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1 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2 Einführung 3 Dekubitus 14 Was tun

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort 2
Einführung 3
Dekubitus 14
Was tun? 30
Lagerung 31
Hautbeobachtung 45
Ernährung 48
Folgen bei Fehlern 52
Kurzgeschichten 54
Nachwort 59
Quelle 60
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Vorwort
Dieses Buch habe ich geschrieben, da
ich in der Ambulanten Pflege und der
Pflege von Angehörigen ein großes
Defizit sehe.
Viele Menschen wollen oder müssen
ihre Angehörigen zuhause Pflegen.
Damit sie dies schaffen und ihrem
Angehörigen
die
optimale
Pflege
verschaffen, gebe ich hier Tipps und
Tricks,
wie
Haushaltsmitteln
mit
gearbeitet
normalen
werden
kann.
Dieses Thema habe ich als erstes
gewählt, da ich in dem Bereich viele
Fehler sehe und den zu Pflegenden,
sowie auch den Angehörigen helfen
möchte.
Weitere Bände sind bereits in Arbeit
und werden bald folgen.
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Einführung
Es ist schwer,
ein guter Pfleger zu sein.
Es ist schwer ein guter Pfleger zu sein.
Ein Spruch dem man zu Beginn seiner
Tätigkeit in der Pflege wenig Bedeutung
bei mist. Warum? Oh das ist schnell
erklärt.
Man sieht die Arbeit mit andern Augen.
Alles ist toll, alles ist schön und man hat
Ideen mit den man am Liebsten die
ganze
Pflegewirtschaft
verändern
könnte.
Doch was ist falsch daran?
Eigentlich nichts.
Es ermöglicht einem, frohgelaunt und
voller Tatendrang in die Arbeit zu
starten.
Also frisch vergnügt ans Werk, denkt
man sich noch morgens um 4 Uhr wenn
3
der Wecker klingelt und die Nachtruhe
jäh endet.
Die Gute Laune hält sogar wirklich so
lange an, dass man es noch bis zu
Arbeit schafft.
Mit viel Glück und Erfolg, übersteht
man
auch
noch
die
morgendliche
Übergabe im Schwesternzimmer. Doch
sobald die ersten alten Kollegen (alt im
Sinne mit lange in der Firma) mit
Schmollmund
am
frühen
Morgen
auftauchen und ein grimmiges Guten
Morgen herrüberrufen, fallen die ersten
Gedanken nicht mehr positiv aus.
Mit viel Elan und Guter Laune versucht
man seinen lieben Kollegen etwas
abzugeben. Doch irgendwie scheinen
die ziemlich resistent dagegen zu sein.
Nach einer kurzen Zusammenfassung
über den Tagesablauf und diverse
Patienten,
Ach
nein das heißt ja
neuerdings Konsumenten. Weil! Ein
4
schlauer Mensch sich gedacht hat, da
die Pflegeeinrichtungen Ambulant, wie
auch Stationär ja Dienstleister sind und
die zu Pflegenden indem Sinne die
Leistungen konsumieren. (Man soll ja
nicht glauben, dass solche Sprüche von
Menschen kommen die einmal in der
Pflege gearbeitet haben sollen.)
Diverse derbe Sprüche hallen einem
schon am frühen Morgen um die
Ohren, wo man sich in seinem stillen
Kämmerlein denkt. Hm, warum arbeiten
die hier? Wenn sie die Arbeit doch nicht
mögen und die Leute sie anwidern am
frühen Morgen?
Gut, da man ja „noch“ gute Laune hat,
überhört man dies und ruft fröhlich in
die Runde: „ Na dann frisch ans Werk
liebe
Kollegen“ Was einem
wieder ein bösen Blick einbringt.
5
schon
Nichtsdestotrotz schnappt man sich ein
Pflegewagen und schießt voller Elan
hinein ins Vergnügen.
Das
dies
die
erste
Ausbildung
ist
und
„Anleitung“
arbeiten
Woche
der
man
unter
soll
bleibt
dahingestellt. Natürlich haben sich alle
andern Kollegen in die „ruhige“ Ecke
verdrückt.
Wozu gibt es den Azubi der die
Redebedürftigen Menschen versorgen
kann. Mit keiner Ahnung in der Tasche
macht das doch gleich mehr spaß. Man
kann noch Gespräche führen wie einem
der Mund gewachsen ist und arbeiten
wie man denkt, dass es so richtig sei.
(Die Quittung folgt dann meist kurze
Zeit
Später
wenn
die
Pflegedienstleitung mal sehen möchte
was du bereits gelernt hast) Dies lädt
sich
zwar
erstmal
dann
auf
den
Häuptern der armen Kollegen nieder,
6
kommt aber einige Stunden später, mit
etwas Glück erst, wenn dem nächsten
Bewohner ein Glas runterfällt und man
rein zufällig im Blickfeld steht sofort
Zurückgeschoßen.
Ja nicht nur ein Pfleger sein ist schwer,
auch die Auszubildenden haben am
Anfang sehr zu leiden. (Hört in der
Regel nach 3 Jahren und bestandenem
Examen auch wieder auf. Also nur
Mut!)
Während man seine ersten Schritte im
neuen Feld der Pflege wagt, versucht
man sich einen Kollegen zu angeln der
einem der Perfekte Pfleger scheint.
Nach zahlreichen Versuchen und vielen
herben Enttäuschungen, bleibt man
dann
irgendwann
an
dem
einen
hängen.
Den „guten“ Pfleger erkennst du daran,
das er nicht das tut was alle machen,
sondern der das was er tut hinterfragt
7
und dabei sogar auf die Meinung eines
Auszubildenden wert legt.
Er hinterfragt die Dinge die er tut und
legt sich in der Regel immer wieder mit
der Pflegedienstleitung an, die seit
Jahren nicht mehr an den Menschen
dran wahr und nicht mehr auf dem
neusten Stand der Dinge ist.
Unsinnige Entscheidungen werden sich
zwar angehört, aber man sucht den
Weg
dem
Patienten,
Bewohner,
Klienten, Konsumenten und wie sie
nicht
alle
genannt
werden
am
gerechtesten zu werden.
Denn am Ende steht doch immer der
Mensch
im
Mittelpunkt
und
kein
anderer!
Wer hat schon mal einen Angehörigen
zu Hause gepflegt? Die erste Frage
eines jeden Pflegedozenten. In der
8
Regel schnellen sicher alle Finger
hoch.
Wer hat nicht bereits seinen Großvater,
Tante, Onkel zuhause versorgt.
Doch ist Pflege gleich Pflege?
Jeder der sich einmal, ohne in diesem
Berufsfeld
tätig
zu
sein,
seine
Großeltern oder Eltern schwer krank
daheim versorgt hat, hat durchaus
diesen Part übernommen.
Doch weiß er was er dort tut?
In der Regel wird der Laie alles tun,
was er einmal im TV aus unzähligen
Arztserien
aufgeschnappten
Dingen
gesehen hat.
Scheint dies doch auf den ersten Blick
durchaus einen Sinn zu machen.
Ein dickes Kissen in den Rücken getan,
ein warmes Deckchen auf die Beine.
Dann
nimmt
man
sich
ein
paar
Zeitschriften und Blättert diese nach
9
wertvollen Tipps durch um diese direkt
an den Patienten weiterzuleiten.
Einige werden auch den Weg auf sich
nehmen und eine Pflegeeinrichtung
nach
Dingen
fragen,
die
dem
Angehörigen das Leben erleichtern
können.
Nun erhält der Laie die Informationen:
Nicht immer auf einer Stelle liegen,
gutes Essen und Kissen unter die
Füße.
Zuhause angekommen wird dies dem
Patienten auch angetan und man hofft
darauf nun eine ausreichend gute
Pflege geschaffen zu haben.
Die eine oder andere Einrichtung gibt
dem interessierten vielleicht auch ein
Infoblatt in die Hand um sich genauer
zu belesen.
Doch ist in diesem Fall:
Verstehen?
10
Lesen =
Infoblätter sind häufig in kompliziertem
Fachlatein geschrieben und lesen sich
hochgestochen. Das macht einen tollen
Eindruck wenn man mit diesen Worten
um sich werfen kann, ohne aber zu
verstehen was sie bedeuten.
Ein
Infoblatt
für
Angehörige
die
eigenständig daheim pflegen möchten,
muss in dem Wortlaut zu lesen sein,
dass jeder dies verstehen kann.
Besser noch, die Einrichtung erklärt
dem
Angehörigen
wie
dies
zu
verstehen ist.
Nehmen
wir
uns
einen
wichtigen
Bereich heraus. Dekubituspflege
Hierbei möchte ich Ihnen die folgenden
Dinge
näher
bringen,
welche
im
Rahmen des Dekubitus eine tragende
Rolle spielen.
- Allgemeines zum Thema Dekubitus
- Lagerung
- Hautbeobachtung& Fingertest
11
- Ernährung
- Folgekrankheiten durch die falsche
Lagerung
All diese Dinge kann der Laie zuhause
mit diesen einfachen Dingen machen.
Dekubitus
Was bedeutet das Wort Dekubitus?
Dekubitus kommt aus dem lateinischen
und bedeutet Druckgeschwür.
12
Dieses Druckgeschwür entsteht aus
den Faktoren Zeit und Druck.
Lasse ich meinen Ellenbogen lange
Zeit auf meinem Bein liegen. Wenn ich
ein Buch lese vielleicht. Dann kann ich
im Nachhinein eine Rote Stelle sehen.
Doch warum ist die Stelle nun rot?
Der Ellenbogen hat in der Zeit wo er auf
dem
Bein
lag,
die
Blutgefäße
komprimiert, also zusammengedrückt.
Dadurch konnte das Blut an dieser
Stelle schlechter bis gar nicht fließen.
Um dieses auszugleichen versucht der
Körper
durch
Blutmenge
eine
Steigerung
diesen
der
Mangel
auszugleichen.
Wenn ich nach dem Buch lesen,
meinen Arm wieder von der Stelle
wegnehme wird sich die Haut nach
einiger
Zeit
wieder
zurückfärben.
13
normal
Wenn ein kranker Mensch, der daheim
im Bett liegt, sich aber nicht mehr von
allein
bewegen
Position
im
kann.
Bett
Also
seine
nicht
mehr
eingeständig verändern kann durch
mangelnde Kraft, wird er auf der ihm
bequemen
Seite
liegen
bleiben.
Während er aber auf dieser einen Stelle
liegt,
wird
ihm
insofern
seine
Sensibilität nicht beeinträchtigt ist durch
andere Erkrankungen, auf Dauer dies
unangenehm sein und er versucht sich
wegzudrehen oder den Körper ganz auf
eine andere Position zu bewegen.
Infolge dessen, dass er aber körperlich
beeinträchtigt ist, ist ihm dies nicht
möglich. Der Druck nimmt zu, die Zeit
verrinnt. Die Hautstelle, meist eine der
Typischen Auflagepunkte
Auf der Seite liegend:
- Ohrmuschel
14
Schulter
Ellenbogen
15
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Seele and Geist
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