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74 Im gleichen Sinne mit der Athmung verläuft die Wärme

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Physiologie, Biologie, Anatomie u. Morphologie.
Im gleichen Sinne mit der A t h m u n g verläuft die W ä r m e production, was durch vergleichende Untersuchungen gefunden w u r d e .
D i e Temperaturkurve stimmt in den Hauptzügen mit der Athmungskurve überein.
A u f thermoelectrischem W e g e w u i d e
ermittelt,
dass der Betrag der Temperaturerhöhung mit der Entfernung v o n
der Wundfläche geringer wird und bei 2 cm nicht mehr nach­
weisbar ist (bei Z w i e b e l n v o n Allium Cepa bis 4,5 cm erheblich,
aber abgeschwächt, sonst im ganzen G e w e b e noch merklich).
Bei diesen Erscheinungen handelt es sich um eine traumatische
Keizwirkung, durch w e l c h e die gesteigerte
Stoffwechselthätigkeit
hervorgerufen wird.
Dadurch wird auf Ausgleichung der Ein­
wirkungen hingearbeitet, resp. die V e r w u n d u n g unschädlich gemacht.
In der F o l g e treten dann Reactionen wie Bildung v o n Callus,
Ueberwallungen, W u n d k o r k auf, die mit jenen in einem gewissen.
Verhältniss stehen.
Gross
(Berlin).
Mac Dougal, D. J., A c o n t i - i b u t i o n t o t h e p h y s i o l o g y o f
t h e r o o t t u b e r s o f Isopyrum
biternatum
(Rat.) T o r r , a n d
Gray.
(Reprinted from Minnesota Botanical Studies.
1896.
15 p p . Mit 2 Tafeln.)
J. biternatum,
eine Pflanze des atlantischen Nordamerikas, b e ­
sitzt W u r z e l n , welche in kleine längliche Knollen verdickt er­
scheinen.
W i e Verf. entwicklungsgeschichtlich feststellte, beruht
die Ausbildung dieser Wurzelknollen auf Gewebsneubildung aus
dem Pericykel, welche etwa gleichzeitig mit dem Beginn des
secundären Dickenwachsthums der W u r z e l auftritt.
Hierbei findet
auch ein verstärktes tangentiales Wachsthum der Rinde und der
Endodermis statt. A l s Reservestoff wird in den K n o l l e n Rohrzucker
gespeichert; derselbe ist durch starken A l k o h o l in Tropfengestalt
fällbar.
D i e Knollen führen auch viel Säure.
Indem dieser Säure­
gehalt auch dann besteht, wenn die Reservestoffe im Laufe der
jährlichen Lebensperiode aufgebraucht sind, nimmt der Zellturgor
nicht ab und die Knollen sind stets straff und prall.
V o n Mai
bis A u g u s t enthalten die Z e l l e n der Knollen Stärke.
D i e Stärke­
körner färben sich mit Jodlösung löthlich violett, bestehen somit
nach A . M e y e r ' s Auffassung aus u A m y l o s e und A m y l o d e x t r i n .
A u c h im M e s o p h y l l der Laubblätter bestehen die Stärkekörner aus
Amylodextrin.
Direct reducirender Z u c k e r findet sich nur in der
Zeit lebhaftester Assimilation in kleiner M e n g e in den M e s o p h y l l ­
zellen. Verf. meint, das P r o d u c t der photosynthetischen Thätigkeit
der Chloroplasten sei R o h r z u c k e r und dieser nehme während der
Translocation die F o r m reducirenden Zuckers an und sammelte sich
in den Knollen als Rohrzucker. W ä h r e n d der Periode der grössten
Chlorophyllthätigkeit werde ein Theil des Rohrzuckers zu A m y l o ­
dextrin condensirt durch die Leucoplasten, welche den Zellkern der
Knollenzellen umgeben. D i e Stärke verschwindet wieder, wenn das
R h i z o m im Herbst Ausläufer treibt.
D i e Neigung, Amylodextrinstärke zu bilden, ist charakteristisch
und lässt sich nicht durch
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Gesundheitswesen
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