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Füttern hat viele negative Folgen: Füttern ist der falsche Weg Was

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HILFE FÜR
Wasservögel brauchen Hilfe
Füttern ist der falsche Weg
In unseren Parkanlagen und im Wald werden an Seen,
Teichen und Flüssen von Jung und Alt verschiedene
Tiere gefüttert.
Füttern macht Spaß.
Es vermittelt das Gefühl von Nähe zu den Tieren und
zur Natur.
Fischsterben
Für Vögel ist dieses Zusatzfutter aber
schädlich - auch im Winter!
Kot
Fische brauchen
Sauerstoff zum Atmen
Brot
Sauerstoff wird zum
Abbau benötigt
Folge:
Schimmel und Fäulnis
Dieser Sauerstoff wird
dem Gewässer entzogen
– die Fische sterben
Entenbrot
ist Ententod
Was hilft den Wasservögeln?
Füttern hat viele negative Folgen:
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Die Organe der Vögel verfetten.
Durch die angelockten Tiere gelangen zu viele
Nährstoffe ins Gewässer (absinkendes Brot, Kot).
Dies bewirkt:
- übermäßiges Algenwachstum,
- Schimmel-, Fäulnis- und Faulschlammbildung.
Dadurch sterben Fische und Kleintiere.
Zu viele Wasservögel verursachen Schäden an der
Ufervegetation (Verlust von Rückzugsmöglichkeiten).
Ratten und Stadttauben werden angelockt, diese
können Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen.
Wasservögel brauchen Pflanzen, auch Wasserpflanzen,
Muscheln, Insekten und andere Kleinlebewesen.
Dies gibt es nur in einem gesunden Gewässer.
Wasservögel brauchen außerdem einen intakten
Lebensraum und Rückzugsmöglichkeiten.
Der Erhalt dieser Grundlagen hilft den Wasservögeln.
Was können Sie tun?
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Bitte nicht füttern.
Keine Pflanzen und Tiere aussetzen.
Keine Störungen z. B. durch Modellschiffe oder
frei laufende Hunde.
WASSERVÖGEL
Statt dessen:
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Hunde bitte anleinen.
Beobachten Sie die Tierwelt. Wo gibt es seltene Tiere?
Machen Sie sich Notizen oder fotografieren Sie.
Tauschen Sie sich mit anderen Naturinteressierten aus.
Helfen Sie mit bei Artenschutzmaßnahmen
z. B. Krötenschutzzaun setzen, Nistkästen anbringen.
Helfen Sie mit bei Naturschutzprojekten.
Hilfe für
Wasservögel
Ihre Hilfe für Wasservögel:
Engagieren Sie sich für einen naturnahen Lebensraum!
Tipps hierzu gibt es bei:
Naturschutzbund Deutschland e.V., Landesverband NRW
(NABU NRW)
Tel. 0211-159251-0
Naturschutzjugend Essen/Mülheim e.V. (NAJU)
Tel.: 0201-671888
Haus des Waldes der Kreisjägerschaft
Tel.: 0201-2486529
Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V.
Tel.: 0208-468609-0
Was können Sie tun?
sowie bei anderen Naturschutzgruppen.
Helfen können Sie z. B. auch mit der Übernahme von
Tierpatenschaften in Zoos oder in Wildgehegen.
Für Tiere im Grugapark wenden Sie sich bitte an:
Sabine Schmitt, Tel. 0201-88 83 119 vormittags oder
per E-Mail: sabine.schmitt@grugapark.essen.de
Impressum:
Herausgeber: Stadt Essen Grün und Gruga
Titelfoto: F. Derer
Bilder: Kreisstadt Homburg/NABU
Text: Susanne Schmittert
Stand: Juni 2010
STADT
ESSEN
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Reisen
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