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PD Dr. Ulrike Schittenhelm
WS 2014/2015
Übung im Strafrecht für Anfänger
Hausarbeit
A befindet sich in einer finanziellen Notlage und beschließt, dieser durch einen Einbruch in der
Villa des C abzuhelfen. Diesen Plan teilt er seiner Frau F mit, die ihn in Anbetracht der
finanziellen familiären Situation gut heißt und ihn zudem auffordert, „für alle Fälle“ einen
Knüppel mitzunehmen. So ausgerüstet begibt sich A am nächsten Abend nach Einbruch der
Dunkelheit zur Villa des C. Durch ein Fenster steigt A in die Villa ein. Einem an der Haustür
neben dem Fenster angebrachten Schild „Achtung bissiger Hund“ schenkt er keine
Aufmerksamkeit. Als er im Innern der Villa gerade dabei ist, Wertgegenstände in seiner Tasche
zu verstauen, stürzt plötzlich ein Schäferhund auf ihn. Um nicht gebissen zu werden, schlägt A
mit dem mitgebrachten Knüppel auf den Hund ein, bis dieser, erheblich verletzt von ihm
ablässt. Schnell packt A nun seine Beute ein und macht sich auf den Rückweg. Noch auf dem
Grundstück des C wird er von dem wegen zunehmender Einbruchsdiebstähle von C angestellten
Wachmann W entdeckt. Während A sich entfernt, nimmt W, der die Situation sofort
durchschaut hat, die Verfolgung auf, muss jedoch bald erkennen, dass er den weit sportlicheren
A nicht mehr einholen kann. Nachdem A weder auf seine Aufforderung, stehen zu bleiben,
noch auf einen Warnschuss reagiert hat, schießt W, um A fluchtunfähig zu machen und ihm die
Beute wieder abzunehmen, ohne ihn jedoch töten zu wollen, auf A. Der Schuss verfehlt jedoch
sein Ziel und trifft den gerade um die Ecke biegenden X in die Schulter.
Kurze Zeit später trifft A den G, bei dem er noch Schulden hat. Da G – zu Recht – davon
ausgeht, dass A diese in absehbarer Zeit nicht bezahlen wird können und er von dem Diebstahl
des A bei C gehört hat, fordert er ihn zu einem weiteren Diebstahl auf. Als A dies ablehnt, droht
G ihm im Falle einer weiteren Weigerung eine „ordentliche Tracht Prügel“ an. Aus Furcht vor
diesen Schlägen des G und weil G ihm auch für den Fall, dass er zur Polizei gehe, Prügel
androhte, bricht A in das Geschäft des Y ein. Völlig unerwartet wird er beim Verlassen des
Geschäfts von Y überrascht. Um sein Eigentum zu retten, schlägt Y den A nieder und nimmt
ihm die Beute wieder ab.
Wie haben sich A, F, W und Y strafbar gemacht? – Nicht zu prüfen ist die Strafbarkeit
des G.
Hinweise:
1. Die Bearbeitung darf den Umfang von 20 DIN A4-Seiten (ohne Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis,
aber einschließlich Fußnoten) mit einem Rand von rechts 6 cm; links 2 cm; oben und unten 1,5 cm, einem
Zeilenabstand von 1 ½, und gewöhnlicher Schrift (Times New Roman, 12 Pt., normaler Zeichenabstand, keine
enge Schriftform; Fußnoten 10 Pt. [bei Fußnoten nur einfacher Zeilenabstand]) nicht überschreiten. Bei
Umfangsüberschreitung besteht kein Korrekturanspruch, die Note kann herab gesetzt werden.
2.
Abgabetermin:
Die Hausarbeit ist in schriftlicher Form zu Beginn der ersten Übungsstunde am 16.10.2014 abzugeben.
3. Außerdem muss die Hausarbeit in Dateiform spätestens am 16.10.2014 online hochgeladen werden:
http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/pruefungsamt/onlineabgabe
4. Der schriftlich abzugebenden Ausarbeitung ist eine Erklärung über die selbständige Erstellung der Hausarbeit
(ausgefüllt und unterschrieben) beizufügen. Bitte beachten Sie, dass die Hausarbeit selbst auf der letzten Seite zu
unterschreiben ist (§ 3 Abs. 6 Satz 1 StudPrO 2012). Bitte legen Sie Ihrer Hausarbeit einen Fallbesprechungsschein
zur einer Fallbesprechung im Strafrecht bei (vgl. § 9 Abs. 1 StudPrO 2012).
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