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Editorial Was macht eigentlich - vekzu

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Infoblatt des Vereins der Ehemaligen der KZU Bülach VEKZU
Editorial
Erst sassen wir noch im Fonduetram (siehe
Auch dieses Jahr sind einige Anlässe ge-
Bericht Seite 3) – und schon ist der Som-
plant. Neben dem Grillplausch am X. Juli
mer da, höchste Zeit also für ein neues
Voce! Trotzdem sei mir noch ein kurzer
steht u. a. am 1. Dezember wieder ein
Kantifest auf dem Programm. Wir sind mit
Rückblick auf die GV vom letzten Novem-
Karin Fletsberger im Organisationskomi-
ber erlaubt, welche höchst erfreulich verlief. Es kamen mehr Mitglieder als erwar-
tee der Kanti vertreten und haben bereits
eine Arbeitsgruppe gebildet, in der auch
tet und die anschliessende Talk-Runde war
bisher eher «unbekannte» Ehemalige mit-
sehr interessant. Luzia Lehmann, Martin
Hitz und Jakob Oetiker erzählten aus
wirken. Auf diesem Weg herzlichen Dank
für euer Engagement!
ihrem Leben und von ihren sehr unterschiedlichen Werdegängen. Einziger Wermutstropfen des Abends: der Abschied un-
Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen
und einen hoffentlich so bleibenden war-
seres Präsidenten Andreas Denzler. Er wur-
men Sommer 2007.
de mit einer Rede der neuen Präsidentin,
Sophia Würmli, und einem guten Tropfen
Wein gebührend verabschiedet.
Barbara Gülland
Vizepräsidentin
Was macht eigentlich ...
Dieses Interview wurde mit Rebecca
Sägesser-Wyss, 48, per Mail geführt. Sie
besuchte von 1972 bis 1978 die Kanti (2,5 Jahre Gymi I und 4 Jahre Lehramt). Nach einem
Semester Mathematikstudium an der Uni
in Zürich begann sie im Herbst 1979 das
Oberseminar, das sie im Frühling 1981 als Primarlehrerin abschloss. Gleich anschliessend
unterrichtete sie während 7,5 Jahren in
Embrach an der Unterstufe.
1987 heiratete sie Daniel Sägesser, mit
Mai 2007
20
dem sie vier Kinder hat. Eine Tochter besucht ebenfalls die Kanti und schliesst dieses Jahr mit der Matura ab, gehört also auch
Editorial
Interview mit
Rebecca Sägesser-Wyss
Fonduetram
schon bald zu den Ehemaligen . . .
Rebecca und Daniel haben zusammen
einen eigenen Betrieb (Verkauf, Reparatur
und Service von Motorengeräten; Winterdienst für die Stadt Kloten; Ackerbau;
Lohnunternehmen: dreschen, säen, sprit-
Die neue
zen usw.). Dort hilft sie mit, wo es ihr neben der Familie möglich ist, z.B. im Büro
Vizepräsidentin
oder in der Werkstatt.
Grillplausch
Seit Februar dieses Jahres unterrichtet
sie nach bald 19 Jahren auch wieder einen
Impressum
Tag in der Woche eine 6. Klasse in Kloten.
Barbara Gülland: Rebecca, du bist «Stammgast» an den VEKZU-Anlässen. Was motiviert dich dazu, wenn immer möglich dabei
zu sein?
Rebecca Sägesser: Ich habe sehr gute
Erinnerungen an die Kantizeit und kann so
den Kontakt zur Schule aufrechterhalten. Es
ist auch interessant zu hören, was andere so
erlebt haben. Besonders gefreut hat mich,
dass bereits einige junge Menschen zum
VEKZU gehören, die mal bei mir in der Schule waren.
Was vermisst du an diesen Anlässen?
Gibt es etwas, was den VEKZU attraktiver machen könnte?
Was ich natürlich ganz klar vermisse,
sind meine Klassenkollegen und
-kolleginnen, also solche, die noch die
«Pavillonzeit» miterlebt haben. Die
beiden Anlässe «Grillparty» im Sommer und «Fondueessen» im Winter
geniesse ich immer sehr, die jährliche
GV besuche ich eigentlich nie. Sie ist für
mich ein notwendiges Übel, entschuldige, wenn ich das so sagen darf.
Wie bist du auf den VEKZU aufmerksam geworden? Konntest du schon andere Leute dafür gewinnen?
Ich habe in meinen Unterlagen gekramt und mit Erstaunen festgestellt,
dass ich seit der Gründung des Vereins
im Jahre 1992 Mitglied bin. Damals erhielten alle Ehemaligen von der Kanti
einen Brief, dass nach 20-jährigem Bestehen der Kanti ein Verein Ehemaliger
gegründet werden solle. Damals war
Peter Wolf noch Rektor. Ich glaube, ich
war damals an der Gründungsversammlung dabei, aber so genau weiss
ich das nicht mehr.
Ich habe schon verschiedene Ehemalige aus meiner Zeit auf den VEKZU
angesprochen, aber entweder wohnen
sie zu weit weg oder haben sonst zu
viel um die Ohren oder es war ihnen zu
wenig wichtig, einmal an einen Anlass
zu kommen.
Wieso hast du die Kanti besucht? Gab
es ein Schlüsselerlebnis?
Ich wollte schon in frühen Kinderjahren Lehrerin werden. Deshalb trat
ich nach der 6. Klasse ins Gymnasium
über.
In einem Aufsatz zum Thema «Wie
sieht mein Alltag in 10 Jahren aus?» beschrieb ich in der 6. Klasse den Alltag
einer Lehrerin. Als dann diese 10 Jahre
um waren, war ich tatsächlich Lehrerin
und am Unterrichten. Ich schickte meinem ehemaligen Primarlehrer eine Kopie jenes Aufsatzes, worüber er sich
sehr freute.
Was verbindet dich heute noch mit
der Kanti? Gibt es Freundschaften/
regelmässige Treffen, die die Kantizeit «überstanden» haben?
Wie bereits erwähnt, besucht unsere älteste Tochter Mirjam die Kanti. So
hatte ich schon einige Male Gelegenheit, an diversen Besuchstagen anwesend zu sein, was wieder viele Erinnerungen hat aufleben lassen, obwohl ich
ja selber nie im neuen Schulgebäude
unterrichtet wurde.
Seit unserer letzten Klassenzusammenkunft habe ich wieder mit einigen
aus unserer Lehramtklasse Mailkontakt. Das freut mich sehr.
Hattet ihr «schon» eine Klassenzusammenkunft? Wenn ja, wie war sie
und was habt ihr gemacht?
Wir hatten ungefähr 10 Jahre nach
unserer Matur eine erste Klassenzusammenkunft. Aber da kamen nur
wenige und ich kann mich auch nicht
mehr so genau daran erinnern.
Im Jahre 2003 organisierte ich eine
weitere Klassenzusammenkunft. Es
war mir ein Anliegen, auch diejenigen
einzuladen, die es nicht ganz bis zum
Schluss geschafft hatten, aber ja
schliesslich auch zu uns gehörten. So
kam ich auf etwa 40 Adressen (eine
Gymi II-Klasse war uns auch noch angeschlossen). 24 haben schliesslich teilgenommen. Es war ein wunderschöner
Abend. Wir nahmen alle miteinander
ein gemütliches Nachtessen ein, und
zwar im Landgasthof Breiti in Winkel.
Wir hatten viel Zeit zum Reden und
Austauschen. Jeder war gespannt zu
hören, was der andere so macht.
Wir haben provisorisch abgemacht,
diese Zusammenkunft nach fünf Jahren zu wiederholen. Dann wäre das ja
nächstes Jahr schon wieder so weit!
Welches war dein schönstes/negativstes Erlebnis während deiner Zeit in
Bülach?
Die negativsten Erlebnisse habe ich
in den ersten 2,5 Jahren der Kantizeit
gemacht. Als ich nach der 6. Klasse ins
Gymi I eintrat, war ich eigentlich gar
noch nicht richtig bereit dazu, ausser
vielleicht von den schulischen Leistungen her. Ich war noch sehr naiv und
schüchtern, traute mich kaum zu reden
oder eine eigene Meinung zu haben.
Auch den ganzen Tag von zu Hause weg
zu sein, hat mir sehr zu schaffen gemacht. All das führte dazu, dass ich
kaum mithalten konnte. So wechselte
ich schliesslich ins Lehramt und von
da an ging es mir plötzlich viel besser.
Ich wurde in der Lehramtklasse sehr
gut aufgenommen, meine schulischen
Leistungen steigerten sich wieder
und Mathematik wurde wieder mein
Top-Fach. Wir halfen alle einander, jeder
war für den anderen da, und das war
eine wunderschöne Erfahrung, die bis
zur Matur anhielt.
Welche Erfahrungen (positive oder negative) kannst du deinen Kindern aus
dieser Zeit mit auf den Weg geben?
Ich habe unsere Mirjam dazu angehalten, erst nach der 2. Oberstufe ins
Gymi einzutreten, weil ich nicht wollte,
dass sie dieselben Erfahrungen wie ich
machen musste. Das war wirklich gut
und richtig so. Sie hatte sogar dann
noch in den ersten drei Monaten einen
recht schwierigen Einstieg, aber heute
gefällt es ihr genau so gut wie mir
damals, und das freut mich natürlich
sehr.
Ich werde sie selbstverständlich
auch dazu motivieren, dem VEKZU
möglichst bald beizutreten.
Was ist dir im Leben besonders wichtig,
und was versuchst du «durchzuziehen»
bzw. zu vermeiden?
Was mir und meiner ganzen Familie
im Leben besonders wichtig ist, ist der
Glaube an Gott und die Erlösung durch
Jesus Christus. Wir versuchen uns an
der Bibel zu orientieren und das Wort
Gottes in unseren Alltag einfliessen zu
lassen. Das gibt uns einen wunderbaren Halt in allen möglichen Lebenssituationen. Es freut mich auch sehr,
dass das auch unseren Kindern wichtig
ist und den Zusammenhalt in unserer
Familie fördert.
Was hättest du beruflich gemacht,
wenn du nicht Primarlehrerin geworden wärst?
Da ich auf dem Land aufgewachsen
bin, hatte ich viel Kontakt mit Bauernkindern, die in ihrer Freizeit immer zu
Hause helfen mussten. So war ich auch
viel mit dabei, und das hat mir immer
gut gefallen. Ich hätte mir also auch
vorstellen können, in der Landwirtschaft tätig zu sein. Durch die Heirat
mit Daniel wurde mir dann dieser
Wunsch auch gleich noch erfüllt.
So habe ich nun den «Fünfer und
s Weggli».
Gibt es eine Eigenschaft, ein Hobby, ein
Erlebnis von dir, welche/s dich besonders auszeichnet bzw. für die
LeserInnen interessant wäre?
Wer mich näher kennt, weiss, dass
ich schwarz-weisse Kühe sammle, die
überall im und ums Haus herum zu finden sind. Wenn ich sie alle zählen würde, käme ich wahrscheinlich nahe an
die Zahl zweihundert heran. Meine
zweite Leidenschaft sind Pflanzen, vor
allem Kakteen, die ich gerne hege und
pflege. In Kombination mit den Kühen
zusammen gibt das im Frühling, Sommer und Herbst immer eine schöne
Zurschaustellung. Ich spiele auch
Schwyzerörgeli und lasse mich gerne
von meinem Mann Daniel am Akkordeon begleiten. Er ist ein sehr guter Improvisator, der sich überall anpassen,
aber keine Noten lesen kann.
Liebe Rebecca, ich danke dir für die
Beantwortung meiner Fragen.
Fonduetram
Das Unterrichten ist heute bestimmt
nicht einfacher als früher. Was denkst
du, welches sind die wichtigsten Eigenschaften, die eine Lehrperson haben
sollte.
Ich habe ja vor kurzem wieder mit
Unterrichten begonnen, und zwar in
einer nicht ganz einfachen 6. Klasse
(Kleinklasse: nur 8 Schüler), jeweils am
Freitag und noch bis zu den Sommerferien. Ich muss sehr kämpfen, um von
den Kindern etwas Anstand und Respekt zu erhalten; auch fehlt die Motivation zum Lernen enorm. Eines ist mir
ganz wichtig geworden: Klare Aufträge
erteilen; die Kinder kurz halten, dass sie
nicht abdriften können; klare Regeln
aufstellen, was gilt, und diese konsequent durchziehen, notfalls mit Strafen. Liebe, Strenge, Zucht und Ordnung,
das muss irgendwie Hand in Hand gehen.
Hat dir der Besuch der Kanti, abgesehen von deiner beruflichen Karriere,
Wege geöffnet, die dir sonst verschlossen geblieben wären?
Ich glaube, das Kirchenorgelspielen
hätte ich nie gelernt, wenn nicht Hans
Egli mich in den Klavierstunden dazu
motiviert hätte. Ich habe dann nachher
sogar während einem ganzen Jahr in
der ref. Kirche in Lufingen die Kirchenorgel während den Gottesdiensten gespielt. Das war eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Heute aber spiele ich nicht mehr.
Karin Fletsberger (VEKZU-Vorstands-
eindunkelte, spielte Daniel Sägesser
mitglied) hatte die geniale Idee, den
Chancons auf der Handorgel bzw.
Fondueabend einmal anders zu geniessen, nämlich im Tram!
Ziehharmonika. Das war die Schlagsahne zum Dessert. Gegen 22 Uhr tra-
So trafen wir uns am 28. Februar
fen wir wieder beim Bellevue ein.
2007 um 20 Uhr am Bellevue. Zuerst
gab es natürlich einen Welcome Drink
Kleine Bemerkung am Rande: Der
VEKZU sponserte den Wein und vier-
und danach einen feinen Salat.
zig Franken pro Person an die Kosten.
Während wir über Limmatquai–
Central–Bahnhof–Bahnhofstrasse-
Weitere Fotos findest du unter:
http://www.vekzu.ch/index.php?
Enge–Bellevue fuhren, genossen wir
sparte=galerie
das Fondue und den Weisswein. Ein
Kirsch nach dem Fondue war natürlich ein Must! Während es langsam
Sophia Würmli
Präsidentin
Die neue Vizepräsidentin
machte nach einem 3-monatigen
Sprachaufenthalt in Florenz eine Lehre
Da ich vor über 3 Jahren die Redaktion
und Produktion des Voce übernommen habe und regelmässig an den Anlässen des VEKZU teilnehme, war es
wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich für
ein etwas verbindlicheres Amt im Vorstand angefragt werden würde ... dies
ist nun vor der letzten Mitgliederversammlung eingetroffen. Was ich
nur nicht wusste: Ich würde gleich als
Vizepräsidentin fungieren, ein Amt,
das ich eigentlich nicht gesucht hatte.
Nun ja, hier bin ich also – die neue
Vizepräsidentin des VEKZU!
Ich habe von 1978 bis 1984 die Kanti,
Typus B, besucht. Da ich mich für kein
Studium entscheiden konnte, trat ich
in die Fussstapfen meines Vaters und
tratives zu erledigen habe wie auch
mit Menschen zusammenarbeite.
als Typografin. Danach gings wieder
In meiner Freizeit bin ich oft in
für 3 Monate ins Ausland, diesmal
nach Berkeley CA, bevor ich den eidg.
Fussballstadien anzutreffen. Seit zwei
Jahren haben ich und meine Freundin
Fachausweis «Korrektorin» erwarb
sogar eine Saisonkarte des FC Basel
und einige Jahre in verschiedenen
Druckereien im «stillen Kämmerlein»
und verpassen wenn möglich kein
Spiel. Es ist wie ein Virus – wer ihn
mit dem Korrigieren von Texten
nicht hat, kann diese Leidenschaft
beschäftig war. Im Jahr 1996 wechselte ich als Desktopperin in die Haus-
wohl nicht verstehen ... Natürlich interessieren mich aber auch andere
druckerei der ZKB, deren Leitung ich
Dinge. Ich gehe gerne auf (Städte-)Rei-
1998 übernahm. Während dieser Zeit
fungierte ich auch als LAP-Prüfungs-
sen, lese viel und besuche ab und zu
eine Theateraufführung. Es vergeht
expertin (Polygrafen) und unterrich-
auch kaum ein Semester, während
tete einige Lektionen an der Berufsschule für Gestaltung Zürich (Franzö-
dem ich nicht einen Kurs oder eine
Weiterbildung besuche. Diesen Som-
sisch, Deutsch und Berufskunde).
mer werde ich meinen Spanisch-Kurs
Seit März 2006 bin ich in der
Berufsbildung der Stadt Zürich tätig.
für ein Semester unterbrechen und
mich mit dem Rechnungswesen be-
Schon während meiner Lehrtätigkeit
schäftigen, damit ich meine KV-Ler-
merkte ich, dass mich die Arbeit mit
Jugendlichen und das Personalwesen
nenden besser unterstützen kann.
Vor ein paar Jahren haben mein
im Allgemeinen sehr interessieren. Ich
Partner und ich den Golfsport ent-
bin beim Tiefbauamt einerseits für
alle 19 Lernenden (KV, Bauzeichner,
deckt, haben aber erst die Platzreife
und noch kein Handicap. Wer hier
Betriebspraktiker) zuständig wie auch
wirklich etwas erreichen will, muss
für deren Berufsbildner. Diese Arbeit
bereitet mir grossen Spass, da ich sehr
sich voll darauf konzentrieren und viel
Zeit investieren. Ich bleibe auf jeden
selbstständig arbeiten kann, Adminis-
Fall am Ball!
G R IL L P L AU S C
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ZU.
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18 Uhr
ung!
ugust 2007, ab
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dung/Anmeld
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Bitte beachte
Impressum VEKZU
Kassier
Patrick Haas
Revisoren
Jan Nussbaumer, David Schurter,
Denisa Hybler
Präsidentin
und Mitglieder
Sophia Würmli
Vizepräsidentin
und Redaktion Voce
Kontaktperson KZU
Felix Angst, Rektor
Barbara Gülland
Homepage
www.netzgestaltung.ch
Veranstaltungen
Karin Fletsberger
info@vekzu.ch
www.vekzu.ch
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Seele and Geist
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