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Kyu-Gradierung im Aikido Vorbereitungszeit - was zu - Aikido Meilen

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Kyu-Gradierung im Aikido
Vorbereitungszeit - was zu beachten ist
Fünf Monate vor dem Prüfungstermin soll sich die Kandidatin oder der Kandidat auf der
Teilnehmerliste eintragen. Regel: Wer beim letzten Prüfungstermin einen Kyu-Grad absolviert hat,
lässt vor der nächsten Prüfung einen Termin aus. Dies gilt vor allem für den 3. bis 1. Kyu, da hier das
Programm umfangreich ist. Allgemein gilt: Je höher der Kyu-oder Dan-Grad, desto grösser die
Zeitabstände zwischen den Gradierungen.
Jede/r Kandidat/in sucht einen oder mehrere Partner, um gemeinsam die gleiche Gradierung
vorzubereiten. Wer keinen Partner findet, sucht einen Coach, der ihn unterstützt und mit ihm übt.
Dieser Coach ist mindestens gleich gradiert. Jeder Aikidoka sollte zum Coachen bereit sein, weil auch
er vielleicht einmal einen Coach brauchen wird. Jeder Höhergradierte und Lehrer steht den
Kandidaten/innen bei Fragen zur Verfügung.
Drei Monate gelten als Vorbereitungszeit für die 6. Kyu- bis 3. Kyu-Gradierung (für 6. Kyu auch
weniger möglich) und vier Monate für die 2. Kyu- und 1. Kyu-Gradierung. In der Vorbereitungszeit
sollten vermehrt Trainingslektionen besucht werden. 2. Kyu- und 1. Kyu-Kandidaten/innen sollten
mindestens zwei Trainings pro Woche besuchen. Vorbereitet wird in den normalen Trainings unter
Mithilfe der Lehrer oder selbstständig ausserhalb der offiziellen Lektionen (Achtung: Dojoschlüssel
verlangen). Wer in dieser Zeit oft fehlt wegen Ferien, Krankheit usw. sollte eine Verschiebung der
Prüfung auf den nächsten Termin ins Auge fassen.
Der Prüfungsvorbereitungsstage findet einen Monat vor dem Prüfungstermin statt. Er sollte nach
Möglichkeit von den Kandidaten/innen besucht werden und dient dem intensiven Üben und der
Selbsteinschätzung. Am Ende des Stages findet ein Probedurchlauf des erlernten
Prüfungsprogramms statt und gibt dem Schüler und Lehrer Aufschluss darüber, ob die Kandidatin
oder der Kandidat reif für die Gradierung ist. Falls nicht, sollte sie oder er von sich aus die Prüfung
verschieben.
Der letzte Monat vor dem Prüfungstermin gilt dem Schleifen und Polieren des Erlernten vom Groben
zum Feinen hin. In diesem Sinne offeriere ich in dieser Phase der Vorbereitung auf Wunsch
Privatlektionen.
Den 2. Kyu- und 1. Kyu-Kandidaten/innen kann ich als Prüfungsvorbereitung auch sehr die
Aikidolehrgänge (Wochenende oder ganze Woche) empfehlen. An einem solchen Lehrgang wird man
von einem Meister und von vielen Mittrainierenden auf höherem Niveau gefordert. Hat man sich erst
mit den Stages vertraut gemacht, besucht man sie gerne wieder. Später als Vorbereitung für die 1.
Dan-Prüfung werden Stagebesuche gar Pflicht.
Es freut mich, wenn sich Aikidokas zu einer Gradierung anmelden. Diese Tests sagen aus, wo Ihr auf
Eurem Aikidoweg steht und beschleunigen Eure Fortschritte. Falls jemand seine Prüfung verschiebt
oder die Gradierung nicht erhält, bedeutet dies nicht ein persönliches Versagen, sondern einen
wertvollen Ansporn für Euren weiteren Aikidoweg.
Es gibt Aikidokas, die keine Prüfung machen möchten. Ihr habt dazu die Freiheit. Die Prüfung und ihre
Vorbereitungszeit sind aber sehr lehrreich. Denn Ihr braucht Ausdauer, Disziplin und Mut. Stellt Euch
dieser Herausforderung. Der Aikidoweg ist manchmal steinig. Sind diese Hindernisse erst
weggeräumt, ist der Lohn gross.
Roger Meyer, Aikido Meilen und Rapperswil-Jona, Juli 2009
Das Kyu-Gradierungsprogramm zum Ausdrucken findet Ihr auf unseren Webseiten im
Inhaltsverzeichnis unter „Downloads“.
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Bildung
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