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Der Papst tritt ab, was nun? Geglückte Premiere

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Aktuell
15. Februar 2013
Seite 3
Maskenball und Narrenessen
SCHÖFTLAND Guggenspiel und die Live Band «HitMixx» sorgten für gute Stimmung
Vergangenes Wochenende feierte das Fasnachtsvolk in
Schöftland den Maskenball mit
Narrenessen. Das Duo «Hitmixx» aus Luzern und mehrere
Guggen heizten den «Fasnächtlern» ordentlich ein.
Auch die Guggen «Gögguschränzer» aus Littau und die «Notequaeler» aus Fislisbach brachten
die Besucherinnen und Besucher
dazu, das Tanzbein tüchtig zu
schwingen.
Zufrieden mit den Anlässen
«Zirka 200 Personen besuchten den
Anlass. Im Vergleich zu den vori-
gen Jahren ist die Besucherzahl etwa gleich geblieben. Im Grossen
und Ganzen ist das OK, das die Fasnacht mit etwa 55 freiwilligen Helfern durchführt, zufrieden mit der
diesjährigen Fasnacht in Schöftland,» berichtet Bernadette Koch,
Präsidentin
des
Narreteams
Schöftle: «Wir freuen uns schon
heute auf einen riesigen Andrang
an der nächsten Fasnacht am 22.
und 23. Februar 2014.»
Auch gegen Hunger und Durst
konnte etwas unternommen werden: Neben dem schon legendären
Narren-Essen gab es in der Kaffeestube feine Desserts und in der
Jurte (traditionelles Zelt von Nomaden in West- und Zentralasien)
diverse Getränke. Luca Weingard
Geglückte Premiere
BOTTENWIL Garantierte Unterhaltung mit dem neuen Theaterstück
«Freu mich auf Stefanie»
ERLINSBACH Valon Muhadri bei «The Voice»
Viele Teilnehmer aus dem Aargau gab es bislang bei der SRFSendung «The Voice Of Switzerland» noch nicht. Valon
Muhadri aus Erlinsbach ist einer und steht dank seinem
Auftritt in der nächsten Runde.
«Rise Up» von Pegasus hat sich Valon Muhadri ausgesucht, Stefanie
Heinzmann fand es gut, drückte den
Buzzer und holte den Erlinsbacher in ihr Team. «Ich war nervös
wie nie zuvor in meinem Leben. Ein
Grund dafür waren die Jury, Kameras und das Publikum. Eine ungewohnte Situation, deshalb hatte
ich auch ein wenig Angst. Aber zu
meinem Glück lief ja alles gut», beschreibt Valon seinen Auftritt.
Noch am Abend selber habe er viele positive Feedbacks erhalten, was
ihn natürlich gefreut habe.
An diesem Wochenende spielt
die Spiel- und Theatergruppe
Bottenwil das neue Stück «S
Meieli serviert im Löie» in der
Mehrzweckhalle in Bottenwil.
Die zehn Schauspieler der Spielund Theatergruppe Bottenwil liefern eine Vorstellung ab, die so
manch Zuschauer und Zuschauerin in ihren Bann zog.
Unterhaltung mit Verpflegung
Meieli ist die neue Serviertochter
im «Löie». Die Löiewirtin Lotti und
die Gäste des «Löien» sind sehr zufrieden mit der Arbeit von Meieli.
Die junge Serviertochter muss aber
auch mit Neidern und Gehässigkeiten klarkommen. Meieli ist eine taffe Frau und lässt sich von
nichts und niemanden beeindrucken. Dieses Wochenende spielen
Lotti, die Löwenwirtin, Bruno, der
schüchterne Tannenzüchter, der
schreckliche Iwan, Mona, die Mut-
Bild: SRF/Ueli Christoffel
Valon Muhadri aus Erlinsbach überzeugte die Jury von The Voice Of Switzerland.
Bild: Luca Weingard
Spannende Szenen spielen sich im Theaterstück «S Meieli serviert im Löie» in der
Mehrzweckhalle in Bottenwil ab.
ter von Meieli, Leo, das Tagblatt des
Dorfes und einige andere im Stück
mit. Neben dem mit Spannung
durchzogenen Schauspiel erwarten Sie eine Tombola mit tollen
Preisen und ein Dessertbuffet. Wer
Lust hat, kann vor der Aufführung
in der Mehrzweckhalle ein feines
Nachtessen geniessen.
Das Theater spielt an folgenden Tagen:
Freitag, 15. Februar, 20 Uhr;
Samstag, 16. Februar, 20 Uhr;
Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr.
Weitere Infos unter: www.theater-bottenwil.ch Luca Weingard
Mehr als nur Gesang
Mit seinem Auftritt wollte der gebürtige Kosovare den Secondos in
der Schweiz eine Stimme geben,
dies betonte er im Interview vor
seinem Auftritt: «Dieses Statement war und ist sehr wichtig für
mich, denn wir sind alle nur Menschen, die Fehler machen. Aber wir
sind nicht der Sündenbock und für
alle Probleme in der Schweiz ver-
antwortlich. Das wird manchmal
von gewissen politischen Parteien
so dargestellt.» Ausländer seien ein
wichtiger Teil der Schweizer Bevölkerung, sagt Muhadri weiter Sie
würden dazu beitragen, dass dieses Land, dass ihm ganz persönlich sehr am Herzen liege, seit den
60er den wirtschaftlichen Aufschwung kenne.
Zurück zur Musik. Der Mann aus
Erlinsbach ist im Team von Stefanie Heinzmann gelandet. Glückstreffer? «Ich freue mich riesig darauf, mit ihr zu arbeiten und bin gespannt, was mich erwartet, denn
die Stefanie ist immer noch das
Mädchen aus Eiholz und sehr bescheiden geblieben. Trotz ihres Erfolgs!». Die Auditions sind vorbei,
nun geht es nach den Workshops
in die sogenannten Battles, die
Sing-Wettkämpfe Mann gegen
Mann: «Ich werde sicher mein Bestes geben und versuchen, mir selber treu zu bleiben!». Obwohl Valon Muhadri, der Sänger der Aarauer Band «Seldom», nie den Eindruck gehabt hätte, das man ihm
von der Produktion her etwas einreden wollte. Ganz im Gegenteil,
man fühle sich vom Team unterstützt und manchmal wie «ein kleiner Herzog, dessen Wünsche immer erfüllt werden». Reto Fischer
Der Papst tritt ab, was nun?
Barbara Kieser, Küttigen
Peter Schaffner, Wildegg
Rita Amstatt, Aarau Rohr
Patrick Wirth, Aarau
Sonja Meier, Oberentfelden
Papst Benedikt XVI. hat einen guten Entscheid für sich getroffen, indem er seinen Rücktritt angekündigt hat. Wenn er von sich aus weiss,
das er abtreten sollte, darf man dass
sicher akzeptieren, weil er ja doch
auch schon ein hohes Alter erreicht hat. Jetzt können wir nur darauf hoffen, dass ein guter Nachfolger gewählt wird.
Den Entscheid des Papstes finde ich
so in Ordnung, denn er hat das gleiche Recht wie alle anderen auch.
Dann abzutreten, wenn er merkt
dass es nicht mehr geht, dies muss
man respektieren. Ich finde das gut
so! Betreffend den Erwartungen an
den neuen Papst, kann ich nicht
gross mitreden. Dieses Thema interessiert mich nicht so sehr.
Wenn der Papst von sich aus weiss,
dass er nicht mehr kann, sollte er
diesen Schritt auch wagen. Nicht
dass später böse über ihn geredet
wird und er dann einmal nicht mehr
sagen kann, was er denkt. Meine
Erwartungen an den neuen Papst
werden kaum erfüllt. Wünsche,
dass alles offener wird, werden wir
wohl nicht mehr erleben.
Dass der Papst sein Amt auf Ende
Februar aufgibt, ist natürlich alleine sein Entscheid, den man respektieren muss. Es kommt drauf an,
wer nach seinen acht Amtsjahren
folgt. Meine Erwartungen an den
Nachfolger von Papst Benedikt XVI.
sind simpel: Es soll ein Papst werden, der eine modernere Einstellung hat.
Meiner Meinung nach war es ein
guter Entscheid von ihm, vorher
aufzuhören. Ich an seiner Stelle
hätte dasselbe getan, wenn ich
merke, dass es mir nicht mehr so
gut geht und ich die Grenzen spüre. In einem gewissen Alter spürt
man diese immer besser. Sein
Nachfolger sollte erdiger sein, die
Menschen im Herzen berühren.
Für Sie unterwegs war: Saskia Hafner
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Seele and Geist
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