heimische Handel
ist auch eine Konstante, nicht nur wenn es um Ausbildung und Beschäftigung geht: Der Handel in Österreich - das sind
mehr als 70.000 in den Bereichen Einzel-, Groß- und Außenhandel tätige Betriebe, die einen jährlichen Nettoumsatz
von 228 Milliarden Euro erwirtschaften. Und trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten bieten sie bereits mehr als
einer halben Million Menschen interessante und abwechslungsreiche Jobs. Zudem ist der Handel der zweitgrößte Lehrlingsausbildner in unserem Land. Der Handel – insbesondere im beratungsintensiven Bereich Mode und Freizeit - ist aber
auch unverzichtbares Bindeglied zwischen Produzenten und Konsumenten. Die Vielfalt und Bandbreite im Handel ist
groß: Sie reicht von den unterschiedlichsten Branchen mit ihrem breiten Angebot an Waren und Dienstleistungen über
die verschiedensten Unternehmensformen und -größen bis hin zu den vielfältigen Betätigungs- und Karrieremöglichkeiten. Ein starker
Handel braucht auch verlässliche Informationen. Und dafür sorgt seit nunmehr bereits einem Vierteljahrhundert „Mode & Freizeit Intern“, herausgegeben vom Landesgremium Wien des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln. Ob in Papierform oder über die benutzerfreundliche Verfügbarkeit als .pdf-Ausgabe im World Wide Web – eines ist ganz besonders bemerkbar, sicht- und spürbar: Die Fachpublikation „MFI“, wie sie kurz und liebevoll auch genannt wird, ist mit Kompetenz, Sachverstand und Herzblut gemacht.
Anlässlich des 25jährigen Bestehens gratuliere ich dem Team von „Mode & Freizeit Intern“ und wünsche mir und den Leserinnen und
Lesern noch viele informative und lesenswerte Ausgaben.
Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich
Heute feiern wir das 25-jährige Bestehen des Branchenmagazins MODE & FREIZEIT INTERN des Landesgremiums Wien
des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln. Das sind 25 Jahre an Top-Informationen und Berichten über die neuesten Trends und Entwicklungen am Markt. Von einem reinen Fachmagazin für den Modehandel hat sich MODE & FREIZEIT INTERN zu einem renommierten Branchenfachblatt für den ganzen Freizeitbereich gewandelt. Damit spiegelt das
Magazin auch den Stellenwert des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln nicht nur für den Wirtschaftsstandort Wien, sondern für unsere ganze Gesellschaft wider. Annähernd 15.000 Mitarbeiter, darunter viele Lehrlinge sprechen eine deutliche Sprache über die Attraktivität der Branche. An dieser Stelle sei auch den vielen Funktionärinnen
und Funktionären des Gremiums ein besonderer Dank ausgesprochen, die mit größtem Einsatz ihren Kolleginnen und
Kollegen unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dadurch ermöglichen sie, dass die Unternehmen des Einzelhandels mit Mode
und Freizeitartikeln auch puncto Qualität und Beratung eine internationale Spitzenposition einnehmen. Ich sage im Namen der Wiener
Wirtschaft danke und gratuliere dem Landesgremium zum 25-jährigen Jubiläum von MODE & FREIZEIT INTERN und freue mich auf die
nächsten Ausgaben.
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien
Handel im Wandel – seit 25 Jahren mit „Mode & Freizeit Intern“ als Begleiter
Informationen über die aktuelle Lage, über Zukunftsaussichten und Informationen über Möglichkeiten zur Weiterbildung und Vernetzung - all das bietet „Mode & Freizeit Intern“, die Fachzeitschrift für den Handel mit Mode und
Freizeitartikeln, seit nunmehr 25 Jahren.
Seit dem Start 1989 – damals als „Textil Intern“ - hat sich die vom Landesgremium Wien des Einzelhandels mit Mode
und Freizeitartikeln herausgegebene Zeitschrift stetig weiter entwickelt mit dem Ziel, immer am Puls der Zeit zu bleiben. Das schafft „MFI“, wie das Mitgliedermagazin von den Machern und Leserinnen und Lesern intern genannt wird,
in vielfacher Hinsicht: Einmal inhaltlich – mit einem breiten Spektrum an Informationen über aktuelle handelsrelevante Themen. Weiters mit einer modernen, leserfreundlichen Aufmachung. Und last but not least mit der weltweit abrufbaren, besonders
benutzerfreundlichen Präsenz im World Wide Web unter der Adresse http://lesen.wkw.at/mode-freizeitartikel-eh/.
In einer dynamischen Handelswelt stellt „Mode & Freizeit Intern“ aber auch eine stabile publizistische Konstante dar.
Anlässlich des 25. Geburtstags gratuliere ich im Namen der gesamten Bundessparte Handel recht herzlich, freue mich über die Akzeptanz für die mit Leidenschaft und persönlichem Engagement produzierte Zeitschrift und freue mich auf viele weitere lesenswerte Ausgaben von „Mode & Freizeit Intern“.
Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
Der Wiener Handel ist so bunt wie seine Branchen. Gerade der Mode- und Freizeitartikelhandel ist ein wichtiger Bestandteil der Vielfalt der Shoppingwelt in den Wiener Einkaufsstraßen. Kaum eine Branche ist jedoch so saisonabhängig
und bedarf daher regelmäßiger Information. Rechtzeitiges und umfassendes Wissen ist ja heute ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Ich gratuliere der Mitgliederinformation MODE & FREIZEIT INTERN, dass dieses Service
seitens der Interessenvertretung seit 25 Jahren so zeitgemäß, abwechslungsreich, spannend und höchst professionell
aufbereitet gelingt! Gleichzeitig wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen für die Zukunft und freue mich schon auf
viele weitere Ausgaben von MODE & FREIZEIT INTERN!
KommR Erwin Pellet, Obmann der Sparte Handel Wien
Dass es MODE & FREIZEIT INTERN in seiner ursprünglichen Form als TEXTIL INTERN schon seit 1989 ununterbrochen gibt,
habe ich natürlich nicht gewusst. Mir war nur klar, dass mein Wiener Kollege Helmut Schramm der Gründervater der
Mitgliederinformation war und sie als „sein liebstes Kind betrachtet“.
MODE & FREIZEIT INTERN hat sich in diesen 25 Jahren einen festen Platz in der Modeinformation und der Berichterstattung über die neuesten Entwicklungen im Handel gesichert. Unter meiner Obfrauschaft ist MODE & FREIZEIT INTERN erstmals 2010 auch in Niederösterreich erschienen, seit 2011 gibt es auch eine Steiermark-Ausgabe. Da die beiden Bundesländer die wichtigsten länderübergreifenden Artikel aus der Wiener Ausgabe übernehmen und nur um die
eigenen Veranstaltungen und Aktivitäten ergänzen, ist eine vorbildliche Kooperation zur Information der Mitglieder in
drei Bundesländern entstanden.
In der ersten NÖ-Ausgabe habe ich geschrieben: „Jetzt neu: Geballte Information mit MODE & FREIZEIT INTERN“. Diesem Motto waren
Helmut Schramm und sein Team von Anfang an durchgehend bis heute verpflichtet. Ich nehme das Jubiläum zum Anlass, mich dafür
herzlich zu bedanken und der Mitgliederinformation MODE & FREIZEIT INTERN als Bundesgremialobfrau und im Interesse aller Mitgliedsbetriebe für die nächsten 25 Jahre alles Gute und viel Erfolg zu wünschen.
Dr. Jutta Pemsel, Obfrau Bundesgremium des Handels mit Mode- und Freizeitartikeln
4
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
[
Urbefragung TOURISMUSZONEN
ALLE WIENER UNTERNEHMEN STIMMEN AB:
Urbefragung zu Tourismuszonen
„Die Wirtschaftskammer ist für die Einführung von Tourismuszonen in Wien“,
fasst WK Wien-Präsident Walter Ruck das Ergebnis einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des Handels, Tourismus und Gewerbes zusammen, die sich einstimmig
zu Tourismuszonen bekannte. Konkret spricht sich die Wirtschaftskammer für
die Möglichkeit der Sonntagsöffnung in Gegenden aus, die für den Tourismus von
besonderer Bedeutung sind – also jedenfalls für den 1. Bezirk.
Tourismuszonen als Antwort auf Wandel im Städtetourismus
Der Tourismus in Wien hat sich in den vergangenen Jahren
deutlich weiterentwickelt, z. B. stieg hat sich die Gesamtzahl
der Betten seit 2004 verdoppelt und die Zahl der Nächtigungen stieg von 8 auf fast 13 Millionen.
Auch die Pro-Tag-Ausgaben der Touristen haben sich in den
letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Daher rechnet die
KMU Forschung Austria in einer Studie mit Mehreinnahmen
von 140 Mio. Euro im Wiener Handel, sollten Tourismuszonen
eingeführt werden.
Das trifft jedenfalls auf den 1. Bezirk zu, der mit mehr als 2 Mio.
Nächtigungen und den meisten Sehenswürdigkeiten Wiens klar
an der „touristischen“ Spitze liegt. Möglich wäre aber laut Experten auch eine Tourismuszone in den Bereichen Schönbrunn
und untere Mariahilfer Straße.
WK Wien startet Urbefragung zu Tourismuszonen
Gleichzeitig führt die WK Wien eine Urbefragung zur Einführung
von Tourismuszonen durch. Die Urbefragung - die größte Befragung in der Geschichte der Wirtschaftskammer - startet in den
kommenden Wochen und bindet alle Wiener UnternehmerInnen
ein. „Die Einführung von Tourismuszonen stellt einen Paradigmenwechsel dar, dessen Bedeutung weit über den Handel hinausgeht“, erklärt Ruck die Grundlage für die Urbefragung.
Parallel zur Befragung startet die Wirtschaftskammer Gespräche
mit der Stadt Wien und Arbeitnehmervertretern, um den Rahmen für Tourismuszonen in Wien abzustecken. Denn was seit
vielen Jahren in den anderen Bundesländern möglich ist, soll
künftig auch in Wien möglich sein.
[ ]
„Wir wollen neue Wege denken. Wien soll für Gäste
noch attraktiver werden und die Händler sollen die
Möglichkeit haben, von der stetig steigenden Zahl
an Touristen zu profitieren. Denn die meisten Gäste
sind über das Wochenende in Wien“, sagt Ruck. Mittlerweile ist es in allen anderen Bundesländern sowie in den meisten Städten Europas üblich, dass die
Geschäfte in touristisch wichtigen Gebieten auch am
Sonntag geöffnet sind.
„Tourismuszonen sind ein wichtiger Schritt, um Wien
als moderne Weltstadt zu positionieren, die bei ihren
Gästen mit Kunst und Kultur und künftig auch mit einem zeitgemäßen Einkaufserlebnis punktet.“
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien
Foto: Helmut Schramm
Wo werden Tourismuszonen empfohlen?
Voraussetzung einer Tourismuszone ist ein außergewöhnlicher
regionaler Bedarf, also wo viele Touristen unterwegs sind – wo
es etwa besonders viele Hotels oder Sehenswürdigkeiten gibt.
Tourismuszonen, in denen man nicht nur flanieren, sondern auch
einkaufen kann – so wie
z. B. hier in der Kärntner Straße - sind in allen anderen Bundesländern bereits langjährige
Praxis. Höchste Zeit für
Wien, den Zug der Zeit
nicht zu verpassen und
endlich Tourismuszonen einzuführen – so
wie es international für
eine Weltstadt seit Jahren üblich ist. Mit dieser
Forderung hat die Wirtschaftskammer ein heißes Eisen angepackt, sie lässt aber alle Unternehmer
in einer Urbefragung zum Thema Tourismuszonen abstimmen.
Sparte Handel begrüßt Einrichtung von Tourismuszonen
„Um im internationalen Wettbewerb wettbewerbsfähig zu bleiben, begrüße ich die Initiative von Präsident Ruck, in Gespräche mit der Stadt Wien über die Einrichtung von Tourismuszonen mit einer erweiterten Sonntagsöffnung zu gehen“, meint
der Obmann der Sparte Handel, Erwin Pellet. Damit will die Sparte Handel ihren Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit geben,
zusätzliche Umsätze zu lukrieren.
„Ich bin sehr froh darüber, dass wir gemeinsam mit den
Kollegen von Tourismus und Gewerbe einen Lösungsvorschlag finden konnten, der dem Rang Wiens als
Weltstadt Rechnung trägt und die Bedürfnisse der Wiener Händler berücksichtigt. Gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten müssen wir uns daher alles überlegen, um unsere Handelsunternehmen zu unterstützen – Tourismuszonen mit Sonntagsöffnung sind eine
solche Maßnahme.“ Erwin Pellet, Obmann der Sparte Handel Wien
Im Vergleich zu anderen europäischen Welthauptstädten ist dies
ein wichtiger Schritt, um Wien als moderne Metropole mit einer
lebendigen Shopping-Kultur zu positionieren.
MODE & FREIZEIT
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AKTUELLEINFORMATIONEN
Offizielles für Sie zusammengefasst
NATIONALBANK WARNT
vor Fälschungen
Die Österreichische Nationalbank
möchte aus gegebenem Anlass über
verstärkt auftretende Fälschungen
der 20- und der 50-Euro-Banknoten informieren. Der Fälschungstyp 50-Euro-Banknote tritt im Handel verstärkt in den Bundesländern
Tirol, Oberösterreich und Wien auf.
Es wird empfohlen, nicht nur die hohen Euroscheine genau zu kontrollieren, sondern auch die niederen Werte
bei der Annahme genauer anzusehen
und die Sicherheitsmerkmale eingehend
zu überprüfen.
Die vorliegenden 20-Euro-Fälschungen
sind unter anderem am besten an der
Imitation des Wasserzeichens, des Sicherheitsfolienstreifens (Vorderseite)
und des Iriodinstreifens (Rückseite)
von den echten 20-Euro-Banknoten zu
unterscheiden.
Die verstärkt auftretende 50-Euro-Fälschung ist bei sorgfältiger Prüfung der
Sicherheitsmerkmale, zum Beispiel der
Sicherheitsfolie (Vorderseite) und der
großen Wertzahl „50“ (Rückseite rechts
unten) leicht erkennbar.
Zusammenfassung der gut unterscheidbaren Merkmale zwischen echter Banknote und Fälschung:
– Das Papier ist deutlich glatter als das
der echten Banknote.
– Bei der Fälschung (Vorderseite) sind
beim Foliensicherheitsmerkmal keine
Umschlageffekte (Wertzahl, die Eurozeichen und die regenbogenfarbigen
Mikroschriften) sichtbar.
– Bei der Fälschung (Rückseite) ist der
Farbumschlag (Iriodin) des senkrechten Balkens mit der Wertzahl und dem
Eurozeichen nicht erkennbar.
Bei der Fälschung (Rückseite) sind die
Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden
unter UV-Licht gut sichtbar. Die fluoreszierenden Fasern fehlen.
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MODE & FREIZEIT
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ACHTUNG!
SCHUTZVERBAND warnt vor irreführend gestalteten Eintragungsangeboten
Betriebe in ganz Österreich sind derzeit Ziel von irreführungsgeeigneten und dubiosen „Eintragungsangeboten“, welche in der Regel ohne
echten Wert sind. Dabei werden Unternehmer auch deshalb umfassend angesprochen, weil bei Ihnen
im Gegensatz zu Verbrauchern die
einschlägigen
konsumentenrechtlichen Schutzbestimmungen in der
Regel nicht zur Anwendung kommen. Diese Vorgangsweise wird unter anderem als „Formularfalle“ bezeichnet, weil die Empfänger gezielt über den Charakter dieser Sendungen getäuscht werden sollen.
Der Schutzverband gegen unlauteren
Wettbewerb mit Geschäftsführer Mag.
Hannes Seidelberger informiert (weitere Informationen unter www.schutzverband.at):
Es kommt immer wieder zu Aussendungen mit scheinbar offiziellen Vorschreibungen, beispielsweise unter dem Titel
Firmen-, Gewerbe- oder auch Markenregister. In Wahrheit handelt es sich aber
um rein private und oft wertlose Angebote, weil insbesondere die Firmenbuchgerichte und die Gewerbebehörden gar
keine Zahlungsaufforderungen durchführen. Auch eine Verwechslung mit
den Markenbehörden (Patentamt) wird
bewusst mit Zahlungsaufforderungen
auch vermehrt aus dem Ausland herbeigeführt. Vor einer allfälligen Überweisung sollte man sich jedenfalls bei der
Wirtschaftskammer oder sonstigen Interessensvertretungen erkundigen, ob
dies überhaupt zu begleichen ist.
Weiters erhalten Unternehmer laufend
Rechnungen via E-Mail, aber auch mit
der Post, über angeblich erteilte Aufträge, ohne dass hier eine rechtsgültige Bestellung vorliegt. Hier ist vor einer
Bezahlung immer zu klären, in welcher
Form überhaupt eine Auftragserteilung
vorliegen soll.
In gleicher Weise wird mit Korrekturabzügen und Bezeichnungen wie Branchenverzeichnis Wien, Unternehmensanzeiger oder ähnlichem der Eindruck
eines bestehenden Auftrages erweckt,
welcher nur zu ergänzen oder zu korrigieren wäre. Überdies wird hier immer
wieder eine Verwechslungsgefahr mit
Herold als dem Herausgeber der Gelben
Seiten hervorgerufen. Auch hier sollte man ohne Kontrolle bzw. Rücksprache nichts unterschreiben und zurücksenden.
Schließlich nutzen viele dieser dubiosen Anbieter eine unerbetene und gemäß § 107 Telekommunikationsgesetz
auch gegenüber Unternehmern klar unzulässige telefonische Kontaktaufnahme, um dann entweder gleich eine bzw.
mehrere Rechnungen oder zuerst einen
Korrekturabzug zu übersenden, welcher
immer wieder auch als scheinbare Kündigung getarnt ist, in Wahrheit aber einen neuen ungewollten Auftrag darstellt. Auch die Kontaktaufnahme via
Telefax ist nach dieser Bestimmung generell unzulässig.
Es gilt daher für alle Unternehmer generell, dass nichts bezahlt, nichts unterschrieben und nichts zurückgeschickt
werden sollte, ohne es vorher ganz genau selber oder von einem kompetenten Ansprechpartner geprüft zu haben.
Auch bei einem Vertreterbesuch sollte
man sich im Zweifelsfalle die Unterlagen einmal nur übergeben lassen, aber
nicht gleich unterschreiben, weil Unternehmer kein generelles Rücktrittsrecht
besitzen.
Falls irrtümlich doch etwas unterschrieben oder bezahlt worden ist, kann und
soll sich jeder Händler umgehend über
sein Landesgremium des Modehandels
an den Schutzverband wenden. Hier
sind bereits fast 700 Interessensvertretungen Mitglieder, die uns die einlangenden Fälle gleich übersenden können.
AKTUELLEINFORMATIONEN
AUCH 2014 VOR WEIHNACHTEN:
„Ö3-Christmas-Shopping“
Auch heuer wird in der
Vorweihnachtszeit
vom
27. Nov. bis 23. Dez. 2014
wieder die erfolgreiche Aktion „Ö3-Christmas-Shophalten
Jetzt einscnnen!
& gewi
ping“ in Kooperation von
Wirtschaftskammer Österreich und Ö3 durchgeführt
werden.
Nähere Informationen
in der nächsten Ausgabe
von MODE & FREIZEIT intern.
EINMOLIG.COM /
Der Schutzverband hat bereits eine strenge Rechtsprechung zu dieser Erlagscheinwerbung bzw. zum Adressbuchschwindel oder anderen Formen von Werbekriminalität erreicht und führt laufend Interventionen in Form von Unterlassungsklagen und
Strafanzeigen durch. Zuletzt konnte wieder für zahlreiche Betroffene trotz einer erteilten Unterschrift eine Stornierung erreicht werden.
In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich.
Alle Infos auf oe3.ORF.at
EINARBEITEN FÜR WEIHNACHTEN
UND DEN JAHRESWECHSEL
Grafiken: Fritz Ammaschell ist seit Juni 2014 der neue ehrenamtliche Obmann des
Schutzverbandes gegen unlauteren Wettbewerb. Aber auch sein Unternehmen mit
vier Schuhgeschäften wird nicht von unlauteren Eintragungsbegehren verschont.
Sein Tipp: „Ohne Kontrolle bzw. Rücksprache nichts unterschreiben oder gar zahlen!“
WKO-KAMPAGNE „WIR REDEN KLARTEXT“:
„Unsere Wirtschaft schafft‘s!“
Auch im Herbst heißt es wieder: „Unsere Wirtschaft schafft’s.“ Die im Frühjahr gestartete WKO-Kampagne zur Stärkung des Unternehmertums wird seit 22. September fortgesetzt. Dabei wird mit so manchem Vorurteil über die Wirtschaft aufgeräumt und die Leistungen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer werden vor den Vorhang geholt.
Wir reden Klartext:
Wenn es um das Thema Wohlstand in Österreich geht,
kommt man an den 450.000 österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern nicht vorbei. Denn
sie schaffen nicht nur 2,4 Millionen Arbeitsplätze, sondern nehmen auch ihre Verantwortung gegenüber der
Jugend sehr ernst und bilden über 100.000 Lehrlinge
zu angesehenen Fachkräften aus. Darüber hinaus sind
sie unverzichtbarer Arbeitgeber und Ausbilder in der
Region und überzeugen durch freiwilliges Engagement
und Unterstützung regionaler Einrichtungen.
Die WKO-Kampagne läuft seit 22. September noch bis 17. Oktober 2014 und wird österreichweit in TV, Hörfunk, Online sowie in Inseraten ausgespielt. Alle Spots und Werbemittel finden Sie auf der Homepage wko.at/klartext.
Tragen wir gemeinsam die Kampagnen-Botschaften weiter und machen
wir bewusst, welch wesentlichen Beitrag die Unternehmerinnen und
Unternehmer für den Wohlstand in unserem Land leisten.
Alljährlich bieten die bevorstehenden
Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel die Möglichkeit des Einarbeitens der
zwischen die Feiertage fallenden Arbeitstage. Fällt in Verbindung mit Feiertagen
die Arbeitszeit an Werktagen aus, um den
Arbeitnehmern eine längere zusammenhängende Freizeit zu ermöglichen, so
kann die ausfallende Normalarbeitszeit
auf die Werktage von höchstens 13 zusammenhängenden, die Ausfallstage einschließenden Wochen verteilt werden.
Der Kollektivvertrag kann den Einarbeitungszeitraum verlängern.
Die tägliche Normalarbeitszeit darf
*
bei einem Einarbeitungszeitraum von
bis zu 13 Wochen 10 Stunden
* bei einem längeren Einarbeitungszeitraum 9 Stunden
nicht überschreiten. Das Einarbeiten ist
nur zulässig, wenn dem Arbeitnehmer
dadurch eine längere zusammenhängende Freizeit in Verbindung mit einem Feiertag ermöglicht wird.
ACHTUNG ! „WOMAN DAY“:
Vorsicht vor widerrechtlicher Markenverwendung
Der „WOMAN DAY“ des Frauenmagazins
„WOMAN“ findet heuer am 16. Okt. 2014
statt. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die
Wort- und Wortbildmarken „WOMAN DAY“
und weitere Wortbildmarken, welche den
Schriftzug „WOMAN“ beinhalten, beim österreichischen Patentamt registriert sind.
Seit Jahren stehen daher der Verlagsgruppe News GmbH die alleinigen, unmittelbaren und ausschließlichen Nutzungsrechte
an den vorgenannten Marken zu.
Unternehmen, die keine Kooperationsvereinbarung mit der Verlagsgruppe News
GmbH hinsichtlich der Teilnahme am
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AKTUELLEINFORMATIONEN
„WOMAN DAY“ haben, ist es untersagt, mit
der Marke zu werben. Bei Verstößen gegen
dieses Verbot steht es der Verlagsgruppe
News GmbH frei, Unterlassungs- und Kostenersatzansprüche gerichtlich geltend zu
machen.
Bitte werben Sie daher nicht mit der
Marke „WOMAN DAY“, wenn Sie keine Kooperationsvereinbarung mit der
Verlagsgruppe News GmbH hinsichtlich der Teilnahme haben!
BUNDESWETTBEWERBSBEHÖRDE:
Der Kartellrechts-Leitfaden liegt vor
Nach mehreren Fällen von verbotenen
Preisabsprachen zwischen Produzenten
und Handelsketten will die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) nun auch kleine und
mittlere Unternehmen darüber aufklären,
was sie kartellrechtlich prinzipiell dürfen
und was nicht. Nach etwas längerer Optimierungsphase hat die Bundeswettbewerbsbehörde nun die (vorläufige) Endfassung des Verhaltenskatalogs in Sachen
Kartellrecht veröffentlicht. Dieser enthält
elf unzulässige Verhaltensweisen.
Der Leitfaden beschäftigt sich mit vertikalen Vereinbarungen, insbesondere vertikalen Preisbindungen (in der Begutachtungsphase wurden Sonderthemen wie Franchising behandelt) und stellt klar, welche
Fälle die BWB kartellrechtlich bedenklich
ansieht. Verboten sind etwa die schriftliche oder mündliche Abstimmung von Verkaufspreisen oder die Vereinbarung von
Strafen oder anderen Nachteilen bei der
Nichteinhaltung bestimmter Verkaufspreise. Erlaubt sind hingegen unverbindliche
Preisempfehlungen - aber nur, wenn diese
tatsächlich unverbindlich sind.
Weiters beschäftigt sich der Leitfaden mit
folgenden Fragestellungen bzw. Themenbereichen, die jede Branche betreffen:
•
Warum sind vertikale Preisbindungen
nach europäischem und österreichischem Recht problematisch?
• Welches Recht ist anwendbar?
• Wann liegt eine Vereinbarung oder eine
abgestimmte Verhaltensweise vor?
• Vertikale Preisbindungen sind bezweckte
Wettbewerbsbeschränkungen.
• Wann liegt eine unverbindliche Preisempfehlung vor?
•
Auch einseitige Maßnahmen können
kartellrechtswidrig sein.
• Im Regelfall unzulässige/zulässige Verhaltensweisen.
•
Wie kann ein Unternehmen vorgehen,
wenn Verstöße vorliegen?
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MODE & FREIZEIT
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• Sonderthemen und Beispiele
• Verhaltenskatalog
Kernstück des Leitfadens bildet der (nicht
abschließende) Verhaltenskatalog für Lieferanten und den Handel (aller Handelsstufen). Dieser soll insbesondere für KMUs
eine Orientierungshilfe darstellen.
Die Möglichkeiten wie ein Unternehmen
vorgehen kann, wenn Verstöße vorliegen,
wird ebenso im Leitfaden behandelt.
Abschließend geben ausgewählte Beispiele
eine veranschaulichte Darstellung der Thematik. Diese sollen den Unternehmen eine
zusätzliche Hilfestellung bieten und runden den Informationsgehalt des Leitfadens
als Serviceleistung der BWB für Unternehmen ab.
Zum Thema vertikale Preisbindungen ist in
den nächsten Monaten eine Informationskampagne der BWB zusammen mit der
WKO geplant. Genauere Informationen folgen, der Leitfaden ist downloadbar unter:
http://www.bwb.gv.at/Aktuell/Seiten/Kartellrecht-einfach-erkl%C3%A4rt---Finale-Version-zum-Leitfaden.aspx
Neufassung der Verpackungsverordnung 2014
Die Neufassung der VerpackungsVO war
auf Grund der weitreichenden Änderungen
durch die Novelle des AWG 2013 im Bereich
Verpackungen nötig. Durch die Einführung
des Primärverpflichteten (§ 13 g) und der
Definition Haushalts/Gewerbe Verpackung
(§ 13 h) in der AWG Novelle 2013 stellt die
VerpackungVO 2014 nun auch auf die neuen Pflichten für Haushaltsverpackungen
(2. Abschnitt) und Pflichten für gewerbliche Verpackungen (3. Abschnitt) ab.
Dadurch werden auch eigene Sammelund Verwertungsquoten für Haushalts- sowie gewerbliche Verpackungen eingeführt.
Neu eingeführt wurden einige Begriffsbestimmungen, z. B. das „Inverkehrsetzen“
wird wie folgt neu definiert:
a) der Import von Serviceverpackungen
oder von verpackten Waren oder Gütern
nach Österreich und im Fall eines Eigenimporteurs gemäß Z 20 der Import von allen
Verpackungen
b) in allen anderen Fällen die erwerbsmäßige Übergabe einer Verpackung oder von
Waren oder Gütern in Verpackungen in Österreich an eine andere Rechtsperson einschließlich des Fernabsatzes gemäß § 2
Abs. 2.
Mithilfe einer sog. „Abgrenzungsverordnung“ auf Basis einer Marktstudie soll das
Kriterium, was „üblicherweise“ Haushalts-
abfälle sind, konkretisiert und einheitlich je Produktgruppe definiert werden:
Alle Verpackungen sind künftig nach 47
Produktgruppen (nicht Branchen) einzuteilen. Textilien, Schuhe und Lederwaren
sind in der Produktgruppe AT 27, Sport in
der AT 28. Bei gewerblichen Verpackungen
gibt es zum Satus quo kaum Änderungen.
Hinzuweisen ist hier auf die Änderung der
Komplementärlizensierung (§ 10 Abs.7),
diese schreibt nun eine 100% Systemteilnahme hinsichtlich der Differenzmasse zwischen tatsächlichen Rücklauf und der in Verkehr gesetzten gewerblichen
Verpackung vor. Unverändert blieben die
Gesamtrecyclingquote (§ 5), die Mengenschwellen für Kleinstabgeber (§ 12) und
für Großanfallstellen (§ 15). Die Neufassung der Verpackungsverordnung tritt mit
1.1.2015 in Kraft.
ACHTUNG! Auf Grund der Neufassung der
Verpackungsverordnung gelten die Branchenlösungen Textil und Schuh ab 1. 1.
2015 nicht mehr. Gespräche zwischen dem
Bundesgremium Handel mit Mode und
Freizeitartikeln und der ARA laufen, wir
werden Sie in einer der nächsten Ausgaben von MODE & FREIZEIT INTERN rechtzeitig darüber informieren. Nähere Information und diverse Infoblätter sind über
das Bundesgremium oder die Landesgremien erhätlich.
Änderung der Elektroaltgeräteverordnung
Die Änderung der Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO-Novelle 2014) wurde am 5.
August 2014 im BGBl II Nr. 193/2014 veröffentlicht.
Die Änderungen betreffen vor allem:
• Übergang zu einem offenen Geltungsbereich mit definierten Ausnahmen aufgrund der WEEE-Richtlinie II
•
Förderung der Wiederverwendung von
geeigneten Altgeräten und Kriterien für
Re-Use Betriebe
• Erhöhung der Sammelziele
• Ergänzung der Registrierungsdaten von
Herstellern
•
Voraussetzungen, unter denen ausländische Hersteller einen Bevollmächtigten in Österreich bestellen können und
Fernabsatzhändler einen Bevollmächtigten in Österreich zu bestellen haben
• stufenweise Erhöhung der Verwertungsquoten bis 2019
Die Novelle ist mit 1.7 2014 in Kraft getreten.
KAI JÄCKEL | TRENDINFO
TRENDINFO FÜR DEN VERKAUF HW 2014:
Halten Sie die Euphorie hoch
Trendberater Kai Jäckel informierte die
MitarbeiterInnen im niederösterreichischen
und Wiener Modehandel über die Trends der
laufenden Verkaufssaison und appellierte,
spannende Flächen zu gestalten und die
Euphorie im Modehandel hoch zu halten.
Gremialobfrau Nina Stift und Gremialobmann Helmut Schramm freuten sich über
einen vollen Kuppelsaal der TU Wien, das
interessierte Publikum informierte sich über
die Themen „Tomboy“, „Modern Mod“,
„Vagabond“ und „The wilde side“.
Im Mainstream kommen petrol, flaschengrün, weinrot und z. B. bei Karos auch ein kräftiges Rot als Kontrastfarben dazu. Auch Kombinationen
in schwarz/blau oder blau/dunkelgrau
sind heuer erlaubt.
KundInnen sollten unbedingt in Leder
und Lederoptik investieren, Dessinierungen wie Hahnentritt und Fischgrät
bringen Leben ins Sortiment. Die Farbberuhigung hat zu Innovationen im
Stoffbereich geführt, z. B. Relief-Jerseys. Im Verkauf muss man mit diesen
Stoff-Innovationen, belebten Oberflächen und neuen Dessinierungen argumentieren.
Die Winterpastelle umfassen Puderund Nudetöne in der Palette von wollweiss-silbergrau-greige sowie beige und
rosenholz. Haare, Pelze, Felle bilden vor
allem in Kombination mit Strick einen
Schwerpunkt. Neue Feminität drückt
sich z. B. in Spitzen aus und schafft einen Gegenpol zur angesagten Maskulinität. Leo-Prints wurden von den Designern wieder aufgegriffen und weiterentwickelt und haben ihre feste Anhängerschaft unter den Kundengruppen.
Taschen in schwarz schaffen über Leder
und neue Details Aufregung, Materialmix macht das Schwarz-Thema immer
spannend.
Leder und Lederoptik die nötige Coolness erhält. Im Vordergrund stehen lässige Mäntel.
Schmale Silhouetten bleiben, z. b. bei
den Hosen, die mit langen Oberteilen,
oder im Lagenlook gestyled werden,
„Layering“ bleibt also aktuell. Die weiße Bluse avanciert zum wichtigen Kombipartner, nicht nur zum Pulli, sondern
auch zum Sweatshirt, die auch in der
nächsten Saison ihren Platz behaupten
werden.
Kai Jäckels Tipp: „Viele Teile dieser Saison haben keinen „Bügel-Sex“, sie wirken nicht, wenn sie nur gelegt oder gehängt sind. Hier muss man im Verkauf
viel argumentieren und zur Anprobe verführen.“
TOMBOY
Ist ein maskulin inspirierter DOB-Modelook, der durch die Kombination mit
Alle Fotos: Foto Kraus
In seinem einführenden Überblick über
Farben und Materialien appellierte Kai
Jäckel an alle MitarbeiterInnen im Verkauf, spannende Flächen zu gestalten.
Gerade die Nichtfarbigkeit, das Vorherrschen von schwarz-weiß-grau bedarf einer stetigen Weiterentwicklung auf der
Fläche. Schwarz bleibt das wichtigste
Basic im Verkauf, Dessinierungen und
Aufheller sind aber ganz wichtig, um
den schwarzen Look zu komplettieren.
Die Helligkeit in der DOB erfolgt z. B.
über weiße Blusen, die nie out of stock
gehen dürfen.
Daneben feiert der Rock ein modisches
Comeback entweder als kurzer Ledermini, schmaler Jerseyrock oder in neuen schwingenden Formen. Wichtigster
Stylingpartner zum Rock sind der Pulli
und die Stiefelette.
MODE & FREIZEIT
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TRENDINFO | KAI JÄCKEL
Bei den Farben dominieren weiterhin die
Darks. Neben Schwarz zeigen sich dunkle Blaunuancen und Grautöne. Für die
junge Kundin bringen Elemente aus dem
Punklook wie z.B. schwarz/rote Karos
Spannung in die Sortimente.
Minimal-Prints und Jacquards stehen
beim Hemd im Fokus, mit den neuen
Hemdentypen bekommen auch klassische Baukastenanzüge eine neue modische Wertigkeit. Strick-Jardigans als
Kombination von Jackets und Cardigans
sind ein superkomfortabler Sakko-Ersatz und haben sowie Jerseysakkos noch
reichlich Potential, Jeans kommen verstärkt in schwarz/grau/silber.
Schuhe: Monks, Brogues, Chelsea- und Schnürboots runden den Look ab. Die Klassiker werden mit dicken und farbigen Profilsohlen neu interpretiert.
VAGABOND
Das zweite DOB-Thema vernachlässigt die Helligkeit nicht. Vagabond definiert sich
über helle Farben, kuschelige Stoffe und viel Strick in interessanten Garnen und Strukturen. Alles was haarig oder fellig ist und insbesondere Strick sind ein must-have.
MODERN MOD
Das erste HAKA-Thema ist von einem
britischen Look inspiriert, spielt mit
Tradition und Moderne und ist ein echtes Fashion-Evergreen. Die Aussage des
Themas ist clean, angezogen und korrekt, Wolle das vorherrschende Material.
Dabei ist der Mantel Key-Item der neuen
Saison. Kapuzen, Duffles oder integrierte Stepp-Westen bringen Funktionalität, jung präsentieren sich Wollblousons
im College- oder Baseballstil.
Kai Jäckels Tipp: „Die Leichtigkeit des neuen Stricks muss man fühlen und erleben.
Was im Internet grob und dick aussieht, kann man nur auf der Fläche angreifen und
dann in der Kabine probieren. Wer seine Kundin auf diesem Weg begleitet, hat schon
gewonnen.“
Unverzichtbar in dieser Saison sind hüllige Eggshape-Mäntel und weiterhin der Parka
mit Fell. Capes und Ponchos sind ein ganz starkes Verkaufsthema.
Cape & Poncho:
(cape = engl. Umhang,
poncho = span. Umhang)
Ärmelloser Umhang, der statt
Mantel oder Jacke oder aber wie
das Regencape als zusätzlicher
Wetterschutz getragen wird. Im
Grunde genommen ist das Cape
die Urform des Mantels.
Neben oversized Pullis melden sich hüllige Strickjacken zurück, die durch die Kombination mit coolen Lederhosen einen städtischen Look erhalten. Alternativ dazu
zeigen sich gemütliche Joggingpants. Die sind im Handel und bei der Konsumentin
so richtig angekommen und mit Lederjacke und Seidenbluse femininer und damit
auch bürotauglich geworden.
Der Anzug bleibt schlank mit leicht verkürzten Sakkos, bei den Dessins dominieren Tweeds, Faux-Unis und tonige
Checks. Als Aufsteiger gelten kleine Jacquards, Jerseysakkos sind ein echter
Renner.
Leo-Prints sind auch bei Accessoires nicht wegzudenken und bringen viel Dynamik
in das Thema. Dazu gesellen sich eine Vielzahl von Strickaccessoires, wie Mützen,
Schals und Capes. Auch hier ist Helligkeit angesagt.
KAI JÄCKEL | TRENDINFO
A WALK ON THE WILD SIDE
Das zweite HAKA-Thema ist ein maskulines Casualthema und legt seinen Fokus
auf Outdoor und Strick. Es wird viel mit
Funktion und Sport-Einflüssen gespielt.
Das Thema lebt von innovativen Materialien und Verarbeitungstechniken. „Cross
patch“ vereinigt mehrere Materialien, z.
B. in funktionellen Outdoor-Jacken. Topseller sind z. B. Lederjacken im Materialmix mit Baumwoll-Canvas und Military
Appeal. Leichtdaune, als Mantel, Blazer,
Weste oder Jardigan ist im Layering-Look
unentbehrlich.
Die Berufszweigvorsitzenden für Schuhe, Textil und Lederwaren, Fritz Ammaschell und Günther Rossmanith (links
außen) und Herbert Gänsdorfer (rechts außen) gratulierten mit Gremialgeschäftsführerin Elisabeth Rammel und
Gremialobmann Helmut Schramm Trendscout Kai Jäckel zur spritzigen Trendinfo, die viele Tipps und Fachwissen
für die Verkaufspraxis vermittelte.
Alle Fotos: Foto Kraus
Für den kernigen Look bleiben Karos wichtig, z. B. Canadian Checks für Hemden
und outdoortaugliche Lumberjack-Hemdjacken. Denim ist bei den Hosen Gesetz,
Waschungen und neue Bequemlichkeit
sind angesagt. Strick ist gröber und markanter, darf aber für Indoor nicht zu dick
sein und braucht für Outdoor einen technischen Input. Ergänzt wird der Look mit
kernigen Schnür- und Bikerboots und
viel Materialmix.
Über 250 MitarbeiterInnen im Modeverkauf interessierten sich im Kuppelsaal der TU Wien für den Trendvortrag
von Trendscout Kai Jäckel, der anlässlich der Trendinfo für den Verkauf HW 2014/15 einen flammenden Appell für
die Vorteile der Warenpräsentation auf der Fläche hielt, wo die KundInnen die Qualität im Gegensatz zum Internet
auch haptisch erleben können.
L E T Z T E M E L D U N G ! S c h u t z ve r b a n d st o p p t A b m a h n we l le
Zahlreiche Unternehmer aus dem Modehandel sind aktuell mit gleichlautenden Schreiben eines Rechtsanwalts aus Oberösterreich konfrontiert worden, wo dieser für eine Firma eine Unterlassungserklärung wegen Verstößen gegen die Informationspflichten fordert, welche sich
aus dem Verbraucherrechte-Richtlinie-Umsetzungsgesetz 2014 ergeben. In diesen Schreiben ohne Bezugnahme auf einen konkreten Sachverhalt wird ein Betrag von e 576 verlangt und mit weiteren Kosten von zumindest e 3.000 gedroht, wenn man nicht unterschreibt. Das
für eine Abmahnung notwendige Wettbewerbsverhältnis mit den angeschriebenen Internethändlern erscheint aber konstruiert, weil der
angeblich betroffene Anbieter gerade einmal 12 willkürliche Produkte (davon im Textilbereich nur ein Bodybuilding Gym Stringer in drei
unterschiedlichen Farben) zum Verkauf online stellt und nicht einmal über ein Handelsgewerbe verfügt. Der Schutzverband hat aufgrund
seiner Intervention mit dem Hinweis auf eine rechtsmissbräuchliche Vorgangsweise eine Einstellung dieser Abmahnungen erreicht. Allerdings zeigt sich an diesem Fall, dass es für alle im E-Commerce tätigen Modehändler ganz wichtig ist, noch einmal zu kontrollieren, ob
alle aktuellen Informationspflichten wie zB die Widerrufsbelehrung oder der Bestellbutton mit dem Hinweis auf die Kostenpflicht lückenlos
umgesetzt sind. Für weitere Informationen dazu können Sie sich gerne an Ihr Gremium wenden.
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BRANCHENNEWS
Aktuelles für Sie zusammengefasst
TEXTIL:
Preis von Kleidung als entscheidendes Kaufargument
Medianet berichtet über „den Preis von
Kleidung als entscheidendes Kaufargument“ und zitiert u. a. Bundesgremialobfrau Dr. Jutta Pemsel:
Früher waren Modegeschäfte noch irgendwie Teil des Sommerbeginns. Nach wie vor
löst die Aussicht auf Rabatte bei Konsumenten eine Art Jagdtrieb aus. Das Beute-Schema: Schnäppchen. Früher gönnte
man sich im Sommer-Schlussverkauf etwas, weil es das nur manchmal und nicht
ständig gab. Heute hingegen kann man
sich vor Saldi- und Sales- Schildern kaum
retten. Neben den saisonalen Abverkäufen gibt es Mid-Season-Sales und das sogar in der Diskont-Mode. In der Grammatik gibt es die drei Steigerungsstufen positive Form, Komparativ und Superlativ. Auf
den Einzelhandel und seine Rabattpolitik
umgemünzt: billig, billiger, am billigsten.
Schlagendes Kaufargument
Rabatte dienen vor allem der Verkaufsförderung. Sie geben den Konsumenten den Anreiz zuzugreifen, führen aber
häufig zu Impulskäufen. „Grundsätzlich ist nichts gegen Rabatte einzuwenden. Es gibt viele Menschen, die genau
aufs Geld schauen müssen. Allerdings
rufen Rabatte ein impulsives Verhalten
hervor“, erklärt Gabriele Zgubic, Expertin für Konsumentenpolitik bei der AK
Wien. Beim Konsumenten lösen Preisvorteile einen Belohnungseffekt aus. „Der
Preis zieht immer noch“, meint Thomas
Krenn, Geschäftsführer von Vögele, und
erklärt ihn zum entscheidenden Kaufargument. „Die klassischen Schlussverkaufszeiten sind das sogenannte Finale, bevor neue Ware in die Läden kommt.
Dazwischen versucht jeder, mit Aktivitäten Frequenz und Umsatz zu schaffen
und natürlich auch im Revier des Mitbewerbs zu wildern“, so Krenn.
Intransparenz beim Preis
Wie sich solche Aktionen auf die Wert-
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MODE & FREIZEIT
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schätzung von Kleidung und das
Preisempfinden von Kunden auswirken,
ist schwer zu sagen. Es ist aber davon
auszugehen, dass zu oft durchgeführte Rabattaktionen an Attraktivität beim
Kunden verlieren, ist Jutta Pemsel, Obfrau des Bundesgremiums für den Handel mit Mode und Freizeitartikeln, überzeugt.
„Regelmäßige Preisreduzierungen sind
mit Vorsicht einzusetzen, da sie die Produkte zu rasch entwerten könnten, und
auch in den Köpfen der Kunden niedrigere Eckpreislagen verankert werden“, erklärt Pemsel. Im Textilsektor sollen häufige Rabattaktionen der Konkurrenz aus
dem Internet und den Discountern (Primark, Forever21, KiK) Paroli bieten, fußen aber auch auf dem Trend, die Kollektionen immer schneller zu wechseln.
Frühjahrsjacken werden ab Jänner geliefert und verkauft, können aber im
Sommerschlussverkauf kaum vermarktet werden. Daher „gibt es immer mehr
Zwischenabverkäufe bei diesen Waren“,
meint Pemsel abschließendes.
Quelle: Medianet,11.7.2014
SCHUHE:
„Cinderella-Moment“ beschert
Schuhhandel ein Umsatzplus
Sonnenschein und große Hitze sind üblicherweise kein optimales Wetter zum
Schuhkauf. Doch vom 1. bis 14. Juni
bescherte der österreichische Schuhhandel seinen Kunden einen „Cinderella-Moment“ und – trotz Hitzewelle in der
sonst so regenreichen Saison - den mehr
als 100 teilnehmenden HändlerInnen in
ganz Österreich ein Umsatzplus von bis
zu 30%.
Ganz wie im Märchen zielte die Aktion
darauf ab, jeden Kunden und jede Kundin, die durch gute Beratung auf Anhieb
den passenden Schuh fanden, zusätzlich
zu begeistern. Das Ziel der Maßnahme
der Werbegemeinschaft Schuhhandel war
es, die Kompetenz in Sachen Auswahl
und Beratung in den österreichischen
Schuhgeschäften hervor zu heben.
„Wir haben zahlreiche Rückmeldungen
von HändlerInnen und KundInnen zu den
Cinderella-Momenten erhalten. Diese waren durchwegs positiv. Was uns aber am
meisten freut ist das Umsatzplus, das
diese Aktion den HändlerInnen beschert
hat. Wir haben von HändlerInnen Rückmeldung erhalten, dass sie ihren Umsatz
um bis zu 30 % steigern konnten. Für uns
heißt das: Beratung in den Fokus der Aufmerksamkeit der Konsumenten zu rücken,
denn das wissen die Menschen zu schätzen. Und der Handel erfreut sich zufriedener Kunden“, zog Friedrich Ammaschell,
Vorsitzender der Berufsgruppe Schuhhandel in der WKÖ ein Fazit der erfolgreichen
Aktion.
„Die Cinderella Momente haben hervorragend für mich gearbeitet. Die KundInnen
haben positiv auf diese Aktion reagiert
und kamen durch die Incentives noch besser mit uns im Geschäft ins Gespräch.“
Lisa-Marie Prinz, BA, fußkleid/Korneuburg
Die Aktion galt in ausgewählten Fachgeschäften in ganz Österreich und wurde
mit einer Auswahl von Werbemitteln seitens der Werbegemeinschaft Schuhhandel unterstützt. Für die Jury war es eine
harte Aufgabe, unter all den wunderbaren Einsendungen sich für die 3 Gewinnerinnen zu entscheiden. Nun stehen die
glücklichen Gewinnerinnen von je einem
Gutschein im Wert von 300 Euro – einzulösen in einem der Schuhfachhandelsgeschäfte in Österreich – fest:
Cornelia Janka, sie erlebte ihren Cinderella Moment im
Schuhhaus Zitek/Himberg.
Ingrid Paulitsch hatte ihren Cinderella Moment im Schuhhaus
Kraus/Gleinstätten.
Die Gewinnerinnen wurden bereits verständigt und freuen sich schon auf ihre nächsten
Cinderella Momente im österreichischen Schuhfachhandel!
Fotos und eine Nachlese zur Aktion bietet der Blog www.schuhunddu.at.
Der Kinderschuhatlas ist online
Die neue Service Web App für Eltern und Großeltern ist online. Mit Hilfe des Kinderschuhatlas kann zukünftig kinderleicht der richtige Fachhändler für die Schuhe der
Kleinen gefunden werden. Probieren Sie es gleich einmal aus: www.kinderschuhatlas.at Einfache Suchkriterien wie Adresse, Händlername, Schuhart und/oder Alter machen es
einfach, sich im Dschungel der Kinderschuhangebote zurechtzufinden. Der Onlinehandel ist zwar bequem und bietet viele Möglichkeiten, doch nur beim Fachhändler kann
man sicher sein, dass die Kunden auch die richtige Beratung für die Auswahl perfekt
passender Kinderschuhe finden. Die Teilnahme am Kinderschuhatlas bleibt für alle Kinderschuhhändler kostenlos und ist ein Service der Werbegemeinschaft der österreichischen Schuhwirtschaft in Kooperation mit den Herstellern SUPERFIT, PRIMIGI, BOBUX und RICOSTA. Nutzen Sie auch die Möglichkeit,
den Kinderschuhatlas auf Ihrer eigenen Homepage zu verlinken. Sprechen Sie auch Ihre weiteren Kinderschuhlieferanten, die in der
Startphase noch nicht dabei waren, auf den Kinderschuhatlas an. Ein erster Beitrag in „Woman“ ist bereits online und weitere werden
folgen. Zudem wurde ein Beitrag „Kinderschuhatlas“ auf den Schuhblog www.schuhunddu.at gestellt.
LIEFERANT DES JAHRES 2014:
Legero Schuhfabrik GesmbH
Die Werbegemeinschaft der Österreichischen Schuhwirtschaft in der
WKO kürte den Lieferanten des Jahres 2014. Die Wahl wurde mittels
Stimmzettel-Voting (mit Teilnahmekarten in der Schuh & Lederwarenrevue) entschieden und fällt in diesem
Jahr mit klarem Vorsprung auf das
Unternehmen Legero.
Foto: APA-Fotoservice
Fotos: z. V. g. Bundesgremium des Modehandels
Julia Horvath, erlebte ihren
Cinderella Moment im House
of Dancing In Wien, indem sie
einen Frosch küsste. Doch
kein Prinz kam zum Vorschein, sondern ein märchenhafter Tanzschuh.
„Weil es nicht egal ist, WIE man
seinen „Weg zurücklegt“ (frei
nach Legero) kürt die Werbegemeinschaft der Österreichischen Schuhwirtschaft alljährlich jenen „Lieferanten“, der
sich durch Service, Qualität,
Verlässlichkeit,
Termintreue,
Flexibilität und Freundlichkeit
besonders ausgezeichnet hat.
Die Wahl 2014 fiel auf die Firma
Legero, vertreten durch Josef
Renner (Bildmitte), dem Friedrich Ammaschell (links) und Dr.
Kurt Riemer für die Österreichische Schuhwirtschaft herzlich
gratulierten.
Die Qualität der Beziehungen zwischen
Österreichs Schuhhändlern und Schuhmachern und deren Lieferanten ist wesentlich für einen gesicherten Erfolg der
Branche. Legero wurde von Österreichs
Schuhwirtschaft zum besten „Lieferanten
des Jahres 2014“ gekürt. Das Unternehmen erhielt diese Anerkennung für die
Sicherung wesentlicher Qualitätsmerkmale, die für den Handel und das Schuhhandwerk essentiell sind. Termintreue,
Qualität und auch Flexibilität geben dem
Unternehmen Legero gemeinsam mit den
„Soft Skills“, wie Service, Verlässlichkeit
und Freundlichkeit 2014 einen deutlichen Vorsprung in der Abstimmung des
Fachmagazins „Schuh & Lederwarenrevue“. Das Mitbewerberfeld war namhaft
mit Unternehmen wie Superfit, Högl,
Hartjes, Ara, Collonil, Ganter, LOWA,
Richter, Wendel und Hassia besetzt.
nur erstklassige Produkte herstellt, sondern diese auch so im Markt etabliert,
dass sich alle Branchenbegleiter abgeholt und gut serviciert fühlen. Aus diesem
Grund haben wir die Ehrung des „Lieferanten des Jahres“ ins Leben gerufen. Die
Unternehmen sollen diese Anerkennung
der gesamten Branche auch erfahren und
mit Stolz tragen.“, lobt Friedrich Ammaschell, Obmann der Werbegemeinschaft
der Österreichischen Schuhwirtschaft die
Arbeit von Legero.
„Diese Auszeichnung würdigt unsere erfolgreiche Arbeit. Sie unterstreicht das
große Engagement unseres erfahrenen
Teams, außergewöhnliche Lösungen zu
liefern und dabei die Anforderungen des
Kunden immer im Blick zu haben“, erwiderte Rudolf Hampl, Geschäftsführer von
Legero Schuhfabrik GesmbH.
„Wir haben großen Respekt davor, ein Unternehmen so aufzustellen, dass es nicht
Das Unternehmen Legero, mit Hauptsitz
in Graz, vertritt die Philosophie den „be-
vorzugten Freizeitschuh für jede Gelegenheit“ zu produzieren. Dies spiegelt
sich einerseits in der zugleich kreativen, wie logistischen Zentrale der
Marke in der Steiermark wider, wie
auch in den Produktionsstätten in
ganz Europa.
Facts & Figures:
Die Legero Schuhfabrik GesmbH
mit Hauptsitz in Graz wurde 1872
gegründet und befindet sich mehrheitlich im Besitz der Familie Stolitzka. Die Unternehmenszentrale ist zugleich kreatives wie logistisches Zentrum für die Entwicklung
der Marken LEGeRO und Superfit.
Das Unternehmen betreibt eigene
Produktionsstätten in Europa, beschäftigt weltweit nahezu 1.000 Mitarbeiter und ist eine feste Größe auf
dem europäischen Schuhmarkt.
MODE & FREIZEIT
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13
BRANCHENNEWS
SPORT:
Hälfte des heimischen Sporthandels in ausländischer Hand
Der heimische Sporthandelsmarkt hat
sich im vergangenen Jahr komplett geändert. „46 % des österreichischen Sportartikelhandels sind 2013 in ausländische
Hand gewandert“, sagte Sport 2000-Chef
Holger Schwarting bei einem Pressegespräch. Sport Eybl/Experts gehört inzwischen ganz dem britischen Diskontriesen
Sports Direct, Intersport Österreich ging
an Intersport Deutschland.
GROSSE RADSPORT-UMFRAGE“
bei 1.400 Bikeboardern
Marktagent.com und bikeboard.at haben in die österreichische bikeboard-Community hineingehört und mehr als 1.400 Radsportler zur Motivation hinter der
Trendsportart befragt. Ergebnis: Bikeboarder fühlen sich als Teil einer echten
Spaßgesellschaft, die mächtig viel Geld in den Sport investiert.
Der Fun-Faktor ist der wichtigste Radsport-Grund
Gründe, Radsport zu betreiben, gibt es
Motive/Gründe für den Radsport:
viele: Konditionsaufbau, Naturerlebnis, medizinische Indikationen, Abwechslung, Grenzen austesten, Adrenalin-Kick, Gewichtsreduktion etc. An
oberster Stelle rangiert für viele Radsportler jedoch schlicht und ergreifend
der Spaß an der Sache. 33% aller Teilnehmer einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Marketagent.com in
Kooperation mit Österreichs führendem
Radsport-Magazin bikeboard.at durchgeführt hat, nennen den Fun-Faktor als
Hauptgrund für die Ausübung ihrer bevorzugten Sportart. Sich wohlfühlen zu
Jährlich mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer insgesamt:
wollen (16,2 %) und seinem Körper pedalierend etwas Gutes zu tun (13,4 %),
rangieren an zweiter bzw. dritter Stelle,
was die Hauptmotivation für den Radsport betrifft.
Monatlich wird in der Hauptsaison jeder
Radtyp ca. zehn Mal bewegt. Jeweils ein
Drittel der Bikeboarder bringt es auf Kilometerleistungen von 2.000 bis 5.000
bzw. 5.000 bis 10.000 km pro Jahr, das
dritte Drittel weist geringere oder noch
höhere Kilometerleistungen auf.
Weil es Spaß macht
Das gesamte Marktvolumen des Sporthandels betrug im Vorjahr 1,58 Mrd.
€. Der zweitgrößte Player nach Sport
2000/Gigasport ist Intersport mit einem Marktanteil von 21,5 %. Eybl kam
laut RegioPlan-Daten auf 17 %, Hervis hielt 16 %, Sports Experts 7 %. Die
restlichen rund 10 % teilen sich diverse
kleinere Händler.
Das Onlinegeschäft spielt im Sportartikelhandel laut Schwarting noch nicht
so eine große Rolle. „Es sind vor allem
preisgetriebene Kunden im Internet“,
meinte er. Bei Sport 2000 steht jedenfalls keine Internetoffensive auf dem
Plan, dort will man sich auf das stationäre Geschäft konzentrieren, wohl aber
eine Mehrkanal-Strategie anbieten. Wer
online bestellt, soll die Ware auch im
Geschäft abholen können. Auch Hervis ist gerade dabei, sein Multichannel-Konzept auszubauen.
Quelle: APA, 10.Jul 2014
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MODE & FREIZEIT
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83,9%
Um allgemein fit zu sein/dem Körper etwas Gutes zu tun
82,4%
Um Ausdauer zu trainieren/Kondition aufzubauen
81,7%
Um den Kopf frei zu bekommen/abzuschalten/mich auszupowern
Um an der frischen Luft zu sein
69,7%
47,6%
Um die Umgebung sportlich zu erkunden
46,0%
Um abzunehmen/das Gewicht zu halten
44,9%
Um meine körperlichen Grenzen auszutesten
43,3%
Um mentale Stärke/Durchhaltevermögen/Disziplin zu trainieren
37,3%
Gibt mir den Kick/Adrenalin-Stoß
35,6%
Persönlicher Ehrgeiz/möchte meine Leistung unter Beweis stellen
35,3%
Weil es unkompliziert ist
34,8%
Um meine psychischen Grenzen auszutesten
25,6%
Um mich mit anderen zu messen/in Wettbewerb zu treten
24,4%
Weil Partner/Freunde auch Radsport betreiben
23,9%
Weil es Teil meines Trainings-/Trainingsplanes ist
Weil es vom Arzt empfohlen wurde
Weil es im Trend liegt
Andere Gründe, und zwar ...
80,8%
78,1%
Wegen des Naturerlebnisses
Weil es abwechslungsreich ist
Sport Eybl mit einem Marktanteil von
etwa 17 % und einem Umsatz von über
200 Mio. € wird durch den Diskonter
Sports Direct ersetzt. Die neuen Eigentümer sind gerade dabei, die Marken
Eybl und Sports Experts einzustampfen
und den Filialen das Sports-Direct-Design aufzudrücken. „Da entsteht ein Vakuum, das es aufzufüllen gilt. Nicht alle
Kunden werden ihre Lösung bei Sports
Direct finden“, sieht Schwarting großes
Potenzial für seine Sporthandelskette.
Sport 2000 hat sein Gewicht am Markt
ebenfalls erhöht und sich vor eineinhalb Jahren die zu Kastner & Öhler gehörende Sporthandelskette Gigasport
ins Boot geholt. Zusammen beherrschen die Firmen damit 29 % des Marktes. 2013 kamen sie auf einen Umsatz
von 483,6 Mio. € und führten 475 Geschäfte, in denen 2.871 Mitarbeiter beschäftigt waren.
93,5%
Um mich wohlzufühlen / mein körperliches/seelisches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten
20,3%
2,4%
n=1.441
0,8%
2,3%
(Basis: Respondenten nutzen zumindest einen der genannten Fahrrad-Typen)
[…] Bitte wählen Sie alle Motive/Gründe aus, warum Sie persönlich Radsport betreiben.
20
34,0%
33,7%
n=1.441
16,2%
Bis 2.000 km
16,1%
Bis 5.000 km
Bis 10.000 km
Mehr als 10.000 km
(Basis: Respondenten nutzen zumindest einen der genannten Fahrrad-Typen)
Wie viele Kilometer fahren Sie im Durchschnitt pro Jahr mit dem Fahrrad/den Fahrrädern, um Sport zu
betreiben? […]
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Kaufkräftige Vielfahrer
Wer so viel Zeit investiert, lässt sich auch finanziell nicht lumpen. Während der durchschnittliche Kaufpreis für ein Fahrrad in Österreich laut jüngster VSSÖ-Studie bei 780 €
liegt, sind ambitionierte Radsportler im Schnitt bereit rund 3.300 € für ein Mountainbike, 3.600 € für ein Rennrad und 3.990 € für ein Triathlonrad auszugeben – Frauen
tendenziell etwas weniger, Männer etwas mehr. Hinzu kommen Ausgaben für Radausflüge, Urlaube, Rennen oder Trainingslager.
Informationsquelle Nummer 1 ist der Fachhandel
Apropos Fahrradkauf: Informationsquelle Nummer 1 ist für die Zielgruppe nach wie
vor der Fachhandel (67,2 %). Gut zwei Drittel des Samples würden, ehe sie ins nächste Zweirad investieren, einen Bike-Shop ihres Vertrauens konsultieren, nur einen Prozentpunkt dahinter (66,1 %) rangiert die allgemeine Internet-Recherche.
Bei der Bike-Auswahl wird vorrangig auf die Passform geachtet, gefolgt von der Ausstattung und dem Rahmenmaterial. Optik, Gewicht und Preis sind für je ein knappes
Drittel sehr ausschlaggebend.
NEUE VSSÖ-KURSE:
Sportmonteur für Skischuhanpassung | Sportmonteur für Skibindungen
Der VSSÖ hat uns über neue Kurstermine für den Sportmonteur für Skibindungen und für
Skischuhanpassung informiert. Diese sind auch auf unserer Homepage abrufbar. Weiters
findet noch der Kurs Sportmonteur für Skischuhanpassung in der Wirtschaftskammer
Salzburg, Mittwoch, 29. Oktober 2014, von 8:00 bis 17:30 Uhr statt.
BRANCHENNEWS
SPORTMONTEUR für Skischuhanpassung
Druckstellen, Wadenkrämpfe, Sohlenbrennen, Überbeine, nasse Füße, usw. sind meist Auswirkungen von nicht fachgerechter Auswahl
und Anpassung der Skischuhe. In diesem Kurs lernen Sie über die wichtigsten Kriterien bei der Skischuhauswahl und Anpassung, sowie verschiedene Techniken zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme mit Skischuhen.
Zielgruppe:
Kursbeitrag:
- Auszubildende
€ 290,-- für VSSÖ-Mitglieder
Anmeldung ausschließlich auf der Homepage:
- Neue Mitarbeiter
€ 380,-- für Nicht-Mitglieder
www.vsso.at , unter dem Link „Akademie/Kurse“
- Servicemitarbeiter
Ausbildungsinhalte: I n diesem 2-tägigen Intensivlehrgang Kurstermin und Kursort: werden folgende Themenbereiche und Inhalte WIFI INNSBRUCK, 6020 Innsbruck, Egger-Lienz-Straße 116
theoretisch
und
praktisch
vermittelt:
14. – 15. Oktober 2014 (von 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:30)
Grundlagen zur Skischuhauswahl
– Hintergrundwissen zu Skischuhtypen, Konstruktionen und Funktionen
– Die idealen Eigenschaften der Skischuhe je nach Einsatzbereich und Alter
– Die richtige Methodik zur Größenermittlung
– Skischuhauswahl
– Die richtige Kanting-Einstellung
– Rennschuhe (Sohlenerhöhungen, Härte usw.)
– Die notwendigen Geräte und Werkzeuge zur Skischuhanpassung
Fachgerechte Anpassungsarbeiten in der Praxis
Problemanalyse & Behebungsmöglichkeiten
– Sohlen-Formung
– Die häufigsten Probleme mit Skischuhen
– Schale dehnen und fräsen
– Die richtige Kundenproblemanalyse
– Innenschuh schäumen & anpassen
– Ursachen der verschiedenen Probleme mit Skischuhen
– Montage von Sohlenerhöhungen bei Rennschuhen
– Methoden zur Problembehebung
– Skischuhschnallen versetzen, ersetzen und tauschen
AUSBILDUNG ZUM SPORTMONTEUR FÜR SKIBINDUNGEN 2014
Ausbildungsinhalte:
– Aufzeichnungspflicht
– Richtlinien bei Montage und Verkauf
– Rechtliche Grundlagen
–Ü
berprüfung mit eine Bindungsüberprüfungsgerät
– Praktische Arbeit mit Skiausrüstung
– Haftungsfragen rund um die Montage und Einstellung von Skibindungen
Zielgruppe: Grundkurs: Lehrlinge - Neue Mitarbeiter
Prüfungskurs: Mitarbeiter mit zumindest einjähriger Erfahrung in der Montage.
Die kommissionelle Prüfung besteht aus einem praktischen und theoretischen Teil. Für die Praxisprüfung ist der Grundkurs, Montagekenntnisse und technisches Wissen unbedingt erforderlich! Eine Bestätigung ist der Anmeldung beizulegen. Die Kursdauer beträgt
jeweils zwei Tage von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Anmeldungen ausschließlich auf der VSSÖ-Homepage: www.vsso.at
GRUNDKURS:PRÜFUNGSKURS:
MO + DI 13. + 14. Oktober
DI + MI 14. + 15. Oktober
Weitere Kursorte in den einzelnen Bundesländern
WIFI WIEN Währinger Gürtel 97
WIFI WIEN Währinger Gürtel 97
finden Sie auf der VSSÖ-Homepage!
WINTERSPORT KOMPAKT
MO 24. 11. bis MI, 26.11.2014/WIFI INNSBRUCK
MO 01. 12. bis MI, 03.12.2014/WIFI ZELL AM SEE
VOLLER EINSATZ FÜR DEN LAUFSPORT GEWÜRDIGT:
Hohe Auszeichnung für Wolfgang Konrad
Bildnachweis: Votava/PID
Zur Person: Wolfgang Konrad wurde 1958 in Landeck in Tirol geboren und war ein sehr erfolgreicher Mittel- und Langstreckenläufer. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre erbrachte Konrad
Weltklasseleistungen im Hindernislauf. In seinem letzten Rennen als
Leistungssportler bestritt er 1988 in 2:23:17 h den Vienna City Marathon. Bereits während seiner Zeit als aktiver Sportler begann Wolfgang Konrad in der Organisation von Veranstaltungen zu arbeiten.
1989 übernahm er die Führung des Vienna City Marathon (VCM). Der
Bewerb hat sich seither zu Österreichs teilnehmerstärkster Sportveranstaltung entwickelt. Beim 31.VCM am 13.April 2014 gab es einen
TeilnehmerInnenrekord von 42.078 LäuferInnen.
Stadtrat Christian Oxonitsch verlieh im Wappensaal des Rathauses das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien an Wolfgang Konrad und betonte, dass
„ohne Wolfgang Konrad der Vienna City Marathon nicht das wäre, was er heute ist, nämlich ein Weltklasseevent auf internationalem Topniveau".
MODE & FREIZEIT
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WETTBEWERB | Beste Homepage
BESTE HOMEPAGE:
2 x 3.000 € gewinnen
Haben Sie eine attraktive Homepage oder eine interessante Online-Präsenz?
Dann nehmen Sie teil am Wettbewerb „Beste Homepage im Handel mit Mode
und Freizeitartikeln“! Er wird heuer erstmals vom Bundesgremium Handel mit
Mode und Freizeitartikeln veranstaltet. Preise im Gesamtwert von 6.000 € warten auf Sie!
Wer kann teilnehmen?
Sie können teilnehmen, sobald Ihr Unternehmen im Internet präsent ist – und zwar unabhängig davon, ob Sie einen Online-Shop
oder eine Homepage betreiben und auch unabhängig davon, ob Ihre Website „brandneu“ oder schon seit längerer Zeit erfolgreich online ist.
D i e „ B E S T E H O M E PA G E “ w i r d i n z w e i K a t e g o r i e n a u s g e z e i c h n e t :
»»» bis inklusive 10 Beschäftigte
»»» über 10 Beschäftigte
Wie können Sie teilnehmen?
Sie finden das Teilnahmeformular nebenstehend abgedruckt, Sie können es aber auch unter
http://www.modeundfreizeit.at/beste-homepage downloaden. Das Formular bitte ausfüllen
und an das Bundesgremium Handel mit Mode
und Freizeitartikeln mailen, faxen oder per Post
senden. Die dafür nötigen Kontaktdaten finden
Sie am Teilnahmeformular.
Warum teilnehmen?
»»» Der Gewinner der jeweiligen Kategorie erhält mit 3.000 € einen attraktiven Geldpreis.
»»» D
ie Gewinner und die jeweils 10 besten
Homepages jeder Kategorie werden in der
Textilzeitung/ÖTZ bekannt gegeben.
»»» A
m 18. November 2014 findet eine Pressekonferenz statt, bei der die Preisträger
und die 10 besten Homepages jeder Kategorie einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Als Beispiel für eine besonders attraktive Homepage haben wir aus Gründen der
Fairness – wir wollen ja keinen inländischen Mitgliedsbetrieb bevorzugen – mit
Breuninger/Stuttgart ein Beispiel aus dem benachbarten Ausland gewählt.
»»» Ganz abgesehen davon profitieren alle Einreicher von höherer Bekanntheit, denn
an der Jurysitzung Ende Oktober nehmen
auch Mode-Bloggerinnen und andere Meinungsführer teil.
Wann können Sie einreichen?
Sie können ab sofort an diesem Wettbewerb teilnehmen. Berücksichtigt werden alle Einreichungen, die bis 15. Oktober beim
Bundesgremium Handel mit Mode und Freizeitartikeln einlangen.
Das Bundesgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln freut sich auf Ihre Teilnahme!
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MODE & FREIZEIT
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Beste Homepage | WETTBEWERB
Mailen Sie dieses Formular an mode.freizeit@wko.at, faxen Sie es an +43 5 90 900 118181 oder schicken
Sie es uns per Post an Wirtschaftskammer Österreich, Bundesgremium Handel mit Mode und
Freizeitartikeln, Wiedner Hauptstrasse 63, 1045 Wien.
Es werden nur Einreichungen, die bis 15. Oktober 2014 beim Bundesgremium eintreffen, berücksichtigt!
1. URL bzw. Internet-Adresse unserer Homepage:
___________________________________________________________________________________
2. In einem Satz: Bei der Gestaltung der Startseite war uns Folgendes wichtig:
___________________________________________________________________________________
3. Unsere Navigation enthält folgende Hauptpunkte (z.B. Mode, Team, Standorte):
_____________________________________
_______________________________________
_____________________________________
_______________________________________
_____________________________________
_______________________________________
_____________________________________
_______________________________________
4. Es gibt auf unserer Website folgende Services:
 Online-Shop
 Online-Zahlung
 Möglichkeit zur Bestellung von Gutscheinen
 Weitere Services: ____________________________________
5. Unsere Online-Präsenz aktualisieren wir im Durchschnitt …
 täglich
 quartalsweise
 wöchentlich
 jährlich
 monatlich
 anders: ______________
6. Wir bieten folgende Möglichkeiten zur Interaktion mit unseren Kunden:




Angabe Kontaktdaten
 Kontaktformular
 Newsletter-Bestellung
Link zu Social Media (falls ja, welche: _________________________________________________)
Social Media-Plugins (also die Möglichkeit, konkrete Inhalte zu teilen, liken etc.)
Weitere Möglichkeiten der Interaktion: ________________________________________________
7. Wir haben Folgendes unternommen, um in Suchmaschinen gefunden zu werden:
 Metatext-Optimierung
 Text-Optimierung
 Backlinks
 Weitere SEO-Aktivitäten: ____________________________________________________________
8. Folgende technischen Kriterien waren uns besonders wichtig:
 Browser-Kompatibilität
 Mobile Version
 Geringe Ladezeiten
 Weitere technische Kriterien: ________________________________________________________
9. Folgende rechtlichen Kriterien waren uns wichtig:
 Korrektes Impressum
 Abklärung Markenrechte
 Abklärung Bildrechte
10. Falls Sie wollen, können Sie hier noch einige Kennzahlen angeben (optional!):
 Visits/Jahr: ______________
 Impressions/Jahr: ____________  Verweildauer: ________
11. Kontakt zu jener Person, die diesen Fragebogen ausgefüllt hat:
Name: ________________________ ______
Telefon: _____________________________
Funktion: ________________________________
E-Mail: __________________________________
FENG SHUI
ERFOLGSGEHEIMNIS FENG SHUI
Mehr Harmonie für Ihr Geschäftslokal
Foto: pictures born, Helga Nessler
Raumplanung und -gestaltung nach den Kriterien von Feng-Shui standen im Mittelpunkt des Infoabends der Sparten Handel und Gewerbe & Handwerk der Wirtschaftskammer Wien in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien im vollen Raiffeisen-Forum.
Die Vortragende des Abends, Ricarda Larcher, erklärte
an konkreten Beispielen, wie Feng-Shui in Geschäftsräumen funktioniert. Die Feng Shui Expertin betreut
erfolgreich Unternehmen mittels energetischer Maßnahmen. Eine Besonderheit ihrer langjährigen Ausbildung ist die Zertifizierung zur Beraterin für Imperial
Feng Shui, das wegen seiner Wirksamkeit auch oft Power Feng Shui genannt wird. Sie kann auf eine langjährige Tätigkeit im Marketing bei internationalen
Agenturen und Unternehmen zurückblicken.
„Nach Feng Shui optimierte Geschäftsräume sind wie
kleine Kraftwerke, die Dynamik und Vitalität verleihen, wenn sie richtig gestaltet sind“, erklärte die Expertin. So sei es wichtig, Farben richtig einzusetzen:
Blau suggeriert Harmonie und Balance, vermittelt
Sehnsucht und Weite, Grün ist die Farbe des Wachstums und der Natur, Gelb wirkt anregend und fördert
Optimismus, Orange strahlt Wärme aus, wirkt auf(V. l. n. r.): Die Organisatoren und Teilnehmer der Feng Shui-Veranstaltung: Die Spartenobbauend und leistungssteigernd. „Jedes Unternehleute Erwin Pellet und Mag. Maria Smodics-Neumann, Feng-Shui Expertin Riccarda Larcher,
men sollte sich vor dem Einsatz von Farben ganz beRaumcoach Maria Husch und Raumausstatterin Gabriele Zeller (die beiden haben sich über
das POOL-Kooperationsservice der Wirtschaftskammer Wien gefunden und bieten nun gewusst überlegen, welche Produkte und Dienstleismeinsam Einrichtungsgestaltung nach Feng-Shui an), Florist Linus Carigiet, Moderatorin und
tungen angeboten und welche Effekte damit bewirkt
Wirtschaftsblatt-CR Eva Komarek, RLB-Stadtdirektor Prok. Gaston Giefing.
werden sollen“, erklärte die Expertin.
Um die Energieströme fließen zu lassen, sollten Unternehmen den Kunden keine Hindernisse wie querliegende Teppiche in den Weg
legen. Diese einfach umzudrehen, damit sie gerade liegend die Kunden ins Geschäft ziehen, sei eine einfache und wirksame Maßnahme. Eine Kassa im Sichtbereich der Kunden beim Eingang ist ein No-Go, denn dadurch werden diese sofort an das Bezahlen erinnert.
Riccarda Larcher forderte ihr Publikum auf, rasch zu handeln, denn vieles vom gerade Gehörten kann man ganz einfach selbst machen und rasch umsetzen und schloss ihre Ausführungen mit dem Hinweis: „Nicht Träume werden wahr – sondern Pläne, die umgesetzt werden.“
Vorher - Nachher: Ein Beispiel aus der Praxis
Der Florist Linus Carigiet ließ sein Geschäftslokal nach Feng-Shui umgestalten, wobei die größte Problematik darin bestand, dass im
Zentrum seines Geschäfts die Kundentoilette lag. Dies wurde einfach dadurch gelöst, dass die Innenräume farbig gestaltet und der
Boden mit Steinen ausgelegt wurde. „Jetzt ist das der harmonischste Ort in meinem Geschäft“, erzählte Inhaber Carigiet lächelnd.
Fotos: Riccarda Larcher
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MODE & FREIZEIT
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Demo | INNENSTADT
DEMO-FREIE INNENSTADT
statt 30 % Umsatzverlust
Der bisherige Höhepunkt dieses neuen Dialogs waren Betriebsbesuche, bei denen sich Bundesministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner bei den Innenstadtkaufleuten persönlich deren Bedenken und Wünsche anhörte. Juwelier Hermann Gmeiner Wagner erinnerte an die dramatische Nacht beim Akademikerball und seine devastierten Schaufenster und forderte auch eine Reduktion
der zahlreichen übrigen „friedlicheren“ Demonstrationen. Im Anschluss stellte
sich die Ministerin einem intensiven Gedankenaustausch mit den Obleuten der
City-Einkaufstraßenvereine.
Trotz der aktuellen OGH-Urteile, die dem Innenministerium und der Polizei zur
Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit einen sehr engen Rahmen vorgeben, verliefen die Gespräche sehr offen und konstruktiv. Die Sensibilität für
die Anliegen und Bedürfnisse der Innenstadtkaufleute und deren MitarbeiterInnen wurden beim Innenministerium und der Polizei wesentlich geschärft
und der Dialog konnte erstmals intensiviert werden.
Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner erwiderte die Klagen der Geschäftsleute der City laut der Tageszeitung „Heute“ mit einem Versprechen: „Es wird
einen intensiveren Dialog mit Veranstaltern geben, um örtliche und zeitliche
Alternativen zu finden.“ Auch Erwin Pellet, Obmann der Sparte Handel der
Wirtschaftkammer Wien und Dr. Rainer Trefelik, Obmann der IG der Kaufleute Kärntner Straße, äußerten die Hoffnung, „dass durch diesen Dialog die Situation um die stets steigende Anzahl von Demos doch sukzessive verbessert
werden kann.“
Streetparade: Demo oder Veranstaltung
Offiziell ist die Streetparade, die am letzten August-Samstag wieder zu einer
mehrstündigen Ringsperre geführt hat, eine Demonstration. Da die Streetparade aber - wie aus ihrer Homepage hervorgeht - zahlreiche Sponsoren aufweist
und auch Tickets für die Trucks verkauft werden, sehen die Innenstadtkaufleute eher den Charakter einer Veranstaltung gegeben. Für eine Veranstaltung
wären aber im Gegensatz zu einer Demonstration diverse Kosten vom Veranstalter und nicht von der öffentlichen Hand zu tragen.
Verkehrswarnungen neu gestalten
„Jede lapidare Meldung über eine geplante Demo am Ring
wird immer mit dem Zusatz angekündigt, man solle die Innenstadt meiden“, erklärte Brieftaube-Chef Dr. Peter Bernert und fügte hinzu: „Auch wenn dann nur eine Handvoll
Demonstranten über den Ring marschiert, verlieren wir sofort Umsätze!“
Die Bundesministerin versprach, sich für einen sensibleren
Umgang mit Verkehrswarnungen einzusetzen, denn „man
muss nicht immer gleich ein Verkehrschaos ausrufen.“
Foto: Rainer Trefelik
Bundesministerien Mag. Johanna Mikl-Leitner bei Paul & Shark.
Dr. Peter Bernert übergibt ihr seine gesammelten Unterlagen
über Geschäftsstörungen durch Demonstrationen. V. l. n. r.: Spartengeschäftsführer Dr. Klaus Puza, Spartenobmann Erwin Pellet,
BM Mag. Johanna Mikl-Leitner und Dr. Peter Bernert (Brieftaube,
Paul & Shark, Napapijri).
Foto: Gerhard Weinkirn
MODE & FREIZEIT INTERN berichtete in den letzten Jahren immer wieder über
die steigenden Demo-Sorgen der Innenstadtkaufleute. Auf Initiative von Erwin Pellet, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, wurde in
den letzten Wochen zum Thema ausufernde Demonstrationen in der Innenstadt ein intensiver Dialog eingeleitet. Auftakt war ein Gipfelgespräch von
Innenministerium, Wiener Polizeispitze mit Vizepolizeichef Karl Mahrer und
WKW-Präsident Walter Ruck.
Foto: Gerhard Weinkirn
Die zunehmende Anzahl von Demonstrationen in der Wiener Innenstadt - 53 waren es allein im Jahr 2013 - erzürnen die Innenstadtkaufleute, die an Demo-Tagen
Umsatzverluste von 30 % und mehr beklagen. Innenministerin Mikl-Leitner überzeugte sich mit Spartenobmann Pellet von den Sorgen der Unternehmer.
„Am besten finden die Demos außerhalb der City statt“, zeigt
Dr. Rainer Trefelik, Obmann der IG der Kaufleute der Kärntner
Straße und GF von Popp & Kretschmer hier wohl zu BM Mag.
Mikl-Leitner, links im Bild der Einkaufsstraßenmanager der City,
Michael Dobo.
Die Ringsperren durch Demonstrationen und Veranstaltungen
nehmen kein Ende, allein in den
letzten
10
September-Tagen
waren vier Demos angemeldet:
Marsch für Jesus, Rasen am Ring,
Marsch der Wutbürger und die
Bademantel-Streetparade
zum
80. Geburtstag von Udo Jürgens.
Sie erfordern jeweils ein gewaltiges Polizeiaufgebot (hier ein Foto
vom Karajan-Platz vor der Oper).
Die Innenstadtkaufleute sammeln
derzeit Unterschriften für eine
Petition gegen die überbordenden
Ringsperren durch Demonstrationen und Veranstaltungen.
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EHRUNGEN
Ehrung langjähriger Mitglieder
„Die Ehrung langjähriger Mitglieder zählt zu den schönsten Aufgaben eines Gremial- obmanns“, formulierte Helmut Schramm in seinen einführenden Worten, denn „es gibt
im unternehmerischen Leben zwar immer Höhen und Tiefen, langjähriges Bestehen in
durchaus turbulenten Zeiten beweist aber, dass ein Unternehmen erfolgreich geführt worden ist und nur deshalb so lange seinen Platz am Markt finden konnte.“
Gemeinsam mit Gremialobmann Ralph Plaichinger und dem Vorsitzenden des jeweiligen Berufszweiges zeichnete
Schramm alle hier angeführten Mitgliedsbetriebe für 30jährige bis 50jährige Mitgliedschaft im Einzel- bzw. Großhandelsgremium aus.
30 Jahre
Berndorf AG - Das Unternehmen hat eine sehr lange
Tradition und geht auf die
Gründung der Berndorfer
Metallwerke 1843 zurück.
Für die Verkaufsniederlassung im 1. Bezirk wurde
GF Binder für 30 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Yair Tamir - Das Unternehmen im 2. Bezirk ist
im Großhandel mit Lederwaren sowie im Einzelhandel mit Textilien
und Lederwaren tätig. Es
vertritt GIANNI CONTI in
Österreich und betreibt
auch das Damen-/Kindermodengeschäft MUCK &
MUCKI.
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MODE & FREIZEIT
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Wilhelm Chaloupka Der Dekorateur und Werbegestalter ist seit 1981
selbständig und dekoriert
Schaufenster und Schauräume, beschriftet Firmentafeln und Autos und
konstruiert Ladenbausysteme und gestaltet Messestände.
KommR Walter Tatzer
- Der Vielfachunternehmer aus dem 2. Bezirk ist
im Elektro-, Spielwaren-,
Haushalts- und Küchengerätehandel sowie im Textilhandel unternehmerisch
tätig und gehört dem Gremium seit 30 Jahren an.
Simon Deutsch GesmbH
& CoKG - Herr Deutsch ist
im Einzel- und Großhandel sowie im Import/Export von Elektronik und
Textilien, u. a. mit einem
Büro in Hongkong tätig.
Bei Textilien werden vor
allem Hemden produziert
und angeboten.
Regina Emminger e. U.
- Die Trafikantin führt
seit 30 Jahren eine Trafik in der Buchengasse
im 10. Bezirk und gehört
- wie viele Trafikanten,
die auch Kleinlederwaren
führen - dem Branchenzweig Lederwaren in unserem Gremium an.
KommR Rudolf Giffinger
- Der engagierte Unternehmer, langjähriger Bezirksrat
in Liesing und Ausschussmitglied im Landesgremium,
ist u. a. im Einzelhandel mit
Korbwaren (Berufszweig Lederwaren) tätig und seit 30
Jahren Mitglied unseres Gremiums.
Henriette Tür e. U. - Die
Trafikantin führt seit 30
Jahren eine Trafik in der
Kürschnergasse (Großfeldsiedlung) im 21. Bezirk
und ist - wie viele Trafikanten, die auch Kleinlederwaren führen - im
Branchenzweig Lederwaren Mitglied im Gremium.
Ulrike Wehofer - Frau Wehofer führt exakt seit 25.
6. 1984 einen Betrieb in
der Singerstraße im 1. Bezirk und ist Mitglied im Berufszweig Textil und Bekleidung, Berufszweigobmann
Günther Rossmanith gratulierte zum 30-Jahr-Jubiläum.
Robert Zika - Der Unternehmer führt seit 30 Jahren ein Damenmodenfachgeschäft in der Josefstädter Straße im 8. Bezirk
und wurde zu diesem Jubiläum von Obmann Schramm und Berufszweigvorsitzendem Rossmanith
ausgezeichnet.
35 Jahre
Eva Chadt - Die Unternehmerin führt eine Trafik in
der Gablenzgasse im 16.
Bezirk und ist - wie viele Trafikanten, die auch
Kleinlederwaren führen im Branchenzweig Lederwaren Mitglied unseres
Gremiums.
Heinz Edl e. U. - Herr Edl
ist Trafikant am Standort
Amtsstraße im 21. Bezirk
und Mitglied in unserem
Gremium. Im Gremium der
Tabaktrafikanten stellt er
sein enormes Fachwissen in
der Funktion des stellvertretenden Gremialobmanns
zur Verfügung.
40 Jahre
45 Jahre
KommR Ernst Tobola Der branchenintern „Mister Meidlinger Hauptstraße“ genannte Bezirks- und Kammerfunktionär ist seit 40 Jahren
mit einem Fachgeschäft
für Lederwaren mit angeschlossener Reparaturwerkstätte in Meidling
selbständig.
Gertrude Klaric - Josef Kundrat e. U. - Das
Unternehmen beschäftigt sich seit 1969 mit
dem Verkauf von Textilien. Inhaberin Gertrude
Klaric engagiert sich seit
vielen Jahren als Obfrau
im Einkaufsstraßenverein „5er City/Margaretenplatz“.
Rosmarie Öhler - Die Unternehmerin betreibt seit
35 Jahren eine Trafik in der
Senefeldergasse im 10. Bezirk. Außer bei den Tabaktrafikanten ist sie im Berufszweig Lederwaren auch
Mitglied in unserem Gremium.
Christa Stockinger - Seit
1969 wird von Frau Stockinger eine Handelsagentur und der Einzelhandel
mit Bekleidung, vor allem
Strickwaren aus exquisiten
Materialien, am Standort
Feldkellergasse im 13. Bezirk betrieben.
50 Jahre
C. Mehsmer, Inh. Dr. Helmut Wohanka - Das Hutmodengeschäft in der Mariahilfer Straße geht in seinen Anfängen auf das Jahr
1865 zurück, seit 1964 ist
es ein Schwesterunternehmen der Oberwalder-Hutfachgeschäfte von Familie
Wohanka.
Magdalena Michalek Das Modeunternehmen
von Frau Michalek besteht seit 50 Jahren in
der Liechtensteinstraße.
Gremialobmann Helmut
Schramm und Berufszweigobmann Günther
Rossmanith gratulierten
herzlich zum Jubiläum.
Alle Fotos: pictures born/Helga Nessler
Emilie Lischka - Die gelernte Schneidermeisterin
führt seit 40 Jahren einen
Modehandelsbetrieb mit einer hauseigenen Werkstätte in der Reinprechtsdorfer
Straße, der Schwerpunkt
liegt auf Damen- und Herrenhosen in riesiger Auswahl.
Margaret Lederwaren
Handelsgeselschaft m.
b. H. - Susanne Schiendl
führt seit 35 Jahre ein
von ihrer Großmutter gegründetes Unternehmen
mit Taschen, Reisegepäck
und Kleinlederwaren mit
einer großen Auswahl an
SAMSONITE- Produkten.
Prominentester Firmenjubilar war Gremialobmann-Stellvertreter Ernst Tobola
(2. von rechts), dem Berufszweigvorsitzender Herbert Gänsdorfer und die Gremialobleute Ralph Plaichinger und Helmut Schramm (v. l. n. r.) zum 40jährigen
Bestehen seines Unternehmens in der Meidlinger Hauptstraße gratulierten.
Dichtes Gedränge im Festsaal der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Die
Gremien Einzel- und Großhandel mit Mode und Freizeitartikeln ehrten treue Mitgliedsbetriebe für 30, 35, 40, 45 und 50jährige Mitgliedschaft.
KOMMENTAR | Pellet
KOMMENTAR
Einkaufsstraßen ehren
engagierte Funktionäre
PRESSESPIEGEL
Obmann der
Sparte Handel
Der Handel im Wandel:
150 Jahre Erfahrung für die Zukunft
Am 24. Dezember 1863 hat Kaiser Franz Joseph offiziell den Titel „Gremium der Wiener Kaufmannschaft“ bestätigt, nachdem er bereits 1859 ein
kaiserliches Patent unterzeichnete, das den Wiener Handelsstand als Genossenschaft vereinigte. Dieses Datum gilt damit als Gründungstag der
heutigen Interessenvertretung der Wiener Handelsunternehmen. Von Beginn an begleitete die Sparte Handel ihre Branche durch alle Höhen und
Tiefen – mit viel Erfahrung und stets den Finger am Puls der Zeit. Heute
stellen neue Bezahlsysteme, der Online-Handel und andere Trends wie das
mobile Einkaufen die Branche vor neue Herausforderungen.
Schon Jahrhunderte davor bildeten sich erste Gemeinschaften, wie etwa
die „Laubenherren“. Sie waren eine Gilde von Kaufleuten, die „unter den
Lauben“ – den heutigen Tuchlauben – ihre Waren anboten. Die Geschichte der Stadt war und ist eng mit jener ihrer Kaufleute verbunden. Wiens
Lage im Herzen Europas hat seit jeher den Handel begünstigt. Im Mittelalter brachten der Donauhandel und die Privilegienbriefe der Babenberger
Wien und den Wiener Handel zum Blühen. In einem derart dynamischen
Markt bestanden für die Wiener Handelsbetriebe viele Chancen und Möglichkeiten.
Die Wiener Kaufleute zeigten stets soziale Verantwortung. So betrieb das
Gremium der Wiener Kaufmannschaft bis ins 20. Jahrhundert zum Beispiel ein Schülererholungsheim und ein Krankenhaus im 19. Bezirk. Auch
in der Bildungspolitik erwiesen sich die Wiener Kaufleute als weitsichtig
und zukunftsorientiert. Schon 1848 wurde die erste kaufmännische Lehranstalt gegründet. Es folgten viele weitere neue Schulen. 1952 wurde der
Fonds der Wiener Kaufmannschaft gegründet. Dieser ist heute der zweitgrößte Privatschulbetreiber in Österreich. Unter der Dachmarke Vienna
Business Schools vereinigen sich sechs Handelsakademien und sechs Handelsschulen sowie Kollegs in Wien und Niederösterreich mit über 3.700
Schülerinnen und Schülern. Mit der Schaffung des Handelskammergesetzes wurde 1946 das Gremium der Wiener Kaufmannschaft als „Sektion
Handel der Kammer der Gewerblichen Wirtschaft für Wien“ nahtlos in die
Wirtschaftskammer Wien übergeführt.
Das Rückgrat des Wiener Handels bilden heute die über 34.000 Handelsunternehmen mit ihren mehr als 115.000 Beschäftigten. Alleine der Wiener Einzelhandel setzt jährlich etwa 12,4 Milliarden Euro um. Der Wiener
Groß- und Außenhandel kommt mit rd. 74 Milliarden EUR gar auf fast die
Hälfte der österreichischen Großhandelsumsätze. Die 25 Landesgremien
der Sparte Handel zeigen die Vielfalt der Branche: Von A bis Z – vom Agrarhandel über den Einzel- und Großhandel mit Mode und Freizeitartikeln
bis zum Zoohandel.
Viele aktuelle Entwicklungen bringen Herausforderungen und sind ein
Potenzial, das es für die Unternehmerinnen und Unternehmer zu nützen
gilt. Der Konzentration und dem Wachstum von Verkaufsflächen stehen
spezialisierte Kleinunternehmen und neue Shopkonzepte gegenüber. Die
Zukunft des Handels ist so vielfältig wie seine Geschichte: Internationalität und Regionalität, klein und groß, Masse und Nische. Welchen Weg
die Wiener Handelsbetriebe auch immer einschlagen: ihre Interessensvertretung begleitet sie dabei. Seit 150 Jahren – Erfahrung für die Zukunft.
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MODE & FREIZEIT
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Das Wiener Einkaufsstraßen-Management
lud zur Obleutekonferenz 2014 in die frisch
renovierten Sofiensäle. Bei diesem Event
wurden Vorstandsmitglieder, die jahrelang
durchgehend ehrenamtlich am Erfolg ihrer
Einkaufsstraße arbeiten, besonders geehrt.
Darunter waren heuer auch wieder zwei
engagierte Funktionäre unseres Gremiums,
nämlich Mag. Veronika Aichinger von der
„Initiative Unternehmer des Franziskanerviertels“ und Gremialobmann-Stv. Herbert
Gänsdorfer für das „Carré Hietzing“.
Durch den Abend führte Tarek Leitner, der betonte, dass
die Tätigkeit der Vereine über das „im Kern kommerzielle“ hinausgeht. Sie schaffen eine Atmosphäre, von der viele Menschen profitieren. Präsident DI Walter Ruck und der
Direktor der WK Wien, Mag. Heinz Wollinger, überreichten
die Urkunden und die Ehrenzeichen der WK Wien in Bronze.
Fotos: Florian Wieser
KommR
ERWIN PELLET
Mag. Veronika Aichinger
ist eine zuverlässige
Konstante des Franziskanerviertels. Mit viel
Geduld, zielstrebig und
nachdrücklich setzt sie
sich jedes Jahr für die
Weihnachtsfestbeleuchtung ein. Ihr erfolgreiches Engagement ist im
Verein nicht mehr wegzudenken und dient der
Belebung des Viertels!
Seit 10 Jahren ist Herbert Gänsdorfer aus dem Vereinsgeschehen in Hietzing nicht
mehr wegzudenken. Er motiviert, analysiert, und interveniert für die Gemeinschaft der
Hietzinger Kaufleute und das Carré Hietzing entwickelt sich stetig weiter. Ohne ihn gäbe
es auch keine Hietzinger Weihnachtsbeleuchtung.
im PORTRÄT
DR. KLAUS PUZA IM PORTRÄT:
Der neue Spartengeschäftsführer
Mit 1. 9. 2014 wurde Dr. Klaus Puza zum neuen Geschäftsführer der
Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien bestellt. Puza ist im
Haus kein Unbekannter, leitete er doch durch viele Jahre erfolgreich
die Gremiengruppe Lebensmittelhandel, Agrarhandel und Außenhandel. Er kennt das Haus der Wiener Kaufmannschaft daher besonders
gut und kann Mag. Michaela Schuster, die als Spartengeschäftsführerin in die Sparte Gewerbe & Handwerk wechselt, reibungslos nachfolgen. MODE & FREIZEIT INTERN (MFI) nimmt Dr. Puzas neue Tätigkeit zum Anlass, das folgende Interview mit ihm zu führen:
MFI: „Herr Dr. Puza, Sie setzen Ihre große Erfahrung als Gremialgeschäftsführer
jetzt mit viel Zustimmung aus dem Haus
als Spartengeschäftsführer fort. Was können Sie unseren Mitgliedern über Ihre
Herkunft und Ausbildung bzw. ihren beruflichen Werdegang erzählen?“
Puza: „Ich bin ein waschechter Wiener
und bin hier am 20. Juli 1961 geboren.
Nach der Volksschule und dem Gymnasium Waltergasse habe ich das Studium der
Rechtswissenschaften abgeschlossen. Nach
diversen Studentenjobs, u. a. in der Immobilienwirtschaft und bei der Maschinenund Werkzeughandelsfirma Hahn und Kolb
bin ich am 1. 2. 1989 in die Wirtschaftskammer Wien eingetreten.“
MFI: „Welche Position haben Sie zuletzt
in der Wirtschaftskammer bekleidet?“
Puza: „Ich habe zunächst im sozialpolitischen Referat gearbeitet und viele arbeits- und sozialrechtliche Vertretungen
für die Mitgliedsbetriebe durchgeführt.
Das war nicht nur ein idealer Einstieg für
einen jungen Juristen, sondern bot auch
die Chance, sowohl die Kammer als auch
die Mitgliedsbetriebe und deren Anliegen
bestens kennen zu lernen. Darüber hinaus
steht man im Arbeitsrecht direkt am Puls
des Geschehens im Handel und spart den
Mitgliedsbetrieben in der Regel auch noch
viel Ärger und manchmal auch Geld.
Seit 1992 war ich Geschäftsführer der Gremiengruppe Lebensmittelhandel, Agrarhandel und Außenhandel. Auch in dieser
Funktion habe ich viele Mitgliedsunternehmen persönlich kennengelernt und in-
tensiv betreut, das reichte von der Unternehmensgründung bis hin zu Schließungsberatungen im Pensionsfall.“
MFI: „Sie bringen ja nicht nur eine fundierte Ausbildung mit, sondern auch viel
Erfahrung und Engagement. Wo sehen Sie
denn die besonderen Schwerpunkte ihrer
Tätigkeit als Geschäftsführer der Sparte
Handel?“
Puza: „Ich will ein Teamplayer für die
Mitgliedsbetriebe, Funktionäre und Mitarbeiter sein. Bei der Zusammenarbeit mit
den Mitarbeitern ist mein damaliger Chef
bei Hahn und Kolb mein Vorbild. Auch
wenn ich damals nur “Mädchen für alles“
war, habe ich mit ihm eine Führungspersönlichkeit kennengelernt, die eine große Vorbildwirkung auf mich hatte, weil er
sich nicht nur als Chef, sondern auch als
„Primus inter Pares“ sah. Außerdem möchte ich den
-
erfolgreichen Weg meiner Vorgängerin
Mag. Michaela Schuster fortsetzen,
-
mit fachlichen Veranstaltungen, neuen
Formaten, Workshops und aktuellen Infos die Wettbewerbsfähigkeit der Wiener
Handelsunternehmen stärken,
- die schon bisher starke Position der Sparte Handel und ihrer einzelnen Fachgruppen als erster Ansprechpartner der Mitgliedsbetriebe ausbauen und
-
die vielen Leistungen und Erfolge der
Sparte und der Gremien noch besser in
der Öffentlichkeit darstellen.“
MFI: „Hinter diesem Engagement und
den vielen guten Vorsätzen steckt sicher
ein Erfolgsmotto? Und wie nutzen Sie die
Zeit zum Ausgleich Ihrer anstrengenden
beruflichen Tätigkeit?“
Puza: „Mein Motto lautet: „Nur ein Tag,
an dem man lacht, ist ein gewonnener
Tag!“ Meine spärliche Freizeit verbringe
ich in meiner Hütte am Teich, meine Hobbies sind Lesen und gutes Essen & Trinken. Urlaubsreisen führen mich vorrangig
nach Griechenland.“
MFI: „Zu Ihrer bisherigen Tätigkeit als
Geschäftsführer des Lebensmittelgremiums war Essen und Trinken als Hobby sicher wichtig. Für unsere Mode- und
Sporthändler ist aber besonders Ihre persönlichen Einstellung zu Mode und Sport
interessant?“
Puza: „Meine Vorliebe für gutes Essen
und Trinken wird sich nicht ändern. Ich
gehe aber - zumindest für einen Mann unheimlich gern einkaufen, vor allem
neue trendige Sakkos und Hemden. Ganz
besonderes Augenmerk lege ich auf gepflegte Schuhe, und auch die kaufe ich mit
viel Vergnügen ein. Ein Zitat von Giorgio
Armani spiegelt meinen Zugang zu Mode
am besten: “In der Mode gibt es keine
letzte Wahrheit. Man kann nie sagen, das
ist “in” und das ist “out”. Es wird immer
eine Mischung geben aus dem, was gerade
kommt, und dem, was gerade geht.”
MFI: „In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim nächsten Modeeinkauf und viel Erfolg für Ihre neue Aufgabe und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“
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BETRIEBSBESUCHE
STEINECKER eröffnet Hochzeitshaus in Wien
Foto: © Gerhard Sengstschmid
Das Modeunternehmen STEINECKER steht seit 104 Jahren in
Familienbesitz und weist ein Filialnetz von 19 Verkaufsstellen
auf. STEINECKER ist aber auch Spezialist in Sachen Hochzeitsausstattung und Anlassmode. Nun gibt es STEINECKER auch in
Wien: Neben dem Haupthaus im niederösterreichischen Randegg und den Geschäften in Graz und Salzburg eröffnete auf
über 500 m² Verkaufsfläche das 4. Hochzeitshaus am Opernring 4. Mit über 2500 verkauften Brautkleidern pro Saison
und dem neuen Standort in Wien ist Steinecker - nach eigenen Angaben - österreichischer Marktführer im Hochzeitssegment. Seit Anfang Juni hat das neue Hochzeitshaus geöffnet,
im Herbst wird mit einem großen Fest der Markteintritt in
Wien gebührend gefeiert werden. „Der Hochzeitstag ist der
schönste Tag im Leben des glücklichen Paares – daher gilt es
das schönste Kleid für die Braut und den schicksten Anzug
für den Bräutigam zu finden“, erklärte Geschäftsführer Gottfried Steinecker anlässlich des Soft-Openings im Juni.
BETRIEBSBESUCH:
Einer der zahlreichen Betriebsbesuche unseres Gremiums führte Gremialgeschäftsführerin
Elisabeth Rammel und den Vorsitzenden des Berufszweiges Sporthandel, Dkfm. Ernst Aichinger, nach Kagran. Bei Klaus Rauscher informierten sie sich über die Geschäftsidee,
den Standort, das Sortiment und Geschäftsentwicklung seiner neu gegründeten Sportique
Kagran.
Das Team der Sportique Kagran legt neben dem Verkauf von Top-(Nischen)Marken besonderes Augenmerk auf ein umfassendes Beratungs- und Serviceangebot im alpinen Skisport,
Rad- und Laufsport. Die Mitglieder der ‚Equipe Sportique‘ sind selbst begeisterte Sportler.
Ihre Erfahrungen fließen in die persönliche Beratung mit ein und unterstützen die Kunden
dabei, die richtige Entscheidung bei der Auswahl ihrer Sportausrüstung zu treffen.
GF Klaus Rauscher betonte anlässlich des Betriebsbesuches, dass die von der Wirtschaftskammer Wien angebotenen Veranstaltungen und Fachvorträge sowie das umfangreiche Beratungsangebot insbesondere für Quereinsteiger und Neugründer in der jeweiligen Branche
sehr hilfreich sind und freute sich über den Besuch und die aktive Unterstützung durch
das Gremium.
Foto: Sportique Kagran
Sportique Kagran
Sportique-Geschäftsführer Klaus Rauscher zeigt
Elisabeth Rammel und Ernst Aichinger stolz seine neu eröffnete Sportique Kagran
BETRIEBSBESUCH:
Seit 175 Jahren ist das Unternehmen Joh. Springer‘s Erben in
Wien tätig und gilt als der ideale Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Jagd. Das Unternehmen weist 4 Filialen
in Wien und ein Geschäft im steirischen Mariazell auf.
Unter der Zentrale in der Josefsgasse im 8. Bezirk ist auch ein
sogenanntes Schiesskino eingerichtet, das Haus in der Weihburggasse im ersten Bezirk bietet Produkte von Gebraucht- bis Luxuswaffen, Optik und Bekleidung und viele Accessoires für die
Jagd an. Eine weitere Filiale besteht am Kagraner Platz in Wien
Donaustadt.
Seit Mai 2013 hat am Hohen Markt im 1. Bezirk der SPRINGER‘S
SPORTING CLUB geöffnet. Dort findet das Käuferpublikum alles,
was zum Leben und Lifestyle rund um die Jagd dazugehört. 24
MODE & FREIZEIT
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Foto: Sparte Handel
Waffen Springer
Christian Joh. Springer (rechts) ist seit 1. April 2008 Geschäftsführer des Traditionshauses Joh. Springer‘s Erben. Bei einem Betriebsbesuch überzeugten
sich Mag. Eva Zirps-Ehrenberger vom Landesgremium Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel und Spartenobmann Erwin Pellet von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens, das mit seinem reichen Sortiment an Outdoor- und
Jagdbekleidung auch Mitglied unseres Landesgremiums ist.
Schreiber | KOMMENTAR
KOMMENTAR
Auf Augenhöhe
EVELYN SCHREIBER
Freie Journalistin
Neue Marktstrukturen haben nicht nur das Dienstleistungsangebot enorm erweitert, sondern auch das Konsumverhalten verändert. Aggressive Werbesprüche und unkonventionelle Methoden im Ringen um die Gunst der Kunden zielen auf Bedarfsweckung
und rücken Vertriebswege in den Vordergrund, die in früheren Zeiten noch nicht existierten. Wer einen Kauf plant, sieht sich sowohl mit einer kaum überschaubaren Produktvielfalt als auch mit diversen Vertriebsformen konfrontiert.
Häufig entscheidet man sich für bequemes Online-Shopping und will damit zugleich seine Aufgeschlossenheit für den Umgang mit
modernen IT-Medien dokumentieren. Der Standortberater RegioPlan hat ermittelt, dass zehn Prozent des Umsatzkuchens bereits
auf den Internethandel entfallen und schätzt einen Anstieg auf 25% bis 2020. Den Löwenanteil an dieser Entwicklung tragen die
mit dem Internet aufgewachsenen ,Digital Natives‘, die lieber im Web-Shop als beim Diskonter einkaufen.
Laut KMU-Forschung wuchs das Online-Geschäft innerhalb der letzten drei Jahre um 30 Prozent, betrieben von derzeit 7.500 österreichischen Unternehmen (2003: 4.300 Betriebe) mit einem Umsatz von 2,9 Mrd. Euro. Noch höher – nämlich auf 5,9 Mrd.
Euro – belief sich im Vorjahr das per Mausklick realisierte gesamte Einkaufsvolumen der Österreicher. Fast 50 % des Umsatzes
fließt demzufolge in die Kassen ausländischer Mitbewerber. Vergleicht man gar den Umsatz österreichischer Onlineportale mit der
ausländischen Konkurrenz, muss man erkennen, dass nur rund 30 % des gesamten online getätigten Umsatzes bei Schuhen und
Taschen in Österreich gekauft werden und demnach 70 % der Onlinelieferungen von außerhalb unserer Grenzen getätigt werden.
Um die Auswirkung dessen auf die österreichische Volkswirtschaft abzuschätzen, muss man keine großartigen betriebswirtschaftlichen und steuerpolitischen Kenntnisse besitzen. Von der ökologischen Bedeutung durch massenhafte Mehrtransporte
ganz abgesehen...
Ob sich mit der neuen EU-weit am 13. Juni eingeführten Regelung, die besagt, dass Versandhändler den Kunden die Kosten für
Retouren verrechnen dürfen, etwas ändert, erscheint eher unwahrscheinlich. Einige – darunter Amazon und Zalando – haben sich
spontan dagegen ausgesprochen, was ein Signal zur Nachahmung für die Mitbewerber sein könnte.
Versand mit Verstand
Kein Wunder, wenn das Langzeit-Thema Online-Shopping nach wie vor auf mediales Interesse stößt und mit immer neuen Facetten
überrascht. Zum Beispiel mit der Frage nach dem Verbleib der Retouren bzw. ihrer Wiederverwendung bei Bestellung. Der nächste
Kunde erhält demzufolge bereits – im Falle von Schuhen und Bekleidung nach Anprobe oder Trageversuch – zurückgesandte Ware.
Manche Insider meinen, es handle sich dabei um eine Art Second Hand-Kauf, allerdings ohne Preisreduktion.
Der mit Versand und eventueller Rücknahme verbundene logistische Aufwand inklusive Gebühren setzt personelles und finanzielles Potenzial voraus, über das Mittelstandsunternehmen in den wenigstens Fällen verfügen. Darum die gutgemeinte Warnung
der Experten an deren Adresse, den virtuellen Weg nur zur Imagewerbung oder zur Anbahnung und Pflege von Kundenkontakten
einzuschlagen.
Kunden suchen Kompetenz
Denn auf den stationären Einzelhandel warten nicht nur Hiobsbotschaften, sondern auch erfreuliche Aussichten, wenn er die herausragenden Pluspunkte seines unternehmergeführten Betriebs zu demonstrieren weiß, indem er zum Beispiel
* das Geschäft als Ort der Begegnung präsentiert, wo Realität und persönlicher Kontakt anstelle der virtuellen Anonymität überzeugen, während sich im Internet die Vertrauenswürdigkeit der Interaktionspartner nur schwer einschätzen lässt;
* mit dem neuen Tool ,Content Marketing‘ – von namhaften Kommunikationsagenturen noch vor Social Media und eMail-Marketing gereiht – die Produktmerkmale in werblich aufbereitete, interessante und einprägsame Storys verpackt;
* dafür sorgt, dass Kunden im Verkaufsgespräch nicht mit zu viel vorgelegter Ware überfordert und von übertriebener Lobhudelei
in eine misstrauische Abwehrhaltung manövriert werden;
* ruinöse Preiskämpfe vermeidet, weil sich die Kosten für Qualität und Service mit reduzierter Ware nicht erwirtschaften lassen;
* das Wertbewusstsein seiner Kunden fördert und die Vorzüge der unter humanen, umweltfreundlichen Bedingungen erzeugten,
hochwertigen Produkte betont.
Von Angesicht zu Angesicht
Am liebsten „Face to Face“ könnte als neue Parole enttäuschter Online-Shopper die übersättigte Einkaufswelt unserer Tage erobern, denn viele Konsumenten vermissen schon längst die vertrauten Nahversorger mit ihrer Wohlfühl-Atmosphäre und haben
erkannt, dass Online-Händler keineswegs aus purer Menschenfreundlichkeit mit Superkonditionen locken, sondern vor allem ihre
Machtposition ausbauen wollen und keine Skrupel haben, die Existenz von Mitbewerbern damit zu gefährden. Vielleicht gelingt
eine Trendwende, die keine Gewinner und Verlierer mit sich bringt, sondern den vielfältigen Vertriebskanälen die Chance zum Nebeneinander einräumt.
Besser als Dr. Hans Pachler, Partner beim Retailconsulter Bergs Topp, kann man es kaum ausdrücken, wenn er – allerdings in einem anderen Zusammenhang – feststellt: ,,Der Weltuntergang im (stationären) Handel muss noch warten.“ (KURIER, 2. Juni2014).
Evelyn Schreiber
MODE & FREIZEIT
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NEU | Wien
SCHUTZVERBAND:
Ammaschell neuer Obmann
In der Generalversammlung des Schutzverbandes gegen unlauteren
Wettbewerb wurde Fritz Ammaschell am 23. 6. 2014 in Nachfolge des
in den Ruhestand ausgeschiedenen bisherigen verdienten Obmanns KommR
Karl Novak einstimmig zum neuen Obmann des Schutzverbandes gewählt.
Ammaschell ist ein engagierter Einzelhandelsprofi, der vor seiner Selbständigkeit eine Marketingkarriere bei
Ringschuh durchlief. Der Schuheinzelhändler betreibt vier Schuhgeschäfte
mit zwei Filialen in Wien (11. und 23.
Bezirk) und zwei Filialen in Niederösterreich (Mödling, Perchtoldsdorf). Fritz
Ammaschell bekleidet auch die Funktionen des Berufszweigvorsitzenden
Schuhhandel im Wiener Landesgremium
sowie im Bundesgremium des Mode und
Freizeitartikelhandels.
Der neue Obmann hat dieses Ehrenamt
übernommen, weil ihm „die Sicherstellung des fairen Wettbewerbs und die
Schaffung von Chancengleichheit für
alle Unternehmer ein großes Anliegen ist“. Gemeinsam mit Geschäftsführer Mag. Hannes Seidelberger forciert
der neue Obmann die Unterstützung
aller Unternehmer gegen unseriöse Geschäftspraktiken wie irreführend gestaltete Eintragungsofferte und andere täuschende Versuche, Unternehmer hinter
das Licht zu führen. Als Unternehmer
mit mehreren Standorten ist er selber
immer wieder mit solchen Zusendungen
konfrontiert und veranlasst sofort eine
Intervention durch den Schutzverband
und auch die Warnung aller Mitglieder.
Sein besonderer Tipp: Die Unternehmer
sind in der Schulung Ihrer Mitarbeiter besonders gefordert, weil die konsumentenschutzrechtlichen
Bestimmungen mit diversen Rücktrittsrechten
nicht greifen und man sich im Betrieb
die Handlungen aller Mitarbeiter zurechnen lassen muss. Es sollte schon im
Vorfeld verhindert werden, dass es zu
NEUE BEZIRKSOFFENSIVE STARTET:
einer irrtümlichen Unterzeichnung oder
Rücksendung durch einen Mitarbeiter
kommt, weil eine nachträgliche Berufung auf eine fehlende interne Zeichnungsbefugnis nicht greift und dann
nur mehr eine allgemeine Irrtumsanfechtung versucht werden kann.
Der Schutzverband steht mit seinem neuen Obmann Friedrich Ammaschell und dem langjährigen
Geschäftsführer Mag. Hannes Seidelberger allen Modehändlern zur
Verfügung, die mit Fällen von unlauterem Wettbewerb konfrontiert
sind und Fragen haben oder konkret Unterstützung benötigen. Die
Kontaktaufnahme kann jederzeit
über das Landesgremium erfolgen.
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„Wirtschaftskammer vor Ort“:
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Die Wirtschaftskammer Wien richtet ab Oktober in den Bezirken für jeweils vier
Wochen unter dem Namen „Wirtschaftskammer vor Ort“ erstmals Bezirkstreffs
ein. Diese werden künftig „Wirtschaftskammer vor Ort“ heißen und dienen sowohl
als neue Beratungsstellen als auch als Veranstaltungsorte.
„Der Servicegedanke für unsere Mitglieder steht bei der Wirtschaftskammer
Wien an vorderster Stelle. Aus diesem
Grund haben wir uns entschieden, die
Unternehmer dort zu betreuen, wo sie
tätig sind - in den Bezirken“, gab Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, vor kurzem bekannt. Um mit
den mittlerweile fast 130.000 Mitgliedern noch stärker in Dialog zu treten
und sie vor Ort - in den Bezirken - zu
beraten und zu vernetzen, richtet die
Wirtschaftskammer Wien ab Oktober für
jeweils vier Wochen unter dem Namen
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MODE & FREIZEIT
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„Wirtschaftskammer vor Ort“ erstmals
Bezirksstellen ein.
WK Wien-Präsident Ruck hat diese Maßnahme bereits Anfang Juni in seiner
Antrittsrede angekündigt. Die Bezirksstellen „Wirtschaftskammer vor Ort“
dienen sowohl als neue Beratungsstellen als auch als Veranstaltungsorte.
Denn neben dem Servicegedanken stehen auch die Information und Vernetzung der Mitglieder im Vordergrund –
selbstverständlich alles kostenlos. Aus
diesem Grund werden neben der täglichen Beratung zusätzliche Workshops
und Info-Abende angeboten.
Während der Öffnungszeiten (Montag
bis Freitag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
und Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00
Uhr) sind MitarbeiterInnen der Wirtschaftskammer Wien vor Ort, die gemeinsam mit den ExpertInnen der
Fachabteilungen dafür sorgen, dass Ihre
Fragestellungen beantwortet werden.
Das erwartet Sie in WKO vor Ort:
* Impulsvorträge und Beratungsschwerpunkte
* Lernen Sie das umfangreiche Serviceangebot der WK Wien kennen
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MODEHANDEL
* Lassen Sie sich bei Ihren unternehmerischen Fragestellungen unterstützen
Die erste Bezirksstelle eröffnete Anfang
Oktober in der Favoritenstraße 76 und
steht allen Unternehmen im 4. und
10. Bezirk zur Verfügung. Für ihre Bezirksoffensive mietet die WK Wien leerstehende Geschäftslokale an zentralen,
gut erreichbaren Punkten an. Sie werden ein gut sichtbares Zeichen der unternehmerischen Interessenvertretung
sein. „Wir Unternehmerinnen und Unternehmer wollen sichtbar sein, wir
wollen auch der breiten Bevölkerung
zeigen, wie wichtig die unternehmerische Kraft für unsere Stadt ist“, erläuterte WK Wien-Präsident Ruck.
363.000 Servicekontakte pro Jahr
Die WK Wien hat in den letzten Jahren ihr Serviceangebot sukzessive ausgedehnt, so dass heute 363.000 Mitgliederkontakte pro Jahr verzeichnet
werden. Mit dem neuen Angebot „Wirtschaftskammer vor Ort“ will die Kammer diesen positiven Trend fortsetzen und die Kontakte weiter ausbauen.
Ganz im Zeichen des Servicegedankens.
Der Modehandel prägt die Stadt
DAVID BOHMANN
Schmuckfarbe. 3500 Modehändler beweisen täglich Kompetenz bei Mode und Sport
Abgasklassenplaketten
für alle LKW
Ab 2015 müssen auf allen LKW (auch auf
Klein-LKW und Fiskal-LKW) Abgasklassenplaketten kleben! Grund für diese
Kennzeichnung ist das seit 1. 7. 2014
geltende LKW-Fahrverbot für alle LKW
Abgasplakette
mit Euro-1-Motor,
notwendig!
das ab 1. 1. 2016
auf LKW mit EuSchon gewusst?
ro-2-Motor ausgedehnt wird. Da diese Bestimmung vielen Unternehmern
noch nicht bekannt
ist, wiederholen wir
hier die wichtigsten
Details:
Ab 1.1.2015 müssen alle
LKW und Sattelzugfahrzeuge ab Abgasklasse
EURO 2 (Baujahr ab ca.
1996/1998) eine Abgasplakette auf der Windschutzscheibe haben!
Bereits seit 1.7.2014
gibt es in Wien und im
östlichen Niederösterreich
ein Fahrverbot für LKW
und Sattelzugfahrzeuge
der Abgasklassen EURO 0
und EURO 1 (Baujahr bis
ca. 1995/1997).
„Mode lebt nicht im gestern, sondern im heute und morgen. Im Wiener Handel mit Mode und Freizeitartikeln hat die Zukunft schon begonnen!“ , weiß Gremialobmann Helmut Schramm
und 3500 Fachhändler in den Branchen
Bekleidung und Textil,Lederwaren(mit Bijouterieund Galanteriewaren, Reiseandenken und Devotionalien), Schuhe
und Sport bilden das Landesgremium Einzelhandel
inWien.Sieprägenmitihren
Geschäften in Einkaufsstraßen, Fachmarkt- und Einkaufszentren und mit ihren
Schaufenstern das modische Bild unserer Stadt und
beweisen täglich ihre Kompetenz am Markt.
Am Beispiel Wien dokumentiert sich die unglaubliche Vielfalt im Handel mit
Mode und Freizeitartikeln.
Das reicht von kleinen und
großen Anbietern hin zu absoluten Luxusmarken, die
Wien auch für den touristischen Modeeinkauf interessant machen.
Die Branchen stellen
auch einen wirtschaftspolitischen Faktor dar: Auf den
Modehandel entfallen 18 %
der Geschäfte und 19 % der
MitarbeiterInnen im Wiener Einzelhandel, das sind
insgesamt knapp 23.000 Beschäftigte, 80 % davon sind
Frauen, der Anteil an EinPersonen-Unternehmen ist
hoch. Der Gesamtumsatz
der modischen Branchen in
Wien beträgt rund zwei Milliarden Euro.
Neue Trends
Trotz dieser hohen wirtschaftlichen
Bedeutung
müssen sich die Wiener Modehändler auf künftige Entwicklungen im Handel einstellen. Laut einer vom Gremium in Auftrag gegebenen
Studie kristallisieren sich
dabeiu.a.alsTrendsheraus:
– Die Händler der Zukunft
verstehen sich als Kuratoren, die den Kunden die Geschichte eines Produktes erzählen und Tipps zur Pflege
und Erhaltung des Artikels
geben.
– Der Trend zu Transparenz und Nachhaltigkeit verstärkt sich. Konsumenten
fordern Produkte, die gesundheitsfördernd sind und
wollen wissen, woher die
Produkte stammen und unter welchen Bedingungen
sie hergestellt wurden.
– Die Gewinner der Zukunft werden jene Händler
sein, die ihren Laden so gestalten, dass sie jenseits der
reinen Emotionalität einen
Erfahrungsraum für Menschen erzeugen.
– Die hochfrequentierten
Beste Beratung leicht gemacht
Marktentwicklung. Die vom Landesgremium beauftragte Studie erleichtert die Arbeit
V.l.n.r.:
Gremialgeschäftsführerin Elisabeth
Rammel,
Gremialobmann KommR
Helmut
Schramm präsentieren mit
Harry Gatterer/Zukunftsinstitut und
Dr. Ernst Gittenberger/KMU Forschung Austria die Studie
NN
Das Landesgremium Einzelhandel mit Mode- und Freizeitartikeln versteht sich als
Servicezentrale für seine
3.500
Mitgliedsbetriebe
und hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Mitglieder bestmöglich zu beraten und auf
die Erfordernisse eines sich
ständig in Bewegung befindenden Marktes einzustellen. Dazu gehört auch das
Aufzeigen künftiger Marktentwicklungen,
deshalb
wurdevorknappeinemJahr
die Trendstudie „MODEHANDEL WIEN - DIE GROSSE TRENDSTUDIE: Welche
RisikenundChancendieZukunft für den stationären
Einzelhandel bereit hält“
der Öffentlichkeit und den
Mitgliedern vorgestellt.
Die Studie gibt den Mitgliedsbetrieben ein Instrumentarium in die Hand, das
den Status und die künftige
Entwicklung im stationären Modehandel am Standort Wien aufzeigt und den
Mitgliedern die Beurtei-
lung der eigenen Betriebe
im Kontext von lokalen und
internationalen Trends ermöglicht.
Einkaufsstraßen
bleiben
auch in Zukunft der wichtigste Magnet für Konsumenten. Aber kleinere Läden in aufstrebenden Stadtteilen (Händler-Communitys) realisieren gemeinsam
neue Zukunftskonzepte.
– Eine Öffnung zum Internet ist für alle Händler ein
Muss. Der stationäre Einzel-
handel muss in Zeiten des
preisgetriebenen Onlinekonsums
Einzigartigkeit
bieten, um weiterhin erfolgreich bestehen zu können.
– Best-Ager sind eine wachsende Zielgruppe mit großem Potenzial und wünschen exzellenten Service
und eine zeitintensive Beratung.
Näheres unter: wko.at/LKW-Fahrverbot-Wien-NOE
Abgasklassenplakette_17-6-14.indd 1
News und Berichte
zum Thema Mode
Nachlesen. Information der Mitglieder
Zum Service des Landesgremiums gehört die bestmögliche Information. Sie erfolgtüberdasMagazin„MODE & FREIZEIT intern“, die
seit 25 Jahren alle Mitgliedsbetriebe über die neuesten
Entwicklungen im Handel
informiert. Der Trendscout
Kai Jäckel schult die MitarbeiterInnen im Verkauf des
Wiener Modehandels am
AnfangeinerSaisonüberdie
neue Ware im Verkauf. Zur
besten Information zählen
neben der Modeinformation für VerkäuferInnen auch
– die
Einkäuferinformation
mit Marga Indra-Heide, die
zum Beginn der Einkaufssaison den EinkäuferInnen
des Wiener Modehandels
die Trends der nächsten Saison näher bringt;
– die Reisewochen der Wiener Lederwarengeschäfte,
wo Radiospots und eine Social Media Kampagne auf
14.08.2014 08:15:36
Bereits seit 1. 7. 2014 gibt es in Wien und
im östlichen Niederösterreich ein Fahrverbot für LKW und Sattelzugfahrzeuge der Abgasklassen EURO 0 und EURO 1
(Baujahr bis ca. 1995/1997).
NN
R
Die Abgasplakette bekommen Sie in Kfz-Werkstätten
oder bei ÖAMTC/ARBÖ.
Kai Jäckel am Cover von
„MODE & FREIZEIT intern“
Facebook sowie POS-Material verkaufsfördernd eingesetzt werden und
– die Werbeaktivitäten des
Schuhhandels „Erlebe den
Cinderella-Moment“ und
„Such den Schuh“, die zur
Steigerung der Kundenfrequenz in den Wiener Schuhgeschäften beitragen.
Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien und der Tagezeitung KURIER erscheinen in regelmäßigen Abständen
redaktionelle Einschaltungen der einzelnen Gremien.
Am 11. 9. war das Landesgremium Einzelhandel mit Mode und Freizeitartikeln an
der Reihe. Unter dem Motto "Der Modehandel prägt die Stadt" wurden die Leistungen des Gremiums für die HändlerInnen herausgestrichen, die dann in weiterer Folge auch den einkaufenden KonsumentInnen zugutekommen.
Ab 1. 1. 2015 müssen alle LKW und Sattelzugfahrzeuge ab Abgasklasse EURO
2 (Baujahr ab ca.
1996/1998) eine AbLKW Feinstaub
gasplakette auf der
Fahrverbot
Windschutzscheibe
haben!
Betroffene Fahrzeuge
Sonderkraftfahrzeuge, Spezialkraftfahrzeuge, PKW und
Kombi sind vom
Fahrverbot NICHT betroffen. Die Abgasplakette bekommen
Sie in Kfz-Werkstätten oder bei ÖAMTC und ARBÖ.
Grundsätzlich ALLE LKW und Sattelzugfahrzeuge
(auch kleine) mit Abgasklasse
ƒ EURO 0 bis EURO 1 ab 1.7.2014
ƒ EURO 0 bis EURO 2 ab 1.1.2016
Sonderkraftfahrzeuge, Spezialkraftfahrzeuge, PKW und
Kombi sind vom Fahrverbot NICHT betroffen.
Ausnahmen und weitere
Informationen unter:
wko.at/LKW-Fahrverbot-Wien-NOE
T 01/514 50-1040 od. 1045
Abgasklassenplakette_17-6-14.indd 2
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
14.08.2014 08:15:37
27
SEESTADT | Aspern
SEESTADT ASPERN:
Nahversorgung in der ersten Ausbaustufe
Die einzigartige Lage der Seestadt Aspern, ökologische und soziale Nachhaltigkeit
sowie das ganzheitliche Mobilitätskonzept sind die Main-Assets des neuen urbanen
Lebensraumes im Osten Wiens. Nach der Fertigstellung sollen 10.500 Wohnungen
neuen Lebensraum für 20.000 Menschen schaffen. Branchenvertreter der Sparte
Handel der Wirtschaftskammer Wien konnten auf Einladung von Spartenobmann
Erwin Pellet die ersten Baufortschritte vor Ort live erleben.
Foto: Helmut Schramm
Foto: Sparte Handel
Vom obersten Geschoß des IQ, dem ersten Bürogebäude der Seestadt zeigen sich am
westlichen Rand des ehemaligen Flugfelds erste Bauten. Die Trasse der U2 führt bereits
in großem Bogen auf Stelzen ins Zentrum des Geländes, wo sich ein mit erstem Wasser
gefüllter See im Hintergrund abzeichnet.
Die Seestadt mit der geplanten Fertigstellung 2020 gehört mit der Hafencity Hamburg
zu den größten Stadtentwicklungsprojekten in Europa und versteht sich als smart city
und Stadt der kurzen Wege. Vorgesehen ist eine urbane, dichte Bebauung zu Top-Gebäudestandards. Geprägt wird die Seestadt durch ein ganzheitliches Mobilitätsmanagement (U-Bahn, Elektrofahrräder, Fahrradverleih, Zustellservice und ein
Sammelgaragenkonzept) und besondere
Energieeffizienz.
Die einzigartige Lage der Seestadt in Wien
lässt durch die U2 die WU, die Hauptuniversität und die TU direkt erreichen,
ebenso kurz ist der Weg zum Hauptbahnhof und zum Flughafen Wien. In 30 Minuten ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowohl am Karlsplatz als auch im
Zentrum von Bratislava.
Verantwortlich für die Seestadt Aspern
zeichnet die 3240 Aspern Development
AG, die von der BundesimmobiliengesellBranchenvertreter der Sparte Handel der Wirtschaftskamschaft (BIG), der Wiener Wirtschaftsagenmer Wien informierten sich über die Baufortschritte und die
tur, der Vienna Insurance Group und der
geplanten Einzelhandelsflächen in der Seestadt Aspern, an
der Spitze Spartenobmann Erwin Pellet, dahinter Dr. GerBausparkasse der österreichischen Sparhard Schuster, Vorstand der 3240 Aspern Development AG
kassen gebildet wird. Als erster Großbetrieb hat sich der Schweizer Maschinenbaukonzern HOERBIGER für den Standort
Aspern Seestadt entschieden.
Die ersten Bauten befinden sich im westlichen Rand der
Seestadt, in diesen Tagen sind die ersten Bewohner eingezogen. Mitte nächsten Jahres sollen es bereits 6.000 sein.
Ihnen stehen dann 4.000 m² Einzelhandelsflächen für ihre
Einkäufe vor Ort zur Verfügung.
28
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
Nahversorgung in der gemanagten Einkaufsstraße
Die Projektbetreiber haben sich gegen ein
Einkaufszentrum und für die verpflichtende Nutzung der Erdgeschoß-Zonen in
der Kernzone der Seestadt entschlossen.
Dies erfolgt als gemanagte Einkaufsstraße, wobei die einzelnen Bauträger sich
verpflichten müssen, die Erdgeschoß-Flächen der Managementgesellschaft, die
auch Hauptmieter ist, zu einem fixen Entgelt zu überlassen. Diese bemisst die Mieten dann an der Ertragskraft der Branchen
der Mieter, damit ein ausgewogener Bran-
chenmix für die Nahversorgung garantiert
werden kann.
In der Erstausbaustufe sollen Mitte 2015
in den dann fertiggestellten 2600 Wohnungen bereits 6.000 Bewohner leben, ihnen stehen zeitgleich 4.000 m² Einkaufsstraßenfläche zur Verfügung. Partner bei
der Entwicklung und Vermietung ist die
SES, das Einkaufszentrenmanagement der
SPAR Österreich. Derzeit sind 70 % der
Erstflächen vermietet, unter anderem für
einen SPAR-Supermarkt, einen BIPA-Parfümeriemarkt, für Post und Bank, Trafik,
Wäscherei, Näherei sowie einen Bäcker,
zwei Cafés und zwei weitere Gastronomiebetriebe. Außerhalb der Kernzone können
weitere Erdgeschoßflächen von den Bauträgern dem Einzelhandel zu freien Mietpreisen angeboten werden.
FACTS & FIGURES
Aspern - Die Seestadt Wien umfasst
• 240 ha Grundfläche, das entspricht 340
Fußballfeldern
• einen 5 ha großen und 10 m tiefen namensgebenden See
• großzügigen Grünraum, denn fast 50 %
der Grundfläche in der Seestadt nehmen qualitätsvolle öffentliche Erholungsräume ein
• mit Aspern Nord und Seestadt zwei Stationen der U2
• ein Nettobauland von 100 ha
• in der Endausbaustufe 10.500 Wohneinheiten für 20.000 Bewohner
• 20.000 Arbeitsplätze in den Segmenten
Büro und Dienstleistung sowie Gewerbe, Wissenschaft, Forschung und Bildung
• in der Erstausbaustufe 4.000 m² Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie
•
einen Bildungscampus mit Vorschule,
Volksschule, NMS, AHS und HAK
Wien SOUVENIRS
SOUVENIR-PROJEKT:
Erste Interessenten
Neue Wien-Souvenirs wurden gesucht und gefunden und am 1. April im Rahmen
einer „Ausstellung für einen Abend“ im Wien Museum Karlsplatz präsentiert. Alle
Entwürfe wurden in einem von Desirée Heusl gestalteten Buch veröffentlicht und
dieses allen Mitgliedern des Berufszweiges „Einzel- bzw. Großhandel mit Leder-,
Galanterie- und Bijouteriewaren sowie kunstgewerblichen Artikeln“ übermittelt.
MODE & FREIZEIT INTERN hat sich bei Mag. Marcus Bruckmann, Industrial Design/Universität für angewandte Kunst Wien, der das Projekt gemeinsam mit Mag. Veronika Aichinger
betreut hat, über den aktuellen Stand allfälliger Umsetzungen informiert.
Sowohl Aichinger als auch Bruckmann freuten sich über die umfangreiche Berichterstattung nach der Präsentation im Wien Museum Karlsplatz und verwiesen auf die Nachhaltigkeit des Souvenir-Projektes, das im Artikel „Design-Denkanstöße“ von Norbert Philipp
im Presse/Schaufenster von Anfang Juli auch noch nachträglich Widerhall fand.
Es gab aber auch Interesse und erste Gespräche über die Projekte
Fotos: David Bohmann Photography
– Ringstraßenschokolade von Kristof Retezar,
– Bettelarmband von Desirée Heusl,
– Grafiken von Laura Wofsteiner,
– Schwedenbombenverpackung von Magdalena Akantisz,
– SoistWien-Ketterl von Marie Steinacher und
– Schachfiguren von Yu Fang.
Die ungewöhnliche Altwiener-Parkbank von Julia Obermüller soll zu (un)gewöhnlichen Gesprächen einladen.
Sie fand große Zustimmung bei Wien Museum-Direktor
Dr. Wolfgang Kos und dem Direktor von Wien Tourismus,
Norbert Kettner.
Die Zusammenarbeit zwischen der Universität für angewandte Kunst und dem Berufszweig Handel mit Lederwaren, zu dem auch der Handel mit Galanterie- und Bijouteriewaren sowie kunstgewerbliche Artikel, Devotionalien und Souvenirs gehören, trägt also
erste Früchte. Besonders freute Mag. Bruckmann aber, dass mit Tex Rubinowitz einer der
Juroren des Souvenir-Wettbewerbs den Ingeborg-Bachmann-Literaturpreis gewonnen
hat.
Marcus Bruckmann gab darüber hinaus auch bekannt,
dass die Wiener Silbermanufactur die Universität auf
Grund des Souvenirprojektes kontaktiert hat. Nach
halbjähriger Zusammenarbeit wurde ein Produkt entwickelt, das im Rahmen von WienProducts vorgestellt
wird.
Fotos: Vroni Aichinger
Maison & Objet:
Rosa Mosa am Stand der Vienna Products auf der Maison & Objet
in Paris.
Auf der Jahresausstellung der Angewandten wurde die
Luftmaschenhäkelmaschine von Emanuel Gollob gezeigt.
Diese hat erneut große Begeisterung hervorgerufen, was
auch einige Publikationen beweisen.
Nach der TrendSet in München und der Tendence in Frankfurt folgte als
Messe-Highlight der Geschenkartikelbranche die Maison & Objet in Paris. Mag. Vroni Aichinger berichtet, dass das Ausstellungsgelände für ca.
3.000 Aussteller in 8 Hallen wieder etwas größer geworden ist, um den
modernen Einflüssen des Designs Rechnung zu tragen. Vom Angebot her
ist die Maison & Objet nach wie vor eine Fundgrube. Themenbereiche der
Messe waren: Kunsthandwerk aus Asien und Afrika, Home Textiles, Cook
& Design, Kunsthandwerk, Gartenzubehör, saisonale Artikel wie Weihnachtsdekorationen und Seidenblumen, Interior Design, Lederwaren und
Accessoires, Geschenkartikel sowie Fragrance & Spa. Große Freude bereitete die österreichische Präsenz in der Halle Scènes d’interieur, wo die VIENNA PRODUCTS mit WOKA, ROSA MOSA, Silbermanufaktur, Jarosinski &
Vaugoin, Lobmeyr, Lichterloh usw. zu bewundern waren.
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
29
WIRTSCHAFT | KMU Forschung Austria
KMU FORSCHUNG AUSTRIA:
Konjunkturentwicklung im
stationären Einzelhandel 1. Halbjahr 2014
„Stabilität kennzeichnet die Zwischenbilanz des heimischen Einzelhandels für
das laufende Jahr“, analysierte Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte
Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der Präsentation
der Ergebnisse der aktuellen Erhebung der KMU Forschung Austria zur Konjunkturentwicklung. Hier die Details:
jahresniveau wieder erreichen, wähhöchsten.
Nominelles Umsatzwachstum im
rend 39 % ein Umsatzminus hinnehmen
Preisrückgänge sind weiterhin vor alI. Halbjahr 2014
Konjunkturentwicklung im stationären Einzelhandel
müssen.
lem im Einzelhandel mit ElektrogeräDie Umsätze im Einzelhandel sind im
ten, Computern und Fotoartikeln (-3,3
I. Halbjahr 2014 um +1,0 % gestiegen.
Einzelhandelspreissteigerungen wei%) festzustellen. Zudem sind die ProdukReal, d. h. unter Berücksichtigung des
terhin geringer als Inflation
te des betrachteten Warenkorbs auch im
Preiseffekts, sind die Umsätze stabil geDie durchschnittlichen VerkaufspreiserEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugblieben (+/-0,0 %).
Konjunkturentwicklung
im
höhungen im Einzelhandel (1,0 %) liegen
nissen (-0,6 %) sowie in den modischen
Die nominelle
Umsatzentwicklung fällt
stationären
Einzelhandel
K o n j u n der
k t u r eInflationsn t w i c k l u n g i m s t a tBranchen
i o n ä r e n E i n z(Bekleidungseinzelhandel:
elhandel
im I. Halbjahr 2014 unter
-0,4
damit besser als im I. Halbjahr 2013, je–
rate (1,7 %). Die höhere Inflationsrate
% bzw. Schuheinzelhandel: -0,1 %) etwas
dochjahr
schwächer
im II. Halbjahr 2013
Das I. Halb
2014 imals
Detail
ist vor allem auf Preisanstiege bei Wohbilliger geworden.
aus. Real erreichen die Umsätze in der
nungsmieten sowie Bewirtschaftungsersten Jahreshälfte 2014 (erstmals seit
Nominelles Umsatzwachstum im I. Halbjahr 2014
und Beherbergungsdienstleistungen
zuEH miterzielen
kosmetischen
Artikeln
& EH Umsatzdem I. Halbjahr 2011) wieder das Vorjah43 % der Einzelhandelsgeschäfte
im I. Halbjahr
2014 nominelle
rückzuführen.
mit
Schuhen
Branchensieger
resniveau.
steigerungen,
18
%
können
das
Vorjahresniveau
wieder
erreichen,
während 39 %
Umsatzentw.
I.
HJ
2014:
Die Umsätze im Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationärer EinzelGegenüber
den
letzten
Halbjahren
hat
Der
Einzelhandel
mit
kosmetischen
Er+1,0Umsatzminus
%
(nominell)
Absolut
beträgt
der
stationäre
Einzelein
hinnehmen
müssen.
handel) sind im I. Halbjahr 2014 um +1,0 % gestiegen. Real, d. h. unter Berück0,0 % (real)
Preisauftrieb
im +/Einzelhandel
deutzeugnissen hat sich im I. Halbjahr 2014
I. die
Halbjahr
2014
sichtigunghandelsumsatz
des Preiseffekts,im
sind
Umsätze
stabilnetto
geblieben der
(+/-0,0
%).1
lich abgenommen.
sowohl nominell (+4,8 %) als auch real
(exkl. Ust) rd. € 26,5 Mrd. Das nominelle
Einzelhandelspreissteigerungen weiterhin geringer als Inflation
Die nominelle
Umsatzentwicklung
fälltentspricht
damit besser
als im I. Halbjahr
2013, jedoch
Differenziert
nach Branchen sind die
(+5,4 %) am besten entwickelt. In diese
Umsatzplus
von +1,0 %
einem
schwächer
als im II. Halbjahr
2013
aus.
in der ersten Die
durchschnittlichen
Preissteigerungen
Konjunkturanalyse gehen
nur Geschäfte
absoluten
Wachstum
von
rd.Real
+ €erreichen
260 Miodie Umsätze
durchschnittlichen Verkaufspreiserhöhungen
im Einzelhandel
(1,0 %) liegen im
Jahreshälfte
2014 (erstmals
dem I.2013.
Halbjahr 2011) wieder
dasHalbjahr
Vorjahresniim I.
2014 I.im
Lederwareneindie sowohl
Halbjahr
2013 als
gegenüber
dem 1.seit
Halbjahr
Halbjahr
2014 unter der ein,
Inflationsrate
(1,7 im
%).I.Die
höhere Inflationsrate
ist vor
veau.
zelhandel (4,4 %), im
sonstigen
Einzel- beiauch
im I. Halbjahr
2014
bestanden ha-und Beher43 % der Einzelhandelsgeschäfte erzieallem
auf Preisanstiege
Wohnungsmieten
sowie
Bewirtschaftungshandel (u. a. Trafiken, Blumen; 2,8 %)
ben. Auch der Schuheinzelhandel verlen im I. Halbjahr 2014 nominelle UmAbsolut beträgt der stationäre Einzelhandelsumsatz im I. Halbjahr 2014 netto (exkl. bergungsdienstleistungen zurückzuführen.
zeichnet in der ersten Jahreshälfte 2014
sowie
im
Möbeleinzelhandel
(2,7
%)
am
satzsteigerungen,
18
%
können
das
Vor2
Ust) rd. € 26,5 Mrd . Das nominelle Umsatzplus von +1,0 % entspricht einem absoluten Wachstum von rd. +€ 260 Mio gegenüber dem I. Halbjahr 2013.
Gegenüber den letzten Halbjahren hat der Preisauftrieb im Einzelhandel deutlich
abgenommen.
Grafik 1
Grafik 2
Umsatzentwicklung im stationären Einzelhandel
I. Halbjahr 2012 – I. Halbjahr 2014
Veränderungen in Prozent gegenüber dem Vorjahr
Veränderungen nominell und real in Prozent gegenüber dem Vorjahr
3,0
%
2,0
1,0
0,0
4,0
2,0
0,3
1,0
-0,1
0,0
-0,2
-1,0
-1,8
-1,8
-2,0
-3,0
I. Halbjahr 2012 II. Halbjahr 2012 I. Halbjahr 2013 II. Halbjahr 2013 I. Halbjahr 2014
Umsatzentwicklung real
Der Lebensmitteleinzelhandel ist auf Basis Nielsen Umsatzbarometer (nach Datenverfügbarkeit exkl.
bzw. inkl. Hofer und Lidl) enthalten.
30
Quelle: KMU Forschung Austria
1
2,0
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
Dies geht aus der aktuellen Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria hervor, welche auf
den Daten von mehr als 4.700 Geschäften basiert. Der Lebensmitteleinzelhandel ist auf Basis Niel-
2,4
2,6
2,1
2,1
1,0
0,0
Umsatzentwicklung nominell
%
3,0
1,6
0,3
Entwicklung der Inflationsrate sowie der Verkaufspreise im
Einzelhandel I. Halbjahr 2012 – I. Halbjahr 2014
2,3
2,1
1,7
1,8
1,7
1,0
I. Halbjahr 2012 II. Halbjahr 2012 I. Halbjahr 2013 II. Halbjahr 2013 I. Halbjahr 2014
Inflationsrate
Preissteigerung im Einzelhandel
Die Preisbereinigung im Einzelhandel erfolgt auf Basis eines Deflators auf Branchenebene (Quelle:
Statistik Austria).
Quellen: Statistik Austria (Inflationsrate, I. Halbjahr 2014 vorläufiger Wert), KMU Forschung Austria
(Einzelhandelspreise)
Differenziert nach Branchen sind die durchschnittlichen Preissteigerungen im
KMU Forschung Austria | WIRTSCHAFT
nominelle (+2,8 %) und reale Umsatzzuwächse (+2,9 %).
Bei nomineller Betrachtung entwickeln sich zudem der Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf (+1,5 %) sowie der sonstige Einzelhandel (u. a. Trafiken, Blumen; +1,2 %) besser als der
Einzelhandel insgesamt (+1,0 %).
Real erzielen im I. Halbjahr 2014 neben dem Einzelhandel mit
kosmetischen Artikeln und dem Schuheinzelhandel auch der
Einzelhandel mit Elektrogeräten, Computern und Fotoartikeln
(+2,9 %) sowie der Bekleidungseinzelhandel (+0,6 %) Umsatzsteiggerungen. Dies ist v.a. auf Preisrückgänge in den beiden
Branchen zurückzuführen.
Zu den
K o n j u nhöchsten
k t u r e n t w i c k l u n gUmsatzrückgängen
i m s t a t i o n ä r e n E i n z e l h a n d e l ist es im Einzelhandel mit
Sportartikeln und im Einzelhandel mit Lederwaren gekommen.
Grafik 3
Umsatzentwicklung im Einzelhandel I. Halbjahr 2014 nach
Branchen
Veränderungen nominell und real in Prozent gegenüber dem Vorjahr
4,8
5,4
EH mit kosmetischen Erzeugnissen
2,8
2,9
EH mit Schuhen
1,5
0,0
EH mit Bau- u. Heimwerkerbedarf
Sonstiger Einzelhandel 1
-1,6
1,0
0,0
Stationärer Einzelhandel
EH mit Büchern und Schreibwaren
-0,2
EH mit Lebensmitteln 2
-1,1
EH mit Spielwaren
EH mit Elektrogeräten, Computer, Foto
0,8
0,8
0,2
0,6
EH mit Bekleidung
EH mit Möbeln
1,2
-2,7
0,0
-0,3
-2,4
-0,4
-0,9
EH mit Sportartikeln
-2,7
Konjunkturentwicklung im stationären Einzelha
ndel
satzrückgängen geführt. Im Jänner und Juni ist die vergleichsweise schwache Umsatzentwicklung auch auf die im Vergleich
zum Vorjahr fehlenden Verkaufstage zurückzuführen.
1. Halbjahr 2014: +1,7 % Beschäftigte im Einzelhandel
In der ersten Jahreshälfte 2014 zählt der heimische Einzelhandel im Durchschnitt knapp 325.000 unselbstständig Beschäftigte (inkl. geringfügig Beschäftigte). Dies bedeutet einen Anstieg um +1,7 % bzw. rd. +5.500 ArbeitenehmerInnen
gegenüber dem I. Halbjahr 2013. Das prozentuelle Beschäftigungswachstum fällt damit höher als in der Gesamtwirtschaft (+1,0 %) aus. Im Einzelhandel ist die Dynamik seit
dem I. Halbjahr 2013 kontinuierlich gestiegen.
Nach Monaten betrachtet ist es im April 2014 (+2,1 %) sowie
im Jänner und Februar (jeweils +2,0 %) zum höchsten Anstieg gekommen.
Blick über die Grenze:
Umsatzentwicklung in Österreich schwächer als in den
EU-28
Die aktuellen Konjunkturdaten von Eurostat für den Einzelhandel (inkl. Tankstellen und inkl. nicht stationären Einzelhandels) zeigen für Jänner bis Mai für Österreich sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Monaten eine schwächere
Entwicklung als in den EU-28.
Bei der Berechnung eines Mittelwertes über die ersten fünf
Monate 2014 liegt das Absatzvolumen in Österreich real und
arbeitstägig bereinigt knapp um +0,2 % über dem Vorjahresniveau. Im EU-Durchschnitt ist es zu einem Anstieg um +1,8 %
gekommen. In Deutschland (+0,9 %) fällt das Plus niedriger als
in den EU-28, jedoch höher als in Österreich aus.
2,9
Ausblick Gesamtjahr 2014:
Steigende Zuversicht im Einzelhandel
-5,9
%
Das WIFO erwartet im Jahresverlauf 2014 eine Belebung der
-6,0
-4,0
-2,0
0,0
2,0
4,0
6,0
österreichischen Wirtschaft. Das BIP dürfte im Gesamtjahr
Einzelhandel mit Waren aller Art, Trafiken, Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen
2014 – unter der Annahme, dass sowohl die AuslandsnachArtikeln, Einzelhandel
mit Textilien, Blumeneinzelhandel,
etc.
Höchstes
Umsatzplus
im April 2014
frage als auch die Investitions- und Konsumausgaben spürBasis Nielsen Umsatzbarometer (nach Datenverfügbarkeit exkl. bzw. inkl. Hofer und Lidl)
Höchstes
Umsatzplus im April 2014
Quelle: KMU Forschung Austria
bar zunehmen – nominell um +3,2 % bzw. real um +1,4 %
Halbjahr 2014
Einzelhandelsumsätze
im Februar,
April und Mai so- Positive UmsatzentIm Im
I. I.Halbjahr
2014sind
sinddiedie
Einzelhandelsumsätze
im Februsteigen.
Die Prognose ist allerdings noch von Unsicherheiten
wohl
nominell
als
auch
real
gestiegen.
Zum
höchsten
Plus
ist
es
–
nicht
zuletzt
auf wicklung im Jänner,
ar, April und Mai sowohl nominell als auch real gestiegen. Zum
April und Mai
bei
den Februar,
Rahmenbedingungen
geprägt.
Grund
der
Verschiebung
des
Ostergeschäfts
von
März
2013
in
den
April
2014
–
im
höchsten Plus ist es – nicht zuletzt auf Grund der Verschiebung
Die
Konsumausgaben
der
privaten
Haushalte werden vorausgekommen. Dies
im März
wiederum
deutlichen
UmsatzrückgändesApril
Ostergeschäfts
vonhat
März
20132014
in den
April zu
2014
– im April
sichtlich
–
nach
einem
Rückgang
im
Jahr 2013 (real: -0,2 %)
gen geführt.
Im Jänner
Juni
ist die
vergleichsweise
schwache UmUmsatzentwickgekommen.
Dies
hat imund
März
2014
wiederum
zu deutlichen
–
wieder
zunehmen
(real:
+0,8
%),
wobei
der Anstieg bei den
lung auch auf die im Vergleich zum Vorjahr fehlenden Verkaufstage zurückzufühdauerhaften Konsumgütern (inkl. Kfz) stärker als
ren.
bei den nichtdauerhaften Konsumgütern ausfallen
Grafik 4
Umsatzentwicklung im stationären Einzelhandel I. Halbjahr 2014
dürfte.
nach Monaten
Der
Preisauftrieb bleibt mäßig. Die Inflation wird
Veränderungen nominell und real in Prozent gegenüber dem Vorjahr
5
2014
bei 1,8 % liegen (2013: 2,0 %). Während ein
%
6,0
stärkerer Inflationsdruck von verarbeiteten Lebensmitteln und Dienstleistungen ausgeht, dämp4,0
4,3
fen die Energiepreise die Verbraucherpreise.
3,2
2,0
2,7
Die EinzelhändlerInnen sind lt. KMU Forschung
1,6
1,3 0,4
0,4
Austria für die nächsten Monate zuversichtlicher
0,0
-0,9
als im Vorjahr. Der Anteil der Unternehmen, die
-0,3 -1,3
-2,0
-2,0
eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung erwar-3,0
ten, ist von 10 % im Vorjahr auf 16 % gestiegen.
-4,0
68 % der Betriebe rechnen mit einem stabilen GeJänner
Februar
März
April
Mai
Juni
schäftsverlauf (Vorjahr: 75 %), 16 % mit einer VerUmsatzentwicklung nominell
Umsatzentwicklung real
schlechterung (Vorjahr: 15 %).
EH mit Lederwaren
-1,5
nominell
real
1
2
Der Lebensmitteleinzelhandel ist auf Basis Nielsen Umsatzbarometer (nach Datenverfügbarkeit exkl.
bzw. inkl. Hofer und Lidl) enthalten.
Quelle: KMU Forschung Austria
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
31
WIRTSCHAFT | KMU Forschung Austria
STRUKTURANALYSE STATIONÄRER EINZELHANDEL:
Weniger Geschäfte, weniger Fläche
Die jährlich im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich/Bundessparte Handel
von der KMU Forschung Austria durchgeführte Strukturanalyse im stationären
Einzelhandel weist für den aktuellen Analysezeitraum I. Quartal 2013 bis I. Quartal
2014 auf eine Trendwende hin. Neben einer rückläufigen Zahl an Einzelhandelsgeschäften sinken erstmals auch Einzelhandelsverkaufsfläche und Konzentration.
Zahl der Einzelhandelsgeschäfte sinkt
Aktuell stehen den KonsumentInnen in Österreich rd. 41.800
Einzelhandelsgeschäfte für ihre Einkäufe zu Verfügung. Gegenüber dem Vorjahr (I. Quartal 2013) bedeutet dies einen Rückgang um 2 % bzw. von 800 stationären Einzelhandelsgeschäften.
Für den Rückgang verantwortlich zeichnen nicht nur Einstandortunternehmen, sondern auch filialisierte (große) Einzelhandelsunternehmen.
Trendwende?
Einzelhandelsverkaufsfläche sinkt erstmals
Verkaufsfläche im stationären Einzelhandel in Mio m², 2003-2013
in Mio m²
15,0
13,0
13,6
13,7
2003
2004
13,9
14,0
14,1
14,1
14,1
14,1
2005
2006
2007
2008
2009
2010
14,3
14,4
14,3
2011
2012
2013
12,0
Immer weniger Einzelhandelsgeschäfte
11,0
Anzahl der Geschäfte im stationären Einzelhandel, 2003-2013
50.000
-14%
41.800
42.600
42.400
44.500
45.400
45.900
47.000
47.800
47.700
47.500
48.500
40.000
+5%
14,0
30.000
10,0
Einzelhandel nach ÖNACE 2008; Werte von
2003 bis
näherungsweise
bestimmt;
Werte sich
2009 bis 2013
DieAnmerkung:
Einzelhandelsverkaufsfläche
(von
rd.200914,3
Mio m²)
erhöht
beziehen sich auf den Stand des I. Quartals des Folgejahres.
Forschung Austria
fürQuelle:
die KMU
KonsumentInnen
zusätzlich um 0,4 Mio m² von Ladengeschäften von Erzeugungsunternehmen und um 1,4 Mio m² von
Großhandelsunternehmen, das ergibt in Summe rd. 16,1 Mio m²
Verkaufsfläche.
Auch die Konzentration im Handel sinkt erstmalig
Die Konzentrationstendenzen gehen im stationären Einzelhandel
in der letzten Dekade erstmals zurück, bleiben jedoch weiterhin
Anmerkung: Einzelhandel nach ÖNACE 2008; Werte von 2003 bis 2009 näherungsweise bestimmt; Werte 2009 bis 2013 auf hohem Niveau. Der Filialisierungsgrad liegt im I. Quartal 2014
beziehen
sich auf den Stand
des I.an
Quartals
des Folgejahres.
Trotz
sinkender
Zahl
Einzelhandelsgeschäften
ist die VersorQuelle: KMU Forschung Austria
bei 37 %, der Filialflächenanteil bei 64 %.
gungsdichte in Österreich nach wie vor als hoch einzustufen
Das bedeutet, dass 37 % aller Einzelhandelsgeschäfte von (gro(4,9 Geschäfte pro 1.000 EinwohnerInnen).
ßen) filialisierten Einzelhandelsunternehmen betrieben werden,
Zu den 41.800 Einzelhandelsgeschäften kommen für die Konsuauf die 64 % der gesamten Einzelhandelsverkaufsfläche entfallen
mentInnen noch 3.800 Ladengeschäfte von Erzeugungsunter(Vorjahr: 38 % / 65%).
nehmen (wie Bäcker, Fleischer, etc.) und rd. 1.900 VerkaufsloDer Grund für die rückläufige Konzentration liegt daran, dass im
kale von Großhandelsunternehmen hinzu.
aktuellen Analysezeitraum per Saldo (neu eröffnete abzüglich geschlossener Geschäfte) nicht nur Einstandortunternehmen, sonVerkaufsfläche geht erstmalig zurück
dern auch (große) filialisierte Einzelhandelsunternehmen aus dem
Trotz Neueröffnung von Einkaufs- und Fachmarktzentren (EKZ/ Markt ausgeschieden sind, dazu zählen z. B. Dayli, Niedermeyer
FMZ) 2013 sinkt die Verkaufsfläche im stationären Einzelhan- und zuletzt DiTech.
del in Österreich erstmals und liegt aktuell bei rd. 14,3 Mio
m². Zwar fällt der Verkaufsflächenrückgang mit knapp 1 % bzw. Weniger Ladengeschäfte – mehr Online-Shops
rund 100.000 m² gegenüber der Vorjahresperiode (noch) gering In den letzten 7 Jahren ist die Zahl der stationären Einzelhandelsaus, könnte jedoch auf eine Trendwende im stationären Einzel- geschäfte gesunken, während immer mehr Online-Shops im heimihandel hinweisen.
schen Internet-Einzelhandel eröffneten.
Besonders „betroffen“ vom Verkaufsflächenrückgang sind Ein- Im Zeitraum 2006-2013 ist die Zahl der Ladengeschäfte per Salkaufsstraßen/Nebenlagen, während Einkaufs- und Fachmarkt- do (neu eröffnete abzüglich geschlossener Geschäfte) um 6.000
zentren erneut an Einzelhandelsverkaufsfläche zulegten. Den- zurückgegangen, die Zahl der Online-Shops im Einzelhandel um
noch entfallen 55 % bzw. rd. 7,9 Mio m² Einzelhandelsverkaufs- 4.300 gestiegen.
fläche in Österreich auf Einkaufsstraßen/Nebenlagen (exkl. in- Ebenso dynamisch haben sich die Umsätze im heimischen Internerstädtische Einkaufszentren).
net-Einzelhandel entwickelt. Während der Internet-Einzelhandel
20.000
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2003
MODE & FREIZEIT
2004
2005
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2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
KMU Forschung Austria | WIRTSCHAFT
in den Jahren 2006 bis 2013 Zuwachsraten von durchschnittlich 23 % pro Jahr
verzeichnete, ist die konjunkturelle Entwicklung im stationären Einzelhandel
mit nominell +2 % p.a. „stabil geblieben“.
Anzumerken ist jedoch, dass der Internet-Einzelhandel „erst“ 4,5 % des gesamten Einzelhandelsvolumens ausmacht.
Resümee: Trendwende ante portas
Der aktuelle Analysezeitraum (I. Quartal
2013 – I. Quartal 2014) markiert wahrscheinlich den Wendepunkt im stationären Einzelhandel. Neben der rückläufigen Zahl an Einzelhandelsgeschäften
(-2 % gegenüber der Vorjahresperiode)
sinken erstmals die Einzelhandelsverkaufsflächen (-1 %) und die Konzentration (-1 %-Punkt).
Aufgrund der dynamischen Entwicklung
im Internet-Einzelhandel ist auch zukünftig nicht mehr mit einem Anstieg
der Einzelhandelsgeschäfte bzw. der Einzelhandelsverkaufsfläche zu rechnen.
Wie die Insolvenzen im vergangenen Jahr
zeigen, „trifft“ der Strukturwandel nicht
nur kleine Einstandortunternehmen, sondern auch (große) Filialisten im stationären Einzelhandel. Das hat wiederum einen Rückgang der Konzentration zur Folge.
Unternehmensgröße bzw. große Filialsysteme können somit nicht länger als
„Erfolgsgarant“ betrachtet werden. Der
Wettbewerb findet nicht mehr (nur) zwischen „großen und kleinen“ Einzelhandelshandelsunternehmen, sondern zwischen „erfolgreichen und nicht erfolgreichen“ Geschäftskonzepten statt.
Zusätzlich verschärft das dynamische
Wachstum im Internet-Einzelhandel den
Wettbewerb im stationären Einzelhandel.
Aber auch im Internet-Einzelhandel gilt,
nicht jeder Online-Shop ist (automatisch)
erfolgreich.
HANDELSRECHNER:
Checken Sie Ihr Unternehmen!
Der „Handelsrechner“ ist ein kostenfreies Service der Sparte Handel Ihrer Wirtschaftskammer und bietet als Online-Tool aktuelle Branchenvergleichsdaten, um die betriebswirtschaftliche Performance Ihres Unternehmens der Branchensituation gegenüberzustellen. Zudem können
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Sie müssen lediglich einen kurzen Fragebogen zu allgemeinen Informationen über Ihr Unternehmen ausfüllen und im Anschluss daran einige Eckdaten aus Ihrem Jahresabschluss eingeben. Ihre Daten werden
natürlich nicht extern erfasst oder weitergeleitet. Die Anonymität Ihrer
Auswertungen ist sichergestellt.
Im Anschluss erhalten Sie entweder einen Bericht zu Ihrer unternehmens-internen Nutzung, um zu sehen wie Ihr Handelsunternehmen im
Vergleich zu anderen abschneidet und/oder einen Bericht zur Vorlage bei
Ihrer Bank, mit dem Sie optimal vorbereitet zu Ihrem nächsten Kreditgespräch gehen können.
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wie Sie die betriebswirtschaftliche Performance Ihres Unternehmens
gegebenenfalls verbessern können.
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der Wirtschaftskammer-Sparte Handel zu erreichen:
http://www.kmfa.ac.at/poll/basel/Handel/WIEN/index.html
AKTUELL: Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria im Einzelhandel Jänner bis August 2014
UMSATZVERÄNDERUNG ZUM VORJAHR IN %
Einzelhandel1)
nominell
real
Bekleidung
nominell
Lederwaren
real
nominell real
Schuhe
nominell
real
Sportartikel
nominell real
1/2014
0,4
-0,9
-0,4
0,5
-1,1
-5,2
-13,4
-14,3
–7,0
–10,6
2/2014
2,7
1,6
2,9
4,7
3,5
-3,3
9,6
11,7
–2,8
–3,9
3/2014
-2,0
-3,0
-2,5
-2,5
-7,5
-11,4
15,9
16,6
-4,4
-4,1
4/2014
4,3
3,2
0,3
0,2
2,3
-1,1
-4,3
-4,5
8,1
6,8
-2,4
5/2014
1,3
0,4
1,8
2,2
-3,4
-6,9
4,0
4,5
0,6
6/2014
-0,3
-1,3
-0,6
-0,6
-1,3
-6,8
4,0
2,6
5,1
2,1
7/2014
-0,4
-1,6
2,3
1,6
2,4
-3,4
0,0
-0,2
-2,4
-4,9
8/2014
-1,7
-2,3
2,2
3,8
-1,2
-7,4
0,4
1,7
-0,7
-3,0
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
33
BLIJDESTEIJN | Tiel
BLIJDESTEIJN/TIEL
Spaß am Business seit 1833
Das Modehaus Blijdesteijn im holländischen Tiel steht für Exklusivität,
Kreativität sowie Qualität und setzt in seiner langjährigen Unternehmensgeschichte kontinuierlich neue Akzente. Das Modehaus, das im Februar
2012 auf einer Gesamtfläche von 3.400m² nach einem Um- und Ausbau
nach Plänen von Blocher Blocher Partners/Stuttgart neu eröffnet wurde,
war einer der Höhepunkte der Fachstudienreise Niederlande des
Bundesgremiums Handel mit Mode und Freizeitartikeln.
„The owner is the business“
Das Unternehmen Blijdesteijn versteht
sich als Familienunternehmen, das sich
der Herkunft verpflichtet und der Zukunft verbunden fühlt, mit einem starken Glauben an die eigene Kraft und Tätigkeit. Führung versteht man bei Blijdesteijn unter den Grundsätzen
– Unsere Kunden sind unsere Nummer 1
– Unsere Kunden habe immer Recht
– Wir wollen verkaufen, was unsere Kunden möchten
als Aufgabe der Inhaber und legt großen
Wert auf Kundentreue, denn „einen neuen
Kunden über teure Werbung zu finden, ist
nicht so schwierig, wie bestehende Kunden zu halten und ans Haus zu binden.“
Mit dem Um- und Ausbau der letzten Jahre und einer starken Position im Handel
sind die Inhaber überzeugt, „für die Zukunft gerüstet zu sein, denn die Zukunft
ist heute und hier.“ Und fügen hinzu:
„Das Wichtigste ist, Spaß am Business zu
haben - und den Kunden und Mitarbeitern
auch zu vermitteln.“
34
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
Die beiden Inhaber-Brüder versicherten den Gästen
aus Österreich, dass der Einfluss von Familienunternehmen in den Niederlande vor allem im Handel noch
relativ groß ist. 80 % aller Gesellschaften mit mehr als
10 Mitarbeitern sind familiengeführt, sie erzielen insgesamt rund 50 % des Bruttonationalprodukts.
Großes Markenportfolio mit strikter
Markenpolitik
Blijdesteijn ist im mittleren bis oberen Segment angesiedelt und in die Bereiche Casual,
Trend, große Größen, Party und Anlassmode sowie Premium gegliedert. Es wird keine
Brautmode verkauft, aber der Bereich Anlassmode („Brautmutter“) ist riesig. Das Unternehmen hat viele bekannte Marken erstmals
in die Niederland gebracht, neue Lieferanten
haben drei Saisonen Zeit, sich zu entwickeln.
Das Unternehmen betreibt im Einkauf eine
strikte Markenpolitik, ständig werden bis zu
20 % der Lieferanten ausgetauscht. Das gilt
auch für Marken, die bei Mitbewerbern oder
in Outlet Center verschleudert werden.
Das Unternehmen betreibt keinen Webshop,
weil „Der Konsument online nur Pure-Players
sucht“ und „noch niemand in Holland mit einem Webshop Geld verdient hat“, erklärten
die Inhaber. 90 % ihrer Kunden checken aber
die Webseite; ein digitaler Newsletter geht
derzeit 1 x pro Monat an die 9.000 erfassten
Stammkunden. Die Frequenz soll hier auf einen dreiwöchigen Rhythmus gesteigert werden. Zusätzlich werden Prospekte an 22.000
Haushalte versendet und zu Saisonbeginn
Hausmodeschauen abgehalten.
Alle Fotos: Thomas Haas, Helmut Schramm
Blijdesteijn ist der textile „Platzhirsch“ in
der Kleinstadt Tiel mit 42.000 Einwohnern
in der Provinz Gelderland in Mittelholland. Das Einzugsgebiet reicht weit über
die Kleinstadt hinaus von Amsterdam im
Norden bis nach Maastricht im Süden. Das
Unternehmen gibt es seit 1833, seit 1915
ist man in Tiel angesiedelt. 2012 sprang
es von 1.800 auf über 3.400 m² Verkaufsfläche, es wird derzeit in 6. Generation
geführt. Das Familienunternehmen mit
62 Mitarbeitern wird von zwei Brüdern
als Generalmanager (auch für die Finanzen zuständig) bzw. Leiter der HAKA sowie der Schwester als Leiterin der DOB
geführt. Der pensionierte Vater steht als
Mentor und Coach weiter zur Verfügung.
Blijdesteijn weist ein großes Markenportfolio auf,
hier z. B. Gant, Armani und Maison Scotch sowie ein
Blick in die Schuhabteilung. Mit Ausnahme von Paul
& Shark gibt es keine Herstellershops, sondern nur
eigenen Ladenbau.
Niederlande | MODEMARKT
Modemarkt Niederlande
Auf der Holland-Reise des Bundesgremiums des Modehandels sind den Teilnehmern
in den einzelnen kleineren Städten oft dieselben Namen an Mode- und Schuhhändlern untergekommen. Kleinere private Filialunternehmen, wie z. B. Gimbrére, Purdey,
Claudia Sträter oder Van Dalen sind in den Niederlanden nämlich stark vertreten und
prägen im Einzelhandel das Stadtbild. Dazu kommen internationale Anbieter, die wie
WE oder M & S ihren Stammsitz in den Niederlanden haben.
Gimbrère mit
dem Hauptsitz in Tilburg
ist seit 1839
ein Familienunternehmen
und
befindet sich damit exakt seit
175 Jahren
in den Händen einer Familie, die sich trotz ständiger
Neuerungen in einem bewegten Markt den
Kernwerten exzellentes Service und Qualität verpflichtet fühlt.
Fashion Gimbrère besteht heute aus acht
Modehäusern in den südlichen Niederlanden und bietet Mode und Accessoires im
mittleren und oberen Segment. 7 Standorte befinden sich in fünf Städten (in zwei
Städten gibt es kein gemeinsames, sondern ein getrenntes Damen- und Herrenhaus), dazu kommt seit kurzem noch ein
pop-up-store.
MS Mode
wurde 1964
von Max Abram gegründet und ist
eine internationale Modekette, die Damenmode in
großen Größen anbietet.
MS Mode ist ein schnell wachsendes Unternehmen, das mit seinen Filialen mittlerweile in ganz Europa vertreten ist. Insgesamt arbeiten bei MS Mode ca. 2600 Mitarbeiter in über 407 Filialen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich
und Spanien.
MS Mode ist Teil der Excellent Retail Brands
Group. Die Hauptgeschäftsstelle und der
internationale Kundenservice befinden
sich in den Niederlanden, von wo die Geschäftspolitik für die einzelnen Länder bestimmt und die Kollektion zusammengestellt wird.
Modetrends in charakteristischer Weise zu
einer deutlich erkennbaren Handschrift.
Frauen, die Claudia Sträter tragen, sind
selbstbewusst, aktiv und dynamisch in ihrem beruflichen und privaten Leben.
Purdey spielt in den Niederlanden eine
führende Rolle im Bereich Damenmode.
Das Konzept konzentriert sich auf die modebewusste, stilvoll gekleidete Frau über
30 Jahre. Zu den Fremdmarken wie Far
Hills, Mark, Blanche, Brax und Josephine
& Co tritt die Eigenmarke Purdey.
Bei Purdey stehen Service und Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Die Geschäfte
bestechen durch gelungene Warenpräsentation und einzigartige Schaufenster. Purdey führt derzeit 22 Läden in den Niederlanden und schafft es, eine Dachmarke für
einen besonderen Stil zu sein.
Claudia Sträter entstand 1970 aus der Fusion zweier Unternehmen aus Utrecht und
Amsterdam. Seit ihrer Gründung weist
die zeitlos elegante und etwas schrullige
Marke ein rasantes Wachstum auf. Für die
Claudia Sträter-Läden wurde ein eigenes
Store-Konzept entwickelt, sie sind klar,
übersichtlich und geräumig. Derzeit hat
Claudia Sträter 26 eigene Stores, zwei Outlets und 13 Shop-in-Shops in den Niederlanden, dazu kommen 5 Filialen in Belgien
und eine in Luxemburg.
Claudia Sträter übersetzt internationale
Van Dalen
begann 1873
mit der Herstellung und
dem Verkauf
von Schuhen.
Die ersten Filialen
wurden im Dreieck Leiden,
Den Haag und
Rotterdam eröffnet. Heute hat van Dalen
39 Filialen, 33 in den Niederlanden und 6
in Belgien.
Die Kollektion umfasst Damen- und Herren-Schuhe und Accessoires, neben der
Eigenmarke van Dalen werden die Brands
Cruyff, Esprit, Hugo Boss, Timberland,
Tommy Hilfiger, Le Coq Sportif und McGregor verkauft.
WE Fashion
wurde 1962
in
Amsterdam gegründet und ist
heute ein internationales
Unternehmen
mit ca. 250
Filialen und
3.000 Mitarbeitern, die Firmenzentrale befindet sich
im niederländischen Utrecht. WE Fashion
beschreibt die Kernwerte der Aussage der
eigenen Marke mit „Pur, Inspirierend und
Überraschend“.
Die Filialen befinden sich in den Niederlanden (142), in Belgien (33), Deutschland (36), Frankreich (9), Schweiz (31)
und Luxemburg (1). In Österreich ist WE
Fashion mit zwei Filialen (DZ, SCS) vertreten.
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
35
MODE & FREIZEIT
[ıntern]
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Vorsitzender: KommR Dr. Kurt Riemer
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Weiterbildungsförderung
Bestens ausgebildete UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen
sind auch im Großhandel ein wichtiges Asset für das erfolgreiche Bestehen am Markt. Ihr Großhandelsgremium macht es
Ihnen in den nächsten Monaten besonders leicht, in die Ausund Weiterbildung von Inhabern und Angestellten zu investieren.
Das Gremium gibt all seinen Mitgliedern einen bis zu 50%igen
Zuschuss als Weiterbildungsförderung auf frei auszuwählende Weiterbildungskurse bestimmter Themenbereiche aus dem
WIFI Kursbuch.
Die Abwicklung ist ganz einfach, nähere Informationen finden
Sie umstehend unter der Ankündigung „Das Großhandelsgremium macht’s möglich:
Sparen Sie bis zu 50 % mit der Weiterbildungsförderung!“ Im
Prinzip brauchen Sie nur Ihren Kurs aussuchen, buchen, bezahlen und die Teilnahmebestätigung an das Gremium senden,
das Ihnen umgehend den Betrag von bis zu 150 € überweist.
Nähere Auskünfte gibt es wie immer im Gremium.
Aus- und Weiterbildung
Investitionen in Aus- und Weiterbildung führen aber nicht nur
zu besser qualifizierten Inhabern und MitarbeiterInnen, sie erhöhen auch die Zufriedenheit mit den Leistungen der Wirtschaftskammer Wien, zu der bekanntlich auch das WIFI Wien
gehört.
Bei einer kürzlich gemachten Umfrage über das Aus- und Weiterbildungsangebot der WK Wien zeigten sich mehr als 72 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden. Wer die Kammer und ihre
Leistungen nützt, ist damit also überwiegend zufrieden.
Für viele Mitgliedergruppen gibt es außerdem maßgeschneiderte Beratungsschienen - etwa für Ein-Personen- Unternehmen (EPU) und Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Die Leistungen der Wirtschaftskammer Wien sind im Aus- und Weiterbildungsbereich also mehr als zahlreich, unsere Mitglieder brauchen diese Leistungen nur abzurufen,
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Ralph Plaichinger
GROSSHANDEL
DAS GROSSHANDELSGREMIUM MACHT’S MÖGLICH:
Sparen Sie bis zu 50 % mit der Weiterbildungsförderung
Mit der Weiterbildungsförderung macht es Ihnen Ihr Großhandelsgremium möglich, Weiterbildungskurse aus
den Themenbereichen
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aus dem aktuellen WIFI-Kursbuch zu attraktiven Preisen zu besuchen. Sie sparen bis zu 50% des Kurspreises.
Gefördert werden Kurse mit max. 16 Lehreinheiten. Der Förderbeitrag beträgt pro Person im Jahr höchstens € 150,00.
Die Termine finden Sie im WIFI-Kursbuch oder unter www.wifiwien.at.
Wie funktioniert die Weiterbildungsförderung?
Ganz einfach: Sie besuchen einen WIFI-Kurs Ihrer Wahl aus einem der oben genannten Themenbereiche und senden uns nach Besuch des Kurses Ihre Teilnahmebestätigung und Ihre Kontodaten mit dem Betreff „Weiterbildungsförderung“ an: mode-freizeitartikel@wkw.at oder per Fax an 01/505 74 17. Wie überweisen Ihnen den Förderbetrag auf Ihr Konto.
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass diese Förderung nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar ist und bis auf
Widerruf gilt.
Nützen Sie das Angebot von Aus- und Weiterbildungsangeboten, die auf Ihre Interessen stoßen. Wir wünschen Ihnen mit einem
Kursbesuch viel Erfolg.
AUF DIE TRENDSET IST VERLASS:
Stabile Besucherzahlen, gutes Ordervolumen
Drei Tage lang hieß es auf der TrendSet Sommer 2014 auch in diesem Jahr wieder: Bühne frei für eine große Vielfalt an Produkten aus 14 Wohn- und Lifestylebereichen. Die TrendSet festigte mit ihrem Angebot an Lifestyleprodukten, schönem
Wohnen und Leben sowie Ideen zum Verschenken, Schmücken und Dekorieren
ihre Führungsposition als größte und wichtigste Fachmesse ihrer Art im südlichen
deutschsprachigen Raum.
33.312 internationale Fachbesuche (+ 0,28 % zum Vorjahr) füllten auf der TrendSet
an den drei Messetagen die Messehallen, in denen über 2.500 Marken und Kollektionen, Neuheiten und Topseller Inspirationen für die kommenden Saisonen
gaben. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Nachorder für Weihnachten und dem
Ausblick für Frühjahr und Ostern.
Hier die wichtigsten Trends im
Überblick:
Weiß und Silber, schon seit letztem
Jahr im Kommen, haben sich jetzt
branchenübergreifend zu den Lieblingsfarben der Saison gemausert. Aufwändig verzierter Glasschmuck und
nostalgische Baumbehänge erobern die
Sortimente.
Aufwändige, oft geometrisch inspirierte und durch glänzende Highlights be-
tonte Texturen und Ornamente veredeln sowohl im Floristik- als auch im
Heimtex-Bereich den Stil mit einer satten Portion Glamour.
Ein wichtiger Ruhepol hingegen ist
mattes Schwarz. Sehr stark zeigt es
sich in Kombination mit Gold und
auch immer mal wieder mit Kupfer. Im
Schmuckbereich aber auch bei den Floristen ist Roségold stark im Kommen.
In Kombination mit Leder, Pelz, Fe-
dern, (Birken-)Rinden und naturbelassenem Holz ist das strahlende Duo eines der Hauptakteure des immer sehr
authentisch interpretierten Naturthemas. Elegante Grautöne haben in diesem Kontext ihren starken Auftritt und
verweisen die wenigen sanften Beerenund Naturfarben in die zweite Reihe.
Wichtiges branchenübergreifendes Thema sind Trachten und Brauchtum, vor
allem Bayrisches.
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4|14
37
GROSSHANDEL
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TrendSet – 104. Internationale
Konsumgüter-Fachmesse für Lebensart, Messegelände der Messe
München Fachbesuche: 33.312 (+ 0,28 %)
Marken & Kollektionen: 2.500
Anteil internationaler Marken/
Kollektionen (Aussteller): › 50 %
Messefläche: 115.000 qm
Ausstellungsfläche: 100.000 qm
Auf der diesjährigen TrendSet konnten sich Fachbesucher
aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Norditalien
sowie den angrenzenden EU-Mitgliedsländern über die
kommenden Trends für Herbst und Winter, weihnachtliche
Lifestyleprodukte und den Frühling 2015 informieren.
Alle Fotos: TrendSet
Die Termine der
nächsten TrendSet:
Winter 2015: 4. – 6. Januar 2015
Sommer 2015: 4. – 6. Juli 2015
TENDENCE 2014:
35.000 Besucher ordern besser als erwartet
Hohe Zufriedenheit und Internationalität herrschte auf der führenden deutschen
Orderplattform. 35.000 Besucher bestätigten die einzigartige Bedeutung der Tendence und orderten deutlich besser als erwartet.
so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH. Auf mehr als 98.720
Quadratmetern
Bruttoausstellungsfläche zeigten 1.211 Aussteller aus 51 Ländern Neuheiten für das kommende Frühjahr und boten dem nationalen und internationalen Einzelhandel die Chance zur
Nachorder für das Weihnachtsgeschäft.
Die Gesamtbeurteilung auf Seiten der
Aussteller ist positiv. Dies bestätigen die
Branchenverbände. Stephan Koziol, Vorstandsvorsitzender des Europäischen Verbandes Lifestyle, sagt: „Die Tendence
2014 läuft gut. Es gibt viele Aussteller, die
sehr zufrieden sind. Sehr gut ist die Qualität der Anbieter. Es geht nicht um Masse, sondern um Klasse. Das ist das Alleinstellungsmerkmal der Tendence.“
Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 545 Millionen
Euro Umsatz und rund 2.000 Mitarbeitern eines
der weltweit führenden Messeunternehmen und besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt.
Im Jahr 2013 organisierte die Messe Frankfurt 113
Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Die 578.000 Quadratmeter Grundfläche der Messe
Frankfurt umfasst zehn Hallen.
Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher
Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit
60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Der Termin der nächsten Tendence ist vom 29. August bis 1. September 2015.
Fotos: Messe Frankfurt/Valentin
Mit gestiegener Zustimmung auf Aussteller- und Besucherseite schließt die internationale Konsumgütermesse Tendence ihre Tore. An vier Messetagen nutzten
35.000 Besucher aus 88 Ländern das Angebot der Tendence (2013: 37.306 Besucher aus 86 Ländern. Jeder fünfte Besucher kam wie schon im Vorjahr aus dem
Ausland.
„In einem anspruchsvollen Marktumfeld
ist es gelungen, gerade die für den Export
so wichtige Internationalität stabil zu
halten. Die Tendence hat ihre Positionierung als die internationalste und größte
Orderplattform Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte bestätigt. Aussteller und
Besucher konnten ihre gesetzten Messeziele erreichen oder sogar übertreffen“,
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MODE & FREIZEIT
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Für die Spätorder zum Weihnachtsgeschäft, vor allem aber für die Frühorder der Saison des kommenden Jahres hat die
Tendence eine ganz besondere Bedeutung.
PRESSESPIEGEL
Shoppingcenter & Retailparks
WIEN UND UMGEBUNG:
Kaufmann-Gruppe will Millennium City
„neu erfinden“
Wiens erster richtiger Wolkenkratzer Millennium Tower - der mit 202 Meter bis vor wenigen
Monaten Österreichs höchstes Gebäude war samt angeschlossenem Einkaufszentrum Millenium City wurde von der Linzer CC Real der
Linzer Architektenfamilie Kaufmann gemeinsam mit Morgan Stanley Real Estate übernommen. Der Kaufpreis für die Immobilie soll laut
Beratern 315 Millionen Euro betragen. „Wir
haben hier eine schlafende Schönheit, die wir
wachküssen wollen“, sagt Fabian Kaufmann.
Man wolle die Immobilie „neu erfinden“. Sechs
Monate lang habe man einen Business-Plan
entwickelt, den es in den kommenden zwei
Jahren umzusetzen gelte.
nachrichten.at 2. 8. 2014
Hauptbahnhof Wien eröffnet voll vermietet
Am 10. Oktober wird das Bahnhofsgebäude
am Hauptbahnhof Wien eröffnet. Teil des Projekts ist ein Einkaufszentrum mit 90 Shops auf
20.000 m². Die Miete liegt im Schnitt bei 39 €/m², das Center ist bereits voll vermietet.
Wirtschaftsblatt 22 .8. 2014
Temporäres für Erdgeschoß und Container
Für eine Woche war Anna Zajac mit ihrem
Modelabel Sternentau in der Gumpendorfer
Straße 68 zu Gast. Hier verkaufte sie in einem
kleinen Geschäftslokal selbstdesignte Handtaschen. Ein eigener Shop wäre der Designerin
zu riskant. „Danach kann jemand anderer hier
einziehen“, sagt Georg Demmer vom Unternehmen Co Space, das das Pop-up-Geschäft
seit März vermietet.
Glaubt man Experten, ist das ein Konzept der
Zukunft: Die RegioPlan Consulting vermeldet
für das vergangene Jahr österreichweit einen
Rückgang der Einzelhandelsflächen um 0,8
Prozent. Gänzlich verschwinden werde die
Handelsfläche zwar nicht, Shops der Zukunft
würden aber andere Funktionen erfüllen, etwa
der Inspiration dienen oder Synergieeffekte
mit dem Onlinehandel generieren. Von Popup- bis Pick-up-Stores sei alles denkbar. Auch
unweit der neuen Wirtschaftsuniversität gibt
es seit Juni ein temporäres Einkaufszentrum:
Das Stadtbiotop, bestehend aus Frachtcontainern, bietet Flächen für Handel und Gastronomie zur flexiblen und kurzfristigen Miete.
Initiator Clemens Hromatka sagt: „Pop-up ist
kein kurzweiliger Trend. Das Konzept gebe es
international schon seit zehn Jahren. Es werde
zwar eine Nische bleiben - aber eine, die dem
Einzelhandel wichtige Impulse geben könnte“.
Franziska Zoidl, DER STANDARD, 6. 9. 2014
Neuer Manager für Fashion Outlet
Parndorf
Der 47-jährige Arnd Cronenberg ist neuer
Centermanager des Fashion Outlet in Parndorf
(Zusammenschluss der bisherigen Galerien
Parndorf und des angrenzenden Villaggio).
„Uns geht es darum, den erfolgreichen Weg
weiter fortzusetzen und gemeinsam mit unserem Nachbarn, dem Designer Outlet, den
Standort Parndorf noch attraktiver zu machen“, so der gebürtige Deutsche. Das Fashion
Outlet verfügt über 21.000 m² Verkaufsfläche
mit 78 Geschäften. Seit heuer hat das Outlet
Center mit der ROS einen neuen Betreiber, Eigentümer ist die Villaggio Investment Gruppe.
orf.at 20. 8. 2014
„Pado“ schafft in Parndorf Fakten
Drei Entwickler rangen um die letzten gewidmeten Wiesen in und um Parndorf. Seit kurzem ist klar, wer das Rennen gewonnen hat.
Mit dem Spatenstich für den Pado Shopping
Park im burgenländischen Parndorf schuf
die oberösterreichische Erlinger Immobilien
GmbH klare Fakten. Um rund 23 Millionen
Euro baut das Unternehmen auf dem schon
länger gewidmeten Baugrund in Sichtweite
der beiden Outlet-Center ein Fachmarktzentrum mit einer Verkaufsfläche von insgesamt
rund 11.000 Quadratmetern. Besonders stolz
ist der Entwickler auf den Mieter L‘Osteria, der
in seinem Objekt auf 900 m² ein italienisches
Restaurant mit 300 Sitzplätzen errichten wird.
Weitere Verträge mit Billa, Bipa, Müller sowie
C&A sollen schon unterschrieben sein, der
Vorvermietungsgrad beträgt 85 %, nach einer
Bauzeit von zehn Monaten ist für Frühjahr
2015 die Eröffnung des Pado Shopping Park
geplant.
Martin Putschögl, DER STANDARD, 6. 9. 2014
MARKEN
Jeans-Plagiate-Streit: Levis gegen New Yorker
Im Streit um Jeans-Plagiate muss die deutsche Modekette New Yorker Schadenersatz
an den US-Jeanshersteller Levis zahlen. Die
genaue Höhe ist noch offen, Levis verlangt € 50 pro verkaufter Hose. Außerdem wurde
der deutschen Modekette verboten, Jeansmodelle weiter zu verkaufen, die Levis-Hosen zu
ähnlich sehen, entschied das Oberlandesgericht Hamburg. Bei dem Rechtsstreit geht es
unter anderem um die Verzierung der Hosentaschen am Po. Mit mehr als 1.000 Filialen in
39 Ländern gehört New Yorker nach eigenen
Angaben zu den größten europaweit operierenden Modeunternehmen mit rund mehr als
16.000 Voll- und Teilbeschäftigten.
ONLINE-HANDEL
Wie Oliver Samwer der Old Economy
die Meinung geigte
Läden sind tot. Es lebe das Internet! Multi-Gründer und Investor Oliver Samwer hat
sich nun in Paris über Offline-Geschäfte
ausgelassen. „Geschäfte sind Mittelalter“,
urteilte Samwer. „Sie wurden nur gebaut, weil
es kein Internet gab“. Dass sich die Zukunft
des Handels für Samwer im Internet abspielt,
überrascht wenig. Ladenkonzepte außerhalb
des Netzes hält der E-Commerce-Investor für
überholt. Wer sich als Händler auf dem Markt
behaupten will, der müsse seine Ware längst
nicht mehr auf dem Offline-Markt anbieten.
Gründerszene, Elisabeth Neuhaus, 20. Juni 2014
Modehändler Zalando erstmals im Plus
Der Versandhändler schreibt erstmals in
seiner Geschichte schwarze Zahlen. Der weltgrößte Mode-Onlineversandhändler und Börsenkandidat Zalando hat im ersten Halbjahr
erstmals einen operativen Gewinn verbucht.
Bei einem Umsatzplus auf Gruppenebene von
knapp 30 Prozent auf 1,047 Milliarden Euro
erreichte das operative Ergebnis (Ebit) zwölf
Millionen Euro nach einem Minus von 109
Millionen Euro vor Jahresfrist, wie Zalando
mitteilte. Der Modehändler will an seinem
Geschäftsmodell mit kostenlosen Retouren
festhalten, während viele Konkurrenten die
neuen Möglichkeiten zur Einschränkung der
Rücksendungen nutzen. Die Rücksendequote
zu senken, könne kein Selbstzweck sein, sagte
Zalando-Vorstand Rubin Ritter. „Das führt
dazu, dass die Kunden weniger bestellen und
wir mit diesen Kunden weniger Gewinn machen.“ Zalando hat nach bisherigen Angaben
eine hohe Rücksendequote von 50 Prozent gemessen am Umsatz, das ist auch ein wichtiger
Kostenfaktor. APA, 28. 8. 2014
Studie: Deutscher Internet-Handel
gedämpft
Im letzten Jahr ist der Online-Handel in
Deutschland überraschend schwach gewachsen. Das ergibt eine Untersuchung des
EHI Retail Insitutes und des Statistik-Portals
Statista. Demnach entwickelten sich die
Netz-Umsätze zwar um 7,7 Prozent nach
oben und erreichten ein Volumen von 19,6
Mrd. Euro. Rechnet man allerdings die Erlöse
heraus, die von Amazon selbst bzw. über diese
Plattform generiert wurden, dann lag das Plus
bei schmalen 2,8 Prozent. EHI und Statista
liefern diese Informationen als Vorgeschmack
auf die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2014“, die am 21. Oktober erscheint und
die 1000 größten Webshops im Land unter die
Lupe nimmt. Marktführer bleibt Amazon.de
mit einem Umsatz von 5,8 Mrd. Euro, gefolgt
von Otto.de mit 1,9 Mrd. Euro. Zalando schob
sich mit 702 Mio. Euro auf den dritten Platz.
Sportfachhandel, 16. 9. 2014
Bank Austria wirbt mit Adidas
Wer sein Bank Austria-Konto für Online-Banking aktivierte, hat im September einen 20 %
Rabatt-Gutschein von Adidas erhalten. Dieser
Gutschein konnte bis zum 30. 9. 2014 im adidas-Onlineshop bei einem Mindesteinkauf von
50 Euro eingelöst werden (Bank Austria-Kundenaussendung, die uns von Mitgliedsbetrieben übermittelt wurde).
MODE & FREIZEIT
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39
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VERHALTEN UND DIE ZUKUNFT DES SHOPPINGS VERÄNDERT“
Dienstag, 28. Oktober 2014, ab 19:00 Uhr
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Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien
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Das Thema Onlinehandel ist derzeit das größte Schreckgespenst für den stationären Handel. Etablierte Händler sehen Pure Players
als ihre große Konkurrenz, die Börsengänge von Ali Baba und Zalando halten in Atem, Multichanneling gilt als Allheilmittel und Änderungen werden bei den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für E-Commerce gefordert sowie die Auswirkungen auf
Ökologie und Infrastruktur untersucht.
Für eine Antwort auf diese Fragen haben die Landesgremien Wien und NÖ mit Professor Dr. Gerrit Heinemann einen anerkannten
E-Commerce-Experten nach Wien geholt, um DIE ZUKUNFT DES SHOPPINGS zu durchleuchten.
Zur Person: Professor Dr. Gerrit Heinemann, Jahrgang 1960, hat BWL mit Schwerpunkt
Marketing und Handel in Münster studiert und über die Betriebstypenprofilierung textiler
Fachgeschäfte promoviert. Er blickt auf eine nahezu 20-jährige Handelspraxis, u. a. bei
Douglas und Kaufhof, zurück. Professor Heinemann ist derzeit Leiter des eWeb Research
Centers an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach und Autor bzw. Herausgeber
verschiedener Fachbuch-Bestseller - 2013 erschien sein Buch „Digitalisierung des Handels
mit ePace – innovative E-Commerce-Geschäftsmodelle und digitale Zeitvorteile“.
PROGRAMM
19.00 Uhr WELCOME-Drink und Snackbuffet
19.30 Uhr BEGRÜSSUNG
19.45 Uhr IMPULSVORTRAG
„Alles online oder was? - Inwiefern die digitale Revolution das Konsumentenverhalten und die Zukunft des Shoppings verändert“
Professor Dr. Gerrit Heinemann – Leiter eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein
20.45 Uhr XPERTENTALK mit Prof. Dr. rer. pol. Gerrit Heinemann (Leiter eWeb Research Center), Dr. Roman SchwarE
zenecker (Standort & Markt), Mag. Iris Thalbauer (Bundessparte Handel/WKO), Dr. Jutta Pemsel (Kaufstraße/
Mistelbach. Moderation: Mag. Brigitte Pfeifer-Medlin (CR der Österreichischen Textilzeitung)
21.15 Uhr AUSKLANG UND NETWORKING mit Dessertvariationen
Online-Anmeldung: https://wko.at/wien/modehandel/die_zukunft_des_shoppings
Impressum
MODE & FREIZEIT
[ıntern] 4.14
Medieninhaber: Landesgremien Wien des Einzel- und
Großhandels mit Mode und Freizeitartikeln,
T +43 (0)1/514 50-3219 | F +43 (0)1/505 74 17
E renate.fuehrer@wkw.at
Redaktion: KommR Helmut Schramm, Erich Plessberger,
Elisabeth Rammel
Lektorat: Renate Führer, Elisabeth Rudroff
Trotz sorgfältiger Ausarbeitung und Prüfung sind Fehler nie
auszuschließen. Jede Haftung der Wirtschaftskammer oder
des Autors dieser Information wird daher ausgeschlossen.
Gestaltung und Druck: Druckerei Jentzsch,
1210 Wien, Scheydgasse 31
Offenlegung nach dem Mediengesetz:
Medieninhaber (Verleger): Landesgremien Wien
des Einzel- und Großhandels mit Mode und
Freizeitartikeln, Schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien.
Offenlegung Einzelhandel:
https: //www.wko.at/Content.Node/branchen/w/
EinzelhandelModeFreizeitartikeln/Offenlegung_-_
Einzelhandel_mit_Mode_und_Freizeitartikeln,_L.html
Offenlegung Großhandel:
https://www.wko.at/Content.Node/branchen/w/
GrosshandelModeFreizeitartikeln/Offenlegung_-_
Grosshandel_mit_Mode_und_Freizeitartikel,_Lan.html
Grundlegende Richtung:
Information der Gremialmitglieder über rechtliche und
wirtschaftliche Belange der Branche.
P.b.b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1040 Wien,
Zulassungsnummer 02Z033983M
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Seele and Geist
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