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Das Schwerpunktthema: Chronischer Schmerz: Was ist Schmerz

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Das Schwerpunktthema: Chronischer Schmerz:
Was ist Schmerz?
Die International Association for the Study of Pain (IASP) definiert Schmerz als "ein
unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung
verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird."
Wenn ein elektrischer Impuls von einem Schmerzfühler (Nozizeptor) im Körper im Bruchteil einer
Sekunde über umschaltende Nervenzellen im Rückenmark ins Gehirn rast, aktiviert dies Gruppen
von Nervenzellen in verschiedenen Hirnregionen. Diese senden nun ihrerseits hemmende oder
verstärkende Botschaften aus. Durch diese komplexe Reaktion verzahnt das Gehirn den
Nervenimpuls mit Emotionen, Einstellungen, Erfahrungen, Vorstellungen und Denkweisen - und
verwandelt ihn so zu einer höchst individuellen Wahrnehmung.
AKUTER SCHMERZ tritt beispielsweise aufgrund einer akuten Verletzung auf, ist die Folge eines
Traumas, einer Operation, wird durch Nervenschäden oder Entzündungen verursacht. Er ist ein
wichtiger "Warner": Er weist darauf hin, dass ein Organ geschädigt ist und geschont werden muss.
Ist die Schädigung geheilt, verschwindet der Schmerz.
CHRONISCHER SCHMERZ kann ebenfalls die Folge einer Gewebeschädigung sein, etwa bei
chronischen Erkrankungen und Entzündungen (Rheuma, Krebs). Von chronischem Schmerz
sprechen Fachleute dann, wenn der Schmerz seit mindestens drei bis sechs Monaten besteht und
den betroffenen Patienten physisch (Mobilitätsverlust und Funktionseinschränkung), psychischkognitiv (Befindlichkeit, Stimmung und Denken) und sozial beeinträchtigt.
Kompliziert werden die Zusammenhänge, weil Schmerz sich im Zentralnervensystem quasi
"einbrennen" kann. Es entsteht das so genannte Schmerzgedächtnis. Das Nervensystem ist durch
ständige Schmerzreize überempfindlich geworden und reagiert danach selbst auf harmlose Reize,
etwa Berührungen, mit Schmerzsignalen. Die körpereigene Schmerzkontrolle, das EndorphinSystem, kann das Geschehen nicht mehr ausreichend dämpfen und kontrollieren. Darum laufen
Patienten mit chronischen Schmerzen oft von Arzt zu Arzt, ohne dass eine direkte Ursache der Pein
diagnostizierbar ist.
Wie viele Menschen sind betroffen?
Bis heute gibt es in der Bundesrepublik keine epidemiologischen Studien, die wissenschaftlich
gesicherte Aussagen über die Häufigkeit, Dauer und Intensität verschiedener Schmerzsyndrome,
deren Ursachen und Folgen ermöglichen. Solche differenzierten Statistiken, die Grundlage für die
Bedarfsplanung in Forschung und Lehre und vor allem für die Versorgung von Schmerzpatienten
sein müssten, wurden zwar bereits Mitte der 80er Jahre von Experten gefordert. Verfügbar sind sie
indes bis heute nicht. Darum basieren alle Aussagen über die Häufigkeit chronischer Schmerzen in
Deutschland bislang beispielsweise auf Studien in anderen westlichen Industrienationen und
internationalen Analysen, die teilweise auch deutsche Untersuchungen berücksichtigen. Darüber
hinaus gibt es Daten aus verschiedenen demoskopischen Umfragen, die jedoch zu sehr ähnlichen
Ergebnissen kommen. Diese stimmen auch mit neuesten Analysen der IASP überein.
Laut Aussage der Dt. Schmerzliga leiden etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland, ein Drittel
der erwachsenen Bevölkerung, diesen Analysen und Umfragen zufolge unter chronischen oder
immer wiederkehrenden Schmerzen. Ein Drittel dieser Patienten, etwa sechs bis acht Millionen,
sind stark beeinträchtigt. Etwa zehn Prozent der Betroffenen, also ein bis zwei Millionen
Menschen, leiden an sogenannten "problematischen" Schmerzzuständen: Ihr Leiden hat sich
verselbstständigt und gilt als eigenständige Schmerzkrankheit. Normale Ärzte stufen die Leiden
dieser Patienten nicht selten als "therapieresistent" ein, obwohl auch ihre Qualen durch eine
moderne Behandlung zumindest gelindert werden könnten.
Einige Beispiele:
KOPFSCHMERZ
10 % der erwachsenen Bevölkerung leiden an Migräne, 30 % der erwachsenen Bevölkerung leiden
an gelegentlichen Spannungskopfschmerzen (mindestens 1 x pro Monat).
3 % der erwachsenen Bevölkerung leiden an chronischen Spannungskopfschmerzen (also täglich,
bzw. fast täglich)
Bereits im Vorschulalter klagen annähernd 20 Prozent der Kinder über gelegentliche
Kopfschmerzen. Bis zum 12. Lebensjahr haben 90% der Kinder Kopfschmerzerfahrungen, bei 60%
davon handelt es sich um Spannungskopfschmerz, bei 12% um Migräne.
RÜCKENSCHMERZ
Bei Umfragen geben 40 Prozent der Erwachsenen an, gerade Rückenschmerzen zu haben, 62
Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer berichteten im Rahmen des Gesundheitssurveys im
Jahr 1998 über Beschwerden im vergangenen Jahr.
TUMORSCHMERZ
Etwa 70 bis 80 Prozent der Krebspatienten haben im Verlauf ihrer Erkrankung - und nicht nur in
der Spätphase - Schmerzen. Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an
einem Tumorleiden.
RHEUMATOIDE ARTHRITIS
Schätzungsweise 800.000 Menschen in Deutschland sind an rheumatoider Arthritis erkrankt. Etwa
80% der Betroffenen leiden unter chronischen Schmerzen.
GELENKSCHMERZEN/ARTHROSEN
Ältere Menschen leiden häufiger unter einer Arthrose, als jüngere Menschen. Bei den über
70jährigen finden sich bei über 80 Prozent degenerative Gelenkveränderungen. Bei den 20jährigen
sind es nur etwa 4 Prozent.
Wie steht es um die Versorgung dieser Patienten ?
Nur für die flächendeckende Versorgung allein dieser besonders schwer betroffenen Kranken
wären in Deutschland schätzungsweise mindestens 2000 schmerztherapeutische Einrichtungen
notwendig, in denen Ärzte und Psychologen zusammenarbeiten. Doch die Realität sieht anders aus:
Tatsächlich stehen nur 500 Schwerpunktpraxen, Schmerzambulanzen und spezielle Abteilungen an
Kliniken zur Verfügung.
Nicht zuletzt deshalb dauert es oft im Schnitt acht bis zehn Jahre, bis Schmerzpatienten in die
richtigen Hände kommen. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, weil sich in diesen Jahren
Chronifizierungsprozesse abspielen können, die durch eine frühzeitige, kompetente und
konsequente Schmerzbehandlung vermeidbar gewesen wären.
Eine Erhebung an mehreren spezialisierten schmerztherapeutischen Zentren belegt, dass etwa ein
Viertel der schwer betroffenen Patienten, die dort behandelt werden, aufgrund ihrer Anamnese als
Suizid-gefährdet eingestuft werden müssen. Wie viele Menschen sich jährlich aufgrund
unerträglicher Schmerzen in Deutschland tatsächlich das Leben nehmen, ist nicht bekannt.
Wissenschaftliche Studien liegen dazu nicht vor.
Schmerztherapie nach dem WHO-Stufenschema
Auf keinen Fall sollten Schmerzen über einen längeren Zeitraum selbst behandelt werden. Die
Gefahr einer Chronifizierung des Schmerzes (Schmerzgedächtnis), von Gesundheitsschäden
und/oder von einer Medikamentenabhängigkeit ist viel zu groß.
Bei der medikamentösen Schmerztherapie unter ärztlicher Aufsicht sollte nach dem Drei-StufenSchema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegangen werden. Dabei erfolgt die
Behandlung nach der Stärke des Schmerzes. Auf der ersten Stufe wird ein einfaches Schmerzmittel
wie z. B. Acetylsalicylsäure verordnet. Wenn die Wirkung eines solchen Mittels nicht ausreicht,
kommen in der zweiten Stufe stärkere Mittel zum Einsatz wie die sogenannten schwach wirksamen
Opioide, oft zusätzlich zu den Mitteln der ersten Stufe. Bei besonders starken Schmerzen werden
dann in Stufe drei stark wirksame Opioide wie z.B. Morphin angewendet. Hinzu kommen je nach
Bedarf zusätzliche Medikamente z. B. gegen Depressionen, die auch entspannend und angstlösend
wirken.
Die jährlich in Deutschland verordnete Morphinmenge reicht trotz aller Fortschritte in den letzten
Jahren immer noch nicht aus, um alle Patienten, die starke Schmerzmittel benötigen, sachgerecht zu
behandeln. Dies belegt auch der Morphinverbrauch im internationalen Vergleich.
Wichtig bei der Behandlung ist die Einnahme der Schmerzmittel nach einem festen Zeitplan. Das
bedeutet, nicht erst wenn erneut Schmerzen auftreten, sondern bevor die schmerzhemmende
Wirkung der ersten Dosierung nachlässt.
Schmerztherapie ist komplex
Die Behandlung chronischer Schmerzsyndrome ruht nicht nur auf einer Säule, etwa auf
Medikamenten und das einzige "Allheilmittel" gegen alle Schmerzen gibt es ebenfalls nicht.
Vielmehr passen Experten ihre Therapie der jeweiligen Schmerzform an. Eine moderne
Behandlung integriert verschiedene Therapiestrategien und muss interdisziplinär erfolgen. Neben
verschiedenen Medikamenten - nicht nur Schmerzmitteln - kommen psychologische
Behandlungsformen (etwa Stress- und Schmerzbewältigungstraining, Biofeedback, Hypnotherapie)
und Bewegungstherapie hinzu, ebenso weitere Maßnahmen wie Akupunktur oder die transkutane
elektrische Nervenstimulation (TENS).
Wichtig ist vor allem die Eigenaktivität der Betroffenen. Dauernde Schmerzen führen oft zum
Rückzug von allen Dingen, die einmal Spaß gemacht haben, zu Inaktivität und sozialer Isolation.
Auch das gesamte familiäre Umfeld ist von einer chronischen Schmerzerkrankung und den damit
verbundenen Problemen und Einschränkungen betroffen. Schöne Erlebnisse, Aktivität und soziales
Eingebundensein können sich jedoch ausgesprochen positiv auf das Schmerzerleben auswirken.
Die Beteiligung an einer Selbsthilfegruppe stellt oft einen wichtigen ersten Schritt in diese
Richtung dar. Der Erfahrungsaustausch, die zusätzlichen Informationen, die neuen Ideen und
sozialen Kontakte sind oft von weitreichender Bedeutung bei der Bewältigung der Erkrankung und
ihrer Folgen.
So werden Sie zu Ihrem eigenen Schmerzmanager
Übernehmen Sie Verantwortung
Vertrauen in Ärzte und Therapeuten ist gut. Doch Sie selbst können viel zu Ihrem
Schmerzmanagement beitragen, wenn Sie aktiv und zum Experten in eigener Sache zu werden.
Setzen Sie sich Ziele
Identifizieren Sie Ihre Sorgen und Probleme und setzen Sie sich Ziele, wie Sie diese nacheinander
bearbeiten können.
Beobachten Sie Ihre Fortschritte
Halten Sie fest, was Ihre Schmerzen lindert. So können Sie auch überprüfen, ob Sie Ihren Zielen
näher kommen. Hierbei ist das Führen eines Schmerztagebuches besonders hilfreich.
Werden Sie körperlich aktiv
Dabei geht es nicht um Höchstleistung, sondern um Regelmäßigkeit. Jede Art von Bewegung nutzt
nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele, und trägt zur Schmerzkontrolle bei.
Lassen Sie sich anregen
So wie Bewegung den Körper fit hält, muss auch der Geist trainiert werden. Wenn Sie sich von
Neuem inspirieren lassen, lenkt dies von den Schmerzen ab.
Finden Sie Ihre Balance
Eine gesunde Balance zwischen Aktivität, Hobbys, Familienleben, Entspannung und Ruhe ist
wichtig, Wenn Sie zu stark belastet oder gelangweilt sind, kann der Schmerz die Oberhand
gewinnen,
Suchen und akzeptieren Sie Unterstützung
Freunde und Angehörige können Sie ermutigen, Ihre Ziele zu verfolgen. Sie können Ihnen auch
beistehen, wenn es Ihnen einmal schlechter geht.
Tun Sie, was Ihnen Spaß macht
Wenn Sie merken, dass eine bestimmte Aktivität Ihnen Spaß macht und gut tut, geben Sie ihr mehr
Raum in Ihrem Leben.
Investieren Sie in Beziehungen
Kapseln Sie sich nicht ab. Der Kontakt zu anderen Menschen ist mindestens ebenso wichtig wie
gesunde Ernährung und körperliche Aktivität. Auch die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe hilft,
die Isolation zu durchbrechen.
Wappnen Sie sich für Rückschläge
Rückschläge können immer wieder auftreten. Überlegen Sie darum in guten Tagen, wie Sie
reagieren könnten, wenn es Ihnen einmal nicht so gut geht.
Belohnen Sie sich
Jedes Mal, wenn Sie Ihren Zielen einen Schritt näher gekommen sind oder erfolgreich eine
bestimmte Strategie angewendet haben, sollten Sie sich eine kleine Belohnung gönnen. Dies
verstärkt Ihre positive Entwicklung.
Informationen über vorhandene Schmerz-Selbsthilfegruppen in Ihrer Region oder bundesweit
agierende Schmerzhilfe-Organisationen sowie über Schmerzambulanzen bekommen Sie über die
Selbsthilfe-Kontaktstellen oder Ihre Krankenkasse.
Christel Schmahl-Ruhz
DRK-Landesverband S-H e. V.
Informationen mit freundlicher Genehmigung durch die
Dt. Schmerzliga e. V. – www.schmerzliga.de
Adenauerallee 18, 61440 Oberursel
Tel.:0700/375 375 375 (Mo-Fr 9-12 Uhr)
Bericht der Selbsthilfegruppe „Chronischer Schmerz“ aus Neumünster
HABEN SIE JEDEN TAG SCHMERZEN?
Dann zählen Sie auch zu denjenigen, denen der Besuch einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit
chronischen Schmerzen helfen kann.
Chronische Schmerzen verändern das Leben. Neben Einschränkungen im alltäglichen Leben wie
z.B. Schlafstörungen oder medikamentenbedingten Einschränkungen wie Fahruntüchtigkeit, stellen
die Schmerzen eine psychische Belastung dar, mit der man oft allein bleibt.
Ebenso kommt es zu sozialen Folgen: Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, im Extremfall zu
Entlassung und sozialem Abstieg. Das Gefühl „Die anderen verstehen mich nicht“ bzw. „Ich kann
mich nicht mal ausweinen“ beherrscht die Gedanken und führt zum Rückzug von sozialen
Kontakten.
Chronische Schmerzen müssen von Fachleuten, d.h. ausgebildeten Schmerztherapeuten, behandelt
werden. Damit man selbst eine Chance hat, mit den Schmerzen leben zu lernen, muss man sein
eigener „Schmerzmanager“ werden. Dies bedeutet, dass man möglichst viele Anteile der
Schmerztherapie selbst bestimmt und sich nicht zu abhängig von seinen Behandlern macht.
Der Schmerz bestimmt nicht mich, sondern ich bestimme, wie ich mit dem Schmerz umgehe.
Dazu gehört, dass man zunächst einmal die Tatsache für sich akzeptiert, dass man diese Schmerzen
hat und dass man immer ein chronischer Schmerzpatient bleiben wird. Auch Schmerztherapeuten
können nicht hexen und die ständigen Schmerzen wegzaubern! Bei mir hat dieser Prozess des
Akzeptierens einige Jahre gedauert, und ich hatte nicht immer viel Geduld mit mir selbst!
Wäre ich damals schon in einer Selbsthilfegruppe gewesen und hätte mich mit anderen austauschen
können, wäre mein Lernprozess der Schmerzannahme vielleicht kürzer und nicht so leidvoll
gewesen.
Eine Selbsthilfegruppe kann zwar die Schmerzen nicht heilen, jedoch können Kontakte zu ähnlich
Betroffenen helfen, den Lebensmut zu bewahren. Ich bin mit meinen Schwierigkeiten nicht alleine
und sehe, dass andere ähnliche Probleme haben! Hilfreich kann auch der Austausch über
Behandlungsmöglichkeiten sein.
Ein weiteres Ziel unserer Gruppe ist das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für Probleme, die
durch ein Leben mit chronischen Schmerzen auftreten.
Wir unterstützen uns gegenseitig mit Gesprächen bei der Schmerzbewältigung, tauschen
Informationen aus und vieles mehr.
In Neumünster gibt es leider – noch - keine Möglichkeit zur ambulanten Schmerztherapie. Wir
müssen weit fahren, um eine fachgerechte Behandlung zu bekommen. Den Weg zu diesen
Fachärzten schaffen ältere oder stark beeinträchtigte Betroffene gar nicht. Deswegen fordern wir
unser Recht auf eine adäquate Behandlung öffentlich ein, wie z.B. durch das SchmerzligaPatientenforum „Ihr Recht auf Schmerztherapie“ im September 2004 im Friedrich-EbertKrankenhaus in Neumünster.
Unsere Gruppe ist eine Selbsthilfegruppe der Deutschen Schmerzliga e.V. und wird auch von der
Zentralen Kontaktstelle für Selbsthilfe im DRK Kreisverband Neumünster unterstützt.
Wir treffen uns
an jedem ersten Montag im Monat
von 18 – 20 Uhr
im DRK-Haus in Neumünster in der Schützenstr. 14-16.
Heike Norda, Neumünster
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Seele and Geist
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