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Arbeitsgruppen 6. Arbeitstagung des Verbundprojektes TransKiGs

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Arbeitsgruppen
6. Arbeitstagung des Verbundprojektes TransKiGs
Was braucht die Praxis?
Konzepte, Strategien und Materialien zur
Übergangsgestaltung
AG 1: Unterstützung der Zusammenarbeit von Kindertagesstätte und
Grundschule anhand von Checklisten, Kooperationsverträgen sowie Jahres- und
Ablaufplanungen (TransKiGs-Bremen)
Das Gestalten eines gelingenden Überganges von der Kindertagesstätte in die
Grundschule setzt eine enge Kooperation beider Bildungsinstitutionen voraus. Die
Interaktion zwischen den Institutionen auf- und auszubauen, ist ein zentrales Anliegen
der Bremer TransKiGs-Arbeit. Das Kind wieder in den Fokus der gemeinsamen Arbeit zu
rücken, Bildungsangebote zu schaffen, mittels derer Kinder eine Kontinuität in ihrem
Entwicklungs- und Bildungsprozess erfahren, sind zentrale Elemente der gemeinsamen
Projektarbeit. Es handelt sich hierbei um Entwicklungsaufgaben, die für Pädagogen/innen
beider Professionen eine große Herausforderung bedeuten.
Dieses gemeinsame Vorhaben erfordert verbindliche Absprachen und Zielsetzungen. In
welchen Rahmen kann die Zusammenarbeit eingebettet werden, um diesen Auftrag
umzusetzen? Um die Kooperation zum einen strukturell zu festigen und zum anderen
inhaltlich auf den Bildungsweg des Kindes hin orientiert zu gestalten? Im Workshop
werden anhand von Beispielen erprobte Arbeitsmaterialien vorgestellt und zur Diskussion
der Erfahrungen eingeladen.
Referenten: Ilke Crone und Jörg Schmele, Projektbegleitung TransKiGs-Bremen
AG 2: Selbstevaluation der Kooperation zwischen Kita und Grundschule
(TransKiGs-NRW)
Neuere Untersuchungsergebnisse verweisen darauf, dass die Kooperation zwischen
Kindertageseinrichtungen und Grundschule erst ansatzweise entwickelt ist. Der
Fragebogen, der in TransKiGs NRW als Evaluationsmethode einsetzt wird, ermöglicht die
Praxis der Kooperation zwischen beiden Einrichtungen aus der eigenen Perspektive
heraus zu beschreiben und zu analysieren. Anhand von zentralen Aspekten des
Fragebogens werden in der Arbeitsgruppe Möglichkeiten der Selbstevaluation sowie
wichtige Facetten der Kooperation mithilfe von Impulsfragen kritisch diskutiert und
gemeinsam mögliche Entwicklungsperspektiven für die Zusammenarbeit von Kita und
Grundschule entworfen.
Referent: Benedikt Rathmer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
AG 3: Ein Ebenenmodell professionellen Handelns als Konzept zur
Übergangsgestaltung (TransKiGs-Thüringen)
Das bereits während der 5. Fachtagung in Weimar vorgestellte Ebenenmodell
professionellen Handelns wird im Rahmen dieser Veranstaltung noch einmal in besonders
anschaulicher Weise präsentiert. Nach einer kurzen, einführenden Darstellung des
Ebenenmodells durch die wissenschaftliche Begleitung (Prof. Dr. Sabine Lingenauber und
Janina L. von Niebelschütz), wird das Tandem Neuhaus (Leiterinnen und Pädagoginnen
der Grundschule und der Kindertageseinrichtung) die gemeinsam entwickelten Strategien
für das letzte Kindergartenjahr vorstellen und diese dem Ebenenmodell zuordnen.
Videoaufnahmen und Fotos konkretisieren die Übergangsstrategien und bereichern die
Präsentation.
Referentinnen: Prof. Dr. Sabine Lingenauber und Janina L. von Niebelschütz,
Hochschule Fulda; Anja Stolze, Annett Greiner-Lar, Monika Müller-Uri, Gabriela
Schuster, Tandem Neuhaus
AG 4: Von der Idee über Stolpersteine und Schmetterlinge zu einer
Handreichung mit Praxismaterialien (TransKiGs-Brandenburg)
Parallel zur Entwicklung des „ Gemeinsamen Orientierungsrahmens für die Bildung in
Kindertagesbetreuung und Grundschule“ (GOrBiKs) wird eine Handreichung mit
Materialien für die pädagogische Praxis entwickelt.
In den ersten Entwurf dieser Handreichung flossen viele Ideen und Anregungen aus der
Praxis ein. Beispiele unterschiedlichster Art, die in Kita und Grundschule erprobt waren,
wurden zusammengetragen und den Qualitätsmerkmalen des Orientierungsrahmens
zugeordnet. Andere Beispiele erarbeiteten Mitglieder der Kommission GOrBiKs selbst.
Die erste Ideensammlung wurde dann in der Kommission mit Pädagoginnen und
Fachwissenschaftlern sehr kontrovers diskutiert.
Die mühselig erarbeiteten Materialien entsprachen nicht den Qualitätsansprüchen der
Fachwissenschaft.
Was ist an einem Schmetterling auf einem Arbeitsblatt für zukünftige Schulkinder
auszusetzen? Der Brief an die künftigen Schulkinder von ihrer zukünftigen
Klassenlehrerin entspricht nicht den Qualitätsanforderungen von GOrBiKs? Warum,
weshalb, wieso ?- das waren nur einige der Fragen, die wir uns stellten und mit denen
wir uns auseinander setzten.
Der Prozess des Nachdenkens und der Prüfung begann.
Wir wollen in Bremen unsere Handreichung vorstellen und den Prozess der Entwicklung
der Materialien. Mit den Teilnehmerinnen aus den anderen Bundesländern wollen wir
diskutieren, welche Erfahrungen sie bei der Entwicklung von Materialien gemacht haben,
welche Stolpersteine und Schmetterlinge sie überwinden mussten und anhand konkreter
Praxisbeispiele aus der Handreichung darüber diskutieren, wie es gelingt/ gelingen kann,
Materialien so zu erarbeiten, dass sie den neuen Qualitätsansprüchen und Zielen von
TransKiGs gerecht werden.
Referentinnen: Susanne Scheib und Heike Kroner, LISUM Ludwigsfelde
AG 5: Anregungsmaterialien zur Kooperationspraxis (TransKiGs-Berlin)
Im Rahmen des Modellvorhabens Berlin wurden von den beteiligten Tandems
praxiserprobte und evaluierte Anregungsmaterialien zur Kooperation entwickelt,
die es ermöglichen transferfähige Erfahrungen und entwickelte Konzepte zu
dokumentieren.
Die Anregungsmaterialien sind eine Mischung aus Fallstudie und nachvollziehbarer
Anleitung mit nutzbaren Werkzeugen, die das spezifische Kooperationsprojekt von Schule
und Kita mit seiner Geschichte und seinen Kontextbedingungen darstellt.
Gleichzeitig werden gangbare Schritte zum Erfolg und nützliche sowie nutzbare
Materialien wie z. B. Präsentationen, pädagogische Materialien, Informationsbriefe an die
Eltern und Evaluationsbögen für Nachahmer/innen auf Papier und digital bereitstellt.
Die Nachahmung ist dabei ebenso erwünscht wie die Anpassung der Idee an den eigenen
Kontext. Schließlich sind die Bedingung nicht für jede Einrichtung die gleichen.
Die bei der Entwicklung der Materialien entstandenen Meilen- und Stolpersteine werden
in einem Kurzreferat aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.
In dem Workshop sollen Anregungsmaterialien zum Thema: „Forum Übergang – eine
Kooperations- und Kommunikationsstrategie zur Verbesserung des Übergangs von der
Kita zur Schule“ von dem beteiligten Tandem vorgestellt und anschließend diskutiert
werden.
Referentinnen und Referenten: Angela Sommerlatte, SENBWF Berlin; Katja
Gralher und Dennis Vollbricht, Tandem Maria Montessori-Grundschule Kita Tiponi
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