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Gesundheitsfragen
Vorbeugen ist besser als heilen! Für Hunde gibt es verschiedene Impfungen, was ihnen einen guten
Gesundheitsschutz gibt. Geimpft werden sollten die Tiere gegen Parvovirose, Staupe, Hepatitis
(ansteckende Leberentzündung), Leptospirose und Zwingerhusten (Canines Parainfluenzavirus und
Bordetella bronchiseptica). Zusätzlich ist die Vorsorge gegen Zeckenbefall wichtig, da Zecken
Krankheitsüberträger sind.
Wann impfen?
Hunde-Impfungen sind ein sehr komplexes Thema und je nach Gesundheitszustand oder „Seuchenlage“
sollte der Impfplan durch den Tierarzt entsprechend angepasst werden.
Parvovirose, Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Zwingerhusten: Für diese fünf Krankheiten gibt es
heute gut verträgliche Kombinations-Impfungen, sodass nur eine Injektion nötig ist. Klassischerweise impft
man die Welpen im Alter von 8 Wochen. Im Alter von 12 Wochen müssen all diese Impfungen wiederholt
werden, damit eine gute Grundimmunisierung eintritt.Da der Impfschutz bei Parvovirose und Staupe mit
diesem Impfschema nicht immer ausreicht und der Schutz über die Muttermilch (Antikörper)
unterschiedlich lange anhält, wird bei Problemtieren empfohlen, die Parvovirose- und Staupe-Impfung im
Alter von 16 Wochen zu wiederholen.All diese Impfungen sollten in regelmässigen Abständen aufgefrischt
werden; gegen Leptospirose und Zwingerhusten jährlich, gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis alle 2
bis 3 Jahre.
Tollwut: Reist man mit dem Hund ins Ausland, muss das Tier gegen Tollwut geimpft sein. Wird erst nach
der 16. Lebenswoche geimpft, genügt eine einmalige Injektion, ansonsten muss 2-mal geimpft werden. Je
nach Einreiseland gelten für die Tollwutimpfung verschiedene Einreisebestimmungen. Man kann sich
beim Tierarzt informieren, wie die Vorschriften für das konkrete Einreiseland sind. Generell gilt für die
angrenzenden EU-Länder: Die Impfung muss mindestens 30 Tage alt sein und darf nicht älter als 3 Jahre
sein.
Borreliose, Babesiose, Piroplasmose: Auch hierzu gibt es Impfungen. Da diese drei Krankheiten durch
Zecken übertragen werden, ist es aber in erster Linie wichtig, den Hund vorsorglich mit Halsbändern oder
Spot-on Lösungen gegen den Zeckenbefall zu schützen. Ihr Tierarzt weiss Bescheid über die lokale
Bedrohungssituation und kann Ihnen darum sagen, ob eine Impfung angezeigt ist.
Was kann ich selber kontrollieren und behandeln?
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Mit etwas Übung kann man gewisse Pflegemassnahmen selber treffen:
Regelmässiges Wägen hilft, um die Ernährung bei drohendem Übergewicht rechtzeitig anzupassen.
Oft ist es nötig, die Ohren des Hundes regelmässig zu reinigen (keine Wattestäbchen verwenden!).
Ein Muss ist die regelmässige Entwurmung mit Tabletten. Das kann sehr gut zu Hause gemacht werden,
wie auch die vorsorgliche Behandlung gegen Flöhe und gegen Zecken (Halsbänder und Spot-on).
Kleinere Wunden können mit einem antiseptischen Mittel (zB. Betadine) ausgewaschen werden.
Auch das Entfernen oder Anlegen von Verbänden kann vom Besitzer übernommen werden (ev. nach
Absprache mit dem Tierarzt).
Die Temperatur des Hundes kann mit einem (mit Vaseline gleitfähig gemachten) Fieberthermometer rektal
gemessen werden. Normal sind 37,5 bis 39,0°C.
Wann zum Tierarzt?
In erster Linie sollten die Impfungen regelmässig wiederholt werden (siehe oben).
Bei Autounfällen, Stürzen, Knochenbrüchen sowie nach Beissereien sollte unverzüglich der Tierarzt
aufgesucht werden.
Auch wer bemerkt, dass sein Hund teilnahmslos ist, das Futter verweigert oder deutliche Anzeichen einer
organischen Erkrankung zeigt, sollte möglichst rasch Tierarzt aufsuchen. Je schneller die Diagnose
gestellt und die Behandlung eingeleitet wird, desto schneller darf mit der Genesung gerechnet werden.
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Gesundheitswesen
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