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2 Was zunächst die Grossendifferenz vieler Sporen betrifft, so ist

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Hesse,
Zur E n t w i c k l u n g s g e s c h i c h t e der
Hypogaeen.
Was zunächst die Grossendifferenz vieler Sporen betrifft, so
ist dieselbe so bedeutend, dass der Längsdurchmesser der kleinsten
Sporen kleiner als der Querdurchmesser der grössten Sporen ist.
Man beobachtet Sporen, die einen Längsdurchmesser von 24 ,«
und einen Querdurchmesser von 14 fi besitzen, und andererseits
solche, deren Längsdurchmesser 9 ,« und deren Querdurchmesser
6 fi beträgt, und es fragt sich, was diese Grössendifferenz zu
Stande brachte. Bereits wurde erwähnt, dass man bei Beobachtung
zweier sich berührenden Sporen den Eindruck gewinnt, als ob
eine Spore der anderen irgend welche Substanz durch Saugen ent­
zöge.
Thatsächlich liegt eine Abgabe stofflicher Substanz von
Seiten der einen an die andere Spore v o r , die eine Volumenzunahme der empfangenden und eine Volumenabnahme der mit­
theilenden Spore zur Folge hat, nur wird die Volumenänderung
beider Sporen erst deutlich wahrnehmbar, wenn die gegenseitige
Berührung nicht stunden- sondern tagelang währte. Die allmählich
kleiner gewordene Spore zeigt eine stoffliche Einbusse insofern,
als ihre ursprünglich grosse, wie Ocl aussehende Kugel an Umfang
abgenommen hat, und ihre kleinen, kugeligen Bildungen oft gänzlich
verschwunden sind, während sich ihr wie Protoplasma erscheinender
Inhalt dagegen eher vermehrt, als vermindert hat. Die
allmählich grösser gewordene Spore zeigt ihre Kugel
etwas vergrössert, die kleinen kugeligen Bildungen um
ein Beträchtliches vermehrt und von protoplasmaähnlicher
Substanz ist in den meisten Fällen kaum eine Spur zu sehen
(s. Textfigur).
Die verschiedene Form der Ascosporen ist gleichfalls eine
sehr in die Augen springende, insofern neben zahllosen elliptischen,
also in der Form unveränderten Sporen nicht wenige r u n d l i c h e
b i s k u g e l i g e beobachtet werden, von denen jede die zarte
Hülle (Membran) und die grosse wie Oel glänzende Kugel, sowie
zahlreiche kleine derselben Beschaffenheit deutlich erkennen lässt.
Der Inhalt dieser, in der Form veränderten Sporen, welche von
elliptischen, beweglichen Sporen häufig berührt oder beschnüffelt
werden, documentirt ihre Herkunft aus vormals elliptischen Asco­
sporen, ausserdem kann man ohne jede Schwierig­
keit die Formänderung vieler Ascosporen, welche
niemals plötzlich, sondern nach und nach erfolgt,
direct beobachten. Der Durchmesser der kugeligen
Sporen beträgt ca. 18 fi (s. Textfigur).
Ganz besonders wichtig*) ist die Anwesenheit von in den
Vorstadien der Conjugation befindlichen Ascosporen und von Bil­
dungen, die sich als Conjugationsproducte innerhalb der Gieba
eines noch nicht lange im Erweiclrangsprocesse befindlichen Frucht-
*) E s ist dieses
g a n g e der H y p o g a e e n
l'roeesse sind.
deshalb so w i c h t i g , weil im gesannnten
Conjugation und Verkettung sieh häufig
Eutwickelungswiederholende
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Gesundheitswesen
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