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Programm:
Konzert des Kammerorchester
String Consort Styria
am 22. November 2014
um 17:00 Uhr
im Barocksaal des Stiftes Vorau
Christoph Willibald Gluck (1714-1787):
Sinfonie für Streicher in G-Dur
Allegro - Andante - Presto
Georg Philipp Telemann (1681-1767):
Konzert für zwei Altblockflöten und Streicher
in a-Moll, TWV 52a2
Gravement - Vistement - Largement - Vivement
Soli: Katharina Forstner und Stefanie Kothgasser
Francois-Joseph Naderman (1781-1835):
Sonate Nr. 4 für Harfe und Streicher
Allegro fieramente - Allegretto
Solo: Christiane Neuper
Arr.: Gernot Haid
Pause
Hector Berlioz (1803-1869):
Les Jeunes Ismaelites
für zwei Querflöten und Streicher
Soli: Katharina Greiner und Kerstin Winkler
Arr.: Gernot Haid
Joseph Haydn (1732-1809):
Sinfonie Nr. 27
Allegro molto - Andante - Presto
Astor Piazzolla (1921-1992):
"Liber Tango" für Akkordeon und Streicher
Solo: Uwe Habich
Arr.: Gernot Haid
String Consort Styria
Musikalische Leitung und Konzertmeister:
Gernot Haid
Katharina Forstner
Geboren in Judenburg. Ab 1994 Musikschülerin der UvL-Musik- und Kunstschule.
Nach zweijähriger musikalischer Früherziehung Wechsel ins Fach Blockflöte, ab
1998 Mitglied im Ensemble für Alte Musik, beides unter der Leitung von Mag.
Helga Sundl. 2008 Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg. Dreimalige
Preisträgerin des musikalischen Jugendwettbewerbs „Prima la Musica“ in den
Jahren 2000 (Blockflötenensemble, 2. Platz), 2005 (Blockflöte Solo, 2. Platz) und
2007 (Blockflöte Solo, 1. Platz). Teilnahme an musikalischen Sommerkursen für
Jugendliche: Orchestercamp Kumberg, Schloss Weinberg/OÖ unter der Leitung
von Mag. Helga Sambs, im Schloss Seggauberg/Stmk unter der Leitung von Mag.
Astrid Horn. Mitglied in der Flötengruppe "Feel Herz" der Pfarre Herz Jesu Graz,
der Musikgruppe der Pfarre Judenburg St. Magdalena oder der Passionsmusik
der Mundartpassion. 2013 Gründung des musikalischen Freundschafts-Projekts
„Flötastisch!“, zusammen mit Stefanie Kothgasser, Judith Reiter und Mag. Helga
Sundl.
Stefanie Kothgasser
Geboren in Judenburg. Musikalische Grundschulung anhand der Blockflöte bei
Mag. Ursula Schweighofer und anschließende Blockflötenausbildung bei Mag.
Helga Sundl, beide an der UvL Musik- und Kunstschule Judenburg. Mitglied im
Ensemble für Alte Musik, später im Blockflötenensemble der Ausbildungsklasse
Sundl. 2013 Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg, danach Gründung des
Ensembles "Flötastisch!" in Graz. Mitglied der Passionsmusik der „Passion in
Mundart“ (von H. Leikauf und W. Rysavy) und der Flötengruppe der Pfarre St.
Magdalena.
Christiane Neuper
Geboren in Judenburg. Mit dem Harfenunterricht bei Daniela Karner aus
Oberzeiring begonnen. Durch den Schulwechsel nach Kärnten Schülerin der
Klasse Ulrike Mattanovich am Konservatorium in Klagenfurt. Teilnahme an
verschiedenen Harfenseminaren in der Steiermark und in Kärnten,
Konzerttätigkeit im Murtal, Mitglied des OHO (Obermurtaler Harfenorchester),
Mitwirkung bei diversen Feiern und Veranstaltungen.
Katharina Greiner
Geboren in Judenburg. Seit 2004 Instrumentalunterricht im Fach Querflöte bei
Frau Mag. Erika Uggowitzer und seit 2006 auch Saxophonunterricht bei Herrn ML
Ewald
Wilding.
2014
Abschlussprüfung
und
JMLA
des
Steirischen
Blasmusikverbandes
in
Gold
auf
dem
Instrument
Saxophon
mit
ausgezeichnetem Erfolg sowie 2007/09 JMLA auf der Querflöte in Bronze und
Silber mit Auszeichnung. Sechsmalige Teilnahme mit dem Instrument Querflöte
am Musikwettbewerb „Prima la musica“ sowohl als Solistin als auch in
unterschiedlichen Ensembles und Erreichen von fünf 1. Plätzen sowie einem 1.
Platz mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb im Jahr 2012 mit
dem Trio „Flautastinä“. Seit 2007 Saxophonistin bei der Bergkapelle Fohnsdorf,
zuerst Alt-/Sopransaxophon und seit 2 Jahren Tenorsaxophon.
Kerstin Winkler
Geboren in Judenburg. Ab 2004 Musikalische Früherziehung bei Frau Mag. Helga
Sundl an der UvL Musik- und Kunstschule Judenburg. 2006 Beginn der
Blockflötenausbildung und Teilnahme am „Ensemble für Alte Musik“. Ab 2007
Ausbildung im Hauptfach Querflöte bei Frau Mag. Erika Uggowitzer und Mitglied
im Jugendblasorchester unter der Leitung von Herrn ML Gerhard Pucher bis
2012. Mitglied diverser Ensembles von Frau Mag. Uggowitzer. Zweimal
Preisträgerin beim Landesmusikwettbewerb „Prima la musica“. Seit 2006
Mitglied
im
Verein
Judenburger
Spielmannszug
im
Steirischen
Blasmusikverband.
Uwe Habich
Geboren in Judenburg. Ab 2000 Beginn des Akkordeonunterrichts und ab 2006
zusätzlich Keyboard/Klavier, beides in den Klassen von Mag. Uwe Schmidt an der
Musikschule Zeltweg. Seit 2012 vertiefend Jazz-Klavier bei Wolfgang Wippel an
der UvL Musik- und Kunstschule Judenburg. Mitglied in verschiedenen Bands:
seit 2008 „New Voices“; seit 2010 „The Ultimate Beisl Experience“; seit 2014
„extendable“; zusätzlich Gastauftritte bei anderen Bands & als Korrepetitor
verschiedener Sängerinnen und Sänger. 2013 Mitwirkung beim Popkonzert des
MV St. Margarethen.
Gernot Haid
Geboren in Graz. Violinunterricht am Konservatorium, Matura am
Musikgymnasium Graz. Violinstudium bei Prof. Klasinc, Prof. Himmel und Prof.
Mc Crann an der Kunstuniversität Graz. 1999 Magister artium mit Auszeichnung.
Seit 1994 Leiter des String Consort Styria. 1995 Substitut am Grazer
Schauspielhaus. Seit 1995 Mitglied des Kammerorchesters "Louis Spohr
Sinfonietta Kassel". Ab 1996 Konzerttätigkeit bei den Musikwochen in
Großlobming. Meisterkurse bei Professor Melkus, Wien, und Professor Dr.
Fischbach, USA. Teilnahme an den "International Workshops" von ESTA und
ASTA. Seit 1999 Leiter der Violinklasse an der UvL Musik- und Kunstschule
Judenburg.
String Consort Styria
Das Streichorchester wurde 1994 in Graz gegründet. Gernot Haid ist sowohl
Konzertmeister als auch Künstlerischer Leiter. Nach mehreren Konzerten in der
Steiermark und in Wien unternahm das Kammerorchester eine gelungene
Amerika Tournee mit Konzerten in New York, San Francisco und Chicago. Es
folgten Einladungen zu Konzerten mit dem Universitätsorchester Leoben und zu
Großprojekten der Heilandskirche Graz, unter anderem mit J. S. Bachs
"Weihnachtsoratorium" ,"Johannespassion" und "Markuspassion", G. F. Händels
"Messias" und "Judas Macchabäus", W.A. Mozars "Requiem“ A. Vivaldis „Gloria“,
C. Saint Saens "Weihnachtsoratorium" oder G. Faures "Requiem". Ein weiterer
Höhepunkt für das Orchester war die Österreichische Erstaufführung Volker
Grimsehls Oratorium "Die Bilder von Tschernobyl". Sowohl die Liebe zur
barocken und klassischen Musik als auch zur "Neuen Musik" in Zusammenarbeit
mit den lebenden Komponisten hat das Repertoire und die Bandbreite des
"String Consort Styria" immer mehr erweitert. Orchesterkonzerte, Solokonzerte
und Gemeinschaftsprojekte mit Chören zählen zu den fixen Bestandteilen des
Schaffens des Orchesters.
Florian Leopold Gassmann (1729-1774):
Florian Leopold Gassmann wurde 1729 in Brüx, dem heutigen Tschechischen
Brix, geboren und sollte eigentlich nach dem Wunsch seines Vaters
Gewürzhändler werden.
Der 13 jährige floh von zuhause nach Karlsbad, von dort weiter nach Venedig
und dann nach Bologna, wo er bei Giovanni Battista Martini studierte. Er spielte
mehrere Instrumente wie Harfe, Violine und Orgel. Mit 27 Jahren schrieb er in
Venedig für das Teatro San Moise seine erste Oper. Die Oper "L´issipille" war
seine zweite, die er 1758 vollendete. Insgesamt komponierte er über 20 Opern,
beachtenswert sind auch seine über 50 Sinfonien. Nach den Erfolgen seiner
ersten fünf Opern ging er 1763 nach Wien, wo er bereits ein Jahr später
Kammerkomponist des Kaisers und ab 1772 Hofkapellmeister war. Er gründete
1771 die "Tonkünstler-Sozietät", aus der sich Anfang des 20. Jahrhunderts das
"Wiener Tonkünstler-Orchester" entwickelte. 1921 kam es mit dem "Wiener
Concertverein" zur Fusion zum "Wiener Sinfonieorchester" dem späteren
Orchester der "Wiener Symphoniker". 1774 starb Gassmann in Wien, wo in
Hietzing eine Straße nach ihm benannt ist.
Die Ouvertüre zu seiner Oper L´issipille setzt sich aus drei kurzweiligen Sätzen,
dem marschmäßigen Allegro assai, einem zarten Andantino und dem Menuett
ähnlichem Finale – Allegro zusammen. In beiden flotten Sätzen ist die Freude
Gassmanns, seinen eigenen Weg zu gehen, zu spüren, der zu dieser Zeit endlich
seine Bestimmung gefunden hatte und ausleben wollte. Der Erfolg gab ihm
Recht. Der sehr schlicht gehaltene Mittelsatz ist wie ein kurzes Innehalten,
Verweilen um erneut die Lebensfreude in vollen Zügen genießen zu können.
Francois-Joseph Naderman (1781-1835):
Francois-Joseph Naderman wurde 1781 in Paris als Sohn eines Geigenbauers
geboren. Er studierte Harfe und gründete am Pariser Conservatoire eine
Harfenklasse. Er komponierte, verlegte seine Harfenstücke selbst und erlernte
den Harfenbau. Mit seiner neuentwickelten Pedalharfe wurde er weit über die
Landesgrenzen hinaus berühmt. Dorette Spohr, die Frau des berühmten
Deutschen Geigers Louis Spohr, spielte auf einer Naderman Harfe bei ihren
Konzerten.
Die Sonate Nr.4 stammt aus den "7 Sonates progressives, Op.92 " von 1830.
Nach dem freieren Beginn geht das "Allegro fieramente" stolz und unnachgiebig
seinen Weg. Man spürt mehr die Kraft als die Anmut des immer wieder als
"himmlisch" bezeichneten Instruments. Im "Allegretto" kommen Verspieltheit
und Leichtigkeit zum Ausdruck. Naderman schrieb mehrere Sonaten, Nocturnen
und andere Werke fast ausschließlich für Harfe. Er starb 1835 in Paris. Erhalten
sind neben seinen Kompositionen auch noch mehrere seiner selbstgebauten
Harfen.
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