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01a Was ist ein Arzneimittel - Medikamente

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Was ist ein Arzneimittel?
01 Medikamente
Was ist ein …
Arzneimittel von ganz nah
Arbeitsauftrag:
•
•
Sch’ lesen Text über Medikamente und ihre Formen
(oder LP trägt vor)
Sch’ lösen Aufgaben
•
•
•
Erarbeiten des Textes
Wissen aufbauen
Diskussion bereichern
•
Texte, Arbeitsblätter
•
•
•
EA
Arbeitsgruppen
Plenum
Ziel:
Material:
Sozialform:
Zeit:
35 Minuten
Zusätzliche Informationen
ƒ Information 1: Sch’ lösen die Aufgabe.
ƒ Information 2: LP diskutiert allgemein über Medikamente (bestehendes
Wissen abholen).
Weiterführende Ideen
ƒ Idee 1: Muster aus der Schulapotheke untersuchen.
ƒ Idee 2: Bereits bekannte Wirkstoffe aufzählen (folgt später detailliert).
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Was ist ein Arzneimittel?
01 Medikamente
Was ist ein …
Was ist ein Arzneimittel?
Ein Arzneimittel (auch Heilmittel, Medikament oder pharmazeutische
Spezialität genannt) ist ein Mittel zur Behandlung von
Krankheitserscheinungen und Beschwerden beim Menschen oder beim
Tier. Es kann Krankheiten heilen (kurative Arzneimittel), lindern (palliative
Arzneimittel) oder verhüten (präventive Arzneimittel, z. B. Impfstoffe).
Ein Arzneimittel kann auch vom Körper selbst erzeugte Stoffe oder
Flüssigkeiten ersetzen oder Mikroerreger, Parasiten und andere
körperfremde Stoffe, welche eine Krankheit verursachen, unschädlich
machen.
In welchen Formen gibt es Arzneimittel?
Bei Arzneimitteln werden feste, halbfeste, flüssige und gasförmige
Darreichungsformen unterschieden:
• Feste Formen sind Tabletten, Dragees, Kapseln, Pulver, Puder,
Granulate und Zäpfchen (Suppositorien),
• zu den halbfesten zählen Salben, Pasten, Cremes und Gels,
• zu den flüssigen gehören Tinkturen, Infusionen, Tropfen, Lösungen
in Ampullen, Sirupe und Sprays,
• zu den gasförmigen die Inhalationen.
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Was ist ein Arzneimittel?
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Was ist ein …
Arzneimittelformen
Pulver
Granulat
Pulver sind mehr oder weniger fein zermahlene Arzneimittelstoffe. Je
feiner sie sind, desto schneller und eher wird die Wirkung eintreten.
Vor oraler Einnahme wird das Pulver mit einer bestimmten Menge
Flüssigkeit (empfohlen wird Wasser) verrührt.
Granulat (lat. granum = Kern, Korn) ist im Vergleich zum Pulver von
grobkörniger Beschaffenheit, wird ebenso meist in Wasser gelöst
eingenommen.
Eine Tablette wird durch das Pressen einer Mischung von
Arzneimittelstoffen zusammen mit Hilfsstoffen hergestellt. Man
unterscheidet in:
•
•
•
Tablette
Kapsel
Zäpfchen
Lösung
Gurgellösung
Emulsion
Salbe
Transdermales
Pflaster
Injektion/
intravenös
nicht überzogene Tabletten, die einfach gepresst wurden
Dragees (mit Sirup überzogen)
Tabletten, die mit einer Lacklösung oder anderen geeigneten
Lösungen überzogen sind (meist glänzender und glatter
Überzug)
• Filmtabletten (mit dünnem Überzug)
• magensaftresistente Tabletten (nicht zerkauen!)
• Brausetabletten (werden in Wasser aufgelöst)
• Lutschtabletten, Sublingualtabletten und
Buccaltabletten (kommen in der Mundhöhle zur Anwendung)
• Retardtabletten mit verzögerter Wirkstofffreigabe (nicht
zerkauen!)
Kapseln enthalten einzeldosiert Arzneiformen wie Pulver,
Granulate oder aber auch ölige Flüssigkeiten. Es gibt sowohl
Weichkapseln (welche meistens öligen Inhalt aufweisen) als auch
Steckkapseln (welche dann Pulver enthalten).
Ein Zäpfchen (Suppositorium) ist eine feste, einzeldosierte
Darreichungsform zur rektalen oder vaginalen Anwendung.
Eine Lösung zur oralen Anwendung ist eine klare, flüssige
Zubereitung, welche aus mindestens 2 Stoffen besteht – dem
Lösungsmittel (z. B. Wasser, Öl) und einem oder mehreren
Arzneiwirkstoffen + eventuellen Hilfsstoffen (z. B Zucker).
Diese Lösungen enthalten desinfizierende Stoffe oder wirken
lindernd auf Schleimhautläsionen.
Unter diesem Begriff versteht man eine feine Verteilung von zwei
ineinander nicht lösbaren Flüssigkeiten. (Wasser und Öl mit den
Wirkstoffen).
Auch bei einer Salbe handelt es sich um eine Wasser/Öl-Emulsion,
die allerdings weniger flüssige als feste Bestandteile enthält. Eine
Salbe wird meist auf der Haut angewendet.
Als transdermales Pflaster wird eine selbsthaftende Folie
bezeichnet, die einseitig beschichtet ist und auf die Haut geklebt wird.
Die Beschichtung enthält einen Arzneiwirkstoff.
Der Begriff „intravenös“ bedeutet „in einer Vene“ oder „in eine Vene
hinein“. Man versteht darunter z. B. die direkte Verabreichung eines
Medikaments oder einer Flüssigkeit oder Suspension in ein venöses
Blutgefäss. Sie ist eine Form der parenteralen Gabe von
Medikamenten, also eine Applikationsform. Die gegebene Flüssigkeit
wird mit dem Blutstrom zum Herzen geführt und von dort aus über
die Arterien im gesamten Organismus verteilt. Praktisch geschieht
dies durch eine Injektion, Infusion oder Transfusion. Auch für die
Blutentnahme aus einer Vene wird zunächst eine Nadel intravenös
platziert.
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Schreibe die richtigen Begriffe unter die Arzneien!
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Gesundheitswesen
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