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Margaret Chan beeindruckt von dem, was Kuba im

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Quelle:
, Havanna, 16. Juli 2014
Margaret Chan beeindruckt von dem, was Kuba im
Gesundheitsbereich geleistet hat
• Zusammen mit Präsident Raúl Castro weihte die Generalsekretärin der
Weltgesundheitsorganisation neue Gebäude kubanischer wissenschaftlicher
Institute ein.
DIE Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Margaret Chan zeigte sich
von dem beeindruckt, was Kuba auf dem Gebiet der Gesundheit geleistet hat, als sie
zusammen mit dem Präsidenten Raúl Castro die neuen Gebäude der Zentren für die
Staatliche Kontrolle von Medikamenten, Geräten und medizinischen Dispositiven
(Cecmed) und die Nationale Koordination der Klinischen Versuche (Cenec)
einweihte.
Die Expertin betonte die Wichtigkeit, die wesentlichen Arbeitsgebiete für die
wissenschaftliche Entwicklung unter einem Dach zu vereinen. “Kuba ist das einzige
Land, das ich kenne, mit einem Gesundheitssystem, das in einem geschlossenen
Kreislauf eng mit Forschung und Entwicklung verbunden ist. Dies ist genau der
richtige Weg, denn die menschliche Gesundheit kann nur durch Innovation
verbessert werden.”, betonte sie.
Sie sprach den kubanischen Wissenschaftlern ihr Lob aus und nannte sie
hingebungsvolle Menschen, die unter harten Bedingungen überraschende Resultate
hervorgebracht hätten. Man dürfe dabei die Wirtschaftsblockade, unter der Kuba
leide (Handel- und Finanzblockade, die die USA seit mehr als einem halben
Jahrhundert gegen Kuba aufrechterhält) nicht außer Acht lassen.
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“In meinem Herzen nimmt Kuba einen besonderen Platz ein und ich erkenne die
Anstrengungen an, die die Führung dieses Landes unternommen hat, um die
Gesundheit als wesentliche Säule der Entwicklung aufzubauen.”, hob Chang hervor.
Die Direktorin der WHO kam am 13. Juli zusammen mit Carissa F. Etienne, der
Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) in Havanna an.
Am folgenden Tag wurden beide vom Präsidenten Raúl Castro Ruz empfangen. Bei
dieser Gelegenheit wurden Aspekte bezüglich der 67. WHO Versammlung, die im
Mai in Genf stattfand, erörtert, bei der Kuba den Vorsitz innehatte: Die Ziele des
Milleniums, die Agenda post 2015 und die Gesundheitsverorgung weltweit.
Gleichermaßen sprach man über die Kollaboration, die Kuba andern Nationen in der
Ausbildung von Fachpersonal leistet und über die Lage der Gesundheit in der Welt
und besonders in den Amerikas.
Chan und Etienne besuchten wissenschaftliche Forschungszentren, wo sie sich unter
anderem über die Entwicklung des nationalen Medikamentenprogramms und die
Wirkung der biopharmazeutischen Produkte, die im Land entwickelt wurden,
informierten.
Während einer Vorlesung, die sie im Gesundheitsministerium hielt, warnte Chang vor
dem Anstieg nicht übertragbarer Krankheiten, was mit dem wenig gesunden
Lebensstil zusammenhinge.
Bei ihren Kontakten mit Spezialisten in der Hauptstadt betonte die WHO Direktorin,
dass die Gesundheitspolitik das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit von der Heilung auf
die Vorsorge verlagern müsse, von einer kurzfristigen zu einer langfristigen Sicht, bei
der Geburt, der Entwicklung von Impfstoffen und Antibiotika, von isoliertem zu
gemeinsamen Handeln auf verschiedenen Sektoren mit vielfältigen Partnern.
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Seele and Geist
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