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Kai - Metal Blog HellNoise

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Depression
Krawallgeier - Wer sind die Mitglieder der Band und was spielen die einzelnen?
Kai: „Marc Miekeley: growls and beer drinking, Ron Sanders: guttural grunts, und ich, Kai
Sattelkau, drums, guitars, bass and screams.”
Krawallgeier - Wie entstand die Band?
Kai: „Es ergab sich im Jahre 1989, dass ich mit meinen damaligen Bands nicht besonders
zufrieden war, und so entschloss ich mich ein Solo-Projekt zu starten, um endlich meine
Ideen zu 100% so umzusetzen, wie es mir vorschwebte. Keine Kompromisse!! Und heraus
kam das erste DEPRESSION Demo, der Rest ist Geschichte...“.
Krawallgeier - Wie würdet Ihr euren Musikstil beschreiben?
Kai: „groovy Death/Grind!! Ich versuche halt die Brutalität und Heaviness des Death Metal
mit der Geschwindigkeit und Struktur des Grindcores zu verbinden. Außerdem darf eine
gehörige Portion an Groove nicht fehlen. Die Musik sollte sofort zum Mitwippen/bangen
animieren und hängen bleiben. Ich stehe halt auf simple Sachen ohne viel Schnörkel, dafür
aber voll aufs Freßbrett! Natürlich haben wir auch Punk, Crust und andere Einflüsse mir drin,
aber der Grad zwischen Death und Grind liegt im Vordergrund.“
Krawallgeier - Welche Bands sind eure Vorbilder?
Kai:“ Blood, Mortician, Gut, Autopsy, Impetigo, Necrony, Agathocles, Rot, Disrupt, etc., etc.
Eigentlich alle coolen, brutalen Underground Bands Ende der 80er/Anfang der 90er.
Bevorzugt aus Schweden.“
Krawallgeier - Richtet ihr euch nach diesen Bands?
Kai: „Nein, dass kann man nicht sagen. In den Anfangstagen wurden wir sicher stark von
diesen Bands beeinflusst, keine Frage. So war das ja auch beabsichtigt. Wir wollten nichts
neues Erschaffen, sondern den spirit der damaligen Zeit ins jetzt tragen! Mittlerweile haben
wir, denke ich unsere eigene kleine Nische gefunden.“
Krawallgeier - Wie entstehen eure Songs?
Kai: „Ich spiele zu hause auf meiner Gitarre, und wenn Riffs dabei sind, die mir gut gefallen,
und die für DEPRESSION brauchbar sind, dann nehme ich diese auf. Wenn es dann zu einem
neuen Studio-Termin kommt, höre ich mir diese Fragmente alle an und picke die Sachen
raus, die mir am Besten gefallen, daraus stricke ich dann den ganzen Song. Im Studio
benutze ich die Aufwärmphase und das Einstellen des Drumsounds dafür die Songs einmal
auf dem Schlagzeug auszuprobieren. Dann nehmen wir die Dinger direkt auf. Marc und Ron
hören die Songs dann im Studio und überlegen sich die Gesangslinien zu ihren Texten. Wir
machen das alles sehr relaxed und mehr aus dem bauch also uns vorher den Kopf zu
zerbrechen...“.
Krawallgeier - Wie sieht es mit Gigs aus? Habt ihr viele Auftritte?
Kai: „Nö, wir spielen nicht live! Geht ja nicht, da ich alle Instrumente spiele... Wir haben in
der Vergangenheit mal nach Session-Musikern gesucht für Gigs, aber da ist nie was draus
geworden...
Aber im Herbst 2004 haben wir unser 15 jähriges Band-Jubiläum, und da reißen wir unseren
ersten Gig ab!! Watch out!!“
Krawallgeier - Sind sie gut besucht?
Kai: „Na, das erübrigt sich ja durch die vorherige Frage, oder?! ;-)“
Krawallgeier - Sind die Leute mit eurer Live-Performance zufrieden?
Kai: „Na, das erübrigt sich ja durch die vor-vorherige Frage, oder?! ;-)“
Krawallgeier - Wie ist die Reaktion der Leute auf euren Musikstil? Gibt es Kritik?
Kai: „Das ist natürlich sehr unterschiedlich. Die Leute die mit Death Metal oder gar
Grindcore eh nichts anfangen können, die sagen natürlich, dass DEPRESSION einfach nur
Krach ist. Aber Freaks, die Ahnung haben und solche Musik verinnerlicht haben, denen
gefällt eigentlich auch meist DEPRESSION, und das ist natürlich viel wichtiger! Wir können
nicht jedem gefallen, und das wollen wir auch gar nicht!!! Unsere eingefleischte
Fangemeinde weiß, dass sie sich auf uns verlassen kann, und das gibt mir einiges mehr als
die intolerante Masse!“
Krawallgeier - Warum macht Ihr Musik? (Berufung, Leidenschaft, Ausdruck, Hobby)
Kai: „Mit unserem Hobby drücken wir die Leidenschaft der Berufung aus!“
Krawallgeier - Erzähl etwas über eure Alben.
Kai: “Wir veröffentlichen von Tapes über EPs, 10“LPs bis zu CDs und LPs eigentlich alles.
Gerne auch als split-releases mit anderen Bands, die uns musikalisch und/oder
freundschaftlich nahe stehen. Es gibt eigentlich immer eine obligatorische Coverversion auf
jeden Release von einer Band, die DEPRESSION beeinflusst hat. Ansonsten versuchen wir
eine ausgewogene Mischung an Songs auf jedem Release zu haben. Das heißt, wir packen
nicht auf die eine Platte nur kurze Grind-Attacken, und auf die nächste nur punkige CrustSongs und dann wieder nur stampfende Death Metal-Walzen. Es sollte von jedem etwas
dabei sein.“
Krawallgeier - Wie sieht die Zukunft der Band aus. Ist irgendwas geplant, oder lasst
ihr einfach alles auf euch zukommen?
Kai: „Irgendwas ist immer geplant, nicht alles klappt, aber wir versuchen die nächste
Veröffentlichung im Auge zu haben. Es gibt immer ewige Verzögerungen, die mich ganz
schön nerven, aber da sind wir machtlos. Manchmal ergeben sich Dinge auch ganz spontan
oder zufällig. Ich versuche eigentlich nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen,
und bis dahin hat sich der zweite Schritt oft schon ergeben. Nächstes Jahr wird erst mal alles
für das 15 jährige Jubiläum vorbereitet.“
Krawallgeier - Gibt es irgendwas was du den Leuten da draußen noch mitteilen
möchtest? Sozusagen das letzte Wort.
Kai: „ Keep the underground spirit alive and stay fast, heavy and brutal!!! Old-school, groovy
Death/Grind since 1989 www.depression-grind.de”
Krawallgeier - Danke für das Interview
Kai: “Danke für das Interview“
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