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Bei der sht spült sich was ab quick-mix: Kompetenz - Sievert AG

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2/2003
Neues Logo
in der Sievert
Baustoffgruppe:
quick-mix und
tubag fusionieren.
Mehr auf Seite 4/5.
dialog
Informatives und Unterhaltsames aus der Sievert Baustoffgruppe
Bei der sht spült
sich was ab
quick-mix:
Kompetenz hoch zwei
Hahne:
Drei Männer im Schnee
SICOTAN:
Wasserdichte Erholung
in Bad Kissingen
Von der fdu gibt's
was aufs Dach
sibo: Neues von der
Emslandautobahn
editorial
S T E F A N E G E R T
M I T G L I E D D E S
V O R S T A N D E S
S I E V E R T
A G
+
C O .
K G
Chancen nutzen
Bereits seit Mitte der 90er
Jahre dauert die nun längste
Krise der Bauwirtschaft an.
Die konjunkturellen Rahmenbedingungen als auch
die zurzeit mangelnde
politische Verlässlichkeit
lassen ein kurzfristiges Ende
dieser Krise nicht erkennen.
Die angekündigten drastischen Zementpreiserhöhungen als auch die Maut
werden insbesondere in
den Geschäftsfeldern
Transportbeton, Bauelemente und Trockenmörtel
zu zusätzlichen Ergebnisbelastungen führen.
Ein Grund dafür, dass die
Sievert Baustoffgruppe sich
erfolgreich behauptet hat,
lag in ihrer Struktur, die
in der Vergangenheit
sichergestellt hat und auch
zukünftig sicherstellen
wird, dass die bestehenden
Geschäftsfelder auf- und
ausgebaut und temporäre
Schwächen einzelner
Geschäftsfelder verkraftet
werden können.
2
D E R
Schon in guten Zeiten ist
es eine große Herausforderung, das eigene Unternehmen neu auszurichten,
um den enormen Wettbewerbsanforderungen
des Marktes gerecht zu
werden. In schlechten
Zeiten ist dies noch viel
schwieriger. Wer es jedoch
versteht, in dieser Krise
trotz aller Probleme und
Härten auch Chancen zu
sehen und zu nutzen, wird
gestärkt aus dieser Phase
hervorgehen.
Die Integration der TubagGruppe in die quick-mixGruppe ist ein Beweis
dafür, dass sich für uns
auch in einem schwierigen
Marktumfeld Chancen
bieten. Die Realisierung
von Skaleneffekten als
auch die Optimierung der
Stärken beider Unternehmen stellen sicher, dass
zusätzliche Ertrags- und
Wachstumspotenziale im
In- und Ausland generiert
werden und damit die
Gruppe als Ganzes insgesamt gestärkt wird.
Aufgrund ihrer finanziellen
Unabhängigkeit wird die
Sievert Baustoffgruppe
auch weiterhin in der Lage
sein zu wachsen. Sei es
durch Produktinnovationen,
Akquisitionen oder Fusionen. Insofern heißt es für
uns: Chancen nutzen, um
auch zukünftig die Position
in den angestammten
Märkten zu sichern und
auszubauen.
Dabei müssen wir uns
bewusst sein, dass die uns
gebotenen Chancen nur
dann effektiv genutzt
werden können, wenn
wir weiterhin sämtliche
Prozesse und Strukturen
auf den Prüfstand stellen,
um so den Erfolg des
Optimierungsprogramms
„Zukunft gestalten“
abzusichern.
IMPRESSUM:
dialog ist eine Publikation
der Sievert Baustoffgruppe
Mühleneschweg 6
49090 Osnabrück
Telefon (05 41) 6 01-00
Redaktion:
Stefan Dams
Horst Leonhard
Wilhelm Licher
Gerhard Schulze
Christa Voßiek
Helmut Wilke
Redaktionelle Umsetzung
und Realisation:
Drogies & Drogies, Osnabrück
On Tour: Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert
Leipzig, Kaltenkirchen,
Stockstadt, Ludwigsfelde,
Rostock, Marl und viele
andere: Seit Frühjahr 2003
ist Dr. Sievert unterwegs zu
den Standorten der Sievert
Baustoffgruppe. Ziel seiner
intensiven Reisetätigkeit
ist es, die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter vor Ort
über die wirtschaftliche
Entwicklung des Unter-
Zehn Jahre „dialog”
nehmens, notwendige
Umstrukturierungen, die
künftige Ausrichtung und
vieles mehr zu informieren.
Der Einsatz kommt gut
an. Die Zuhörer wissen
es durchaus zu schätzen,
dass sich der Chef die Zeit
nimmt, sie aus erster Hand
zu informieren.
„Natürlich sind wir sehr daran interessiert,
ob die Zeitung gefällt. Wir freuen uns über jedes Lob,
können aber auch Kritik gut vertragen.
Ihre Meinung zählt - „dialog ist Ihre Zeitung.”
Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert im Herbst 1993 anlässlich der ersten „dialog”-Ausgabe
In dieser Ausgabe haben
wir einen Text aus dem
allerersten „dialog” versteckt. Wenn Sie uns die
Seite nennen, auf der diese
„historische Nachricht”
zu finden ist, können Sie
gewinnen: Unter allen
richtigen Einsendungen
Kreuzen Sie bitte bis zu drei
Themenbereiche an, die Sie
im „dialog” wiederfinden
möchten. Wir werden Ihre
Anregungen aufmerksam
lesen und bei den nächsten
Ausgaben berücksichtigen.
Mühleneschweg 6,
49090 Osnabrück. Die
fünf Gewinner werden
schriftlich benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mitmachen
& Gewinne
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ialog”-Redak
tion schicken
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Herbst 1993: Vor genau
zehn Jahren feierte der
„dialog” seine Premiere.
20 Ausgaben sind seitdem
erschienen und dieses
Jubiläum wollen wir mit
einem kleinen Gewinnspiel
feiern.
Zugleich möchten wir Sie
nach Ihrer Meinung über
den „dialog” fragen. Entspricht er Ihren Wünschen?
Welche Artikel lesen Sie
am liebsten?
Ihren Mitmach-Coupon
schicken Sie bitte bis zum
31. Januar 2004 an die
Sievert AG + Co. KG
„dialog”- Redaktion,
Bitte ausfül
len,
verlosen wir 5 Uhren mit
einem Originalstein aus der
Ruine der Dresdner Frauenkirche (siehe auch S. 4).
3
Kompetenz hoch zwei
quick-mix und tubag fusionieren
Wolfgang Hahne, Geschäftsführer der tubag Trass-, Zementund Steinwerke GmbH
In der Trockenmörtelbranche
spielt die Marke quick-mix
seit langem in der Oberliga.
Jetzt steht ein wichtiger
Schritt bevor, mit dem quickmix seine führende Position
weiter ausbauen will. Die
Rede ist von der bevorstehenden Fusion mit der
Firma tubag, einer Tochtergesellschaft der Dyckerhoff
AG, Wiesbaden. Diese Expansion eröffnet quick-mix hervorragende Chancen, neue
Marktanteile zu erschließen.
4
tubag betreibt fünf Werke
in Deutschland und eines
in Luxemburg. Insgesamt
verfügt quick-mix durch die
Fusion über 17 Werke im
Inland und drei Werke im
Ausland. Prof. Dr. HansWolf Sievert: „Von dieser
Fusion versprechen wir uns
echte Synergien durch eine
bessere Marktabdeckung,
durch Produktergänzungen
und eine weitere Erschließung von ausländischen
Märkten, insbesondere in
Frankreich und Benelux.“
Die Firma tubag mit Hauptsitz in Kruft blickt auf eine
über 80-jährige Geschichte
zurück. Entstanden ist das
Unternehmen 1922 aus
dem Zusammenschluss
Wiederaufbau mit tubag
Trassmörtel: 1992 wurde der
Wiederaufbau der Dresdner
Frauenkirche beschlossen, seit
1993 laufen die Bauarbeiten
und am 30. Oktober 2005
soll das symbolträchtige
Wahrzeichen Dresdens
eingeweiht werden.
einiger Steinmetzbetriebe
aus der Vordereifel zur
TUBAG Tuffstein- und
Basaltlava Werke AG.
Zunächst konzentrierte
man sich auf den Abbau
und die Verarbeitung der
Natursteine. 1929 ging
Trass hochwertiger
natürlicher
Rohstoff aus
der Vulkaneifel
Das Hauptwerk in Kruft: tubag gilt heute als europaweit führender Hersteller von TrassZement und Trass-Mörtel. Darüber hinaus bietet das Unternehmen eine Vielzahl von Mauermörteln für den europäischen Markt an.
die erste Produktionsanlage
für Trass-Zement in Betrieb.
Bereits Anfang der 30er
Jahre gehörten Trass-Bindemittel zur Produktionspalette der tubag. Im Jahre
1939 wurde das Unternehmen von der Dyckerhoff AG übernommen.
Heute ist tubag der europaweit führende Hersteller
und Vertreiber von Trassbindemitteln und Trassmörteln. Die jahrzehntelange Erfahrung mit
vulkanischen Rohstoffen
brachte eine umfassende
Palette von Baustoffen
hervor. Gerade bei schwierigen Sanieraufgaben und
bei der Natursteinverlegung
ist das Know-how der TrassSpezialisten aus Kruft
gefragt.
Die hohe Akzeptanz der
tubag-Produkte am Markt
zeigt sich besonders bei der
Sanierung und Restaurie-
Der Rheinische Trass ist
vulkanischen Ursprungs
und bildet einen wesentlichen Bestandteil des
tubag-Produktprogramms. Es handelt
sich um feingemahlenes
Eruptivgestein (Tuff),
das beim Vulkanausbruch im Neuwieder
Becken entstand. Es
besitzt einen hohen
Anteil an freier Kieselsäure, Mineralien und
chemisch / physikalisch
gebundenem Wasser.
Verbindet man Trass
mit Kalkhydrat oder
hydraulischen Kalken
und Zement, entsteht
ein Bindemittel mit
hervorragenden
mörteltechnischen
Eigenschaften.
rung denkmalgeschützter
Gebäude oder bei der Verlegung wertvoller Natursteinbeläge. Eindrucksvolle
Beispiele sind der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und die Errichtung
des Maintowers in Frankfurt. Bei beiden Objekten
kommen tubag Produkte
zum Einsatz.
Druckfrisch! Das neue Logo wird
2004 am Bau Zeichen setzen.
Natursteinverlegung mit tubag
Mörteln in anspruchsvoller
Architektur: Mit 200 Metern und
54 Geschossen zählt der Maintower
in der Neuen Mainzer Straße zu den
höchsten Gebäuden Frankfurts. Das
Hochhaus wächst quasi aus dem
neoklassizistischen Altbau der
Hessischen Landesbank empor.
5
Wasserdichte Erholung in Bad Kissingen
Termine, Verpflichtungen, Arbeitsessen, Überstunden - und alles im
Eiltempo: Das moderne Leben kann
ganz schön schlauchen. Bei diesem
allgemein zunehmenden Stress ist
ein gesunder Ausgleich für Körper
und Seele ganz besonders wichtig.
In Bad Kissingen entsteht derzeit
eine großflächige Badelandschaft,
die künftig alle Möglichkeiten
bieten wird, um zu relaxen und
neue Energie zu tanken: Die
KissSalis Therme.
6
„Dort warten ab Februar
2004 eine ThermenLandschaft, ein SaunaPark,
eine FitnessArena und ein
WellnessPavillon auf die
Badegäste. Dabei nimmt
der innen- und außenliegende Nassbereich
ca. 7.000 m2 ein”, erklärt
SICOTAN-Vertriebsleiter
Franz Gangauf. Das ist
deshalb so interessant, weil
diese geflieste Bodenfläche
eine Abdichtung aus dem
Hause SICOTAN erhielt.
Franz Gangauf: „Stark
beanspruchte Nassräume wie in der KissSalis Therme
- benötigen grundsätzlich
eine zuverlässige und lang-
lebige Abdichtung unter
den Fliesenbelägen.“
Entwässerungsrinnen und
Bodenabläufe aus Metall.
Besonders wichtig ist dabei
in Bad Kissingen die dauerhaft dichte Einbindung der
Hier zeigen sich die Stärken
des SICOTAN-Abdichtungssystems, das zusammen
SICOTAN-Vertriebsleiter Franz Gangauf (links) überzeugte sich vor Ort
vom raschen Baufortschritt.
In der ARENA Leipzig
geht es heiß her. Seit die
moderne Mehrzweckhalle
im vergangenen Jahr offiziell eröffnet wurde, hat
sie sich als attraktive
Adresse für Sportveranstaltungen, Konzerte und
Kongresse schnell einen
Namen gemacht. Herbert
Grönemeyer brachte hier
die Halle ebenso zum
Kochen wie zuletzt die
weltbesten Handballteams
im Kampf um den SuperCup. Ob Musikliebhaber
oder Sportbegeisterte,
durchweg haben alle Besucher der ARENA Leipzig
etwas gemeinsam: eine
schwer entflammbare
Bodenbeschichtung unter
den Füßen. Und die kommt
von SICOTAN.
Im Zuge der Baumaßnahme, die nach Plänen des
Stuttgarter Architekturbüros Arat - Siegel und
Partner durchgeführt wurde,
mussten ca. 6.000 m2
Bodenfläche beschichtet
werden - und zwar nach
klar definierten Qualitätsvorgaben: schwer ent-
auftragen und ist schon
nach wenigen Tagen
voll belastbar. Das freut
jeden Bauherrn“, erklärt
SICOTAN-Berater Rüdiger
Scholz mit einem Augenzwinkern.
flammbar, stark belastbar
und zudem optisch
überzeugend. Ein Fall für
EP-W 5000.
Das sah der Auftraggeber
nach eingehender Prüfung
aller Angebote genauso
und entschied sich für das
innovative Beschichtungssystem aus dem Hause
SICOTAN. Alle Anforderungen waren überzeugend
erfüllt - dazu gehörte auch
das wichtige Brandschutzprüfzeugnis - und wurden
sogar noch übertroffen, da
bekanntermaßen auch der
Bauablauf wesentlich
beschleunigt wird: „Die
diffusionsoffene, mechanisch und chemisch belastbare Beschichtung lässt
sich bereits kurze Zeit nach
Einbringen des Estrichs
Ausführendes Unternehmen war die NWS Umwelttechnik GmbH & Co. KG
aus Mühlau-Chemnitz, die
bereits mehrfach erfolgreich mit dem SICOTAN
Beschichtungssystem gearbeitet hat. „EP-W 5000 ist
leicht und schnell zu verarbeiten. Ein eingespieltes
vierköpfiges Team schafft
eine Tagesleistung von ca.
500 m2“, resümiert Rüdiger
Scholz. „Und schon ein
bis zwei Tage nach der
Versiegelung ist die Fläche
voll belastbar.“
Die zahlreichen Belastungsproben seit der Eröffnung
hat die ARENA Leipzig mit
Bravour bestanden: Die Luft
brennt, die Besucher sind
Feuer und Flamme - doch
der Boden bleibt schwer
entflammbar.
Schwer entflammbare
Bodenbeschichtung von SICOTAN
mit der Verfliesung eine
wasserdichte Sperrschicht
bildet. „Das einfache und
schnelle Aufbringen senkt
zudem die Kosten und
erhöht die Ausführungssicherheit”, unterstreicht
Franz Gangauf einige der
Vorteile, die auch den Bauherrn voll überzeugten.
Wenn die Luft brennt
in der ARENA Leipzig ...
Die Eröffnung der KissSalisTherme ist für Februar
2004 vorgesehen. Dann
ist Bad Kissingen um noch
eine beeindruckende - und
wasserdichte - Attraktion
reicher.
7
Von der fdu gibt's jetzt was aufs Dach
8
In zwei Tagen zum geschlossenen Dach. So schnell
kann es gehen, wenn man sich für ein M&A Massivdach
der fdu entscheidet. In Hamburg-Harburg stellte das
Bauunternehmen Grimm & Kellner, Langenhagen, im
Herbst ein Haus fertig, für das die fdu das M&A Massivdach und die Kehldecke lieferte. Produktion und Montage
des kompletten Daches erfolgte durch das fdu-Werk
Edewecht.
„Mit dem M&A Massivdach
haben wir unsere Produktpalette gezielt erweitert“,
erläutert Patrick Ossevorth,
fdu-Produktmanager in
Osnabrück. „Wir liefern
nicht nur alle erforderlichen
Dachelemente, auch die
Montage übernehmen
wir gleich mit. Das M&AMassivdach ist neben dem
fdu-Fertigkeller eine weitere
Innovation zur rechten Zeit.
Damit haben wir hervorragende Chancen, unsere
Marktposition weiter auszubauen.“
Allein der enorme Zeitgewinn spricht schon für das
M&A Massivdach. Es gibt
aber noch eine ganze Reihe
weiterer handfester Vorteile
für den Bauherrn. Das
Massivdach aus Beton
bietet sehr guten Schallschutz und ist dauerhaft
luftdicht, womit es der
neuen Energiesparverordnung entspricht. Hinzu
kommt ein höherer Brandschutz. Und wer sich an
den letzten Sommer erinnert, wird den Wärmeschutz des M&A-Massivdaches ganz besonders
schätzen. Denn auch bei
hohen Außentemperaturen
herrscht ein angenehmes
Raumklima.
Alles spricht für das M&A
Massivdach. Jetzt muss
sich zeigen, wie schnell der
Markt das neue Angebot
nutzt. Das Musterhaus
in Hamburg könnte der
Beginn einer langen
Erfolgsgeschichte werden.
Zufriedene Gesichter
im Herbst 2003:
Cord Busch,
Arbeitsvorbereitung, Edewecht
Günter Siemer,
Facharbeiter Produktion, Edewecht
Michael Milkert,
Vertrieb Key Account, fdu
Patrick Ossevorth,
Produktmanager, fdu
Klemens Wienhold,
Montageleiter, Edewecht
(v.l.n.r.)
9
Die Emslandautobahn
Neue Ideen für eine
schnelle Verbindung
Weit liegen sie zurück, die Pläne
für eine Autobahn zwischen
dem Ruhrgebiet und Ostfriesland. Schon 1930 gab es Überlegungen, Emden und Bottrop
mit einer Emslandautobahn zu
verbinden. Jetzt steht fest, dass
das Projekt in wenigen Jahren
vollendet sein wird, wenn das
letzte Teilstück der A 31 - der
sogenannte Lückenschluss
zwischen Geeste und Ochtrup fertiggestellt ist.
Dass die Autobahn sogar
einige Jahre früher genutzt
werden kann, als die Planungen des Bundes vorsahen, hat seinen Grund in
einer besonderen Form der
Finanzierung. Nur 7,4 km
der 41,9 km langen Baustrecke werden - abweichend vom sonst üblichen
Verfahren - ausschließlich
vom Bund finanziert. Die
Kosten für den verbleibenden 34,5 km langen Autobahnabschnitt teilen sich
das Land Niedersachsen,
Kreise, Städte, Gemeinden
und die private Wirtschaft.
„Volkswagen spendet eine
Million für Autobahnneubau“, diese Zeitungsschlagzeile steht für eine Fülle
außergewöhnlicher Aktivitäten im Rahmen dieses
einmaligen Finanzierungsmodells. Unternehmen
erhalten für Spendenbeiträge ab einer bestimmten
Höhe ideelle Anteilscheine
10
ist, gibt es natürlich noch
eine Menge zu tun. Ein
großer Schritt in diese Richtung wurde im September
getan. sibo betonierte die
letzte Brücke der A 31 am
künftigen Kreuz A 30/A 31
in der Nähe von Schüttorf.
für den Ausbau der A 31
und nutzen den Schein in
Verbindung mit dem A 31Logo für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Auch sibo gehört zu den Sponsoren.
Durch den Kauf einer Vignette (25,56 Euro) kann
jeder zum schnelleren Ausbau der A 31 beitragen.
Am Ende profitieren Wirtschaft und Bürger gleichermaßen von der neuen
Schnellstraße.
Bis der Lückenschluss zum
31. Oktober 2005 vollzogen
Mit dem Bau dieser Brücke
wurde im Frühjahr 2003
begonnen. Für den Überbau lieferten sibo Lingen
und sibo Nordhorn zweimal
1.100 m3 an einem Tag, am
18. Juli und am 10. September: 100 m3 pro Stunde
sind schon eine stramme
Leistung. In diesem Jahr
sollen auch noch die
Kappen - die Erhöhungen
an den Brückenseiten betoniert werden. Insgesamt 4.500 m3 Beton sind
eingebaut. Für den kompletten Lückenschluss
liefert sibo in drei Jahren
ca. 55.000 m3 Beton.
Tag der offenen Tür bei sibo Baunatal
„Am meisten hat es mich
gefreut“, sagt Theo
Niemyt, Vertriebsgebietsleiter sibo Baunatal, „dass
wir durch unseren Tag der
offenen Tür am 27. und 28.
September alte Kontakte
wieder aufleben lassen
konnten. Unsere Mannschaft hat ja auch einiges
auf die Beine gestellt,
bestens unterstützt durch
unseren Hauptgesellschafter, die Firma Oppermann,
siboplanplus - der Ein-MannBeton: Zum Betonieren ist
nur noch ein Mann notwendig,
der den Betoneinbau überwacht,
die Höhen kontrolliert, die
Oberfläche abzieht und den
Beton nachbehandelt.
Josef Wulfern, seit 11 Jahren bei
sibo Osnabrück, Abteilung Prüftechnik, hat an der Entwicklung
von siboplanplus mitgearbeitet und
ist oft auf siboplanplus- Baustellen
im Einsatz.
Stellen Sie sich vor:
Hockenheim, Großer Preis
von Deutschland, Startreihe,
links Michael Schumacher,
Ferrari, rechts Josef Wulfern,
sibo, Abteilung Prüftechnik
Osnabrück. Ein ungleiches
Rennen, klar. Und doch
haben sie eines gemeinsam sie sind in ihrer Klasse zur
die mit Sicherheit großen
Anteil an der gelungenen
Veranstaltung hat. Ich bin
jetzt seit gut einem Jahr
hier in Baunatal und denke,
wir sind auf gutem Wege,
den Standort noch stärker
zu profilieren.“
siboplanplus - mit dem Fahrmischer
in die Pole Position
Zeit die schnellsten.
Der eine in der Formel 1,
der andere beim Fließbeton.
Vor mehr als drei Jahrzehnten entwickelte sibo den
Fließbeton, nannte ihn
siboplan und trat damit
zu einem Siegeszug durch
ganz Deutschland an.
Nach Einführung der neuen
Betonnorm DIN EN 206 /
DIN 1045 wurde siboplan
zu siboplanplus weiterentwickelt. Mit diesem Beton
ist das Betonieren endgültig
ein Kinderspiel. Einfach
laufen lassen, entlüften,
abziehen, fertig.
11
Neue Lkw-Spülanlage in Lengerich
Bei der sht spült sich was ab
Anfang Juli war es soweit: Die neue Lkw-Spülanlage der sht ging in Betrieb.
Natürlich ermöglicht diese bauliche Investition am Hauptsitz des Unternehmens
in Lengerich eine bemerkenswerte Verkürzung der Reinigungszeiten und somit
eine wichtige Entlastung des Personals. Vor allem waren es aber strategische
Überlegungen anderer Art, die den Ausschlag zum Bau der Spülanlage gaben.
Ein Gespräch mit der sht-Geschäftsführung.
„Es ist bekannt, dass wir
für die Firma Dyckerhoff
täglich Braunkohlestaub
aus dem Raum Köln nach
Lengerich transportieren”,
führt Speditionsleiter
Karl-Heinz Augustin aus.
„Dabei waren viele der
Fahrzeuge auf dem Hinweg bislang häufig ohne
Ladung unterwegs.”
Als Dyckerhoff im vergangenen Jahr das Zementwerk in Beckum schloss
und das Werk in Lengerich
die Produktion übernahm,
eröffnete sich für die sht
eine interessante Perspektive: Auf dem Hinweg
Zement für den Raum
Rhein-Ruhr laden und
auf dem Rückweg wie
gewohnt Braunkohlestaub
nach Lengerich liefern.
Trockenpusten:
Im letzten Arbeitsschritt
wird Heißluft in das Innere
des Silos geleitet. Fertig.
Die Sache hatte nur einen
Haken: „Das war nur
pratikabel, wenn die Silos
nach dem Transport des
Braunkohlestaubs regelmäßig, schnell und flexibel
von Grund auf gereinigt
würden. Und zwar am
besten vor Ort, um zeitund kostenintensive Fahrten zu Fremdanlagen zu
vermeiden”, so Geschäftsführer Horst Leonhard.
Genau das alles gewährleistet die eigene Spülanlage: Was früher nahezu
drei Stunden dauerte, ist
jetzt ca. in einem Drittel
der Zeit erledigt.
Kalk oder Tiermehl, sind
natürlich möglich. „Früher
hatten wir im Jahr bis zu
150.000 t leeren Frachtraum in Richtung Köln diese Kapazitäten können
wir jetzt teilweise effektiv
und gewinnbringend
nutzen”, erklärt Geschäftsführer Claus Köppa zufrieden.
Sauberkeit zahlt sich also
aus, wie man sieht.
3-Phasen-Reinigung:
Mit Hochdruck reinigen
zwei Sprühdüsen
in drei Arbeitsschritten von
jeweils fünf Minuten das
Innere des Silos.
Zement hin, Braunkohlestaub zurück - das ist im
Übrigen nur ein Beispiel
dafür, wie die sht künftig
den Anteil von Wechselgütern erhöhen kann.
Auch andere Kombinationen, beispielsweise mit
Kontrollgang:
Besonders hartnäckige
Anhaftungen werden
anschließend mit
Hochdruckreiniger
oder Handspachtel
sorgfältig entfernt.
Umweltgerecht: Die Rückstände aus dem
Silo werden in einem Mehrkammer-System
aufgefangen, das Brauchwasser wird aufbereitet
und steht danach erneut zur Verfügung.
12
+++
News-Ticker
+++
Lkw-Maut auf unbestimmt verschobe
en
Optimale Planung durch
Online-Disposition
sht schaut sibo
in die Silos
Die Geschäftsbeziehungen zwischen
der sibo und der sht
sind seit jeher durch
ein sehr effizientes
Miteinander geprägt.
Man kennt sich gut,
trifft sich, tauscht sich
regelmäßig darüber
aus, wie die Zusammenarbeit weiter
Wieviel soll geladen werden?
optimiert werden
sibo-Disponent Robert Arnold
kann. So auch Anfang im Gespräch mit dem
sht-Kollegen.
des Jahres, als sich die
sht-Geschäftsführer Horst Leonhard und
Claus Köppa mit sibo Gebiets-Vertriebsleiter
Theo Niemyt in Baunatal trafen.
Dabei entstand die Idee, die Füllstandsanzeige der sibo-Silos auch den sht-Disponenten
zugänglich zu machen - um die Bearbeitung
und Abwicklung der Aufträge noch transparenter und effektiver zu gestalten. Theo
Niemyt setzte sich dafür ein, das Vorhaben
zunächst versuchsweise in die Praxis umzusetzen - und zwar in Baunatal. Die technischen Voraussetzungen waren mit wenig
Aufwand schnell erfüllt: Für die sht wurde
ein Login auf den Dispo-Server eingerichtet,
über den der Stand der Silo-Füllstände jederzeit online eingesehen werden konnte. Die
Einbindung des sibo-Disponenten oder siboAnlagenführers war dafür also nicht nötig.
Die neue Spülanlage:
Für die Fahrer bedeutet
sie eine erhebliche
Arbeitserleichterung.
Die stundenlangen
Säuberungsaktionen
von Hand sind passé.
Wie voll sind die
Silos? Ein Blick von
sht-Disponent
Klaus Nier genügt.
„Aber bei den konkreten Abstimmungsgesprächen zwischen sht und sibo haben
beide Seiten von vorne herein denselben
Informationsstand”, führt Theo Niemyt
aus. „Der Pilotversuch hat sich bestens
bewährt, sodass fünf weitere Anlagen
auf Online-Disposition umgestellt werden
sollen - in Wilhelmshaven, Lingen, Rheine,
Göttingen und Osnabrück.”
13
+++
Technische Probleme nach wie vor ungelöst
+++
Wirkt. Auch von weitem.
Mit einer groß angelegten
Kampagne bewirbt quickmix zurzeit seine Produkte
zur Fassadensanierung.
Weithin sichtbare Zeichen
sind großflächige Gerüstplanen, von denen eine
auch am Mühleneschweg 6 in Osnabrück hängt.
Überschrift: „Putzt. Auch
die Konkurrenz.“ Mit
weiteren Motiven wie
„Begeistert. Auch Ihre
Kunden.“, „Saniert. Auch
die Kosten.“ oder
„Dämmt. Auch die Überstunden“ zielt die Kampagne darauf, Fachbetriebe
von den Vorzügen der
quick-mix-Produkte zu
überzeugen. Ergänzt wird
die Aktion unter anderem
durch ein Mailing an den
Baustoffhandel.
fdu auf der NordBau:
Neue Wege in der Akquisition
Vom 25. bis 30. September
2003 stellte erstmals auch
die fdu auf der Baufachmesse NordBau in Neumünster - gemeinsam mit
quick-mix - ihre Leistungsvielfalt vor. Uwe Goldschmitt, fdu Vertriebsgebietsleiter Nord: „Wir
haben uns dort als Allrounder präsentiert. Nur
Elementwände, Elementdecken, Treppen und
sonstige Betonfertigteile
zu liefern, reicht heute
nicht mehr aus. Der Markt
verlangt Komplettleistungen aus einer Hand,
zum Beispiel einen kompletten Keller inklusive
Montage, gegebenenfalls
mit Abdichtung für eine
Ausführung als Weiße
Wanne. Wir freuen uns,
dass wir auf Anhieb so
viel Resonanz gefunden
haben.“
Sonntag, 28. September
2003: Null Fehler, 32 Sek.,
Thomas Voss gewinnt im
Stechen den Großen quickmix-Preis von Rulle. Mit
zwei Sekunden Vorsprung
setzt er sich auf „Leonardo“
gegen die Zweitplatzierte
Katharina Offel auf „A la
Ballerina“ durch. Dr. Sievert
gratuliert dem erfolgreichen
44-jährigen Nationen-PreisReiter und Pferdezüchter
aus Schülp/ Neumünster.
Neben quick-mix präsentierte sich auch die sibo auf
den diesjährigen Ruller
Reitertagen, unter anderem
mit dem frisch herausgeputzten ersten Fahrmischer von 1959. So war
sibo immerhin mit 110 PS
vertreten.
Ruller Reitertage 2003
14
R E I S E T I P P
O S T F R I E S L A N D
Nu is Teetiet
Es ist schon so: Ostfriesland
ist flach, flach wie eine
Flunder. Man kann wirklich
morgens sehen, wer nach-
mittags zum Tee - dem
friesischen Nationalgetränk kommt. Und es hat sehr
viel Charme. Es ist kein
Zufall, dass Henri Nannen,
der alte Charmeur und
„Stern“-Gründer, seiner
Vaterstadt Emden eine
wunderbare Kunstsammlung hinterließ. Und eine
originelle Kunsthalle gleich
dazu, die einzige weltweit
übrigens mit eigenem
Bootsanleger.
In Ostfriesland trifft man
auf viele Originale. Und
Frerich Schulmann, Vertriebsgebietsleiter sibo
Emden gehört - so seine
Kollegen - unbedingt dazu.
„Ostfriesland ist immer
eine Reise wert“, sagt der
waschechte Emder. Klar,
dass er uns eine Fülle echter
Tipps für den Wochenendtripp oder den Urlaub im
Norden geben kann.
„Die gute Luft, die Ruhe,
lange Spaziergänge am
Strand, das Tierleben im
und am Wattenmeer,
endlose Fahrradtouren
mit Rückenwind am Deich,
Wassersport, Relaxen in
einer Wellness-Oase und
natürlich die vielfältigen
Delikatessen aus dem
Meer - all das sind Klassiker.
Aber es gibt noch viel
zu entdecken. Kommen
Sie mal mit“, schwärmt
Frerich Schulmann.
Das Ostfriesische Landesmuseum mit der berühmten Emder Rüstkammer
befindet sich im Emder Rathaus am Delft. „Dat OttoHuus“, Große Straße 1,
zeigt in einem urkomischen
Schmunzelkabinett Stationen aus der Karriere eines
weiteren berühmten
Emders, des Sängers und
Komikers Otto Waalkes.
Das Museumsfeuerschiff
„Deutsche Bucht“ liegt seit
August 1984 im Ratsdelft.
Ebenfalls dort: der Seenotrettungskreuzer „Georg
Breusing“, ein noch komplett ausgestattetes maritimes Denkmal, oder der
Herings-Segellogger AE 7,
ein sehenswertes Museum
der Heringsfischerei.
Matjes gehört zur Seehafenstadt Emden wie das
Wasser zu Ostfriesland.
Kulinarischer Höhepunkt
ist das Emder Matjesfest,
das größte Volksfest der
Region. Pünktlich zum
Erscheinen des neuen
Matjes Ende Mai dreht sich
rund um den Hafen alles
um den eingelegten Fisch.
Unbedingt empfehlenswert - die Hafenrundfahrt.
„Bitte die Köpfe einziehen.
Beschädigen Sie unsere
Brücken nicht.“, so begrüßt
Meinhard („Meini“)
Meissner die Gäste auf dem
Schiff. Oder machen Sie
einen Abstecher zur Kesselschleuse, Europas einziger
Vierkammer-Schleuse. Sie
verbindet vier Kanäle mit
unterschiedlichen Wasserständen - den Ems-JadeKanal, den Stadtgraben,
das Fehntjer Tief und den
Falderndelft. Jährlich passieren rund 4.000 Schiffe
die Schleuse mit einem
Durchmesser von 33 m.
Traditionsschiffe aus dem
In- und Ausland machen an
Binnenhafen und Ratsdelft
fest und bringen einen
Hauch Seefahrerromantik
in die Stadt. Shantychöre
sorgen für maritimes Flair
und die Emder Laufgemeinschaft richtet ihren inzwischen zur Tradition gewordenen Matjeslauf aus.
„Nu is Teetiet“, sagt Frerich
Schulmann. Aber wer auf
den Geschmack gekommen
ist, darf gern für weitere
Infos bei ihm anrufen.
Telefon (0 49 21) 93 23 21.
Allgemein informiert wie überall - das Internet:
www.ostfriesland.de
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Sorgen dafür, dass
auch im Winter der
Bau nicht still steht:
Dirk Schepanick,
Produktentwicklung
Harald Kokot,
Produktentwicklung
Josef Banger,
Qualitätssicherung
(v.l.)
Hahne trotzt dem Winter:
Drei Männer im Schnee
Winterzeit, Saure-GurkenZeit am Bau, alles lahm
gelegt durch Väterchen
Frost? Nicht zwingend. Bei
Hahne Bautenschutz wird
seit Jahren die strategische
Entwicklung von Produkten
vorangetrieben, die auch
im Winter einen Baufortschritt erlauben.
Jetzt hat die Entwicklungsabteilung wieder zwei
Innovationen auf den
Markt gebracht, die den
Winter das Zittern lehren.
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IMBERAL® Aquarol
-Winter- und DAKORIT®
Bituflex -Winter-. Entscheidender Vorteil: Beide Produkte sind bis minus 5 °C
lagerfähig und verarbeitbar.
IMBERAL® Aquarol -Winterist die logische Weiterentwicklung des bewährten
3-Phasen-Grundiermittels
IMBERAL® Aquarol. Es
bindet den Staub an die
mineralische Baustoffoberfläche, verfestigt den Baustoff, reduziert die Saug-
fähigkeit des Untergrundes
und ist haftaktiv.
oder mineralischen Untergründen.
DAKORIT® Bituflex -Winterist eine bis minus 5 °C froststabile Bitumen-KautschukAbdichtung. Das Produkt
ist hoch flexibel, UV-stabil,
leicht verarbeitbar, auch
airless-spritzfähig und weist
eine gute Beständigkeit
gegenüber chemischen
Beanspruchungen auf.
Eingesetzt wird es zum
Beispiel zur Dachabdichtung auf bituminösen
Anwendungsgebiete sind
Asphaltflächen im Wasserbau, Balkon-, Terrassen-,
Flachdachabdichtungen,
erdberührte Bauteile und
viele weitere Bereiche.
Der Winter kann kommen.
Hahne lässt Sie nicht im
Schnee stehen - jedenfalls
nicht bis minus 5 °C.
„Vorher war ich nur als
Treiber mit von der Partie.
Rocky hat übrigens eine
Ausbildung als Jagdhund.
Irgendwann meinten die
Jäger aus unserem Umfeld,
es sei jetzt für mich an der
Zeit, auch einen Jagdschein
zu machen.” Gesagt, getan:
Monatelange Vorbereitung,
4.000 mögliche Fragen zu
Wildbiologie, Wildbrethygiene, Waffentechnik,
Naturschutz, Jagdrecht
und, und, und ... Nach
einer dreitägigen Prüfung
war es geschafft. Peter
Schmull war Jäger.
in Handeloh, wo man sich
über die jeweiligen Beobachtungen austauscht. Die
großen Jagden - ein- oder
zweimal im Jahr - sind
jedesmal ein gesellschaftliches Ereignis.
Was macht Peter Schmull,
wenn er mal nicht auf
Pirsch geht? Gerade hat
er in seinem Haus eine gemütliche Ferienwohnung
ausgebaut. Für den Urlaub
in der Heide. Die Söhne
André und Thorsten sind
schließlich längst aus
dem Haus und zwei Enkel-
Was macht
eigentlich
Peter Schmull?
„Ich bin jetzt viel an der
frischen Luft“, sagt Peter
Schmull, „mindestens drei
Stunden am Tag und Rocky
ist immer dabei. Er klopft
seinem Deutsch Kurzhaar
auf den Rücken und erklärt:
„Früher - als Verkaufsleiter
West bei SICOTAN - habe
ich rund 90.000 km im Jahr
im Auto verbracht. Rekord
waren Anfang der 90er
Jahre 336.000 km in knapp
3,5 Jahren. Kein Jägerlatein.“ Und damit sind wir
schon bei dem Grund für
Peter Schmulls häufigen
Aufenthalt in Wald und
Heide. Nach 13-jähriger
Tätigkeit für SICOTAN ging
er Anfang 2002 in den
Ruhestand und widmet sich
seither seiner Passion, der
Jagd. Dabei hat er erst spät,
mit 57 Jahren, seinen Jagdschein gemacht.
Dabei war der Stachel für
diese Leidenschaft schon
früh gesetzt. 1943 wurde
das Wohnhaus seiner Eltern
im Hamburg ausgebombt,
sodass Peter Schmull bei
seinem Onkel, einem
Förster in Mölln, aufwuchs.
Die Eindrücke haben ihn
geprägt. Seit 1968 wohnt
er mit seiner Frau Rita
in Handeloh/Wörme am
Rande des Naturschutzparks Lüneburger Heide.
Sein Haus, das er dort
1972 gebaut hat, ist
rundum von der Heidelandschaft umgeben.
Gemeinsam mit acht
weiteren Jägern ist er
für ein Revier von 800 ha
Größe verantwortlich.
Natürlich gibt es auch
einen Jägerstammtisch,
und zwar im Gasthof Fuchs
töchter, Annika (3) und
Mareike (1,5), gibt es auch
bereits.
Auf der Autobahn sieht
man Peter Schmull aber
auch noch. Zum Beispiel
im Sommer, wenn er mit
seiner Frau und Rocky in
den Urlaub Richtung Insel
Raab/Kroatien fährt. Hierhin zieht es das Ehepaar
schon seit vielen Jahren.
„Wir haben Familienanschluss in unserer Pension
und der Hund ist aus dem
wunderbar klaren Wasser
gar nicht mehr rauszukriegen. Feuchtigkeit von
oben - sprich den Regen
zuhause - kann er dagegen
überhaupt nicht leiden.“
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Aufsichtsrat und Vorstand der Sievert
AG & Co. KG zu Gast im Friedenssaal
des Osnabrücker Rathauses, v.l.n.r.:
Christoph Woermann
Aufsichtsratsmitglied Sievert AG
Wilhelm Oppermann
Geschäftsführer der Firma Oppermann,
Aufsichtsratsmitglied Sievert AG
Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert
Vorstandsvorsitzender Sievert AG
Wolfgang Bauer
Vorstandsmitglied Dyckerhoff AG
Ulf Grüber
ehemaliger Generalbevollmächtigter
Dyckerhoff AG
Dr. Erich Oetzel
Vorstandsmitglied Sievert AG
Hans-Jürgen Fip
Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück
Prof. Dr. Malte Schindhelm
Schindhelm Rechtsanwaltsges. mbH,
Aufsichtsratsvorsitzender Sievert AG
Empfang im Osnabrücker Rathaus
Dreimal im Jahr kommt der
Aufsichtsrat der Sievert AG
& Co. KG in Osnabrück
zusammen. Im Anschluss
an die Sitzung vom 15. Juli
2003 gab es noch einen
besonderen Programmpunkt: Empfang im historischen Rathaus der Stadt
Osnabrück. Anlass war die
Verabschiedung des
langjährigen Aufsichtsratsmitglieds Ulf Grüber.
Oberbürgermeister HansJürgen Fip begrüßte die
Gäste im Friedenssaal, stellte
die historischen, wirtschaft-
lichen und kulturellen Highlights Osnabrücks vor und
ging natürlich auch auf den
Westfälischen Frieden ein,
der an dieser Stelle ausgehandelt und - wie auch in
Münster - 1648 verkündet
wurde.
Peter Steiner
Sprecher des Vorstands Dyckerhoff AG,
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender
Sievert AG
Klaus-Jürgen Kahl
Vorstandsmitglied Readymix AG,
Aufsichtsratsmitglied Sievert AG
Stefan Egert
Vorstandsmitglied Sievert AG
Dr. Hermann Wessels
Vorstandsmitglied Readymix AG,
Aufsichtsratsmitglied Sievert AG
Hans-Jürgen Pfeil
Vorstandsmitglied Sievert AG
Langjährige sibo-Mitarbeiter verabschiedet
Viel Gesprächsstoff an einem gelungenen Abend
Da waren schon einige
Jahre sibo zusammen,
als am 30. Juni im Osnabrücker Café Oberle sechs
altgediente Kollegen in den
Ruhestand verabschiedet
wurden.
Fredi „Ziege“ Berg, 28
Jahre als Fahrer und Anlagenführer für sibo Enger
aktiv: „Wir waren natürlich
ganz schnell bei den alten
Zeiten. Zum Beispiel beim
Aufkommen der Betonpumpen Ende der 60er
Jahre. Günter Kaiser war
der erste Pumpenfahrer bei
sibo. Oder beim Großeinsatz für den Bau des neuen
Kohlekraftwerks in Ibbenbüren 1978. Tag und Nacht
waren wir damals von
mehreren Werken aus dorthin unterwegs.“ Da gab
es eine Menge zu erzählen.
Dr. Sievert staunte nicht
schlecht, dass Fredi Berg
fast jede Baustelle seiner
sibo-Zeit parat hatte. „Ich
habe seit Anfang an einen
Chef-Terminer und da steht
alles drin.“ Irgendwann an
diesem Abend hat Fredi
Berg auch erzählt, wie er
zu seinem Spitznamen
kam. „Wir hatten mal
einen ziemlich arroganten
Disponenten. Und als es mir
einfach zu bunt wurde,
hab ich ihn durchs Telefon
wütend angemeckert.
Da hatte ich meinen Spitznamen weg. Ziege.“
Zum Abschied einen Blumenstrauß
in sibo-Farben (v.l.n.r.):
Fredi Berg, sibo Enger
Heinz Thiel, sibo Melle
Walter Wiemeyer, sibo Osnabrück
Wilfried Uhlenbrock, sibo Osnabrück
Eckhardt Eichberger, sibo Ankum
Günter Kaiser, sibo Osnabrück
18
M
E
L
D
Jubilare im
ersten Halbjahr
2004
50 Jahre silozement
zugleich den Grundstein
für den traditionsreichsten
Zweig der heutigen Sievert
Baustoffgruppe: Bekanntermaßen hat sich der Bereich
Handel und Transporte seitdem mit der Beförderung
von trockenen Staubgütern
bestens im Markt etabliert.
Also dann, auf die nächsten
50 Jahre!
In den Anfängen fuhr silozement zunächst für die Klöckner-Werke
in Georgsmarienhütte.
Fortschritt mit EDV
Nicht mehr lange soll es
dauern, bis sämtliche
Niederlassungen von
Handel & Transport per
Computer miteinander
verbunden sind. Damit soll
die bisherige Disposition
weiter optimiert und der
Informationsaustausch
zwischen den Niederlassungen effizienter werden.
Denn wenn Fahrzeuge leer
herumfahren oder ungenutzt auf dem Hof stehen,
bleiben vorhandene Kapazitäten ungenutzt.
Folgende Kolleginnen
und Kollegen feiern
demnächst ihre 25-jährige
Betriebszugehörigkeit:
Max ContagMedaille für
Oskar Aulich
Über 30 Jahre stand Oskar
Aulich in Diensten der
sibo und ging 2002 als
Geschäftsführer der siboGruppe in den Ruhestand.
Im September wurde ihm
eine besondere Ehrung
zuteil. Im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Transportbeton“ überreichte ihm
der Bundesüberwachungsverband Transportbeton
e.V. (BÜV TB), dessen
Vorsitzender Oskar Aulich
lange Jahre war, in Hamburg die Max ContagMedaille. Mit der höchsten
Auszeichnung, die der
BÜV TB zu vergeben hat,
würdigte der jetzige Vorsitzende, Johann-Heinrich
Frankenfeld, Aulichs außerordentliche Verdienste um
die deutsche Transportbetonindustrie. Herzlichen
Glückwunsch!
Abschied in den Ruhestand
N
Eckhardt Berg
quick-mix Baumarkt, 1.1.2004
Wilfried Seepe
hahne, 1.1.2004
Eckhard Krenke
Sievert AG, 1.3.2004
Robert Pech
quick-mix Baumarkt, 1.3.2004
Josef Fleddermann
sibo Ankum, 9.3.2004
Ludger Deiters
sibo Rheine, 15.3.2004
Helmut Niermann
sibo Georgsmarienhütte
16.3.2004
Hans-Michael Möller
btg Osnabrück, 26.3.2004
Helmut Bahr
EDW Stendal, 2.4.2004
Georg Hegeschulte
sibo Rheine, 2.4.2004
Christiane Pagalys
sht Lengerich, 5.4.2004
Georg Spanknebel
sibo Schwalmstadt, 5.4.2004
Arno Andreesen
OTB Ardorf, 17.4.2004
Helmut Plat
sibo Epe, 1.5.2004
Hans-Dieter Suckau
btg Osnabrück, 1.5.2004
„Sie sehen, dass Sie nach
wie vor dazugehören“,
begrüßte Prof. Dr. HansWolf Sievert am 4. Juni
2003 ehemalige langjährige
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Osnabrücker
Ratskeller. Diese Treffen
haben Tradition und
zeigen, dass die Verbundenheit zum Unternehmen
auch mit dem Eintritt in
den Ruhestand durchaus
fortbesteht.
U
Ju b i l a re
Ein rundes Jubiläum - auch
für die sht: Im Jahr 1953
gründete Hans Sievert das
erste Unternehmen für
den Silotransport von losem
Zement - die Firma silozement, aus der später
die heutige sht hervorgegangen ist. Hans Sievert
wurde so zum Pionier einer
ganzen Branche und legte
Friedrich Noordhuis
sibo Meppen, 2.5.2004
Heinz-Josef Specker
sibo Lingen, 8.5.2004
Franz-Josef Gilles
sibo Greven, 14.5.2004
Felix Rehder
btg Osnabrück, 15.5.2004
Alfred Dempewolff
sht Lengerich, 18.6.2004
G
E
N
Ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit feiert:
Else Blomeier
sibo Osnabrück,
1.4.2004
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Biker-Tour 2003
quick-mix, beinhart!
Wenn bei einer Biker-Tour
ein Werner - Werner Stefan
- und ein Eckhardt - Eckhardt Berg - mit von der
Partie sind, ist Werner, die
Comic-Kult-Figur, nicht
weit. Jedenfalls sollen bei
dem diesjährigen Ausflug in
die Rhön die tiefgründigen
Zitate „Werner, beinhart“
und „Eckart, tut das not?“
mehrfach gefallen sein.
Sie hat Spaß gemacht, die
dritte Tour der quick-mix
Biker, Anfang Juni nach
Bad Rodach. Großen Anteil
daran hatte - da sind sich
alle einig - Thomas Vinzelberg, Leiter des BikerHotels „Alte Molkerei“.
So kam es vor, dass die
quick-mixer sich mit ihren
Maschinen abends im
Biergarten an einer Wand
leuchten sahen. Die Bilder
hatte der motorradbegeisterte Hotelchef höchstpersönlich geschossen.
quick-mix-Gruppenbild
mit Honda (v. l.):
Frank Gutzeit,
Betriebsleiter
Berlin / Hannover
Werner Stefan,
Vertriebsleiter Leipzig
Uwe Oder,
Vertriebsleiter Berlin
Klaus Peters,
Baumarkt, Außendienstmitarbeiter, Ruhrgebiet
Eckhardt Berg,
Geschäftsführer Baumarkt
Detlef Dreffien,
Baumarkt,
Außendienstmitarbeiter
Hamburg/Schleswig-Holstein
Oliver Richter,
Außendienstmitarbeiter
Berlin, Hochbau
Olaf Moeger,
Baumarkt,
Außendienstmitarbeiter,
Sachsen-Anhalt
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Seele and Geist
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