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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Hörspiele bei MDR FIGARO: November 2014
Sonntag, 02.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Sonntag, 09.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
Zum 70. Geburtstag von Gabriele Bigott:
25 Jahre Fall der Mauer:
Am Sonntag, wenn es regnet
Die Sicherheit einer geschlossenen
Fahrgastzelle
Der Mauerfall von Marienborn
Kinderhörspiel | von Gabriele Bigott |
Rundfunk der DDR 1988 | 18'29 | ab 6 Jahren
Originalhörspiel | von Thilo Reffert | MDR 2009 |
56'57
Sonntag, 02.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
Zum 75. Geburtstag von Barabara Plensat
am 13. November:
Montag, 10.11.2014, 22.00-23:00 Uhr
Der schöne Hubert
Don Karlos, Infant von Spanien – Ein
dramatisches Gedicht
Hörspiel | von Rita Zimmer | Rundfunk der DDR
1975 | 50'40
von Friedrich Schiller | Festspiel der deutschen
Sprache 2014 | 85'00 |
Montag, 03.11.2014 | 22.00-23:00 Uhr
Sonntag, 16.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Zum 75. Geburtstag von Barbara Plensat
am 13. November:
"Anders als Du denkst" - ARD-Themenwoche
"Toleranz":
Die Ballade vom traurigen Café
Lucie und Karl-Heinz
nach dem gleichnamigen Puppenspiel
Hörspiel | von Carson McCullers | Rundfunk der
DDR 1977 | 68'55
Sonntag, 09.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Die Geschichte vom Ungeheuer
Kinderhörspiel | von Lena Hach| MDR 2012 |
40'56 | ab 5 Jahren
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Kinderhörspiel | von Franz Zauleck | Rundfunk
der DDR 1990 | 29'46 | ab 5 Jahren
Sonntag, 16.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
Der Mentor
Hörspiel | von Daniel Kehlmann |
MDR/WDR/ORF 2014 | 58'00 | Erstsendung
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ARD Radio Tatort:
1. Advent:
Stand der Dinge
Der kleine Pfennig:
Geheimnisse im Weihnachtszimmer
Geschichten aus dem Butzemannhaus
Hörspiel | von Sabine Stein | NDR 2014 | 51'14 |
Ursendung
Kinderhörspiel | von Günther Feustel | Rundfunk
der DDR 1973 | 19'01 | ab 4 Jahren
Sonntag, 23.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Zur ARD-Radionacht für Kinder "Flossen hoch"
am 28.11.2014:
Sonntag, 30.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
1. Advent:
Dalli, der Haifisch
Nach dem gleichnamigen Buch
Kinderhörspiel | von André Müller | Rundfunk der
DDR 1983 | 17'45
Die Geschichte von der weißen Amsel
Funknovelle nach der gleichnamigen Erzählung
Lesung | von Alfred de Musset |
Deutschlandradio Kultur 1990 | 59'09
Montag, 24.11.2014 | 22.00-23:00 Uhr
Leipziger Hörspielsommer 2014 - Die
Preisträger
Autorenproduktionen | 90'00
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel am Montag
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FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
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Hörspiel am Sonntag
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Ausführliche Informationen zu den Hörspielen
Sonntag, 02.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Zum 70. Geburtstag von Gabriele Bigott:
Am Sonntag, wenn es regnet
Von Gabriele Bigott
(ab 6 Jahren)
Es ist wieder einmal Wochenende, und wie soll es anders sein, es regnet. Bettina langweilt sich wie
so oft und denkt nach, was sie aus diesem Regentag noch machen kann. Die Mutti ist für sie nur noch
halb da: halb Mutti, halb Abendstudium. Das Baby ist noch so klein, dass man mit ihm nichts anfangen
kann, ist ja auch nur ihre Halbschwester. Auch der Papa ist nur noch halb: halb Papa, halb BabyPapa. Fernsehen darf sie nicht, zum Mau-Mau-Spielen findet sich niemand. Doch plötzlich begegnet
Bettina dem Regen persönlich und René, dem Halbstarken.
Die Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin und Regisseurin Gabriele Bigott arbeitete zunächst am
Theater, danach als Hörspieldramaturgin, erst beim Rundfunk der DDR, dann bei ORB und RBB. Dort
war sie bis 2009 Leiterin der Hörspielabteilung. Sie schreibt Hörspiele, Erzählungen und Theatertexte.
Regie: Norbert Speer
Komponist: Jürgen Ecke
Produktion: Rundfunk der DDR 1988
Länge: 18'29
Sprecher:
Stefanie Sende - Bettina
Dan Wittke - René
Michaela Kasper - Manuela
Klaus Piontek - Regen
Ursula Werner - Mutter
Sonntag, 02.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
Zum 75. Geburtstag von Barabara Plensat am 13. November:
Der schöne Hubert
Von Rita Zimmer
"Alles fängt damit an, dass man es sich ausdenkt." Und weil die kleine Susanne es so langweilig
findet, wenn sie mit der Tante Ina allein auf der Ferieninsel ist, denken sie sich zusammen den
'schönen Hubert' aus, einen Freund für Ina. Der hat natürlich die besten Eigenschaften, er ist
geduldig, tolerant, hat Humor, kann spielen und blödeln. Und so hat der reale Freund von Ina, der Arzt
Dr. Keitel, in Susis Augen gar keine Chance gegen Hubert. Ungeniert spielt Susi ihn gegen Dr. Keitel
aus und entlarvt dadurch in kindlicher Naivität die Schwächen und Vorurteile des Freundes der Tante.
Rita Zimmer ist eine Komödie gelungen, in der die Macht der Phantasie besungen wird.
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Rita Zimmer, geboren 1937, lebt und arbeitet als freischaffende Kostümbildnerin und Autorin in Berlin.
Weiteres Hörspiel: "Fisch zu viert” (zusammen mit Wolfgang Kohlhaase, 1972).
Barbara Plensat, geb. 1939 in Berlin, war Tontechnikerin und Regieassistentin, ehe sie nach dem
Studium der Theaterwissenschaft als Regisseurin arbeitete. Zunächst beim Rundfunk der DDR (u.a.
war sie Co-Regisseurin beim 1977 mit dem Prix Italia ausgezeichneten Hörspiel „Die GrünsteinVariante“), seit 1990 für die ARD.
Ihre Inszenierung "Kein Brief gestern, keiner heute", MDR 2003 (nach Texten von Franz Kafka) von
Matthias Baxmann wurde Hörspiel des Jahres. Außerdem inszenierte sie für den MDR u.a.: "Mein
total verschwundener Vater..." von Karl-Heinz Bölling (1996); "Brötchen holen" von Jürgen Lehmann
(1997 und "Lange Nacht" von Einar Schleef (2004).
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Otto Rühlemann
Produktion: Rundfunk der DDR 1975
Länge:50'40
Sprecher:
Karin Gregorek - Tante Ina
Jürgen Hentsch - Dr. Keitel
Haik Lindow - Susanne
Gerd Ehlers
Montag, 03.11.2014 | 22.00-23:00 Uhr
Zum 75. Geburtstag von Barbara Plensat am 13. November:
Die Ballade vom traurigen Café
Von Carson McCullers
Miss Amelias Café ist die einzige Vergnügungsstätte weit und breit. Dort verkauft die unabhängige
und starke Frau ihren selbstgebrannten Schnaps, und dort lebt sie mit Vetter Lymon, einem kleinen
buckligen Mann, der gar nicht ihr Vetter ist. Dann jedoch kehrt ihr ehemaliger Mann in die Stadt
zurück. - Eine tragische Dreiecksgeschichte aus den amerikanischen Südstaaten über die im Leben
ewig zu kurz Kommenden, über Sehnsucht, Verrat, bittere Enttäuschung und kurzes Glück.
Carson McCullers, geboren 1917 in Columbus/Georgia, verließ mit 17 Jahren die Südstaaten und ging
nach New York, wo sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Als sie mit ihrem ersten Roman
"Das Herz ist ein einsamer Jäger" Weltruhm erlangte, war sie gerade 23 Jahre alt. Ab 1940
zahlreiche Buchveröffentlichungen sowie Bände mit Kurzgeschichten. Die Autorin, die mit Tennessee
Williams, Karen Blixen, Elizabeth Bowen, Edith Sitwell und Marilyn Monroe befreundet war, starb 1967
in ihrem Landhaus in Nyack nahe New York.
Barbara Plensat, geb. 1939 in Berlin, war Tontechnikerin und Regieassistentin, ehe sie nach dem
Studium der Theaterwissenschaft als Regisseurin arbeitete. Zunächst beim Rundfunk der DDR (u.a.
war sie Co-Regisseurin beim 1977 mit dem Prix Italia ausgezeichneten Hörspiel „Die GrünsteinVariante“), seit 1990 für die ARD.
Ihre Inszenierung "Kein Brief gestern, keiner heute", MDR 2003 (nach Texten von Franz Kafka) von
Matthias Baxmann wurde Hörspiel des Jahres. Außerdem inszenierte sie für den MDR u.a.: "Mein
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
total verschwundener Vater..." von Karl-Heinz Bölling (1996); "Brötchen holen" von Jürgen Lehmann
(1997 und "Lange Nacht" von Einar Schleef (2004).
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Hans Bräunlich
Komponist: Reiner Bredemeyer
Produktion: Rundfunk der DDR 1977
Länge: 68'55
Sprecher:
Karin Gregorek - Miss Amelia
Michael Gwisdek - Vetter Lymon
Winfried Glatzeder - Marwin Macy
Jürgen Holtz - Henry Macy
Peter Dommisch - Stumpy
Jürgen Kluckert - die Rainy-Zwillinge
Hans-Edgar Stecher - Merlie Rain
Marion van de Kamp - Emma Hale
Ruth Glöss - Frau
Horst Schönemann – Erzähler
Sonntag, 09.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Die Geschichte vom Ungeheuer
Von Lena Hach
(ab 5 Jahren)
Das Ungeheuer hat es satt, dass sich alle vor ihm fürchten. Schon blöd, wenn sich keiner traut, auf
eine Partie Schach bei ihm vorbeizuschauen. Oder der Verkäufer aus Angst das Zittern kriegt, nur weil
es fünf Tüten Paprikachips kaufen will. Und überhaupt immer alle vor ihm weglaufen, wenn es auftritt.
Doch das Ungeheuer hat eine Idee: Es muss unbedingt sein ungeliebtes UN loswerden, schon wird es
ein Geheuer sein! Bald stellt sich heraus, dass das leider nicht so einfach ist. Denn niemand scheint
mit dem UN etwas anfangen zu können, weder die Nachbarin noch der Trödler auf der Straße. Fast
sieht es so aus, als ob das Ungeheuer weiter Schach gegen sich selbst spielen muss. Aber dann tritt
das Mädchen in der Geschichte auf. Es kommt beim Ungeheuer auf eine Portion Waffeln vorbei, um
sich das UN anzusehen. Ganz unverbindlich, versteht sich… Unglaublich, oder?
Lena Hach, geboren 1982 in Hessen, besuchte die Clownschule in Mainz, anschließend studierte sie
Anglistik und Germanistik in Frankfurt/Main und Berlin. Jetzt schreibt sie Journalistisches und
Literarisches, unter anderem Stücke für das Kindertheater, so etwa „Nora Drachenbezwingerin“
(Verlag Uwe Weitendorf) und „Tessa und die Sockenrollerei“ (Kaiserverlag). Ihr erstes Kinderhörspiel
"Jakob mit dem grünen Ohr" wurde 2010 vom MDR produziert.
Regie: Oliver Sturm
Komponist: Sabine Worthmann
Produktion: MDR 2012
Länge: 40'56
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Sprecher:
Winnie Böwe - Regisseurin
Walter Renneisen - Erzähler
Tommi Piper - Ungeheuer
Mathilda Lou Mathesius - Mädchen
Guido Lambrecht - Verkäufer
Ingolf Müller-Beck - Trödler
Karl Kargut - Kind
Danne Hoffmann - Mutter des Kindes
Cornelia Heyse – Nachbarin
Sonntag, 09.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
25 Jahre Fall der Mauer:
Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle
Der Mauerfall von Marienborn - Originalhörspiel zum 9. November
Von Thilo Reffert
„Ein stabiles und absolut wetterfestes Stahlschiebedach empfehlen wir solchen Kunden, die neben
den Annehmlichkeiten, die ein Cabriolet bietet, die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle nicht
missen möchten.“ Das Auto, das mit solchem Prospekt-Charme angepriesen wurde, brauchte
eigentlich keine Reklame, denn es war in der geschlossenen Gesellschaft der Fahrgastzelle DDR
ebenso hochbegehrt wie langerwartet: der „Wartburg 353“.
Und es war eben dieses Symbol der Mangelgesellschaft, das in den Abendstunden des 9. November
1989 Geschichte schrieb - oder zumindest dabei behilflich war. Das war, nachdem die Magdeburger
Ärztin Dr. Annemarie Reffert und ihre damals fünfzehnjährige Tochter Juliane in den „heute“Nachrichten des ZDF die Meldung des Tages erfahren hatten: „…dass von sofort an DDR-Bürger
direkt über alle Grenzübergänge zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ausreisen
dürfen.“
Als wenige Minuten später die „Aktuelle Kamera“ das Unglaubliche bestätigt hatte, beschlossen
Annemarie und Juliane Reffert, etwas zu wagen, was diesem Herbst und ihrer aller Aufwachen aus
Ohnmacht und Lethargie den Punkt auf’s i setzen musste: Sie stiegen in ihren „Wartburg“ und fuhren
die knapp sechzig Kilometer zur Autobahn-Grenzübergangstelle Marienborn-Helmstedt. Nicht, dass
sie dort im Westen etwas vorgehabt hätten oder dort bleiben wollten. Worum es ihnen ging, war „nur“
die Probe aufs Exempel. Wenn die Staatsgrenze West - als „Mauer“ der Inbegriff aller staatlichen
Repression - auf einmal ihre jahrzehntelange Undurchdringlichkeit eingebüßt haben sollte, dann
wollten sie sich am eigenem Leibe davon überzeugen.
Nicht mit von der Partie bei dieser kurz entschlossenen „Wartburg“-Fahrt über die Bühne der
Weltgeschichte war Annemarie Refferts Sohn Thilo. Statt den ultimativen Augenblick der Befreiung
mitzuerleben, steckte er in der Kaserne, wusste von nichts.
Ganz abfinden damit kann er sich noch nach zwanzig Jahre nicht. Etwas wie eine stets unerfüllte
Sehnsucht treibt ihn um: in irgendeiner Form nachzuholen, was er damals verpasst hat. Könnte man
nicht diesen unwiderruflich vergangenen Moment noch einmal so gründlich und genau, so
handgreiflich aus der Erinnerung holen, dass man wenigsten im Nachhinein doch noch „dabei
gewesen“ ist?
Thilo Refferts Hörspiel "Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle" wurde vom Bund der
Kriegsblinden e.V. und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen mit dem renommierten Hörspielpreis der
Kriegsblinden in der Kategorie Radiokunst ausgezeichnet.
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Thilo Reffert, 1970 in Magdeburg geboren, studierte Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche
Literatur in Berlin. Seit 2000 schreibt er Theaterstücke, sein Hörspiel-Debüt „Hellas Sonntag“ wurde
2002 vom MDR gesendet. Seit 2009 ist er Autor des ARD Radio Tatorts von MDR FIGARO
(„Schlusslicht“ 2009; „Engelsstaub“ 2010; "Altes Eisen" 2012; "Väter und Töchter" 2013; "Kurschatten"
2014). 2010 veröffentlichte Thilo Reffert auch sein erstes Kinderbuch „Nina und Paul“.
Regie: Stefan Kanis
Komponist: Cornelia Friederike Müller (aka cfm)
Produktion: MDR 2009
Länge: 56'57
Sprecher:
Matthias Matschke
Juergen Schulz
Montag 10.11.2014, 22.00-23:00 Uhr
Don Karlos, Infant von Spanien – Ein dramatisches Gedicht
Festspiel der deutschen Sprache 2014 - aus dem Goethe-Theater Bad Lauchstädt
Von Friedrich Schiller
Einmal im Jahr treffen sich Schauspieler, um die deutsche Sprache zu feiern, ihre Eigenart und ihre
Schönheit zu genießen und zugleich ihrer Banalisierung entgegenzuwirken. Vom 11. - 14. September
2014 fand das diesjährige "Festspiel der deutschen Sprache" im historischen Goethe-Theater Bad
Lauchstädt statt. Es war das neunte seiner Art und stand unter der Leitung der international
renommierten Sopranistin Edda Moser, die es 2006 zum ersten Mal ins Leben rief. Die
Schirmherrschaft hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Und auf dem
Programm stand Friedrich Schillers (1759-1805) "dramatisches Gedicht" Don Karlos, Infant von
Spanien. 'Es hat eine ungewöhnliche lange Entstehungszeit und eine komplizierte
Entstehungsgeschichte. Die ersten Entwürfe stammen aus dem Jahr 1783, die letzten Änderungen
reichen bis ins Jahr 1805. Erstmals publiziert und uraufgeführt wurde das Drama in Blankversen im
Jahr 1787 - in Schillers Werk markiert es den Übergang vom Sturm-und-Drang-Drama zur Klassik.
Vertrauen und Verrat sind die Leitmotive dieses höfischen Intrigenstücks, das Schiller zu einem
politischen Kriminalfall gestaltete. Die Freundschaft zwischen dem Kronprinzen Don Karlos und dem
Malteserritter Marquis von Posa und ihre Sehnsucht nach politischer und persönlicher Freiheit im
Weltreich Spanien in der Mitte des 16. Jahrhunderts scheitern an den Machtgelüsten ihrer Gegner, die
selbst nur Marionetten einer allmächtigen Inquisition sind.' (Reclam)
MDR FIGARO sendet Ausschnitte aus dieser Veranstaltung.
Produktion: Festspiel der deutschen Sprache 2014
Länge: 85'00
Sprecher:
Burghart Klaußner - Philipp II., König von Spanien
Henriette Richter-Röhl - Elisabeth von Valois, seine Gattin
Benjamin Krüger - Don Karlos - Kronprinz von Spanien
Anna Thalbach - Prinzessin von Eboli
Thomas Anzenhofer - Graf von Lerma
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Petra Ehlert - Page der Königin
Otto Schenk - Der Großinquisitor
Kai Schumann - Marquis von Posa
Bernt Hahn - Domingo
Tom Quaas - Herzog von Alba
Sonntag, 16.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
"Anders als Du denkst" - ARD-Themenwoche "Toleranz":
Lucie und Karl-Heinz
Hörspiel nach dem gleichnamigen Puppenspiel
Von Franz Zauleck
(ab 5 Jahren)
Wenn ein Schwein und eine Katze zusammenleben wollen, gibt es Krach, ganz klar. Denn eine Katze
hat es nun einmal gern, wenn es im Haushalt ordentlich und gepflegt zugeht. Leider kann ein
Schwein, das den ganzen Tag basteln muss und dabei nicht auf jedes herumliegende Staubkörnchen
aufpassen kann, so etwas überhaupt nicht verstehen...
Franz Zauleck wurde 1950 in Berlin geboren. Er studierte Bühnenbild in Berlin-Weißensee und
arbeitete von 1976 bis 1984 am Deutschen Theater Berlin. 1980 entstanden erste Arbeiten als
Illustrator, 1981 erschien sein erstes Kinderbuch: "Lucie und Karl-Heinz". Seit 1984 ist er
selbstständiger Illustrator, Bühnenbildner, Kinderbuch- und Hörspielautor.
Regie: Karlheinz Liefers
Bearbeitung: Paul R. Olbrich
Komponist: Henning Vogts
Produktion: Rundfunk der DDR 1990
Länge: 29'46
Sprecher:
Franziska Troegner - Lucie
Martin Seifert - Karl Heinz
Solisten:
Henning Vogts – Piano
Sonntag, 16.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
Der Mentor
Von Hörspiel Daniel Kehlmann
(Erstsendung)
Im Rahmen des sogenannten „Mentor“-Projekts - von der ausrichtenden Stiftung bestens bezahlt sollen der einst gefeierte Dramatiker Benjamin Rubin und der Nachwuchsautor Martin Wegner eine
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Woche lang an Wegners neuem Stück arbeiten. Rubin, seine Allüren pflegend und wenig umgänglich,
missbehagt die „Literaturförderung“, er kann jedoch das Honorar mehr als gebrauchen. Auch Wegner
verspricht sich vom Zutun des „Altmeisters“ nicht allzu viel, bestenfalls Protektion. Dafür ist seine Frau
Gina umso eher bereit, dem „großen alten Mann“ die Bewunderung zu zollen, derer er dringend
bedarf. Dass er am Stück ihres Mannes kein gutes Haar lässt, bringt sie in eine Zwickmühle. Martin
verlangt den Offenbarungseid: ob sie an ihn als Schriftsteller glaubt oder nicht. Und dann reist er auch
noch ab, gekränkt, wie er ist. Rubin könnte triumphieren, hätten die Peinlichkeiten in dieser
Literaturbetriebskomödie nicht einen sehr ernsten Grund: die existentielle Abhängigkeit davon,
anerkannt, nein: geliebt zu werden.
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, seit seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ einer
der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Neben der „Vermessung der
Welt“ (NDR 2007) wurden auch sein Roman „Ich und Kaminski“ (WDR 2004) und sein Theaterstück
„Geister in Princeton“ (NDR/ORF 2013) für’s Hörspiel adaptiert. Die Radio-Version seines
Theaterstücks „Der Mentor“ ist sein erstes Hörspiel.
Regie: Götz Fritsch
Produktion: MDR/WDR/ORF 2014
Länge: 58'00
Sprecher:
Franz Xaver Kroetz - Benjamin Rubin
Ilja Richter - Erwin Wangenroth
Christoph Bach - Martin Wegner
Stephanie Schönfeld - Gina Wegner
Montag 17.11.2014 | 22.00-23:00 Uhr
ARD Radio Tatort:
Stand der Dinge
Von Sabine Stein
(Ursendung)
Auf einer Baustelle der Firma Karge Bau in Hannover wird eine Tote gefunden. Jana Ebeling, 28
Jahre alt. Offenbar ist sie spät abends aus einer höheren Etage des Rohbaus gestürzt. Unfall oder
Mord? Eine Zeugin will beobachtet haben, wie die junge Frau gewaltsam zu Tode kam. Sie identifiziert
Sven Rohde als Täter, der, ebenso wie es das Opfer war, beim Gewerbeaufsichtsamt Hannover
beschäftigt ist. Bettina Breuer ringt bei diesem Fall um die notwendige Objektivität, da sie den
Hauptverdächtigen bei einer früheren Ermittlungsarbeit kennen und schätzen gelernt hat. Gemeinsam
hatten sie vor Jahren die Karge Bau wegen ihrer Praktiken in puncto Leiharbeit und Arbeitsschutz
aufgescheucht. Da liegt es doch nahe, dass die sich an Rohde rächen wollen. Rohde ist zudem ein
sehr charmanter Mann. Jac Garthmanns kritische Unterstützung ist hier gefragt.
Sabine Stein, geboren 1961, Studium der Philosophie und Germanistik, arbeitete als Dozentin und
Hörspiel- und Drehbuchlektorin, lebt als freie Autorin in Hamburg. Hörspiele beim NDR u.a.:
„Weekend“ (2001), „Extrapost“ (2009), „Watchdog“ (2010). Dies ist nach „Fördewind“ (NDR 2011) ihr
zweiter ARD Radio Tatort.
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Regie: Andrea Getto
Komponist: Sabine Worthmann
Produktion: NDR 2014
Länge: 51'14
Sprecher:
Sandra Borgmann - Hauptkommissarin Bettina Breuer
Martin Reinke - Jac Garthmann
Victoria Trauttmansdorff - Marita Kurth
Andreas Grothgar - Sven Rohde
Janning Kahnert - Justus Döring
Michael Prelle - Schwikowski
Christian Rudolf - Dieter Nowak
Benjamin Utzerath - Kollege 1
Erkki Hopf - Kollege 2
Monique Schwitter - Kollegin
u.a.
Solisten:
Sabine Worthmann - Kontrabass
Phillipp Bernhardt – Percussion
Sonntag, 23.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
Zur ARD-Radionacht für Kinder "Flossen hoch" am 28.11.2014:
Dalli, der Haifisch
Nach dem gleichnamigen Buch
Von André Müller
Dalli kann so vieles nicht, was ein Haifischjunge können muss, auch hat er eine Stupsnase, gebogene
Flossen und ist viel rundlicher als seine Kameraden, die ihn deshalb verspotten und aus der
Gemeinschaft ausstoßen. Beatrice, die mit Großvater Nero Boot fährt, entdeckt den einsamen Dalli.
Sie zähmt ihn, und Dalli erweist sich als außerordentlich gelehrig und klug. Da naht ein Unglück - ein
Schwarm junger Haifische bewegt sich auf die Badestelle zu - wird Dalli es abwenden können?
André Müller, geboren 1925, Publizist, Schauspieldozent, Shakespeare-Spezialist und Autor, schrieb
Stücke, Erzählungen, Satiren, Romane, Anekdoten und Kinderbücher. André Müller lebt in Köln.
Regie: Eveline Fuhrmeister
Bearbeitung: Monika Beck
Produktion: Rundfunk der DDR 1983
Länge: 17'45
Sprecher:
Hans-Joachim Hanisch - Erzähler
Ulrich Voß - Großvater
Werner Kamenik - Zoologe
Synke Dreeger
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Silvie Ebelt
Tilo Werner
Patrick Nowatzky - Sprecherkinder-Ensemble
Montag 24.11.2014 | 22.00-23:00 Uhr
Leipziger Hörspielsommer 2014 - Die Preisträger
Der Leipziger Hörspielsommer gehört zu den größten und erfolgreichsten Publikumsveranstaltungen
seiner Art. Im Sommer 2014 (11. - 20.Juli) fand er zum zwölften Male statt. Hörspiele, LiveProduktionen und Kinderprogramm zogen zehn Tage lang wieder mehrere tausend Gäste in den
Richard-Wagner-Hain. Ebenso bereits Tradition: Der Nachwuchs-Hörspielwettbewerb. Gegründet als
Plattform für die Arbeiten junger Hörspielaktivisten, hat sich das Starterfeld über die Jahre deutlich
professionalisiert.
Die Sendung stellt die drei Gewinnerstücke und ihre Macher vor und vermittelt außerdem mit
Impressionen, Interviews und Kritik lebendige Eindrücke vom sommerlichen Freiluft-Hörereignis.
Die Jury (Elena Zieser, Vorjahresgewinnerin, David Fischbach, Buchfunk Verlag und Johanna Steiner,
Lauscherlounge) entschied sich aus einer Auswahl von 18 Stücken für:
Beste Idee:
"Trabant Z1: Mythos auf vier Rädern - Eine Retrospektive"
von Jean-Reiner Jung und Philip Boesecke
Regie: Jean-Reiner Jung, Philip Boesecke • Eigenproduktion 2013/2014• 38 Minuten
In dieser Hörspielmockumentary spielen zwei altgediente Fans Aufnahmen einer absurden PseudoDDR-Hörspielreihe von unglaublichem antiimperialistischen Witz vor. Dabei rast ein bis zu den
Flossen bewaffneter Trabant durch diverse Ost-West Agentengeschichten, begleitet von ein paar
aufrechten Sozialistinnen.
Beste Inszenierung:
"Eigengrau" von Ludwig Berger
Regie: Ludwig Berger • Eigenproduktion 2013 • 27 Minuten
Wie sich die Dunkelheit anhören kann, zeigt dieses künstlerische Feature. Dabei werden
verschiedene, äußerst dunkle Orte besucht. Die Menschen an und in ihnen kommen zu Wort. Es
ergeben sich viele verschiedene Perspektiven und Sichtweisen über etwas, das gar nicht zu sehen,
umso mehr aber zu hören, zu riechen, zu schmecken und zu fühlen ist.
Bestes Klangbild:
"Play Back" von Florian Hohnhorst
Regie: Florian Hohnhorst • Eigenproduktion 2012/2013• 45 Minuten
Eine flüchtige Stimme aus dem Meeresrauschen, die umso weniger greifbar wird, je genauer man
versucht, ihr zuzuhören. Sie ist der Auslöser für eine vielschichtige Betrachtung der Stimme. Auf der
Tonwalze des Ethnologen um 1900, aus der Geisterwelt aufs Band gebannt oder als frühkindliche
Selbsterkenntnis.
Eine lobende Erwähnung für seinen starken Text, eine authentische Performance und ein pointiertes
Sounddesign erhielt:
"Tobi" von Sebastian Hocke und Andrej Tschitschil
Regie: Sebastian Hocke • Eigenproduktion 2013 • 17 Minuten
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Mehr Informationen > mdr-figaro.de
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Kennen wir uns wirklich selber? Ist da noch jemand hinter den Augen, die uns aus dem Spiegel
heraus angucken? Ein junger Mann arbeitet in einer Tierhandlung und trifft dort auf einen alten
Bekannten aus Kindertagen. Wer hat damals wen geärgert? Wer hat die Feuer gelegt, in dem die
Kaninchen der Klasse verbrannten? Wer hat den Schuppen angezündet, in dem Tobi, der Hund,
eingesperrt war? Gebüßt dafür hat der junge Mann, wurde jahrelang einer Therapie unterzogen und
wanderte von Pflegefamilie zu Pflegefamilie. Doch jetzt ist die Zeit der Abrechnung gekommen.
Produktion: Autorenproduktionen
Sonntag, 30.11.2014 | 07:05-08:00 Uhr
1. Advent:
Der kleine Pfennig: Geheimnisse im Weihnachtszimmer
Geschichten aus dem Butzemannhaus
Von Günther Feustel
(ab 4 Jahren)
Der Teddy möchte unbedingt wissen, was er zu Weihnachten geschenkt bekommt und sucht überall
danach. Das findet der kleine Pfennig nicht gut. Als der Teddy das Geschenk von Kaspar findet, merkt
er selber, dass es nun zu Weihnachten keine Überraschung mehr sein wird. Da erzählt ihm Kasper,
dass der Hund in diesem Jahr ein Halsband von ihm bekommt. Der Teddy ist glücklich, denn das
Geschenk, welches er gefunden hatte, das weiß er nun, ist für den Hund bestimmt. Jetzt kann er
voller Vorfreude und Spannung auf Weihnachten warten.
Günther Feustel, (13. 07. 1924 - 16. 01. 2011), Lehrer, Schriftsteller, Kinder- und Jugendbuchautor,
schuf gemeinsam mit seiner Frau Ingeborg Feustel die Fernsehfiguren „Pittiplatsch“ und „Herr Fuchs
und Frau Elster“. Nach dem 2. Weltkrieg war er, wie seine Frau, einer der Junglehrer, die bereits
unterrichteten, während sie noch als Lehrer ausgebildet wurden. Mehr als 30 Kinderbücher
erschienen von ihm und wurden außerdem vielfach übersetzt, 1955, als eines der ersten, „Mäuse,
Tränen und ein Stubenzoo“, mit Illustrationen von Ingeborg Friebel. Seine Geschichten, Romane und
Hörspiele für Kinder und Jugendliche handeln oft von Menschen und Tieren in der freien Natur.
Waltraut Kramm, geb. am 14. Dezember 1931 in Berlin war schon als Fünfjährige im Rundfunk zu
hören: als Sprecherin für die Kindersendung „Kunterbunt“. Sie studierte in den Jahren von 1948 bis
1950 an der DEFA-Schauspielschule und war anschließend bis 1958 festes Ensemblemitglied am
Hans Otto Theater in Potsdam. Danach arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin für Theater,
Film, Fernsehen und den Hörfunk. Sie sprach fast 30 Jahre die Rolle des „Kleinen Pfennigs“ in der
Kinder-Hörfunkreihe „Aus dem Butzemannhaus“.
Regie: Angelika Rupp
Produktion: Rundfunk der DDR 1973
Länge: 19'01
Sprecher:
Waltraut Kramm - Kleiner Pfennig
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Sonntag, 30.11.2014 | 18:00-19:00 Uhr
1. Advent:
Die Geschichte von der weißen Amsel
Funknovelle nach der gleichnamigen Erzählung – Lesung
Von Alfred de Musset
Sein Federkleid ist weiß, wie das eines Schwans, und auch sein Pfeifen klingt irgendwie anders als
gewohnt. Soviel Ungereimtheiten kann der Amsel-Vater nicht ertragen und verstößt eines Tages sein
Junges - eine weiße Amsel.
Daraufhin fliegt der Amsel-Junge auf und davon. Je mehr andere Vögel er trifft, desto mehr zweifelt er
selbst daran, eine Amsel zu sein. Doch was ist er dann, wenn keine Amsel? So schnell wie ein
Waldtauber kann er nicht fliegen und so schön wie eine Nachtigall kann er nicht singen. Schließlich
weiß er überhaupt nicht mehr, wohin und zu wem er gehört. Im Angesicht des Glückes anderer
gefiederter Artgenossen fühlt er sich mehr und mehr verlassen und ungeliebt. Doch dann, eines
Tages, hört er der Unterhaltung zweier Menschen zu: „Wenn du das fertig bringst“, hört er den einen
zum anderen sagen, „dann bist du wohl eine weiße Amsel!“ Plötzlich erscheint ihm sein Anderssein in
einem völlig neuen Licht…
Alfred de Musset, (11.12.1810 - 02.05.1857 - Paris), entstammte einer alten französischen
Adelsfamilie. Er brach sein Studium der Rechte und der Medizin vorzeitig ab und war bereits mit 18
Jahren Mitglied in Victor Hugos Dichterkreis "Cénacle". 1830 erschienen die „Contes d'Espagne et
d'Italie“ (dt. „Spanische und italienische Erzählungen“), eine Sammlung formvollendeter Gedichte,
voller Exotik und exaltierter Gefühle. Im Jahre 1833 begann ein leidenschaftliches Liebesverhältnis zur
sechs Jahre älteren Romanautorin George Sand, das sich in seinen lyrischen Dichtungen
niederschlug, jedoch bald wieder endete, als er auf einer Italienreise erkrankte und seine Geliebte
eine Affaire mit dem ihn behandelnden Arzt begann. In der Folge entstanden Gedichte voller
Weltschmerz ("Die Nächte", 1835-37) und sein autobiografische Roman „Confession d'un enfant du
siècle“, 1836 (dt. „Bekenntnis eines jungen Zeitgenossen"). Der hochbegabte und dichterisch
vielseitige Romantiker schrieb Verserzählungen und psychologische Novellen („Histoire d'une merle
blanche“, 1842 / dt: „Geschichte einer weißen Amsel“, 1907), ist bis heute jedoch vor allem durch sein
dramatisches Werk bekannt, u.a. „Un Caprice“, 1837 (dt. „Eine Laune“). Seine letzten Lebensjahre
waren von schwerer Krankheit, Depressionen, wechselnden Liebesaffären und exzessivem
Alkoholkonsum geprägt.
Regie: Christine Oelke
Bearbeitung: Werner Preuß
Produktion: Deutschlandradio Kultur 1990
Länge: 59'09
Sprecher:
Gerd Grasse - weiße Amsel
Victor Deiß - Amselvater
Martin Seifert - Waldtauber
Heide Kipp - Elster
Arno Wyzniewski - Schauspieler
Marijam Agischewa - weiße Amselin
Ute Boeden - Nachtigall
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Mehr Informationen > mdr-figaro.de
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