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Interview Portfolio SGOT Jahrestagung 2012 Was - Ebenberger

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*Das Kundenmagazin von Smith & Nephew ASD Schweiz
Ausgabe 14, Juni 2012
Pluspunkt
Interview
Portfolio
SGOT Jahrestagung 2012
Was gibt’s Neues bei KLEOS?
S&N_Newsletter_PlusPunkt14_de.indd 1
05.06.12 08:55
2 Editorial
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
Liebe Leserin, lieber Leser
Nun sind sie da – die DRG’s, das Allheilmittel zur Senkung der hohen Kosten im
Spitalwesen. Bei inzwischen hunderten
von einzeln verhandelten „Baserates“ ist
ein faires Benchmarking eher fraglich.
Es sei die Frage erlaubt: Von welcher
Kostenexplosion ist hier die Rede? Eine einfache Rechnung: Zentrale
Produktgruppen von Smith & Nephew wie das TC-PLUS Kniesystem
oder die Zweymüller SL-Familie sind preislich von 2002 – 2012 jährlich
um durchschnittlich 0,1 % gestiegen! Der Kostenanstieg des gesamten
Gesundheitswesen dagegen beläuft sich zwischen 2002 – 2009 auf
jährlich 3,9 %. Diese Entwicklung steht in deutlichem Gegensatz zu den
Krankenkassenprämien: Ihre Teuerung lag zwischen 1999 – 2011 bei
jährlich 6,4 %. Wer ist da der Kostentreiber?
Innerhalb der DRG Diskussion wird immer wieder die Aufrechterhaltung der Qualität betont. Die Etablierung des Nationalen Vereins für
Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken „ANQ“ kommt gerade
richtig, um der Forderung des KVG’s Nachdruck zu verleihen. Der ANQ
hat per 2012 das nationale Implantatregister SIRIS in seinen Messkatalog aufgenommen und zum Obligatorium erklärt. Das ist ein entscheidender Schritt, um Qualität messbar zu machen und die Leistungs­
fähigkeit von Orthopädie und Herstellern zu dokumentieren.
Register wie diese sind auch dringend notwendig. Der kürzliche
Medien-Hype um gefährliche Brustimplantate und gelockerte Resurfacing Hüftprothesen führte zum Rundumschlag gegen alle Hersteller mit
absurden Forderungen nach strengeren Regulativen. Gegen kriminelle
Vergehen à la PIP sind diese ohnehin nutzlos, und die grosse Mehrheit
der orthopädischen Implantate erfüllt ihren Zweck bei Millionen von
Inhalt
Das aktuelle Interview
Gleitpaarungen in der Prothetik: Annäherung 3 – 5
an das biologische System? Interview mit
Dr. Robert M. Streicher, Dozent und Professor
für Biomaterialien und Biomechanik Portfolio
NANOS™ Kurzschaft: Die knochensparende Alternative
6
VERILAST™: Das Rezept gegen Abrieb
7
LEGION™ Total Knee System: Der Vorzug der Einfachheit
8
HEALICOIL™ PK: Fadenanker für Rotatorenmanschetten-Nähte 9
SPIDER2™: Vorrichtung zur Patientenlagerung
9
BIORAPTOR™ Curved: Fadenanker für die Schulterstabilisierung
10
ACCORD™ Kabelsystem: Klemmen statt quetschen
10
PERI-LOC™: Ultimaratio für proximale Femurfrakturen
11
Schlusspunkt
Smith & Nephew am SGOT Jahreskongress 2012 in Basel
12
Was gibt’s Neues bei KLEOS?
12
Mitarbeiterporträt: Viel auf Achse und immer zur Stelle
12
Patienten seit vielen Jahren. Das als „Mc Minn-Prothese“ bekannte
Birmingham Hip Replacement von Smith & Nephew etwa weist in den
Registern von Schweden und Grossbritannien eine Überlebensrate
von fast 97 % nach acht Jahren auf. Dass es gerade in der Materialtechnologie den einen oder anderen „feinen“ Unterschied gibt und wohin
die Reise geht – darüber gibt unser aktuelles Interview mit Prof. Robert
Streicher Auskunft. Er gilt als einer der anerkanntesten Experten in diesem Bereich und hat die Entwicklungen der Branche aktiv mitgeprägt.
Ich wünsche Ihnen eine informative und spannende Lektüre.
Impressum
Herausgeber:
Armin Schrick
Smith & Nephew Orthopaedics Schweiz AG
Oberneuhofstrasse 10d, CH-6340 Baar, Schweiz
Tel. +41 41 766 22 22, Fax +41 41 766 22 94
Herzlich Ihr
Armin Schrick
Mitarbeiter dieser Ausgabe:Didier Freymond, Ilona Meier, Sabine Onillon, Frank Sautter,
Armin Schrick, Karin Straub, Adrian Ebenberger
Redaktion:
Ebenberger Kommunikation, 8708 Männedorf
Gestaltung: A4 – Agentur für Werbung & Grafik, 6343 Rotkreuz
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische Wiedergabe
nur mit schriftlicher Genehmigung von Smith & Nephew Orthopaedics Schweiz AG.
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3
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
Das aktuelle Interview mit Dr. Robert M. Streicher
Gleitpaarungen in der Prothetik –
Annäherungen an das biologische System?
Die Frage nach Verschleiss, Abrieb und der Materialpaarung ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl von künstlichen
Gelenken. Kunststoffe wie Polyäthylen haben andere Gleit- und Verschleisseigenschaften als etwa Metall oder Keramik.
Im Interview nimmt Dr. Robert M. Streicher, Dozent und Professor für Biomaterialien und Biomechanik an der ETH Zürich
und der Universität Varese, Stellung zu aktuellen Fragen. von Frank Sautter
Herr Dr. Streicher, Sie sind ein interna­
Sie beschäftigen sich intensiv mit
eine Osteolyse zu initiieren. 1998 folgten
tional anerkannter Experte für Tribologie.
Gleitpaarungen. Wie gestaltete sich
die ersten Paarungen aus hochvernetztem
Wann wurde die Bedeutung von Reibung,
die weitere Entwicklung?
Polyäthylen und 2005 die aktuelle Generation
Verschleiss und Schmierung für die Hüft-
Die erste Keramik-Keramik Paarung wurde
hochverschleissresistenter Polyäthylene.
prothetik erkannt und welches waren die
1970 von Boutin implantiert. 1989 folgte eine
Polyäthylen ruft immer eine entzündliche Re-
ersten Ansätze?
verbesserte Metall-Metall Paarung mit einem
aktion hervor während Keramik-Keramik die
McKee-Farrar implantierte 1956 die ersten
Durchmesser von 28 mm. Die Verbesserung
geringste Verschleissrate und die reaktions-
Endoprothesen mit Metall-Metallpaarungen
der Verschleisswerte führte zu einem regel-
ärmsten Abriebpartikel aufweist.
und einem Kopfdurchmesser von 37 mm,
rechten Wettlauf der Paarungen. Die ersten
welche eine hohe Reibung erzeugten. 1958
Implantate aus Polyäthylen wurden nur ober-
setzte Sir John Charnley erstmals eine Pfanne
flächlich desinfiziert; die später eingeführte
aus Teflon ein, die sich jedoch jährlich um
Gammastrahlen-Sterilisation zeigte negative
mehrere Millimeter abnutzte und dadurch bei
Einflüsse auf Alterung und Verschleissver-
Patienten zu Bewegungseinschränkungen
halten des Materials, was zu Knochenenos-
führte. Später stiess er auf verschleissresis-
teolyse führte. Beim Polyäthylen kamen auch
tentes, ultrahochmolekulares Polyäthylen
Keramikkugeln als Gleitpartner zum Einsatz.
(UHMWPE), mit dem sich in Verbindung mit
Aufgrund von klinischen Erfahrungen kennt
einem Kopfdurchmesser von 22 mm grosse
man heute die Grenzwerte für den Abrieb,
Erfolge in der Hüftendoprothetik einstellten.
den der Körper abtransportieren kann, ohne
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Worauf soll ein Orthopäde bei Wahl
der Paarung achten?
Bei jeder Gleitpaarung geht es um die richtige
Positionierung von Schaft mit Kugel und Pfanne sowie um die erreichbare Gelenkstabilität.
Hartpaarungen reagieren empfindlicher,
wenn sie ausserhalb des dreidimensionalen
Toleranzbereiches implantiert werden. Das
Einhalten einer sicheren Zone ist aufgrund der
Anatomie allerdings nicht immer ganz einfach.
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4 Interview
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
Wichtige Einflüsse haben etwa die anatomi-
hochgestuft. Ausserdem gibt es nationale
die aufgrund ihrer Positionierungstoleranz-
schen Gegebenheiten, das Implantatdesign,
Implantatregister, die ein höheres Sicher-
breite sehr gute klinische Ergebnisse liefern
die Instrumente sowie der Operateur selbst.
heitsrisiko frühzeitig aufzeigen können. Mehr
und andere mit kritischem Design, die ein
Grundsätzlich gibt es keinen Grund, Patien-
Reglementierung bringt keine zusätzliche
erhöhtes Versagensrisiko aufweisen. Gene-
ten nicht die beste Paarung zu implantieren.
Sicherheit; es braucht die klinische Erfahrung.
rell sind Hartpaarungen bei der Implantation
Kriterien für die Wahl einer Gleitpaarung sind
Auch die Testmethoden haben sich über die
auf einen engeren Positionstoleranzbereich
das Aktivitätsniveau und das biologische Alter
Jahre klinischer Erfahrungen verbessert, und
angewiesen.
des Patienten.
neuartige Produkte werden durch klinische
Ins Feld geführt wird oft auch die Grösse
des Kopfdurchmessers …
Beim Paarungsdurchmesser sind ähnliche
Abwägungen wie bei der Materialpaarung
zu treffen, nämlich die des Verschleissrisikos
gegen das Luxationsrisiko. Die tribologischen
Eigenschaften grosser Durchmesser sind
klinisch noch wenig belegt. Der besseren Gelenkstabilität bei grossen Kopfdurchmessern
steht die grössere Gleitdistanz bei gleichzeitiger erhöhter Oberflächengeschwindigkeit und
verminderter Flächenbelastung von kleineren
Kopfdurchmessern entgegen.
Politiker in der Schweiz fordern eine
schärfere Kontrolle bei neuen Implantaten. Die Patienten sind verunsichert. Was
halten Sie von den Vorwürfen der Medien:
Muss die Industrie mehr Verantwortung
übernehmen?
Eine Verschärfung der Kontrollen, wie man
sie derzeit auch in Deutschland diskutiert,
halte ich nicht für sinnvoll. Langzeitimplantate
wurden 2009 in die oberste Risikoklasse (III)
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Studien streng überwacht. Inzwischen
werden vermehrt auch Extremsituationen
im Labor getestet. Politiker und die Medien
sprechen meist von speziellen Implantat­
typen. Tatsache ist: 95 % der Implantate liefern
langfristig sehr gute Ergebnisse.
«
Eine Verschärfung der
Kontrollen, wie man sie
derzeit in Deutschland
diskutiert, halte ich nicht
für sinnvoll.
»
Metall-Keramik Kombinationen waren
früher verboten. Erst gute klinische
Ergebnisse führten zu genaueren Unter­
suchungen dieser Art von Paarung.
Wo stehen wir heute?
Das FDA betrachtet Metall-Keramik-Kombinationen als experimentelle Erfahrung ohne
bewiesene Vorteile und hat deswegen eine
Zulassung in Amerika abgelehnt. Ich sehe darin ebenfalls keinen Vorteil, weil hier der Positionierungstoleranzbereich geringer ist als bei
bestehenden Paarungen. Noch ungelöst bei
kontraintuitiven Paarungen ist die Problematik
von Keramikbrüchen und Metallionenabgabe.
Das bedeutet eine erhöhte Streubreite der kli-
Metall-Metall Paarungen mit grossen
nischen Resultate und ein insgesamt höheres
Kopfdurchmessern stehen im Moment
Versagensrisiko.
unter Beschuss. Wäre ein Verzicht auf
Metall-Metall Paarungen angebracht?
Die Pauschalkritik gegen Metall-Metall
Paarungen ist nicht gerechtfertigt. Der Erfolg
einer Implantation ist abhängig vom Implantat und der Implantationshilfe zur korrekten
Positionierung. Es gibt Systeme aus Metall,
Die Keramik-Keramik Paarung befindet
sich in der 4. Generation. Was hat sich seit
der 1. Generation geändert und welche
Entwicklungen sind zu erwarten?
Früher gab es für diese Paarung deutlich mehr
Hersteller als heute. Die Bruchhäufigkeit der
ersten Generation lag bei 1:1000. Die Festig-
05.06.12 08:55
5
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
keit und Zähigkeit der Keramik wurde bis zur
diese Zusätze auf die Langzeiteigenschaften
Künstlicher Knorpelersatz käme der Wie-
4. Generation Alumina/Zirconia inkremental
des Materials haben werden. Die Technik
derherstellung des Bewegungsapparates
deutlich verbessert. Das Bruchrisiko liegt heu-
des Hochvernetzens ist eine Gratwanderung
wohl am nächsten. Wie beurteilen Sie die
te lediglich bei 1:25 000. Die geringen Abrieb-
zwischen der mechanischen Stabilität, dem
Entwicklungen in diesem Bereich?
partikelmengen, die bei Keramik-Paarungen
Die Zahl von Problem«fällen
mit Implantaten
Aktuelle Implantate sind ein bestmöglicher
entstehen, sind im Gegensatz zu Metall- und
Polyäthylen-Partikeln sehr gut körperverträglich. Noch ungeklärt ist allerdings das
Phänomen des Quietschens, das alle HartHart Paarungen betreffen kann. Bei KeramikPaarungen ist es meist lang anhaltend.
Polyäthylen hat dank der „Highly Crosslin-
ist eher gering und wird
aufgrund der heutigen
Erkenntnisse weiter abnehmen.
»
king Technology“ einen wichtigen Entwicklungsschritt gemacht. Wie beurteilen Sie
Verschleiss und der Alterung des Materials.
den Einsatz von Polyäthylen und wo sehen
Für Chirurgen ist es kaum überschaubar, ob
Sie weitere Entwicklungsmöglichkeiten
und welche Unterschiede zwischen den Poly-
dieses Materials?
äthylenen klinisch relevant sein werden.
Hochvernetztes Polyäthylen zeigt nach 13
Jahren gute klinische Ergebnisse, hat aber
seine Grenzen in der Verschleissreduktion
erreicht. Ob diese Reduktion auch für sehr
aktive Patienten ausreicht, um Osteolysen
zu verhindern, wird sich noch zeigen. Die
Industrie versucht, in der Weiterentwicklung
des Materials durch Zusätze und weitere Behandlungsmethoden eine mögliche Oxidation
zu verhindern. Ein weiteres Ziel sollte es sein,
die durch die Vernetzung reduzierte Zähigkeit
des Polyäthylens zu erhöhen und gleichzeitig
den Verschleisswiderstand beizubehalten.
Wir wissen heute noch nicht, welche Folgen
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Noch ein Blick in die Zukunft: Wohin geht
die tribologische Reise, was wird in 20
Jahren den Patienten implantiert?
Die Zahl von Problemfällen mit Implantaten ist
eher gering und wird aufgrund der heutigen
Erkenntnisse weiter abnehmen. Wesentliche
Verbesserungen und Entwicklungen sind in
den nächsten Jahren aufgrund der Umgebungsbedingungen nicht zu erwarten. Wir
müssen auch bedenken: Jede Gleitpaarung
hat ihre Schwächen. Es gibt kein perfektes
System.
Ersatz des menschlichen Knorpels mit idealen
Schmiereigenschaften im gesunden Zustand.
Die Industrie arbeitet mit verschleissarmen,
synthetischen, nicht nachwachsbaren Materialien, die nie die gleichen Eigenschaften
haben werden wie das biologische System,
das sie ersetzen sollen. Die Knorpelersatzforschung ist in den letzten Jahren nicht wesentlich weitergekommen. Die Behandlungen
sind sehr aufwändig und erfordern eine lang
andauernde Rehabilitation.
Zur Person
Dr. Robert M. Streicher studierte Kunststofftechnologie und Maschinenbau und promovierte im Bereich künstliche Hüftgelenke.
Seit 1981 ist er in der Orthopädie für diverse
Firmen in Forschung und Entwicklung und in
der Beratung tätig. Der promovierte Wissenschaftler unterrichtet als Dozent an der ETH
Zürich und als Professor für Biomaterialien
und Biomechanik an der medizinischen
Fakultät der Universität Varese. Zudem ist
er Generalsekretär der International Society
for Technology in Arthroplasty und Mitglied
verschiedener Fachgremien.
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6 Portfolio
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
NANOS™ Kurzschaft
Die knochensparende
Alternative
Der NANOS Kurzschaft zur metaphysären Verankerung ermöglicht die Wiederherstellung
der physiologischen Gelenkgeometrie bei minimaler Knochenresektion. Die dreifache
Keilform sorgt für einen grossflächigen Kontakt in den Belastungszonen, eine harmonische
Krafteinleitung und unterstützt die Primär- und Rotationsstabilität.
In Europa und Australien wurden seit 2004
Auf eine Modularität wurde bei der Entwicklung
über 20 000 NANOS Schäfte implantiert, mit
bewusst verzichtet, die CCD Einstellung erfolgt
sehr guten klinischen Ergebnissen, wie die Stu-
stattdessen über den Adam’schen Bogen wo-
die von Dr. Ettinger zeigt. 72 NANOS Schäfte
durch Variationen zwischen 125 und 145 Grad
wurden bei 65 Patienten bis Oktober 2007 im-
möglich werden.
plantiert. Der Follow-up lag bei 5,2 ± 0,7 Jahren
und das durchschnittliche Alter bei 63 ± 8,3
Jahren. Der Harris Hip Score verbesserte sich
von 47,3 ± 12,2 präoperativ auf 97,6 ± 0,6 zum
letzten Follow-up. Keiner der 72 Schäfte wurden revidiert, Radiolucent lines waren sichtbar
bei zwei Patienten (Gruen zones 1 – 3) [1].
Durch sein Design ist der NANOS Kurzschaft
auch sehr gut für gewebeschonende, minimal
invasive OP-Techniken geeignet und bietet
Kontraindiziert sind lediglich eine ausgeprägte
wesentliche Vorteile bei einer möglichen
Osteoporose, eine ausgeprägte Coxa valga
Wechseloperation.
bzw. eine ausgeprägte Coxa vara mit einer
Implantatlage unter 125° sowie Voroperationen, welche die vorgesehene Abstützung nicht
gewährleisten können.
frank.sautter@smith-nephew.com
[1] M . Ettinger et al., The NANOS short stem
in total hip arthroplasty: a mid term follow-up,
Hip International 5/2011
VERILAST™
Das Rezept gegen Abrieb
Ursachen für ein Implantatversagen sind vielfältig und stellen hohe Anforderungen an die Eigenschaften der
Werkstoffe. Hochvernetztes Polyäthylen (XLPE) ist kein neues Konzept. Mit der neuen VERILAST Technologie
kombiniert Smith & Nephew zwei innovative Materialien zu einer Gleitpaarung: OXINIUM™ und XLPE. Die Labor­
ergebnisse bestätigen: Die Kombination ist der Schlüssel zu weniger Abrieb in der Hüft- und Knieendoprothetik.
Herkömmliches Polyäthylen (UHMWPE) ist seit
Die Technologie gilt als oxidationssicher und
Schönheitsfehler: Revidierte Femora aus die-
1968 ein zuverlässiger Gleitpartner. Neben
zeigt ein verbessertes Abriebverhalten.
sem Material zeigen eine deutliche Aufrauhung
seiner hohen Biokompatibilität ist es jedoch
Hauptverursacher für Revisionen: Der PEAbrieb und die daraus resultierende Gewebereaktion bis hin zur aseptischen Lockerung.
Ein Ansatz zur Verbesserung mechanischer
Eigenschaften ist die Hochvernetzung des
UHMWPE. Durch Gamma-Bestrahlung brechen die Kohlenstoff-/ Wasserstoffverbindungen auf. Die frei werdenden Radikale gehen
mit denen der benachbarten Moleküle neue
Eine höhere Bestrahlungsdosis erhöht die
Abriebresistenz, reduziert aber gleichzeitig
auch die mechanische Belastbarkeit des
XLPE. Bei der VERILAST Entwicklung wur-
im Vergleich zu neuen, unbenutzten Komponenten. Der abrasive Abrieb, verursacht durch
Kratzer in der Metalloberfläche, minimiert den
Vorteil des XLPE deutlich.
den die Einflussfaktoren Ausgangsmaterial,
Die VERILAST Technologie paart deshalb XLPE
Herstellungsverfahren, Bestrahlungsdosis
mit den speziellen Materialeigenschaften von
und Wärmebehandlung genau analysiert und
OXINIUM. Nachuntersuchungen zeigen, dass
für das jeweilige XLPE an Hüfte und Knie in
OXINIUM Femur-Explantate um den Faktor
Einklang gebracht.
12 weniger verkratzen als Kobaltchromkomponenten, also deutlich weniger abrasiven
Querverbindungen ein („Crosslinking“), ver-
Knie: Die Kombination macht’s
bleibende Radikale werden durch eine spezi-
Nicht ohne Grund zählt Kobaltchrom (CoCr) seit
elle thermische Nachbehandlung reduziert. Es
über 40 Jahren zu den wichtigsten Werkstoffen
Der VERILAST Markteinführung für die Knie-
entsteht ein stabiles Netzwerk. In vergleichen-
der Knieendoprothetik. Gängige XLPEs gegen
endoprothetik gingen ausführliche in vitro
den Tests sind für das VERILAST XLPE keine
glatte femorale Oberflächen aus CoCr erzielen
Abriebsimulationen mit mehr als 45 Millionen
verbleibenden freien Radikale nachweisbar.
gute Ergebnisse. CoCr hat allerdings einen
Belastungszyklen voraus, deren Ergebnisse
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Abrieb zeigen.
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7
Pluspunkt Ausgabe 12, 2011
Durchschn. volumetrischer Abrieb (mm3)
30
Abriebrate (mm3/Mio Zyklen)
25
20
15
73 %
10
– 79 %
5
CoCr + PE
CoCr + XLPE
160
140
120,42
120
100
81 %
80
60
22,78
40
20
0
VERILAST
Technologie
CoCr/CPE @ 3 Jahre
VERILAST @ 30 Jahre
OXINIUM ist eine Zirkonium-NiobLegierung, deren Oberfläche in eine
extrem glatte Keramik umgewandelt wird. Der Werkstoff verbindet
aufgrund seiner Eigenschaften die
Vorteile von Metall und Keramik: Er
ist elastisch und bruchfest, doppelt
so hart wie Metall und 4900 Mal
so abriebfest wie Kobaltchrom. Mit
OXINIUM verringert sich der Abrieb
des konventionellen PE um 85 %.
Seit 1997 wurden 350 000 Knie und
seit 2002 150 000 Hüften mit OXINIUM versorgt. Für diese Innovation
erhielt Smith & Nephew 2005 den
„Engineering Materials Achievement
Award“ des globalen Versandes für
Material- und Werkstoffkunde ASM
International.
Klinisch und im Knie-Simulator zeigt CoCr gegen
konventionelles PE gute Abriebwerte. CoCr gegen
XLPE hat jedoch wesentlich geringere Abriebraten.
OXINIUM gegen XLPE verursacht den geringsten
Abrieb.
In-vitro Knie-Tests zeigen einen um 81 % geringeren
Abrieb der VERILAST Gleitpaarung nach 45 Millionen
Zyklen, verglichen mit einer 3 Jahres-Belastung
(4,5 Mio. Zyklen) des konventionellen PE gegen CoCr.
den Anspruch des Produktnamens bestätigen.
Die Köpfe bringen alle Vorteile der Keramik mit.
Die Abriebraten lagen nach einem simulierten
Im Vergleich zu Keramikköpfen besteht bei den
Zeitraum von 30 Jahren um 80 % niedriger
OXINIUM Köpfen keine Bruchgefahr. Bei einer
als diejenigen von Standardmaterialien
eventuellen Revision können sie – anders als
nach bereits drei Jahren. Die amerikanische
Keramik – bei verbleibendem Schaft gegen
Gesundheitsbehörde FDA erlaubt Smith &
neue OXINIUM Köpfe ausgetauscht werden.
Nephew deshalb, u.a. für das LEGION™ Primary
Schliesslich verursachen die Köpfe keinerlei
Kniesystem mit VERILAST als Materialkombi­
Korrosion am Schaftkonus und bieten mehr
der einzigartigen Kombination beider Werk-
nation zu werben, die eine Abriebfestigkeit für
Halslängenoptionen als Keramik-Gleitpaarun-
stoffe zur VERILAST Technologie ist Smith &
die Einsatzdauer von 30 Jahren unter her-
gen (-3 bis +16 mm). Abplatzendes Material
Nephew einen Schritt weiter auf dem Weg zu
kömmlichen Bedingungen erwarten lässt.
kann es bei den XLPE Inlays aufgrund ihrer
Langlebigkeit und geringstem Abrieb für Hüft-
Materialeigenschaften nicht geben. Das erhöht
und Knieprothesensysteme.
Hüfte: Überlebensrate von
97,8 % nach 7 Jahren
die Sicherheit der Versorgungen.
VERILAST kann auch im Hüftgelenk mit den
Ein Schritt weiter
besonderen Vorteilen beider Gleitpartner
Ob Hüfte oder Knie: Heutige Patienten haben
punkten. Die Smith & Nephew XLPEs haben
höhere Ansprüche an ihre Aktivität und
eine sehr geringe Verschleissrate, erst recht in
damit an ihren Gelenkersatz. Die
Kombination mit der extrem glatten und kratz-
Verwendung von XLPE lassen
festen OXINIUM Oberfläche. OXINIUM verfügt
heute schon eine längere
zudem über eine keramische Gleitfähigkeit
Standzeit erwarten. Mit
und Benetzbarkeit, die den Abrieb zusätzlich
OXINIUM reduziert sich die
minimiert.
Abriebproblematik auf der
didier.freymond@smith-nephew.com
femoralen Gelenkseite. Mit
Cumulative Percent Revision
Cumulative Percent Revision of Primary Total Conventional
Hip Replacement by Bearing Surface (Primary Diagnosis OA)
12%
Ceramic/Ceramic
Ceramic/Polyethylene
Ceramic/Modified Polyethylene
Metal/Meta
Metal/Polyethylenel
Metal/Modified Polyethylene
Ceramicised Metal/Modified Polyethylene
10%
8%
6%
Das Australienregister publizierte 2011 die 7 Jahresergebnisse für die Gleitpaarung
„keramisiertes Metall gegen PE“ und verglich die jährlich kumulierten Revisionsraten verschiedener Gleitpaarungen bei Primäreingriffen (Kopfgrösse > 28 mm).
Der komplette Anteil der Versorgungen in der Kategorie „keramisiertes Metall
gegen PE“ [2] erfolgte mit der VERILAST Technologie und unterschied sich mit einer
Überlebensrate von 97,8 % nach 7 Jahren deutlich von den Ergebnissen der übrigen
Gleitpaarungen.
4%
2%
0%
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Years Since Primary Procedure
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[2] Australian Registry Results 2011, S&N Lit.No. 71381640 REV0 11/11
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8 Portfolio
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
LEGION™ Total Knee System
Der Vorzug der Einfachheit
Im Zusammenhang mit der Gesundheit stellt die Bevölkerung immer höhere
Ansprüche an die Lebensqualität. Auch die Erwartungen im Bereich der
Knieprothetik steigen stetig. Die Produktefamilie LEGION ist ein umfassendes,
innovatives Kniesystem, das dem Chirurgen ermöglicht, verschiedene Eingriffssituationen zu bewältigen, und zugleich eine individuell auf den Patienten
abgestimmte Lösung bietet.
Das Konzept des Systems LEGION beruht
individuell abzustimmen. Dank diesen zahl-
auf einer Weiterentwicklung der Prothese
reichen Optionen und der Variabilität des Sys-
GENESIS™II, die von Prof. Richard Laskin, einem
tems bietet es einen nahtlosen Übergang von
der Pioniere der Endoprothetik, konzipiert
einer unikompartimentellen Prothese zu einer
wurde. Seit ihrer Markteinführung im Jahr 1996
komplexen Revisionsprothese. In Kombination
wurden über 750 000 Patienten mit dieser Pro-
mit den Femurimplantaten CR oder PS sind die
these versorgt, die sich durch hohe Akzeptanz
LEGION-Tibiaeinsätze in sechs verschiedenen
und bemerkenswerte klinische Resultate in
Versionen erhältlich, um eine optimale AP und
über 30 Ländern auszeichnet.
ML Stabilität zu erreichen. Sie ermöglichen eine
Flexion des Knies bis 155°.
Individuell abgestimmte
Behandlung
Reduzierter Abrieb
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, müssen
Mit abnehmendem Durchschnittsalter der
die Anatomie und die besondere Situation
Patienten steigt deren Aktivitätsgrad. Patienten
jedes Patienten berücksichtigt werden. Eine
erwarten heute eine kürzere Rehabilitationszeit
asymmetrische Tibiabasisplatte in acht ver-
und eine längere Standzeit der Knieprothe-
schiedenen Grössen ermöglicht eine perfekte
se mit besserer Funktionalität. Um diesem
Abstimmung auf die Anatomie. Die hoch-
Anspruch gerecht zu werden, wird für das
glanzpolierte Tibiabasisplatte aus
einer Titanlegierung reduziert die
Technologie eingesetzt, eine Gleitpaarung, die
Abnutzung an der Schnittstelle
femurseitig OXINIUM (oxidiertes Zirkonium)
Basisplatte/Polyäthylen-Einsatz
und tibiaseitig hochvernetztes Polyäthylen
(„back-side wear“). Dank ihrer ho-
(XLPE) kombiniert. Gemäss den durchgeführ-
hen Biokompatibilität erweist sie sich
ten Untersuchungen weist diese Technologie
in Kombination mit einer Femurkom-
eine bemerkenswert hohe Abriebfestigkeit
ponente aus Oxinium als Implantat der
auf, was ihr unter Standardbedingungen eine
Wahl für Patienten mit einer Metallallergie.
Nutzungsdauer von bis zu 30 Jahren verleiht.[1]
Uneingeschränkte
Modularität
didier.freymond@smith-nephew.com
Das System ermöglicht dem Chirurgen, unabhängig von den Herausforderungen, die sich
während des Eingriffs stellen, die Artikulation
Cruciate Retaining
Kniesystem LEGION Primary die VERILAST-
Dished
CR High Flexion*
[1] B one & Joint Outcome: A systematic literature review of the Genesis II total knee system for primary
total knee arthroplasty, Mohit Bhandari et al. Diese
und weitere Informationen zu GENESIS™ II finden
Sie unter www.kleos.md
PS High Flexion*
PS
Constrained
*Auch verfügbar in hochvernetzem Polyäthylen (XLPE)
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9
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
HEALICOIL™ PK
Fadenanker für Rotatoren­­
man­schetten Nähte
HEALICOIL PK Fadenanker haben im Ge-
biomechanische Performance hinsichtlich
gensatz zu konventionellen Ankersystemen
Ausreisskraft und Torsionsfestigkeit [2]. Die
keinen inneren Materialkern. Das offene
Führung durch das Setzinstrument minimiert
Design ermöglicht ein optimales Einsinken
über die gesamte Ankerlänge die Belastung,
des Knochens in die Gewindegänge des An-
die auf den Anker aufgebracht wird, speziell
kers [1] und damit eine höhere Fixationskraft
wichtig bei härterem Knochen.
auch bei weicher Knochenqualität. Selbst mit
reduzierter Materialmenge bietet der Vollgewindeanker dem Operateur eine überlegene
sabine.onillon@smith-nephew.com
[1] Validation 15001193 and in WRP TE024-94
[2]ITR-4700 HEALICOIL Suture Anchor competitive
testing, Data on file, September 2011
Arthroskopischer Blick in einen platzierten
HEALICOIL-Anker (Fäden entfernt). Deutlich
zu sehen wie gut sich der Knochen in die
Gewindegänge drückt.
SPIDER2™
Flexible Vorrichtung zur
Patientenlagerung
Das Positionierungssystem SPIDER2 kombiniert Flexibilität, Stabilität und
robuste Langlebigkeit bei offenen oder arthroskopischen Prozeduren.
Die 2. Generation des bewährten Systems bietet dem Operateur mit dem
neuen Akkubetrieb und dem innovativen einhändigen Bedienkonzept
zusätzliche Freiheiten.
reicht von der Lagerung bei arthroskopischen,
Sterilüberzug mit
Aktivierungstaster
orthopädischen und traumatologischen
Ein neuer Sterilüberzug mit integriertem
Schultereingriffen in Beach-Chair-Position
Aktivierungstaster ermöglicht die Bedienung
als auch Seitenlagerung, über Ellenbogen bis
des SPIDER2 als Alternative zum Fusspedal.
zum Hand- und Sprunggelenk. Der Operateur
Das System lässt sich über einen Aktivie-
kann damit selbständig unter sterilen Bedin-
rungsschalter, je nach Präferenz, entweder
gungen die Position der Extremität mit einem
am Patienten oder am SPIDER2 selbständig
Handgriff einfach verändern und dauerhaft
und ohne fremde Hilfe mit nur einer Hand
fixieren. Der SPIDER2 bietet im Vergleich zu
verändern und arretieren.
Das breite Einsatzspektrum von SPIDER2
Vorgängige drei wesentliche Vorteile:
Akku-betriebener Druck
Innovativer 1-Schritt-KlemmMechanismus
Der SPIDER2 ist unabhängig der OP-Einrich-
Das Positionierungssystem kann einfach an
tung einsetzbar. Das Positionierungssystem
alle gängigen OP-Tische angebracht werden.
kann dank des aufladbaren Akkus unabhän-
Im Vergleich zu seinem Vorgängermodell ist
gig von einer Druckluftversorgung betrieben
der SPIDER2 noch stabiler.
werden.
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sabine.onillon@smith-nephew.com
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10 Portfolio
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
BIORAPTOR™ Curved
Fadenanker für die Schulterstabilisierung
BIORAPTOR Curved ermöglicht eine optimierte und kompromisslose Ankerplatzierung
bei Schulterstabilisierungen. Das speziell für
anspruchsvolle Zugänge konzipierte Fadenankersystem dient der Vermeidung zusätzlicher Portale. Die gebogene Bohrhülse und
Setzhilfe erlauben eine bessere Erreichbarkeit
inferiorer und superiorer Glenoidanteile.
Durch die anpassbare Einbringrichtung des
Ankers eignet sich BIORAPTOR Curved besonders für weit inferiore Ankerplatzierungen,
SLAP-Läsionen und dorsale Stabilisierungen.
sabine.onillon@smith-nephew.com
ACCORD™ Kabelsystem
Klemmen statt quetschen
Das ACCORD Kabelsystem steht seit knapp
werden die Kabel nicht – wie bei anderen
10 Jahre erfolgreich im klinischen Einsatz [1].
Systemen – gequetscht, sondern mit einem
Für die Behandlung von Frakturen, trochanter
Drehmomentschraubenschlüssel zuverlässig
Osteotomien und postoperative Frakturen
geklemmt. Ein Nachspannen der Kabel ist da-
bietet das Kabelsystem eine breite Variation
mit bis zum klinisch befriedigenden Ergebnis
von Titanplatten mit hoch flexiblen und extrem
jederzeit möglich. Die einfache Handhabung
belastbaren 2 mm CoCr Kabeln. Die Palette
des Kabelspanngerätes und das einfache
wird durch gerade Schaftplatten ergänzt.
Fixieren der Kabel reduzieren den Aufwand
Der grosse Vorteil des ACCORD Kabelsystems
liegt in der speziellen Fixierung der Kabel mit
und sichern den Erfolg.
frank.sautter@smith-nephew.com
dem zugehörigen Instrument. Beim Fixieren
[1] Patel S, Soler JA, El-Husseiny M, Pegg DJ, Witt JD, Haddad FS.
Trochanteric Fixation Using a Third-Generation Cable Device – Minimum
Follow-Up of 3 Years. The Journal of Arthroplasty Vol. 27 No. 3 2012
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Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
PERI-LOC™
Ultimaratio für proximale
Femurfrakturen
Komplexe proximale Femur Frakturen sind eine Herausforderung für den Operateur. Die PERI-LOC
Proximale Femur Platte (PFP) bietet mit sechs verschiedenen Verriegelungsoptionen die volle intraoperative Flexibilität für die erfolgreiche Stabilisierung von Frakturen.
Ein wesentlicher Vorteil von PERI-LOC ist der
das System als „ultimaratio“ an, um proximale
extern anliegende, strahlendurchlässige
Femurfrakturen wieder zu stabilisieren.
Zielbügel. Dieser erleichtert ein minimal invasives Vorgehen und schont die Weichteile. Für
den Fall einer Cerclage kann das System mit
Klemmschrauben ausgestattet werden, die mit
dem ACCORD™ Kabelsystem kompatibel sind.
Das wie bei allen PERI-LOC Platten anatomisch konturierte Design kombiniert die
biomechanischen Vorzüge der traditionellen
Plattenosteosynthese mit denen der winkelstabilen Implantate. Die Platte am proximalen
Die neue proximale Femur Platte ist ein wei-
Ende wirkt der axialen Belastung entgegen.
terer Baustein des PERI-LOC Peri artikularen
Die Femur Platte ist in einer linken und rechten
Verriegelungssystems. Bei unfallchirurgisch
Ausführung erhältlich und passt sich der
aussichtslos erscheinenden Fällen bietet sich
individuellen Anatomie an.
ilona.meier@smith-nephew.com
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Die Vorteile von PERI-LOC
•A
natomisch konturierte laterale
Femur Platte
•A
natomische Links- und Rechts-
Ausführung
• J edes Loch lässt sich mit 4,5 mm, 5,7 mm
sowie 6,5 mm Schrauben besetzen
•A
m proximalen Ende verstärkte Platte
gegen Axialbelastung
•E
in externer Zielbügel ermöglicht
minimalinvasive Implantation
•K
ompatibilität mit dem ACCORD
Kabelsystem
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12 Schlusspunkt
Pluspunkt Ausgabe 14, Juni 2012
KLEOS – the medical education
service from Smith & Nephew
N
EU
Was gibt’s Neues bei KLEOS?
KLEOS stellt in Kooperation mit ärztlichen und Smith &
Nephew Experten multimediale Materialsammlungen
(„Collections”) zu ausgewählten Themen zusammen. Die
„Collections“ finden Sie auf kleos.md unter Multimedia:
•K
nochenerhaltende Hüftversorgung mit NANOS
Diese Kollektion enthält verschiedene Materialien –
Vorträge, OP- und Workshop-Videos, Broschüren –
zur NANOS Schenkelhalsprothese.
•L
igament Balancierung
Vortragsvideos, OP-Videos und Literatur geben einen
aktuellen Überblick über die Ligament-Balancierung in
N
EU
der Knieendoprothetik.
Peter Zellweger hoch zu Ross im Einsatz
Mitarbeiterporträt
Viel auf Achse und immer zur Stelle
Mit grosser Erfahrung und voller Enthusiasmus unterstützt er seit 2000
unser Aussendienstteam in fast allen Verkaufsregionen. Sein Weg führte ihn von ALLO PRO zu SULZER ORTHOPAEDICS, von INTRAPLANT zu
PLUS ORTHOPAEDICS und schliesslich zu Smith & Nephew Schweiz AG.
Das ist Peter Zellweger. Flexibel, kundenorientiert fair und sportlich –
nicht nur im Geschäft, sondern auch in seiner Freizeit. Seinen Ausgleich
Minimally Invasive Anterior Approach for Total Hip
zum Beruf findet Peter bei der Ausübung seines Lieblingssports: dem
Replacement using POLARSTEM and R3 Cup
Turnierreiten, wo er nationale und internationale Erfolge erzielt.
Dieses Video zeigt den MIS Zugang beidseitig an einer 57
Jahre alten Patientin. Neben der schrittweisen Erläuterung
des Zugangs liefert das Video Tipps und Tricks. Dieses
Video wurde für das Multimedia Education Center der
Lieber Peter, wir danken Dir für den unermüdlichen Einsatz, zählen
weiterhin auf Dich und wünschen Dir viel Glück und Erfolg bei weiteren
Wettkämpfen.
AAOS 2012 zugelassen. In deutscher Sprache erhältlich.
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EU
Operateur: PD Dr. med. Michael Leunig, Schweiz
Neue Literatur aus der Reihe Bone & Joint Evidence,
SGOT Jahreskongress 2012
die aktuelle klinische Themen anhand der verfügbaren
Der SGOT Jahreskongress findet dieses Jahr vom 27. bis 29. Juni im
wissenschaftlichen Literatur behandelt:
Congress Center Basel statt. Am Satellitensymposium vom 28. Juni
• The Effect of Surgical Timing on Elderly Hip Fracture
stehen zwischen 12.35 und 13.35 Uhr, Raum Sydney, Präsentationen
Patient Outcomes (Bereich Traumatologie)
• H ow to Achieve Alignment in TKA
N
EU
(Bereich Knieendoprothetik)
Neue Literatur aus der Reihe Bone & Joint Outcome, die
eine Zusammenfassung aktueller Abstracts aus Peerreview Journals zu Smith & Nephew Produkten bietet:
• TAYLOR SPATIAL FRAME™
von international renommierten Experten zu folgenden Themen auf
dem Programm:
• Wear in Total Joint Replacement – Solved issue?
• VERILAST Technology –
A proven option to
address a permanent
concern.
Wenn Sie sich diese und weitere Videos, Literatur und Vorträge
Schauen Sie bei uns vorbei.
ansehen möchten, besuchen Sie bitte www.kleos.md. Sollten Sie
Wir freuen uns, Sie anläss-
noch kein registrierter Nutzer sein: Die Anmeldung geht schnell,
lich des Kongresses an unse-
einfach und ist selbstverständlich kostenfrei.
rem Stand 48, Halle 4.1,
Die Videos sind online oder als für iPad® und iPod®
zu begrüssen.
optimierte Versionen abrufbar.
OXINIUM™
Oxidized Zirconium
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+ XLPE = VERILAST™ for Hips and Knees 05.06.12 08:55
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