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Erklärung Was ist eine Kobi-Bläserklasse.pmd - Gymnasium

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Bläserklassen am Gymnasium Koblenzer Straße
Musik in einer Kobi-Bläserklasse
bedeutet um eine Stunde erweiterter
Musikunterricht in den Klassen 5 und 6
auf Orchesterblasinstrumenten wie
> Querflöte
> Trompete
> Horn
> Posaune
> Klarinette
> Saxophon
> Bariton und
> Tuba.
Es gibt derzeit an 500 deutschen
Gymnasien, Real- und Gesamtschulen
Bläserklassen.
Bei dieser wöchentlich dreistündigen
Unterrichtsform erlernen die Schülerinnen und Schüler alle musiktheoretischen
Grundlagen, wie sie die Richtlinien für
die Klassen 5 und 6 für alle Schüler
vorsehen, darüber hinaus jedoch
zusätzlich unter Mitwirkung von drei
Instrumentallehrern der Musikschule
systematisch ein Orchester-Blasinstrument und musizieren von Anfang an
im Klassenverband.
Die Eltern müssen für den Verleih
der Instrumente durch das Kobi und
für die Instrumentallehrer monatlich
einen (vergleichsweise geringen)
Elternbeitrag von ca. 30,- Euro
bezahlen.
Am Tag der offenen Tür im Januar
informieren wir Sie am Kobi gerne
ausführlich und in persönlichem
Gespräch über die auch für das nächste
Schuljahr wieder geplante Bläserklasse.
Dabei kann Ihr Kind verschiedene
Blasinstrumente „ausprobieren“.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Bläserklassen am Gymnasium Koblenzer Straße
Warum soll mein Kind
eine Kobi-Bläserklasse besuchen?
Musik macht klug und fördert die soziale Kompetenz!
Musizieren wirkt sich nachgewiesenermaßen positiv auf die Intelligenzentwicklung und das Sozialverhalten
der Kinder aus. Durch die Ergebnisse
einer sechsjährigen Langzeitstudie an
Berliner Grundschulen (d. h. 1. - 6.
Schuljahr) wurde dies wissenschaftlich
eindeutig belegt.
(G. Bastian, „Kinder optimal fördern - mit Musik“, Mainz 2001)
> Soziale Kompetenz durch Musikerziehung
Den Befragten wurden verschiedene
Schemazeichnungen vorgelegt,
in denen der dargestellte Gesichtsausdruck die Urteilsalternativen von
„mag ich besonders gern“ bis
„mag ich nicht so gern“ vorsah.
Auch die Beweggründe für die
Beurteilung wurden erfragt.
Ergebnis:
„Zu allen Messzeitpunkten registrieren
wir ... eine höhere Zahl von Sympathiewerten ... Am Ende des 5. Schuljahres
erhalten 62% (in der Kontrollgruppe
36%), am Ende des 6. Schuljahres 76%
(in der Kontrollgruppe nur 53%) nicht
eine einzige Ablehnung.“ (Bastian, S. 52-53)
> Durchführung eines standardisierten Intelligenztests
Der „Culture Fair Intelligence Test“ testet
die Fähigkeit des Kindes anhand von
sprachfreiem, figuralem Material
Beziehungen herzustellen, Regeln zu
erkennen, Merkmale zu identifizieren.
Als Ergebnis konnte festgestellt werden:
„(Gerade im Alter der 5. und 6. Klassen)
ergibt sich im Vergleich zur Kontroll-
gruppe (,die zu Beginn der Langzeitstudie keinen erweiterten Musikunterricht erhalten hatte,) ein signifikanter
IQ-Zugewinn bei musikbetontem Unterricht. Sozial benachteiligte und in ihrer
kognitiven Entwicklung weniger geförderte Kinder profitieren ebenso von der
erweiterten Musikerziehung.“ (Bastian, S. 81)
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Bläserklassen am Gymnasium Koblenzer Straße
Kobi-Bläserklasse Ihre Fragen und Bedenken liegen uns am Herzen!
Kann mein Kind auch wirklich das Instrument spielen, das es sich wünscht?
Die Antwort lautet: Ja, im Prinzip.
Zu Beginn der Bläserklasse wird Ihr Kind Gelegenheit haben, auf jedem Instrument seine
Fähigkeiten zu erproben. Dabei sind dann auch die Instrumentallehrer anwesend. Unser Ziel ist
es, die Möglichkeiten und Fähigkeiten Ihres Kindes optimal zu fördern. Wir müssen allerdings im Interesse eines angenehmen Gesamtklanges eine bestimmte Besetzung im Auge
behalten. Das ist klar, denn eine Klasse mit 2 Querflöten, 2 Klarinetten und 18 Trompeten
klingt nicht so schön! Keiner der Beteiligten hätte dann etwas davon. Oft kann man aber
mühelos zu einem Instrument wechseln, das ein ähnliches Mundstück hat. Solche Instrumente
sind z. B. Klarinette - Saxophon oder Trompete - Horn - Posaune oder Posaune - Bariton - Tuba.
Wird mein Kind nicht überfordert?
Wir gehen davon aus, dass ein Übungspensum von 10-15 Minuten täglich in der Regel ausreicht.
Was ist, wenn mein Kind keine Lust mehr hat?
Erfahrungsgemäß passiert das sehr selten, denn fast alle Kinder üben anfangs begeistert auf
den Instrumenten. Natürlich gibt es Phasen, in denen die Anforderungen wachsen. Doch
gerade im Kleingruppenunterricht bieten wir Lehrer Hilfestellungen an. Ein gewisses Durchhaltevermögen ist natürlich vonnöten. Das gilt bei einer Bläserklasse genauso gut wie in
den anderen Fächern, wenn man aufs Gymnasium will.
Instrumentalunterricht in Gruppen - bringt das überhaupt etwas?
An amerikanischen Schulen (die übrigens sehr oft über hervorragende Blasorchester und
Bands verfügen), in Musikvereinen und kirchlichen Posaunenchören wird instrumentaler
Gruppenunterricht schon lange mit Erfolg praktiziert. Gerade in einer Gruppe stellt sich
eine Motivation ein, die dem Einzelunterricht überlegen ist. Ferner ist das Erlernen der
Grundlagen des Instrumentalspiels in der Gruppe oftmals billiger.
Mein Kind möchte mit seiner besten Freundin oder seinem besten Freund in eine
Klasse - geht das trotz Bläserklasse?
Die Freundschaften werden nicht dadurch gefährdet, dass beide in unterschiedlichen Klassen
sind. Es könnte auch die Gefahr bestehen, dass Ihr Kind sich zu sehr an bestehende Freundschaften klammert und somit verpasst, andere kennen zu lernen. Sicher ist es ein schönes
Gefühl, den besten Freund neben sich sitzen zu haben. Aber im Unterricht wird doch sowieso
nicht geredet ... oder?!
Am besten ist es, wenn sich die Freundin/der Freund auch zur Bläserklasse meldet.
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Bildung
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