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Traurig oder schon suizidgefährdet? – Depressionen im Alter
Mag.a Sarah Nasrouei
Die Depression gehört neben der Demenz zu den
häufigsten psychiatrischen Erkrankungen im Alter.
Sie versteckt sich allerdings häufig hinter
Ablehnung, Missmut, Argwohn und aggressiven
Verhaltensweisen. Aufgrund ihrer vielseitigen
Symptome und der nicht immer leichten
Abgrenzung zu „normaler“ Trauer oder auch
dementiellen Erkrankungen, bleibt sie jedoch häufig
unerkannt und damit auch unbehandelt.
Die Vienna Transdanube Aging (VITA)-Studie, bei der seit dem Jahr 2000 rund
500 Einwohner des 21. und 22. Wiener Gemeindebezirks im Alter ab 75 Jahren
mehrfach untersucht wurden, zeigte, dass Depressionen mit dem Alter
zunehmen. Besonders zwischen dem 75. und 83. Lebensjahr werden
Depressionen immer häufiger: Bei den 75-Jährigen ergab sich eine Häufigkeit
von 16,5 Prozent, bei den 83-Jährigen waren es bereits 31 Prozent. In Heimen
lebende Menschen leiden zu 40% unter eine Depression (www.depression.at)
Die Suizidrate ab dem 60.Lj. macht ca. ein Viertel aller Selbsttötungen aus.
Nicht nur deshalb ist es wichtig, genau hinzusehen, ob sich hinter Schmerzen,
Schlafstörungen oder mangelnden Appetit und Gewichtsverlust nicht doch eine
Depression versteckt. Nicht oder „falsch“ behandelte Depressionen mindern
die Lebensqualität aller Beteiligten massiv.
In der Fortbildung am 18. November in Innsbruck soll anhand von
Fallbeispielen und Erzählungen aus der Praxis ein Einblick in das Erkennen von
Depressionen gegeben werden. Insbesondere werden auch kognitive Defizite
Depressiver und praktische Tipps zum Umgang mit depressiven Alternden im
Mittelpunkt stehen. Durch ein aktives Einbinden der Fortbildungsteilnehmer
soll ein größtmöglicher Wissensgewinn gefördert und genug Raum für Fragen
gegeben werden.
Dazu ein Literaturhinweis: Norbert Erlemeier:
Suizidalität und Suizidprävention im höheren Lebensalter
Kohlhammer Verlag (Stuttgart) 2011. 220 Seiten. ISBN 978-3-17-021465-1.
28,00 EUR
Wir danken an dieser Stelle dem Verein „Begegnung-Lebensqualität im Alter“,
der diesen Wunschvortrag mit uns zusammen organisiert, sich um einen
kostenlosen Raum gekümmert hat und auch die Referentin stellt.
Welche Anliegen dieses engagierte Team verfolgt, lesen Sie anschließend.
Liebe Leserinnen und Leser,
Es freut uns sehr, dass wir Ihnen unseren
Verein im Rahmen des Newsletters
präsentieren können.
Der Verein Begegnung – Förderung der
Lebensqualität im Alter wurde im April 2013 von Mag.a Susanne Eller und
Mag.a Bianka Gschnell in Innsbruck, Tirol gegründet.
Das Team unseres Vereins besteht aus Klinischen- und Gesundheitspsychologen
mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen (u. a. in Gerontopsychologie,
Hypnose, Mediation, etc.).
Unser Hauptziel ist die Förderung der Lebensqualität im Alter. Aber was
bedeutet das?
Wir wollen älteren Menschen in Krankheit und Lebenskrisen unterstützend und
begleitend zur Seite stehen, damit sie ihre Lebensqualität zurückgewinnen
können. Depressionen im Alter, Demenz, die Übersiedelung ins Heim, der Tod
einer nahestehenden Person, das Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit, etc.
sind nur einige unserer Arbeitsgebiete.
Wir bieten den Betroffenen selbst, aber auch ihren Angehörigen und allen mit
der Pflege betrauten Personen, vertrauliche und kompetente Beratung und
Betreuung an.
Eine genauere Auflistung unserer Angebote finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.verein-begegnung.at/
Unser Betreuungsangebot ist auf Tirol beschränkt (Großraum Innsbruck,
Innsbruck Land).
Wir kommen für unsere Betreuung gerne zu Ihnen (auch in Wohnheime,
Pflegeheime und Kliniken).
Sie erreichen uns telefonisch von 8.30 bis 12.00 Uhr unter der Nummer:
0650/2219170
Oder per Mail: kontakt@verein-begegnung.at
Wenn Sie keinen Bedarf an unserem Angebot haben, aber Interesse an Themen
rund um das Alter, dann besuchen Sie unsere Homepage, dort finden Sie
nützliche Links und Informationen zu aktuellen Vorträgen und Veranstaltungen.
Gerne können Sie bei unserem Verein auch Mitglied und/ oder Förderer werden
oder eine Patenschaft für einen älteren Menschen (der sich eine Betreuung
nicht selbst leisten kann) übernehmen.
Für nähere Informationen dazu kontaktieren Sie uns einfach.
Wir freuen uns sehr, dass wir Gelegenheit haben unseren Verein vorzustellen
und Sie vielleicht persönlich bei dem Vortrag zu Depression im Alter „Traurig
oder schon suizidgefährdet“, von Mag.a Sarah Nasrouei, kennenzulernen.
Mit den besten Wünschen,
Das Team des Verein Begegnung – Förderung der Lebensqualität im Alter
i.V. Mag.Susanne Eller
(Vereinsgründerin)
Klinische- und Gesundheitspsychologin, Gerontopsychologin
Kontakt: Tel.: 0650/2219170 - kontakt@verein-begegnung.at
http://www.verein-begegnung.at/
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Bildung
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