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Jetzt steht was drin
Presseseminar der LAG Soziokultur
Dorit Klüver, LAG Soziokultur
LAG Soziokultur in Niedersachsen
1
Inhalt
n 
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n 
n 
n 
n 
Begrüßung und Vorstellung
Womit in die Öffentlichkeit?
Was Medien interessiert
Form der Pressemitteilung
W-Fragen, Überschrift
Journalistisch schreiben
Die Zielgruppe
Der Presseverteiler
Das Kurzportrait
LAG Soziokultur in Niedersachsen
2
Zielgruppe – Für wen schreibe ich
Um eine breite Leserschaft anzusprechen sollte man auf eine vielfältige
Zielgruppe abzielen:
Junge und Alte, Gebildete und weniger Gebildete, Politische und Unpolitische,
Eingesessene und Zugezogene, Freiberufler und Beamte, Chefs und
Mitarbeiter, Sport-Fans und Öko-Freaks, und, und, und ..
Das heißt: kein Versuch irgendeiner Fachsprache, Trendsprache,
Gruppensprache.
Die Devise heißt: So klar, so einfach, so verständliche wie möglich zu schreiben.
Sachkundig aber ohne den Schlaumeier herauszukehren, farbig, aber ohne
wolkig daherzureden.
Eins sollte aber klar sein: Das Ideal gelingt leider nicht immer. Dennoch sollte man
dies im Hinterkopf haben, wenn man einen Artikel schreibt.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
3
Übung
Bei der Lokalredaktion liegen sieben Ankündigungen von Veranstaltungen für den kommenden
Tag auf dem Schreibtisch. Sie als Journalist haben aber nur noch Platz für vier
Meldungen. Welche wählen Sie aus?
Absender
Thema
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Polizei
n 
n 
Bürgermeister von Quakenbrück
Sozialstation
Nachbarschaftshilfe Quakenbrück
SPD Quakenbrück
n 
Krankenhaus
n 
Freiwillige Feuerwehr
zur Demonstration gegen Hartz IV
werden 1000 Teilnehmer erwartet
besucht das Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt
macht einen Tag der offenen Tür
feiert ein Straßenfest
eine SPD-Bundespolitikerin hält eine Rede zu
Neuwahlen
Prof. Dr. Schmidt aus Namibia redet über Hygiene
im Krankenhaus
macht Übung, die sie alle drei Monate macht
n 
n 
LAG Soziokultur in Niedersachsen
4
Was die Medien interessiert
Beachten Sie bei der Wahl der Themen:
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
Haben Sie einen Anlass, beispielsweise ein Ereignis, wie öffentliche
Veranstaltung, Ausstellung oder Preisverleihung?
Interessiert oder betrifft das Thema die Zielgruppe des Mediums?
Wie weit reichend sind Ausmaß und Bedeutung der Information?
Was ist neu oder aktuell?
Ist Prominenz einbezogen?
Wie ist die Nachrichtenlage?
Wie die Akzeptanz des Themas?
Sind Sie als Absender eine glaubwürdige Quelle zu diesem Thema?
Welche der folgenden Elemente sind vorhanden:
Aktualität, Folgenschwere, Nähe, öffentliche Bedeutung, Dramatik, Kuriosität,
Kampf, Liebe, Gefühl, Fortschritt?
Prüfen Sie ob wenigstens eines der Nachrichtenelemente vorhanden ist. Je mehr
vorhanden sind, desto höher die Chancen auf Medienresonanz.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
5
Was die Medien interessiert
weitere Faktoren
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n 
n 
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n 
n 
Thema belegt
Sommerloch
Jahreszeit
Bekanntheitsgrad
Plausibilität
Wellen/Trends
Pressemitteilungen ohne Nachrichtenwert landen in der Ablage P
(=Papierkorb)
LAG Soziokultur in Niedersachsen
6
Was die Medien interessiert
Übung
Welcher der folgenden Anlässe eignet sich Ihrer Meinung nach am
ehesten für eine Pressemitteilung? Bitte bewerten Sie – wie in der
Schule von 1 bis 6. Jede Note darf nur einmal vergeben werden.
n 
n 
n 
n 
n 
n 
Ihr Unternehmen feiert sein 10-jähriges Jubiläum
Die Weihnachtsfeier findet dieses Mal im Mai statt
Ihr Umsatz hat sich im letzten Jahr um 4,5 Prozent erhöht
Ihr Vorsitzender feiert seinen 80sten Geburtstag
Ihr neues Projekt ist ein großer Erfolg
Ihr Außendienstmitarbeiter kauft sich ein neues Fahrrad
LAG Soziokultur in Niedersachsen
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Äußere Form einer Pressemitteilung
Was sein muss
n 
n 
n 
n 
n 
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n 
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n 
n 
n 
n 
n 
Logo und/oder Absender
Datum der Versendung
Art des Textes
Text in Maschinenschrift 10 bis 12 Punkt
Schrift Arial oder Times New Roman
Zeilenabstand 1,25fach
Kurze Zeilen (30 Anschläge, maximal 50)
Breiter rechter Rand
Linksbündiger Flattersatz
Der Text ist fehlerfrei
Papier einseitig beschreiben
Zahl der Zeilen und Anschläge
Kontaktperson für weitere Information
LAG Soziokultur in Niedersachsen
8
Der Aufbau einer Pressemitteilung
Die W-Fragen einer Pressemitteilung
Wichtigste Inhalte der Nachricht sind:
n 
n 
n 
Was ist passiert oder soll geschehen?
Wer hat was gemacht/will etwas machen?
Wo hat (wird) das Ereignis stattgefunden (stattfinden)?
Außerdem:
n 
Warum ist es dazu gekommen (wurde das gemacht/soll das
gemacht werden)
n 
Wie trug sich das alles zu?
n 
Wann ist das alles passiert? (kann auch durch kürzlich, unlängst, ...
ersetzt werden)
n 
Woher stammt die Nachricht?
LAG Soziokultur in Niedersachsen
9
Der Aufbau einer Pressemitteilung
Das Wichtigste zuerst
Mit einem Erdbeben anfangen und dann ganz langsam steigern.
Samuel Goldwyn Rat des Hollywood-Produzenten an seine Drehbuchautoren
Was ist für wen interessant, ist die erste Frage, die man sich selbst
stellen muss, bevor man eine Nachricht verfasst.
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
Das Besondere kommt nach vorn.
Was, wer, wo und wann gehört in die ersten zwei Sätze
Hinten stehen die Dinge, die am wenigsten wichtig für die Nachricht
sind
Schreiben Sie bildhaft mit vielen Verben, aber wenigen Adjektiven
Schreiben Sie kurze Sätze. Bis 13 Wörter sind Sätze sehr leicht
verständlich. 14-18 leicht verständlich, 19-25 verständlich.
Die Hauptsache gehört in einen Hauptsatz
Gliedern Sie die Texte durch Absätze – jeder Absatz ein Gedanke
Schreiben Sie keine Dopplungen außer im Infoabspann
Schreiben Sie keine Fachausdrücke und Fremdworte
Lesen Sie sich den Text laut vor
LAG Soziokultur in Niedersachsen
10
Mit W-Fragen Texte aufbauen
An 20. und 21. Januar veranstaltet der Paritätische Wohlfahrtsverband,
seine Mitgliedsorganisationen und der Fachbereich Sozialpädagogik
der Fachhochschule Hamburg in den Räumen der Fachhochschule,
Saarlandstraße, eine Konferenz über Vorbeugemaßnahmen gegen
Drogenkonsum.
Was ist wichtig, was interessiert?
LAG Soziokultur in Niedersachsen
11
Mit W-Fragen Texte aufbauen
W-Fragen Fakten
Wer
Was
Wann
Wo
Wie
Warum
Bedeutung/Interesse Rang
Der Paritätische Wohlfahrtsverband
« « «
Konferenz über Suchtprävention
« « «
20. und 21. Januar
«
Hamburg, Fachhochschule, Saarlandstraße
«
Vorträge und Arbeitsgruppen
« «
Mehr Jugendliche greifen zu Drogen;
« « « «
es müssen neue Wege der Vorbeugung
gefunden werden
LAG Soziokultur in Niedersachsen
3
2
6
5
4
1
12
Der Aufbau einer Pressemitteilung
Das A und O – Die Überschrift
Manch guter Texter sitzt an einer Überschrift länger als am gesamten Text
Überschriften
sollten Neugier wecken aber nichts verfälschen.
Schreiben Sie am besten zwei:
1. Kurz und knackig
2. Informativ und interessant
Die Leser entscheiden anhand der Überschrift, ob sie weiter lesen
oder nicht. Schlechte Überschriften können die gesamte Arbeit
zunichte machen.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
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Journalistisch schreiben
Checkliste
Zwischenüberschriften: Längere Artikel werden durch
Zwischenüberschriften strukturiert. Diese geben den Inhalt
des folgenden Absatzes wieder. Ein gut übersichtlich
formulierter Text erhöht die Chancen des Abdrucks.
Personennamen: „Herr oder „Frau Müller gibt es im
Journalistendeutsch nicht. Vornamen müssen immer mit
angegeben werden, ebenso bei Bedarf Berufs- oder
Dienstbezeichnungen.
Zahlen: Ganze Zahlen werden nach einer alten Buchdruckerregel
bis zwölf ausgeschrieben. Ab 13 verwendet man Ziffern.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
14
Journalistisch schreiben
Checkliste
Keine Abkürzungen: Journalisten kennen keine Kürzel wie ggf.
oder sog. oder €. Sonst übliche Kürzel bitte stets
ausschreiben. Gekürzt werden dürfen nur Dr., Prof, und etc.
Superlative vermeiden: Vokabeln wie „einmalig , „großartig ,
„ungerecht etc. sollten Sie vermeiden.
Typografie, Texte: Vermeiden Sie S p e r r u n g e n,
Unterstreichung oder VERSALIEN. Gehen Sie mit
Hervorhebungen (fett, kursiv etc.) äußerst sparsam um.
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Journalistisch schreiben
Checkliste
Keine Bleiwüsten: Eine gute Pressemitteilung ist logisch und klar
gegliedert. Sie enthält einfache Worte und einfache Sätze –
keine Fachsprache und auch keine Schachtelsätze.
Fassen Sie sich kurz: Erzählen sie keine Roman. Vermeiden Sie
unnötigen Informationsmüll
Namen sind Nachrichten: Machen Sie Ihre Artikel durch den
Einbau von Namen, die für die Meldung stehen, interessanter.
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Journalistisch schreiben
Checkliste
Achten Sie auf einen aktiven Sprachstil: Statt Ein neuer
Vorstand ist gewählt worden , „… haben die Mitglieder einen
neuen Vorstand gewählt.
Verwenden Sie Zitate: Sie machen einen Text lebendiger.
Daten: Termine mit Wochentag ohne Jahreszahl, Monat
ausschreiben, erst die Zeitangabe, dann der Ort
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Journalistisch schreiben
Übung
Bitte formulieren Sie die folgenden Sätze einfacher
1. 
Die Reparaturarbeiten an den Beleuchtungseinrichtungen wurden
schnell zur Durchführung gebracht.
2. 
Die Kostensteigerung ist zum Stillstand gekommen.
3. 
Nicht ohne Zweifel entschloss er sich, keineswegs die Ablehnung
zurückzuweisen.
4. 
Der Ursachenforschung kommt außerordentliche Bedeutung zu.
5. 
In der Nacht erfolgte ein Wetterumschwung.
6. 
Man fühlt sich nicht schlecht, wenn man kein Unglück hat.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
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Überflüssige Satzteile
Übung
Überprüfen Sie alle Satzbestandteile, ob sie für den Satz
notwendig sind.
1. 
2. 
3. 
4. 
5. 
6. 
7. 
8. 
Nach den einschlägigen Bestimmungen.
Mit der Bitte um verantwortliche Stellungnahme.
Um genaue Angabe des Geburtsdatums wird gebeten.
Die Liste kann erforderlichenfalls eingesehen werden.
Ich habe mich positiv entschlossen.
Der Betroffene hat die angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung nicht hinreichend beachtet.
Ihr baldiges Vorsprechen wäre notwendig.
Die zahlenmäßige Erfassung solcher Unglücksfälle lässt sich
kaum ermöglichen.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
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Die Todsünden beim Texten
Vorreiter:
Ich möchte mich bei Ihnen bedanken.
besser:
Vielen Dank!
passiver Stil:
Die Steuern werden erhöht.
besser:
Die Bundesregierung erhöht die Steuern.
Unnötige Wiederholungen:
Die Wohnung ist neu renoviert.
besser:
Die Wohnung ist renoviert.
LAG Soziokultur in Niedersachsen
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Die Todsünden beim Texten
Allgemeine Aussagen:
Das Frühstück entsprach nicht meinen Erwartungen.
besser:
Der Kaffee war kalt, die Brötchen trocken.
Zu lange Sätze:
Am kommenden Freitag eröffnen wir unsere Filiale in der Kaiserstraße, die
morgens ab sieben Uhr geöffnet ist.
besser:
Am kommenden Freitag eröffnen wir unsere Filiale in der Kaiserstraße. Sie ist
morgens ab sieben Uhr geöffnet.
Substantivierung
Er beschäftigte sich mit der Verteilung der gespendeten Lebensmittel.
besser:
Er verteilte die gespendeten Lebensmittel.
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Der Aufbau einer Pressemitteilung
Übersicht
Überschriften
n 
Am besten gleich drei:
n 
die Firma/der Verein
n 
b) die erste Überschrift – macht aufmerksam
n 
die zweite Überschrift – ist sachlich, informativ
n 
Beispiel: Kulturforum Schloss
n 
Das Gespenst spukt wieder.
n 
Im neuen Jahr wieder Kinderführungen durch das Schloss
Einstieg
n 
Das Wichtigste zuerst. (Die 4 Ws).
n 
Um Himmels willen keine Einleitung! - Sofort zur Sache und schreiben Sie in Bildern
n 
Beispiel: Informationen über Ort und Zeit der Schlossführung für Kinder
Hauptteil
n 
Hintergründe und Fakten: Seit wann gibt es das Schlossgespenst? Wie lange dauert eine
Führung. Für welche Altersgruppe?
Bewertung
n 
Das überlässt man am bestem seinen Mitmenschen, etwa einem bekannten Politiker
(„wichtig für unsere Stadt einer Grundschullehrerin („Pädagogisch sinnvolle Hinführung
auf ein kritisches Geschichtsbewusstsein ) oder einem Kind („das ist wirklich super ).
Schluss
n 
Hier kann man eine Perspektive bringen, etwa: zusätzliche Führungen. Im Idealfall
schlägt man den Bogen zum Anfang: ….. denn dann spukt das Schlossgespenst
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wieder.
Überarbeiten – Das Redigieren – Fast so wichtig wie
Texten
Einer von beiden muss sich immer plagen, entweder der Schreiber
oder der Leser.
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
Enthält der Text alle Fakten? Ist er strategisch auf dem Punkt?
Korrespondieren Überschrift und Text miteinander? Wird der Ansatz,
der per Überschrift kommuniziert wird, aufgenommen und ausgelöst?
Stimmen Satzlänge und Satzbau?
Ist die Sprache durchgängig?
Gibt es zu lange Worte im Text?
Wie steht es mit Fremd-, Kunst- und Modewörtern? Sind sie für die
Zielgruppe verständlich?
Wie exakt und bildhaft sind die Worte?
Passt der Stil zur Zielgruppe?
Hat der Text einen Roten Faden, stimmt der dramaturgische Aufbau?
Sind alle Informationen enthalten?
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Der Presseverteiler
Voraussetzung einer guten Pressearbeit ist der aktuelle Presseverteiler.
Fangen Sie klein an und bauen Sie ihn nach und nach auf. Legen Sie sich zum
Beispiel in Excel eine Tabelle an mit: Name der Zeitung/des Senders,
Adresse, Ansprechpartner, Telefon, Mail und Fax so wie der Art, wie die
Pressemitteilungen zugesandt werden sollen.
Fangen Sie an mit zum Beispiel
n 
n 
n 
n 
n 
n 
n 
Tageszeitungen, regional und überregional
Sonntagszeitungen
Stadtteilzeitungen
Radio auch Bürgerrundfunk
Wochenzeitungen
Fachzeitungen
….
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Kurzporträt - Der eigene Steckbrief
n 
Zu jedem Kontakt zu Redaktionen, sei es als PM oder als PK oder
als Pressegespräch, sollten Sie für die Journalisten ein Kurzporträt
über Ihr Unternehmen parat haben.
n 
Informationen auf einer DIN A 4 Seite reichen aus.
n 
Hier findet der Journalist schnell und einfach nötige
Hintergrundinformationen, wie zum Beispiel Chronik, Größe,
Programm und Angebot.
n 
Ein solches Kurzporträt erleichtert dem Journalisten die Arbeit, weil
er auf einen Blick erkennt, mit wem er es zu tun hat und es schützt
Sie davor, dass er aus einer anderen Quelle eventuell alte oder gar
falsche Informationen recherchiert.
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Der eigene Steckbrief
Ein solches Kurzporträt enthält:
n 
Exakter Name inklusive Rechtsform
Anschrift / Ansprechpartner
vollständige Namen und Titel der Geschäftsleitung
Informationen über Angebot und Programm
Anzahl der Mitarbeiter/Ehrenamtlich Engagierten
Öffentliche Unternehmenszahlen
n 
Ziele und Perspektiven
n 
n 
n 
n 
n 
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Der wichtigste Trick der Autoren
Der einfache Kommunikationsweg läuft folgendermaßen:
Sender (S)
à
Empfänger (E)
S sagt zum Beispiel, dass ein Produkt einen hohen Prestigewert hat.
Beispiel: „Mit Rolex ist man wer. Das kann nun E glauben oder auch
nicht. Die Kommunikation ist einseitig. E arbeitet nicht mit.
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Der wichtigste Trick der Autoren
Literarische Kommunikationsweg läuft anders:
Sender (S)
Beispiel
Empfänger (E)
S verwendet ein Beispiel, und E abstrahiert wieder, ausgehend von
diesem Beispiel. S sagt zum Beispiel: „In Cannes tragen fast alle
eine Rolex , und E schließt daraus: „Mit Rolex ist man wer. Er hat
selbst an dem Kommunikationsprozeß mitgearbeitet.
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Der wichtigste Trick der Autoren
Schreiben Sie die folgenden Formulierungen in eine bildhafte Sprache
(literarische Kommunikation).
1. 
2. 
3. 
4. 
5. 
6. 
7. 
8. 
Erich war Klassenprimus.
Das Restaurant ist ein Haus der Spitzenklasse.
David ist schüchtern.
Auf der Autobahn gab es einen Stau.
Das Auto ist sehr alt.
Regina ist eine schöne Frau.
Er hatte sich ein riesiges Grundstück gekauft.
Auf Kritik reagierte er sehr empfindlich.
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…
n 
Viel Spaß und gutes Gelingen!
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