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"Unsere Vision ist eine friedfertige Gesellschaft, die
weltweit ihre Energien zu 100 Prozent aus der Sonne
gewinnt. Daran arbeiten wir offen und engagiert, wir
vernetzen dazu unsere Ideen und Aktivitäten nach
außen und innen."
Leitsatz aus einer Zukunftswerkstatt des Vereins (1995)
Energiewende nach der EEG-Novelle:
Eigenverbrauch und Mieterstrommodelle
sorgen für billigeren Strom.
Vortrag für das Katholische Bildungszentrum, Dekanat
Weissenburg-Wemding
von Dr. Andreas Horn / Sonnenkraft-Freising e. V.
am 21. Juli 2014 um 19.30 Uhr
im Katholischen Pfarrzentrum, Auf der Wied 9, Weissenburg
Eigenverbrauch und Mieterstrom.
Energiewende nach der EEG-Novelle.
• Vorstellung
• Warum Energiewende?
– Aspekt „Energieversorungssicherheit“
– Peak Oil – Peak Everything
– Alternativen und Umstellungsgeschwindigkeit
– Was kostet es uns, wenn wir die Energiewende nicht
(rechtzeitig!) machen?
• Zwischenfazit:
Energiewende für Wohlstand und Frieden.
• Solarstrom und Eigenverbrauch
• Solarstrom für die Bewohner eines Gebäudes
• Mehr Sicherheit und mehr Eigenverbrauch durch Speicher
• Fazit.
21.07.2014
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Solarstrom selber nutzen …
… zur Person
•
•
•
•
•
•
•
Andreas Horn
promovierter Physiker, Energieberater
seit 2001 Vorstand Sonnenkraft-Freising e. V.
seit 2002 Bürgersolarparks für Sonnenkraft
2009 – 2011 Solarfonds (Green City Energy AG)
2012 – 2013 Planer (Solarinitiative München)
seit April 2014 freiberuflicher Planer & Berater
21.07.2014
© Dr. Andreas Horn / www. solardoktor.de
3
Geschichte des Erdöls: Ölfunde
anfangs „Zufallsfunde“; Ressourcen >> Verbrauch; seit 1965 (!) geht die Menge der Neufunde zurück –
trotz modernster Technik; seit 1985 ist der Verbrauch >> Neufunde: wir zehren von den alten Vorräten
21.07.2014
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Geschichte des Erdöls: Ölfunde
anfangs „Zufallsfunde“; Ressourcen >> Verbrauch; seit 1965 (!) geht die Menge der Neufunde zurück –
trotz modernster Technik; seit 1985 ist der Verbrauch >> Neufunde: wir zehren von den alten Vorräten
21.07.2014
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Das Übel an der Quelle…
Peak-Oil, Peak-Gas, Peak-everything…
Der Geologe Marion
King Hubbert hatte
1956 beim American
Petroleum Institute
ein Konzept für die
Vorhersage des
Fördermaximums in
Amerika vorgestellt.
Seine Vorhersage für
Amerika (Fördermaximum ca. 1971)
traf sehr gut zu.
Quelle: http://aspo-deutschland.blogspot.de/p/peak-oil.html / http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rdermaximum
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Peakoil: weltweit
Quelle: http://aspo-deutschland.blogspot.de/p/peak-oil.html
(verflüssigtes Erdgas)
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Peakoil: in Europa
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Peak-Oil: Beleg
21.07.2014
(Daten der börsennotierte Ölfirmen – ca. 20% der Förderung)
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Peakoil: Zukunftsaussichen?
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PeakOil x EROI
EROI (Energy Return On Investment)
Der Energieaufwand
zur Energieförderung
steigt stetig: damit
die Förderkosten!
Bei Einsatz von 1 barrel Öl
fördert(e) man:
* 100 barrel
(Amerika um 1930)
* 18 barrel
(aktuell weltweit)
* 5 barrel
(Fracking USA)
* 2 barrel
(Ölsande Kanada)
Der Aufwand wird immer
größer! Der nutzbare
Gewinn immer kleiner…
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Lücke wird durch Verbrauch von militärischem
Material gedeckt (Verschrottung von Atomwaffen).
siehe z. B. http://www.heise.de/tp/news/Uranwird-sich-drastisch-verteuern-2113708.html
Peak Everything – Uran.
Verbrauch von Uran ist größer als Förderung.
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Peak Everything - Kohle.
“to peak around 2025 at 30 percent above present production in the best case”
Quelle: http://energywatchgroup.org/wpcontent/uploads/2014/02/EWG_Report_Coal
_10-07-2007ms.pdf
Soll wirklich noch so viel Treibhausgas CO2 emittiert werden?
21.07.2014
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Peak Everything - Erdgas.
Die EU kann auf russisches Gas nicht verzichten und die Ukraine nicht beliefern.
Quelle:
http://energywatchgroup.org/wpcontent/uploads/2014/04/Russisc
he-Erdgasabhaengigkeiten.pdf
„Eine Erdgasdiversifizierungsstrategie mit anderen Bezugsländern
ist mangels genügend Erdgases zum Scheitern verurteilt.
Erdgasabhängigkeit der EU von Russland kann nur mit steilem
Ausbau der Erneuerbaren Energien beendet werden.“
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Peak Everything – Rohstoffe.
Überall das selbe Bild…
Die Reichweiten der Reserven sind teilweise kürzer als eine Generation.
Beachtenswert:
• Silber (z. B. für Photovoltaik)
• Lithium (für Stromspeicher)
• Indium (Technologie)
• Wasser (sauberes Süßwasser)
• Boden (Nahrungsmittelanbau)
• Fisch (Nahrungsmittel)
Quelle:
http://www.ressourcedeutschland.de/themen/in-derindustrie/ressourceneffizienz-inder-industrie/situation-imrohstoffmarkt/
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Peak Oil – Peak Everything.
Energielücke durch Peak Oil.
Der Ölförderrückgang führt zu einer
Deckungslücke, die geschlossen werden muss.
Der Rückgang der Förderung beträgt:
• ca. -2% bis -3% pro Jahr.
• ca. -40% bis zum Jahr 2030.
• Ist das zu schaffen?
21.07.2014
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Peak Oil – Peak Everything.
Primärenergieverbrauch in D 2013 (14.005 PJ*) = 3.890 TWh
Hinweis: 3,6 Petajoule ( PJ ) = 1 Terawattstunde (TWh)
AKW: 294 TWh (primär!, =33%)
Bruttostromerzeugung: 97,3 TWh
Nettostromerzeugung: ca. 92 TWh
30 TWh
Öl: 1.290 TWh
Achtung! Wirkungsgradmethode!
21.07.2014
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Peak Oil – Peak Everything.
Energielücke durch Peak Oil.
Die kommende Energielücke beträgt:
• ca. -2% bis -3% pro Jahr.
 ca. 30 TWh pro Jahr.
• ca. -40% bis zum Jahr 2030.
 ca. 500 TWh bis 2030.
• Ist das zu schaffen?
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Erneuerbare Energien:
Die Sonne liefert Energie frei Haus!
• Sonne, Wind und Wasser sparen Brennstoff.
• niedrige Energiedichte erfordert große Fläche.
Die Sonne liefert
Energie im Überfluss!
 Selbst Deutschland
hat genug Fläche!
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Energiewende – schnell genug?
Hier am Beispiel für PV – Wind muss doppelt so viel leisten!
Peak-Oil-Kompensation
bis100
2030:
Atomausstieg bis 2022: ca.
TWh ~ 100 GWp 
ca. 500 TWh x 33% = 160 TWh ~ 160 GWp 
21.07.2014
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Peak Oil – Peak Everything.
… alles muss fast gleichzeitig ersetzt werden.
• Kernenergie: 100 TWh bis 2022
• Erdöl: 500 TWh bis 2030, dann mit ca. 3% p. a.
(ca. 24 TWh p. a.) weiter
WAS,
– vorwiegend Treibstoffe (Wirkungsgrad 25%)
– WENN
Wärme (Dämmung,
Sanierungsrate
mind. 2-3% p. a.)
WIR
DAS NICHT
– aber auch Chemierohstoff (Biorohstoffe, oder Power
to Gas etc.) SCHAFFEN?
• Erdgas: vorwiegend Wärme (Dämmung, Biogas)
• Kohle: wichtig wegen CO2 (Strom u. a.)
21.07.2014
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Peak Oil – Peak Everything.
… alles muss fast gleichzeitig ersetzt werden.
• Kernenergie: 100 TWh bis 2022
• Erdöl: 500 TWh bis 2030, dann mit ca. 3% p. a.
(ca. 24 TWh p. a.) weiter
– vorwiegend Treibstoffe (Wirkungsgrad 25%)
– Wärme (Dämmung, Sanierungsrate mind. 2-3% p. a.)
– aber auch Chemierohstoff (Biorohstoffe, oder Power
to Gas etc.)
• Erdgas: vorwiegend Wärme (Dämmung, Biogas)
• Kohle: wichtig wegen CO2 (Strom u. a.)
21.07.2014
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Wirtschaft: Angebot und Nachfrage
Der PREIS gleicht den Angebotsmangel aus!
Quelle, täglich aktualisiert: http://tecson.de/oelweltmarkt.html
Steht uns im Großen bevor,
was bei früheren Ölkrisen im
Kleinen passiert ist:
weitere Vervielfachung der
Preise von heute aus?
21.07.2014
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Lehmann-Krise 2008:
Ursache: kaputtes Finanzsystem; (Mit-)Auslöser: Ölpreis.
• auch hohe Energiepreise
haben dazu geführt,
dass (zu knapp
finanzierte) Häuslebauer
ihre Hypotheken nicht
bedienen konnten!
• steigende Energiepreise
können wieder zu einer
Weltwirtschaftskrise
führen.
• Peak Oil könnte Auslöser
sein, dass die Schuldenkrise zum Crash führt:
„Wirtschafts-Eiszeit“
(nichts geht mehr)
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Quelle, täglich aktualisiert: http://tecson.de/oelweltmarkt.html
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Peak Oil – Peak Everything.
Tipping Point für die Weltwirtschaft?!
„Ein ökonomischer Tipping
Point besteht dort, wo – zum
Beispiel in Folge des Peaks –
die Weltwirtschaft auf unbestimmbare Zeit schrumpft. In
diesem Fall wäre eine Kettenreaktion die Folge, die das
Wirtschaftssystem destabilisiert und damit allen
weiteren sicherheitspolitischen Ableitungen den analytischen Rahmen entzieht.“
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Peak Oil – Peak Everything.
Systemisches Risiko bei Überschreitung des „Tipping Point“
1. Peak Oil tritt ein: die Gesamtfördermenge von konventionellem
und nicht-konventionellem Erdöl sinkt.
2. Kurzfristig reagiert die Weltwirtschaft proportional zum
Rückgang des Ölangebots.
– steigende Ölpreise senken Konsum und Output, Rezession.
– steigende Transportpreise, sinkende Handelsvolumina.
– Staatshaushalte unter Druck: Grundversorgung (Nahrungsmittel, Sozialausgaben) konkurrieren mit notwendigen Investitionen (z. B. Energiewende!)
3. Mittelfristig bricht das globale Wirtschaftssystem und jede
marktwirtschaftlich organisierte Volkswirtschaft zusammen.
– Wirtschaftssubjekte realisieren eine dauerhafte Kontraktion.
– Ersparnisse werden nicht investiert. Bankensystem bricht zusammen.
(Quelle: http://peak-oil.com/download/Peak%20Oil.%20Sicherheitspolitische%20Implikationen%20knapper%20Ressourcen%2011082010.pdf)
21.07.2014
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Peak Oil – Peak Everything.
Systemisches Risiko bei Überschreitung des „Tipping Point“
•
•
•
•
•
•
•
•
Banken verlieren ihre Geschäftsgrundlage
Vertrauensverlust in d. Währungen (erst Hyperinflation, dann Tauschwirtschaft)
Kollaps von Wertschöpfungsketten, ohne Handel keine Arbeitsteilung.
Kollaps ungebundener Währungssysteme, kein internationaler Devisenhandel.
Massenarbeitslosigkeit.
Staatsbankrotte.
Zusammenbruch kritischer Infrastrukturen.
Hungersnöte.
… Ein
hohes systemisches Risiko ist in Anbetracht des
Globalisierungsgrades Deutschlands also auf jeden Fall
und unabhängig von der eigenen Energiepolitik gegeben.
(Quelle: http://peak-oil.com/download/Peak%20Oil.%20Sicherheitspolitische%20Implikationen%20knapper%20Ressourcen%2011082010.pdf)
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Fazit: Risiko Energiequellen.
Peak-Everything…
• Erdöl ist der „Schmierstoff“ f. die Weltwirtschaft
• globaler Handel = Transport = Erdöl
• ähnliche „Peak“-Untersuchungen gibt es für
zahlreiche andere Rohstoffe: überall zeigt sich
das selbe Bild, nur mit anderen Zeitkonstanten.
• Z. B.: Erdgas, Kohle, Uran, Silber, …
• Noch schlimmer: je weniger die Vorkommen
werden, desto höher wird der (Energie-)Aufwand
21.07.2014
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Vollgas Energiewende machen!
… kostet nicht mehr, bringt aber mehr …
Für die Volkswirtschaft:
• … mehr Unabhängigkeit von Energieimporten
• … dezentral ist weniger „angreifbar“
• … „größere Statistik“ = „kleineres Klumpenrisiko“ 
mehr Sicherheit
Für Sie privat – Energiewende selber machen:
(z. B. mit PV-Anlage auf dem Dach)
… mehr Unabhängigkeit vom Strompreis
… mit Speicher: Not(strom)versorgung
Die Energiewende nicht zu machen – oder nicht
schnell genug – kostet uns die Zukunft!
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Solarstrom selber nutzen …
… Solarstromerzeugung ist einfach.
typische Solarstromanlage bis 2010
• Volleinspeisung ins Netz
• EEG-Vergütung: 57  20 Ct/kWh
• Strombezug vom Stromanbieter
21.07.2014
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Solarstrom selber nutzen …
… Solarstromeigenverbrauch ist einfach.
typische Solarstromanlage seit 2011
• Überschusseinspeisung ins Netz
• EEG-Vergütung: 20  13 Ct/kWh
• Strombezug vom Stromanbieter
(z. B. bei SWM (günstig!):
ca. 21,3 ct/kWh netto bzw.
ca. 25,4 ct/kWh brutto)
• wichtig: brutto / netto
nicht vermischen!
16 ct/kWh
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Solarstrom selber nutzen …
… typischer Tagesgang bei Eigenverbrauch.
Fragen:
Wie hoch ist der
• Eigenverbrauchsanteil?
• bilanzielle Autarkiegrad?
• zeitgleiche Autarkiegrad?
21.07.2014
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Solarstrom selber nutzen …
… Definitionen.
Eigenverbrauch
„PV-Betreiber“ (nicht unbedingt „Eigentümer“)
und Stromverbraucher sind personenidentisch.
Direktverbrauch
Verbrauch durch Dritte in räumlicher Nähe.
Eigenverbrauchsquote
bzw.
Direktverbrauchsquote
Anteil des PV-Stroms, der zeitgleich unmittelbar
verbraucht wird.
*) 1500 / 7500 = 20% EV-Quote.
Bilanzieller Autarkiegrad
Gesamt-PV-Stromerzeugung zu Stromverbrauch.
*) 7500 / 6000 = 125% bilanzieller Autarkiegrad
Zeitgleicher Autarkiegrad
Eigen- (bzw. Direkt-) Verbrauchsanteil
zu Stromverbrauch.
*) 1500 / 6000 = 25% zeitgleicher Autarkiegrad.
*) Beispielzahlen: Verbrauch 6000 kWh, PV-Erzeugung: 7500 kWh,
davon 1500 kWh Eigenverbrauch, 6000 kWh Überschusseinspeisung ins Netz.
21.07.2014
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33
97,3%
100%
90%
90,7%
80%
63,8%
EV-Anteil (%)
70%
60%
S-25°
S-30°
50%
S-35°
52,5%
40%
O-W-25°
O-W-30°
O-W-35°
30%
klein
20%
groß
10%
Fit
10%
Mehrfamilienhaus
Je kleiner der PV-Ertrag im
Verhältnis zum Stromverbrauch,
desto größer der
Eigenverbrauchsanteil!
ABER: wegen Fixkosten auf
Einfamilienhaus trotzdem
Dachfläche gut ausnutzen!
36,2%
25,1%
19,1%
29,2%
20,3%
0%
100% Einfamilienhaus
PV-Ertrag / Stromverbrauch
21.07.2014
15,6%
6,7%
5,5%
1000%
(c) Solarinitiative München GmbH &
Co. KG
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Je höher die Eigenverbrauchsquote,
desto unabhängiger ist die Investition
vom politischen EEG-Einfluss!
Eigenverbrauchsanteil in Abh. der installierten PV-Leistung
Quellen: Standard-Lastprofil Haushalte H0, PV-Produktion lt. PV-Sol
Solarstrom selber nutzen …
… typischer Tagesgang bei Eigenverbrauch.
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Solarstrom selber nutzen …
… ist das wirtschaftlich?
21.07.2014
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Solarstrom selber nutzen …
… trotz stetig sinkender Einspeisevergütung?
PV-Einspeisevergütung nach EEG 2012/2014 [Ct/kWh]
bis 10 KWp
bis 40 kWp
bis 1 MWp
bis 10 MWp
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bis 10 MWp
20
18
ab August '14:
ACHTUNG:
EEG-Novelle
zum 1.8.2014!
16
14
12
10
IBN
8
6
4
2
Einspeisevergütung
Anlagen nach
Anlagen nach § 32 Abs. 2 EEG (Dachanlagen)
§ 32 Abs. 1 EEG
bis 10 KWp bis 40 kWp bis 1 MWp bis 10 MWp bis 10 MWp
Mai 14
13,14
12,47
11,12
9,10
9,10
Jun 14
13,01
12,34
11,01
9,01
9,01
Jul 14
12,88
12,22
10,90
8,92
8,92
Aug 14
12,75
12,10
10,79
8,83
8,83
2012
EEG
2014
2013
0
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Solarstrom selber nutzen …
… ist das wirtschaftlich?
EEG-Tarif <<< --- >>> Direktstrom
„Restwert“ = „Ertragswert
Restlebensdauer“ abzügl.
Rückbau & Entsorgung.
Einnahmen „reine EEG-Vergütung“: Sicherheitsnetz:
Bietet derzeit keine Rendite, aber Sicherheit.
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Solarstrom selber nutzen …
… ist das wirtschaftlich?
• in der Regel bei Eigenverbrauch: JA!
• abhängig von folgenden Parametern:
– Investitionskosten (alle Angaben netto, weil gewerblich!)
(typ. bei „Kleinanlagen“ bis 10 kWp: 1.600 €/kWp)
– Eigenverbrauchsquote: je höher, desto besser
– eingesparter Strompreis: ca. 21,3 Ct/kWh netto
– Strompreissteigerung: Annahme 4% p. a. (2 - 6%)
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Solarstrom selber nutzen …
… auch Stromspeichern ist einfach ;-)
typische Speicheranwendung
• erst selbst verbrauchen
• dann speichern, dann:
• Überschusseinspeisung ins Netz
• Rest-Strombezug vom Netz
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Solarstrom selber nutzen …
… mit Speicher wird mehr selbst genutzt.
Eigenverbrauchsoptimiert.
Ist das gut für das Netz?
Nein, da Einspeise-Spitzen
entstehen.
Besser „netzdienlich“
speichern!
 nächste Seite
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40
Solarstrom selber nutzen …
… mit Speicher wird mehr selbst genutzt.
Netzoptimiert.
Ist das gut für das Netz?
Ja, da Einspeise-Spitzen
vermieden werden.
• spart Netzausbau.
• spart Regelleistung.
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Solarstrom selber nutzen …
… sind Speicher wirtschaftlich?
• Es gibt eine Speicherförderung von ca. 30%.
• Trotzdem sind Speicher nicht wirtschaftlich,
wenn man die Kosten für die Stromspeicherung
betrachtet: (nur überschlägige Betrachtung)
Speicherkosten: z. B. 1000 €/kWh Kapazität
Zyklenanzahl: z. B. 5000 Vollladezyklen
Speicherkosten:  1000 €/kWh / 5000 = 0,2 €/kWh
reine Speicherkosten (netto, ohne Finanzierung) zzgl. Stromherstellkosten!
• ABER: Speicher hat einen (subjektiven) MEHRWERT!
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Solarstrom selber nutzen …
… Speicher bringen Mehrwert.
• „Ohne Energie geht nichts!“
Wer einen Speicher hat, hat Notstrom für
Heizung, Kühl-/Gefriergeräte, Telefon, Licht.
• erhöht seine Eigenverbrauchsquote und
den zeitgleichen Autarkiegrad (~Verdoppelung).
• wer Speicher baut, reduziert Netzausbau.
• wer Speicher baut, ist „Innovator & Pionier“
• und verdient gesellschaftliches Ansehen!
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Solarstrom selber nutzen …
… auch clever: Überschussstrom in Wärme!
nichts ist
unmöglich…
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Solarstrom selber nutzen …
… ultimativ: PV-Mieterstromprojekte!
nichts ist
unmöglich…
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Beispiel für einen Münchner
Dienstleister: buzzn.net mit
Produkt „localpool.de“
Solarstrom selber nutzen …
… Dienstleister für Messung & Abrechnung.
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46
Fazit.
Mit EE schon heute für morgen vorsorgen!
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
vorstand@sonnenkraft-freising.de
08161 / 122 56
Bitte beachten Sie unsere Webpräsenz:
www.sonnenkraft-freising.de
Werde Fan der Solarregion-Freisinger-Land!
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Fazit.
Mit EE schon heute für morgen vorsorgen!
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
vorstand@sonnenkraft-freising.de
08161 / 122 56
Bitte beachten Sie unsere Webpräsenz:
www.sonnenkraft-freising.de
Werde Fan der Solarregion-Freisinger-Land!
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Seele and Geist
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