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1. Was war los, was lief im letzten Jahr? Für die - Ailingen

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1:
1. Was war los, was lief im letzten Jahr? Für die akribischen unter Ihnen: nicht ganz
chronologisch, sondern mehr thematisch sortiert: ein vollgepacktes Jahr mit
vielen weitreichenden Veränderungen und Entscheidungen
2. Eine glückselige Fasnet konnten wir erleben, nachdem die Rathaus-Kinder
Felicitas und Selina den Schlüssel zwar tapfer, aber erfolglos verteidigten. Neu
war der närrische Wettkampf der Rathausmannschaft gegen die Narren auf dem
Wochenmarkt. Der Jugendball sprengte alle Besucherrekorde und ist mittlerweile
die größte Veranstaltung des Jahres in der Rotach-Halle – ganz ohne Alkohol!
Jetzt schon Ausblick: NZB feiert nächstes Wochenende ihr 20-jähriges Jubiläum!
3. Geprägt war die Fasnet von einer besonderen Stabübergabe: King Georg alias
Georg Brugger, hochdekoriert mit zuletzt dem städt. Ehrenbrief, übergab das
närrische Zepter an seinen bisherigen Vize Hermann Neurohr. Um ganz bei den
Worten der Lottenweiler Narren zu bleiben: „Danke, Schorsch“. Und viel Glück
und Erfolg, Hermann!
4. Der Ailinger Tourismus steuert schnurstracks und konsequent in die Zukunft. Seit
Ostern gibt es einen neuen und ansprechenden Internetauftritt, der Ort und
Tourismusdestination attraktiv präsentiert. Mit dem ersten Ailinger Apfelhock
gemeinsam mit Verkehrsverein, Landfrauen und Landjugend im Herbst haben wir
vorgelebt, wie man die aktuellen Tourismus-Schlagworte „Authentizität und
Regionalität“ überzeugend präsentiert. Das Wellenbad ist und bleibt unser
Alleinstellungsmerkmal in der Region, das „zieht“, davon haben sich auch unsere
Vermieter bei unserem ersten Touristikertag im Wellenbad überzeugt. Und auch
am bewährten Profil der prämierten „Familienferien“ wollen wir festhalten und das
Angebot weiter ausbauen. Denn die Konkurrenz schläft nicht, Regionen, die
hauptsächlich vom Tourismus leben machen uns vor, wie man Gäste umgarnen
kann. Das kostet aber Geld, daher konnte ich den Vorstoß von Herrn
Oberbürgermeister Brand zur Kurtaxe –oder wie auch immer man das Kind
nennen möchte – sehr gut nachvollziehen. Denn andernfalls bezahlt die Stadt,
also wir, die Attraktivitätssteigerung. Das ist eine Überlegung wert, wie ich finde.
5. Das Schuljahr an unseren Schulen war natürlich in erster Linie geprägt vom
vielen Lernen. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie viele Veranstaltungen
darüber hinaus stattfinden, die mit viel Liebe und Engagement vorbereitet
werden. Hierbei hat unsere Schulsozialarbeiterin, Frau Gluding, einen mächtigen
Anteil, wofür ihr herzlich gedankt sei! Unser Dank gilt auch Frau Lutz-Angele, die
nach 27 Jahren an der Ailinger Schule und davon 22 Jahren als Konrektorin
gemeinsam mit weiteren Kollegen in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ihnen
allen wünschen wir vor allem viele gesunde, schöne Jahre im neuen
Lebensabschnitt. Das Grund- und ehemals Hauptschulgebäude bekommt endlich
neue Fenster, und in diesem Zug wird auch die energetische Sanierung
vorgenommen. Dadurch wird das Schulzentrum ein neues, freundliches Gesicht
bekommen
6. Auch die Realschule sorgte für viele positiven Veranstaltungen und Berichte. Die
Alpenüberquerung war dabei sicher eine der spektakulärsten und für die Schüler
einprägsamsten Aktionen. Aber auch das wunderschöne Adventskonzert unter
der sehr engagierten Leitung von Herrn Obert war wieder ein Genuss, ebenso
2:
das Musical „Ronja Räubertochter“. Auch die Zusammenarbeit mit den Ailinger
Betrieben des Gewerbeforums bei der Berufsfindung klappt sehr gut.
7. Nicht ganz so positiv war die Schlagzeile zur Pikrinsäure – jetzt wissen wir alle,
was das ist und haben unseren chemischen Horizont erweitert. Im Nachhinein ist
es immer leicht zu sagen, der Einsatz sei evtl. etwas überzogen gewesen. Aber
sie dürfen mir glauben, es hat sich in der Situation niemand der Beteiligten leicht
gemacht, und wenn es auch nur ein Hauch von Gefahr für Kinder geben könnte,
ist man im Zweifel lieber ein bisschen zu vorsichtig als zu leger. Und die
Botschaft, dass wir Schulfrei geben, kam bei den Kindern recht gut an…
8. „Es lebe der Sport“: Im letzten Jahr beim Neujahrsempfang blieb mir noch im
wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg vor Frust, weil in der Hallenfrage
nichts vorangegangen war. Heute gibt es bereits Entwurfspläne für unsere neue
Sporthalle am Schulzentrum, über die im Februar und März in den Gremien
beschlossen wird. Abriss der alten Halle Ostern 2015, Fertigstellung 2017. Für
die Übergangszeit hoffen wir auf Solidarität unter den Sportlern, es wird eng
werden, wir müssen zusammenrücken in der RH und anderen städtischen
Hallen. Wir werden bald zu Gesprächen einladen, wie die vorhandenen
Kapazitäten in und um Ailingen belegt werden können. Und mit im Sportbeutel
haben wir einen Beschluss für den Abriss und den Neubau der Rotach-Halle,
sobald Fischbach hallentechnisch ebenfalls versorgt ist. Diesmal bleibt die
Spucke vor Freude weg…! Und mit mir freuen sich viele viele kleine und große
Sportler, die ein hervorragendes Angebot in Ailingen bieten und nutzen. Ein
dickes Lob an alle, die hier zu unserer aller Fitness beitragen. Das neue Jahr mit
den guten Vorsätzen hat ja eben erst begonnen!
9. Unsere Musikvereine und Chöre bieten traditionell besten Hörgenuss – bei
Frühlingskonzert, Bayerischem Abend, Osterkonzert, Muttertagskonzert….Neu in
diesem Jahr war das erste eigene Konzert von Mundwerk: mein Prädikat: sehr
spritzig, schwungvoll und unterhaltsam. Der Musikverein Berg hatte erstmals
einen Fahnenwettbewerb ausgerichtet, und der Musikverein gab erstmals einen
Blasmusikabend! Allesamt eine tolle Bereicherung des Spektrums!
10. Das Ortsbild verändert sich. In der Bodenseestraße sind hüben wie drüben
vertraute Gebäude gewichen, hier entstehen Wohnungen mit Gewerbeeinheiten.
Die Nachfrage nach Wohnungen ist enorm, so freue ich mich über die
kommende Belebung der Ortsmitte. Im Pfannenstiel werden ein paar Bauplätzle
entstehen – nicht viel, aber der Mensch freut sich, denn die Nachfrage ist enorm.
Eine eher traurige Geschichte ist die Entwicklung des Alten Rathauses – das
nächste Woche beginnende Gerichtsverfahren war der Presse zu entnehmen.
Wir hoffen alle, dass es bald eine Lösung und Verschönerung geben wird. Die
erfreulichste Botschaft zum Thema „Ortsbildveränderung“ habe ich mir für den
Schluss aufgehoben: nochmal Bodenseestraße: der Einzelhandel wird kommen!
Ich empfehle die aufmerksame Lektüre unserer geschätzten Tagespresse in den
nächsten Tagen, mehr will ich heute noch nicht verraten.
11. Immer etwas los…sommerliche Festwochen
3:


Immer ein Ort der fröhlichen Kommunikation und eine Bereicherung für unseren
tollen Wochenmarkt: das Marktwirtschäftle am Sommerfest
Panoramaobstwiesenhock – AK Umwelt hegt und pflegt unseren Hang, es
entstehen Lebensräume für Vögel, Insekten, Bienen, Eidechsen, Beweidung
durch Schafe
12. Dorffest – heiß war’s, und am Montag patschnass. Aber trotz allem fröhlich,
Akkuschrauberrennen tolle Bereicherung, Boxengasse hochinteressant, tolle
Idee von Mathias Hager, super aufgegriffen von den Teilnehmern
 Auch in Ittenhausen war Dorffest, heimeliges Fest, bestens besucht trotz
Zeppelin-Fest am Hangar, im Dorf hält man halt zusammen
 Ferienspiele – tolle Angebote von vielen Mitwirkenden für unsere Kinder
 Wellenbad open-air: sensationeller Besuch, einzigartige Stimmung,
überwältigende Einnahmen; die 4.000€-Grenze wurde geknackt – ja, das
Rathaus-Team muss in diesem Jahr singen, der Bauhof tanzt. Das war der Deal,
wir haben schon jetzt Lampenfieber
13. Unsere Feuerwehr – Helfer in der Not
 In diesem Jahr besonders viele prägnante Einsätze, bei der sie ihre
Schlagkräftigkeit und Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben:
 Brand im Alten Rathaus am Ostermontag
 Transport einer übergewichtigen Person – Treppenhaus zu eng, übers Fenster
 Hochwasser Berg, Ittenhausen Lottenweiler 10.06.
 Herabstürzende Deckenbretter in der Aussegnungshalle Berg
 02.08. Wohnungsbrand Gartenstraße und Graf-Soden-Realschule
 Hochwasser Gewerbegebäude Bunkhofen
 Und und und
Die Ailinger Feuerwehrabteilung und natürlich auch alle Kollegen aus der Stadt und
den anderen Ortschaften sind immer schnell, souverän, fachkundig zur Stelle,
um in allen möglichen und unmöglichen Situationen zu helfen. Danke!
14. Das hätten wir uns anders gewünscht: wir hatten uns so über das langersehnte,
wunderschöne Aussegnungshaus gefreut. Dann wurde die Einweihung von
herabstürzenden Holzbrettern überschattet. Unser Mitgefühl gilt allen, die zu
Schaden gekommen sind und die in einem Fall bis heute nicht ganz genesen
sind. Auf die Dauer des Gutachtens sowie die daraus resultierende Dauer bis zur
Wiederherstellung hatten wir leider keinen Einfluss. Die positive Botschaft nun
aber: die Einfriedungen, Außenanlagen sowie neue Grabfelder mit neuen
Urnenbestattungsformen werden in diesem Jahr geplant und angelegt.
15. Eine weitere sehr positive Nachricht aus Berg: die Dorfentwicklung schreitet
voran! Im Rahmen eines Workshops wurden 3 Planerbüros beauftragt, sich
Gedanken über die künftige Bebauung zu machen. Diese werden von den
Bürgern begutachtet und ergänzt mit Ortskenntnis, besonderen Wünschen und
Bedürfnissen und heraus kommt eine gemeinsame, gute Planung vom Ort für
den Ort. Die Nachfrage nach Bauplätzen im Anschluss war riesig. Liebe
Häuslebauer, haben sie noch etwas Geduld, wir arbeiten mit Hochdruck am
Bebauungsplan, der im Sommer fertig wird, anschließend folgt die Erschließung
4:
des I. Bauabschnitts. Meilenstein in diesem Zusammenhang ist der Bau des
Bildungshauses, das bis Ende 2017 fertiggestellt sein wird. Hier werden alle
Kinder von 1-10 Jahren unter einem Dach betreut, es entsteht eine zentrale
Anlaufstelle für die Berger Familien, bei dem Erzieherinnen und Lehrerinnen
Hand in Hand arbeiten. Den Kindern werden dabei altersübergreifende Angebote
gemacht, d.h. die Kinder von Schule und Kindergarten können zeitweise z.B.
zusammen Kochen, Turnen oder Werken, die Kleinen lernen dabei von den
Großen und genauso auch umgekehrt. Keine Angst, der normale Lehrplan der
Grundschule kommt dabei natürlich nicht zu kurz! Zudem wird es dann ein
Mittagessen –und Betreuungsangebot für den ganzen Tag geben. Optimale
Bedingungen für junge Familien!
16. Nicht nur für junge Familien, sondern auch für junggebliebene bietet Ailingen
eine umfassende Infrastruktur. Das Pflegeheim an der Ittenhauser Straße nimmt
Gestalt an und soll zum Jahresende bezogen werden. Damit rückt eine wichtige
Einrichtung noch weiter in unser Zentrum und bietet moderne Standards und ein
höchst attraktives Umfeld für Bewohner und Personal. Neben unseren
bestehenden Seniorenwohnanlagen in Berg und in der Bodenseestraße
entstehen weitere in der benachbarten Wohnanlage am Kirchgarten. Ergänzt
werden die Wohnangebote durch die Nachbarschaftshilfe sowie aufmerksame
und hilfsbereite Nachbarn, auch das gibt es noch auf dem Dorf. Für beste
Unterhaltung sorgen ein rühriger Seniorentreff, der im letzten Jahr sein 20jähriges Bestehen feiern konnte, sowie Seniorennachmittag, Seniorenfasnet und
die Angebote der Kirchengemeinden und des DRK. Sie sind rundum gut
versorgt, auch in diesem Lebensalter. Zum Martinsheim kann ich Ihnen leider
noch immer nichts sagen, obwohl sowohl Ortschaftsrat als auch ich um eine
möglichst schnelle Öffentlichkeitsarbeit gedrängt haben. Die Stiftung Liebenau
möchte aber verständlicherweise zunächst eine mit Behörden und dem
Ortschaftsrat abgestimmte Planung haben, bevor diese an die Öffentlichkeit geht.
Das wird aber nicht mehr lange dauern, da bin ich sicher.
17. Aus der Wirtschaft möchte ich in diesem Jahr 2 Betriebsjubiläen hervorheben:
Die Fa. Grossmann in Unterraderach durfte stolz auf 150 Jahre ihres Betriebes
zurückblicken, der immer nicht nur sich, sondern auch das Wohl der Vereine und
der Gemeinschaft im Auge hatte und hat. Und die Firma Laubenberger feierte ihr
50-jähriges Jubiläum – in dem kleinen Laden in der Hauptstraße steckt viel mehr
drin, als man von außen ahnen könnte. Auf dem Foto Herr Laubenberger und
sein Mitarbeiter und künftiger Nachfolger Patrick Mayer. Das Ailinger
Gewerbeforum war erstmals beim verkaufsoffenen Sonntag in FN präsent, mit
von der Partie auch die Ailinger Tourist-Info - sie stehen stellvertretend für alle
engagierten, fachkundigen Betriebe in Ailingen. Buy local – oder wie man immer
schon sagte: warum in die Ferne schweifen…
18. Wahlen, Wahlen…von der großen Politik zur kleinen: die Bundestagswahl ergab
2 Abgeordnete für den Bodenseekreis, Herr Riebsamen und Frau Groth. Beide
können heute nicht hier sein, wir wünschen aber bestes Gelingen für ihre
Aufgaben. Denn jetzt kann es losgehen, die GroKo steht und wir hoffen, dass sie
mit ihrer Macht verantwortungsvoll und zukunftsweisend umgeht. Aber auch auf
kommunaler Ebene geht es um Wahlen, Sie Wählen im Mai ihre Ortschafts, -
5:
Gemeinde und Kreisräte. Die Suche nach Kandidaten ist in vollem Gang. Ich
kann nur zu einem kommunalpolitischen Mandat ermuntern, man lernt
unglaublich viel über seine Heimat, seine Strukturen und Funktionen und
verwächst viel intensiver mit seinem Ort. Aber ehrlicherweise ist damit ein
gewisser Zeiteinsatz nötig; daher gilt mein größter Respekt allen, die sich dieser
Verantwortung stellen. Einer, der dies vorbildlich über viele Jahre zunächst als
Ortschaftsrat und dann als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender tat, wurde im
vergangenen Jahr mit der Ehrenmedaille der Stadt FN geehrt: Johannes
Brugger. Gratulation!
19. Und nun, wie geht es weiter? Die Entwicklung einer Stadt steht zum Großteil und
soweit vorhersehbar im Haushaltsplan. Der offenbart uns ein immenses
Investitionsvolumen für die nächsten Jahre und– wie schon mehrmals heute
erwähnt – sehr viel Freude für die Ortschaft. Denn alle unseren großen Projekte,
auf die wir teilweise lange gewartet haben, stecken darin: Das Bildungshaus mit
4,1 Mio., die Sporthalle mit 7,35 Mio., das Baugebiet Berg mit 1,2, der Friedhof
Berg mit 200.000, der Straßenausbau in Lottenweiler mit 1,1 Mio.… Unser
Luxusproblem wird sein, dass wir gar nicht wissen, wie wir das viele Geld so
schnell verarbeiten sollen. Für Verwaltung und Gremien ist damit der Takt für die
nächsten Jahre vorgegeben: Vollgas. Und das geben wir gerne. Wir danken
Herrn OB Brand sehr herzlich für den auskömmlichen „Menüvorschlag“ an den
Gemeinderat, den die Köche aller Fraktionen für Ailingen ohne jegliches
Nachwürzen oder Strecken übernommen haben. Deshalb gilt auch Ihnen, meine
Damen und Herren, mein herzlicher Dank für Ihren Mut und Ihr Vertrauen. Dem
Ortschaftsrat danke ich für sein engagiertes Eintreten für die Ailinger Belange,
das letztlich zu diesem wunderbaren Ergebnis geführt hat.
Beste Ausgangsbedingungen für ein neues Jahr also,
treten wir das Gaspedal kräftig gemeinsam durch,
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
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