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Klimaforschung am Max-Planck- Institut für Meteorologie Was ist ein

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Max-Planck-Institut für Meteorologie
(MPI-M)
Klimaforschung am Max-PlanckInstitut für Meteorologie
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Bundesstr. 53 • D-20146 Hamburg
Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Jochem Marotzke
Wissenschaftliche Mitglieder, Direktoren: Prof. Dr. Martin Claußen,
Prof. Dr. Jochem Marotzke, Prof. Dr. Björn Stevens
Das wissenschaftliche Ziel der drei Abteilungen des
Institutes (Atmosphäre im Erdsystem, Land im Erdsystem und Ozean im Erdsystem) lautet:
Klimaprozesse einschließlich ihrer Variabilität und
Wechselwirkungen auf verschiedenen zeitlichen
und räumlichen Skalen zu untersuchen, zu verstehen und das Vorhersagbare zu finden.
Die vier nebeneinander liegenden Standorte des Max-Planck-Institutes: das ZMAW-Gebäude, das Geomatikum, der
Pavillon und das Wohn- und Bürogebäude „Concordia“ am Schlump (v.l.n.r.).
Land im Erdsystem
Ozean im Erdsystem
Atmosphäre im Erdsystem
Prof. Dr. Martin Claußen
Prof. Dr. Jochem Marotzke
Prof. Dr. Björn Stevens
Dazu werden sowohl numerische Modelle für regionale und globale Skalen, oft in Zusammenarbeit mitbefreundeten Institutionen entwickelt, getestet und
angewandt als auch neuartige Sensoren der Fernerkundung (spezielle Lidar-, Radargeräte) zur Untersuchung der Klimaprozesse eingesetzt.
Was ist ein Max-Planck-Institut?
Die Landoberfläche als Teil des Erdsystems beeinflusst das regionale und
globale Klima; umgekehrt prägt das
Klima die Struktur der Landoberfläche, insbesondere die globale Verteilung der Wälder, Steppen und Trockengebiete. Mittlerweile hat auch
der Mensch seinen unmittelbaren Lebensraum – die Landoberfläche - drastisch verändert.
Forschungsgegenstand der Abteilung
sind alle Fragen zur Rolle des Ozeans
im vergangenen, gegenwärtigen und
zukünftigen Klima.
Das beinhaltet Studien mit Beobachtungsdaten sowie die Simulation des
heutigen Klimas, Modellentwicklung,
Experimente zur Vorhersagbarkeit
und die Durchführung von Szenarienrechnungen.
Wie sich die Wechselwirkung zwischen Land, Klima und Mensch in der
Vergangenheit entwickelt hat und in
der Zukunft entwickeln wird, soll in
dieser Abteilung mit Hilfe von Modellen und Beobachtungen vor Ort oder
vom Satelliten untersucht werden.
Mein langfristiges Ziel hier am Institut ist es, besser zu verstehen, wie
physikalische Prozesse, insbesondere
Wolken und Feuchtekonvektion, das
Verhalten und die Sensitivität des Klimasystems bestimmen. Wohl einer
der wichtigsten Einflüsse auf das globale und regionale Klima ist die planetare Albedo. Was bestimmt die Verteilung von Wolken und somit die planetare Albedo? Wie unterschiedlich
können Wolkenverteilungen sein? Wie
vermitteln Wolken und Feuchteprozesse Störungen an das System?
Moderne Simulations- und Beobachtungssysteme bieten neue Möglichkeiten, um diese grundlegenden und
seit langem bestehenden Fragen
letztlich zu beantworten. Angenommen, der Zeitraum für die Evaluation
der empirischen Eignung der Modelle
umfasst Generationen, so hängt die
Genauigkeit der Klimavorhersagen unverhältnismäßig an einem besseren
Verständnis der Thematik – dies bedeutet in gewissem Sinne, Antworten
auf eben solche Grundfragen finden zu
müssen.
...leistungsstarke
Großrechner, um
hochauflösende
Modelle über viele
Jahrhunderte zu
integrieren.
Klimaforschung hat weltweite Dimensionen
Besonders hervorzuheben
sind Kooperationen mit
Forschungsgruppen
in den USA, Kanada,
Russland, Japan,
Australien und
China.
der Grundlagenforschung.
Das Max-Planck-Institut für Meteorologie ist
eines der zurzeit 80 wissenschaftlichen Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Finanzierung:
... ‘In-situ’ Messungen in Ozean
und Atmosphäre liefern überaus
wichtige Daten für die Validierung
von Modellen und Satellitendaten,
sowie Beobachtungen, die
nicht mit Hilfe von Satelliten
gewonnen werden können.
Klimaforschung ist auf
internationalem Niveau
integriert und koordiniert.
'CENTRES OF EXCELLENCE'
Organisation:
Klimaforschung braucht ...
... Fernerkundungsdaten von
Satelliten sind für das Verständnis
von Klimaprozessen und für die
Validierung von Modellen von
entscheidender Bedeutung.
In Max-Planck Instituten werden vorrangig die
Forschungsrichtungen aufgegriffen, die an den
Universitäten in Deutschland noch keinen oder
keinen ausreichenden Platz gefunden haben,
wegen ihres interdisziplinären Charakters nicht
so leicht in das Organisationsgefüge der Universitäten passen oder einen personellen und apparativen Aufwand erfordern, der von Universitäten
nicht erbracht werden kann. Max-Planck Institute
sind somit komplementär zur Hochschulforschung, sie haben in einzelnen Bereichen eine
Schwerpunkt-, in anderen Bereichen eine Ergänzungsfunktion. Neues Wissen an den Frontlinien
des Erkenntnisprozesses zu gewinnen, an denen
die Forschung größte Kompetenz und den größten
Einsatz erfordert, aber auch den größten, innovativsten Ertrag verspricht - das ist die Leistung,
die von Max-Planck Instituten erwartet wird und
wofür sie im In-und Ausland Anerkennung genießen. Max-Planck Institute gelten als nationale
bzw. internationale
Wissenschaftler
des Max-PlanckInstitutes für
Meteorologie
nehmen an der
Planung und
Koordination
internationaler
Klimaforschungsprojekte aktiv
teil.
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der
Wissenschaften e.V. wird überwiegend aus
Bundes- und Ländermitteln finanziert. Dem MaxPlanck-Institut für Meteorologie stehen jährlich
circa 8 Mio. EURO als Grundfinanzierung zur Verfügung. Hinzu kommen die Drittmittel für Forschungsprojekte.
Beschäftigte:
Mitte 2008 waren insgesamt 225 MitarbeiterInnen am Institut tätig, darunter 85 WissenschaftlerInnen und 60 NachwuchswissenschaftlerInnen.
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Kategorie
Bildung
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