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208 wurden etwa 199 g Sporen gesammelt, was etwa 1800

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208
Pilze.
wurden etwa 199 g Sporen gesammelt,
entspricht. Der von K. B j e r n e k a r
180 Tage lang täglichen Sporenfall von
zierte insgesamt 9000—18 000 Milliarden
porus fomentarius
alle bisher
Weit.
was etwa 1800 Milliarden Sporen
beobachtete Fruchtkörper zeigte
50—100 Milliarden Sporen, produ­
Sporen. Damit übertrifft P o 1 y auf Sporenfall untersuchten Pilze
U Ibrich
(Berlin-Dahlem).
Couch, J. N., The genus Septobasidium. Chapel Hill (The University of
North Carolina Press) 1938. VIII + 480 S.; 60 Textfig., 1 Titelbild,
114 Taf.
Die vorliegende Monographie ist das Ergebnis 12jähriger Spezialstudien
über die Gattung S e p t o b a s i d i u m , deren Artenzahl Verf. auf 160
erhöhte (47 neu). S e p t o b a s i d i u m Pat. umfaßt auch die kleinen Gat­
tungen G l e n o s p o r a Berk, et Desm., 0 r d o n i a Racib. und M o h o r t i a Racib. und ist die einzige Gattung der S e p t o b a s i d i a c e a e ,
der neuen Reihe der S e p t o b a s i d i a 1 e s , die als gleichartige Gruppe
wie die A u r i c u l a r i a l e s , U r e d i n a l e s und U s t i l a g i n a l e s
zu den H e t e r o b a s i o m y c e t e s gehört. Damit erhalten die S e p t o ­
b a s i d i a c e a e eine Sonderstellung, die aber ihren Verwandtschaftsver­
hältnissen besser entspricht, als die Stellung von S e p t o b a s i d i u m zu
den A u r i c u l a r i a c e a e — A u r i c u l a r i e a e , mit denen die Gat­
tung nicht näher verwandt ist. Die Arten haben häutige bis krustige, oft leb­
haft gefärbte, niemals gelatinöse Fruchtkörper und sind auch durch ihre
eigenartige Lebensgemeinschaft mit Schildläusen gut charakterisiert. Die
biologischen Verhältnisse werden eingehend dargestellt. Die Sporen keimen
auf Schildläusen, deren Schilder und Kolonien von den Pilzfruchtkörpern
"überdacht werden. Unter dem Schutze dieses Daches leben die Schildläuse,
die gelegentlich von kleinen Schlupfwespen befallen werden. Die beweglichen
Jugendformen der Schildläuse und die Vollinsekten der Schlupfwespen be­
wirken die Verbreitung und Verpflanzung der S e p t o b a s i d i u m - Sporen.
Schildläuse und Pilze greifen parasitisch die Wirtspflanzen, meist Gehölze,
an, die sie mitunter erheblich schädigen. Durch Petroleum-Emulsion-Pasten
sind Schildläuse und Pilze zu bekämpfen.
Die S e p t o b a s i d i u m - Arten sind über die ganze Welt verbreitet,
bevorzugen aber die Waldgebiete der wärmeren Länder. Die höchsten Arten­
zahlen weisen auf die Vereinigten Staaten Nordamerikas (36), Brasilien (26),
Java (20), Ceylon (18), Philippinen (18), Jamaica (10). Nur in Südeuropa
kommen einige Arten (4) vor, in Mittel- und Nordeuropa keine. Es ist zu
erwarten, daß die Nachforschung auch in anderen Ländern noch viele Arten
nachweisen wird.
Die Schildläuse gehören meist den Gattungen A s p i d i o t u s und
C h i o n a s p i s an. Zur Unterscheidung der S e p t o b a s i d i u m - Arten
geben Größe, Lage, Struktur und Farbe der Fruchtkörper, Vorhandensein
oder Fehlen eines Hymeniums, Beschaffenheit der Basidien und Sporen gute
Merkmale ab, die zu einem übersichtlichen Bestimmungsschlüssel der Arten,
Varietäten und Bastarde verarbeitet sind.
Bastarde entstehen, wenn sich verschiedene S.-Arten auf Mischkolonien
von Schildläusen ansiedeln. Verf. beschreibt eine Anzahl solcher Bastarde,
deren Entstehung er verfolgen konnte.
Einbezogen in S e p t o b a s i d i u m Pat. werden die Gattungen
G l e n o s p o r a Berk, et Desm., 0 r d o n i a Racib., M o h o r t i a Racib.
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Gesundheitswesen
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