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187 wie sie bei solchen Gelegenheiten sonst selten zu sein pflegt

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Flechten. — Muscineen.
187
wie sie bei solchen Gelegenheiten sonst selten zu sein pflegt, was
schon aus der grossen Zahl der auf Granit, Quarz und Kalk ge­
sammelten Steinflechten hervorgeht.
Unter den 67 neuen Arten sind 2 , Minksia candida und M.
caesiella, von dem Verf. als Vertreterinnen einer neuen Gattung
hingestellt.
Die den Graphidaceen angehörige Gattung Minksia unterscheidet sich
von Enterographa und Chiodecton durch die parenchyniatischen Sporen.
Ihre Diagnose l a u t e t : „ Thallus crustaceus, areolatus, areolae dcmuni pro parte
verruciformes et fértiles, gonidia chrolepoidea; apothecia in verrucis thallinis
sita, gymnocarpica, perithecium simplex, proprium, immersutn, completum, basi
crassius, epithecium distinctum, paraphyses connexae, sporae hyalinae, parenchymaticae."
Die übrigen vom Verf. als neu beschriebenen Arten sind:
Anema exiguum, Calicium l e W n u m , .Roecella Balfouri, Ramalina debilis,
Parmelia convexula, Schweinfurthi, Physcia obscurella, endopyxinea, A m p h i loma deplanatum, Balfouri, granuliferum, Pyxine c o n v e x a , Lecanora notha,
Socotrana, Rinodina substellulata, granularis, Pertusaria schizostoma, subflavens , cicatricosa , Socotrana , xantholeuca , Blastenia albidocoerulescens,
cretácea , variabilis , Lecidea ( B i a t o r a ) contractula, p l u m b e e l l a , Patellaria
(Biatorina) obfuscata, P. (Catillaria) s i g m o i d e a , P. (Raphiospora) decussata,
Buellia b r a c h y s p o r a , albinea, leucina, substigmatea, innata, Dirina cinerea,
immersa, Opegrapha (Lecanactis) vestita, elegans, subcalcarea, cretácea,
Dracaenarum, m i c r o s p o r a , sororiella, Melaspilea stigniatea, Graphis brachycarpa, Graphina Balfouri, varians, D i o r y g m a Socotranum, Arthonia calospora,
complanatula, Arthothelium l e u c o c a r p u m , e m e r s u m , Enterographa affinis,
láctea, fraterculans, Chiodecton nanum, circumscissum, Socotranum, Verrucaria
prominens, Microglaena s a x i c o l a , Pyrenula o b s c u r a t a , Polyblastia tropica,
Bathelium pauperrimum und B. velatum.
Minks (Stettin).
Goebel, K . , U e b e r d i e A n t h e r i d i e n s t ä n d e v o n P o l y t r i c h u m . (Flora. LXV. 1882. No. 21. p. 323—326. Mit 1 Tafel.)
Es ist bekannt, dass aus der Mitte der männlichen Blüten­
stände von Polytrichum regelmässig nach der Antheridienreife die
Hauptachse weiter sprosst, woher es kommt, dass man unter der
jüngsten Antheridienknospe in der Regel auch noch die älteren
etagenmässig untereinanderstehend erblickt. Verf. weist nun nach,
dass dieses Weitersprossen des Stengels durch die Antheridien­
stände nur möglich ist, weil die Entstehung der Antheridien hier
eine andere ist, als wie sie L e i t g e b in „Entwicklung der Antheri­
dien bei Fontinalis antipyretica" (1868) für dieses Moos angibt.
Hier geht nämlich das erste Antheridium aus der Scheitelzelle
hervor und bewirkt so den Abschluss der Hauptachse, die nächsten
Antheridien entstehen an Stelle der Blätter, während die nun
folgenden an einen bestimmten Entstehungsort überhaupt nicht
gebunden sind. Anders bei Polytrichum. Hier gewahrt man in
den jungen männlichen Blütenknospen die grosse Scheitelzelle des
Hauptsprosses, woraus hervorgeht, dass das erste Antheridium
nicht aus dieser hervorgegangen sein kann. Ferner treten die
Antheridien nicht wie dort an Stelle von Blattanlagen auf, sondern
sie entstehen unterhalb der Blätter aus Aussenzellen des Stamm­
gewebes, welche demselben Segment wie das betreffende Blatt
angehören, und zwar sind sie so angeordnet, dass sich aus jedem
blattbildenden Segmente unterhalb eines Blattes eine Gruppe von
Antheridien bildet, welche in 2 — 3 übereinanderstehenden Reihen
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