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Arbeitshilfe Ganz was Neues - Fachstelle Ministranten

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Arbeitshilfe
für den
MinistrantInnendienst
Ausgabe 3/2009
Ganz was Neues
OberminiKonzil
Stationenkongress
Gruppenaktionen
Inhalt:
Thema
Das OberminiKonzil
Was war das OberminiKonzil?
4
6
Gruppe
Der Stationenkongress - eine neue 8
Methode für viel Spaß, viele Leute,
viele Ergebnisse
Impressum
Herausgeber
Redaktion
Fachstelle Ministranten
und Ministrantinnen der
Diözese RottenburgStuttgart,
Antoniusstraße 3,
73249 Wernau;
07153 3001-134
ministranten@drs.de
www.fachstelle-minis.de
Angela Schmid (verantw.), die Mitglieder
des Redaktionsteam und
zahlreiche Aktive des
OberminiKonzils
Grafik
Stefanie Graf
Layout
Angela Schmid
Druck
Hausdruckerei des
Bischöflichen
Ordinariats
Auflage
3800 Stück
Die Arbeitshilfe wird auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
Sie ist ausschließlich für den Gebrauch
in der Ministrantenarbeit der Diözese
Rottenburg-Stuttgart bestimmt.
2
Stationen, Ideen, Methoden Dream Future
11
Stationen, Ideen, Methoden Create Future
24
Gottesdienst
Pontifikalgottesdienst Go Future
36
Impulse
Haikus (oder auch Elfchen)
46
Minis special
Switch - Kreatiefe Übungen zumGottesdienst
54
Medien
www.cominity.de
www.fachstelle-minis.de
Buchdienst Wernau
58
59
60
Minis aktuell
Berufe der Kirche
61
Liebe Ministrantinnen und
Ministranten!
Liebe Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter!
Diesmal eine ganz besondere Arbeitshilfe!
Wir stellen euch das OberminiKonzil vor.
Für alle, die dabei waren, eine Dokumentation,
ein Rückblick, Bilder um den Tag wieder aufleben zu lassen.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, gute Ideen, Methoden,
Einblicke, die für die Miniarbeit in den Gemeidnen und Denkanaten
hilfreich sein können.
Zahlreiche Methoden und
Ideen, die am Oberminikonzil angeboten wurden,
findet Ihr ab. S. 12.
Spezielll fürs OberminiKonzil haben
wir eine neue Methode für Großgruppen entwickelt, den Stationenkongress. Mehr dazu ab S.8
Den Gottesdienst des Konzils mit
und für 300 Oberminis gibt es
ab S. 36 nachzulesen.
Viel Spaß mit dieser Arbeitshilfe, das OberminiKonzil war eine
tolle Veranstaltung - hoffentlich bekommt ihr hier einen umfassenden Eindruck davon.
Gewinner unseres Gewinnspiels vom letzen Mal
wurde David Ihringer - Herzlichen Glückwunsch!
3
Thema
Das OberminiKonzil
Am 3.10. 2009 haben wir alle Oberminis der Diözese nach Rot an der Rot
zum OberminiKonzil eingeladen. Über 300 sind gekommen.
Warum haben wir das OberminiKonzil veranstaltet?
Das OberminiKonzil war DIE Großveranstaltung dieses Jahr für Oberminis,
bevor es 2010 wieder zur Miniwallfahrt nach Rom geht. Beim Konzil sollten
Oberminis die Gelegenheit haben viele andere Oberminis zu treffen, sich
auszutauschen, neue Ideen, neue Methoden auszuprobieren und zusammen
Gottesdienst zu feiern.
Wie haben wir es gemacht?
Wir haben extra für diese Großveranstaltung eine neue Methode entworfen,
den Stationenkongress. So konnten die TeilnehmerInnen nach dem Auftakt
bei über 70 Stationen ihre Träume - Dream Future - und ihre konkreten Ideen
zur Miniarbeit - Create Future - entwerfen. Zusammengefasst wurde der Tag
im Gottesdienst - Go Future.
Wer hat es organisiert und durchgeführt?
Angestoßen haben wir von der Fachstelle Minis diesen Tag. Unterstützt
wurden wir von vielen anderen, denen wir an dieser Stelle nochmal und ganz
ausdrücklich DANKE sagen wollen:
- Weihbischof Thomas Maria Renz
- dem Diözesanjugendseelsorger Wolfgang Kessler
- den Diözesanoberminis
- den Dekanatsoberminis
- allen anderen Stationsverantwortlichen
- dem Freitag-Abend-Team
- der Kirchengemeinde St. Verena in Rot, besonders den Mesnerinnen
- der bürgerlichen Gemeinde Rot
4
Thema
- der Band Basileia
- dem Buchdienst Wernau
- der Dözesanstelle Berufe der Kirche
- der Bodenseewasserversorgung
und den vielen weiteren fleißigen Menscchen, die sich an der Vorbereitung
und Durchführung des Tages beteiligt haben. DANKE!!
Es war eine tolle Veranstaltung, die schwierig in einem Heft wiederzugeben
ist, weil sie sehr vielfältig war. Totzdem haben wir es versucht.
Hoffentlich kommt viel von dem Geist des Tages, der Stimmung, den Ideen
rüber - nur das strahlend schöne Wetter können wir hier echt nicht reinpacken.
Viel Spaß beim Schmökern,
Minireferentin
„Wir waren schon an der Planung des Konzils
beteiligt, deshalb ist es toll zu sehen, dass die
Minis so begeistert sind! Hoffentlich übertragen
sich die Kreativität und das Gemeinschaftsgefühl bis in die einzelnen Gemeinden, damit die
Miniarbeit flächendeckend in Schwung kommt!“
Benjamin Keppler und Reinhold Wirsching,
Dekanat Mergentheim
5
Thema
Was war das OberminiKonzil?
„Super, der Tag war einfach klasse!“ - „Wann findet wieder ein OberminiKonzil statt?“ – „Ich habe ganz viele neue Ideen für meine Minis gesammelt
und gleichzeitig andere Oberminis kennen gelernt, vielen Dank.“
Diese und andere ähnliche Aussagen hörte man von ca. 300 in Gewändern
gekleideten Minis, lief man am 3. Oktober nach 17.30 Uhr über den Platz vor
dem Tagungshaus St. Norbert in Rot a. d. Rot. Was war passiert? Was veranlasste die Minis zu solchen Aussagen?
Fangen wir von vorne an: Bereits am Vortag, nämlich Freitag, den 2. Oktober, herrschte emsiges Treiben rund um das Tagungshaus in Rot. Rund 50
Dekanatsoberminis, 6 Diözesanoberminis und die Mitarbeiter der Fachstelle
Ministranten und Ministrantinnen luden tonnenweise Material aus den vielen
Autos aus, stellten Tische und Bänke auf, hängten Plakate auf. Damit trafen
sie die direkten Vorbereitungen für die größte Veranstaltung für Oberminis
im Jahr 2009: Das OberminiKonzil.
Dort wurden Stände aufgebaut, an anderer Stelle Stühle verschoben und
hier noch Informationsplakate aufgehängt. Am Bahnhof wurden die ersten
Übernachtungsgäste aus den nördlichen Dekanaten abgeholt, die die Nacht
in der Turnhalle von Rot verbrachten. Bereits vor Ort waren Mitarbeiter des
Mitarbeiterkreises und weitere Oberminis, die mit dem Auto angereist waren.
Erst gegen 23.30 Uhr wurde es im Tagungshaus ruhiger - die Vorbereitungen
waren getroffen...
... Dann konnte das OberminiKonzil ja beginnen! Bereits ab 8.00 Uhr trafen
am nächsten Morgen die Übernachtungsgäste aus der Turnhalle im Tagungshaus ein, meldeten sich an, bekamen wichtige Informationen und stärkten
sich beim Frühstück. Bis 9 Uhr kamen auch die anderen angemeldeten
Oberminis aus den vielen Dekanaten der Diözese, vom Schwarzwald bis zur
Ostalb, von Mergentheim bis zum Bodensee mit Autos oder Bus und Bahn in
Rot an.
9.15 Uhr begann die Band Basilea die Oberminis musikalisch auf den Tag
einzustimmen, bevor um 9.30 Uhr der offizielle Auftakt stattfand. Mit mitreißenden Liedern und stimmungsvollen Texten wurden die Oberminis auf den
Tag eingestimmt. Die Dekanatsoberminis begrüßten ihre anwesenden Oberminis, Ministrantenreferent Sebastian Schmid erläuterte den Tagesablauf.
6
Thema
Anschließend fanden rund um das Tagungshaus mehr als
35 „Dream Future“-Stationen statt, bei denen die Oberminis
Visionen und Träume für ihre Ministrantenarbeit spinnen konnten.
So z. B. bei den 10-Sekunden-Statements, die gefilmt wurden und nun auf
www.drs.de zu sehen sind. An einer anderen Station konnten die Oberminis
ihre Wunschkirche aus Legosteinen selbst bauen. An wieder einer anderen
Stelle konnten die Minis ihre Wünsche mittels eines Teebeutels in die Luft
steigen lassen ...
Nach dem Mittagessen und einem Mittagsimpuls im Innenhof fanden die
Stationen „Create Future“ statt. Auch hier hatten die Oberminis die Auswahl
unter mehr als 35 Stationen. Von Schreitraining über musikalische Stationen
und Segensarmbänder herstellen bis zu einer Weihrauchstation war alles
vertreten. Eine Station war auch der „Ideenhandel“, bei dem Angebote und
Gesuche von Oberminis an eine Wand gepostet wurden. Dieser Handel läuft
mittlerweile in der Cominity in der Gruppe „Ideenhandel“ weiter.
Den Tagesabschluss bildete ein Gottesdienst zum Thema „Go Future“, bei
dem alle Anwesenden ministrierten. Der große Einzug durch das Hauptportal der Kirche, gemeinsam mit 300 anderen Oberminis, wird wohl so manchem noch lange in Erinnerung bleiben. In seiner Predigt sprach Weihbischof
Thomas Maria Renz den Oberminis Mut für die Arbeit in den Gemeinden zu.
Er bestärkte sie, neue Wege zu gehen und Neues auszuprobieren.
Und nun, nach dem Gottesdienst, standen also 300 Oberminis auf dem
Gelände des Tagungshauses. Sie freuten sich über das am Tag Erlebte und
verabschiedeten sich von neu gewonnen Freunden.
Was bleiben wird vom OberminiKonzil? Neben den vielen positiven Eindrücken und neuen Freunden auch Anregungen und Ideen für die Miniarbeit
sowie das Gefühl, dass alle Oberminis an einem Strang ziehen.
Verena Steier
7
Gruppe / Aktionen
Der Stationenkongress
– eine neue Methode für viel Spaß,
viele Leute, viele Ergebnisse
Speziell für das OberminIKonzil haben wir eine neue Methode entwickelt,
um mit großen Gruppen effektiv zu arbeiten und gleichzeitig eine Menge
Spaß zu haben. Sicher könnte das auch für einen Dekanatsminitag oder eine
Freizeit nützlich sein. Zwischen 30 und 500 Leuten können an einem Stationenkongress teilnehmen. Nach welchen Spielregeln so etwas funktioniert,
verraten wir euch hier:
Die Spielregeln für einen Stationenkongress
(am Beispiel OberminiKonzil)
§1 „Es ist DEIN OberminiKonzil! Gestalte es so, dass du am Ende zufrieden bist!“
Alle sind freiwillig da und jeder erwartet ein bisschen etwas anderes: Leute
kennen lernen, Anregungen für die Jugendarbeit, Spaß, mitbauen an der Zukunft der Miniarbeit, ... Alle 300 verschiedenen Erwartungen kann niemand
erfüllen. Daher ist jeder Teilnehmer aufgefordert, sich den Tag selbst so zu
gestalten, dass er am Ende zufrieden ist. Super wäre, wenn jeder zusätzlich
noch dabei mithelfen könnte, dass möglichst viele andere auch zufrieden aus
dem Tag herausgingen.
§2 „Du hast eine große Auswahl an Stationen – wähle aus!“
Vormittags gibt es über 30 Stationen und nachmittags nochmals so viele. Alle
sind total unterschiedlich.
§2a „Du entscheidest selbst, wie lange du an einer Station bleibst!“
Die Station ist doch nicht das, was du erwartet hast? Es ist erlaubt, einfach zu
gehen, wenn du keine Lust mehr hast, oder du merkst, dass die Station nicht
den erhofften Gewinn bringt. Es ist auch möglich später wiederzukommen.
Oder man bleibt (fast) für den Rest seines Lebens da.
8
Gruppe / Aktionen
§2b „Du entscheidest selbst, wie viele Stationen du machen möchtest!“
Alle oder nur ausgewählte Stationen? In vorgegebener Reihenfolge oder
durcheinander? Immer wieder oder einmal? Alles möglich!
§3 „Mach Pause – trink was – unterhalte dich!“
Den ganzen Tag über gibt es kostenlose Getränke, Obst und Knabbersachen um Pause zu machen. Es ist nämlich wichtig, auch quatschen und sich
unterhalten zu können, Tipps weiterzusagen, andere Leute zu treffen, ....
Oft sind Pausengespräche genauso nützlich wie Stationen – auch wenn das
ungewöhnlich klingt.
§4 „Deine Hände sind frei!“
Es gibt kein Programmheft, kein Liedheft, kein Block und kein Kuli. Jeder soll
die Hände frei haben. Zumindest wenn er will. Wer Material mit sich rumschleppen möchte, kann sich an den Stationen in Menge damit eindecken. Es
soll aber jeder die Möglichkeit haben, sich mit freien Händen in die Stationen
zu stürzen.
9
Gruppe / Aktionen
Und wie ist der Stationenkongress aufgebaut?
Phase 1: Dream Future (vormittags)
Alle Stationen haben etwas mit Träumen und Zukunft zu tun. Grenzen wie
„kein Geld!“, „keine Leute!“ oder „keine Erlaubnis!“ gibt es nicht. Sätze
wie: „Geht ja eh nicht!“, „Haben wir alles schon mal probiert!“ oder „Klappt
nie im Leben!“ sind verboten. Alles darf (muss aber nicht) unrealistisch sein.
Träume eben.
Phase 2: Create Future (nachmittags)
Alle Stationen werden umgebaut und haben nun etwas damit zu tun, das
Träume wahr werden können. Es geht um die „Traum-wahr-mach-Kräfte“.
Solche Traum-wahr-mach-Kräfte sind zum Beispiel: Selbstvertrauen, Mut,
Glauben, Liebe, Tatendrang, Begeisterung (theologisch also der Heilige Geist)
... aber auch Dinge wie Geld, genügend Mitstreiter und viel Zeit. Alles Dinge,
die manche Träume brauchen, um realisiert werden zu können.
Phase 3: Go Future (Gottesdienst)
Mit einem Gottesdienst bekommt man dann noch den Segen zugesprochen:
Go! „Und nun geh, denn ich bin mit dir!“ wie Gott es zum Beispiel zu Moses
gesagt hat. Geh, vertrau auf deine Träume und auf die Kräfte, die sie wahr
machen können.
Viel Erfolg beim Ausprobieren eines Stationenkongresses bei einer eurer Veranstaltungen. Eure Erfahrungen würden uns natürlich sehr interessieren!
„Die lange Anreise hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Es macht hier riesig Spaß! In der Gemeinde denkt man
manchmal, nur bei uns läuft es nicht gut. Aber hier lernt
man andere Minis kennen und sieht: die haben die gleichen Probleme wie wir auch. Und sie haben oft schon
Lösungen gefunden, die ich auch in meiner Gemeinde
versuchen kann. Das Lernen voneinander macht Mut für
zu Hause!“
Benjamin Knirsch, Dekanat Rems-Murr
10
Gruppe / Aktionen
Stationen, Ideen, Methoden - Dream Future
Beim OberminiKonzil wurden über 70 Stationen für die TeilnehmerInnen
angeboten. Einige der Stationsideen wollen wir euch hier noch mal präsentieren, denn sie eignen sich besonders gut für eure Miniarbeit in den Gemeinden. Hier zuerst Methoden aus dem „Dream Future“, kreativ, gerne mal
verrückt, innovativ - und durchaus sinnvoll um Miniarbeit zu beflügeln.
Bei der Station Wortetraum entstand mit der Regel „Jeder fügt nur ein Wort
ein für den gemeinsamen Traum“ auf 76 Zetteln folgender Satz:
Die Kirche ist ein Werk der Liebe, des Glaubens, der jeden verbindet und
lenkt. Außerdem soll es, wenn möglich, durchaus mehr aktive, kreative Aktionen geben und viele Gottesdienstkonzerte mit neuer Musik, lustvoll und mit
Elan. Spaß mit Frank Elstner und Krusty, dem Clown, damit Gott begeistert
bei uns und mit uns mitfeiert, Party macht und es lustig hat. Wir wollen viele
neue Minis! Wir wünschen uns viel Unterstützung und Ideen einer großen
Gemeinschaft mit dem Dekanat. Egal ob in der Miniarbeit & Gruppenstunde
alles schief geht oder nicht. Es freut uns saumäßig, Minis, die engagiert mitmachen, Gottesdienst feiern und lustig sind, zu begeistern. Der Geist macht
uns stark für die Weiterarbeit.
Franziska Kutteroff
11
Gruppe / Aktionen
Werbefilm für die Minis
Habt ihr euch auch schon öfters gefragt, wie ihr den Erstkommunionkindern
eindrücklich zeigen könnt, was Ministrant-Sein bedeutet?
Beim OberminiKonzil wurde eine Möglichkeit vorgestellt: Dreht einen Werbefilm! Diesen könnt ihr den Erstkommunionkindern und deren Eltern vorführen. Ihr könnt aber auch bei Gemeindefeiern etc. damit für euch werben.
Und so geht’s: Überlegt euch,
was ihr unbedingt in eurem Film
darstellen wollt und erstellt
Kamera,
anhand dieser Ideen ein kleines
PC mit Programmen zum SchneiDrehbuch (z.B. Szenen aus dem
den des Filmmaterials,
Gottesdienst oder aus
Darsteller
Gruppenstunden, erklärende
Sequenzen, einzelne Minis
erläutern, warum sie Mini sind,...). Anschließend dreht ihr diese einzelnen
Szenen und übertragt sie auf den PC. Dort könnt ihr die einzelnen Szenen zu
einem ganzen Film zusammenschneiden.
Besonders wichtig ist natürlich, dass im Film deutlich wird, dass es Spaß und
Freude macht, bei den Minis zu sein.
Verena Steier
Mit Begeisterung wurde bei der Station „Kirche in der Zukunft“eine
Spielzeugkirche immer wieder umgebaut und neu eingerichtet.
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Gruppe / Aktionen
Vier Gewinnt / Vier Ministriert
Einen größeren Raum oder Platz
draußen, Kreppband für ein
mind. 6 x 6 Karo- Feld,
Leibchen in zwei verschiedenen
Farben
Die Station „Vier Gewinnt“ bzw. „Vier Ministriert“ ist eine kleine Abwandlung vom Spiel „Vier Gewinnt“. Auf einem mit Kreppband auf dem Boden
abgeklebten Karo-Feld spielen zwei Teams. Sie müssen versuchen vier Personen ihres Teams in eine Reihe (horizontal, vertikal oder diagonal) zu bringen.
Die Teams werden mit Leibchen markiert, jedes Team hat einen Spielleiter.
Matthias Zwadlo
Pimp my Church
Hier dürft ihr eurer Kreativität freien Lauf
Kirche/Kapelle,
lassen. Schnappt euch einfach einen der
Post It‘s ,
Post It’s und legt los. Ihr dürft darauf
Stifte
Dinge schreiben, die euch an dieser
Kirche nicht gefallen, oder Dinge, die ihr
toll findet. Die Post-Its klebt ihr dann an die
entsprechende Stelle. Natürlich dürft ihr auch zu schon hängenden Post It’s
Kommentare schreiben. So ensteht am Schluss eine bunte und gepimpte
Kirche.
Tipp:
Gut ist es, wenn bei der Vorbereitung schon ein paar Post It’s hingehängt werden, dadurch sinkt die Hemmschwelle und es kommen schneller neue Ideen.
Daniel Wolfgarten
13
Gruppe / Aktionen
Auf Papier oder an der Schaufensterpuppe wurden höchst kreative neue
Minigewänder entworfen.
14
Minikonfigurator - Gewänder
gestalten
Gruppe / Aktionen
Mein Minileben und Ich
Träumen und Gestalten – Dream und Create.
Diese Phasen konntet ihr am OberminiKonzil
Plakat
in Rot an der Rot (wenn ihr aus zeitlichen
Eddings
Gründen nicht dort gewesen seid: jetzt hier)
(nach)erleben.
Meine Station „Mein Minileben und Ich“ zum
Thema „Dream“ bestand aus einem Schreibgespräch (ähnlich wie eine MindMap, an der jeder Gedanke weiter gesponnen werden kann). Hier war die
Möglichkeit gegeben, einfach alles Reelle loszulassen und zu träumen, was
man schon immer zum Thema Minis denken wollte. Das könnte auch mal
eine Idee für eure Minigruppe zu Hause sein.
Beim OberminiKonzil kam heraus, dass manche Oberminis von 100 neuen
Minis träumen, andere von großen (Rock-)Partys in der Kirche, von einem
Austausch zwischen unterschiedlichen internationalen Ministrantengruppen
oder gar von einer Deutschlandtournee rund ums Leben Jesu.
Das Schöne, man kann bei dieser Methode das, was normal mit „Geht doch
eh nicht...“ „zu teuer...“ und ähnlichem heruntergespielt wird, einfach mal
wahrnehmen und aufschreiben. Manchmal sind tolle neue Ideen darunter,
die man sonst verpasst.
Julian Schwarz
„Zum ersten Mal hab ich bei der Dekanatsoberminiversammlung und per E-Mail vom Konzil gehört, erfahren. Ich
hab mir darunter erstmal gar nichts vorstellen können. Aber
das klang sehr spannend, nach etwas ganz Großem! Und weil
ich bei Minitagen super Erfahrungen gemacht hab, wollt
ich auch hierher kommen. Es hat sich echt gelohnt! Die vielen Stationen ausprobieren ist viel besser als nur drinzusitzen!“
Simon Gubrich, Dekanat Biberach
15
Gruppe / Aktionen
Mini-Aktions-Verbesserungs-Kartenspiel
Bei diesem Spiel geht es darum, kreative Ideen für
die Verbesserung von Mini-Aktionen oder Spielen
zu finden. Wichtig ist, dass es in diesem Spiel
Irgendein
nicht um nützliche Ideen geht, sondern darum,
Kartenspiel
kreative, verrückte und höchstens ausnahmsweise
auch mal realistische Ideen zu haben und
weiterzuentwickeln. Vieles ist dann ziemlich
abgehoben. (Was man wirklich umsetzen kann,
muss oder darf erst nach dem Spiel überlegt werden.)
Das ganze funktioniert so: Zu allererst braucht man ein Spielkarten. Welche
ist im Prinzip egal, da es im Spielverlauf nur auf die Anzahl der Karten, die
man auf der Hand hat, ankommt.
Ziel ist, möglichst alle Karten loszuwerden.
Spielablauf: Zu Beginn bekommt jeder Spieler fünf Karten.
Danach geht es reihum: Der/ Die Erste legt eine Karte in die Mitte und nennt
eine Aktion oder ein Spiel, das es zu verbessern gilt.
Der/ Die Nächste in der Runde muss nun irgendetwas nennen, was die zuvor
bestimmte Aktion verbessert.
Unter allen anderen wird nun abgestimmt: Halten über die Hälfte die Idee für
gut, so darf der/die Spieler(in) eine Karte ablegen. Andernfalls muss der/die
Spieler(in) alle Karten, die in der Mitte liegen, aufnehmen.
Müssen Karten aufgenommen werden, dann darf der/die entsprechende
Spieler(in) sofort eine neue Aktion nennen und eine Karte ablegen, dann
geht es weiter.
Das Spiel endet, sobald eine(r) der Mitspieler(innen) keine Karten mehr hat.
Natürlich kann man das Spiel in verschiedenen Varianten spielen, z.B.:
bei Spielende darf der Sieger ein Handycap für die nächste Runde bestimmen, z.B. „Kosten unter 2000€“ oder „innerhalb Deutschlands“ usw.
Benjamin Resch
16
Gruppe / Aktionen
„Wo stehe ich?
Wo stehen wir?“ Bei
dieser Station mussten sich die TeilnehmerInnen auf Stühlen
sortieren, z.B. nach
Schuhgröße, Anzahl
der Minis, Haarlänge,
Anreiseweg, Größe
des Lieblingstiers, Anfangsbuchstabe,
Fragen zur Zukunft der Minis : Wie viele Minis werden wir 2020 haben / Wie
viele wünscht ihr euch? Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung werden
Minis sein?
Beim „Zukunftsturm“
konnte jeder seinen
Traum von und für
Minis auf ein
Holzklötzchen
schreiben. Alle
zusammen versuchen
daraus ihren
Träumeturm zu bauen.
17
Gruppe / Aktionen
Auf der „Traumdinx-Box“ konnte
jeder seine Träume dinxen, z.B. einen
eigenen Jugendpfarrer, Gewänder in
allen liturgischen Farben oder einen
eigenen Miniraum zu bekommen.
Chaos am Altar – Improvisationstheater
Improvisationstheater – einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen, spontan
Theaterspielen ohne Text und Regieanweisung, einfach improvisieren.
Die Grundlagen des Ministrierens, den Ablauf des Gottesdienstes, die Aufgaben der Minis – all dies ist geregelt und jeder weiß, was er wann zu tun hat.
Doch warum sollte man das nicht einmal ändern?
Probiert doch in einer Gruppenstunde aus, was man beim Ministrieren anders
machen könnte. - Warum sollten die Minis nicht mal mit Wanderschuhen
und Rucksack in die Kirche einmarschieren? Was würde euer Pfarrer sagen,
wenn ein Kochtopf auf dem Altar stünde? Und warum sollte dein Lieblingsplüschtier nicht neben der Marienstatue liegen? Wie wäre es, wenn die Minis
mit dem Bobbycar durch den Altarraum führen?
… euch fallen bestimmt noch andere verrückten Dinge ein!
Vorbereitung: Stellt Stühle in
einem Halbkreis auf, lasst vorne
Platz für eure „Bühne“. Stellt
einen Tisch auf eure „Bühne“,
dieser soll den Altar symbolisieren.
Alle möglichen Gegenstände, die euch gerade
in die Finger fallen (Kochtopf, Kerze, Rucksack,
Schwimmflügel……)
Das ganze „Chaos am Altar“ macht zum einen Spaß und trägt zum anderen
dazu bei, wieder einen Blick dafür zu bekommen, was man warum macht
oder eben nicht macht. Ein lustiges Spiel, das ein sinnvolles Ergebnis bringen
kann.
18
Gruppe / Aktionen
Zu Beginn: Wichtig ist, dass ihr ein paar Spiele zum Aufwärmen,
zum Locker werden und als Vorbereitung spielt. Hier ein paar Beispiele:
- zip zap boing
Stellt euch im Kreis auf: Einer beginnt, indem er seinem rechten Nachbarn
zuklatscht und „zip“ sagt. Das „zip“ wird immer nach rechts weitergegeben.
Wird dem linken Nachbarn zugeklatscht, heißt es „zap“. Quer durch den
Raum wird „boing“ weitergegeben, dazu die angezielte Person direkt anschauen. Beginnt mit einer Runde „zip“. Wenn das Spielprinzip verstanden
ist, könnt ihr der Reihe nach die anderen Begriffe einführen.
· Das Klatschen läuft rund
Stellt euch im Kreis auf. Zwei Personen drehen sich zueinander und klatschen
gleichzeitig in die Hände. Die rechte Person dreht sich zu ihrem rechten
Nachbarn um und diese beide klatschen nun gemeinsam. So wird das Klatschen im Kreis weitergegeben.
· Wer ist der Anführer?
Einer aus eurer Gruppe verlässt das Zimmer. Eine andere Person wird zum
Anführer erklärt und macht Bewegungen vor, welche die Gruppe nachmachen muss. Die Person vor der Türe darf wieder das Zimmer betreten. Alle
machen möglichst gleichzeitig die Bewegungen des Anführers nach. Die
ahnungslose Person muss herausfinden, wer der Anführer eurer Truppe ist.
„Bei meiner Firmung hab ich einen Flyer vom OberminiKonzil bekommen: angemeldet hab ich mich mit drei
Kumpels. Wir haben uns vom Konzil eine coole Mischung
aus Spaß, Info und Action versprochen – das hat sich
auch bestätigt! Bisher bin ich noch „inoffizieller“ Obermini: Ich bin erst ab nächstem Jahr im Amt. Deshalb
schau ich mir hier schon mal an, was mich so alles erwartet. Besonders gefallen hat mir unsere Party heute Nacht
in der Turnhalle!“
Dominik Gaal, Langenau
19
Gruppe / Aktionen
· Raumlauf
Lauft ungeordnet durch euer Zimmer: als würdet ihr einen schweren
Koffer tragen, als würdet ihr schweben, als wärt ihr ein Wackelpudding oder
eine Marionette….
· Stellt euren Nachbarn vor
Jeder stellt als kleine Aufwärmübung seinen Nachbarn vor, als wäre er eine
berühmte Persönlichkeit: „Neben mir steht die berühmte………“
Einstieg ins Improtheater: Aufgewärmt? Bereit zum improvisieren?
Dann kann es losgehen! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Improvisationstheater zu starten:
· Einfrieren
Zwei Personen spielen eine Szene, die ihnen gerade einfällt. Einer aus eurer
Runde klatscht, beide Schauspieler bleiben exakt in der Haltung, in der sie
gerade sind, stehen. Die Person, welche geklatscht hat, betritt die Bühne und
tippt einem der beiden Spieler auf die Schulter. Der abgeklatschte Spieler
verlässt die Bühne. Der Neue nimmt exakt die Haltung des Abgeklatschten
ein und die neue Paarung spielt eine andere Szene bis der nächste aus eurer
Gruppe klatscht.
Manchmal ist es einfacher einzusteigen, wenn man die Augen zu hatte und
reingeschickt wird, wenn ein anderer die Szene bei einer lustigen Haltung der
Spieler abgeklatscht hat.
„Wir sind heute zu dritt hier, eine Freundin hat
mir vom Konzil erzählt. Ich hab mir das so vorgestellt wie den Jugendtag in Untermarchtal, weil
ich die Workshops dort sehr interessant finde. Ich
fühle mich hier in der super Stimmung richtig
wohl und für meine Miniarbeit in der Gemeinde
sind auch einige gute Ideen hängen geblieben!“
Johannes Häusler, Wangen
20
Gruppe / Aktionen
· Ein Satz bestimmt die Szene
Einer aus eurer Runde sagt ein Wort, nacheinander fügt jeder aus eurer
Gruppe ein Wort hinzu. Es entsteht ein langer Satz. Zwei Personen, die sich
auf der Bühne befinden, spielen zu diesem Satz, was ihnen gerade einfällt.
Eine Variation dieser Methode ist, dass die Gruppe nacheinander Adjektive
nennt, die eine Situation beschreiben, welche die Kulisse für die nächste
Szene darstellt.
· Bildhauer
Die Anzahl der Spieler auf der Bühne wird festgelegt. Eine Person von euch
darf Bildhauer sein, er positioniert die Personen auf der Bühne, wie es ihm
gerade in den Sinn kommt. Anschließend bildhauert ein anderer mit diesem
„Material“ weiter.
· “Warum kommst du erst jetzt?“
Eine Person sitzt am Tisch. Eine weitere Person kommt dazu und wird von der
Person am Tisch gefragt: „Warum kommst du erst jetzt?“ Durch eine Antwort auf die Frage, beginnt eine Szene.
· Einen Werbespot darstellen
Stellt einen Werbespot dar: Macht Werbung für Minis, neue Gegenstände
für den Gottesdienst, neue Berufe in der Kirche, neue Aufgaben für die Minis,………
Dies sind ein paar Beispiele, wie ihr ins Improvisationstheater einsteigen
könnt. Versucht auch mal die einzelnen Ideen zu verbinden und zu mischen.
Und dann geht es so richtig los mit „Chaos am Altar“.
Carolin Veith
21
Gruppe / Aktionen
Traumreise für Oberminis
- zum Thema „Ich als GruppenleiterIn /
Wie soll Jugendarbeit bei uns aussehen?“
Alle sitzen oder liegen bequem auf dem Boden. Der Text wird langsam, mit
Pausen vorgelesen.
„Wir werden langsam ganz ruhig und schließen unsere Augen.
Wir stellen uns vor, wir sind mit unseren Gruppenkindern unterwegs bei
einer langen Wanderung. Wir gehen durch den Wald, durch Gestrüpp und
über wunderschöne Waldwege.
Bei einer Rast an einer kleinen Hütte fragen wir uns, ob wir die Aktion für unsere Gruppenkinder gut geplant haben?
Unsere Gedanken schweifen weiter: Ist die Jugendarbeit bei uns gut?
Gefällt es den Kindern?
Die vielen lachenden Gesichter mit erwartungsvollem Blick lassen uns ahnen,
dass es nicht verkehrt sein kann.
Und trotzdem: wir wollen es noch besser machen, den Kindern noch größere
Freude und mehr Spaß bieten. Vielleicht durch aufwändigere Aktionen mit
Spiel, Spaß und Action? Oder für die Zurückhaltenderen unter uns vielleicht
eher ruhigere Sachen?
Gehen wir genug auf alle ein?
Können wir auf jedes einzelnde unserer Gruppenkinder Rücksicht nehmen
und es nach seinen Ansprüchen behandeln?
Kehren wir eventuell Probleme unter den Teppich oder gibt es für uns als
Leiter gute Möglichkeiten auch in schwierigen Situationen eine Lösung zu
finden?
Sind wir pädagogisch fit genug?
Unsere Wanderung führt uns weiter, entlang an einem kleinen Fluß. Wir
betrachten die Strömung und bald finden wir in ihr das Bild nahezu perfekter
Jugendarbeit.
Mal fließt das Wasser schnell und unruhig dahin, mal ganz still und langsam.
Blätter tänzeln auf den kleinen Schaumkronen.
Alles ist in Bewegung, steht nie still.
Immer ist etwas geboten und jeder kann entscheiden, wo er mitmacht.
22
Gruppe / Aktionen
Wir nehmen uns vor, so wie dieser kleine Fluß zu sein,
der immer in Bewegung bleibt und auf verschiedenste Weise wirken kann.
Das soll unser Bild für die kommenden Gruppenstunden sein - das wollen wir
in die Tat umsetzen.
Dazu kommen wir von der Wanderung nun wieder zurück zu uns selbst.
Wir öffnen die Augen.
Und versuchen unsere Gedanken auf Zettel zu schreiben und festzuhalten,
wie wir uns die perfekte Jugendarbeit vorstellen.“
Simon Haas
Wenn diese Methode in der Minileiterrunde verwendet wird, dann sollte sich
ein Gespräch anschließen, bei dem die verschiedenen Ideen, aber auch die
entdeckten Probleme besprochen werden.
23
Gruppe / Aktionen
Stationen, Ideen, Methoden - Create Future
Ab jetzt die Stationen rund um
„Create Future“.
Methoden, die motivieren,
beflügeln,
Lösungen zeigen,
die Kräfte wecken.
Im Bild die Station „Ich bin stark“,
bei der mit mit der Hand ein Brett
durchgeschlagen wurde, auf dem genau diese Botschaft stand.
Frustball
Kärtchen,
Obwohl es in der Ministranten- und
Tesa, Stifte
Jugendarbeit viel Gutes und Schönes zu
erleben gibt, hat sich wahrscheinlich jeder
schon über etwas geärgert oder musste
sich ziemlich aufregen. Bei dieser Station
Torwand
geht es darum, seinen Frust oder seine
Fußball
Enttäuschungen, die man bei den Minis
vielleicht erlebt oder angesammelt hat,
loszuwerden. Zuerst können alle ihre negativen Erlebnisse aufschreiben und
an eine Torwand kleben. Nach einiger Zeit / wenn die Torwand voll ist, dürfen sie ihren Frust „ablegen“ und mit einem Ball auf die Torwand schießen.
Stefan Weiler
24
Gruppe / Aktionen
„1, 2 oder 3“ - Miniquiz
Die Station „1, 2 oder 3“ ist ein Quizspiel,
Kreppband,
bei dem drei Teams versuchen Fragen zur
um drei Felder abzu
Kirche und Ministrantenarbeit zu
kleben
beantworten.
Bei jeder Frage gibt es drei Antwort
möglichkeiten. Beantwortet werden Fragen Wenn
möglich eine
durch hüpfen auf den aufgeklebten Feldern. Lichtquelle
Jedes der drei Felder steht für eine
Antwortmöglichkeit.
Man stellt sich auf das entsprechende Feld um die Frage zu beantworten.
Es ist möglich, Teammitglieder auf mehrere Felder verteilen, wenn man sich
nicht sicher ist. Das Ganze geschieht während einer kurzen „Bedenkzeit“,
in der die Teams über alle Felder hüpfen können um z.B. die gegnerischen
Teams zu verwirren. Punkte für eine richtige Antwort erhalten die Teammitglieder einzeln. Die Punkte aller Teammitglieder werden zum Schluss addiert,
um das Siegerteam zu ermitteln.
A.
1.
Die liturgische Farbe am Palmsonntag ist...?
lila 2.
rot 3.
B..
1. 2. 3.
Papst Gregor kam an die Macht, weil...?
er in einem Konklave gewählt wurde, welches mehr als vier Wochen dauerte
er erwarb sein Amt für 100 Pfund Silber von seinem Vorgänger
er war der Sohn des amtierenden Papstes, der in seinem Testament verfügt hatte, dass sein Sohn sein Nachfolger sein solle
C.
1. 2. 3.
Welche Person kann Papst werden?
alle Bischöfe
alle männlichen unverheirateten Christen
alle geweihten Priester
D.
grün
Wie viele „Päpste“ gab es zu Spitzenzeiten „gleichzeitig“?
1. einen 2. zwei
3.
drei
25
Gruppe / Aktionen
E. Welche Abfolge ist die richtige?
1. Schuldbekenntnis, Kyrie, Gloria
2. Tagesgebet, Schuldbekenntnis, Kyrie
3. Kyrie, Tagesgebet, Schuldbekenntnis
F. Welches biblische Buch existiert nicht?
1. Kohelet 2. Nahum 3. Assrael
G.
Wann fängt das Kirchenjahr an?
1. an Neujahr, also am ersten Januar
2. am ersten Adventssonntag
3. an Weihnachten
H. Ministrieren bedeutet...?
1. Geben
2. Handeln
3. Dienen
I. MinistrantInnen werden auch genannt
1. Minis 2. Maxis
3. Multis
J. Voraussetzung für das Ministrieren sind die Sakramente...?
1. Firmung und Ehe
2. Taufe und Eucharistie
3. Eucharistie und Firmung
K. Der Weihrauch wird in der Kirche verwendet, um...?
1. Zeichen für den Lobpreis Gottes zu sein
2. die Messe festlicher zu machen
3. die Ministranten während der Messe zu beschäftigen
L. Die Ministranten bringen zum Altar
1. ein Glas Apfelsaft
2. Wasser für den Priester
3. die Gaben (Brot und Wein)
M. Warum verkleiden sich viele MinistrantInnen einmal im Jahr?
1. weil Fasching ist
2. weil sie als Sternsinger unterwegs sind
3. weil Halloween ist
26
Gruppe / Aktionen
N. „Privatmessen“ waren..?
1. Gottesdienste, die auf Privatgrundstücken / Bauernhöfen gefeiert wurden.
2. Gottesdienste des Priesters ohne das Volk
3. Gottesdienste des Bischofs nur mit den Minis
O. Welche besondere Bedeutung hatte das 2. Vatikanische Konzil auch für
die Ministranten?
1. Die Ministranten haben den Gottesdienst jetzt auch verstanden, weil er nicht mehr auf Latein war.
2. Ab dem Zeitpunkt durften Mädchen auch Ministranten werden.
3.Seit diesem Zeitpunkt darf man während eines Gottesdienstes ein paar Worte wechseln.
P. Auch einige Promis waren früher einmal Ministranten. Bei welcher Antwort sind alle drei Personen Ex-Minis?
1. Xavier Naidoo, Elisabeth Engstler, Hillary Clinton
2. Ute Vogt, Thomas Gottschalk, John Kerry
3. Jürgen von der Lippe, Britney Spears, Albert Einstein
Matthias Zwadlo
„Wir haben den Flyer bei der Dekanatsoberminirunde gesehen. Wir hatten die Befürchtung, dass
alles ziemlich passiv und zäh wird. Aber wir haben uns
überraschen lassen und das hat sich richtig gelohnt:
super gute Aktionen für die Gruppenstunde und Tipps
von anderen Minis! In unserer Gemeinde bauen wir
die Miniarbeit gerade auf, da kam das Konzil genau
richtig!“
Tanja Buchmüller, Alica Hinderhofer und Christina Müller, Hosskirch
27
Gruppe / Aktionen
Die Einladung zur Gebetswerkstatt spricht für sich!
Unser Logo
wurde beim „Autogramm-Logo“
mit den Unterschriften (fast) aller Teilnehmer gefüllt. Wir waren
dabei - Konzil 09!
„Meine Minikerze“ konnte sich
jeder im Innenhof selbst ziehen
und etwas abgekühlt auch in
unterschiedliche Formen
bringen.
28
Gruppe / Aktionen
„Helfende Hände“
Beim Ausmalen des Mandalas „Helfende Hände“, sollen sich die OberministrantInnen darüber Gedanken machen, wer ihnen bei ihrer Arbeit in den
Gemeinden helfen kann. Diese Helfer, z.B. die Familie, Freunde oder andere
Ehrenamtliche, können in die Kästchen um das Mandala eingetragen werden. Dann symbolisieren alle Hände jemanden, den man um Hilfe bitten
kann. Anschließend wie ein normales Mandala ausmalen.
Verena Roßmann
29
Gruppe / Aktionen
Segensarmbänder
Und so geht’s:
Such dir aus einem Buch mit
Segenssprüchen einen Spruch aus, der
Geschenkband (ca. 1cm
dir besonders gut gefällt. Achte dabei
breit)
darauf, dass er nicht allzu lang ist.
Edding, Schere,
Anschließend schreibst du ihn mit dem
Bücher mit SegenssprüEdding auf das Geschenkband. Nun
chen
kannst du mit der Schere dein neues
Armband vom übrigen Geschenkband
abschneiden, um deinen Arm wickeln
und zusammenknoten oder auch an einen anderen verschenken.
Der „Gordische Knoten“ wurde
hier in einer Variante gespielt: Auf
ein langes Seil werden alle Teilnehmer aufgefädelt (durch den Pullover/ T-Shirt, hinter dem Rücken an
den Armen entlang läuft das Seil).
Zwischen den Teilnehmern wird
ein Knoten ins Seil gemacht. Dieser
Knoten muss gelöst werden, ohne
dass die Teilnehmer ihre Position
am Seil loslassen.
30
Gruppe / Aktionen
Rosenkränze selbstgemacht
Hinweise zur Skizze:
· Die ausgemalten Kreise stellen Kno-
ten dar, die offenen Kreis sind Perlen.
· Wie in der Grafik aufgezeichnet, Knüpfgarn und Perlen (je
fängst du damit an, das Kreuz aufzufä-
weils in versch. Farben),
deln und mit einem Knoten zu befesti-
Schere, flüssiger Kleber,
gen.
kleines Holzkreuz mit
· Bis zur zweiten Perle hast du 2 Fäden Loch zum Durchfädeln
in der Hand, danach nur noch einen.
· Am Ende knotest du den Faden an
die aufgezeichnete Stelle und gibst etwas Kleber darauf.
· Auch auf den abstehenden Faden kannst du etwas Kleber geben, damit er
nicht allzu sehr absteht.
Verena Steier
Der „Weihrauch-Parcours“ bot die Möglichkeit
mal nach allen Regeln der Kunst zu räuchern,
schnuppern, testen, diskutieren - im Freien!
31
Gruppe / Aktionen
Yes, I can – Gruppenstunde gestalten
Auch Nachmittags konnte man die Energie des Konzils förmlich spüren. In
meinem Nachmittags-Workshop war das Ziel, wieder auf den Boden zu kommen, real zu werden und sich Ideen für Gruppenstunden zu überlegen. Dort
sammelten wir zunächst Ideen für eine Gruppenstunde (siehe unten) und
diskutierten über verschiedenste Probleme und Schwierigkeiten. Es entwickelten sich Gespräche über verschiedenste Probleme, von unruhigen Minis
bis zum Aufbau einer Gruppenstunde. Besonders wichtig war hier, nicht nur
möglichst viele Spiele zu lernen, sondern auch mal christliche, meditative
Werte einzubauen und z.B. einfach in die Kirche zu gehen, dort kurz einen
Text zu lesen und die Kirche zu spüren. Danach ein kurzes Quiz zur eigenen
Kirche und schon wird wieder eine kleine Verbindung, die für die Ministrantenarbeit wichtig ist, hergestellt.
Ideen für Gruppenstunden:
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Gesellschaftsspiele
Schnitzeljagd
Schnee-/Wasser- Schlachten
meditative Texte gemeinsam lesen
sich über Privates unterhalten
Themenabende
Ablauf des Gottesdienstes durchsprechen (erst raten lassen z.B. in Form eines „Puzzle“)
Aktuelles Ansprechen
Bibelstelle vorlesen – Nachdenken lassen – Darüber reden
Julian Schwarz
32
Gruppe / Aktionen
„Schmeiß deine
Sorgen über Bord“
Alle Probleme der
Miniarbeit auf einen
Zettel schreiben,
zerknüllen und in einen
Basketball-Mülleiner
schmeißen.
Wo geht es zur nächsten
Station?
„Mein Hut
der hat drei
Ecken“ und
danach sind
alle wieder
fit für neue
Stationen.
33
Gruppe / Aktionen
Barfußpfad am OberminiKonzil in Rot an der Rot
Der Barfußpfad wird, wenn möglich
Gras, Matte,
im Freien, mit den angegebenen
spitze Steine,
Materialien aufgebaut.
Sand, Netz
Jeder geht mit verbundenen Augen
hindurch und wird von einem
anderen begleitet. Dieser
liest an den entsprechenden
Dekosteine,
Stellen den passenden Text
Rindenmulch,
langsam vor.
Text vor dem Start:
Laub, Wasserwanne,
kleine Steine
Ist es dir schon einmal passiert, dass du offene Türen eingerannt hast?
Dass du dir an einer einfach geglaubten Arbeit die Zähne ausgebissen hast?
Dass du leicht und locker vorwärts kamst und manchmal jeden Schritt, den
du tun musstest, akribisch geplant hast?
Einfach losgerannt bist ohne zu überlegen-- und dann nicht mehr wusstest
wo weiter?
Manchmal geht es leicht voran, in der Schule, im Beruf, mit Freunden.
Dann achtet keiner auf den ebenen Weg und das Jetzt,
sondern ist vielmehr nach vorn fixiert
ohne von der Leichtigkeit Notiz zu nehmen oder sie zu genießen.
Welchen Weg hast du in deinem Leben eingeschlagen?
Welche Ziele hast du dir gesetzt?
Ich bin OMI
Welche Ziele willst du in der Gemeinde noch verwirklichen?
Was hast du schon erreicht?
Was ist in absehbarer Zeit erreichbar?
Wer kann dir helfen?
Was ist in deiner Gemeinde gerade los?
Wie ist eigentlich der momentane Stand?
Gras: Du stehst. Hast Halt. Kontakt zum Boden. Ausgangsposition für jeden
neuen Schritt, für einen guten Start. Nicht überhastet aber mit voller Power
geht es los.
34
Gruppe / Aktionen
Matte (leicht isolierend, eben): Manche Dinge sind einfach, erfordern
wenig. Bereits Bekanntes geht leicht von der Hand. Du bist standsicher
und den Aufgaben gewachsen.
Spitze Steine (raue Oberfläche kantig, spitz, 2cm): Aber Achtung, manches
kostet einiges an Überwindung, Durchhaltevermögen, Stehvermögen, fordert
alles von dir.
Sand (fein, Aufpassen trägt sich mit!): Im Gottesdinest läuft alles leicht, die
Handgriffe sitzen, dennoch irgendwie nicht mit voller Energie, als steckte
Sand im Getriebe.
Netz (gegen Vögel fürs Gemüsebeet): Du wagst etwas Neues. Hat bisher
keiner gemacht, fühlt sich ungewohnt, komisch an. Seltsam zu beschreiben.
Dekosteine (abgerundete dreieckige Steine 2-3cm): Eine neue Herausforderung-- eigentlich unangenehm-- fordernd. Aber du wirst unterstützt-- einige
Stolperfallen und Kanten sind entschärft- abgerundet.
Rindenmulch: So im Großen und Ganzen betrachtet ist eigentlich alles in
Ordnung - aber dennoch- das ein oder andere liegt mir doch auf der Seele.
Ab und an sticht es ein wenig.
Laub (trocken, geht kaputt--nach ein paar Durchgängen austauschen):
Morgen ist es so weit, das Großereignis schlechthin steht an- du ganz vorn.
Vorfreude aber auch Bammel, komisches Gefühl.
Wasserwanne (kalt, nass-bleibt nicht nur in der Schale): Morgen ist Minieinführung, da werden wieder welche ins kalte Wasser geschmissen -Sind
die neuen Minis gut vorbereitet oder benötigen sie doch ein bisschen mehr
Unterstützung?
Kleinen Steine: Du bist schon lange Omi-- ein alter Hase im Geschäft, du
weißt wie es läuft-- anfängliche Stolpersteine sind eingeebnet und klein. Ein
gutes Gefühl.
Styropor (stark isolierend, fühlt sich warm an): Hier fühl ich mich geborgen,
mollig warm und gemütlich - Einfach gut in meiner Gemeinde zu sein.
Alexander Heisele
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Gottesdienst
Ponitfikalgottesdienst zum OberminiKonzil am 3.10.2009 in St. Verena, Rot an der Rot
„Go future“
Hast du schon einmal 300 Minis in eine Kirche einziehen sehen? Nein?? Da
bist du nicht der oder die Einzige! Ich war überwältigt von dem Anblick, als
ich fertig umgezogen mit meinem Minigewand zur Aufstellung im Innenhof
des Jugendhauses in Rot ankam. Minis soweit das Auge reicht, sauber wie in
jedem anderen Gottesdienst - zwei und zwei - aufgestellt. Das große Hauptportal der alten Klosterkirche St. Verena wurde für den Einzug eigens geöffnet. Dies passiert nur zu ausgewählten Anlässen. Aber ist ein OberminiKonzil
nicht auch ein sehr spezieller Anlass? In einer riesigen Prozession sind wir also
in die Kirche eingezogen.
Den Gottesdienst „Go Future“ feierte Weihbischof Thomas Maria Renz mit
uns. Weihbischof Renz, der den ganzen Tag beim OberminiKonzil dabei war,
zeigte sich sehr erfreut, dass so viele Oberminis nach Rot gekommen waren.
36
Gottesdienst
Besonders schön fand er es als Bischof mal an einem „echten“
Konzil teilnehmen zu können, denn so etwas findet in der Kirche
nur ca. alle 100 Jahre statt.
In den Schrifttexten des Gottesdienstes wurde der Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart gespannt. Auch Moses und Petrus fangen mit
einem „Dream Future“ an, sind erst Bedenkenträger und ängstlich. Aber sie
werden ermutigt und bekommen Zuspruch. Jesus sagt zu Petrus „DU bist
der Fels,...“ und so wie Jesus damals Petrus meinte, meint er heute auch uns
„auf DICH baue ich meine Kirche“. Er gibt DIR ein „Go Future“.
Zur Gabenbereitung versammelten sich alle Oberminis, die bis dahin in den
Bänken saßen, um den Altar, ihrem tagtäglichen Dienstort in den Gemeinden. In der Gemeinschaft mit allen anderen anwesenden Oberminis feierten
wir Eucharistie, eine große Danksagung für einen wirklich gelungenen Tag.
Weihbischof Renz wünschte allen eine gute Heimreise
und ein baldiges Wiedersehen 2010 in Rom.
Peter Sikora
„Wir haben am Oberministammstisch erfahren, dass
hier etwas Großes ansteht. Konzil klang erstmal nach
Arbeit, aber der Flyer versprach Spaß – und so ist’s
zum Glück auch: tolle Leute, super Stimmung, viele
Ideen! Besonders gut tut zu sehen: Mensch, sind wir
viele Minis! Wir können echt was bewegen!“
Manuela Hansmann, Michelle Monteiro und Aurelia
Peyer , Backnang
37
Gottesdienst
38
Gottesdienst
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Gottesdienst
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Gottesdienst
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Gottesdienst
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Gottesdienst
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Gottesdienst
Der Ablauf des Gottesdienstes ist so abgedruckt, dass er für Gottesdienste in
Gemeinden und Seelsorgeeinheiten geeignet ist.
Einen Gottesdienst zu feiern, bei dem alle Minis, sei es aus der Gemeinde,
aus der ganzen Seelsorgeeinheit oder dem Dekanat ministrieren, funktioniert
tatsächlich - ein Versuch lohnt sich!
44
Gottesdienst
„Wir sind erst seit vier Tagen Oberminis
im Dekanat, deshalb haben wir uns
noch schnell nachgemeldet. Die
Stimmung hier ist richtig klasse: man
wird einfach mitgerissen!
Die 300 Minis in der Kirche waren ein
ganz besonderes Erlebnis!“
Martina Neuer, Ramona Sommer, Matthias Walter und Anna Wölk,
Laupheim
45
Impuls
Haikus (oder auch Elfchen)
Bei der aus Japan kommenden Gedichtform werden traditionell Bilder
aus der Natur dargestellt und gleich wie bei den eher bekannten Elfchen hat
diese Form des Gedichts einen festgelegten Rahmen.
Wir haben auf dem OberminiKonzil folgende Form verwendet:
ein Wort quasi als Überschrift,
in der nächsten Zeile zwei Worte,
dann drei,
anschließend vier Worte
und in der Schlusszeile das Einzelwort wiederholen.
Solche Kurzgedichte lassen sich mit allen Gruppen schreiben und es kommen zum Teil wunderschöne Texte raus. Versucht es ruhig mal mit euren
Minigruppen zum Beispiel, um Impulstexte für den nächsten Gottesdienst zu
bekommen.
Beim OberminiKonzil haben viele Oberminis Elfchen zu den Themen „Traum“
und „Kraft“ geschrieben und darin Wünsche und Gedanken festgehalten.
Und ihr seht, selbst wenn manchmal die Formregeln etwas druchbrochen
wurden, sind die Texte schön.
Hier findet ihr eine kleine Auswahl. Viel Spaß beim Schmökern im Sinne von
Traum
ein Haiku
zum Thema Traum
geschrieben für euch alle
Minis
Alexander Oswald
Sabine Grandl
46
Impuls
Traum
sich verlieren
in den Weiten
in den Glauben fliehen
befreit
Viola, Salome, Christian, Volker
Vertrauen
sich geben
in der Stille
in Weiten spazieren gehen
Visionen
Viola Grömminger
47
Impuls
Geist
des Vaters
wirkt in uns,
wirkt durch uns
frei.
Vera Barth
Freundschaft,
nie allein,
alles ist möglich
gemeinsam sind wir stark!
Freundschaft!
Kerstin Baier
48
Impuls
Träume
wie Wolken
fliegen am Zukunftshimmel
wollen nur eins werden
Realität
Salome Krol
Frieden,
Frieden auf der Erde,
die Waffen beiseite legen,
Friede
Anna Völk
49
Impuls
Kraft,
gibst Du!
Oh mein Gott,
ich danke dir dafür,
Amen
Anita Volk-Daiber
Kraft,
schafft Bewegung
resultiert aus Begeisterung
eine Veränderung wird hervorgerufen
Kraft
Benjamin Keppler
50
Impuls
Not!
Brauche dich!
Gib mir Kraft!
Von dir kommt alles!
Danke
Sybille Weiß
Durchhaltevermögen
stark sein
auftanken bei Gott
kraftvoll in den Tag
Start!
Teresa Rosenberger
51
Impuls
Kraft
Gottes Segen
auf jemanden hoffen
für Veränderungen Mut haben
Kraft
Franziska Kutteroff
Teamwork
gemeinsam anpacken
zusammen Neues erschaffen
Kraft für Positives einsetzen
Teamwork
Aurelia Peyer
52
Impuls
Und als Schlussgedanke
- auch als Dankeschön für euch Minis:
Ministranten
Ober - Minis
Dekanats - Ober - Minis
wir bewegen etwas Großes
Minis
Verena Steier
53
Mini special
Switch
- Kreatiefe Übungen
zum Gottesdienst
Genau pünktlich zum OberminiKonzil
ist unser Buch „Switch - Kreatiefe
Übungen zum Gottesdienst“ fertig
geworden.
Mit viel Begeisterung haben wir hier
1. neun Switchs - darunter auch den hier in der Arbeitshilfe vorgestellen 2. eine ausführliche Erklärung der Methode „Switch“ und
3. ein Kaptiel zu FAQs „Wie geht eigentlich ... richtig?“ mit
4. einer tollen Graphik kombiniert.
Das Buch ist zum Selbstkostenpreis von 8,60 € bei uns in der Fachstelle erhältlich: ministranten@drs.de.
Probiert doch mal aus mit Minis und anderen in Liturgie einzutauchen!
„Wir sind über drei Stunden gefahren, aber
die Reise war es wert! Die Switch-Methode
lässt sich bestimmt super in der Gruppenstunde
anwenden. Das schönste Erlebnis war bisher
die vielen Minis auf einem Fleck: das ist einfach
faszinierend!“
Simon Böhnstedt und Christian Singer,
Neuenburg-Birkenfeld
54
Mini special
Switch 5: Händewaschung
Händewaschung - mehr als nur ein Reinigungsdienst
Das Handy klingelt! Mitten im Gottesdienst echt peinlich. Noch peinlicher,
wenn es das Handy eines Minis ist. Am allerpeinlichsten, wenn er es dem
Priester bringt und sagt „Es ist für Sie!“.
Nein, das muss nicht peinlich sein! Post im Gottesdienst kann schon mal passieren. Soll sogar! Das Wasser für die Händewaschung ist Post von Gott. Die
Minis sind die Postboten.
Sie bringen eine Nachricht Gottes an den Priester. Zwischen Gott und Priester
hakt es durch Fehler und Schuld. Erst wenn das wieder klar ist, kann das
Hochgebet beginnen. Was genau in der Nachricht drinsteht, unterliegt dem
Briefgeheimnis. Die Beziehung müssen die beiden, Priester und Gott, klären.
Die Minis sind nur die Überbringer.
Switch-Out
Wo könnt ihr denn sonst noch Postboten sein?
1. Als Einstieg in die Gruppenstunde könnt ihr mal wieder Stille Post spielen
oder das Postspiel: In zwei Reihen sitzen, der Hinterste gibt ein vereinbartes
Zeichen für eine gezeigte Farbe weiter, wie z. B. auf die Schulter klopfen. Das
Zeichen läuft durch die Reihe nach vorn, der Vorderste reißt die entsprechende
Farbe nach oben. Der Sieger sitzt nach hinten. Die Reihe, die schneller durch
ist, hat gewonnen.
2. Bereitet für den nächsten Gottesdienst Post-Steine oder -Herzen vor. Sucht
mittelgroße Steine oder schneidet Herzen aus. Gestaltet sie kunstvoll mit verschiedensten Kurznachrichten wie „Danke“ oder „Vermisse dich“. Bietet sie
den Leuten nach dem Gottesdienst in einem Körbchen an. Sie dürfen sie an
jemand weiterschenken, der ihnen am Herzen liegt.
55
Mini special
Switch-In
Beschriftet Steine mit Zusagen Gottes an uns, wie: „Fürchte dich nicht!“,
„Ich habe dich beim Namen gerufen!“, „Du gehörst mir!“ (aus Jes 43,1).
Nehmt für die Händewaschung im Gottesdienst eine große Glasschale. Die
Altarminis bringen sie gefüllt mit Wasser zum Altar. Jeder Mini wird eingeladen seinen Stein in die Schale zu legen. Dann reichen die Altarminis dem
Priester die Schale und er taucht seine Hände in das Wasser voll Zusagen
hinein.
Oder gestaltet ein Tablett beziehungsweise eine Auflage aufs Tablett, auf
dem das Wasserkännchen und die Schale im Gottesdienst stehen können.
Darauf könnt ihr die Zusagen Gottes schreiben.
Händewaschung ist mehr!
Mehr als Hygiene. Mehr als Ritual. Händewaschung reinigt eine Beziehung.
Klärt, was unklar war. Ihr Minis bringt die Zusagen Gottes, übermittelt dem
Priester seine Einladung zur Versöhnung. Sogar durch Kleinigkeiten wie Wassertragen können Gottes Nachrichten manchmal zugestellt werden.
Denn es ist wirklich so – Gott schickt keine SMS, sondern euch!
Oliver Westerhold, Angela und Sebastian Schmid
56
Mini special
57
Medien
www.cominity.de
Seit einem guten halben Jahr ist unsere
Internet-Community für Minis, die
Co-mini-ty, jetzt online. Mittlerweile
haben wir über 2100 Mitglieder, die
viel Spaß dabei haben. Auch beim
OberminiKonzil haben sich wieder
einige neue Minis und Oberminis in
der Cominity umgeschaut und sich
einladen lassen - denn man kommt ja nur rein, wenn man eingeladen wird.
Das ist Teil unserer recht hohen Sicherheitsstandards. Und weil wir die
haben, könnt ihr auch bedenkenlos eure ganz jungen Minis in die Cominity
einladen. Viele Eltern sind froh, wenn ihre Kinder an sicheren Orten lernen
können, mit dem Internet umzugehen.
Als neueste Attraktion haben wir kurz vor dem Konzil das Live-dinx, einen
Live-Chat, freigeschaltet, so dass ihr jetzt direkt mit euren Freunden in der
Cominity reden könnt.
Viel Spaß in der Cominity - und wenn jemand niemand findet, der ihn
einlädt, dann manchen wir das gerne. Schickt uns eine Nachricht über den
Kontaktbutton auf www.cominity.de oder direkt an cominity@bdkj.info.
„Bei irgendeiner Aktion hat mich der Weihbischof persönlich eingeladen – das zündet
natürlich! Ich hatte mich zuerst allein angemeldet,
war aber ganz froh, dass noch ein paar Freunde aus
meiner Gemeinde mitgekommen sind. Ich hab mich
auf eine offene Begegnung gefreut und bin
begeistert von der kreativen Vielfalt hier. Besonders
cool ist, dass ich hier viele Leute aus der Cominity
endlich einmal live kennen gelernt habe!“
Hannes Groß, Bühlerzell
58
Medien
„Wir haben es auf vielen Wegen
erfahren: Flyer, Homepage, e-Mails!
Wir dachten, das wird wie eine große
Omi-Runde für die ganze Diözese. Wir
konnten neue Kontakte knüpfen und
uns bei den Workshops inspirieren lassen,
wobei manchmal die Zeit zu kurz war.“
Matheo Baumann, Melanie Blust
und Thomas Winkler, Rottweil
Uns als Fachstelle Minis - Servicestelle der Diözese Rottenburg-Stuttgart für
alle Fragen, Themen und Aktionen rund um die diözesane Ministrantenarbeit
- findet man im Internet unter
www.fachstelle-minis.de
Es lohnt sich immer mal wieder reinzuschauen, um unsere neuesten Angebote und Informationen zu sehen. Ganz aktuell gibt es hier natürlich eine
Bildergalerie zum OberminiKonzil zu sehen.
Wer immer mal wieder Post mit Neuigkeiten von uns bekommen möchte,
kann unseren Newsletter abonnieren.
Einfach eine leere Mail schicken an: minireferat-anmelden@listserv.drs.de
(Und wenn sich jemand abmelden möchte reicht eine leere Mail an minireferat-abmelden@listserv.drs.de)
Diese Arbeitshilfe kann man ebenfalls kostenlos bei uns bestellen, dazu eine
Email mit der gewünschten Anzahl und eurer Adresse schicken an
ministranten@drs.de.
(Wer die Arbeitshilfe nicht mehr braucht, schont übrigens die Umwelt und
unsere Kasse, wenn er / sie sich ebenfalls kurz meldet, damit wir das Abo
beenden können.)
59
Medien
Buchdienst Wernau
Sehr gut besucht war beim Konzil der Stand des Buchdienstes Wernau. Der
Buchdienst bietet Bücher und Material rund um bzw. für
* Christliche Spiritualität
* Romane und Krimis
* Kinder und Jugendliche
* Spiele und Pädagogik
* Musik- und Hörbuch- CDs
* Kalender und Karten
* Wernauer Adventskalender
* Jugend- und Gemeindearbeit
und vor allem bietet des Buchdienst eine Liste mit Büchern rund um den
Ministrantendienst an. Sie ist zu finden unter www.buchdienst-
wernau.de.
Der Gewinn des Buchdiensts, der sich im Bischöflichen Jugendamt in Wernau
befindet, kommt der Jugendarbeit zu gute. Also die nächste Online-Bücherbestellung vielleicht mal an buchdienst@bdkj.info schicken. Dann tut
ihr mit eurem Einkauf gleich der Jugendarbeit was Gutes.
„Ich hab direkt auf der Homepage der Fachstelle
die Konzilwerbung gesehen und mich auch gleich
angemeldet. Uns interessieren besonders Miniwerbung und Gruppenstunde: da haben wir auch
gleich einige Tricks erfahren. Den Stand vom Buchdienst Wernau fand ich spitze! Die Übernachtung
war eine gute Idee, weil wir so schon gestern einige
Leute kennen gelernt haben.“
Andreas Maucher, Weinstadt-Beutelsbach
60
Minis aktuell
Berufe der Kirche – konkret
Annerose Fluhr, Stefan Hubl und Gerhard Schneider sind die Namen zu den
drei Personen, die am Info-Stand der Diözesanstelle Berufe der Kirche beim
OberminiKonzil in Rot zu sehen und zu sprechen waren.
Die drei vetreten die drei pastoralen Berufe: Gemeindereferent/in, Pastoralreferent/in, Priester. Allen drei Berufen ist gemeinsam, dass es vielfältige,
abwechlungsreiche Berufe in der Kirche sind – und dass sie ein doppeltes Interesse voraussetzen: Das Interesse an Gott und das Interesse an Menschen!
Als Oberminis bzw. GruppenleiterInnen habt ihr diese Interessen auch:
-
Ihr mögt die Kinder und Jugendlichen, die zur Gruppenstunde oder
zum Ministrieren kommen.
-
Ihr erlebt und hofft, dass Gott „jemand“ ist, mit dem man/frau reden
kann, der für euch da ist.
Wenn Ihr es für möglich haltet, dass aus diesen Interessen vielleicht mal
euer Beruf werden könnte, dann darf ich Euch zu unseren Veranstaltungen
einladen. Dort begegnet ihr Gleichgesinnten, und ihr bekommt Anstöße zur
Entscheidungsfindung.
Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche
„Das wird gigantisch, da muss ich hin! Das waren
meine ersten Gedanken, als ich auf der Dekanatsversammlung vom Konzil hörte. Und es ist auch eine
schöne Veranstaltung geworden. Bei der Übernachtung
hat eine Möglichkeit zum Zusammensitzen für uns
ältere Ominis gefehlt. Wunderbar passend war heute
der Infostand für kirchliche Berufe: bei mir steht eine
berufliche Neuorientierung an!“
Moritz Gösmann, Darmsheim
61
Minis aktuell
Besinnungs-Wochenende für junge Erwachsene
zwischen 18 und 35 Jahren
„Gib mir´n kleines bisschen Sicherheit…“
Viele kennen diesen Hit der Gruppe „Silbermond“. Der
Refrainbleibt seltsam hartnäckig in den Ohren: „Gib mir was,
irgendwas – das bleibt.“
Was „bleibt“ in meinem Leben? Was gibt mir Sicherheit?
Welchen Weg geht Gott mit mir? Dass ich auf der Suche nach
meinem Beruf bin, versteht jeder. Aber ist die Frage nach
meiner „Berufung“ cool oder peinlich?
Diesen Fragen sind wir gemeinsam auf der Spur.
Gebet und Meditation, Erfahrungsaustausch und
Einzelbesinnungen, Informationen über kirchliche Berufe,
die Möglichkeit zum Einzelgespräch und die gemeinsame
Feier der Eucharistie können uns ein Stück näher an das
heranbringen – was bleibt.
Ort: Bildungshaus Kloster Untermarchtal
Zeit: Freitag, 11.12, 18:00 Uhr bis Sonntag, 13.12 2009, ca. 13:00 Uhr
Kosten: 70.- Euro für Verdienende, 50.- Euro für Nichtverdienende
Anmeldeschluss: 03. Dezember 2009
Info- und Begegnungstage: Theologie studieren in Tübingen
Tübingen und die Theologie sind allemal eine Reise wert. Studierende und
die Teams von Wilhelmsstift, Mentorat, Ambrosianum und Berufe der Kirche
freuen sich, wenn Ihr kommt, viele Fragen mitbringt und einfach mal hören
wollt, was Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Priester und Relgionslehrerinnen von ihrem Beruf erzählen.
Ort: Wilhelmsstift Tübingen
Zeit: Mittwoch, 27. 1., 10.00 Uhr bis Donnerstag, 28.1.2010, 15.00 Uhr
Kosten: keine, einfache Unterkunft
Anmeldeschluss: Dienstag, 19. Januar 2010
62
Minis aktuell
Tägliche Impulse zum Advent
Vom 1. Advent bis Weihnachten gibt es – für ältere Jugendliche und Erwachsene - jeden Morgen einen kurzen Impuls per Mail.
Die Gedanken drehen sich ums Warten, unsere Erwartungen, und um den,
der da kommen soll und laden zur Unterbrechung des Tagesablaufs, zum
Nachdenken und Beten ein. Zur Anmeldung genügt eine leere Mail an
advent-anmelden@listserv.drs.de .
Vorschau:
In der Kirche – mitten unter den Menschen
Informationen zum Studium und Beruf des/der Gemeindereferent/in
12. - 13. März 2010 in Tübingen, Anmeldeschluss: 05. März 2010
Zu Gast im Priesterseminar - Begegnungstage für junge Männer
26. – 28. März 2010, Anmeldeschluss: 15. März 2010
Info zu allen Veranstaltungen:
Diözesanstelle Berufe der Kirche
Collegiumsgasse 5
72070 Tübingen
Tel. 07071/569-162
Fax 07472/169-83379
berufe-der-kirche@drs.de
www.entdeck-den-roten-faden.de
„Erfahren hab ich vom Konzil per
E-Mail. Erst dachte ich mir: Oje, das
wird bestimmt langweilig. Aber jetzt
bin ich überrascht und zufrieden! Mir
hat der Stand „Berufe der Kirche“
besonders gut gefallen.“
Domenica Walter, Weil der Stadt
63
Von uns an euch:
Wir wünschen euch
erfrischende Ideen
und weitende Blicke!
Euer Redaktionsteam
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
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