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MELDEERGEBNIS - SV Neptun Kiel

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Stand: 22.10.2014
Landes - Feuerwehrkommando
Oberösterreich
WISSENSTEST FÜR DIE
FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Durchführungsbestimmungen
für den Wissenstest der Feuerwehrjugend
in Bronze, Silber und Gold
1) Durchführung
Der Wissenstest wird als eigene Veranstaltung der Feuerwehrjugend einmal im Jahr in jedem
Bezirk durchgeführt.
Der Bezirksjugendbetreuer (HAW) hat jährlich in Zusammenarbeit mit dem Bezirks –
Feuerwehrkommandanten die Anzahl der Bewerber für den Wissenstest, getrennt nach
Bronze, Silber und Gold zu erheben. Die Ausschreibung ist zeitgerecht an alle Feuerwehren
mit Jugendgruppen innerhalb des Bezirkes zu senden. Das Datum der Rücksendung der
Anmeldeformulare ist so anzusetzen, daß dem Bezirks – Jugendbetreuer genügend Zeit für die
Vorbereitungen zur Durchführung bleibt. Anmeldeblätter, die nicht ordnungsgemäß ausgefüllt
sind, d.h. der HAW kann daraus jene Voraussetzungen, welche der Bewerber zu erfüllen hat,
nicht eindeutig erkennen, werden der Feuerwehr zur Ergänzung oder Richtigstellung
zurückgesandt. Die Durchführung des Wissenstest hat nach den geltenden Bestimmungen des
Landesfeuerwehrverbandes OÖ zu erfolgen. Für die ordnungsgemäße Durchführung ist der
Bezirksfeuerwehrkommandant verantwortlich. Die Durchführung obliegt unter seiner
Aufsicht den verantwortlichen Hilfsorganen für Jugendarbeit (HAW, OAW und anderen
Bewerter).
2) Voraussetzungen für die Bewerber
Für das Antreten zum Wissenstest sind in den einzelnen Stufen folgenden
Voraussetzungen erforderlich:
2.1 Bronze
a) Antreten im Jahr, in dem das JFM 11 Jahre alt wird,
b) ein Jahr Jugendfeuerwehrmitglied in der Feuerwehr (Jugendgruppe)
c) abgelegte erste Erprobung in der Feuerwehr (Jugendgruppe)
2.2 Silber
a) Wissenstestabzeichen in Bronze
b) abgelegte zweite Erprobung in der Feuerwehr (Jugendgruppe)
2.3 Gold
a) Wissenstestabzeichen in Silber
b) abgelegte vierte Erprobung in der Feuerwehr (Jugendgruppe)
JFM, welche die Voraussetzungen nicht erfüllen können nicht zum Wissenstest antreten.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
3) Vorbereitung zur Durchführung
Die Durchführungsunterlagen, soweit diese nicht im Bezirk vorhanden sind, müssen
zeitgerecht vom Landes – Feuerwehrkommando angefordert werden. Dies sind:
•
•
•
•
Fragebogen für schriftliche Prüfung
Kontrollkarte
Stempel für Eintragung in Feuerwehrpaß
Abnahmeprotokolle
Gleichzeitig mit dieser Anforderung sind auch die Wissenstestabzeichen in den jeweiligen
Stufen Bronze, Silber und Gold in entsprechender Anzahl der Anmeldung (Reserven
berücksichtigen) anzufordern.
4) Vorbereitung im Bezirk
Der Bezirks – Jugendbetreuer hat für die Durchführung des Wissenstests, im Einvernehmen
mit dem Bezirks – Feuerwehrkommandant und der durchführenden Feuerwehr, geeignete
Räumlichkeiten festzulegen. Die Räumlichkeiten sind so zu wählen, daß die einzelnen
Stationen möglichst getrennt, jedoch nahe beieinander liegen. Für die Anmeldung ist
genügend Platz vorzusehen. Für die Auswertung ist ebenfalls ein geeigneter Raum
vorzusehen.
Die für die Durchführung der Aufgaben erforderlichen Geräte und Einrichtungen werden in
Absprache zwischen BFK und durchführender Feuerwehr bereitgestellt.
Die Durchführung des Wissenstest muß bei jeder Witterung möglich sein. Für Fahrzeuge der
Bewerter und Bewerber ist ausreichend Parkmöglichkeit vorzusehen. Die durchführende
Feuerwehr hat für die Zufahrt zum Veranstaltungsort und die ordnungsgemäße Abstellung der
Fahrzeuge einen Lotsendienst einzurichten.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
5) Bewerterbestellung
Die Bewerter sind durch den Bezirks – Jugendbetreuer im Einvernehmen mit dem Bezirks –
Feuerwehrkommandanten festzulegen. Die eingeteilten Bewerter sind über ihre Aufgabe
zeitgerecht zu informieren.
Für die ordnungsgemäße Durchführung und Bewertung der antretenden Jugend
Feuerwehrmitglieder ist mit den Bewertern eine Schulung durchzuführen. Diese hat so
umfassend zu sein, daß jeder Bewerter für jede Station einsetzbar ist. Bewerter, die ihre
Aufgabe nicht gerecht werden sind vom Bezirks – Feuerwehrkommandanten abzuberufen.
Die Beurteilung der von den Bewerbern (JFM) erfüllten oder beantworteten Aufgaben und die
damit zu erfolgenden Punktevergabe hat in objektiver Art zu erfolgen.
Alle eingeteilten Bewerter haben sich eine Stunde vor Beginn des Wissenstests am
Durchführungsort einzufinden. Der Bezirks – Jugendbetreuer führt vor dem Wissenstest mit
allen Bewertern eine Besprechung über einen ordnungsgemäßen Ablauf und eine sachgemäße
Bewertung nach den geltenden Richtlinien durch.
Die eingeteilten Bewerter richten selbständig ihre Stationen ein und treffen die erforderlichen
Vorbereitungen für einen pünktlichen Beginn des Wissenstests.
Die Adjustierung der Bewerter wird vom Bezirks – Feuerwehrkommandanten festgelegt. Es
ist darauf zu achten, daß alle Bewerter entsprechend der Oö. Dienstbekleidungsordnung 2009
adjustiert sind.
6) Anmeldung
Die Jugendbetreuer melden zeitgerecht vor Beginn des Wissenstests (lt. Ausschreibung) alle
Bewerber an. Bei der Anmeldung sind die Feuerwehrpässe der Bewerber abzugeben. Die
Jugendbetreuer bekommen für jeden Bewerber die Kontrollkarte und eine Startnummer
ausgefolgt. Weiters erhält er einen Zeitplan für das Antreten der Bewerber zu den einzelnen
Stationen.
Auf der Kontrollkarte sind Name des Bewerbers, Bezeichnung der Feuerwehr und die
Startnummer einzutragen. Die Kontrollkarte ist bei jeder Station vorzulegen. Es ist
ausreichend Zeit für die Anmeldung vor Beginn vorzusehen. Die Anmeldung ist so
festzulegen, daß die Eröffnung des Wissenstests ohne Verzögerung erfolgen kann und dabei
bereits alle Teilnehmer anwesend sind.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
7) Jugendbetreuer
Der Jugendbetreuer sorgt für eine zeitgerechte schriftliche Anmeldung der Bewerber seiner
Jugendgruppe zum Wissenstest. Die Anmeldung hat unter Berücksichtigung des Punktes 2 zu
erfolgen, für eine umfassende Vorbereitung im Laufe der Erprobung ist der Jugendbetreuer
verantwortlich. Es sollen für die Vorbereitung zum Wissenstest auch die im Bezirk oder in
Abschnitten des Bezirkes angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten wahrgenommen werden.
Die Anmeldung am Tag der Durchführung des Wissenstests erfolgt ebenfalls durch den
Jugendbetreuer. Er nimmt an der gemeinsamen Eröffnung teil, begleitet und betreut seine JFM
während der gesamten Veranstaltung und nimmt abschließend an der Schlußfeier und
Überreichung der Wissenstestabzeichen teil.
Der Aufenthalt des Jugendbetreuers während der Prüfung in den einzelnen Stationen ist nicht
gestattet.
Die Adjustierung der Jugendbetreuer ist die Einsatzkleidung oder Dienstbekleidung grün,
jedoch mit grüner Bergmütze, schwarze Schuhe, ohne Feuerwehrgurt
8) Eröffnung
Der Wissenstest soll mit einer gemeinsamen Eröffnung beginnen. Die Eröffnung erfolgt durch
den Bezirksfeuerwehrkommandanten oder dessen Beauftragten. Der Bezirks Jugendbetreuer
läßt vor Beginn der Eröffnungsfeier Bewerber, Jugendbetreuer und Bewerter antreten und
erstattet die Meldung an den Bezirks – Feuerwehrkommandanten oder dessen Beauftragten.
Nach der gemeinsamen Eröffnung beginnt der Wissenstest auf alle Stationen.
9) Ablauf des Wissenstests
Der Bewerber hat folgende Stationen zu Absolvieren:
1)
2)
3/1)
3/2)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)
Allgemeinwissen / Feuerwehrwissen
Dienstgrade
Wasserführende Amaturen
Kleinlöschgeräte
Vorbeugender Brandschutz
Seilknoten
Nachrichtenübermittlung
Verkehrserziehung
Erste Hilfe
Orientierung im Gelände
Gefährliche Stoffe
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Der Bewerber (JFM) meldet dem Bewerter: „Jugendfeuerwehrmitglied ..........................
meldet sich zum Wissenstest in Bronze (oder Silber, oder Gold).“ Er übergibt dem Bewerter
die Kontrollkarte. Der Bewerber zieht sich aus den aufgelegten Fragen entsprechend der
Bestimmungen seine Fragen bzw. seine Aufgaben. Nach dem Befehl des Bewerters:
„Beginnen“ wird die Stoppur gedrückt und Zeitüberschreitung zur vollständigen Erfüllung der
Aufgaben ist nicht zulässig.
10) Wissenstest – Ergebnis
Die gezogene(n) Aufgabe(n) und die bei der Erfüllung der Aufgabe erreichte Punktzahl wird
vom Bewerter in die Kontrollkarte eingetragen und mit Unterschrift (Kurzzeichen) bestätigt.
Die Kontrollkarte wird dem Bewerber für die nächste Station wieder ausgefolgt. Der/die
Bewerter der letzten Station sammelt die Kontrollkarten ein und leitet diese zur Auswertung
weiter.
Ein Bewerber (JFM) hat den Wissenstest bestanden wenn er:
1. Bei jeder Aufgabe ( Station ) mindestens die Hälfte der Punkte erreicht und
2. Von der erreichbaren Gesamtpunkteanzahl mehr als zwei Drittel erreicht. Das sind in
Bronze: 23 Punkte von insgesamt 34 erreichbaren Punkten
Silber: 35 Punkte von insgesamt 52 erreichbaren Punkten
Gold:
40 Punkte von insgesamt 59 erreichbaren Punkten
Das erreichte Wissenstestabzeichen wird dem JFM in seinem Feuerwehrpaß bestätigt, das
Wissenstestabzeichen wird im Rahmen der Schlußfeier jedem JFM persönlich überreicht.
Die Ergebnisse der einzelnen Bewerber werden in einem Gesamtabnahmeprotokoll erfasst.
11) Schlussfeier
Die Überreichung der erreichten Wissenstestabzeichen erfolgt in feierlicher Form im Rahmen
einer gemeinsamen Schlussfeier. An dieser nehmen alle Bewerber (JFM), alle Jugendbetreuer
und die Bewerter teil. Es wäre wünschenswert, wenn zu dieser Feier auch Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens, Vertreter der Behörden im Bezirk, der Gemeinden und
Feuerwehrfunktionäre eingeladen würden.
Die Gestaltung der Schlussfeier obliegt dem Bezirks–Feuerwehrkommando.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
12) Nacharbeit
Spätestens eine Woche nach Durchführung des Wissenstest ist dem Landes–
Feuerwehrkommando ein Bericht über die Durchführung des Wissenstests unter Angabe der
ursprünglich angemeldeten und der tatsächlich angetretenen Teilnehmer in den einzelnen
Sparten Bronze, Silber und Gold zu übermitteln.
Das Gesamtabnahmeprotokoll und die übrigen Wissenstestunterlagen verbleiben beim
Bezirks–Feuerwehrkommando.
Es ist anzustreben, daß über die Durchführung des Wissenstests eine Pressemitteilung an die
Regionalpresse gemacht wird und daß in der Gemeindezeitung der veranstaltenden
Gemeinden berichtet wird.
Entsprechend dem Beschluß der OÖ Landes - Feuerwehrleitung vom 08. Februar 2000
gelten diese Bestimmungen für die Durchführung des Wissenstests der Feuerwehrjugend
OÖ ab 1. Jänner 2001.
Ausarbeitung: Arbeitsausschuß für Feuerwehrjugend
Satz und Gestaltung: HAW Franz Hofmann und AW Markus Marehard.
Erste Hilfe Überarbeitet: Jänner 2010, vom LFA Dr. L. Leitner, LJR BR A. Deschberger
und der Oö. Landesfeuerwehrschule.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATIONEN:
( 1 ) Allgemeinwissen / Feuerwehrwissen
( 2 ) Dienstgrade
( 3/1 ) Wasserführende Armaturen
( 3/2 ) Kleinlöschgeräte
( 4 ) Vorbeugender Brandschutz
( 5 ) Seilknoten
( 6 ) Nachrichtenübermittlung
( 7 ) Verkehrserziehung
( 8 ) Erste Hilfe
( 9 ) Orientierung im Gelände
( 10 ) Gefährliche Stoffe
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATION 1
Allgemeinwissen - Feuerwehrwissen
Bronze / Silber / Gold
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1: Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
(Auswertung)
Bronze
Von folgenden 16 Fragen sind 8 zu beantworten.
je richtige Antwort : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 8
Vorgabezeit : 4 Minuten
Silber
Von folgenden 18 Fragen sind 9 zu beantworten.
je richtige Antwort : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 9
Vorgabezeit : 4 Minuten
Gold
Von folgenden 20 Fragen sind 10 zu beantworten.
je richtige Antwort : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 10
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit : 4 Minuten
Seite 10
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1: Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Bronze
1) Nenne die Funktionen der Kommandomitglieder:
Feuerwehrkommandant, Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten,
Zugskommandant, Gerätewart, Schriftführer, Kassenführer
2) Wie heißt Dein Feuerwehrkommandant?
HBI ..................................
3) Welche Mitglieder hat die Feuerwehr?
Aktive Feuerwehrmitglieder, Mitglieder der Jugendgruppe,
Feuerwehrmitglieder der Reserve
4) Welche Feuerwehrfahrzeuge besitzt Deine Feuerwehr ?
RLF, TLF, ULF, DL, ÖL, GSF, ASF, KDO, KRAN, KLF, LFB-A1,.......
5) Welche Notrufnummer hat die Feuerwehr?
Notruf 122
6) Welche Notrufnummer hat die Polizei?
Notruf 133
7) Welche Notrufnummer hat die Rettung?
Notruf 144
8) Welches Mitglied bist Du in der Feuerwehr?
Mitglied der Feuerwehrjugend
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1: Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Bronze
9) Welchen Dienstgrad hat der Gerätewart?
Amtswalter
10) Wie lange ist ein Norm C- Druckschlauch?
15 Meter
11) Wie heißt Dein Bürgermeister?
..........................................
12) Wie groß (Fläche) ist Deine Gemeinde?
........ km²
13) Wie viele Einwohner hat Deine Gemeinde?
........ Einwohner
14) Wie viele Feuerwehren gibt es in Deiner Gemeinde?
........ Feuerwehr/en
15) Wie viele Gemeinderäte (Personen) hat Deine Gemeinde?
........ Gemeinderäte
16) Zu welchem Bezirk gehört Deine Gemeinde?
..........................................
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1 : Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Silber
1) Wie heißt der Landes - Feuerwehrkommandant?
LBD Dr. Wolfgang Kronsteiner
2) Welche Arten von Feuerwehren gibt es?
Freiwillige Feuerwehren, Betriebsfeuerwehren und Berufsfeuerwehren
3) Wo befindet sich das Landes -Feuerwehrkommando und die
Landes-Feuerwehrschule?
In Linz
4) Welchen Dienstgrad trägt der Bezirks-Feuerwehrkommandant?
Oberbrandrat
5) Wie heißt Dein Abschnitts - Feuerwehrkommandant?
BR ................................
6) Wie heißt Dein Bezirks - Feuerwehrkommandant?
OBR ................................
7) Wie viele Feuerwehren hat Dein Bezirk?
........ Freiwillige Feuerwehren
........ Betriebsfeuerwehren
........ Berufsfeuerwehren
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 13
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1 : Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Silber
8) Was heißt LFB-A?
Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung (Allradantrieb)
9) Was heißt TLF-A 2000?
Tanklöschfahrzeug (Allradantrieb) 2000 l Löschwassertank
10) Welche Rechtsstellung hat die Feuerwehr?
Körperschaft öffentlichen Rechts
11) In welchem Gesetz sind die Pflichten und Rechte der Feuerwehr
verankert?
Oö. Feuerwehrgesetz 1997
12) Wie heißt der Landeshauptmann von Oberösterreich?
Dr. Josef Pühringer
13) Wie viele Bezirke hat Oberösterreich?
15 Bezirke und 3 Statutarstädte
14) Nenne die vier Viertel unseres Bundeslandes?
Mühlviertel, Innviertel, Traunviertel und Hausruckviertel
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 14
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1 : Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Silber
15) Welche Bundesländer und Staaten grenzen an Oberösterreich?
Niederösterreich, Steiermark, Salzburg, Deutschland, Tschechien
16) Wie heißt unsere Landeshauptstadt?
Linz
17) Welche Städte OÖ haben ein eigenes Statut?
Linz, Steyr, Wels
18) In welchem Landesviertel wohnst Du?
..........................................
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 15
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1 : Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Gold
1) Für wie viel Jahre wird das Feuerwehrkommando gewählt?
Für 5 Jahre
2) Wie heißt die kleinste, taktische selbständige, einsetzbare
Feuerwehreinheit?
Die Löschgruppe
3) Ab welchem Alter darf man aktiven Feuerwehrdienst leisten?
Ab dem vollendeten 16 Lebensjahr
4) Wie gliedert sich die Löschgruppe?
Gruppenkommandant, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp,
Schlauchtrupp
5) Welche Aufgaben hat die Feuerwehr?
1) Brandschutz (Brandverhüttung und Brandbekämpfung)
2) Katastrophenhilfe
3) Technische Hilfeleitung
6) Welche genormten Druckschläuche gibt es?
A, B, C, D - Druckschläuche und Hochdruckschläuche
7) Wie heißt der Dachverband der österreichischen Feuerwehren ?
Österreichischer Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV)
8) Wozu dient das Standrohr?
Es dient zur Entnahme von Wasser aus dem Unterflurhydranten
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 16
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1 : Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Gold
9) Was zählt zur Einsatzbekleidung?
Einsatzanzug, Sicherheitsstiefel, Feuerwehrhelm, Schutzjacke,
Schutzhandschuhe
10) Welche Trupps führen den Löschangriff durch?
Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp
11) Wie heißt der Bundespräsident?
Dr. Heinz Fischer
12) Für wie viel Jahre wird der Bundespräsident gewählt?
Für 6 Jahre
13) Wie heißen die Bundesländer Österreichs?
Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg,
Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien
14) Wie viel Mitglieder (Personen) hat der Nationalrat?
183 Mitglieder
15) Wann wurde der Staatsvertrag unterzeichnet?
Am 15. Mai 1955
16) In welcher Stadt befindet sich der Sitz der Bundesregierung?
In Wien
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 17
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 1 : Allgemeinwissen und Feuerwehrwissen
Gold
17) Welche Staatsform hat Österreich?
Demokratie
18) Für wie viel Jahre wird der Nationalrat gewählt?
Für 5 Jahre
19) Wie viel Einwohner hat Österreich? ( Volkszählung 2001)
ca. 8.000.000 Mio. Einwohner
20) Nenne den höchsten Berg Österreichs:
Der Großglockner (3.798m)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 18
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATION 2
Dienstgrade
Bronze / Silber / Gold
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 19
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2 : Dienstgrade
( Auswertung Bronze )
Die Dienstgradabbildungen bis einschließlich Hauptbrandinspektor werden
aufgelegt.
Davon müssen 5 gezogen werden.
Die gezogenen Dienstgrade müssen richtig bezeichnet werden.
je richtige Auflösung : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 5
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit : 1 Minute
Seite 20
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Bronze
PROBEFEUERWEHRMANN
FEUERWEHRMANN
OBERFEUERWEHRMANN
HAUPTFEUERWEHRMANN
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 21
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Bronze
LÖSCHMEISTER
OBERLÖSCHMEISTER
HAUPTLÖSCHMEISTER
BRANDMEISTER
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 22
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Bronze
OBERBRANDMEISTER
HAUPTBRANDMEISTER
AMTSWALTER
OBERAMTSWALTER
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 23
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Bronze
HAUPTAMTSWALTER
FEUERWEHRKAPELLMEISTER
FEUERWEHRTECHNIKER „B“
FEUERWEHRARZT
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 24
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Bronze
FEUERWEHRKURAT
BRANDINSPEKTOR
OBERBRANDINSPEKTOR
HAUPTBRANDINSPEKTOR
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 25
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2 : Dienstgrade
(Auswertung Silber)
Aufgabe 1
Die Dienstgradabbildung bis einschließlich Landesbranddirektor werden
aufgelegt.
Davon müssen 5 gezogen werden.
Die gezogenen Dienstgrade müssen richtig bezeichnet werden.
Aufgabe 2
Aus den Bezeichnungen: Kommandant, Stellvertreter des
Feuerwehrkommandanten, Zugskommandant, Gruppenkommandant und
Mannschaft müssen 2 Bezeichnungen gezogen werden. Diese sind dem
jeweiligen Feuerwehrhelm mit entsprechendem Helmstreifen (gelb, weiß, rot )
richtig zuzuordnen.
Erste und zweite Aufgabe werden gemeinsam bewertet.
je richtige Auflösung : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 7
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit: 2 Minuten
Seite 26
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
PROBEFEUERWEHRMANN
FEUERWEHRMANN
OBERFEUERWEHRMANN
HAUPTFEUERWEHRMANN
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 27
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
LÖSCHMEISTER
OBERLÖSCHMEISTER
HAUPTLÖSCHMEISTER
BRANDMEISTER
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 28
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
OBERBRANDMEISTER
HAUPTBRANDMEISTER
AMTSWALTER
OBERAMTSWALTER
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 29
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
HAUPTAMTSWALTER
FEUERWEHRKAPELLMEISTER
FEUERWEHRTECHNIKER „B“
FEUERWEHRARZT
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 30
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
FEUERWEHRKURAT
BRANDINSPEKTOR
OBERBRANDINSPEKTOR
HAUPTBRANDINSPEKTOR
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 31
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
FEUERWEHRTECHNIKER „A“
BEZIRKS-FEUERWEHRARZT
BEZIRKS-FEUERWEHRKURAT
ABSCHNITTSBRANDINSPEKTOR
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 32
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
BRANDRAT
OBERBRANDRAT
LANDES-FEUERWEHRARZT
LANDES-FEUERWEHRKURAT
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 33
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Silber
LANDESBRANDDIREKTORSTELLVERTRETER
LANDESBRANDDIREKTOR
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 34
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2 : Dienstgrade
Silber
HELMSTREIFEN rot
Mannschaft
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 35
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
HELMSTREIFEN weiß
Zugskommandant
Gruppenkommandant
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 36
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
HELMSTREIFEN gelb
Kommandant
Stellvertreter des
Feuerwehrkommandanten
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 37
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2 : Dienstgrade
(Auswertung Gold)
Aufgabe 1:
11 Dienstgradabbildungen (BM, OBM, HBM, BI, OBI, HBI, AW, OAW,
HAW, BR, OBR) sind verkehrt aufgelegt.
Davon sind 6 zu ziehen, diese müssen nach ihren Funktionsbezeichnungen
erkannt werden.
Die gezogenen Dienstgrade müssen richtig bezeichnet werden.
Aufgabe 2:
Aus 17 verkehrt aufgelegten Verwendungsabzeichen sind 5 zu ziehen.
Wiederum sind zwei Auflösungsvarianten möglich:
- richtig aufsagen und weglegen
- oder die entsprechenden Verwendungsabzeichen richtig in den beigelegten
Raster einordnen.
Erste und zweite Aufgabe werden gemeinsam bewertet.
je richtige Auflösung : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 11
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit: 2 Minuten
Seite 38
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Aufgabe 1 Gold
Keine Funktion
Keine Funktion
Gruppenkommandant
(Kommandant der Löschgruppe bzw.
Tanklöschgruppe)
Kommandant der Lotsen und Nachrichtengruppe
Stellvertreter des Zugskommandanten
Stellvertreter des Kommandanten des Lotsen
u. Nachrichtenzuges und
Jugendbetreuer
(Ausnahmen: Statutarstädte Linz, Wels u. Steyr)
Zugskommandant oder Kommandant
des Lotsen- und Nachrichtenzuges
(Ausnahmen: Statutarstädte Linz, Wels u. Steyr)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 39
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Aufgabe 1 Gold
Stellvertreter des Kommandanten
einer Feuerwehr mit weniger als 4
Löschgruppen oder 2. Stellvertreter
des Kommandanten einer Feuerwehr
mit mindestens 4 Löschgruppen
(Ausnahmen: Statutarstädte Linz, Wels u. Steyr)
Kommandant einer Feuerwehr mit
weniger als 4 Löschgruppen oder
1. Stellvertreter des Kommandanten
einer Feuerwehr mit mindestens
4 Löschgruppen
(Ausnahmen: Statutarstädte Linz, Wels u. Steyr )
Schriftführer, Kassenführer
Gerätewart
(Ausnahmen: Statutarstädte Linz, Wels u. Steyr )
Hilfsorgan des
Abschnittsfeuerwehrkommandanten
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 40
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Aufgabe 1 Gold
Hilfsorgan des
Bezirksfeuerwehrkommandanten
Abschnittsfeuerwehrkommandant
Bezirksfeuerwehrkommandant
Leiter d. Oö. Landes-Feuerwehrschule
Vertreter der Betriebsfeuerwehren
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 41
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Aufgabe 2 Gold
Maschinist
Kraftfahrer
Maschinist &
Kraftfahrer
Elektriker
Maschinist &
Elektriker
Kraftfahrer &
Elektriker
Maschinist,
Kraftfahrer &
Elektriker
Lotse
AtemschutzMann
Funker
FeuerwehrSanitäter
Sprengbefugter
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 42
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OBERÖSTERREICH
Station 2: Dienstgrade
Aufgabe 2 Gold
Zillenfahrer
Motorbootfahrer
Strahlenschutz- Taucher
mann
Jugendbetreuer & Jugendhelfer
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STATION 3/1
Wasserführende Armaturen
Bronze / Silber
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Station 3/1 : Wasserführende Armaturen
( Auswertung )
BRONZE
15 Karten werden aufgelegt.
Davon müssen 5 Karten gezogen und dem Gerät zugeordnet werden.
je richtige Zuordnung : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 5
Vorgabezeit: 1 Minute
SILBER
8 Karten werden mit der Schrift nach unten aufgelegt. Davon werden 4 Karten
gezogen, die Fragen beantwortet und dem jeweiligen Gerät zugeordnet.
je richtige Antwort : 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 4
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Vorgabezeit : 2 Minuten
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Station 3/1: Wasserführende Armaturen
Bronze
Gerät
gezogen richtig zugeordnet
B - Strahlrohr
C Strahlrohr
D - Strahlrohr
Drucksammelstück
Saugkorb
Schlauchhalter
Schlauchträger
Kupplungsschlüssel
Übergangsstück
Verteiler
A - Saugschlauch
D - Saugschlauch
B - Druckschlauch
C - Druckschlauch
D - Druckschlauch
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Station 3/1: Wasserführende Armaturen
Silber
Gerät
richtig
gezogen zugeordnet und
erklärt
Verteiler
Strahlrohr
Saugkorb
Drucksammelstück
Standrohr
A – Saugschlauch
B – Druckschlauch
C – Druckschlauch
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Station 3/1: Wasserführende Armaturen
Silber
Antworten:
Frage 1: Welche Aufgabe hat ein Verteiler?
Das ankommende Löschmittel aus einer Zubringerleitung zu
verteilen.
Frage 2: Welche Aufgabe hat ein Strahlrohr?
Dem Wasser die erforderliche Strahlform zu geben.
Frage 3: Welche Aufgabe hat ein Saugkorb?
Er bildet den Abschluss der Saugleitung und verhindert das
Eindringen von Fremdkörpern.
Frage 4: Welche Aufgabe hat ein Drucksammelstück?
Es vereint zwei ankommende Leitungen zu einer.
Frage 5: Wozu dient das Standrohr?
Zur Wasserentnahme aus dem Unterflurhydranten.
Frage 6: Welchen Durchmesser hat ein A-Saugschlauch?
110 mm oder 125 mm
Frage 7: Wie lange ist ein Norm B-Druckschlauch?
20 Meter
Frage 8: Wie lange ist ein Norm C-Druckschlauch?
15 Meter
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STATION 3/2
Kleinlöschgeräte
Gold
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Station 3/2 : Kleinlöschgeräte
( Auswertung Gold )
Von folgenden Fragen sind 6 zu beantworten ( 1 rot und 5 blau )
je richtige Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 6
Vorgabezeit: 5 Minuten
1. Erkläre die Funktion eines tragbaren Feuerlöschers mit innenliegender
Treibgasflasche und zeige dessen Handhabung :
Sicherung entfernen, Auslösemechanismus betätigen damit Treibgas
überströmt, (Aufladevorgang), Löschpistole auf Brandherd richten und
drücken.
2. Erkläre die Funktion des Kohlendioxidlöschers und zeige dessen
Handhabung:
Sicherung entfernen. Durch drücken des Bedienhebels strömt
das Kohlendioxid durch das Schneerohr aus.
3. Wie werden tragbare Feuerlöscher nach den Löschmitteln eingeteilt?
Wasserlöscher, Schaumlöscher, Pulverlöscher, CO2-Löscher
4. Welche Kleinlöschgeräte gibt es?
Kübelspritze, tragbare Feuerlöscher, Löschdecke, Feuerpatsche und
Löscheimer
5. Bei welchem Einsatz kann die Kübelspritze verwendet werden?
Bei Entstehungs- und Kleinbränden (feste Brennstoffe)
6. Bei welchen Einsätzen kann der Pulverlöscher (Glutbrandpulver)
verwendet werden?
Bei Bränden von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen.
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Station 3/2 : Kleinlöschgeräte
(Auswertung Gold)
7. Bei welchem Einsatz kann der Kohlendioxidlöscher verwendet werden?
Bei Bränden von flüssigen Stoffen.
8. Bei welchem Einsatz kann der Wasserlöscher verwendet werden?
Bei Bränden von festen Stoffen.
9. Erkläre die Löschtaktik mit tragbaren Feuerlöschern (rot):
• Greife das Feuer in Windrichtung an.
• Lösche von vorne nach hinten.
• Lösche von unten nach oben.
• Lösche Tropf- und Fließbrände von oben nach unten.
• Setze immer mehrere Feuerlöscher zugleich ein.
• Lösche Glutnester immer mit Wasser nach.
• Lass gebrauchte Feuerlöscher immer sofort nachfüllen.
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STATION 4
Vorbeugender Brandschutz
Bronze / Silber / Gold
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Station 4: Vorbeugender Brandschutz
(Auswertung)
BRONZE
4 Karten werden aufgelegt. Davon müssen 2 gezogen und beantwortet werden.
je richtige Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 2
Vorgabezeit: 2 Minuten
SILBER
10 Karten werden aufgelegt. Davon sind 3 zu ziehen und zu beantworten.
je richtige Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte 3
Vorgabezeit: 2 Minuten
GOLD
10 Karten werden aufgelegt. Davon sind 2 zu ziehen und zu beantworten.
je richtige Antwort: 3 Punkte
Erreichbare Punkte: 6
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Vorgabezeit: 4 Minuten
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Station 4 : Vorbeugender Brandschutz
Bronze
1) Was bedeutet für Dich „SCHÜTZEN“?
Schützen heißt, Personen, Tiere, Natur, Umwelt und Sachwerte vor
drohenden Gefahren zu bewahren.
2) Was bedeutet für Dich „RETTEN“?
Das in Sicherheit bringen von Personen und Tieren aus einer
lebensbedrohenden Situation .
3) Was bedeutet für Dich „LÖSCHEN“?
Das Bekämpfen von Bränden.
4) Was bedeutet für Dich „BERGEN“?
Das Wegbringen von verunfallten Fahrzeugen und Geräten, toten Personen
oder toten Tieren.
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Station 4 : Vorbeugender Brandschutz
Silber
1) Worauf ist beim Schmücken und Aufstellen von Christbäumen zu
achten?
Kerzen und Christbaumschmuck sind richtig zu platzieren.
Bei schon trockenen Bäumen keine Spritzkerzen verwenden.
2) Worauf ist beim Hantieren mit Benzinkanistern und Gasflaschen zu
achten?
Beide sind brennbar und daher mit äußerster Vorsicht zu behandeln.
Auf dichte Verschlüsse achten. Vor äußerer Hitzeeinwirkung schützen.
2) Welche Gefahren entstehen durch nicht abgeschaltete Herdplatten?
Es entsteht Brandgefahr durch brennbare Gegenstände in der Nähe des
Herdes.
4) Wie kann das Ausbreiten eines Zimmerbrandes bis zum Eintreffen der
Feuerwehr verhindert werden?
Fenster und Türen schließen. Vorsicht bei eigenen Löschversuchen!
5) Was ist bei defekten Kabeln zu tun?
Sie sind auszuwechseln, denn es besteht Lebensgefahr, Brandgefahr,
Kurzschluss – und Verletzungsgefahr.
6) Welche Gefahren haben unachtsam weggeworfene Zündhölzer und
Zigaretten?
Sie können zu Bränden führen. Zigarettenreste nicht in den Papierkorb
werfen.
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Station 4 : Vorbeugender Brandschutz
Silber
7) Worauf ist beim Verlassen der Wohnung/des Hauses in Bezug auf
Elektrogeräte zu achten?
Geräte müssen ausgesteckt oder ausgeschalten werden.
8) Welche Hilfsmittel darf ich beim Anzünden des Grillers keinesfalls
verwenden?
Benzin und Spiritus.
9) Welche Gefahren bergen Lacke und Spraydosen in sich?
Brandgefahr und Berstgefahr bei Überhitzung oder starker Sonneneinstrahlung.
10) Worauf ist beim Aufstellen von Kerzen zu achten?
Sie sind auf einer ausreichend großen, nicht brennbaren Unterlage zu
platzieren! Ausreichender Abstand der Kerzenflamme zu brennbaren
Materialien.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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Station 4 : Vorbeugender Brandschutz
Gold
1) Was ist vor dem Anzünden der Christbaumkerzen zu tun?
Es ist ein geeignetes Löschmittel bereit zu stellen.
2) Welche Gefahren bestehen, wenn Benzinkanister oder Gasflaschen
längere Zeit der Sonne oder Hitze ausgesetzt sind?
Beim öffnen von Benzinkanistern entweichen brennbare Dämpfe!
Berstgefahr der Behälter!
3) Wie löscht man überhitztes Fett?
Durch Entzug des Sauerstoffes (durch Zudecken des Gefäßes mittels
Deckel, Decke, Handtuch, usw.). Keinesfalls mit Wasser!!!
4) Warum sind bei einem Zimmerbrand Fenster und Türen zu schließen?
Um den Verbrennungsvorgang durch Entzug der Sauerstoffzufuhr zu
verringern.
5) Wer ist befugt elektrische Defekte zu reparieren?
Nur der Fachmann.
6) Wodurch kann eine Verbrennung unterbunden werden?
Durch Entzug von Sauerstoff, Temperatur oder des brennbaren Stoffes.
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Station 4 : Vorbeugender Brandschutz
Gold
7) Worauf ist beim Betrieb von elektrischen Heizgeräten zu achten?
Es muß eine ausreichende Zu- und Abluft vorhanden sein.
Ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien ! Nicht zum
Trocknen verwenden
8) Worauf ist bei der Inbetriebnahme eines Grillers zu achten?
Es dürfen sich keine brennbaren Gegenstände in unmittelbarer Nähe
befinden.
9) Wo sind Lacke und Spraydosen zu verwahren?
Sie sind an einem gut belüfteten Platz, für Kinder unerreichbar, wenn
möglich verschlossen zu verwahren.
10) Welche Gefahr besteht, wenn die Kerze unbeaufsichtigt auf einer
brennbaren Unterlage aufgestellt wird?
Aufgrund des Abbrennens der Kerze kann es zu einem Brand der Unterlage
kommen.
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STATION 5
Seilknoten
Bronze / Silber
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
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Station 5 : Seilknoten
(Auswertung)
BRONZE
Kennen und Anwenden von Seilknoten
4 Knotenabbildungen werden aufgelegt. 4 Schriftkarten müssen richtig
zugeordnet werden. Der zuletzt gezogenen Knoten muss auch richtig angefertigt
werden.
Je richtige Zuordnung :
Knoten richtig angefertigt:
Erreichbare Punkte:
Vorgabezeit:
1 Punkt
1 Punkt
5 Punkte
2 Minuten
SILBER
6 Knotenabbildungen werden aufgelegt. 6 Schriftkarten müssen richtig
zugeordnet werden. Die zwei zuletzt gezogenen Knoten müssen auch richtig
angefertigt werden.
Je richtige Zuordnung :
Je richtig angefertigter Knoten:
Erreichbare Punkte :
Vorgabezeit :
1 Punkt
1 Punkt
8 Punkte
2 Minuten
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 60
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Station 5 : Seilknoten
Bronze
Rechterknoten
( Kreuzknoten )
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 61
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Station 5 : Seilknoten
Bronze
Zimmermannsklank
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 62
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Station 5 : Seilknoten
Bronze
Kreuzklank
( Mastwurf )
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 63
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
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Station 5 : Seilknoten
Bronze
Kreuzklank und Schlag am Strahlrohr
Neu (ab Jän. 2010)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 64
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
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Station 5 : Seilknoten
Silber
Rechter Knoten
( Kreuzknoten )
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 65
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 5 : Seilknoten
Silber
Zimmermannsklank
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 66
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 5 : Seilknoten
Silber
Kreuzklank
( Mastwurf )
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 67
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 5 : Seilknoten
Silber
Kreuzklank und Schlag am Strahlrohr
Neu (ab Jän. 2010)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 68
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Station 5 : Seilknoten
Silber
Spirenstich
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 69
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Station 5 : Seilknoten
Silber
Rettungsschlinge
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 70
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STATION 6
Nachrichtenübermittlung
Bronze / Silber / Gold
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 71
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Station 6 : Nachrichtenübermittlung
(Auswertung)
BRONZE
Zwei Karten gleicher Farbe werden verkehrt aufgelegt. Davon ist eine zu
ziehen, deren Text ist durchzulesen und die Aufgabe per Telefon zu lösen.
Der Bewerber hat ab dem Abheben des Telefonhörers 1 Minute Zeit. Er erhält
1 Punkt, wenn er die Feuerwehr über Notruf 122 alarmiert und einen weiteren
Punkt, wenn er den Alarmierungstext richtig und vollständig abgesetzt hat.
Jedoch können die Hinweise zur Alarmierung erfragt werden ( praxisnahe ).
Erreichbare Punkte : 2
ab Abheben des Telefonhörers : 1 Minute Zeit
SILBER
5 Karten gleicher Farbe werden aufgelegt. Davon sind zwei zu ziehen, deren
Text ist durchzulesen und zu beantworten.
je richtige Antwort: 2 Punkte
Erreichbare Punkte : 4
Vorgabezeit: 1 Minute
GOLD
a) Praktischer Teil:
Der Bewerber bekommt ein Handfunkgerät vorgelegt und hat dieses in
Betrieb zu setzen ( ohne Drücken des Sprechtaste ).
Erreichbare Punkte : 2
Vorgabezeit: 1 Minute
b) Theoretischer Teil
5 Karten gleicher Farbe werden aufgelegt. Davon sind zwei zu ziehen, deren
Text durchzulesen und zu beantworten.
je richtige Antwort: 2 Punkte
Erreichbare Punkte: 4
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit: 1 Minute
Seite 72
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STATION 6 : Nachrichtenübermittlung
BRONZE
AUFGABE BRANDALARM
„Alarmiere die Feuerwehr ........................ und teile mit, daß es im Erdgeschoß
der Volksschule brennt.
Hinweis : Im 1. Stock befinden sich noch Schüler!“
WER?
WAS?
WO?
WIE?
AUFGABE VERKEHRSUNFALL
„Alarmiere die Feuerwehr ...................... und teile mit, daß auf der Kreuzung
........................... ein Verkehrsunfall passiert ist.
Hinweis : Vom Tank des Lkws fließt Treibstoff aus!“
WER?
WAS?
WO?
WIE?
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 73
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATION 6 : Nachrichtenübermittlung
SILBER
Frage 1:
Was bedeutet im Feuerwehrfunk Kanal 1, Kanal 2, Kanal 3?
Kanal 1 Landesfrequenz, Kanal 2 Bezirksfrequenz, Kanal 3 Ausweichfrequenz
Frage 2:
Welche Arten von Funkgeräten gibt es nach ihrer Verwendung?
Funkfixstationen, Fahrzeugfunkgeräte (FFUG), Handfunkgeräte (HFUG)
Frage 3:
Welche Nachrichten dürfen mit dem Feuerwehrfunkgerät übermittelt
werden?
Nur feuerwehrdienstliche Nachrichten
Frage 4:
Erkläre die Sirenenprogramme für Feuerwehr und Zivilschutz?
Zivilschutz
• Warnung
• Alarm
• Entwarnung
Feuerwehr
• Probe
• Alarmierung
Gleichbleibender Dauerton von 3 Minuten Länge
Auf- und abschwellender Heulton von mind. einer Minute
Gleichbleibender Dauerton von einer Minute Länge
Jeden Samstag, Dauerton von 15 Sekunden Länge.
Dauerton 3 x 15 Sekunden, Unterbrechung 2 x 7 Sekunden
Das Signal ist im Bedarfsfall zu wiederholen.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 74
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATION 6 : Nachrichtenübermittlung
SILBER
Frage 5:
Wie soll eine Nachricht per Funk abgesetzt werden?
Langsam, klar und deutlich sprechen
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 75
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 6 : Nachrichtenübermittlung
GOLD
Frage 1:
Wie soll eine Funknachricht abgefasst sein?
So kurz wie möglich.
Frage 2:
Wie wird die Hörbarkeit beurteilt?
Sehr gut, brauchbar, unbrauchbar
Frage 3:
Was ist bei einer schlechten Funkverbindung zu unternehmen?
Besseren Standort aufsuchen.
Frage 4:
Welche Form von Funkgesprächen gibt es?
Frage, Meldung und Befehl
Frage 5 :
Wie lautet der Rufname des 1. Handfunkgerätes einer Feuerwehr?
„ANTON (Name der eigenen Feuerwehr)“
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 76
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATION 7
Verkehrserziehung
Bronze / Silber / Gold
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 77
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
(Auswertung)
BRONZE
Ein Fahrrad wird mit mindestens 6 Mängel präpariert (Klingel, Licht,
Vorderbremse, Rückstrahler, Rückstrahler an Speichen,...). Vom Bewerber
müssen 3 Mängel erkannt werden.
je erkannter Mangel: 1 Punkt
Erreichbare Punkte : 3 Punkte
Vorgabezeit: 1 Minute
SILBER
10 Verkehrszeichen werden verkehrt aufgelegt. Davon sind 5 zu ziehen und zu
bezeichnen.
je richtiger Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 5 Punkte
Vorgabezeit: 2 Minuten
GOLD
a) 4 Karten werden aufgelegt. Davon sind 2 zu ziehen und die jeweilige
Aufgabe zu lösen.
b) 5 wichtige bzw. unwichtige Teile für den Mopedlenker liegen auf. 3 wichtige
Teile sind herauszufinden (Helm, Verbandszeug, Mopedausweis,
Zulassungsschein, Handschuhe ,Schal, Ersatzlampe, Pannendreieck,
Kennzeichen, Alkohol, Abschleppseil, Pickerl).
je richtige Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 5 Punkte
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit 2 Minuten
Seite 78
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
(Bronze)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 79
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
Silber
Einfahrt verboten
Dieses Zeichen zeigt an, daß die Einfahrt verboten ist. In dieser Strasse darf man nicht
hineinfahren. Ausnahmen könne durch eine Zusatztafel bestimmt werden, z.B. Radfahrer,
Straßenbahn.
Radweg
Dieses Zeichen zeigt einen Radweg an. Lenker vom Mopeds und Fußgänger dürfen den
Radweg nicht benützen.
Fahrverbot für Fahrräder
Das Schieben dieser Fahrzeuge ist jedoch gestattet.
Halt
Dieses Zeichen zeigt an, daß vor einer Kreuzung anzuhalten ist. Fahrzeuge von links als auch
von rechts haben Vorrang.
Verhalten: Unbedingt an der Haltelinie(weiße Querlinie) stehenbleiben (anhalten)! Ist keine
Haltelinie vorhanden, so ist an jener Stelle anzuhalten, von wo der Querverkehr überblickt
werden kann, ohne daß er aber behindert wird, d.h. von jener Stelle, von der aus eine gute
Übersicht besteht.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 80
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
Silber
Vorrangstrasse
Dieses Zeichen zeigt den Beginn und den Verlauf einer Vorrangstrasse an.
Fahrverbot (in beiden Richtungen)
Dieses Zeichen zeigt an, daß das Fahren in beiden Richtungen verboten ist. Das
Schieben eines Fahrrades ist jedoch erlaubt, das Schieben anderer Fahrzeuge
nicht
Wohnstraße
Dieses Zeichen zeigt den Beginn einer Wohnstrasse an. In einer Wohnstrasse ist
das Zu- und Abfahren erlaubt. Verboten ist der Durchzugsverkehr,
ausgenommen davon der Fahrradverkehr und das Befahren mit Fahrzeugen des
Straßendienstes und der Müllabfuhr. Das Betreten der Fahrbahn und das
Spielen in Wohnstraßen ist gestattet. Der erlaubte Fahrzeug- Verkehr darf aber
nicht mutwillig behindert werden. Auf Kinder, Fußgänger und Radfahrer ist zu
achten. Es darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Das Parken ist
nur an den hierfür vorgesehenen Stellen erlaubt.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 81
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
Silber
Vorrang geben
Dieses Zeichen zeigt an, daß der Querverkehr, Fahrzeuge, die von rechts oder
links kommen, den Vorrang haben.
Verhalten: Geschwindigkeit vermindern und so weit heranfahren, daß der
Querverkehr überblickt und ihm ohne Behinderung der Vorrang eingeräumt
werden kann. Läßt es der Querverkehr zu, muß nicht unbedingt angehalten
werden. Der Lenker eines im Querverkehr befindlichen Fahrzeuges darf nicht
zum unvermittelten Abbremsen oder Ablenken genötigt werden. Wenn die
Kreuzung geregelt ist, gilt dieses Zeichen nicht.
Einbahnstraße
Dieses Zeichen zeigt eine Einbahnstraße an und weist in die zulässige
Fahrtrichtung.
Geh- und Radweg
Dieses Zeichen zeigt einen Geh- und Radweg an. Geh- und Radweg dürfen mit
Mopeds in Längsrichtung nicht befahren werden.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 82
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
(Gold)
Einem Fußgänger, der sich auf einem Schutzweg befindet, ist das ungehinderte
und ungefährdete Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Man darf sich
einem Schutzweg nur mit einer solchen Geschwindigkeit nähern, bei der das
Fahrzeug erforderlichenfalls vor dem Schutzweg angehalten werden kann.
Antwort:
Ich muß mein Fahrzeug anhalten
Es kennzeichnet einen Schutzweg. Falls Fußgänger hier die Strasse überqueren,
muß ich ihnen dies gefahrlos ermöglichen und nötigenfalls anhalten
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 83
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
(Gold)
Darfst Du mit dem Fahrrad hier auch auf der Fahrbahn fahren?
Runde Verkehrszeichen kennzeichnen Vorschriftszeichen. Sie zeigen entweder
ein Verbot, eine Beschränkung, ein Gebot an oder geben Auskunft über den
Vorrang.
Antwort:
Ich darf auf der Fahrbahn nicht fahren!
Bei dem Verkehrszeichen handelt es sich um das Gebotszeichen „Geh- und
Radweg.“
Ich muss den Radfahrstreifen benützen und auf die Fußgänger besonders
achten!
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 84
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
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Station 7 : Verkehrserziehung
(Gold)
Wie verhältst Du dich als Radfahrer bzw. Mopedfahrer
beim Linksabbiegern in eine Kreuzung?
Ich muss:
1)
Zurückschauen, ob man überholt wird (Spiegel- Schulterblick).
2)
Ein deutliches Handzeichen geben oder rechtzeitig blinken.
3)
Zur Fahrbahnmitte einordnen.
4)
Verkehrszeichen und Fußgänger beachten
5)
Querverkehr beachten. Der Fahrzeuglenker muß bei einer
Kreuzung immer zuerst nach links schauen, weil der von links
kommende Verkehr näher liegt.
6)
Gegenverkehr beachten, unmittelbar vor dem Kreuzungsmittelpunkt
nach links einbiegen.
7)
Wieder Fußgänger beachten.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 85
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 7 : Verkehrserziehung
(Gold)
Wie verhalte ich mich als Mopedfahrer?
Antwort:
Ich bleibe stehen und gebe dem Fahrzeug den Vorrang.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 86
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
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Station 7 : Verkehrserziehung
Die 5 wichtigsten Teile für den Mopedlenker
1.) Helm
2.) Verbandszeug
3.) Mopedausweis
4.) Zulassungsschein
5.) Handschuhe
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 87
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STATION 8
Erste Hilfe
Bronze / Silber / Gold
Überarbeitet: 01/2010; Gesamt: 9 Seiten
LFA Dr. Lothar Leitner
LJR BR Alfred Deschberger
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 88
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Station 8 : Erste Hilfe
(Auswertung)
BRONZE
5 Karten werden aufgelegt, davon müssen 2 Karten gezogen und die Fragen
beantwortet werden.
Je richtige Antwort: 2 Punkte
Vorgabezeit: 1 Minute
Erreichbare Punkte: 4
SILBER
Der Bewerber zieht eine der 5 Bronze – Fragen und eine der 4 Silber Fragen.
Weiters zieht er eines der drei Vorzeigebeispiele.
Je richtige Antwort: 2 Punkte
Vorgabezeit: je 1 Minute
Erreichbare Punkte: 6
GOLD
Der Bewerber zieht eine der 5 Bronze – Fragen, eine der 4 Silber – Fragen und
eine der 4 Gold – Fragen. Die Wiederbelebung muss an der Puppe vorgezeigt
werden.
Je richtige Antwort: 1 Punkte
Minuten
Erreichbare Punkte: 3
Vorgabezeit: je 2
Für die Durchführung der Wiederbelebung Punkte: 5
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 89
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 8 : Erste Hilfe
Bronze
1. Wie ist das Vorgehen am Unfallort?
1. Absichern der Unfallstelle
2. Lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen, Erste Hilfe leisten
3. Notruf veranlassen
4. Ruhe bewahren, beim Verletzten bleiben.
2. Wie melde ich einen Unfall?
1. Wo ist der Unfall?
2. Was ist geschehen?
3. Wie viele Verletzte? (Verletzungsart)
4. Wer ruft an?
(Wichtig! Erst auflegen, wenn alle Anfragen aus der Notfallmeldestelle
von dir beantwortet sind!)
3. Ein Verletzter muss aus dem Gefahrenbereich gerettet werden,
welche Rettungsmöglichkeiten kennst du?
1. Wegziehen
2. Rautekgriff (z.B. aus Fahrzeugen)
3. Wegtragen
4. Woraus besteht die Notfalldiagnose?
1. Bewusstseinskontrolle
(Verunglückten laut ansprechen, anfassen, evtl. Schmerzreiz setzen)
2. Atemkontrolle – Kreislaufkontrolle
5. Benenne und demonstriere die Lagerung bei Bewusstlosigkeit!
Stabile Seitenlagerung
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 90
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 8 : Erste Hilfe
Silber
1. Blutstillung einer sehr stark blutenden Wunde?
Wichtig Nach Möglichkeit immer Einweghandschuhe verwenden?
1. durch Fingerdruck
2. durch Druckverband, mit keimfreier/keimarmer Wundauflage
(NICHT durch Abbinden!! da zu gefährlich und auch kaum notwendig,
auch nicht bei Amputationsverletzungen
2. Wie ist das Vorgehen bei Atem - Kreislaufstillstand (Reanimation)?
1. Sofort Herzdruckmassage (HDM 30x); Frequenz 100x/min
gleichmäßig
2. Kopf überstrecken
3. Mund zu Mund- oder Mund zu Nase Beatmung (B)
Frequenz: 30x HDM : 2x B
4. Atemwege frei machen (falls notwendig)
5. Defibrillation (sofern 2. Helfer und „Laiendefibrillator“ vorhanden)
3. Schädelverletzung: was tun?
1. Patient bei Bewusstsein: Kopf und Oberkörper erhöht lagern
2. offene Wunden keimfrei abdecken.
3. Patient bewusstlos: in die stabile Seitenlagerung drehen (bei
eingedrücktem Schädel auf die unversehrte Kopfseite)
4. Wirbelsäulenverletzung: was tun?
• Bereits bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung Lage des Patienten
nicht verändern!
Falls das Retten notwendig ist, Patienten unter geradem Zug wegziehen.
(Dabei Verletzten möglichst wenig anheben!)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 91
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OBERÖSTERREICH
Station 8 : Erste Hilfe
Silber
Vorzeigebeispiel 1:
Druckverband
- Keimfreie/keimarme Wundauflage
(im Notfall geht Blutstillung vor Sterilität!)
- Saugfähiger Druckkörper
- Fixierung, Befestigung
Vorzeigebeispiel 2:
Wundverband an der Handfläche
- Keimfreie Wundauflage
- Handverband anfertigen.
Vorzeigebeispiel 3:
Armruhigstellung mit Dreiecktuch
Die Ruhigstellung erfolgt mit einem offenen Dreiecktuch als
Armtragetuch.
Als Fixierung kann eine Dreiecktuchkrawatte oder ein zweites
offenes Dreiecktuch verwendet werden.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 92
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 8 : Erste Hilfe
Gold
1. Silounfall:
a) Gefahren?
• Gärgase: im wesentlichen CO2 (Kohlendioxid)
CO2 (nicht brennbar, farblos, geruchlos) ist schwerer
als Luft, verdrängt Sauerstoff („Kohlendioxidsee“ am Boden!; CO2 ab
20 Vol. % in wenigen Sekunden tödlich!)
b) Rettung?
• Sofort Notruf (122 + 144) absetzen! (unnötigen Zeitverlust vermeiden!)
• Rettung aus dem Gefahrenbereich nur mit umluftunabhängigem
(schwerem) Atemschutz
• keine unüberlegten Rettungsversuche da lebensgefährlich!
• Notfallcheck nach Rettung; falls erforderlich Reanimation
(Wiederbelebung) durchführen.
2. Verbrennung: Was tun?
• Hitzeeinfluss stoppen (hautnahe heiße Gegenstände entfernen)
• Nicht festklebende Kleidungsstücke vorsichtig entfernen
• Mit kühlem, sauberem Wasser 10 bis max. 15 min. kühlen
(schmerzlindernd; Wassertemperatur.: ~15-30 Grad (kein Eis oder
Eiswasser!)
• Wunde ohne Druck steril abdecken (z.B. Verband mit Aluauflage)
• Bei Bedarf weitere Schockbekämpfungsmaßnahmen (z.B.
situationsgerechte Lagerung)
• Notruf absetzen
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 93
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
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Station 8 : Erste Hilfe
Gold
3a. Verätzung: der Haut: Was tun?
•
•
•
•
•
•
Getränkte Kleidung entfernen (Schutzhandschuhe!)
Betroffene Haut intensiv mit Wasser spülen (10-15 min)
anschließend Wunde keimfrei verbinden
Bei Bedarf weitere Schockbekämpfungsmaßnahmen durchführen
Notruf absetzen
Ätzmittel bzw. Verpackung sicherstellen
3b. Verätzung der Augen: Was tun?
•
•
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•
•
•
•
•
Feste Substanzen wegwischen (z.B. Kalkstückchen)
Kopf auf die Seite des verletzten Auges drehen
Augenlider auseinanderspreizen
Auge mit sauberem Wasser 10-15 Minuten
spülen (Gesundes Auge schützen!)
Beide Augen keimfrei abdecken
Bei Bedarf Schockbekämpfungsmaßnahmen durchführen
Notruf absetzen
Ätzmittel bzw. Verpackung sicherstellen
3c. Verätzung des Verdauungstraktes: Was tun?
•
•
•
•
•
Mund ausspülen (Wasser NICHT schlucken!!)
Mundbereich abwaschen
Bei Bedarf weitere Schockbekämpfungsmaßnahmen durchführen
Notruf absetzen
Ätzmittel bzw. Verpackung sicherstellen
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 94
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
4. Stromunfall bei Niederspannung (unter 1.000 Volt); Was tun ?
• Stromkreis unterbrechen, Selbstschutz beachten!!!
(--> FI-Schalter (Schutzschalter) betätigen wenn nicht „gefallen“,
Stecker herausziehen, Sicherung herausdrehen)
• Nach Rettung des Verunfallten Notfalldiagnose erstellen und, falls
erforderlich, sofort Reanimation beginnen
• Notruf absetzen
Achtung!!
Noch nach Stunden sind schwere Herzrhythmusstörungen möglich. Ein
Arzt muss daher aufgesucht oder verständigt werden!
5. Erkläre und demonstriere die gesamte Wiederbelebung (Reanimation)
bei einem Erwachsenen! Einhelfermethode!
Die Wiederbelebung (Reanimation) erfolgt sofort bei der Notfalldiagnose:
Atem-Kreislaufstillstand (bewußtlos- keine oder keine normale Atmung- keine
weiteren Lebenszeichen)
Einhelfermethode:
• Hilferuf (kann mir jemand helfen?); wenn möglich NOTRUF (144)
absetzen
• Primär sofort Herzdruckmassage (HDM) 30 x;
• Danach 2x Beatmung
o Kopf überstrecken
o Mund zu Mund oder Mund zu Nase Beatmung (B)
o (wenn vorhanden, Beatmungstuch verwenden)
o Atemwege frei machen (wenn erforderlich)
• Frequenz: 30 HDM : 2 B beibehalten
• Herzdruckmassage (HDM): Frequenz: gleichmäßig 100x/min; so
selten und kurz wie möglich unterbrechen!
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 95
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Zur allgemeinen Information: (Keine Prüfungsfragen!!)
Reanimation - Zweihelfermethode:
Helfer 1:
• Ist der „Chef“ der Reanimation (Chef = Organisation)
• übernimmt Beatmung und, sofern O2 vorhanden, die
Sauerstoffgabe
Helfer 2:
• übernimmt Herzdruckmassage (bis 30 zählen, ab 25 laut);
Frequenz: gleichmäßig 100/min
• Blitzschnelle(r) Ablöse (Helferwechsel) nach 5 Zyklen HDM
• 5. Zyklus laut ansagen
Defibrillation (wenn „Laiendefibrillator“ vorhanden) nach 5. Zyklus:
• Erst einschalten! – dann Vorgehen nach Anleitung des AED
(Automatisierter Externer Defibrillator)
• VOR dem defibrillieren Reanimation für ein paar Sekunden
unterbrechen („ALLE WEG VOM PATIENTEN“)
• Immer nur ein Schock alle 2 Minuten
• Dazwischen immer Reanimation
Wichtigste Neuerungen (ERC Guidlines 2005):
•
•
•
•
Frühe Herzdruckmassage, keine Initialbeatmung mehr!
Keine Pulskontrolle mehr durch Laien vor Reanimationsbeginn
Reanimationsbeginn auch bei Schnappatmung
Das frühere ABC-Schema gibt es nicht mehr
ENDE (Erste Hilfe)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 96
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STATION 9
Orientierung im Gelände
Silber / Gold
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 97
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Station 9 : Orientierung im Gelände
(Auswertung)
SILBER
2 Karten in blau und 2 Karten in rot werden aufgelegt.
Von jeder Farbe ist eine Karte zu ziehen und zu beantworten bzw. der Auftrag
durchzuführen.
je richtige Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 2
Vorgabezeit: 1 Minute
GOLD
Je 2 Karten in weiß, gelb und grün werden aufgelegt.
Von jeder Farbe ist eine Karte zu ziehen und zu beantworten bzw. der Auftrag
durchzuführen.
Je richtige Antwort: 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 3
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Vorgabezeit: 2 Minuten
Seite 98
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 9 : Orientierung im Gelände
Silber
1.)
Zeige auf dem Baumstumpf die Himmelsrichtung:
W
O
A:
Die Verengung der Jahresringe zeigt nach Westen.
2.)
Wie erkennt man an einem Baum die Westseite?
A:
An der Westseite wachsen meist Moos und Flechten, die längeren Äste
sind meist nach Osten gerichtet. (z.B. bei freistehenden Bäume)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 99
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
3.)
Wie kann man während der Nacht die Nordrichtung feststellen?
A:
Verlängert man die hintere Achse des großen Bären um die fünfache
Länge, erreicht man den Polarstern. Dieser steht fast genau im Norden.
4.)
Bestimme mit der Armbanduhr die Himmelsrichtung:
A:
Die Uhr waagrecht halten und so lange drehen, bis der kleine Zeiger zur
Sonne zeigt. Den Winkel zwischen Stundenzeiger und der Ziffer 12
halbieren (vormittags vom Stundenzeiger nach rechts und nachmittags
nach links). Die Halbierungsachse zeigt nach Süden.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 100
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
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Station 9 : Orientierung im Gelände
Gold
1.)
Bringe die Karte mit Hilfe des Kompasses in die Nordrichtung:
A:
Die Nordmarke (0°) des Drehkreises auf die Ablesemarke stellen.
Kompaß mit der Anlegekante an den rechten Kartenrand anlegen. Karte
drehen, bis sich die Magnetnadel mit der Deklinationsmarke deckt.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 101
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
2.)
Stelle den Drehkreis des Kompasses so ein, daß die Nordmarke mit
der Magnetnadel übereinstimmt und stelle Dich selbst in
Nordrichtung: (weiße Karte)
A:
Drehkreis drehen, bis Nordmarke und Magnetnadel übereinstimmen.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 102
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
3.)
Die Erdkugel ist von einem gedachten Gradnetz überzogen. Wie
heißen die beiden Gradeinteilungen? (gelbe Karte)
A:
Längen- und Breitengrade
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 103
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
4.)
Wozu dienen Längen- und Breitengrade? (gelbe Karte)
A:
Um einen Ort geographisch bestimmen zu können.
Nördliche
Breite
Östliche Länge
(Greenwich)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Minuteneinteilung
Seite 104
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
5.)
Die Karte ist ein verkleinerter Landschaftsausschnitt.
Wer gibt die Verkleinerung an? (grüne Karte)
A:
Der Maßstab
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 105
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
6.)
Was bedeutet auf der Österreichischen (Militär-) Karte ÖK 50 oder
ÖK 50 000 die Zahl in Klammer bei Ortsnamen? (blaue Karte)
A:
Die Meereshöhe des Ortes in Metern.
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 106
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
STATION 10
Gefährliche Stoffe
Silber / Gold
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 107
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 10 : Gefährliche Stoffe
(Auswertung) Silber
Silber
Von 9 Karten sind 4 Abbildungen zu ziehen und den entsprechenden
Bezeichnungen richtig zuzuordnen.
je richtige Zuordnung : 1 Punkt
Erreichbare Punkte: 4
(1)
(2)
(5)
(6)
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
explosive Stoffe
entzündbare Gase
entzündbare flüssige Stoffe
entzündend wirkende Stoffe
giftige Stoffe
radioaktive Stoffe
ätzende Stoffe
entzündbare feste Stoffe
9. ansteckungsgefährliche Stoffe
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
(3)
(7)
Vorgabezeit : 1 Minute
(4)
(8)
(9)
Seite 108
WISSENSTEST DER FEUERWEHRJUGEND
OBERÖSTERREICH
Station 10 : Gefährliche Stoffe
(Auswertung) Gold
Die 9 GHS-Gefahrenpiktogramme (Originale im Gefahrengutblattler ersichtlich)
liegen verkehrt auf.
4 Abbildungen sind zu ziehen und den entsprechenden Bezeichnungen richtig
zuzuordnen.
je richtige Antwort : 1 Punkt
(1)
Erreichbare Punkte : 4
(2)
(6)
(3)
(7)
Vorgabezeit : 1 Minute
(4)
(8)
(5)
(9)
1. explosionsgefährliche Stoffe (Explodierende Bombe)
2. entzündbare Stoffe (Flamme)
3. brandfördernde Stoffe (Flamme über einen Kreis)
4. umweltgefährliche Stoffe (Umwelt)
5. unter Druck stehende Gase (Gasflasche)
6. giftige Stoffe (Totenkopf mit gekreuzten Knochen)
7. reizende Stoffe (Ausrufezeichen)
8. gesundheitsgefährdende Stoffe (Gesundheitsgefahr)
9. ätzende Stoffe (Ätzwirkung)
Durchführungsbestimmungen für den Wissenstest (22.10.2014)
Seite 109
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