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Editorial Was macht eigentlich . . . - vekzu

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Infoblatt des Vereins der Ehemaligen der KZU Bülach VEKZU
Oktober 2004
16
Editorial
Interview mit
Aldo C. Schellenberg
20-Jahre-Matur-Jubiläum
der Klasse G7a von 1984
Veranstaltungen
Impressum
Editorial
Liebe Ehemalige
In dieser Ausgabe könnt ihr über Aldo C.
Schellenberg mehr erfahren sowie über
eine Klassenzusammenkunft 20 Jahre
nach der Matur.
Vorankündigen möchte ich den VEKZUSkitag im Hoch-Ybrig am Samstag, den
19. März 2005. Ihr könnt Freund/-in oder
Kollegen/-innen mitnehmen. Näheres ist
zu gegebener Zeit auf unserer Homepage
www.vekzu.ch zu erfahren.
Wer sich und seine momentane Tätigkeit
vorstellen oder sonst einen Beitrag schreiben oder ein Inserat für eine der nächsten
Voce-Ausgaben platzieren möchte, darf
gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Die
E-Mail-Adresse lautet: info@vekzu.ch.
Macht auch bitte Werbung bei euren
alten Kantikollegen/-innen, damit sie
VEKZU-Mitglied werden. Auf unserer
Homepage kann man sich anmelden;
übrigens ist auch eine Mitgliedschaft
möglich, wenn man im Ausland wohnt.
Der Nutzen des VEKZU: Ihr trefft alte
Kolleginnen und Kollegen wieder, knüpft
neue Kontakte und könnt auch netzwerken. Ausserdem ist der VEKZU auch ein
Platz für Nostalgiker/-innen.
Ich freue mich auf euer Feedback!
Sophia Würmli
VEKZU-Vizepräsidentin
Was macht eigentlich . . .
Dieses Interview wurde per E-Mail mit
Dr. oec. publ. Aldo C. Schellenberg im August 2004 geführt. Er hat von 1975–1979
die Kanti besucht und mit der Matur
(Klasse M5, Typus C) abgeschlossen. Er ist
verheiratet, Vater von 3 Kindern (Mirjam,
17 Jahre, David, 15 Jahre, und Alessandro,
1 Monat) und selbständiger Unternehmensberater in Zürich.
Mit seiner Frau Barbara ist er seit
2 Jahren verheiratet. Seine Freizeit widmet er neben der Familie vor allem dem
Militär.
Sophia Würmli: Welches sind deine Erinnerungen an die Kantizeit?
Aldo C. Schellenberg: Zu Beginn unserer Kantizeit waren wir noch im «Barackendorf» unterhalb des Schulhauses
Mettmenriet. So mussten wir bei jeder
Witterung zwischen den einzelnen Schulstunden von Pavillon zu Pavillon oder
auch mal ins Oberstufenschulhaus hinauf
pendeln. Wir haben das sehr genossen,
hatten wir so doch immer eine Ausrede
bereit, wenn die Stunde nicht ganz pünktlich beginnen konnte. Den Umzug ins
neue Schulhaus während des letzten
Schuljahres empfanden wir dann als
«Abstieg» und Verlust.
Wir waren eine tolle Klasse (15 Jungs,
1 Mädchen) mit einem ausserordentlichen Klassengeist, der auch immer wieder auf unsere Lehrer übersprang. Wir
hatten das Gefühl, dass immer dann,
wenn es etwas anzupacken oder zu orga-
nisieren galt, unsere Klasse zum Einsatz kam.
In lebhafter Erinnerung sind mir
insbesondere die mehrwöchigen
Ausgrabungen, die wir auf Initiative
und unter Leitung unseres Geschichtslehrers Max Baumann während zweier Sommerferien in Stilli
durchführen durften.
Welches war deine Motivation, die
Kanti zu besuchen und wie hast du
dich weiterentwickelt? Würdest du
nochmals dieselbe berufliche Laufbahn ergreifen? Wenn nein, wieso
nicht? Wenn ja, wieso?
Nachdem ich nach der Primarschule zunächst die Realschule besuchte, war ich glücklich, ein guter
Sekundarschüler geworden zu sein.
Als mich meine Seklehrer dann ermunterten, die Kantiprüfung zu absolvieren, war ich deshalb sehr skeptisch und entschloss mich nur deshalb dem Drängen nachzugeben,
weil ich keine Ahnung hatte, welchen
Beruf nach der Sek ich erlernen wollte. Als ich dann aber «drin» war, packte mich schon der Ehrgeiz, die Sache
auch durchzuziehen.
Nach der Matura ging ich direkt
an die Uni Zürich und schrieb mich
an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ein. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre
war ich dann einige Jahre als wissenschaftlicher Assistent am Institut für
betriebswirtschaftliche Forschung
tätig und hatte dort Gelegenheit, in
einem geschützten Umfeld umfangreiche Lehr- und Beratungserfahrung
zu sammeln.
Diese Erfahrung setzte ich dann
nach der Assistentenzeit ab 1991 als
selbständiger Unternehmensberater
in die Praxis um.
Heute bin ich v. a. als betriebswirtschaftlicher Gutachter und Berater
an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Recht tätig
(Strafuntersuchungen, Verantwortlichkeitsfragen, Unternehmensbewertungen usw.). Daneben bin ich
als Dozent für Konzernrechnungswesen und wertorientierte Unternehmensführung an verschiedenen
Universitäten im In- und Ausland
tätig und publiziere Lehrbücher zum
Thema «Rechnungswesen» und
«Buchführungsrecht».
Ich habe den Schritt in die Selbständigkeit nie bereut und bin glücklich, mein «eigener Chef» zu sein. Allerdings stellt der damit verbundene
Zeitaufwand sehr hohe Anforderungen an das familiäre Umfeld. Mit meiner Frau Barbara habe ich auch diesbezüglich das grosse Los gezogen!
Hast du heute noch Kontakt zu ehemaligen Kollegen? Gab es schon Klassenzusammenkünfte?
Die Klasse wurde nach der Matura
in alle Winde zerstreut und ich habe
nur noch ganz wenige Kontakte zu
ehemaligen Kollegen. Ein Klassenkamerad von damals ist heute mein
Hausarzt.
10 Jahre nach der Matura haben
wir das bisher einzige Klassentreffen
organisiert. Irgendwie ist aber nicht
mehr daraus geworden.
Du bist schon lange Zeit Mitglied, aber
wir haben dich noch bei keinem
Anlass gesehen, warum?
Ich bin gleich auf den ersten
Aufruf hin Mitglied geworden, weil
ich den «Alumnigedanken» schätze
und sehr gerne ehemalige Kolleginnen und Kollegen wiedersehen
würde.
Allerdings setzte ich dann trotz
der attraktiven Events aber doch
immer wieder andere Prioritäten.
Letztlich fehlte immer der letzte kleine «Kick» vorbeizukommen. Ich glau-
be, wenn mich heute einer anruft
und sagt: «Ich geh morgen an einen
Anlass des VEKZU. Kommst Du mit?»,
würde ich nicht lange überlegen …
Siehst du dich als ehemaligen Kantischüler als privilegiert an? Bist du dem
Staat etwas schuldig, oder gibst du
ihm etwas zurück?
Ja, ich bin privilegiert und ich bin
meinen ehemaligen Lehrern, die
mich gefördert haben, und dem
Staat, der mir diejenige Ausbildung
ermöglichte, die mich und meine
Familie heute ernährt, dankbar.
Ich bin auch der Meinung, dass
der Staat dadurch ein Guthaben bei
mir hat, das ich nicht einfach nur mit
Geld (Steuern) abzahlen möchte,
sondern das ich durch persönliche
Dienstleistungen abtragen will.
Ich habe mich unter anderem aus
solchen Überlegungen für die Übernahme von Aufgaben, Funktionen
und Verantwortung im Rahmen der
Armee entschieden.
In diesem Sinne bin ich überhaupt
der Überzeugung, dass wir uns alle
im Rahmen unserer individuellen
Eignungen und Neigungen neben
der Berufs- und Familienarbeit noch
mehr in den Dienst der übergeordneten Gemeinschaft stellen sollten. Sei
dies mit sozialer, kultureller oder politischer Freiwilligenarbeit, in Form
von Behördentätigkeit oder anderen
«Dienstleistungen» wie Krankenund Altenpflege, Militär, Feuerwehr
u. ä.
Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Ich lasse mich gerne überraschen.
Aldo, vielen Dank für dieses Interview.
VORANKÜNDIGUNG
Skitag im Hoch-Ybrig
Samstag, den 19. März 2005
20-Jahre-Matur-Jubiläum der Klasse G7a von 1984
Am Samstag, dem 28. August 2004,
um 11.00 Uhr, finden sich 11 der 15
Schülerinnen und Schüler der ehemaligen G7a bei herrlichem Wetter
im Zimmer 216 in der Kanti ein, um
den denkwürdigen Tag «20 Jahre
Matur» mit einem gemütlichen
Brunch in vertrauter Atmosphäre zu
beginnen.
Bereits beim Betreten des Zimmers kommen Erinnerungen hoch,
ins Blickfeld rücken aber sofort auch
die Unterschiede: Im damals neu
bezogenen Schulgebäude glänzten
Fensterrahmen, Filzteppiche noch in
unversehrter Pracht … Die Rückversetzung in die Kantizeit ist perfekt, als sich Peter Müller, unser Biologie-Lehrer, einfindet und eine kurze
Führung durch die Bio-Hallen macht.
Wir, das sind Martina Albertini,
Felicia Azzilonna Landerer, Jacqueline
Derrer Hunkeler, Karin Fletsberger,
Barbara Gülland und Sonja SteinLüchinger (das Organisationskomittee) sowie Daniel Albrecht, Dieter
Brem, Thomas Meier, Michael Pöll und
Anita Müller-Rüegg, verbringen so
den (Vor-)Mittag zusammen bei
Kaffee und ofenfrischem Zopf und
knüpfen nach 20 Jahren neu Kontakt
in alter Gemeinschaft und in wohlbekannten Räumen.
Obwohl viel Zeit fürs Frühstücken
eingeplant ist, müssen wir zum
Schluss doch eilig dislozieren; um
15.00 Uhr beginnt nämlich eine Führung im Gottfried-Keller-Zentrum in
Glattfelden.
Auch hier dürfen wir einen ehemaligen Lehrer begrüssen: Hanspeter
Schmid, unseren Physik-Lehrer, der –
auch das ein Zeichen des Laufs der
Zeit – mit dem Trottinett angereist
ist.
Nachdem wir einiges über das
Zentrum und Gottfried Kellers Leben
erfahren haben – an einem solchen
Tag hat auch die Bildung ihren Platz –
nehmen wir einen erfrischenden
Unteres Bild, von links nach rechts: Barbara Gülland, Michael Pöll, Dieter Brem,
Martina Albertini, Anita Müller-Rüegg, Felicia Azzilonna, Karin Fletsberger,
Sonja Stein-Lüchinger, Jacqueline Derrer Hunkeler, Daniel Albrecht,Thomas Meier.
Das obere Bild stammt aus der Maturzeitung von 1984; die Namen lassen sich
aufgrund des heutigen Fotos doch noch problemlos zuordnen, oder?
Apéro im Garten-Restaurant ein.
Auch hier wird bei Snacks und
Himbeer-Bowle geschwatzt und gelacht, auch hier fehlt es nicht an
Gesprächsstoff, die Atmosphäre ist
herzlich, gleichzeitig neu und wohlbekannt. Vor der Weiterfahrt müssen
wir leider einige Kollegen/-innen
schon wieder verabschieden.
Der Treffpunkt zum Abendessen
ist um 18.00 Uhr im «Goldenen
Kopf». Hier gesellen sich neu Barbara
Stingel und Olivier Willi zu uns. Unser
Ehrengast am Abend ist aber Hannes
Nötzli, unser Mathematik- und Klassenlehrer, mit dem wir während unserer Maturreise auf über 4000 m
Höhe bereits aufs «Du» anstossen
konnten. Im «Goethestübli» des Bülacher Wirtshauses – die Organisa-
tion lässt sich mit kulturellen Anspielungen nicht lumpen – feiern wir an
Goethes Geburtstag auch ein anwesendes Geburtstagskind mit herzlichem Gesang, Kuchen und goetheschem Geschenk.
Das Menü, das reiche Dessertbuffet bereiten Gaumenfreude, aber
vor allem die Gespräche über alte
und neue Zeiten tragen zu einem
schönen Abend bei.
Alte Erinnerungen wecken auch
das für diesen Anlass zusammengestellte Album mit Fotos von Feten
und Klassenreisen, mit schon leicht
vergilbten Arbeitsblättern und Programmen, sowie ein Super-8-Film,
Produkt einer Arbeitswoche, der zu
wahren Lachsalven führt ob der Qua-
lität, der Mode oder der kindlichen
Gesichter. Nicht nur die AltersFlecken auf Zelluloid zeigen uns, dass
alles, trotz grosser Vertrautheit, eben
doch schon über 20 Jahre her ist …
Viel zu schnell geht dieser schöne
Tag zu Ende. Von Stars, enthüllten
Geheimnissen, entdeckten Skandalen, von aufregenden Gerüchten und
Ausblick auf zukünftige Sensationen
ist nicht zu berichten: Aber die Tatsache, dass nach so langer Zeit die
ehemalige Klassengemeinschaft einen wirklich schönen Tag mit anregenden Gesprächen und in herzlicher
Stimmung erlebt, hinterlässt ein
gutes Gefühl. Und zurück bleibt die
wiederbelebte Erkenntnis, dass, trotz
allem Schwierigen während unserer
Jugend und allem Wichtigen, das wir
in den letzten 20 Jahren erlebt haben, die 6 1⁄2 Jahre an der Kanti Büli
eine bereichernde und prägende Zeit
gewesen sind.
Und wer weiss, vielleicht passiert
dem einen oder der anderen während der nächsten 20 Jahre ja etwas,
das nicht nur sein oder ihr eigenes
Leben, sondern die Welt bewegt,
auf dass uns auch am nächsten Fest
der Gesprächsstoff nicht ausgehen
möge …
Steen Risberg, Werner Erb und Mario
Tangelmeier konnten an unserem
Jubiläum leider nicht teilnehmen.
Martina Albertini, Barbara Gülland
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