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Geschwindigkeitskontrollen der Stadt Duisburg Montag 23.03.2015

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der evangelischen Kirchengemeinde in Hiltrup und Amelsbüren
Mitte November - Mitte Dezember 2014
Gemeinde b r i e f
(zum Titelbild)
„Die Liebe hört niemals auf“ − dieser
berühmte Satz des Apostels Paulus
wird häufig als Trauspruch für eine
kirchliche Hochzeit ausgewählt. Aber
er passt auch für ein Grabkreuz. Das
Leben hört auf, die Liebe nicht.
„Du bist nun von uns gegangen, aber
du bleibst in unseren Herzen“, heißt
es oft in Todesanzeigen. Die Liebe der
Angehörigen
und
Weggefährten
bleibt, auch nachdem uns ein geliebter
Mensch verlassen hat. Und mit der
Liebe bleiben die Erinnerungen in unseren Herzen. Wir denken liebevoll an
schöne gemeinsame Zeiten und Erlebnisse zurück. Aber auch wir Angehörigen werden eines Tages sterben. Mit
ihnen dann auch die Liebe?
L i e b e L e s e r i n , l i e b e r L e s e r. . .
Nein, sagt die Bibel. Es gibt eine größere Liebe, die trägt dich, auch wenn
sich keiner hier auf Erden mehr an
dich erinnert. Gottes Liebe – sie hört
wirklich niemals auf. Sie ist stärker als
Tod und Vergänglichkeit. Die Auferweckung Jesu zeigt es.
Das Grabkreuz auf der Titelseite verrät nicht den Namen des Verstorbenen. Aber in die Liebe Gottes ist der
Name jedes Einzelnen eingeschrieben
auf ewig. Gott vergisst uns nicht.
„Freut euch, dass eure Namen im
Himmel geschrieben sind“, sagt Jesus.
In den Novembertagen denken wir in
Liebe an unsere Verstorbenen – in der
Hoffnung auf die Liebe Gottes, die
niemals aufhört.
Ich grüße Sie in herzlicher Verbundenheit,
I Hr PASTor
J oHANNES K rAUSE -I SErMANN
Pflegt den Friedhof
Hohe Ward: Josef Beuing
Wenn ich frühmorgens mit dem
Fahrrad zum Joggen an den Hiltruper See fahre, ist Josef
Beuing, der Gärtner des Friedhofs Hohe Ward, oft schon im
Dienst, und wir winken uns von
Weitem zu. Er ist der Gärtner, mit
dem ich als Pfarrer am häufigsten bei Beerdigungen zusammenarbeite – wie viele Urnen und
Särge haben wir schon gemeinsam zur letzten ruhestätte begleitet!
Die freundliche, ruhige und hilfsbereite Art von Herrn Beuing
schätze ich sehr. Diese Vorstellung im Gemeindebrief war für
mich eine schöne Gelegenheit,
mit Josef Beuing einmal ausführlicher über seinen Dienst zu sprechen – morgens um 7.00 Uhr.
Seine erste Stelle hatte er auf dem
Waldfriedhof Lauheide. Seit 2000
aber hat er seinen Arbeitsschwerpunkt auf dem Friedhof in Hiltrup-ost; für die Betreuung der
städtischen Friedhöfe in Angelmodde und Wolbeck ist er ebenfalls zuständig.
Sein Arbeitgeber ist das Amt für
Grünflächen und Umweltschutz
der Stadt Münster. Die Pflege der
gesamten Friedhofsanlage ist seine Aufgabe; mit Spaten, Schaufel,
Heckenschere und rasenmäher
ist er im alten und neuen Teil des
Friedhofs Hohe Ward unterwegs.
Josef Beuing liebt seinen naturnahen Beruf: „Es ist schön, so viel
an der frischen Luft zu sein.“
Die Pflege von Pflanzen ist auch
seinprivates Hobby; zu Hause in Albachten hat er einen großen Garten
mit Blumen und Gemüse.
Auf dem Friedhof ist Josef Beuing
natürlich nicht nur für den Schnitt
von Sträuchern, Hecken und rasen
zuständig. Zusammen mit den Bestattern sorgt
er für den reibungslosen
Ablauf
der
Trauerfeiern
und
Beisetzungen. Dabei hat Josef
Beuing
im
Lauf der Jahre einige Veränderungen
und Trends
beobachtet.
Die Zahl der
Urnenbeisetzungen
nimmt
zu,
ebenso
die
nichtchristlichen Trauerfeiern. Mehr
als
früher
wird in den
Trauerpredigten auch der Lebenslauf des Verstorbenen geschildert.
Dass Nachbarn oder Freunde den
Sarg tragen, ist seltener geworden,
ebenso das Singen bei Begräbnissen.
Insgesamt ist die Beerdigungskultur
vielfältiger geworden. Zum Abschied aufsteigende Luftballons,
auffliegende Tauben oder ein mit
der Bayernfahne bedeckter Sarg – ist
alles schon vorgekommen.
Manchmal bekommt Josef Beuing
bei der Arbeit Verstärkung von seinen Kollegen – zumeist aber ist er
auf dem Friedhof allein. Das stört
ihn nicht, obwohl er auch die Geselligkeit liebt. In seiner Freizeit ist
er gern mit seinen Eltern und seinen vier Geschwistern zusammen,
ebenso mit Nachbarn und Freunden
aus
Schützenund
Sportverein.
Und auch bei
der
Arbeit
auf
dem
Friedhof ergeben
sich
zwischendurch immer
wieder Kontakte.
Mit
vielen Besuchern kann
der Gärtner
ein
kurzes
Wort wechseln, und dabei geht es
nicht allein
um die Grabpflege.
So
manches persönliche
Schicksal
wurde ihm erzählt, besonders von
denen, die häufig das Grab ihrer
Lieben besuchen.
„Manche kommen täglich, man
kann die Uhr danach stellen.“ Und
auch das hat Josef Beuing erfahren:
„Die Leute sind froh, dass es für sie
einen Ansprechpartner auf dem
Friedhof gibt.“
J oHANNES K rAUSE -I SErMANN
3
Menschen aus unserer Gemeinde
2
„Es ist die Tonne!”
Prophetenschüler Diogenes
berichtet von der KiBiWo
Kinderbibelwoche
2014
Tag eins der Kinderbibelwoche,
oder kurz, wie man mir erklärte,
KiBiWo. Um mich herum stehen
und sitzen meine Freunde Elia,
Dwiesel, obadja und Krates. Ich
hingegen sitze in meiner großen
grünen Tonne und schaue ein
wenig
in
der
Gegend herum −
ohne
jegliche
Idee, was ich hier
mache.
Vor mir sehe ich
rund 315 kleine
Augenpaare, welche mich anscheinend interessiert
anstarren.
In
manchen sehe ich
die Frage, welche
ich mir auch des
Öfteren gestellt
habe und stellen
werde:
„Was
macht der da in
der Tonne?”
Tonne und bin weg.
Aus weiter Ferne höre ich noch die
diesjährige Moderatorin Johanna
Pinn, die souverän den Möchtegern-Sternekoch Mim Tälzer (komischer Name…) abwimmelt – was
will der eigentlich hier? – und
dann die Kinder klassenweise aus
der Kirche schickt, damit sich diese in Kleingruppen aufteilen können, um mit ihren
Gruppenleitern in
die benachbarten
Paul-Gerhardtund
ClemensGrundschulen zu
gehen. Ich bekomme von dem allem
gar nichts mehr
mit und lege mich
zum Entspannen
in meine Tonne.
Aus der Tonne betrachtet – Prophetenschüler Diogenes (Moritz Böntrup)
und sein Kollege Krates (Tabea Schulze
Pals).
Sei´s drum. Es
geht los und an
den mir passenden Stellen werfe
ich einen Kommentar ein. Elia hat
soeben erfahren, dass die Königin
Isebel einen Tempel errichten lassen möchte. Zu Ehren ihrer Götter!
Das kann doch wohl nicht wahr
sein?! Das sieht auch Elia so und
beschließt, dem König die Meinung zu sagen, da er den Bauauftrag erteilt hat. Mir wird die ganze
Situation zu gefährlich und daher
verschwinde ich erst mal in der
Ich wache auf, als
ich am nächsten
Morgen auf die
Bühne
gezogen
werde und höre
Elia nach allen aus
meiner Wohngemeinschaft rufen.
So einer nervt ja
schon, wenn man
gerade
aufgewacht ist.
Nach dem ersten Schock kommt
sofort der nächste, ausgelöst durch
obadja, welche ja beim König den
Palast sauber hält und daher immer die neusten Informationen
hat: König Ahab hat Elia die ganze
Zeit gesucht und alles dafür getan,
ihn zu finden. Elia jedoch kommt
nicht auf die Idee, sich zu verstecken, sondern will sofort zum Kö-
nig gehen und
ihm die Meinung
sagen. Es läuft
dann darauf hinaus, dass Elia es
dem König in einer
Kochshow
zeigen will. Das
wird ein Spaß…
…Nicht
so
gute
Nachrichten: die Königin hat von der
Kochshow und der
Niederlage ihrer Propheten gehört. Jetzt
wird es aber ungemütlich für Elia, weil
sie ihn nämlich in die
Wüste schicken will.
Elia hingegen denkt
sich, dass er sich
doch in der Wüste
verstecken könnte,
weil die Königin ihn
da doch nie im Leben
vermutet.
Meine
Idee, sich in meiner
Tonne zu verstecken,
war wohl nicht die
allerbeste, gerade deshalb,
weil Elia deutlich zu ungelenkig ist um
sich in meiner
Tonne verstecken zu können. Tja, dann
eben die Wüste.
Und dann kommt
die
Kochshow.
Ich stehe hauptsächlich die ganze Zeit daneben
und habe daher
Zeit,
meinen
Blick
erneut
„Mal eben kurz die Welt retten“ –
durch die Kirche
Wolfgang Strunk und die Gemeinschweifen zu lasschaftsmethode.
sen. Hier sieht es
aber schon
anders aus.
Müssten
hier nicht eigentlich
Bänke stehen?
Und
auch schon
wieder diese
315 Augenpaare… und
jetzt bei geAm
fünften
nauerer BeTag knuspere
trachtung
Das KiBiWo-Schaufenster in der Clemensapotheke.
ich
einen
fällt mir auf,
Pfannkuchen
dass es sich
und bemerke
dabei
um
hinter mir auf einer etwas höheren
Kinderaugen handelt. Ich sehe
Bühne die KiBiWo-Band. Die haauch ein paar ältere Personen und
ben es ja mal raus. Das klingt echt
vor allem die 80 Helfer.
gut. Wenn nicht sogar sehr gut.
Und die Sängerin, Thalia Heitger,
Upps, was ist eigentlich aus der
hat echt ‘ne hammer Stimme. HeuKochshow geworden? Elia hat gete scheint wohl auch der letzte Tag
wonnen. Welch ein Tag! Heute
in den Kleingruppen zu sein und
läuft echt alles. Was wird bloß der
daher herrscht eine leicht traurige
morgige Tag bringen?...
5
Kinderbibelwoche 2014
4
Stimmung, glaube ich. Aber das ist
doch gar nicht nötig! Am Sonntag
ist doch noch der Abschlussgottesdienst und da sieht man sich doch
bestimmt wieder…
Neu
im
FSJ:
Moritz
Böntrup
…Da habe ich dann auch endlich
Elia und alle anderen wiedergesehen und es gab viel Neues zu berichten; Elia hat mal eben kurz die
Welt gerettet und hat zwischendurch sogar geheiratet, so eine
Vroni (hey, ist das nicht die Sängerin der KiBiWo-Band?), und das
ohne jemanden Bescheid zu sagen!
Mensch, war da was los, als Elia
sie vorgestellt hat und dann sofort
mit ihr weggefahren ist. Aber eine
gute Sache hatte es dann doch
noch: Wir, also Dwiesel, Krates
und ich sind jetzt keine Prophetenschüler mehr, sondern richtige
Propheten. Man glaubt es kaum!
Und das war sie dann auch schon,
die Kinderbibelwoche. Zusammenfassend, das ist immer gut, so
etwas am Ende zu machen − das
haben wir als Prophetenschüler
gelernt − war die KiBiWo ein interessantes Erlebnis, welches ich die
größte Zeit aus meiner Tonne erleben durfte und teils sehr verwirrt
war, wie man solch ein großes Projekt auf die Beine stellen kann (anscheinend steht hinter dem Ganzen
das sagenumwobene KiBiWo-Leitungsteam rund um Beate Bentrop).
Ich verkrieche mich jetzt auch wieder in meine Tonne und hoffe, dass
ich im nächsten Jahr erneut dabei
sein darf.
E UEr D IoGENES
( ALIAS M orITZ B ÖNTrUP )
Wer ist Moritz Böntrup?
K i n d e r s e i t e
7
Hallo. Mein Name ist Moritz Böntrup und ich bin 19 Jahre alt. Ich
arbeite nun seit ungefähr zweieinhalb Monaten in dieser Gemeinde
und leiste hier ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ).
Im Frühjahr dieses Jahres habe ich
am Immanuel-Kant-Gymnasium in
Hiltrup mein Abitur bestanden.
Auch zu dieser Zeit war ich bereits
ehrenamtlich hier in der Gemeinde
engagiert, vor allem bei der Vorbereitung der Jugendgottesdienste
mit dem Helferkreis, bei der Kinderbibelwoche als Helfer sowie in
diesem Jahr als ein Teil des Leitungsteams. Außerdem bin ich nun
schon im dritten Jahr Konfi-Begleiter.
Gerne würde ich die Gemeinde
von einer anderen Seite kennen
lernen. Daher habe ich mich zu einem FSJ entschlossen und bin nun
auch in der Gemeindediakonie
vorzufinden, an der Seite von Gisela riedel.
Im Verlauf dieses Jahres hoffe ich,
viele neue Eindrücke zu erhalten
und ebenso viele schöne Momente
zu erleben. Zudem freue ich mich
auf eine schöne und produktive
Zusammenarbeit mit Ihnen.
I Hr M orITZ B ÖNTrUP
Trage die richtigen Begriffe der Dinge in das Rätsel ein!
Kinderseite
6
8
5000
Brote
und
Hiltruper
Winterzauber
− so heißt die Aktion von EKD
(Evangelische Kirche in Deutschland) und Bäckerhandwerk, an der
sich alle drei Konfirmandenjahrgänge (KU3, KU7 und KU8) unserer Gemeinde beteiligen.
Im Unterricht werden sie sich altersgerecht anhand von beispielhaften Schicksalen und umfangreichem Hintergrundmaterial mit der
Bedeutung von Brot und Bildung
als wichtiger Basis zum Leben beschäftigen. Um es nicht bei trockener Theorie zu belassen, werden
dann Brote verkauft, deren Erlös in
Bildungsprojekte von „Brot für die
Welt“ fließt. Als Kooperationspartner konnten wir die (katholischen!)
Alexianer Werkstätten gewinnen,
die sich mit viel Begeisterung und
Engagement in das Projekt einbringen.
So waren die KU3-Kinder in den Herbstferien zu einem unvergesslichen Morgen in
die Backstube eingeladen, wo sie gemeinsam
mit behinderten und
nichtbehinderten Angestellten ein großes
Brot aus vielen kleinen
Teilen formten. Mit besonderer Begeisterung
durften die Kinder
dann ihre eigenen Stutenkerl-Plätzchen verzieren und natürlich
mit nach Hause nehmen. Nach einem gemeinsamen, sehr liebevoll
zubereiteten Frühstück und einem
Abstecher in den Verpackungsbereich bekamen sie von einigen
Mitarbeitern sogar noch einige
Wörter in Gebärdensprache mit
auf den Weg. Vielen Dank für dieses schöne Erlebnis! Dieser Tag hat
beiden Seiten so viel Freude bereitet, dass angeregt wurde, ihn regelmäßig stattfinden zu lassen.
Für den Brotverkauf hat uns der
Landwirtschaftsverlag ein Zelt auf
dem „Landlust Winterzauber“ zur
Verfügung gestellt. Dort werden
wir am Samstag, 29.11., 11.00-20.00
Uhr und am Sonntag, 30.11., 11.0018.00 Uhr das beliebte Weihnachtsbrot der Alexianer sowie von den
großen Konfis (KU8) gestaltete Engel anbieten. Über viele Käufer
freuen sich nicht nur unsere Kinder sondern besonders die in den
Hilfsprojekten in Bangladesch, Kolumbien und Ghana.
C HrISTINA T HorWESTEN
(KU3-T EAM )
9
Jugendbildungsfahrt
nach Oldau
In der zweiten Herbstferienwoche
war wieder eine Gruppe Jugendlicher unserer Gemeinde im CVJMHaus „Anne Frank“ in oldau bei
Celle zu Gast. Neben einer Führung über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und
der jetzigen Gedenkstätte BergenBelsen und der Besichtigung der
Synagoge in Celle stand vor allem
die Auseinandersetzung mit den
Fragen „Wie kommt es zu Diskriminierung und rassismus?“, „Warum haben fast alle mitgemacht?“
Was kann man dagegen tun?“ und
die Beschäftigung mit dem Schicksal der Namenspatronin unserer
Unterkunft, Anne Frank, die die
Verfolgung der Nazis zwei Jahre
lang in einem Versteck in Amsterdam überstand, dann aber doch
entdeckt wurde und kurz vor
Kriegsende im KZ Bergen-Belsen
starb.
Du bist Autorin. Dein größter
Wunsch ist in Erfüllung gegangen,
weil Du geglaubt hast. Du hattest
ein großes Talent, doch es wurde
von den Nazis vernichtet. Ich hoffe, Du hast bis zu Deinem Ende
weiter geglaubt.
Du bist ein großes Vorbild für
mich und für viele andere Menschen auch. Der Nationalsozialismus war schrecklich und das hat
Dein Tagebuch gezeigt. Durch
Dich wurde bis heute verhindert,
dass sich so etwas Schreckliches
wiederholt, und dafür danke ich
Dir und habe Dir diesen Brief geschrieben, auch wenn er Dich nie
erreichen wird.“
ein ganz normales Mädchen. Du
hast gespielt, gelacht, gelebt und
warst frei wie ich. Du hattest doch
irgendwie einfach nur Pech. Du
konntest ja schließlich nichts dafür,
dass Du ‚anders‘ warst.
„Liebe Anne, ich weiß, es ist
dumm, Dir einen Brief zu schreiben. Ich meine, du weilst nicht
mehr unter uns. Schon lange nicht
mehr. Aber trotzdem will ich Dir
einen Brief schreiben, um meine
Gedanken zu ordnen.
‚Anders‘. Ein komisches Wort,
oder? Du warst ‚anders‘. Na ja,
dann wäre ich heute ja auch ‚anders‘, weil ich Jüdin bin. o.k., ich
bin anders, weil ich an etwas anderes glaube, aber heißt das auch, ich
bin schlechter? Nicht gut genug für
die anderen? Nein, das ist falsch.
Ich und Du, wir waren und sind
vielleicht
anders,
aber
nicht
schlechter. Und das wusstest Du
auch, oder? Ich hoffe es. Dein Tagebuch ist voll mit Selbstzweifeln,
aber Du hättest nie an Dir zu zweifeln brauchen.
Ich habe einige Auszüge aus Deinem Tagebuch gelesen. Deine Geschichte ist wunderschön und
traurig zugleich. Du warst wie ich,
Wahrscheinlich weißt Du es nicht
und wirst es nie wissen: Dein Tagebuch ist aufgrund Deiner Gefühle
und Gedanken berühmt geworden.
Eine vierzehnjährige Teilnehmerin
hat ein Bild von Anne gemalt, so
wie sie sie sich vorstellt, und aus
der Sicht eines heutigen jüdischen
Mädchens einen fiktiven Brief an
Anne geschrieben:
11
T ExT
UND
B ILD : V IoLA L INDEN
Anne Frank
Jugendbildungsfahrt
nach
Oldau
10
12
Feigheit vor der frohen
Botschaft?
Der Kirche droht das Zentrum abhanden zu kommen. Das beunruhigt mich, und daher spitze ich bewusst etwas zu. Vielfalt ist gut und
bindet das christliche Leben in alle
gesellschaftlichen Bereiche ein.
Feigheit vor der frohen Botschaft?
Aber gerade in diesen randzonen
tritt die Kirche als Anbieter auf,
der mit anderen konkurriert und
fast immer den Kürzeren zieht. Einige aus der Luft gegriffene Beispiele sind schnell zur Hand:
Die Kirche setzt sich für Umweltschutz ein. Das ist gut, aber Umweltorganisationen können das
besser. Die Kirche setzt sich für
Tierschutz ein. Das ist gut, aber
Tierschutzorganisationen können
das besser. Die Kirche setzt sich
für die rechte von Kindern, Ausländern, randgruppen etc. ein.
Das ist gut, aber Kinder-, Ausländerrechts- und randgruppenorganisationen können das besser.
Im geselligen Zusammensein ist es
ähnlich. Sprachkurse, Bastelkurse,
Kochkurse, Fahrradkurse und anderes sind gut. Das pralle Leben
findet nicht nur außerhalb der Kirche statt, sondern mitten in ihr.
Wer wollte das bekritteln?
Doch all das darf nur Beiwerk sein.
Wo aber ist der Kern?
Glauben und Wissen hängen nicht
zwingend voneinander ab. Aber
die Kenntnis wesentlicher Grundzüge der christlichen Botschaft
mag hilfreich sein, wenn es darum
geht, woran wir eigentlich glauben
oder glauben sollen. Wenn Gott
allmächtig ist, warum gibt es dann
das Böse? Was bedeutet eigentlich
Dreieinigkeit, wenn es nur einen
Gott gibt und nicht drei? Wie sollen wir mit biblischen Wundergeschichten umgehen, wenn sie historisch nie stattgefunden haben?
Was für ein Jesus wird uns eigentlich überliefert, wenn die meisten
Worte und Geschichten auf gemeindlichen Traditionen der zweiten und dritten Generation beruhen? Wenn man den Mittelpunkt
des Neuen Testaments nur im
Lichte der osterbotschaft erkennen
kann, was soll das eigentlich bedeuten?
Es kann aufregend und spannend
sein, über solche Grundfragen
nachzudenken und ins Gespräch
zu kommen. Aber dazu sind viele
Menschen zu bequem. Es ist ja
auch peinlich, sich selbst oder sogar anderen über die entscheidenden Weichenstellungen des Lebens
rechenschaft abzulegen. Vielleicht
müsste man gar etwas ändern.
Falls es aber wirklich um so etwas
wie Seelenheil oder ewiges Leben
geht, tun wir gut daran, uns diesen
Fragen zu stellen. Jedenfalls wünsche ich mir Gelegenheiten und
orte, an denen genau das möglich
ist. Vielleicht bin ich weltfremd
oder zu optimistisch. Aber die Besinnung auf solche Eckpunkte
müsste doch einen Schwung erzeugen, der die Kirche aus der Defensive lockt und viel selbstbewusster
auftreten lässt. Ich freue mich über
jede rückmeldung.
P ETEr o ESTMANN
13
Kreuz-Christi-Kirche
Leisnerstr./Pater-Kolbe-Str.,
A m e l s b ü r e n
So., 16.11.
9.00 Uhr
10.30 Uhr
Gottesdienst (Pfr. Krause-Isermann)
Gottesdienst mit Abendmahl
(Pfr. Krause-Isermann),
Kindergottesdienst
Taufgottesdienst (Pfr. Krause-Isermann)
12.00 Uhr
Unsere Gottesdienste in Amelsbüren und Hiltrup
So., 23.11.
9.00 Uhr
10.30 Uhr
Sa., 29.11.
18.00 Uhr
So., 30.11.
9.00 Uhr
10.30 Uhr
Sa., 6.12.
18.00 Uhr
So., 7.12.
9.30 Uhr
Christuskirche
Hülsebrockstr./An der Gräfte,
H i l t r u p
Gottesdienst (Pfr. Krause-Isermann)
Gottesdienst mit Abendmahl
(Pfr. Krause-Isermann),
Kindergottesdienst
Atem holen im Advent
Gottesdienst (Pfrin. Bentrop)
Gottesdienst mit Abendmahl, Einführung
des neuen Posaunenchorleiters
(Vik. Dr. Ligniez)
Kindergottesdienst
Atem holen im Advent
12.00 Uhr
Gottesdienst für Kleinkinder und Eltern
(Pfrin. Bentrop)
Gottesdienst mit Abendmahl
(Pfr. Krause-Isermann)
Kindergottesdienst
Taufgottesdienst (Pfrin. Bentrop)
Sa., 13.12.
18.00 Uhr
Atem holen im Advent
So., 14.12.
9.00 Uhr
10.30 Uhr
Familiengottesdienst (Pfrin. Bentrop)
Gottesdienst m. Abendmahl
(Pfrin Bentrop),
anschl. Gemeindetreff
10.30 Uhr
Freitags
19.00 Uhr
Gottesdienste im
Gottesdienst mit Abendmahl
(Pfrin Bentrop)
Kindergottesdienst
Ökumenisches Abendgebet
Alexianer-Krankenhaus:
Marienheim:
Sa., 6.12., 18.30 Uhr
Do., 27.11., 16.30 Uhr (Lp. radke)
Herzlich gratulieren wir allen
älteren
Gemeindegliedern
zum Geburtstag
4.11. Elvira Schwabe, 75 J.
16.11. rüdiger Schmalle, 76 J.
Christa Thiele, 83 J.
17.11. Margarete Budde, 79 J.
18.11. rosemarie Schmechta, 75 J.
Andrej Kreider, 80 J.
Charlotte Berger, 81 J.
20.11. Waltrud Schleuter, 76 J.
Alfred Peter, 88 J.
21.11. Dr. Hans-Jürgen Höhling, 84 J.
Lidia Baran, 86 J.
22.11. Ursula Blume, 83 J.
23.11. Ursula Streit, 83 J.
24.11. Kurt Siebke, 79 J.
25.11. renate rohde, 75 J.
26.11. Klaus Hetzsch, 75 J.
Ingrid Vogel, 77 J.
27.11. Bärbel Große, 75 J.
28.11. Günther Zawadil, 95 J.
Hans-Peter Mücke, 80 J.
29.11. Johanna Thomas, 85 J.
30.11. Harry Angerstein, 76 J.
Margret Gerdom, 83 J.
1.12. Dagmar Zielony, 75 J.
rosemarie Franke, 81 J.
Helga Waldmann, 78 J.
2.12. Karlfranz Eichler, 87 J.
Ingeborg Schulte, 75 J.
.
Ilse Jordan, 81 J.
3.12. Kurt Müller, 96 J.
4.12. Käthe Koegler, 81 J.
5.12. Elisabeth Vogel, 90 J.
Karl Abel, 80 J.
7.12. ruth Hör, 76 J.
Klaus Melchin, 77 J.
Magdalene Strohmeier, 83 J.
8.12. Helmut Duschek, 83 J.
randolf Kinas, 79 J.
9.12. Karl-Heinz Schäfer, 75 J.
Erika Gosch, 78 J.
Jakob Hoffmann, 78 J.
10.12. Maria Knochen, 86 J.
Elisabeth Purrmann, 94 J.
Günter rottwitt, 95 J.
Siegfried Stoll, 77 J.
11.12. Ingeborg Giesa, 79 J.
12.12. Christel Kneiß, 94 J.
Karl-Heinz reddig, 81 J.
ruth Szustakiewicz, 80 J.
13.12. Irene Königsmann, 76 J.
Günter Hahn, 83 J.
Brunhilde Jokisch, 87 J.
15.12. Willi Huck, 75 J.
Margot Körner, 85 J.
Helga Laszig, 77 J.
16.12. Margot Körner, 85 J.
15
Durch die Taufe wurden in
die Gemeinde aufgenommen:
7.9.
Magnus Pelletier
Justus Pelletier
14.9. Milla Kolberg
Alissa Klass
Mia Kemme
29.9. Amelie Cyrus
19.10. Victoria Iljinih
26.10. Sarah Klaas
Leon Patrick Culley
Getraut wurden:
4.10. Jens und Joana Brechler, geb.
Cellarius
24.10. Sascha und Jill-Ysabel Austermann, geb. Simon
Aus unserer Gemeinde verstorben sind:
11.9. Theodora Schall, 94 J.
2.10. Günter Stein, 60 J.
18.10. Wulf Grünewald, 75 J.
Geburtstage
14
Ökumenischer Adventskalender 2014 in Amelsbüren
1.12. - 19.12.2014, Beginn jeweils 18.00 Uhr
Datum
Wer/Wo
Datum
Wer/Wo
Montag, 1.12.
Herr Marsmann und Herr Dürrschlag,
Davertapotheke, Auf der Woort 1
Familie Schönwiese, Dinkelweg 20
Pater-Kolbe-Haus, Pater-Kolbe-Str. 14
Familie Vormann, Pater-Kolbe-Str. 42
CVJM, Kreuz-Christi-Kirche,
Ecke Pater-Kolbe-Str./Leisnerstr.
Montag, 1.12.
Dienstag, 2.12.
Mittwoch, 3.12.
Donnerstag, 4.12.
Freitag, 5.12.
Famlie Bottermund-Hüls, Verdistr. 18
Familie Santillo, Am Linnenkamp 21
Frau Schmitz, Unckelstr. 18
Marienheim, An der alten Kirche 5
Mutterhaus der Missionsschwestern
(Sr. Ludwina), Westfalenstr. 109
Montag, 8.12.
Frau Nyveld/Frau roseboom,
Am Hagen 50
Familie oestmann, Linckensstr. 166
Paul Gerhard Schule,
Bodelschwinghstr. 22
Familie Kleinekampmann,
Kastanienallee 9
Familie Hirsch, Langestr. 25 A
Dienstag, 2.12.
Mittwoch, 3.12.
Donnerstag, 4.12.
Freitag, 5.12.
Lebendiger Adventskalender in Amelsbüren
Ökumenischer Adventskalender 2014 in Hiltrup
1.12. - 19.12.2014, Beginn jeweils 18.00 Uhr
Montag, 8.12.
Dienstag, 912.
Mittwoch, 10.12.
Donnerstag, 11.12.
Freitag, 12.12.
Montag, 15.12.
Dienstag, 16.12.
Mittwoch, 17.12.
Donnerstag, 18.12.
Freitag, 19.12.
Familie Tuli, Hirseweg 14
Haus Ida, Zur Windmühle 20
Alex Dorftreff, Zum Häpper 1
Dienstag, 912.
Mittwoch, 10.12.
Familie Wittkampf, Marsweg 19
Donnerstag, 11.12.
Familie Brameier/
Familie Vennemann- rinker,
Haus Amelsbüren
Familie Mensink, Hirseweg 56
Black Bull, Zum Häpper 5
Freitag, 12.12.
Frau riedel und Frau Arndt,
Seniorenwohnungen,
Zum Häpper 21
Mittwoch, 17.12.
Donnerstag, 18.12.
Leider waren bei redaktionschluss zwei Termine für Amelsbüren noch
nicht belegt (Donnerstag, 11.12. und Donnerstag, 18.12.).
Wer Interesse hat einen Termin zu übernehmen, melde sich bitte telefonisch bei Stefanie Schönwiese (Tel. 02501/24890).
Der − dann hoffentlich vollständige − ökumenische Adventskalender für
Amelsbüren liegt ab Mitte November in der Kreuz-Christi-Kirche, in der
Pfarrkirche St. Sebastian und an verschiedenen orten im Dorf, wie z. B.
in der Davertapotheke, aus.
Montag, 15.12.
Dienstag, 16.12.
Freitag, 19.12.
Familie Erdenberger/Behnen,
Amelsbürener Str. 1
Pfadfinder vom VCP Stamm David,
Christuskirche, Hülsebrockstraße
Familie riemann, Haxhausenweg 19
Familie Finckelmann,
Holsenkampweg 1 B
Familie Heitger, Bodelschwinghstr. 40
17
Lebendiger Adventskalener in Hiltrup
16
Frauenhilfe Amelsbüren
Montag, 8.12., 15.00 Uhr
Besinnlicher Advent mit Liedern,
Geschichten und Gedichten
Ev. Gemeindehaus an der KreuzChristi-Kirche (Pater-Kolbe-Str.)
Gäste sind herzlich willkommen.
Frauenhilfe Hiltrup
Donnerstag, 27.11., 15.00 Uhr
„Altern in Afrika und Deutschland
– ein Vergleich. Einfluss von Umwelt, Ernährung und Lebenseinstellung
ref.: Elisabeth Fry
Donnerstag, 11.12., 15.00 Uhr
Weihnachtliches Brauchtum und
Liedgut im Wandel der Zeit
ref.: Waltraud Schadewitz
Frauenhilfen
Die Treffen finden wegen des Umbaus im Alten Pfarrhof der Pfarrgemeinde St. Clemens (An der Alten Kirche 11) statt. Gäste sind
herzlich willkommen.
Gospelprojekt und Kirchenchor – Neue Probezeiten
„Atem holen im Advent“
Zunächst für die Dauer der Hiltruper Gemeindehaus-Baustelle proben die Chöre nun in der Christuskirche und zu neuen Zeiten:
Im Advent geht es häufig hektisch
und turbulent zu. Zwischen Plätzchen backen und Geschenke besorgen bleibt wenig Zeit zum Atem
holen und um raum zu schaffen
für das Besondere dieser Tage.
Der Gemeindechor singt jeden
Dienstag von 19.00 bis 20.30 Uhr,
das Gospelprojekt probt versuchsweise wöchentlich (!) dienstags
von 20.35 Uhr bis ca. 22.00 Uhr.
Neue Sängerinnen und Sänger sind
in beiden Chören jederzeit willkommen!
Studienfahrt nach Polen
Breslau und Krakau werden ausführlich besichtigt; darüber hinaus
sind Besuche u. a. in Leubus, Wahlstatt, Jauer, oppeln, Tschenstochau,
Wieliczka,
Zakopane,
Chocholow, Kreisau, Schweidnitz,
Grüssau, Hirschberg und Krummhübel (Stabkirche Wang) vorgesehen.
Genauere Informationen und Anmeldeformulare sind bei Pfarrer
Johannes Krause-Isermann
(Tel.: 02501/7506) erhältlich.
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An den vier Adventssamstagen
treffen wir uns jeweils um 18.00
Uhr in der Christuskirche in Hiltrup, um gemeinsam zu singen, zu
beten, nachzudenken oder auch
einfach mal still zu werden und eine Atempause zu finden.
29.11.: „Macht hoch die Tür, die
Tor macht weit“
6.12.: „Wie soll ich dich empfangen?“
13.12.: „Ich steh an deiner Krippen
hier“
20.12. „Weil Gott in tiefster Nacht
erschienen“
T HoMAS M ITTrING , C HorLEITEr
Die Ev. Kirchengemeinde Hiltrup/Amelsbüren lädt im Frühjahr
2015 zu einer Studienfahrt nach
Südpolen ein. Die Busfahrt soll
vom 4. bis zum 13. Mai stattfinden
und ins riesengebirge und in die
Hohe Tatra führen.
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit
uns gemeinsam auf den Weg zur
Krippe zu machen, dem Weihnachtsgeheimnis auf die Spur zu
kommen und in Gottes Gegenwart
ruhe zu finden.
Es freuen sich auf Sie
E BErHArD D IECKMANN , F rIEDErIKE
K rEFTING UND A NNINA L IGNIEZ
Ökumene im Advent
Seniorenadventsfeiern
Hiltrup:
Dienstag, 2.12.15.00 Uhr,
Stadthalle Hiltrup
Besonderer Zeit●Punkt
in der Christuskirche
Amelsbüren:
Mittwoch, 3.12.14.30 Uhr,
Pfarrkirche St. Sebastian,
anschl. Kath. Pfarrheim
Mittwoch, 10.12., 17.30 Uhr
Spirituals und meditative Lieder zur Adventszeit mit dem
Trio „Sing ‚n‘ Soul“ ( Jo Deneke,
Gitar-re; Mo Deneke, Keyboard;
Josef ostermann, Drums)
Ökumenisches Adventskonzert
Sonntag, 7.12., 17.00 Uhr
Pfarrkirche St. Clemens
Der Eintritt ist frei, Spenden
sind willkommen.
Atem holen im Advent
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Drei Münster, drei Offenbarungen − Persönliche
Erinnerungen an die Gemeindestudienfahrt nach Freiburg
Gemeindestudienfahrt 2014
Am nächsten Morgen gab es
eine Stadtführung von einer
sehr gut informierten jungen
Kunsthistorikerin, die uns
viele architektonische und
kunsthistorische Details des
Münsters näher brachte.
Ende August startete wieder unsere
Gemeindestudienfahrt
–
inzwischen die elfte −, die uns
diesmal in den Süden, ins Dreiländereck bei Freiburg führte. Gekennzeichnet war die reise durch
die lange Anfahrt und regnerisches
Wetter bei Hin- und rückfahrt.
reichlich entschädigt wurden wir
aber durch drei großartige gothische Kathedralen. Solche Bauwerke haben wir hier im Norden nicht
(wenn man mal vom Kölner Dom
absieht).
paar Siering! Unser Standquartier
im Zentrum von Freiburg war das
Kolpinghaus – sehr gut ausgesucht
– es blieben keine Wünsche offen.
Der Spätnachmittag des ersten Tages bot uns noch einen kurzen Spaziergang in die Innenstadt. Ein „älterer Herr“ unserer Gruppe, der
hier in Freiburg vor fast 65 Jahren
sein Jurastudium begonnen hatte,
führte einige von uns auf den
Schlossberg – mit bequemem Aufstieg in einer Schienenbahn, so
Bald nach Beginn der Busreise wurden
wir alle mit
dem
nun
schon traditionellen leckeren Stück
Kuchen und
einem perfekt
servierten Becher Kaffee
verwöhnt.
Herzlichen
Dank an Ehe-
21
wurden unsere Kräfte geschont. oben hatten wir
trotz einiger regenwolken
einen herrlichen Ausblick
auf die gesamte Stadt: mittendrin das Münster, das
uns mit seinem hohen Turm
zu Füßen lag.
Portal des Straßburger Münsters, Detail
Am folgenden Tag stand Straßburg
auf dem Plan. Die Betonpaläste der
EU-Einrichtungen zeigten uns, wo
die ganz große europäische Politik
gemacht wird. Wesentlich beeindruckender für uns alle war dann
jedoch das Straßburger Münster.
Um 1200 hat man schon viel
Geld in die Hand genommen, um ein so gigantisches
Münster in dem damals
neuartigen gotischen Baustil zu errichten. Geplant
waren, so die Anlage, ursprünglich zwei Türme, wie
in Köln. Ausgeführt wurde
dann jedoch bekanntlich
nur ein Turm, dieser aber
sehr kunstvoll und reich
verziert.
haag“ bewundern. Ein Stadtrundgang führte uns durch den historischen Stadtkern Colmars. Die
Fachwerkhäuser sind, wie überall
im Elsass und in Schwaben, reich
verziert und mit sehr viel Querstreben versehen, anders als bei
den Fachwerkbauten in Norddeutschland.
Der vierte Tag brachte uns
in den südlichen Teil des Elsass nach Colmar. In der
Dominikanerkirche konnten
wir den berühmten Isenheimer Altar von Matthias
Grünewald und das Gemälde „Madonna im rosenBlick auf das Freiburger Münster
Schilderkunst in Colmar
To u r t r i n a t i o n a l
20
Am 21. September wurde in rinkerode die Friedenskirche durch Superintendentin Meike Friedrich
entwidmet. Als Abgesandte des
Hiltruper Presbyteriums nahmen
die Presbyterinnen Stefanie Schönwiese und Herta Plath mit ihren
Ehepartnern an diesem letzten
Gottesdienst in rinkerode teil.
Frau Schönwiese beschreibt ihre
Erinnerung daran:
F r e i b u r g , S t r a ß b u r g , C o l m a r, B a s e l
Basel, Blick auf den rhein
Am vorletzten Tag ging es nach Basel. Wir waren zwar noch im deutschen Sprachraum, aber vieles war
anders als bei uns. Wir waren eben
in der Schweiz. Nach einem kurzen gemächlichen Aufstieg erreichten wir die Münsterterasse mit
dem unvergleichlichen Blick auf
den mitten durch die Stadt fließenden rhein – für mich immer wieder ein ort zum Verweilen und
zum Staunen. Das
Baseler Münster ist
nicht so groß wie die
Münster von Freiburg und Straßburg,
aber auch hier gibt
es eine reiche Verzierung
durch
Skulpturen
und
Maßwerke, außerdem einen gut erhaltenen Kreuzgang.
Alle Führungen brachten uns die
Kunstwerke wesentlich näher als
man sie als Einzelreisender hätte
erleben können. Unser besonderer
Dank gilt Pfarrerin Beate Bentrop
und ihrem Ehemann Ingo Zocher.
Wir freuen uns schon auf die reise
im nächsten Jahr in die Lutherstadt
Wittenberg.
H ErMANN P ELSHENKE
Die ganze reise war
sehr gut organisiert.
Mit dem Münster-Fähri über den rhein...
„Schon als wir ankamen, säumten
mehrere rinkeroder mit Kerzen in
der Hand den Weg zur Kirche. Wir
reihten uns eine ganze Weile ein,
bevor wir in die Kirche gingen.
Viele der Menschen nahmen an
diesem Gottesdienst nicht teil, sondern hielten draußen eine Art
Mahnwache ab. Persönlich sagte
mir eine Dame, sie möchte bei dieser Beerdigung dabei sein, aber
nicht in der Kirche.
Pfarrerin Heger sprach von neuen
Wegen, die es zu finden gilt, und
formulierte im Gebet: ‚Alles hat
seine Zeit und darauf vertrauen
wir.‘ Der Gottesdienst und auch
die Predigt der Superintendentin
waren geprägt von Hoffnung und
Neuanfang. Gesprochen wurde
von Gott, der auf Menschen und
nicht auf Steine baut, von Dingen,
die man auf einem Weg hinter sich
lässt, und Dingen, die kommen,
wenn man den Weg weitergeht.
Der Gottesdienst enthielt inhaltlich
alles, was ich formell erwartet hatte. Ich bin nie zuvor in dieser Kir-
che gewesen. Keines meiner Kinder ist dort getauft oder konfirmiert worden. Eigentlich kann ich
sagen, ich habe keinen emotionalen Bezug zu dieser Kirche.
23
Aber dann entwidmete Superintendentin Friedrich die Kirche
nach festgelegten regeln.
Die gottesdienstlichen Gegenstände wie osterkerze, Taufbecken und
Abendmahlsgeschirr wurden feierlich aus der Kirche getragen.
Da hat es mich emotional voll erwischt. Mir kamen die Tränen. Das
hatte wirklich etwas von einer Beerdigung, der man beiwohnt, in einem raum, den man nicht kennt
und wo man trotzdem tief betroffen ist.
Es war für mich nicht der ort, der
mir die Tränen in die Augen trieb,
sondern die Erfahrung, die ich damit verbinde: Einen ort aufgeben
zu müssen, wo man sich wohl, ja,
zu Hause fühlt, etwas zu verlieren,
was selbstverständlich da ist und
mit dem man vertraut ist, ohne es
vorher je gesehen zu haben.
Kennen Sie dieses Gefühl? Ich jetzt
ja. Und ich möchte mir nicht vorstellen, wie die Menschen, die dieser Kirche auch emotional sehr
verbunden sind, empfunden haben.
Sicher ist Gott überall um uns.
Aber wir Menschen sind nun mal
so gestrickt: Wir brauchen orte,
mit denen wir etwas verbinden,
und wir glauben, dass nur feste
Gebäude uns wirklich beheimaten
können.
Nachbargemeinde Drensteinfurt / Rinkerode
Entwidmungsgottesdienst
der Friedenskirche
in Rinkerode
22
„Wir um 60“
Termine Mitte November bis Mitte Dezember 2014
Wichtig:
Aufgrund von Umbauarbeiten finden die Gruppen zurzeit nicht
mehr im Evangelischen Gemeindehaus Hiltrup statt.
Weitere Information bei den jeweiligen Gruppenleitern oder im Büro
der Gemeindediakonie bei Gisela
riedel (Tel. 02501/16697).
Englisch:
Leitung: Christel Walenda,
Tel.: 02501/3336
Mit Vorkenntnissen:
montags, 17.30 Uhr
Fortgeschrittene:
montags, 18.30 Uhr
Konversation:
mittwochs, 18.00 Uhr
Seniorenforum
Französisch:
Leitung: Christel Walenda,
Tel.02501/3336
Fortgeschrittene:
dienstags, 17.30 Uhr
Konversation: dienstags, 18.30 Uhr
Neue Teilnehmer willkommen!
Spanisch:
Leitung: Karin Brandt de romano,
Tel.02501/3110
Konversation und Lektüre:
dienstags, 9.00 - 10.30 Uhr
Fortgeschrittene I:
dienstags, 11.00 - 12.30 Uhr
Leitung: Manuel romano-García,
Tel. 02501/3110
Fortgeschrittene II:
mittwochs 9.00 - 10.30 Uhr
Fortgeschrittene III:
donnerstags 9.00 - 10.30 Uhr
Aufbaukurs I:
donnerstags 11.00 - 12.30 Uhr
Geschichte:
Thema: Deutsche Kolonien
Leitung: Volker Plath,
Tel. 02538/952492
14-tägig, mittwochs, 16.00 Uhr
Literaturkreis I:
Leitung: renate Krause-Isermann,
Tel.: 02501/7506
Nach Absprache
donnerstags, 17.00 Uhr
Literaturkreis II:
Leitung: Sigrid Mangels,
Tel.: 02501/4285
14-tägig, donnerstags,
17.30 - 19.00 Uhr
Computer-Treff
(fällt während des Umbaus aus)
Geselliges Tanzen für
Junggebliebene:
für Damen und Herren ab 55
Leitung: Christel Walenda,
Tel.: 02501/3336
donnerstags, 10.00 Uhr
Radfahrgruppe:
Leitung: rainer Glanemann,
Tel.: 02501/25999
Jeden 1. Dienstag im Monat,
13.30 - 18.00 Uhr
Jeden 3. Samstag, im Monat,
10.00 - 16.00 Uhr
Gemeindefrühstück Hiltrup
14-tägig montags,
9.00 Uhr - 11.00 Uhr:
November: 24.11.
Dezember: 8.12., 22.12.
Findet im Missionshaus der Hiltruper Missionare (Am Klosterwald 40, Hiltrup) statt.
„Pflegende Angehörige“
November: Do., 27.11., 18.30 Uhr,
Tageshaus Kortumweg
Dezember: entfällt
Geburtsagsbesuchskreis
Dezember: entfällt
Ev. Gemeindehaus Amelsbüren
(Leisnerstr.)
Nachbarschaftshilfe
November: Mi., 19.11., 14.30 Uhr,
Pfarrheim St. Marien Hiltrup-ost,
Loddenweg 8a
Dezember: Mi., 17.12., 14.30 Uhr,
Pfarrheim St. Marien
Frauen in der Lebensmitte
Donnerstags, 9.30 Uhr
Leitung: Christa reckfort-Möller
Anmeldung: Gemeindediakonie
Gisela riedel, Tel.02501/16697
Sprechzeit Amelsbüren
Mittwochs, 9.00 - 12.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus Amelsbüren
(Leisnerstr.)
GemeindeCafé Amelsbüren für
Menschen mit Demenz
Jeden Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus
Amelsbüren (Leisnerstr.)
Bitte im Büro der Gemeindediakonie anmelden, Gisela riedel
(Tel: 02501/16697).
Sprechzeit Amelsbüren
25
Beratung zu den Themen:
• Aktivität im Alter
• Ehrenamtliche
Nachbarschaftshilfe
• Häuslicher Besuchsdienst
„MobiKult“
• GemeindeCafé für Menschen
mit Demenz
• Weitere Angebote im Stadtteil
Mittwochs, 9.00 - 12.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus
Amelsbüren (Leisnerstr. 17)
Tel.: 02501/16697
unabhängig ● kostenlos
überkonfessionell
G ISELA r IEDEL
Mitarbeiterin Gemeindediakonie
Diakonie Münster:
Beratung zu Pflegefragen
Theresia Nimpsch,
Pflegeberaterin Diakoniestation
immer donnerstags,
9.00 - 11.00 Uhr
Ev. Gemeindezentrum Hiltrup
oder über die Diakoniestation
Münster, Tel.: 0251/791020
Beratung
24
Soviel dazu...
Das feierliche Begehen von Jahrestagen
erfreut sich allgemein großer Beliebtheit. (runde) Geburtstage, Firmengründungen, Berufsjubiläen,
Hochzeitstage
und
letztlich auch Todestage – die Anlässe, einen bestimmten Jahrestag
zu feiern, sind so zahlreich wie
vielfältig. Jedermann (und jede
Frau) ist irgendwann und irgendwie einmal betroffen.
Soviel dazu
Und auch unterschiedliche, ganz
bestimmte Bevölkerungsgruppen
sind angesprochen: Alle Geschichtsinteressierten etwa von historischen Ereignissen wie 25 Jahre
Mauerfall in diesem und Wiedervereinigung im nächsten Jahr. oder
Literaturliebhaber, wenn der runde
Geburtstag oder Todestag eines
Dichters Anlass bietet, seine Werke
kennen zu lernen oder wieder zu
entdecken. Viele Jahrestage werden
durch unterschiedliche Medien umrahmt, z.B. Fernsehproduktionen
und Bucherscheinungen.
Das Schöne an Jahrestagen, ist ja,
dass sie nicht „ausgehen“ Und so
können wir alle auch 2015 besonderer Tage gedenken: otto von Bismarck hat 200. Geburtstag, Matthias Claudius 200. Todestag. Vor 150
Jahre wurde „Tannhäuser“ von richard Wagner uraufgeführt und
wiederum vor 200 Jahren erhielt
der Ingenieur George Stephenson
sein erstes Patent für den Antrieb
einer Lokomotive. Wem das alles zu
staatstragend erscheint, der kann
auch seinen alten Zauberwürfel
raus kramen, der vor 40 Jahren un-
ter dem Namen „rubik’s Cube“ patentiert wurde, oder in Erinnerungen schwelgen an die Ausstrahlung
der ersten Sendung von „Tutti Frutti“ bei rTL plus vor 25 Jahren.
Für alle, denen auch diese Angebote nicht wirklich zusagen, habe ich
einen Geheimtipp: Jahrestage, die
gefeiert und mit erlebt werden wollen und die garantiert jedem/jeder
Einzelnen von uns so richtig gut
tun: Die Jahrestage im Kirchenjahr!
Es beginnt mit dem 1. Advent am
Sonntag, 30. November.
Soviel dazu…
I NGo Z oCHEr
„Meine Kirche – dafür habe
ich was übrig“
Gemeindespende 2014/15
Mit dem November-Gemeindebrief
kommt Ihnen auch der Spendenbrief für die diesjährige Gemeindespende zu.
Ein regelmäßiger Mittagstisch für
Menschen, die nicht allein essen
mögen − auch mit kleinem Geldbeutel, Kochgruppen oder -kurse
für Senioren…
Eine Kücheneinrichtung im Hiltruper Gemeindehaus, die es erlaubt,
auch in größeren Mengen und mit
mehreren Personen zu kochen, und
die so eingerichtet ist, dass auch
Menschen mit körperlichen Einschränkungen in ihr zurechtkommen, ist eins der Projekte, die mit
der Gemeindespende verwirklicht
werden sollen.
Damit nicht jeder nur sein eigenes
Süppchen kocht…− Helfen Sie mit!
Kulturbegleitung
Projekt KOMM MIT
nimmt Fahrt auf
Das Seniorenforum der Gemeindediakonie e.V. hat am 22. oktober
2014 zu einer Informationsveranstaltung über das Projekt KoMM
MIT eingeladen.
Angesprochen waren ältere Menschen, die sich zu einer Kulturveranstaltung begleiten lassen möchten. Dafür haben
sich
inzwischen
mehr als 20 ehrenamtliche Kulturbegleiterinnen
und Kulturbegleiter zusammengefunden.
Wenn Sie unser
Angebot interessiert und Sie sich
zu einer Kulturveranstaltung begleiten
lassen
möchten, sprechen
Sie uns bitte an
(Gisela
riedel,
Tel.: 02501/16697)
oder geben Sie das Kontaktdatenblatt mit ihren kulturellen Interessen ausgefüllt an die Gemeindediakonie zurück.
Flugblätter mit weiteren Informationen und einem eingelegten Kontaktdatenblatt finden Sie in den
Gemeindehäusern in Hiltrup und
Amelsbüren, im Büro der Gemeindediakonie (Hohe Geest 1A), in der
Stadtteilbücherei, im Info-Punkt
auf der Marktallee und in der
Zweigstelle der Stadtsparkasse in
Amelsbüren.
In den zuletzt genannten drei Stellen finden Sie auch KoMM MIT –
Briefkästen über die Sie den ausgefüllten Bogen mit ihren Wünschen an uns zurückgeben können.
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Wenn wir wissen, zu welchen kulturellen Angeboten Sie begleitet
werden möchten setzen wir uns
mit Ihnen in Verbindung, wenn
wir eine Kulturbegleitung für sie
gefunden haben. Wenn wir ihre Interessen kennen, melden wir uns
auch bei Ihnen, wenn ein Kulturbegleiter anbietet, Sie zu einer Veranstaltung mitzunehmen, die er
besuchen wird.
Wir freuen uns wenn Sie dieses
Angebot nutzen wollen und uns
ansprechen.
G ISELA r IEDEL
Kulturbegleitung KOMM MIT
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Theaterbesuch des
Seniorenforums
Das Seniorenforum der Gemeindediakonie lädt am Freitag, 28. November 2014 herzlich zu einer
Theaterführung und einem Theaterbesuch ins Wolfgang-BorchertTheater ein.
Die Abfahrt mit dem Bus erfolgt
um 16.45 Uhr an der Christuskirche (Hülsebrockstr.).
Ab 17.30 Uhr nehmen wir an einer
Führung durch das Wolfgang-Borchert-Theater teil, nach der Besichtigung können wir uns im Theatercafe stärken.
Um 20.00 Uhr beginnt die Aufführung des Stücks „Der Gott des Ge-
metzels“, das eine Wort-Schlacht
zwischen zwei Paaren ist und zugleich eine bitter-böse Gesellschaftskomödie darstellt. Nach der
Aufführung fahren wir dann gemeinsam wieder heim.
Der Kostenbetrag für diesen
Abend beträgt 25.- Euro und beinhaltet die Fahrt, die Führung und
die Aufführung.
Anmeldungen im Büro der Gemeindediakonie:
Gisela riedel (Tel.: 02501/16697)
Wir freuen uns auf einen schönen
Abend mit interessanten Eindrücken und Erfahrungen.
G ISELA r IEDEL
Mit dem Seniorenforum ins Theater
..................................................................................................
KOMM MIT – Kulturbegleitung: Meine Kontaktdaten
Name:
Anschrift:
Telefon:
Ich möchte zu folgenden kulturellen Angeboten begleitet werden:
□
□
□
□
□
□
□
□
□
□
□
Theater
Kino
Klassische Musik
Populäre Musik
oper
Sport
Museum/Ausstellungen
Straßenfeste/gesellige Veranstaltungen
Literatur/Lesungen
Naturexkursionen
Sonstige, nämlich
Datum, Unterschrift
Gemeinsame Erinnerung
Sternsingeraktion 2015
Auch in diesem Jahr wollen wir
innehalten und am Sonntag, 16.
November, 15.30 Uhr in der
Pfarrkirche Alt St. Clemens der
in Hiltrup zu Tode gekommenen
Zwangsarbeiter, Männer, Frauen
und Kinder, gedenken. Anschließend besuchen wir ihre Gräber
auf dem „Alten Friedhof“.
In den ersten Tagen des neuen Jahres
werden die Sternsinger wieder in
den Straßen und zu den Menschen
unserer Gemeinden unterwegs sein,
um für Kinder-Hilfsprojekte zu sammeln.
Verändert Erinnern etwas? Erster
Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Afghanistan, Syrien, Irak, tote Soldaten, Männer, Frauen, Kinder,
Zwangsarbeiter...
„Es ist die verdammte Pflicht und
Schuldigkeit der Deutschen zu erinnern. Das sind sie der Welt und
damit auch sich selbst schuldig.
Warum?
Weil
es
nicht
um‘„Schuld‘ geht. Schon lange
nicht mehr. Weil es gut ist zu erinnern. Weil es unausweichlich,
gar lebenswichtig ist.“ (Peter rutkowski:
So
viel
Versagen,
Frankfurter
rundschau
−
27.6.2014)
Da uns die gemeinsame Erinnerung eine bessere Grundlage für
eine friedliche Zukunft zu sein
scheint als das gemeinsame Vergessen, möchten wir die Gemeinde auf diese Veranstaltung aufmerksam machen.
G ErD L ÜBBErT
Vorbereitungskreis
„Zwangsarbeitergedenken“
29
Die Sternsingeraktion in Hiltrup und
Amelsbüren wird von unserer katholischen Schwestergemeinde St.
Clemens organisiert. Alle evangelischen Kinder sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Gemeindeteil Hiltrup-Mitte
und West/St. Clemens:
Samstag, 3.1.,
nach dem Aussendungsgottesdienst
(10.00 Uhr, St. Clemens),
Sonntag, 4.1., 11.30 Uhr:
Abschlussgottesdienst
Vorbereitungstreffen:
Sonntag, 14.12., 12.30-14.00 Uhr,
Pfarrzentrum St. Clemens
Gemeindeteil
Hiltrup-Ost/St. Marien:
Sonntag, 4.1.,
nach dem Aussendungsgottesdienst
(10.00 Uhr, St. Marien)
Vorbereitungstreffen:
Dienstag, 9.12., 16.00-17.30 Uhr,
Pfarrheim St. Marien
Gemeindeteil
Amelsbüren/St. Sebastian:
Samstag, 10.1.,
nach dem Aussendungsgottesdienst
(9.30 Uhr, St. Sebastian)
Anmeldung und Vorbereitung:
Mittwoch, 26.11.2014, 16.00 Uhr,
Pfarrheim St. Sebastian
Ansprechpartnerin: ruth Brameier
(Tel.: 02501/261276)
Sternsingeraktion 2015
28
Spenden an die
Kirchengemeinde Hiltrup
Konto bei der Bank für Kirche
und Diakonie, KD-Bank
Ev. Kirchengemeinde Hiltrup
BIC :
GENoDED1DKD
IBAN:
DE97 3506 0190 0000 4030 40
Impressum und Spendenkonten
Spendenzwecke
(BITTE IMMEr DIE JEWEILIGE
KENNNUMMEr ANGEBEN) +
Name des Spenders
501 Gemeindespende,
allgemeine Spenden
580 Diakoniesammlung
512 Kirchenmusik
530 Diakonie in der eigenen
Gemeinde
531 Herzkissen
540 Arbeiterpastoral Brasilien
541 Heimtal
550 Gemeindejugendarbeit
551 Kinderbibelwoche
552 Kinder von Tschernobyl
553 offene Jugendarbeit
561 Gemeindebrief
Anonyme Alkoholiker
regelmäßige Treffen:
mittwochs, 20.00 Uhr
Kath. Pfarrheim St. Marien
Hiltrup (Loddenweg 8A)
Kontakttelefon:
0171/9503721 o. 02501/4557 (Horst)
0160/6112919 (rainer)
Email: aa-ms-hiltrup@arcor.de
www.anonyme-alkoholiker.de
Evangelische Kirchengemeinde Hiltrup
IMPRESSUM
Herausgeber:
Presbyterium der Evangelischen
Kirchengemeinde Hiltrup
V.i.s.d.P.:
Pastorin Beate Bentrop
Für die Beiträge sind die Verfasser
verantwortlich.
Die redaktion setzt das Einverständnis der Einsender zu etwaigen Kürzungen voraus.
Auflage: 4600
Erscheinungsweise: ca. 6 mal pro
Jahr, kostenlos an alle erreichbaren
ev. Haushalte (kein Anspruch auf
Belieferung) sowie als Auslage in
den Kirchen und Gemeindehäusern
Nächster Gemeindebrief:
Mitte Dezember - Mitte Februar
Erscheinungstermin:
Donnerstag, 11.12.2014
Artikel bis 10.11.2014 an:
Pfarrerin Bentrop
(zocher-bentrop@arcor.de)
oder Gemeindebüro
(buero@ev-kirche-hiltrup.de)
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in Hiltrup und Amelsbüren, An der Gräfte 3, 48165 Münster
Homepage: www.ev-kirche-hiltrup.de oder www.ev-kirche-amelsbueren.de
Gemeindebüro, z.Zt. Hohe Geest 1A
Heike Schweitzer-ruffer, Gemeindesekretärin
Tel: 26 18 88
montags, mittwochs, donnerstags: 9.00–12.00 Uhr Fax: 2 95 09
dienstags: 16.30–18.30 Uhr
E-Mail buero@ev-kirche-hiltrup.de
Homepage: www.ev-kirche-hiltrup.de
Beate Bentrop, Pastorin,
An der Christuskirche 2
E-Mail: zocher-bentrop@arcor.de
Tel: 26 23 19
Johannes Krause-Isermann, Pastor
Franz-Marc-Weg 72
E-Mail: krause-isermann@ev-kirche-hiltrup.de
Tel: 75 06
Annette Heger, Pastorin
Salomonweg 20A, 48317 Drensteinfurt
E-Mail: Annette.Heger@gmx.net
Tel.: 02508/1239
Dr. Annina Ligniez, Vikarin
Philippistr. 16, 48149 Münster
E-Mail: annina.ligniez@uni-muenster.de
Tel.: 0251/98296520
Jugendzentrum, An der Gräfte 3
Wolfgang Strunk, Sozialarbeiter
Tel: 98 70 30/
Sprechzeiten: montags - donnerstags, 12.30-16.00 Uhr
98 70 31
Homepage: www.muenster.de/~EVJUZENT
E-Mail: EVJUZENT@muenster.de
Küster und Hausmeister in Hiltrup
Thomas Chudaske
für Terminabsprachen nach Dienstschluss
Tel: 02 51/78 53 45
Dieser Gemeindebrief wurde zu
100% auf Altpapier gedruckt.
Kindergarten, An der Christuskirche 4
Stefanie Aubry, Leitung
E-Mail: ev.kindergarten.hiltrup@versanet.de
Spendenkonto:
Bank für Kirche und Diakonie,
KD-Bank
Ev. Kirchengemeinde Hiltrup
BIC : GENoDED1DKD
IBAN: DE97 3506 0190 0000 4030 40
Kennnummer:
561 (Gemeindebrief )
Seniorenforum - Gemeindediakonie Hiltrup e.V.,
Tel: 1 66 97
z. Zt. Hohe Geest 1A, 48165 Münster
Gisela riedel, Fachkraft für Sozialdienste
Sprechzeiten: dienstags und donnerstags, 9.00-12.00 Uhr in Hiltrup
mittwochs, 9.00-12.00 Uhr in Amelsbüren
sowie nach Vereinbarung
E-Mail: gemeindediakonie@ev-kirche-hiltrup.de
Kontoverbindung: Volksbank Münster eG
BIC: GENoDEM1MSC
IBAN: DE83 4016 0050 1004 4470 00
Telefonseelsorge (kostenfrei)
Tel: 35 01
Fax: 2 68 80 77
Tel: 08 00/1 11 01 11
Wichtige Anschriften unserer Gemeinde
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G e m e i n d e brief Nr. 310
Moderatorin
Johanna
Pinn
und
MöchtegerSternekoch Mim Tälzer
(Stefan Bade).
www.ev-kirche-hiltrup.de – www.ev-kirche-amelsbueren.de
Elia (Bjarne
Thorwesten)
knuspert
Pfannkuchen.
…bringt die 315 Kinder und
8 0 Te a m e r i n S t i m m u n g .
„Mal eben kurz die Welt retten…“ – KiBiWo 2014
D i e K i B i Wo - B a n d
mit Sängerin
Thalia Heitger…
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Seele and Geist
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