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Patenschaft der Grund- und Mittelschule
im Schuljahr 2014 /15
Patenschulung
Was ist ein Patenkind?
Den Begriff „Patenkind“ verwenden wir, wenn wir von jüngeren Kindern
sprechen ( Kindergarten- und Grundschulalter )
Was ist ein Pate?
Die älteren Schüler, die im Rahmen einer Patenschaft ein Kind oder einen
Jugendlichen begleiten ( helfen, unterstützen ), bezeichnen wir als Patin /
Pate.
Vorteile für Paten und Patenkinder, die in einer Patenschaft entstehen?
Für Patenkinder:
Patenkinder werden unterstützt, haben eine zusätzliche Bezugsperson an
ihrer Seite, werden individuell gefördert, werden ermuntert,..
Persönliche Fähigkeiten:
Sie erreichen Arbeitsziele und verwirklichen Ideen, ihre Lernmotivation
wächst, sie entwickeln ein positives Selbstwertgefühl.
Soziale Fähigkeiten:
Durch das Feedback der Paten lernen sie, mit – positiven und negativen –
Reaktionen ihrer Umwelt umzugehen, die eigenen Handlungen zu bewerten
und zu korrigieren oder anzupassen. Konflikt-, Kommunikations- und
Integrationsfähigkeit werden auf diese Weise deutlich gesteigert.
Für Paten:
Für die Paten bedeutet die Unterstützung eines jungen Menschen eine
persönliche Bestätigung.
Die Erfolge und Entwicklungsschritte des Patenkindes zu fördern und zu
begleiten bereichert auch das eigene Leben.
Im engeren Kreis des Patenschaftsprojekts sowie aus dem Umfeld des
Patenkindes erfahren die Paten große Anerkennung, die sich je nach
Organisation und Beziehung zu ihrem Patenkind unterschiedlich äußern
kann ( Zeugnisbemerkung, Lob durch Eltern und Lehrer, Dank durch
Patenkinder..)
Das Verhältnis Pate und Patenkind
In der Patenschaftsbeziehung haben die älteren Schüler eine Vorbildfunktion
und tragen gewisse Verantwortung! Sie stehen ihrem Patenkind beratend zur
Seite – auch in schwierigen Situationen. Sie vermitteln Lerninhalte und
Lerntechniken, Lerntipps und Arbeitsweisen.
Eine gute Patenschaft enthält mindestens die folgenden
fünf Elemente:
> Vertrauen ( den anderen ernst nehmen, vertrauliche Informationen
sollten sicher aufgehoben sein,...)
> Bestätigung ( ein kritisches und konstruktives Feedback bzw.
Rückmeldung als Motivationshilfe > Ich – Botschaften ! )
> Akzeptanz ( > persönliche Beziehung eingehen, anderen so annehmen
wie er ist! )
> Professionalität ( gemeinsame Ziele verfolgen und diese Ziele
gemeinsam gewissenhaft anstreben! )
> Grenzen ( respektvoller Umgang miteinander, der Pate kann nicht
alles leisten, er ist kein Lehrer )
Umgang mit Konfliktsituationen:
> falsche oder zu hohe Erwartungen setzen oft eine Patenschaft unter Druck
> mangelnde Zuverlässigkeit auf beiden Seiten führen zu Streit...
> unterschiedliche Persönlichkeiten
> Überforderung auf beiden Seiten
> Rollenkonflikte: Der Pate überschreitet seine Grenzen und bevormundet
das Patenkind
> Unfaire Behandlung
Wie kann man einem Konflikt vorbeugen?
Ein respektvoller Umgang ist die Basis für jede gute Patenschaft.
Sprecht Unstimmigkeiten frühzeitig und offen an und bleibt dabei
sachlich! ( mit Patenkind oder dem jeweiligen Lehrer )
Übt auch eine gewisse Selbsteinschätzung über das eigene Verhalten (
„ Habe ich mich richtig verhalten?“ )
Wie kann ich vorbeugen?
Bei ersten Anzeichen von Streit oder Aggressionen > Durchatmen > und
sich evtl. aus der Konfliktsituation begeben!
Was macht eine gute Patin / einen guten Paten aus?
Begeisterung und Einsatz
Interessen für die Patenkinder, bereit sein andere Kinder zu unterstützen,
ihnen etwas zu geben
motivieren können
Selbstbewusstsein
Ausdauer ( regelmäßige und langfristige Unterstützung )
bei Konflikten ruhig bleiben

Akzeptanz und Respekt
gut mit anderen Menschen umgehen können, die anders sind
gut zuhören können
in der Lage sein, sich in andere Menschen hineinzuversetzen
bereit sein, sich auf neue Ansichten einzulassen, auch wenn diese auf den
ersten Blick ihnen eigenen Ideen und Vorstellungen widersprechen

Zuverlässigkeit
Kannst du vertrauliche Informationen bewahren?
Gemeinsame Termine, Absprachen, Zeiten einhalten
Geduld haben, auch wenn das Patenkind diese Zuverlässigkeit am Anfang
noch nicht hat
….........

erarbeitet vom Patenteam der Mittelschule Niederaichbach / Wörth und dem
Verbindungslehrer Michael Hartl
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Bildung
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