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POLITIK
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Ein Gemeindename,
Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen
zählten zu den ersten Gemeinden, die
dem Land ihre Bereitschaft zur freiwilligen Gemeindefusion bekannt gaben.
Die neue Gemeinde
heißt „Krakau“.
V
ielleicht hat Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer in
seiner Funktion als Tourismusreferent der Steiermärkischen
Landesregierung deswegen eine
so spürbar herzliche Beziehung zum Krakautal, weil dieses Hochplateau reich an landschaftlichen Schönheiten (zum
Beispiel Schattensee, Etrachsee) und lebendigem Brauchtum
(zum Beispiel Faschingsrennen
am Rosenmontag, Samsonumzug am Oswaldisonntag) ist. In
jedem Fall zitiert Schützenhöfer
regelmäßig die drei Gemeinden
Krakaudorf,
Krakauschatten
und Krakauhintermühlen als
Vorbildgemeinden bei der Umsetzung der Gemeindestrukturreform.
Befragt man die Bürgermeister Manfred Eder (Krakaudorf),
Konrad Esterl (Krakauhintermühlen) und Gerhard Stolz
(Krakauschatten) nach ihren
Motiven für die freiwillige Fusion, so wird man eines sofort her­
aushören: ihre tiefe Verbundenheit mit dem Krakautal. Das war
sicherlich auch eine der Triebfe-
dern der freiwilligen Fusion, um
einer eventuell ins Haus stehenden noch größeren Gemeindezusammenlegung zu entgehen.
Daher nimmt es nicht wunder,
dass der neue Gemeindename
„Krakau“ völlig unbestritten ist.
Der zweite wesentliche Grund
für die sehr frühe Entscheidung
zum freiwilligen Zusammengehen ist die Tatsache, dass man
sich rasch den Realitäten gestellt
hat. Man kann das Bürgerservice
nicht ausbauen, wenn in jeder
der drei Gemeindeämter nur ein
Mitarbeiter Dienst versieht. Man
Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und LAbg. Manuela Khom mit den
Bürgermeistern Manfred Eder (links), Gerhard Stolz und Konrad Esterl
Foto: VP Murau
BAUERNBUND INTERN
Gegen die unfairen Schleuderaktionen im Lebensmittelhandel
Auf Einladung vom Österreichischen
Bauernbunddirektor Hannes Abentung
traf sich vergangenen Mittwoch eine
kleine Arbeitsgruppe um auf die immer häufiger und agressiveren Preiskampfaktionen des Lebensmittelhandels Möglichkeiten der Gegenwehr anzudenken. Peter Hießberger, Büroleiter
im Niederösterreichischen Bauernbund,
Jakob Schrittwieser, agrarpolitischer
Referent im Österreichischen Bauernbund und Direktor-Stellvertreter Markus
Habisch waren Teilnehmer des ersten
Treffens. Gerade die schnelle Reaktion des Bauernbundes auf die kürzliche
Milchschleuderaktion einer Handelskette aus einem führenden Lebensmittelkonzern hat gezeigt, dass es sehr wohl
machbar ist, gegen scheinbar übermächtige Gegner Bauerninteressen entsprechend durchzusetzen. Wie das in
Zukunft auf andere Produktionsberei-
che und dauerhaft ermöglicht ausgeweitet werden kann, war der Kernpunkt
des Treffens. Erste Ansätze wurden erarbeitet und Einigkeit herrschte darin,
dass der Bauernbund Themenführerschaft im Lebensmittelbereich vorlebt
und die Richtung vorgibt, die es ermöglicht, Bauernfamilien in Zukunft einen
größeren Teil des Einkommens über
gerechte Produktpreise zu gewährleisten. Die Österreichische Bauernschaft
ist ein fairer Partner für den Handel und
versorgt mehr als acht Millionen Menschen im ganzen Land mit hochqualitativen Lebensmitteln. Die gleiche Fairness
fordern die Bäuerinnen und Bauern allerdings auch von ihren Gegenübern
und Geschäftspartnern ein. Der Bauernbund mit der Kraft seiner mehr als
300.000 Mitglieder in Österreich muss
als Gesprächspartner auf Augenhöhe in
allen Lagen wahrgenommen werden.
Betroffenheit bei Bauernbundmitarbeitern über die unfairen
Schleuderaktionen im Lebensmittelhandel. Foto: Alexandra Gottsbachner
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