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Praktikum im Ausland
Fremdsprachenkenntnisse erwerben oder verbessern, die Lebensgewohnheiten in anderen Ländern kennen lernen, Sensibilität im Umgang
mit anderen Kulturen und Mentalitäten erhöhen, Einblicke in ausländische Märkte erhalten, Vergleiche zwischen Arbeitsprozessen hierzulande und im Ausland anstellen können, sich Fachkenntnisse in
ausländischen Unternehmen aneignen - all dies sind Pluspunkte, die
Mann oder Frau im Verlaufe eines Auslandspraktikums verbuchen
kann.
Überlegungen vorab
 Die Zeit der Vorbereitung eines Auslandspraktikums sollte mit 12
Monaten veranschlagt werden. Dieser Zeitraum umfasst sämtliche
Phasen, angefangen bei den ersten Erkundigungen bis zum Abschluss eines Praktikumsvertrages und dem Beginn des Praktikums.
 Zu Beginn Ihrer Vorbereitungen sollten Sie sich gut überlegen,
welche Erwartungen Sie an den Auslandsaufenthalt stellen und
welche Ziele Sie damit verfolgen. Möchten Sie täglich 8 oder mehr
Stunden im Büro oder im Labor eines Unternehmens oder einer
Organisation tätig sein, oder haben Sie vielleicht andere Prioritäten? Gegebenenfalls können auch andere Formen des Auslandsaufenthaltes für Sie geeigneter sein.
Wahl des Praktikumslandes
Informieren Sie sich unbedingt über die Arbeitsbedingungen in
den jeweiligen Ländern. Besonders der Begriff des Praktikums hat
nicht in allen Ländern die gleiche Bedeutung. Auch ist das Sammeln von Erfahrungen in der Arbeitswelt während des Studiums
durchaus nicht in allen Ländern üblich.
 Ebenso sollten Sie sich über Visabestimmungen und die Kosten/Finanzierung [1] eines Auslandspraktikums Gedanken machen. Auf diese Weise können Sie langfristig planen bzw. Ihre
Länderpräferenzen anpassen.
 Für ein Auslandspraktikum sollte man in der Regel über gute
Kenntnisse der Sprache des Gastlandes verfügen. Oftmals reichen für Praktika in großen internationalen Unternehmen Englischkenntnisse aus, für den Kontakt zu Kollegen und Bekannten
sollten Sie dennoch zumindest über Grundkenntnisse der Landessprache verfügen.

Zeitpunkt & Dauer
Studierenden wird empfohlen, ein Praktikum erst nach erfolgreicher Ablegung der Vor- bzw. Zwischenprüfung zu absolvieren es sei denn, die Studienordnung sieht andere Zeiträume vor.
 Im Bachelor-Studium empfiehlt sich ein Auslandspraktikum ab
dem fünften Semester. Natürlich ist ein Praktikum auch zwischen
Bachelor- und Masterstudium sinnvoll, allerdings entfällt hierbei ein
Großteil der Fördermöglichkeiten, welche den Studierendenstatus
voraussetzen.
 Grundsätzlich können Sie auch eine Kombination von Studienund Praxissemester in Betracht ziehen. Dies könnte Ihre Suche
nach einem Praktikumsplatz wesentlich erleichtern, zumal Sie
auch für Vorstellungsgespräche kurzfristig vor Ort zur Verfügung
stehen würden.

Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz
Sich direkt vor Ort zu bewerben, im persönlichen Gespräch mit einem Unternehmens- oder Institutionsvertreter eine Praktikumsstelle zu sichern, ist bei Auslandspraktika zumeist nicht möglich.
Deshalb helfen bei der Praktikumssuche Vermittlungsstellen &
Mittlerorganisationen, Informationsstellen & Datenbanken sowie Praktikums- und Jobbörsen weiter.
 Kommerzielle wie gemeinnützige Vermittlungsorganisationen verlangen in der Regel Gebühren für ihre Dienstleistung. Nichtsdestotrotz kann ihr Angebot insbesondere bei der Erledigung von



Einreiseformalitäten und bei der Suche nach einer Unterkunft von
Nutzen sein. Überprüfen Sie jedoch vorab genau die Qualität der
Praktika (z.B. anhand von Erfahrungsberichten ehemaliger Teilnehmer) und das konkrete Preis-Leistungs-Verhältnis!
Achtung: Die vermittelnden Organisationen geben in der Regel
keine Zuschüsse zu den Aufenthaltskosten im Gastland! Bewerben Sie sich daher parallel um Stipendien bei anderen Organisationen.
Gezielt (oder auch einfach einmal wild) im Internet zu surfen, ist
eine der Möglichkeiten, dem Ziel näher zu kommen. Wir empfehlen zunächst einmal die Angebote in unserer Linkliste [2] und in
der Broschüre "Wege ins Auslandspraktikum" [3] des DAAD
durchzugehen.
Kontaktaufnahme & Bewerbung
Wenn Sie sich bei einem Unternehmen direkt bewerben, sollten
Sie sich vorab gut über die Firma informieren (Entspricht sie Ihren
Vorstellungen? Warum bewerben Sie sich gerade dort?)
 Einen Zugang zu Firmenadressen und Informationen über Unternehmen oder Organisationen bieten - neben dem Internet auch die Außenhandelskammern, welche häufig Praktikumsplätze
ausschreiben oder sogar vermitteln. Eine weitere Quelle sind Unternehmensbroschüren und Geschäftsberichte sowie Aushänge an
der Universität. Auch Ihre Professoren haben zumeist vielfältige
Kontakte zu Unternehmen - sprechen Sie sie doch einfach darauf
an! Darüber hinaus können Sie bei Praktikums- oder Jobbörsen Ihr
persönliches Profil hinterlegen.
 Üblicherweise wird die Bewerbung in der Sprache des Gastlandes
oder auf Englisch verfasst. Beachten Sie dabei die landestypischen Besonderheiten der Bewerbung (gleiches gilt natürlich für
das Bewerbungsgespräch). Hier leisten Internet und Fachbücher
Hilfestellung. Zur Vermeidung sprachlicher Fehler empfiehlt sich
die Korrektur durch Muttersprachler. Sicher erklärt sich auch einer
Ihrer Sprachlektoren dazu bereit!

Praktikumsvertrag
Soweit die Rahmenbedingungen des Praktikums nicht bereits aus
den vertraglichen Vereinbarungen hervorgehen, die zwischen
Ihnen und einer Vermittlungsstelle getroffen worden sind, wird der
Abschluss eines Praktikumsvertrages dringend empfohlen.
 Dieser sollte ähnlich dem Arbeitsvertrag hierzulande folgende
Punkte regeln:
 Dauer des Praktikums
 Arbeitszeiten
 Absprachen über den Einsatzort im
Unternehmen und/oder die Art der Tätigkeiten
 Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
 Kündigungsmodalitäten
 Versicherungsschutz
 Vergütung des Praktikums usw.
 Oft wird die Mitzeichnung durch die Universität verlangt. Wenden
Sie sich dazu bitte an die Berater der Allgemeinen Studienberatung in der Halbmondstraße 6.

Unterkunft
Frühzeitig sollten Sie sich um die Organisation einer Unterkunft für
die Dauer Ihres geplanten Auslandsaufenthaltes kümmern, da die
Suche oft sehr zeitaufwändig ist.
 Das Spektrum der Unterkunftsmöglichkeiten entspricht in der Regel dem, was auch hierzulande angeboten wird (Unterbringung in
einer Familie, WG-Zimmer, Wohnheimplatz, eigene Wohnung
etc.). Unterschiede finden sich allerdings nicht nur im Hinblick auf
das Preisniveau, sondern auch bei den Standards.



Einige Vermittlungs- und Mittlerorganisationen haben die Vermittlung einer Wohnung in ihrem Angebot oder bieten zumindest Unterstützung an, in vielen Fällen ist auch das Unternehmen bei der
Wohnungssuche behilflich.
Bevor es losgeht
Wenn das Praktikum für Ihr Studium anerkannt werden soll,
sprechen Sie die Inhalte bereits vor der Abreise mit Ihrem Praktikumsbetreuer oder Praktikantenamt ab.
 In jedem Fall ist es ratsam, vor Beginn des Auslandsaufenthaltes
eine Vorsorgeuntersuchung, z.B. beim Zahnarzt, vornehmen zu
lassen und den Hausarzt beim Zusammenstellen einer Reiseapotheke um Hilfe zu bitten. Zudem gibt es für einige Länder Empfehlungen zur gesundheitlichen Vorsorge.
 Lesen Sie Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten. Die
Berichte sind zwar subjektiv und erheben keinen Anspruch auf
Vollständigkeit, geben jedoch etwas von der Atmosphäre wieder,
in der das Praktikum stattgefunden hat. Außerdem erlauben sie
Einblicke in das Alltagsleben und vermitteln eine Reihe von Informationen zu Land, Leuten, Gepflogenheiten etc.
 Treten Sie - wo möglich - mit ehemaligen Praktikanten in Austausch. Dies kann persönlich geschehen (z.B. auf Vorbereitungsseminaren von Mittlerorganisationen) oder per Telefon/Email.
 Außerdem gibt es mittlerweile eine Reihe von Ratgebern, die interkulturelles Wissen zu bestimmten Ländern vermitteln. Diese
können Sie auch in der Infothek des Referats für internationale
Angelegenheiten ausleihen. Die vorbereitende Lektüre hilft Ihnen,
so manches Fettnäpfchen zu vermeiden.
 Auch daran sollten Sie denken: Die Menschen im Gastland wollen
auch etwas über Sie und Ihre Heimat erfahren. Hier einige Ideen,
was Sie mitnehmen könnten: Landkarten, Ansichtskarten, Fotografien, Broschüren, Musik, Powerpoint-Präsentationen, ...


Sprachkenntnisse
 Wer noch nicht über die erforderlichen Fremdsprachenkenntnisse
verfügt , kann das breitgefächerte Angebot der studienbegleitenden Fremdsprachenausbildung am Sprachenzentrum in Anspruch nehmen (http://www.sz.uni-erlangen.de/), das regelmäßig
Kurse in mehr als zwanzig modernen Fremdsprachen anbietet,
zum Teil auch fachspezifische Sprachkurse.
 Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Sommersprachkurse an
einer ausländischen Hochschule zu belegen. Dabei stellt die
jährlich erscheinende DAAD-Broschüre "Sprachkurse an Hochschulen in Europa", welche bei der Allgemeinen Studienberatung
oder auf der Homepage des DAAD (www.daad.de) einsehbar ist,
eine große Hilfe dar.
 ERASMUS-Austauschstudierende oder -praktikanten, welche
Kenntnisse in einer der weniger verbreiteten Sprachen der EU benötigen, können darüber hinaus an einem mehrwöchigen, kostenlosen ERASMUS-Intensivkurs im Ausland (sogen. EILCSprachkurs) teilnehmen. Diese Kurse finden vor Beginn des eigentlichen ERASMUS-Studienaufenthaltes im Ausland statt (Bewerbung erforderlich). Weitere Informationen erhalten Sie nach
Ihrer Nominierung für ein Erasmus-Stipendium vom Referat für Internationale Angelegenheiten [5].
 Außerdem existiert ein umfangreiches Angebot von Kursen an
privaten Sprachschulen im Ausland, das unserer Universität laufend zugesandt und interessierten Studierenden per Plakatanschlag bzw. durch Auslage bei der Allgemeinen Studienberatung
und im Sprachenzentrum zugänglich gemacht wird.
 Nachweis von Sprachkenntnissen:
 Der bekannteste Sprachtest für den anglo-amerikanischen
Sprachraum ist der TOEFL (Test of English as a Foreign
Language), der regelmäßig in verschiedenen deutschen
Städten /Hochschulorten (u.a. im Sprachlabor des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften in Nürnberg) abgelegt
werden kann. Interessenten melden sich im Internet unter
www.ets.org/toefl an.
 Vorbereitungskurse für den gebührenpflichtigen Test werden u.a. vom DAI (Deutsch-Amerikanisches Institut) Nürnberg (http://www.amerikahaus-nuernberg.de/) angeboten.
Alternativ zum TOEFL können je nach Zielland und Anforderungen der Hochschule auch der IELTS oder das
Cambridge Certificate of Advanced English abgelegt
werden. Anmeldungen erfolgen beim British Council oder
der University of Cambridge.
Soll der Praxisaufenthalt im Ausland mit Hilfe eines DAADStipendiums finanziert werden, ist es erforderlich, bis zum Bewerbungstermin
am
Sprachenzentrum
ein
DAADSprachzertifikat zu erwerben. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin mit einem muttersprachlichen Lektor über das Sekretariat des Sprachenzentrums.
Visum
 Je nach Land, Art und Dauer Ihres Aufenthaltes benötigen Sie ein
Visum, eine Aufenthaltserlaubnis und/oder eine Arbeitsgenehmigung. Als Auslandsstudent/-praktikant reisen Sie nicht als Tourist
ein - vereinfachte touristische Einreisebedingungen gelten für Studierende nicht!
 Auf keinen Fall sollten Sie die Beantragungszeit unterschätzen, die
für ein US-Visum beispielsweise in der Regel mehrere Monate beträgt. In einigen Ländern ist der Nachweis von Impfungen bzw. eines HIV-Tests verpflichtend für die Einreise - auch hier sollte der
Zeitfaktor nicht unterschätzt werden.
 Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen sind häufig nicht nur von
Land zu Land recht unterschiedlich, sondern können sich auch in
ein und demselben Land rasch ändern. Es empfiehlt sich, den aktuellen Stand der Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen über die
Botschaften der entsprechenden Länder in Erfahrung zu bringen.
Auf deren Internetseiten finden Sie zum Teil auch Antragsformulare für Visa. Da die Hotlines der Botschaften oft recht teuer sind,
sollte
zuerst
über
das
Internet
recherchiert
werden
(www.auswaertiges-amt.de).
Krankenversicherung
Setzen Sie sich vor der Abreise mit Ihrer Krankenversicherung in
Verbindung, um die Bedingungen des Versicherungsschutzes für
Ihren Auslandsaufenthalt abzuklären. Das betrifft die grundsätzliche Frage, ob ein Versicherungsschutz im betreffenden Land besteht und wenn ja, welche Leistungen dieser umfasst.
 In allen EU-Staaten sowie Liechtenstein, Norwegen, Island und
der Schweiz gilt seit 1. Januar 2006 die "European Health Insurance Card (EHIC)". Sie ersetzt unter anderem den Auslandskrankenschein (E 111), gilt aber (entgegen des bisherigen
Auslandskrankenscheins) nur bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt (Urlaub, Arbeitnehmerentsendung, Arbeitssuche, Studium)
und nur für notwendige medizinische Leistungen. Eine EHIC erhalten Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung. Ob Sie bereits
im Besitz einer EHIC sind, erkennen Sie an den EU-Sternchen auf
der Rückseite ihrer normalen Krankenversicherungskarte.
 Vor allem außerhalb der Europäischen Union wird der Abschluss
einer Zusatzversicherung bei einer privaten Krankenversicherung
empfohlen. Bitte achten Sie auch auf die Vorgaben der ausländischen Hochschule oder des Arbeitgebers (in einigen Fällen müssen hochschuleigene Versicherungen abgeschlossen werden)!
 Wer über den DAAD oder einen seiner Partner vermittelt und gefördert wird, kann sich im Rahmen eines Gruppenvertrages über
den DAAD versichern lassen, der neben der Krankenversicherung
auch Unfall-, Haftpflicht- und Reisegepäckversicherung umfasst.
Allerdings bieten auch andere Versicherungsunternehmen solche
Kombi-Versicherungen für den Auslandsaufenthalt an.

Beurlaubung
Studierende, die im Rahmen ihres Studiums wegen eines Praktikums ins Ausland gehen, können auf Antrag für das gewünschte
Semester beurlaubt werden (
 Voraussetzungen:
 der Beurlaubungszeitraum liegt innerhalb der Regelstudienzeit
 der Auslandsaufenthalt ist nicht integraler Bestandteil des
Studiums




Zeitpunkt :
 frühestens bei oder nach Rückmeldung
 letzter Antragstermin Wintersemester: 31. Oktober
 letzter Antragstermin Sommersemester: 30. April
Zuständige Stelle: Studentenkanzlei [6]
Antragsunterlagen:
 Antragsformular
 Studienbuch
 Nachweis über das Praktikum
Praktikumszeugnis
 Rechtzeitig vor Beendigung Ihres Praktikums sollten Sie Ihren
Praktikumsgeber um die Ausstellung eines Zeugnisses bitten. Dieses sollte neben der Beschreibung Ihrer während des Praktikums
ausgeübten Tätigkeiten auch eine Leistungsbeurteilung enthalten.
 Für Praktika innerhalb Europas bietet die Europäische Union den
europass (www.europass-info.de) als standardisierten Nachweis
von Auslandserfahrung (Studium, Praktikum etc.) an.
Die hier genannten Informationen entstammen teilweise der Broschüre
"Wege ins Auslandspraktikum" [3] des DAAD, deren Lektüre zur Vorbereitung eines Auslandspraktikums unbedingt empfohlen wird!
Kosten des Auslandspraktikums
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der finanzielle Gesamtaufwand aufgrund der Unkenntnis der Gegebenheiten im Ausland
sowie zusätzlicher Ausgaben höher anzusetzen ist als in Deutschland. Nur in den Ländern Süd- und Osteuropas können die niedrigeren Lebenshaltungskosten dies ggf. ausgleichen.
 Kosten im Vorfeld: ggf. Vermittlungsgebühren für den Praktikumsplatz, Visums-Gebühren, Kosten für gesundheitliche Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, Gebühren für zusätzliche
Versicherungen, Gebühren für die Übersetzung von (Zeugnis-) Unterlagen, für einen Internationalen Führerschein etc.
 Kosten vor Ort: Unterkunft, Lebenshaltungskosten, Transport vor
Ort, Freizeitgestaltung etc..
 Nicht vergessen werden sollten zudem die Kosten für die Anreise bzw. den Hin- und Rückflug.

Finanzierung des Auslandspraktikums
 Praktikumsstellen, die ihren Praktikant(inn)en eine Aufwandsentschädigung oder eine Bezahlung gewähren, sind leider nicht die
Regel. Es lohnt sich trotzdem, sich danach zu erkundigen und dies
dann auch vertraglich zu fixieren. Die Höhe der Vergütung hängt
allerdings vom gewählten Land, der Branche und dem Ausbildungsniveau ab.
 Zudem bietet das ERASMUS-Praktikums-Programm die Möglichkeit, Praktikumsaufenthalte in Europa von mind. 3 bis max. 12
Monaten mit einem monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten zu fördern. Dies ist jedoch nur für Praktika während
des Studiums möglich.
 Zur Finanzierung eines Auslandspraktikums vergeben weiterhin
verschiedene externe Organisationen zumeist leistungsbezogene Voll-, Teil- bzw. Fahrtkostenstipendien.
 Darüber hinaus bietet die Bundesregierung Studierenden die Möglichkeit, mit Hilfe von Auslandsbafög oder eines zinsgünstigen
Bildungskredites einen (Pflicht-) Praxisaufenthalt im Ausland zu
finanzieren.
 Grundsätzlich finanzieren auch Stiftungen Auslandsaufenthalte
während des Studiums - häufig wird jedoch eine frühzeitige Aufnahme in die Förderung vorausgesetzt, noch bevor der geplante
Auslandsaufenthalt überhaupt in Sichtweite ist.
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
(www.daad.de)
 Stipendien für kombinierte Studien- und Praxisaufenthalte im
Ausland sowie Kurzstipendien für Praktika
 Zielgruppe: Studierende, Graduierte, Wissenschaftler

Bewerbungsfrist: ganzjährig (für einige Länder bereits 1,5
Jahre im voraus!)
BAYHOST
(www.uni-regensburg.de/bayhost)
 Stipendien für Sommersprachkurse & Praktika in osteuropäischen Ländern
 Zielgruppe: Studierende bayerischer Hochschulen
BayCHINA
(www.baychina.org)
 Stipendien für Praktika in China
 Zielgruppe: Studierende und Graduierte bayerischer Hochschulen
BayIND
(www.bayind.de/de/hochschulen/foerderung-stipendien.html)
 Stipendien für Studienaufenthalte, Praktika und Abschlussarbeiten in Indien
 Zielgruppe: Studierende bayerischer Hochschulen
BAYLAT
(http://www.baylat.org/programme/mobilitaetsbeihilfe.html)
 Mobilitätsbeihilfen für Studienaufenthalte, Forschungsaufenthalte und Praktika in Lateinamerika
 Zielgruppe: Studierende bayerischer Hochschulen
Deutsch-Französisches Jugendwerk (http://www.dfjw.org/)
Stipendien für fachbezogene Praktika
http://www.dfjw.org/sites/default/files/Merkblatt%20studienge
b%20Praktika%20in%20Frankreich%202013_0.pdf
Carlo-Schmidt-Programm
(www.studienstiftung.de/carlo-schmid-programm.html)
 Stipendien für Praktika in internationalen Organisationen
 Zielgruppe: Studierende & Graduierte
Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum
(www.bfhz.uni-muenchen.de/)
 Mobilitätszuschüsse für Praktikumsaufenthalte in Frankreich
 Zielgruppe: Studierende, Graduierte, Wissenschaftler
Links zum Auslandspraktikum
 www.ahk.de (Deutsche Außenhandelskammern)
Informationen über ausländische Unternehmen und z.T. Vermittlung von Praktika
 www.europages.com (Gelbe Seiten für Europa)
Übersicht über ausländische Firmen und deren Kontaktdaten
Praktikumsvermittlung nach Studienfach
 Wirtschaftswissenschaftler:
o www.aiesec.org
Kontakt an der FAU: AIESEC-Lokalkomitee, WISO,
Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg, R. 2.223, Tel.
(0911) 55 11 61
 Natur- und Ingenieurwissenschaftler:
o www.iaeste.de
Kontakt an der FAU: IAESTE-Lokalkomitee, Cauerstr.
4, 91058 Erlangen, Zi. 1.178, Tel.: (09131) 852 95 26
 Juristen:
o www.elsa-erlangen.de
Kontakt an der FAU: ELSA Erlangen, Schillerstr. 1,
91854 Erlangen
 Mediziner:
o www.bvmd.de/ausland
(Deutscher Famulantenaustausch)



Zahnmediziner:
o www.zad-online.com (Zahnmedizinischer Austauschdienst)
Kontakt an der FAU: Fachschaft Zahnmedizin, Glückstraße 11, 91054 Erlangen
Pharmazeuten:
o www.ipsf.org (International Pharmaceutical Students'
Federation)
Lehramt / moderne Fremdsprachen / Geschichte:
o www.kmk-pad.org (Pädagogischer Austauschdienst)
Praktikumsvermittlung nach Ländern
o www.arbeitsagentur.de (Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen)
Praktika & Hospitationen bei internationalen Organisationen







https://www.daad.de/ausland/praktikum/vermittlung/de/
( Praktikumsdatenbank des DAAD)
Übersicht zu Praktika bei europäischen / internationalen Institutionen
Entwicklungsländer:
o www.asa-programm.de (ASA-Programm der CarlsDuisberg-Gesellschaft)
dreimonatige Arbeits- und Studienaufenthalte in Entwicklungsländern
o www.giz.de
dreimonatige entwicklungsbezogene Arbeits- und
Studienaufenthalte für Studierende der Fächer Umwelttechnik, Medizin, Wirtschaftswissenschaften und
Geographie (Projekthospitantenprogramm)
Osteuropa:
o www.uni-regensburg.de/bayhost (BAYHOST)
o http://praktika.oei.fu-berlin.de/
(Praktikumsbörse Osteuropa)
englischsprachiges Ausland:
o www.college-council.de
Unterstützung bei der Suche von Praktika (inklusive
Visumsbeschaffung)
China:
o www.euro-china-ecv.de
(EURO-China Vermittlungsbüro)
Vermittlung von Praktikumsplätzen
o www.baychina.org
Praktikumsbörse des Bayerisch-Chinesischen Hochschulzentrums
Frankreich:
o www.francoallemand.com (Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer)
o www.supeuropa.com
o www.leforum.de (Deutsch-Französisches Forum)
o www.letudiant.fr > Jobs/Stages
Kanada:
o www.amerikahaus.de
Hilfe bei der Suche nach Praktikumsplätzen
Südafrika:
o www.dsjw.de
(Deutsch-Südafrikanisches Jugendwerk)

USA:
o
o
http://www.amerikahaus-nuernberg.de
(Deutsch-Amerikanisches Institut Nürnberg)
www.amerikahaus.de
Hilfe bei der Suche nach Praktikumsplätzen
Stipendien & Finanzierung
 https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70stipendien-finden-und-bewerben/
Stipendiendatenbank des DAAD
 www.auslandsbafoeg.de
Informationen des Studentenwerks zum Auslands-BAFöG
 www.bildungskredit.de
Informationen der Kreditanstalt für Wiederaufbau zum Bildungskredit
 www.stiftungen.org
Bundesverband Deutscher Stiftungen (Stiftungssuche nach
Bundesländern)
 www.stipendium-aktuell.de/begabtenfoerderung-hochschule
Übersicht der Begabtenförderung im Hochschulbereich
Formalitäten
 www.uni-erlangen.de/studium/serviceberatung/studentensekretariat.shtml
Studentenkanzlei der Universität Erlangen-Nürnberg
 www.auswaertiges-amt.de
Visa- und Einreisebestimmungen sowie Adressen ausländischer Botschaften
 www.ess-europe.de
Krankenkassen in Europa
 http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=509&langId=en
European Health Insurance Card
Sprachkenntnisse & Nachweise
 www.sz.uni-erlangen.de
Sprachenzentrum der Universität Erlangen-Nürnberg (Vorlage Sprachzeugnis) [8]
 https://www.daad.de/ausland/sprachenlernen/sprachkurse/de/476-sprachkurse-an-hochschulen-inausgewaehlten-laendern/
Sprachkursdatenbank des DAAD -Übersicht zu Sommersprachkursen an ausländischen Hochschulen
 www.fdsv.de
(Fachverband deutscher Sprachreise-Veranstalter e.V.)
Datenbank privater Sprachkurs-Anbieter mit garantierten
Qualitätsstandards
 www.abi-ev.de (Aktion Bildungsinformation e.V.)
gemeinnützig arbeitende Verbraucherschutzeinrichtung in
Bildungsfragen - beurteilt u.a. Qualität von Sprachkursen
 www.ets.org / www.toefl.org
Anbieter der Englisch-Zertifikate TOEFL und TOEIC
 www.britishcouncil.de/d/english/ielts.htm
(British Council) Anbieter des Englisch-Zertifikates IELTS
 www.cambridgeesol.de
Anbieter der Cambridge-Sprachzertifikate für Englisch
Internet-Adressen zur weiteren Information
[1] http://www.uni-erlangen.de/internationales/wege-ins-ausland/praktikum/finanzielles.shtml
[2] http://www.uni-erlangen.de/internationales/wege-ins-ausland/links.shtml
[3] http://www.uni-erlangen.de/studium/service-beratung/studienberatung.shtml
[4] http://www.uni-erlangen.de/internationales/wer-wir-sind/mitarbeiter-ria.shtml
[5] http://www.uni-erlangen.de/studium/service-beratung/studentensekretariat.shtml
[6] http://www.uni-erlangen.de/internationales/wege-ins-ausland/downloads-neu/erasmus/ERASMUS_Studium_Praktikum.pdf
S:\Abt-L\L3\Infos_Auslandsstudium_InternationaleBewerber
7/13 Kr, Le
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